
JetBlue Airways wegen chronischer Flugverspätungen zu Millionenstrafe verurteilt
Am 3. Januar 2025 gab das US-Verkehrsministerium bekannt, dass JetBlue Airways mit einer Geldstrafe in Höhe von 2 Millionen Dollar belegt wird. Grund hierfür sind wiederholte Flugverspätungen auf mehreren Strecken im Zeitraum zwischen Juni 2022 und November 2023. Die Behörde begründete die Maßnahme mit „unrealistischer Flugplanung“, die Flüge systematisch unpünktlich mache und damit die Zuverlässigkeit des Flugverkehrs beeinträchtige. Nach Angaben des US-Verkehrsministeriums sind Flüge chronisch verspätet, wenn sie über vier aufeinanderfolgende Monate in mehr als 50 Prozent der Fälle mit über 30 Minuten Verspätung ankommen. Bei JetBlue betraf dies mehrere Strecken, darunter Flüge von New York-JFK nach Raleigh-Durham, Fort Lauderdale und Orlando sowie von Fort Lauderdale nach Bradley International Airport in Connecticut. US-Verkehrsminister Pete Buttigieg betonte, dass diese systematischen Verzögerungen die Verantwortung der Fluggesellschaften seien. „Flugpläne müssen realistisch sein, und wir werden nicht zögern, gegen Unternehmen vorzugehen, die wissentlich unhaltbare Zeitvorgaben machen“, erklärte Buttigieg. JetBlue selbst weist die alleinige Verantwortung zurück. Laut Unternehmenssprecher Derek Dombrowski habe man zwar eine Einigung mit dem Ministerium erzielt, sehe aber auch Versäumnisse auf Seiten der US-Regierung, insbesondere im Bereich der Flugsicherung. Die Strafe im Detail Die verhängte Geldbuße von 2 Millionen Dollar wurde in zwei Teile aufgeteilt: Eine Million Dollar fließt direkt an das US-Finanzministerium, während die andere Hälfte als Entschädigung an betroffene Passagiere ausgezahlt wird. Fluggäste, die von chronischen Verspätungen in den Jahren 2022 und 2023 betroffen waren, haben Anspruch auf finanzielle Wiedergutmachung. Zukünftige Verspätungen von mehr als drei Stunden sollen mit mindestens 75 Dollar pro betroffenem Flug entschädigt werden. Diese Regelung soll








