2025

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Flynas nimmt neue Flugverbindung von Riad nach Genf auf

Die saudi-arabische Billigfluggesellschaft Flynas plant eine Erweiterung ihres europäischen Streckennetzes ab ihrer Basis in Riad. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird Flynas vom 24. Juni bis zum 30. August 2025 eine neue saisonale Flugverbindung nach Genf in der Schweiz anbieten. Die Strecke soll dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, donnerstags und samstags, mit Flugzeugen des Typs Airbus A320neo bedient werden. Diese neue Verbindung stellt eine Ergänzung des bestehenden europäischen Angebots von Flynas dar und könnte sowohl für Urlaubsreisende als auch für Geschäftsreisende zwischen Saudi-Arabien und der Schweiz von Interesse sein. Genf ist ein bedeutendes internationales Zentrum mit einer Vielzahl von Organisationen und Unternehmen sowie eine beliebte Destination für Touristen, insbesondere in den Sommermonaten. Die Aufnahme der Strecke nach Genf unterstreicht die Expansionsbestrebungen von Flynas, die darauf abzielt, ihr Netzwerk international zu vergrößern. Der Einsatz des Airbus A320 Neo, eines modernen und effizienten Flugzeugtyps, deutet auf das Bestreben der Fluggesellschaft hin, wettbewerbsfähige Preise auf der neuen Route anbieten zu können. Die saisonale Begrenzung der Verbindung bis Ende August deutet darauf hin, dass Flynas zunächst die Nachfrage auf dieser Strecke testen wird. Es bleibt abzuwarten, ob Flynas die Flugverbindung nach Genf auch über den Sommer 2025 hinaus fortsetzen oder möglicherweise in Zukunft weitere europäische Destinationen ab Riad in ihr Streckennetz aufnehmen wird. Die Ankündigung dieser neuen Route folgt auf eine Phase des Wachstums für den saudi-arabischen Luftverkehrssektor, der sich zunehmend für internationale Fluggesellschaften öffnet.

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Flugreisen: Rechte, Einschränkungen und Herausforderungen bei Inkontinenz und weiteren chronischen Erkrankungen

Die Mitnahme medizinischer Hilfsmittel und Medikamente auf Flugreisen ist für viele Passagiere mit chronischen Erkrankungen oder gesundheitlichen Einschränkungen eine Notwendigkeit – jedoch auch mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Zwischen Sicherheitskontrollen, restriktiven Gepäckregelungen und uneinheitlichen Vorschriften der Fluggesellschaften entstehen häufig Missverständnisse, die für Betroffene zur Belastungsprobe werden. Dies gilt insbesondere bei Erkrankungen wie Diabetes, Inkontinenz oder psychischen Leiden, die mitunter unsichtbar, aber mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden sind. Pünktlich zum Anstieg des Osterreiseverkehrs setzt die Billigfluggesellschaft Wizz Air mit der Initiative „Fit to Fly – medizinisch gut vorbereitet“ ein Zeichen für mehr Gesundheitsbewußtsein in der zivilen Luftfahrt. Mit rund 4.000 geplanten Flügen allein über das verlängerte Osterwochenende sieht sich die Airline in einer besonderen Verantwortung gegenüber ihren Passagieren – insbesondere jenen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Die neue Kampagne verfolgt das Ziel, das Bewußtsein für gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen vor Flugreisen zu schärfen und die Zahl medizinischer Zwischenfälle an Bord zu verringern. Steigendes Gesundheitsrisiko im Luftverkehr In den vergangenen Jahren ist die Zahl medizinischer Zwischenfälle während Flugreisen weltweit gestiegen. Laut einer Studie des „New England Journal of Medicine“ kommt es bei etwa einem von 600 Flügen zu einem ernsten medizinischen Vorfall. Ursachen sind dabei so vielfältig wie die Passagiere selbst: von Kreislaufschwächen über allergische Reaktionen bis hin zu akuten Erkrankungen wie Thrombosen oder sogar Herzinfarkten. Die eingeschränkten Möglichkeiten medizinischer Versorgung in der Flugkabine machen Prävention umso wichtiger. Vivien Peto, Unternehmenssprecherin und Botschafterin von Wizz Air, erklärt dazu: „Wie bereits im Rahmen unseres Customer First Compass Programms angekündigt, ist es unser Ziel, allen Passagieren eine sichere und

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Neue Modegeschäfte von „Brandin by Setur“ eröffnen am Hamburger Flughafen

Der Hamburger Flughafen hat sein Einzelhandelsangebot erweitert. Am Dienstag eröffnete eine neue Filiale von „Brandin by Setur“, die erstmals die bekannten Modemarken Armani Exchange, Tommy Hilfiger und Calvin Klein an den Airport bringt. Das Geschäft befindet sich im Bereich zwischen den Gates A17 und A18 und erstreckt sich über eine Fläche von 150 Quadratmetern. Mit dieser Neueröffnung reagiert der Flughafen auf die Nachfrage nach hochwertiger Mode und Accessoires seiner Passagiere. Die Marken Armani Exchange, Tommy Hilfiger und Calvin Klein sind international bekannt und sprechen ein breites Publikum an. Die zentrale Lage der neuen Filiale im Abflugbereich A soll sowohl Reisende vor ihrem Flug als auch Umsteiger ansprechen. Die SETUR Duty Free GmbH betreibt bereits mehrere Geschäfte an deutschen Flughäfen und ist ein etablierter Anbieter im Reiseeinzelhandel. Das Konzept „Brandin by Setur“ bündelt verschiedene Modemarken unter einem Dach und ermöglicht so ein vielfältiges Einkaufserlebnis. Die Eröffnung in Hamburg unterstreicht die Bedeutung des Flughafens als wichtiger Standort für Einzelhandel und Gastronomie. Neben dem neuen Modegeschäft bietet der Hamburger Flughafen bereits eine Vielzahl weiterer Einkaufsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen des Terminals. Das Angebot reicht von Duty-Free-Shops über Buchhandlungen und Souvenirläden bis hin zu Geschäften mit regionalen Spezialitäten. Die Erweiterung um „Brandin by Setur“ ergänzt das bestehende Portfolio um ein attraktives Angebot im Bereich Mode und Accessoires.

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Erste Ausbauphase am Flughafen Antalya abgeschlossen

Die erste Phase der Erweiterung des Flughafens Antalya an der türkischen Mittelmeerküste ist nach drei Jahren Bauzeit erfolgreich beendet worden. Die Betreibergesellschaft, ein Joint Venture des deutschen Flughafenbetreibers Fraport und der türkischen TAV Airports, gab bekannt, dass die Terminalflächen um insgesamt über 160.000 Quadratmeter vergrößert wurden. Davon entfallen 132.000 Quadratmeter auf das internationale und 38.000 Quadratmeter auf das Inlandsterminal. Neben den erweiterten Terminalbereichen wurden auch die Vorfeldflächen und Taxiways ausgebaut sowie zusätzliche Parkplätze geschaffen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Erweiterung des gastronomischen Angebots. Hierfür gründete Fraport gemeinsam mit einem Partner das Gemeinschaftsunternehmen „Best Food for All“ (BFA), das nun 29 verschiedene gastronomische Einrichtungen im Flughafen betreibt, die von internationalen Ketten bis hin zu lokalen Spezialitäten reichen. Die Investitionen für diese erste Ausbauphase beliefen sich nach Angaben der Betreiber auf rund 850 Millionen Euro. Dieser Ausbau ist Teil eines langfristigen Plans, Antalya als ganzjährig attraktives Reiseziel zu etablieren. Der Flughafen wird von etwa 100 Fluggesellschaften aus rund 250 Destinationen weltweit angeflogen. Bereits in Planung ist die nächste Bauphase, in der bis Ende 2026 ein neuer Flugsicherungsturm errichtet werden soll. Fraport ist bereits seit 1999 am Flughafen Antalya aktiv und erhielt 2021 gemeinsam mit TAV Airports den Zuschlag für eine neue Betriebskonzession, die bis Ende 2051 läuft. Die operative Phase dieser Konzession, welche die Terminalinfrastruktur, den Einzelhandel, das Parkraummanagement und die Passagierkontrollen umfasst, beginnt Anfang 2027.

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Britische Aufsicht sanktioniert EY und Prüfer wegen Thomas Cook-Prüfung

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FRC hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) und den verantwortlichen Wirtschaftsprüfer Richard Wilson mit erheblichen Sanktionen belegt. Grund hierfür sind schwerwiegende Versäumnisse bei der Prüfung des Reisekonzerns Thomas Cook in den Jahren 2017 und 2018. EY muss eine Strafe von knapp 4,9 Millionen Pfund zahlen und interne Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätssicherung implementieren. Die FRC wirft EY vor, die Bilanzierung des Firmenwerts von Thomas Cook in Höhe von rund 2,6 Milliarden Pfund, was etwa 40 Prozent der Bilanzsumme entsprach, unzureichend geprüft zu haben. Die Aufsichtsbehörde bemängelte, dass die Prüfer die Annahmen und Modelle des Managements, die dieser Bewertung zugrunde lagen, nicht hinreichend kritisch hinterfragt hätten. Der Firmenwert umfasst immaterielle Vermögenswerte wie Markenbekanntheit und Kundenloyalität, deren Bewertung komplex ist. Besonders schwerwiegend sind laut FRC die Versäumnisse im Jahr 2018, als sich die wirtschaftliche Lage von Thomas Cook bereits deutlich verschlechtert hatte. EY habe es versäumt, ausreichende Nachweise für die Bewertungen einzuholen und die Prognosen des Managements zur Fortführung des Unternehmens nicht mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen. Die Finanzaufsicht argumentiert, dass die Prüfer somit ihre Kernaufgabe verfehlt hätten, nämlich sicherzustellen, dass wesentliche Unsicherheiten bezüglich der Unternehmensfortführung angemessen berücksichtigt wurden. Neben der Geldbuße gegen EY wurde auch der verantwortliche Prüfer Richard Wilson persönlich sanktioniert. Er muss eine Strafe von 105.000 Pfund zahlen und erhielt ebenfalls eine öffentliche Rüge. Die FRC betonte, dass den Beteiligten kein vorsätzliches oder betrügerisches Verhalten nachgewiesen wurde, die Versäumnisse jedoch gravierend waren und die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung von Thomas Cook beeinträchtigt haben. Thomas Cook

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Easyjet stockt Flugangebot am BER zu Ostern auf

Die Fluggesellschaft Easyjet erhöht während der zweiwöchigen Osterferien ihre Kapazitäten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) deutlich. Der Billigflieger erwartet in diesem Zeitraum mehr als 180.000 Passagiere am BER, was einer Steigerung von fünf Prozent im Vergleich zu den Osterferien des Vorjahres entspricht. Diese Anpassung des Flugplans reagiert auf die traditionell hohe Nachfrage nach Flugreisen während der Feiertage. Ein besonderer Fokus der Kapazitätserhöhung liegt auf beliebten Urlaubszielen in wärmeren Regionen. Dazu zählen Palma de Mallorca, Split in Kroatien, Málaga in Spanien, Catania auf Sizilien und die portugiesische Insel Madeira. Darüber hinaus verstärkt Easyjet auch die Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten, die traditionell viele Städtereisende anziehen. Hierzu gehören Paris, London, Mailand, Kopenhagen und Basel. Diese Massnahmen sollen sicherstellen, dass genügend Flugplätze für die steigende Anzahl von Reisenden zur Verfügung stehen. Neben der Kapazitätserweiterung am BER baut Easyjet auch ihr Angebot an anderen deutschen Flughäfen aus. Von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München werden neue Direktverbindungen zu den italienischen Metropolen Mailand und Rom angeboten. Diese Erweiterungen des Streckennetzes unterstreichen die Strategie von Easyjet, ihre Präsenz auf dem deutschen Markt weiter zu festigen und ein breites Spektrum an Reiseoptionen für Passagiere anzubieten, sowohl zu klassischen Urlaubszielen als auch zu bedeutenden europäischen Städten.

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Notlandung in Tucson: Triebwerksprobleme zwingen Delta-Flug DL937 zur Umkehr

Ein Vorfall mit einer Boeing 737-900ER der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines am 14. April 2025 sorgt derzeit für Aufsehen. Das Passagierflugzeug mußte kurz nach dem Start vom Tucson International Airport im Bundesstaat Arizona umkehren. Grund hierfür waren Triebwerksprobleme, die zur Auslösung eines Notfallcodes führten. Die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA hat eine Untersuchung eingeleitet. Am frühen Nachmittag des 14. April startete Delta-Flug DL937 planmäßig vom Tucson International Airport in Richtung Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport. Die Boeing 737-900ER mit dem Kennzeichen N892DN hob um 12:43 Uhr Ortszeit ab. Bereits wenige Minuten nach dem Start registrierte die Besatzung Unregelmäßigkeiten an einem der Triebwerke. Die Maschine erreichte nur eine Flughöhe von rund 17.000 Fuß, bevor der Sinkflug eingeleitet wurde. Um 12:55 Uhr sendeten die Piloten den Notfallcode 7700, der in der Luftfahrt auf eine generelle Notlage hinweist. Dieser Code wird üblicherweise bei schweren technischen Defekten oder medizinischen Notfällen verwendet. Trotz der technischen Störung gelang es der Crew, das Flugzeug sicher nach Tucson zurückzulenken. Um 13:20 Uhr erfolgte die Landung ohne weitere Zwischenfälle. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt. Die Maschine konnte eigenständig zur Parkposition rollen. Die Fluggesellschaft informierte umgehend über die Maßnahme und kündigte eine technische Überprüfung der Maschine an. Die FAA gab am selben Tag bekannt, daß sie den Vorfall untersuchen werde. Untersuchung durch die US-Luftfahrtbehörde Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) erklärte, daß sie routinemäßig bei gemeldeten technischen Störungen eingreife. Im vorliegenden Fall werde geprüft, ob Wartungsfehler, Materialermüdung oder andere technische Faktoren die Ursache für den Vorfall gewesen sein könnten. Besonders relevant sei hierbei

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Technik trifft Terminal – Serviceroboter am Flughafen München im Einsatz

Der Flughafen München erprobt seit Kurzem neue Formen der technischen Unterstützung für seine Fluggäste. In Zusammenarbeit mit dem Lufthansa Innovation Hub und dem Start-up Ottonomy werden im Terminal 2 autonome Serviceroboter eingesetzt. Ziel des Projekts ist es, sowohl den Servicekomfort für Passagiere zu erhöhen als auch betriebliche Abläufe effizienter zu gestalten. Diese Initiative steht exemplarisch für den wachsenden Einfluss automatisierter Systeme im Alltag großer Verkehrsknotenpunkte. Im Rahmen einer Pilotphase hat der Flughafen München zwei sogenannte „Ottobots“ stationiert, die im Gatebereich sowie im Bereich der Gepäckausgabe ihren Dienst verrichten. Die Roboter sind so konzipiert, daß sie sich eigenständig durch das Terminal bewegen können und dabei mittels eingebauter Sensorik Hindernissen ausweichen und Passagiere gezielt ansprechen können. Die Fahrzeuge sind klein, auf vier Rädern mobil und mit einem Bildschirm sowie QR-Codes ausgestattet, über welche Reisende auf ein digitales Hilfemenü zugreifen können. Der Zugriff auf diese digitale Hilfe erfolgt über das Einscannen eines Codes, woraufhin sich ein Fenster mit einem Chat-Assistenten der Lufthansa öffnet. Reisende haben dann die Möglichkeit, Informationen zu ihrem Flug abzurufen, Buchungen zu ändern oder im Falle von Verspätungen einen Erstattungsantrag zu stellen. Die intuitive Nutzeroberfläche soll insbesondere in Momenten helfen, in denen kein Flughafenpersonal verfügbar ist. Technik aus Start-up-Schmiede Die Ottobots stammen vom US-amerikanischen Unternehmen Ottonomy, das sich auf autonome Liefersysteme spezialisiert hat. Neben Flughäfen werden die Fahrzeuge auch in Krankenhäusern sowie bei sogenannten „letzten Meile“-Zustellungen eingesetzt. Am Flughafen München kommt die Technologie nun zum ersten Mal in Deutschland flächendeckend im öffentlichen Terminalbetrieb zum Einsatz. Laut Ottonomy sind die Roboter

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Pilot mit Herzbeschwerden: United-Flug nach Newark muß in Dublin notlanden

Ein medizinischer Notfall zwingt eine Linienmaschine von United Airlines zu einem ungeplanten Zwischenstopp. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie ähnlicher Zwischenfälle innerhalb weniger Tage. Am 15. April 2025 wurde Flug UA71 von United Airlines, eine Boeing 777-200ER mit der Kennung N78005, gezwungen, von seiner regulären Route abzuweichen. Der Flug war planmäßig um 09.23 Uhr vom Flughafen Amsterdam Schiphol in Richtung Newark Liberty International Airport (USA) gestartet. Etwa zwei Stunden nach dem Abheben meldete die Crew gesundheitliche Probleme eines der diensthabenden Piloten. Der Vorfall ereignete sich in 36.000 Fuß Höhe über dem Atlantik, rund 670 nautische Meilen nordwestlich von Dublin. Nachdem der Zustand des dritten Piloten als ernst eingestuft wurde, entschieden sich die verantwortlichen Piloten zur Umkehr und zur Landung auf dem nächstgelegenen geeigneten Flughafen. Gegen 12.30 Uhr Ortszeit setzte das Flugzeug sicher in der irischen Hauptstadt Dublin auf. Die örtlichen Rettungskräfte waren informiert und übernahmen unverzüglich die medizinische Betreuung des betroffenen Crew-Mitglieds. Über dessen Gesundheitszustand wurde zunächst nichts Näheres bekannt. Nach Überprüfung des Gesundheitszustandes und technischen Kontrollen durch Bodenpersonal startete die Boeing 777 um 14.07 Uhr erneut Richtung Nordamerika. Die Landung in Newark war für 15.52 Uhr Ortszeit vorgesehen. Die betreffende Maschine ist bereits seit November 1998 im Einsatz und bietet Platz für insgesamt 276 Passagiere in verschiedenen Komfortklassen. Weitere medizinische Notfälle bei United Airlines Der Vorfall vom 15. April ist nicht isoliert zu betrachten. Bereits fünf Tage zuvor, am 10. April, mußte ein weiterer Flug von United Airlines — Flug UA977 von Newark nach Dubai — im

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United Airlines unter Druck: Unsicherheit über US-Konjunktur führt zu Angebotskürzung

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines steht angesichts der unsicheren konjunkturellen Lage in den Vereinigten Staaten vor grossen Herausforderungen. Besonders die von Donald Trump im Zuge seiner wirtschaftspolitischen Agenda veranlassten Importzölle werfen ihre Schatten voraus. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen für das laufende Jahr zwei voneinander abweichende Geschäftsprognosen vorgelegt – ein seltener und bezeichnender Vorgang. United Airlines will so auf mögliche Szenarien vorbereitet sein: eine stabile Wirtschaft oder eine drohende Rezession. Zugleich kündigte die Gesellschaft eine Reduzierung der Flugkapazitäten im Inland an – ein Schritt, den die Börse offenbar als weitsichtig bewertet, denn die Aktie des Unternehmens legte im nachbörslichen Handel deutlich zu. Zweifache Prognose – Ausdruck wirtschaftlicher Vorsicht United Airlines gab bekannt, dass es keine einheitliche Einschätzung zur Entwicklung der US-Wirtschaft mehr gebe. Deshalb sehe man sich gezwungen, zwei mögliche Szenarien durchzuspielen. Sollte es der US-Wirtschaft gelingen, trotz der Zollpolitik stabil zu bleiben, erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr einen Gewinn zwischen 11,50 und 13,50 US-Dollar je Aktie. Für den Fall einer sich abzeichnenden Rezession rechnet man jedoch nur mit einem Gewinn zwischen sieben und neun US-Dollar je Aktie. Diese ungewöhnliche Vorgehensweise unterstreicht die Unsicherheit, welche die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten seit der Rückkehr Donald Trumps in die internationale Handelsarena ausgelöst hat. Mit den erhöhten Importzöllen auf zahlreiche Produkte, insbesondere aus China, will Trump laut eigenen Aussagen die heimische Industrie schützen. Doch Ökonomen warnen, dass diese Massnahmen auf lange Sicht das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft bremsen könnten. Anpassung des Inlandsflugplanes Vorsorglich kündigte United Airlines an, ab dem dritten Quartal

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