2025

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2025

Mexiko-Stadt: Fluggesellschaft Mexicana tritt Slots an US-Airlines ab

Die mexikanische Regierung hat im anhaltenden Streit um die Verteilung von Flugzeiten (Slots) am überlasteten Hauptflughafen Mexiko-Stadt (Benito Juárez International Airport, AICM) eine bedeutende Konzession gemacht. Präsidentin Claudia Sheinbaum gab bekannt, dass die staatliche Fluggesellschaft Mexicana de Aviación zugestimmt habe, bestimmte Slots an US-amerikanische Fluggesellschaften abzutreten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund massiver Spannungen im bilateralen Luftverkehr. Die Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf Vergeltungsmaßnahmen der Vereinigten Staaten. Im Vormonat hatte die US-Regierung Genehmigungen für mehr als ein Dutzend Strecken widerrufen, die von mexikanischen Fluggesellschaften betrieben wurden. Die Begründung dafür war, dass Mexiko zuvor illegal Flüge von US-amerikanischen Airlines nach Mexiko gestrichen oder behindert habe. Präsidentin Sheinbaum machte keine genauen Angaben zur Anzahl der betroffenen Slots, aber die Maßnahme zielt darauf ab, die von den USA geforderte faire Zuteilung von Kapazitäten am stark frequentierten Flughafen AICM wiederherzustellen und den Konflikt zu entschärfen. Der Slot-Streit schwelt bereits seit Längerem und hat sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt. Die US-Behörden kritisieren seit geraumer Zeit die mexikanische Regierung dafür, die Kapazitäten am AICM nicht transparent zu verwalten und US-Carriern Nachteile zu verschaffen. Die Situation wurde durch die von Mexiko einseitig angeordnete Verlegung von Frachtflügen an den neuen und weniger frequentierten Flughafen Felipe Ángeles (AIFA) sowie durch die zeitweise Herabstufung des mexikanischen Flugsicherheitsratings weiter verkompliziert. Auch das Joint Venture zwischen Delta Air Lines und Aeroméxico geriet in den Fokus der US-Aufsichtsbehörden, die dessen Auflösung angeordnet hatten, wogegen die Fluggesellschaften jedoch Berufung eingelegt haben. Die jetzige Entscheidung zur Übergabe von Slots durch Mexicana de

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WestJet erweitert Europageschäft: Sechs neue Transatlantik-Routen mit der Boeing 737 Max 8

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet baut ihr europäisches Streckennetz in einem strategisch bedeutsamen Umfang aus und kündigt die Aufnahme von sechs neuen Transatlantik-Routen an, die alle mit der Boeing 737 Max 8 bedient werden. Ab Mai und Juni 2026 verbindet die Airline Toronto mit Cardiff (Wales), Glasgow (Schottland) und Ponta Delgada (Azoren) sowie Halifax mit Kopenhagen (Dänemark), Lissabon (Portugal) und Madrid (Spanien). Mit Ausnahme von Glasgow handelt es sich bei den neuen Zielen um Erstverbindungen in das Streckennetz von WestJet. Diese aggressive Expansion unterstreicht WestJets Ambitionen, eine gewichtigere Rolle im Transatlantikverkehr zu spielen, indem sie Nischenmärkte mit dem effizienten Schmalrumpfflugzeug erschließt. Vier der sechs neuen Strecken werden ohne direkten Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften angeboten, was die gezielte Suche WestJets nach unbedienten oder unterversorgten Märkten hervorhebt. Die Ankündigung, die etwa sechs Monate vor dem Betriebsbeginn erfolgt, verschafft dem Unternehmen ausreichend Zeit, um die neuen Verbindungen zu bewerben und den Ticketverkauf anzukurbeln. Die neuen Routen nach Europa nutzen die vergrößerte Reichweite des Boeing 737 Max 8, um Langstreckenflüge kosteneffizient anzubieten und das kanadische Drehkreuz Halifax, insbesondere, als wichtiges Tor zu Europa zu positionieren. Neue Strecken und Betriebsdetails Die sechs neuen Europa-Verbindungen von WestJet starten gestaffelt im Mai und Juni 2026. Alle Routen werden viermal wöchentlich bedient, was für eine Erstaufnahme von Langstreckenverbindungen eine robuste Frequenz darstellt. Startdatum Route Frequenz Fluggerät Entfernung (km) Max. Blockzeit Direkte Konkurrenz? 1. Mai Halifax – Lissabon 4x wöchentlich 737 Max 8 4.482 6h 40m Nein 15. Mai Halifax – Madrid 4x wöchentlich 737 Max 8 4.824 7h 20m

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Miles & More weitet dynamische Meilenpreise auf Discover Airlines und Air Dolomiti aus

Das Vielfliegerprogramm Miles & More der Lufthansa Group setzt die Umstellung auf ein dynamisches Preissystem für Flugprämien fort. Ab März 2026 werden die benötigten Meilenwerte für Prämienflüge bei den Konzerngesellschaften Discover Airlines und Air Dolomiti ebenfalls flexibel berechnet. Damit wird das System des sogenannten dynamischen Pricings, das im Sommer 2025 bei anderen Kern-Airlines der Gruppe eingeführt wurde, auf zwei weitere wichtige Töchter ausgeweitet. Die Umstellung bedeutet das Ende der bisher geltenden festen Meilenwert-Tabellen für Flüge mit Discover Airlines und Air Dolomiti. Zukünftig orientieren sich die benötigten Meilen analog zur kommerziellen Preisgestaltung regulärer Tickets an verschiedenen Faktoren. Dazu zählen der gewählte Tarif, die Reiseklasse, die spezifische Flugstrecke, der Zeitpunkt der Reise und die zeitliche Nähe zur Buchung. Dies führt dazu, dass die Meilenwerte je nach Nachfrage und Saisonalität variieren können. Lufthansa verspricht, dass Prämienflüge in Reisezeiten mit geringer Nachfrage potenziell günstiger ausfallen sollen als in Hauptreisezeiten, was dem Grundgedanken dynamischer Preismodelle entspricht. Die schrittweise Einführung des dynamischen Prämiensystems wurde von der Lufthansa Group im Juni 2025 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt stellten bereits die Kerngesellschaften Austrian Airlines, Lufthansa, Lufthansa City Airlines und Swiss ihre Prämienflüge auf die neuen flexiblen Meilenwerte um. Der Wechsel weg von statischen Meilen-Tabellen hin zu flexiblen Werten ist ein Trend, der sich in den Vielfliegerprogrammen vieler großer internationaler Airline-Gruppen, insbesondere in den USA, bereits durchgesetzt hat. Beobachter sehen darin den Versuch der Fluggesellschaften, die Nachfrage besser zu steuern und die Preisgestaltung ihrer Prämiensitze flexibler an die tatsächlichen Ticketpreise und die Auslastung anzupassen. Air Dolomiti ist primär auf den

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Alltours: Dennis Schrahe übernimmt als Hauptgeschäftsführer die Führung der Veranstaltersparte

Die Unternehmensgruppe Alltours ordnet ihre Führungsebene neu und setzt auf einen erfahrenen Branchenkenner für die Leitung ihres Kerngeschäfts. Spätestens zum 1. Juni 2026 wird Dennis Schrahe die Position des Hauptgeschäftsführers der Reiseveranstalter Alltours Flugreisen und Byebye sowie der angeschlossenen Reisebüro-Kette Reisecenter Alltours übernehmen. Mit dieser Personalentscheidung, die von Inhaber Willi Verhuven persönlich initiiert wurde, strebt der viertgrößte deutsche Reiseveranstalter eine Stärkung seiner operativen und strategischen Führung an. Schrahe, der in der Touristik- und Kreuzfahrtindustrie auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückblickt, löst in der Leitung der Reisebüro-Kette Benjamin Meller ab und soll die Wachstumsstrategie des Unternehmens mit besonderem Fokus auf Effizienz und Digitalisierung vorantreiben. Die Rückkehr von Schrahe, der bereits von 2001 bis 2005 im Revenue Management von Alltours tätig war, signalisiert eine Rückbesinnung auf bewährte Partnerschaften, kombiniert mit dem Anspruch, das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Die Unternehmensgruppe setzt auf Schrahes ausgewiesene Expertise in zentralen Managementbereichen, die für den Erfolg in der dynamischen Reisebranche entscheidend sind. Ein erfahrener Branchenveteran kehrt zurück Dennis Schrahe bringt eine umfassende Qualifikation und eine detaillierte Kenntnis der internationalen Touristikbranche in seine neue Rolle bei Alltours ein. Seine über 25-jährige Karriere umfasst wichtige Stationen bei Branchengrößen, was ihn zu einem ausgewiesenen Experten für die komplexen Abläufe in der Reise- und Kreuzfahrtindustrie macht. Seine Kernkompetenzen liegen insbesondere in der Erlös- und Kapazitätssteuerung (Revenue Management) sowie im Flug- und Transport-Management. In der hochgradig volatilen Reisebranche ist die effiziente Steuerung von Preisen und verfügbaren Kapazitäten – von Hotelkontingenten bis hin zu Flugsitzen – ein entscheidender Faktor für die Rentabilität eines

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Lufthansa muss Flüge ab Kapstadt wegen Treibstoffknappheit zwischenlanden

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa sieht sich gezwungen, aufgrund einer unregelmäßigen Treibstoffversorgung am Flughafen Kapstadt (CPT) auf ihren Südafrika-Strecken zusätzliche Tankstopps auf dem afrikanischen Kontinent einzulegen. Diese präventive Maßnahme betrifft Flüge von Kapstadt zurück nach Deutschland und führt zu einer deutlichen Verlängerung der Reisezeit für Passagiere. Konkret handelt es sich um die Lufthansa-Flüge von Kapstadt nach Frankfurt und von Kapstadt nach München. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, werden die Abflüge von Kapstadt in Richtung Frankfurt im Zeitraum vom 19. bis 24. November und die Flüge nach München vom 21. bis 24. November vorsorglich eine außerplanmäßige Zwischenlandung zur Betankung vornehmen. Als alternative Tankstopps sind die Flughäfen Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika) vorgesehen. Lufthansa legt nach eigenen Angaben höchste Priorität auf die Verlässlichkeit des Flugbetriebs und hat die entsprechenden Flugplanänderungen bereits vorgenommen. Die Entscheidung der Lufthansa steht im Zusammenhang mit anhaltenden logistischen Problemen und Versorgungsengpässen bei Flugturbinenkraftstoff (Jet Fuel) am Kapstadt International Airport. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass Kapstadt seit geraumer Zeit mit Unterbrechungen in der Kerosinversorgung kämpft, die durch Probleme in der Lieferkette und in der Hafeninfrastruktur ausgelöst wurden. Diese Situation hat bereits in der Vergangenheit andere internationale Fluggesellschaften dazu gezwungen, ähnliche operative Anpassungen vorzunehmen, um die volle Betankung ihrer Langstreckenflugzeuge sicherzustellen. Die Passagiere der betroffenen Flüge werden von Lufthansa über die entstandenen Umstände und die verlängerte Flugdauer informiert. Flüge von Kapstadt nach Frankfurt, die bis einschließlich Dienstag abfliegen, sowie Flüge nach München, die bis einschließlich Donnerstag starten, sollen nach dem regulären Flugplan ohne Zwischenstopp durchgeführt werden. Die Airline entschuldigt sich bei

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Lufthansa bewertet Strecke Münster/Osnabrück – München nach Steuersenkung neu

Die Lufthansa Group prüft die Zukunft ihrer innerdeutschen Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und München (MUC) erneut. Die Neubewertung erfolgt vor dem Hintergrund der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen für die Luftverkehrsbranche in Deutschland. Die Strecke stand zuvor monatelang auf dem Prüfstand, da die Rentabilität durch hohe Standort- und Betriebskosten belastet war. Die Spitzen der Bundesregierung einigten sich darauf, die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf das Niveau vor der Erhöhung vom Mai 2024 zurückzuführen. Diese Maßnahme soll die Branche insgesamt um rund 350 Millionen Euro entlasten. Ein Sprecher der Lufthansa City Airlines, welche die Zubringerstrecke aktuell bedient, bestätigte, dass nun alle zur Disposition stehenden Routen unter Einbeziehung dieser Entlastungen und weiterer angekündigter Gebührensenkungen weiter geprüft werden. Lufthansa City Airlines betonte dabei, dass insbesondere die zügige Umsetzung der angekündigten Gebührensenkungen an den Flughäfen entscheidend sei, um eine positive Neubewertung zu ermöglichen. Die Verbindung Münster/Osnabrück–München spielt eine wichtige Rolle als Zubringerflug für das Langstreckennetz der Lufthansa an ihrem Drehkreuz München. Derzeit wird diese und weitere Zubringerstrecken von der jungen Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines durchgeführt, die sukzessive die Rolle der Lufthansa Cityline übernehmen soll. Die Airline baut ihre Flotte aus, um das Wachstum zu stemmen. Ab dem kommenden Jahr soll die Flotte um neue Airbus-A220-Flugzeuge ergänzt werden. Aktuell betreibt Lufthansa City Airlines eine Flotte aus Airbus A319 und A320 Neo und bedient Ende dieses Jahres 16 europäische sowie sechs innerdeutsche Ziele, zu denen auch Münster/Osnabrück gehört. Vertreter der Oppositionspartei Union begrüßten die Steuersenkung, forderten jedoch gleichzeitig, dass die Entlastungen in

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Deutschland ordert 60 Chinook-Helikopter: Milliardeninvestition stärkt Lufttransportkapazität der Bundeswehr

Das US-Verteidigungsministerium hat der Boeing Company einen Vertrag im Wert von nahezu 900 Millionen US-Dollar für die Lieferung von 60 schweren Transporthubschraubern des Typs CH-47F Block II Chinook an Deutschland erteilt. Diese Bestellung, die im Rahmen eines sogenannten Foreign Military Sales (FMS)-Abkommens abgewickelt wird, ist ein zentrales Element der umfassenden Modernisierung der Bundeswehr und zielt darauf ab, die seit Jahrzehnten genutzte Flotte der veralteten CH-53G Sea Stallion zu ersetzen. Mit dieser Entscheidung sichert sich Deutschland eine zeitgemäße und äußerst leistungsfähige Drehflüglerkapazität, die sowohl für die nationale Verteidigung als auch für die Verpflichtungen innerhalb des Nordatlantikpakts (NATO) von entscheidender Bedeutung ist. Die neuen Hubschrauber werden absehbar die größte einzelne Flottenverstärkung im Bereich des Lufttransports darstellen und Deutschlands Rolle im gemeinsamen Verteidigungsnetzwerk Europas massiv aufwerten. Die Auslieferung der Hubschrauber wird schrittweise erfolgen, mit dem Ziel, die CH-53-Operationen bis zum Jahr 2030 vollständig auslaufen zu lassen. Massive Investition in die Lufttransportkapazität Die Beschaffung des CH-47F Block II ist das Ergebnis des langjährigen Programms „Schwerer Transporthubschrauber“ (STH) der Bundeswehr. Die Notwendigkeit, die in die Jahre gekommene CH-53G-Flotte zu ersetzen, war aufgrund von steigenden Wartungsanforderungen und sinkender Verfügbarkeit längst akut geworden. Deutschland zählt neben den Vereinigten Staaten zu den wenigen Nationen, die eine dedizierte Flotte schwerer Transporthubschrauber betrieben haben. Die Aufrechterhaltung dieser Fähigkeit gilt als ein Kernbestandteil der deutschen Streitkräfte. Der Vertragswert von 900 Millionen Dollar ist ein erster Schritt zur Abdeckung der Kosten für die 60 Hubschrauber sowie für zugehörige Ausrüstung und Dienstleistungen. Insgesamt wird die Beschaffung dieses Projekts, die durch das nach dem

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Betrunkener Dienstleister beschädigt ATR 72 von Utair in Ufa schwer

Ein ungewöhnlicher und kostspieliger Zwischenfall hat die russische Regionalfluggesellschaft Utair am Flughafen Ufa getroffen. Am 4. November beschädigte ein Mitarbeiter der externen Reinigungsfirma Avia-Klin eine ATR 72 (Kennzeichen RA-67695) des Carriers schwer, indem er im alkoholisierten Zustand mit einer Stehleiter gegen das Heck des Flugzeugs stieß. Der Vorfall zog nicht nur eine technische Untersuchung nach sich, sondern legte die Turboprop-Maschine auch für mehrere Tage still. Nach dem Zusammenstoß musste die betroffene ATR 72 der Utair für Reparaturen am Boden bleiben, wodurch sie erst rund eine Woche später wieder in den regulären Liniendienst zurückkehren konnte. Die russischen Ermittlungsbehörden stellten nach dem Vorfall eine Kette von Verstößen fest, die zu dem Schaden führten: Der Reinigungskraft der Fremdfirma hatte sowohl seine Arbeitsanweisungen missachtet als auch in stark alkoholisiertem Zustand gearbeitet. Des Weiteren wurde festgestellt, dass eine ordnungsgemäße Aufsicht durch den zuständigen Vorarbeiter komplett fehlte. Solche Zwischenfälle am Boden sind in der Luftfahrt zwar selten, können jedoch erhebliche finanzielle Kosten und weitreichende operative Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Als direkte Folge des fahrlässigen Handelns und der mangelnden Aufsicht wurden der betrunkene Reiniger sowie der zuständige Vorarbeiter umgehend von ihren Aufgaben entbunden. Der Vorfall lenkt den Fokus auf die Sicherheitsstandards und die Überwachung des Bodenpersonals an russischen Flughäfen, insbesondere bei externen Dienstleistern. Utair ist eine der größten Regionalfluggesellschaften Russlands und betreibt eine große Flotte an Flugzeugen und Hubschraubern, darunter auch eine Reihe von ATR 72-Maschinen für Kurz- und Mittelstrecken. Jeder ungeplante Ausfall eines Flugzeugs stellt eine Herausforderung für den stabilen Flugbetrieb dar.

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JetBlue intensiviert Expansion nach Europa: Neue Routen nach Barcelona und Mailand

Die amerikanische Fluggesellschaft JetBlue setzt ihre aggressive Expansionsstrategie auf dem transatlantischen Markt fort und kündigt die Aufnahme von zwei neuen saisonalen Direktverbindungen von Boston nach Europa für den Sommer 2026 an. Die neuen täglichen Strecken führen die Passagiere von Boston Logan International Airport (BOS) nach Barcelona-El Prat Airport (Spanien) und zum Mailand Malpensa Airport (Italien). Die neuen Flüge sollen im April beziehungsweise Mai 2026 starten. Mit diesen Neuzugängen wird das Flugangebot von JetBlue von Boston nach Europa im Sommer auf insgesamt neun tägliche Nonstop-Flüge ansteigen. Die Entscheidung unterstreicht die Konzentration der Fluggesellschaft auf das attraktive Premium-Freizeitmarktsegment und die Nutzung ihrer hochgelobten Business Class-Kabine, genannt Mint, als primäres Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb mit etablierten Langstreckenanbietern. Strategischer Ausbau des transatlantischen Netzes Die Erweiterung des Europageschäfts von Boston ist Teil einer klaren strategischen Neuausrichtung von JetBlue. Angesichts von über fünf Jahren anhaltender Verluste in anderen Geschäftsbereichen fokussiert sich das Unternehmen auf lukrativere, Premium-lastige Strecken, während unrentable Verbindungen reduziert werden. Die transatlantischen Routen, die ausschließlich mit den modernen Airbus A321LR Flugzeugen bedient werden, sind der zentrale Pfeiler dieser Strategie. Alle Flugzeuge auf diesen Strecken sind mit der Mint Business Class ausgestattet, die sich als profitabel erwiesen hat und bei den Passagieren einen hohen Beliebtheitsgrad genießt. Die neuen Routen ergänzen das bereits bestehende und im Sommer 2026 vollständig wiederkehrende saisonale und ganzjährige Streckennetz ab Boston. JetBlue-CEO Joanna Geraghty hob die Bedeutung des Premium-Angebots für diese Expansion hervor: „Kunden, die mit JetBlue nach Europa fliegen, genießen einen gehobenen Service mit einer durchdachten Gestaltung, Privatsphäre und Gastfreundschaft, die

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Ehemalige Adria Airways Manager zahlen 450.000 Euro an Konkursmasse

Zwei ehemalige Führungskräfte der insolventen slowenischen Fluggesellschaft Adria Airways (Ljubljana) haben eine signifikante Entschädigungszahlung in Höhe von 450.000 Euro (rund 523.500 US-Dollar) an die Konkursmasse des Unternehmens geleistet. Die Zahlung von Arno Schuster und Holger Kowarsch ist das Ergebnis eines zuvor geschlossenen gerichtlichen Vergleichs und soll primär dazu dienen, die ausstehenden Forderungen der ehemaligen Mitarbeiter von Adria Airways zu begleichen. Diese Mittelzufuhr gilt als wichtiger Schritt zur Beschleunigung und zum Abschluss des im Jahr 2019 eingeleiteten Insolvenzverfahrens. Die ursprüngliche Klage gegen die ehemaligen Manager hatte einen deutlich höheren Streitwert von 78 Millionen Euro (etwa 90,7 Millionen US-Dollar). Der Vergleich stellt einen Teilerfolg für die Gläubiger dar, insbesondere für die vom Konkurs direkt betroffenen ehemaligen Beschäftigten der slowenischen Nationalairline. Die Insolvenz von Adria Airways, die im September 2019 den Betrieb einstellte, hatte nicht nur eine tiefe Lücke im slowenischen Luftverkehrsnetz hinterlassen, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze vernichtet. Die nun erfolgte Zahlung der ehemaligen Manager ist ein konkreter Beitrag zur Milderung der finanziellen Verluste der Belegschaft. Der Zusammenbruch und das 78-Millionen-Euro-Verfahren Adria Airways, die slowenische Fluggesellschaft mit langer Tradition, stellte am 30. September 2019 nach anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten und dem Entzug der Betriebsgenehmigung durch die slowenische Zivilluftfahrtbehörde den Flugbetrieb ein. Die Airline war seit 2016 mehrheitlich im Besitz des luxemburgischen Investmentfonds 4K Invest, der die Fluggesellschaft zuvor von der slowenischen Regierung erworben hatte. Der Konkurs von Adria Airways warf schnell Fragen über die Verantwortlichkeiten für die massive finanzielle Schieflage auf. Die Unternehmensleitung in den Jahren vor der Insolvenz stand im Fokus der Untersuchungen.

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