2025

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Sicher reisen mit Diabetes: Umfassende Vorbereitung für Flugpassagiere

Für Menschen mit Diabetes mellitus stellt das Reisen, insbesondere mit dem Flugzeug, besondere Herausforderungen dar. Eine sorgfältige Planung und Vorbereitung sind unerlässlich, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dieser Artikel bietet eine grobe Übersicht über die notwendigen Vorkehrungen, von medizinischen Attesten über den Umgang mit Sicherheitskontrollen bis hin zur richtigen Lagerung von Insulin und Notfallmaßnahmen bei Unterzuckerung. Individuelle Einzelheiten sollten mit einem Arzt sowie der durchführenden Fluggesellschaft besprochen werden, da die Bedürfnisse einzelner Menschen äußerst unterschiedlich sein können. Vorbereitung und ärztliche Bescheinigungen Vor Antritt einer Flugreise sollten Diabetiker frühzeitig, idealerweise vier bis sechs Wochen im Voraus, einen Termin bei ihrem behandelnden Arzt oder ihrer Ärztin vereinbaren. Dabei wird nicht nur der aktuelle Gesundheitszustand überprüft, sondern auch eine ärztliche Bescheinigung ausgestellt, die die Notwendigkeit der Mitführung von Medikamenten und medizinischem Zubehör bestätigt. Diese Bescheinigung ist besonders wichtig für die Sicherheitskontrollen am Flughafen und kann in mehreren Sprachen verfasst sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Es ist ratsam, die Fluggesellschaft im Voraus über die Mitführung von medizinischem Equipment wie Insulinpumpen, Blutzuckermessgeräten oder Spritzen zu informieren. Einige Fluggesellschaften bieten spezielle Diabetiker-Mahlzeiten an, die im Vorfeld bestellt werden können. Zudem kann es hilfreich sein, einen Sitzplatz am Gang zu reservieren, um während des Fluges leichter aufstehen und sich bewegen zu können. Sicherheitskontrollen am Flughafen Während der Sicherheitskontrollen müssen alle medizinischen Geräte und Flüssigkeiten, einschließlich Insulin, separat vorgezeigt werden. Insulinpumpen und kontinuierliche Glukosemesssysteme sollten nicht durch Körperscanner oder Röntgengeräte geführt werden, da dies ihre Funktion beeinträchtigen kann. Stattdessen sollte das Sicherheitspersonal

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Neue Registrierungspflicht für Thailand-Reisende tritt in Kraft

Ab dem 1. Mai 2025 müssen sich alle ausländischen Staatsangehörigen, die in das Königreich Thailand einreisen möchten, vor ihrer Ankunft elektronisch registrieren. Diese neue Regelung betrifft Reisende unabhängig von ihrem Transportmittel – ob per Flugzeug, Schiff oder über Landgrenzen. Die Registrierung muss spätestens drei Tage vor der Einreise über das sogenannte Thailand Digital Arrival Card (TDAC)-System erfolgen. Im Rahmen dieser Online-Registrierung sind verschiedene Angaben erforderlich. Reisende müssen persönliche Daten, ihre Reisedokumentnummer, Details zur geplanten Reise, die Adresse ihrer Unterkunft in Thailand sowie gegebenenfalls eine Gesundheitserklärung abgeben, falls sie sich in den zwei Wochen vor der Reise in einem als Hochrisikogebiet eingestuften Land aufgehalten haben. Nach erfolgreicher Übermittlung des Formulars erhalten die Reisenden eine Bestätigungs-E-Mail, die sie bei der Einreise zur Identifikation vorlegen können. Diese neue Maßnahme wird von den thailändischen Behörden eingeführt, um die Einreiseformalitäten zu modernisieren. Während die ursprüngliche Meldung eines tschechischen Reisebüros die Vorteile für Reisende durch die bequemere Abwicklung und den Entfall von Papierformularen betont, ist davon auszugehen, dass die Hauptintention der thailändischen Regierung in einer verbesserten Erfassung und Kontrolle der einreisenden Personen liegt. Es wird empfohlen, die offizielle Website der thailändischen Einwanderungsbehörde für das TDAC-System sowie die Reisehinweise des jeweiligen Außenministeriums des Heimatlandes für detaillierte und aktuelle Informationen zu konsultieren.

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Singapore Airlines: Umfassende Modernisierung der Lounges am Flughafen Changi

Singapore Airlines (SIA) hat mit einem umfassenden Umbauprojekt an ihren exklusiven Lounges im Terminal 2 des Flughafens Changi begonnen. Mit einer Investitionssumme von 45 Millionen Singapur-Dollar (umgerechnet rund 34 Millionen US-Dollar) verfolgt die Fluggesellschaft das Ziel, das Serviceerlebnis am Boden deutlich zu verbessern. Die Modernisierung der SilverKris- und KrisFlyer-Gold-Lounges soll in mehreren Etappen bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Die Maßnahme kommt nicht überraschend: Bereits seit mehreren Jahren setzt Singapore Airlines gezielt auf den Ausbau des Premiumsegments. In Terminal 3 hat die Fluggesellschaft mit der Neugestaltung ihrer Lounges Maßstäbe gesetzt. Das aktuelle Vorhaben in Terminal 2 soll nun an diesen Standard anknüpfen und ihn auf ein neues Niveau heben. Erweiterter Raum und neue Ausstattung Die Business-Class-SilverKris-Lounge wird um etwa 30 Prozent vergrößert. Reisende sollen künftig in den Genuss weitläufigerer Sitzbereiche kommen, die verschiedene Zonen zum Arbeiten, Ausruhen oder für den Rückzug in private Ecken bieten. Ein besonders gestalteter Ruhebereich mit Liegesesseln sowie eine neu konzipierte Wohnlounge mit Wingback Chairs, Sofa-Sitzplätzen und abgetrennten Arbeitsbereichen werden den Anforderungen moderner Geschäftsreisender gerecht. Die First-Class-SilverKris-Lounge erhält ein umfassendes Facelift. Neben einer Vergrößerung der Kapazität wird sie mit hohen Decken und großzügigen Fensterflächen ausgestattet, um ein helles und offenes Ambiente zu schaffen. Live-Kochstationen, ein gehobenes Buffet und Barista-Services am Morgen sollen den Aufenthalt zu einem erstklassigen Erlebnis machen. Für Erholung sorgen luxuriös ausgestattete Rückzugsräume mit Massagesesseln und eigens entwickelten Ruhebetten. Auch Economy-Reisende mit Vielfliegerstatus profitieren Ein weiterer Schwerpunkt des Renovierungsprojekts liegt auf der Modernisierung der KrisFlyer-Gold-Lounge. Sie richtet sich an Vielflieger mit Star-Alliance-Gold-Status, die in der

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Eurofighter-Intervention aus Klagenfurt: Temporäre Verlegung zur Sicherung der Luftraumüberwachung

Von 18. bis 22. April 2025 wird der österreichische Luftraum erstmals für mehrere Tage vom Flughafen Klagenfurt aus überwacht. Drei Eurofighter des Bundesheeres übernehmen in dieser Zeit die aktive Luftraumkontrolle. Hintergrund sind personelle Engpässe am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg sowie strategische Überlegungen zur dezentralen Einsatzführung. Am Freitag, dem 18. April 2025, werden drei Eurofighter des Bundesheeres am Flughafen Klagenfurt stationiert. Diese Maßnahme dient der temporären Verlegung der aktiven Luftraumüberwachung, die bis einschließlich Dienstag, den 22. April, von Kärnten aus durchgeführt wird. Die Entscheidung für diesen Schritt basiert auf der Notwendigkeit, die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres trotz personeller Engpässe am Hauptstandort Zeltweg aufrechtzuerhalten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung dieser Maßnahme: „Die lückenlose Überwachung unseres Luftraums hat höchste Priorität. Ich bedanke mich beim Verantwortlichen des Flughafens Klagenfurt für die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Luftstreitkräften.“ Generalmajor Gerfried Promberger, Air Chief des Österreichischen Bundesheeres, unterstrich die Notwendigkeit der Verlegung: „Die zeitweise Verlegung des Einsatzflugbetriebs ist unverzichtbar, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen und den geordneten Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.“ Hintergrund: Personalmangel und infrastrukturelle Herausforderungen Die Entscheidung zur Verlegung der Eurofighter basiert auf einem akuten Personalmangel am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg. Im November 2024 war der österreichische Luftraum aufgrund von fehlendem Personal für mehrere Tage ungeschützt. Diese Situation führte zu Überlegungen, die Luftraumüberwachung auf mehrere Standorte zu verteilen, um die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres zu gewährleisten. Der Flughafen Klagenfurt wurde als geeigneter Standort identifiziert, da bereits eine gewisse Infrastruktur vorhanden ist und viele Heeresangehörige aus der Region stammen. Erste Gespräche mit dem Flughafen Klagenfurt fanden bereits im November 2024 statt.

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Flughafen Erfurt schließt Erneuerung der Löschfahrzeugflotte ab

Der Flughafen Erfurt-Weimar hat die Modernisierung seiner Flotte an Flugfeldlöschfahrzeugen mit der Indienststellung des dritten Fahrzeugs vom Typ „Panther“ abgeschlossen. Das neue Fahrzeug, das ab dem 1. Mai 2025 einsatzbereit ist, ergänzt die bereits vorhandenen zwei baugleichen Löschfahrzeuge und markiert somit den Abschluss einer umfassenden Erneuerung der sicherheitsrelevanten Technik am Thüringer Flughafen. Das dritte Löschfahrzeug, ebenfalls vom Hersteller Rosenbauer, verfügt über einen Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 12.000 Litern und einen Schaummitteltank mit 1.400 Litern fluorfreiem Schaummittel. Eine Besonderheit stellt die integrierte CO²-Löschanlage mit einer Kapazität von 120 Kilogramm dar. Die Löschmittel können über einen Dachwerfer mit einer Leistung von 9.000 Litern pro Minute und einer Reichweite von bis zu 100 Metern sowie über einen Frontmonitor mit 1.500 Litern pro Minute und einer Reichweite von 65 Metern ausgebracht werden. Der „Panther“ mit der Kennnummer 24 wird von einem 750 PS starken Motor angetrieben und erreicht ein Gesamtgewicht von 37 Tonnen. Trotz dieser Masse kann das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde erreichen. Zur weiteren Ausstattung gehören ein fest verbauter Lichtmast und eine Seilwinde mit einer Zugkraft von 50 Kilonewton. Jens-Uwe Germer, der Leiter der Flughafenfeuerwehr, äußerte sich zufrieden über die abgeschlossene Modernisierung und betonte die intensive Schulung der Einsatzkräfte an der neuen Technik, um im Notfall einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten zu können.

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Finanzkrise im bosnischen Luftraum: Eurocontrol friert Zahlungen an BHANSA ein

Ein internationales Schiedsgerichtsurteil führt zur Blockade von Eurocontrol-Zahlungen an die bosnische Flugsicherungsbehörde BHANSA. Die Folge: Eine existenzielle Bedrohung für den Luftverkehr über Bosnien und Herzegowina. Die Luftfahrtbranche Bosnien und Herzegowinas steht vor einer ernsten Herausforderung. Die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) hat sämtliche Zahlungen an die bosnische Flugsicherungsbehörde BHANSA eingefroren. Hintergrund ist ein Schiedsgerichtsurteil zugunsten des slowenischen Unternehmens Viadukt, das Bosnien und Herzegowina wegen der einseitigen Kündigung eines Konzessionsvertrags verklagt hatte. Obwohl BHANSA nicht direkt in den Streit involviert war, trifft die finanzielle Blockade die Behörde hart und gefährdet die Stabilität des Luftverkehrs im Land. Hintergrund des Konflikts Der Ursprung des Problems liegt in einem Streit zwischen der Republik Srpska, einer der beiden Entitäten Bosnien und Herzegowinas, und dem slowenischen Unternehmen Viadukt. Letzteres hatte einen Konzessionsvertrag für ein Wasserkraftprojekt am Fluss Vrbas, der jedoch von der Republik Srpska einseitig gekündigt wurde. Ein internationales Schiedsgericht sprach Viadukt daraufhin eine Entschädigung in Höhe von etwa 56 Millionen Euro zu. Da die Republik Srpska die Zahlung verweigerte, wurde ein Vollstreckungsverfahren gegen den Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina eingeleitet. Infolgedessen ordnete ein Gericht in Brüssel an, dass Eurocontrol alle Zahlungen an BHANSA einfrieren müsse. BHANSA ist für die Flugsicherung im gesamten bosnischen Luftraum verantwortlich und finanziert sich hauptsächlich durch Gebühren, die Eurocontrol für die Nutzung des Luftraums erhebt. Mit dem Einfrieren dieser Zahlungen steht die Behörde vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Laut BHANSA können grundlegende Betriebskosten wie Treibstoff, Wartung und Gehälter nicht mehr gedeckt werden. Die Gewerkschaft der Fluglotsen warnt vor einem möglichen Zusammenbruch

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Amadeus-Bericht prognostiziert Ende des Check-ins und automatische Erkennung auf Reisen

Einem neuen Bericht des Technologieunternehmens Amadeus zufolge steht die Reisebranche vor einer grundlegenden Veränderung. In Zukunft sollen Reisende in vielen Teilen der Welt auf den herkömmlichen Check-in verzichten können und während ihrer gesamten Reise, vom Flughafen über Mietwagenstationen bis zu Hotels, automatisch erkannt werden. Ermöglicht werde dies durch die Verwendung eines einzigen, übergreifenden Identifikators anstelle verschiedener Reisedokumente. Der Bericht basiert auf Erkenntnissen von Branchenexperten, die an der Entwicklung der nächsten Generation von Technologien für das sogenannte Delivery Management von Fluggesellschaften arbeiten. Die Luftfahrtindustrie befindet sich inmitten einer umfassenden technologischen Umstellung. Fluggesellschaften lösen traditionelle Branchenstandards ab und setzen auf neue Technologien in den Bereichen Angebot, Buchung und Durchführung, um Flugreisen stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Reisenden auszurichten. Das Delivery Management stellt dabei die letzte Phase dieser Transformation dar. Entwickler von Amadeus arbeiten derzeit mit Fluggesellschaften, Bodenabfertigern und Flughäfen an der Realisierung dieser neuen Systeme. Laut dem Bericht sollen sogenannte Delivery Management Systeme (DMS) schrittweise die heutigen Departure Control Systeme (DCS) ersetzen. Ziel ist es, eine neue Generation offener und flexibler Technologien zu schaffen, die die Systeme von Fluggesellschaften und ihren Partnern wie Flughäfen, Bodenabfertigern und Drittanbietern besser miteinander vernetzen. Diese Transformation wird dazu beitragen, veraltete, von Fluggesellschaften an Flughäfen genutzte Systeme überflüssig zu machen. Flughafenmitarbeiter sollen sich künftig freier im Terminal bewegen können, um Passagiere direkt über mobile Endgeräte zu unterstützen. Die Ablösung jahrzehntelang etablierter Standards und Prozesse soll in mehreren Schlüsselbereichen ein reibungsloseres und stärker vernetztes Reiseerlebnis ermöglichen. Dazu gehört die Ankunft am Flughafen ohne Notwendigkeit des Check-ins, da

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Ostern in Kroatien: Zwischen jahrhundertealter Tradition und kultureller Identität

In Kroatien ist Ostern weit mehr als ein kirchlicher Feiertag – es ist ein Ausdruck gelebter Kultur, religiöser Verwurzelung und familiärer Gemeinschaft. Besonders in der Region Dalmatien und auf den Inseln der Adria ist das Osterfest mit einer Vielzahl von Bräuchen verbunden, die teilweise seit Jahrhunderten gepflegt werden. Diese Traditionen verbinden das Religiöse mit dem Alltäglichen, das Gemeinschaftliche mit dem Spirituellen – und bieten Reisenden zugleich tiefe Einblicke in eine einzigartige kulturelle Welt. Während die Temperaturen im Frühjahr bereits angenehm mild sind und die Natur in voller Blüte steht, entfaltet sich in den Städten, Dörfern und Kirchen des Landes eine feierliche Atmosphäre, die von tiefer Symbolik, historischen Ritualen und festlichem Miteinander geprägt ist. Palmsonntag: Symbolischer Auftakt der Osterwoche Die Osterzeit beginnt in Kroatien mit dem Palmsonntag, der vielerorts als der erste bedeutende Festtag der heiligen Woche betrachtet wird. Ein besonders eindrucksvoller Brauch ist das „Umivanje u cvijeću“ – das Waschen mit Blütenwasser. Dabei sammeln Gläubige am Samstag vor Palmsonntag Frühlingsblumen wie Schleierkraut oder Veilchen, legen diese in eine Schale mit Wasser und waschen sich am Sonntagmorgen damit. Die symbolische Handlung steht für eine Reinigung von Körper und Geist und markiert zugleich den Übergang vom Winter zum Frühling. Zentral für den Palmsonntag ist auch die Segnung von Oliven- oder Palmzweigen, die in den Kirchen an Gläubige verteilt werden. Diese Zweige, oftmals kunstvoll geflochten, werden in vielen Haushalten an Bilderrahmen oder Türrahmen angebracht und gelten als Schutzsymbol. In Süddalmatien, etwa in der Region rund um Dubrovnik, bringen Kinder die traditionellen „Pome“ –

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Erster vollautomatischer Supermarkt am Flughafen Bremen eröffnet

Am Flughafen Bremen hat heute ein neuartiges Einzelhandelskonzept seine Pforten geöffnet: Der Selbstbedienungsmarkt „MarktGo“ von Micromarket24 bietet auf 150 Quadratmetern über 1200 Artikel des täglichen Bedarfs, lokale Spezialitäten und Non-Food-Produkte an. Dieser Laden ist einer der ersten vollautomatischen Supermärkte an einem deutschen Flughafen und richtet sich mit seinen Supermarkt-üblichen Preisen und den langen Öffnungszeiten von 4:00 bis 23:30 Uhr sowohl an Reisende als auch an die lokale Bevölkerung und Berufstätige im Umfeld des Flughafens. Die Eröffnung von MarktGo im Terminal 1 wurde von Vertretern des Flughafens Bremen und Micromarket24 feierlich begangen. Dr. Marc Cezanne vom Flughafen Bremen hob hervor, daß dieser innovative Mikromarkt eine Bereicherung für die Nahversorgung darstellt und gleichzeitig ein Aushängeschild für die Attraktivität Bremens als Standort sei. Konrad Best, der kaufmännische Geschäftsführer des Flughafens, ergänzte, daß MarktGo ein Leuchtturmprojekt darstelle, das bei Ankunft und Abflug direkt wahrgenommen werde. Der Zutritt zum Markt erfolgt über das Scannen der Geldkarte am Eingang. Der Verkauf selbst kommt ohne Personal aus; die Warenbestückung und Sortimentsanpassung an die lokale Nachfrage werden von einem kleinen Team übernommen. Die Bezahlung der Einkäufe erfolgt kontakt- und bargeldlos an Selbstbedienungskassen. Für die Sicherheit sorgt eine moderne KI-Kameratechnologie, die das Geschehen in Echtzeit analysiert und auf ungewöhnliche Vorkommnisse wie Diebstahl oder Vandalismus reagiert. Die Betreiber von Micromarket24, ein Unternehmen aus Baden-Württemberg, betonen die regionale Verbundenheit ihres neuen Standorts. So tragen die Mitarbeiter zur Eröffnung T-Shirts mit der Aufschrift „Moin Bremen“, und das Ladenlokal ist im Bremen-Design gestaltet. Es ist geplant, zukünftig verstärkt lokale Produkte wie Honig und

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Preisvergleiche lohnen sich – Deutsche Bahn oft teurer als europäische Konkurrenz

Im Jahr 2024 nutzten rund 133,4 Millionen Fahrgäste den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Gleichzeitig steigen die Ticketpreise kontinuierlich, was viele Reisende dazu veranlasst, nach günstigeren Alternativen zu suchen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, daß internationale Bahnunternehmen oft deutlich günstigere Preise für dieselben Strecken anbieten. Ein genauer Vergleich der Ticketpreise kann daher erhebliche Einsparungen ermöglichen. Die Untersuchung verdeutlicht, daß die Preise für Bahnreisen ins Ausland stark variieren können, je nachdem, bei welchem Anbieter die Tickets gekauft werden. Beispielsweise kostet eine Hin- und Rückfahrt von München nach Zagreb über die Deutsche Bahn 184,98 Euro, während die Österreichischen Bundesbahnen für dieselbe Strecke nur 92,70 Euro verlangen – eine Ersparnis von über 47 Prozent. Ähnliche Preisvorteile ergeben sich bei Reisen nach Italien, Tschechien, Polen und Slowenien. So sind etwa Tickets nach Warschau über PKP Intercity rund 39 Prozent günstiger als bei der Deutschen Bahn. Auch für Ziele wie Prag oder Ljubljana kann ein Vergleich mit den nationalen Bahngesellschaften des Zielstaates zu erheblichen Ersparnissen führen. Wer über die Osterfeiertage nach Italien reist, sollte ebenfalls auf die dortigen Anbieter achten: Bei Trenitalia kostet eine Fahrt rund 165,89 Euro, während über die Deutsche Bahn für dieselbe Strecke 371,69 Euro verlangt werden – ein Unterschied von über 44 Prozent. Deutsche Bahn nicht immer teurer Es gibt jedoch auch Strecken, auf denen die Deutsche Bahn preislich konkurrenzfähig oder sogar günstiger ist. Eine Reise von Berlin nach Paris kostet bei der Deutschen Bahn 139,99 Euro, während das französische Bahnunternehmen für dieselbe Verbindung 233 Euro verlangt – eine Ersparnis von nahezu 50

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