2025

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2025

Piloten von Azores Airlines stimmen Privatisierungsvereinbarung zu

Die Privatisierung der Fluggesellschaft Azores Airlines, einer Tochtergesellschaft der SATA-Gruppe, hat eine entscheidende Hürde genommen. Die Gewerkschaft der Zivilluftfahrtpiloten (SPAC) gab bekannt, dass die mit dem Konsortium Newtour/MS Aviation ausgehandelte Vereinbarung in der Versammlung der Piloten des Unternehmens mit einer überwältigenden Mehrheit von 75 Prozent der Stimmen angenommen wurde. Dieses Ergebnis, das die SPAC-Führung als „historische Vereinbarung“ feiert, gilt als klares Mandat der Belegschaft für die Übernahme und als ein wesentlicher Schritt zur Sicherung der Zukunft der azoreanischen Fluggesellschaft. Die Einigung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Die Regionalregierung der Azoren hatte zuvor die Möglichkeit einer privaten Verhandlung mit dem Konsortium oder einer möglichen Schließung des Unternehmens in Aussicht gestellt, falls keine tragfähige Einigung erzielt werden könnte. Die Azoren Airlines, die für internationale Flüge vom Archipel verantwortlich ist, befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Umstrukturierungsprozesses, der durch staatliche Beihilfen in Höhe von 453,25 Millionen Euro, die im Juni 2022 von der Europäischen Kommission genehmigt wurden, unterstützt wird. Zu den Auflagen für diese Beihilfen zählte die Veräußerung einer Mehrheitsbeteiligung (51 Prozent). Kernpunkte der Pilotenvereinbarung: Arbeitsplatzsicherheit und Gehaltsschutz Die von der SPAC ausgehandelte Vereinbarung zielt primär darauf ab, die berufliche Würde und die wirtschaftliche Sicherheit der Piloten zu gewährleisten. Wie die Gewerkschaft in einer Erklärung mitteilte, umfasst die Einigung den vollständigen Schutz aller Arbeitsplätze sowie die Unverletzlichkeit des Grundgehalts und der Tagegelder der Piloten. Darüber hinaus sind in der Vereinbarung streng befristete Maßnahmen mit klar definierten Fristen und objektiven Zielen vorgesehen. Zur Gewährleistung der Transparenz und Kontrolle während der gesamten Umsetzungsphase wurden Mechanismen zur

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ILA Berlin 2026 fast ausgebucht: Hohe Nachfrage für Luft- und Raumfahrtmesse am BER

Die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin verzeichnet bereits frühzeitig eine enorme Nachfrage. Für die kommende Ausgabe, die vom 10. bis 14. Juni 2026 am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) stattfindet, sind nach Angaben des Veranstalters, des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), bereits rund 90 Prozent der Ausstellungsflächen vergeben oder reserviert. Dies sei ein halbes Jahr früher als in den Vorjahren. Die Messe, welche Akteure aus Industrie, Politik, Forschung und Streitkräften zusammenbringt, wird auch von politischer Seite unterstützt. Die ILA Berlin, die 2024 rund 95.000 Besucher zählte, wird sich erneut in vier Hauptsegmente gliedern: Aviation, Space, Defence und Supplier. Bereits jetzt haben sich renommierte internationale Branchengrößen wie Airbus, Boeing, Bombardier, Dassault, Lufthansa Technik, MTU Aero Engines und Rolls-Royce als Aussteller angekündigt. Die Bundeswehr tritt traditionell als größter Einzelaussteller auf. Die Besucher können ein umfangreiches Programm erwarten, das sowohl ein Static und Flying Display mit zivilen und militärischen Fluggeräten als auch ein breites Vortragsprogramm auf verschiedenen Bühnen umfasst. Die Messe dient als zentrale Plattform, um Produkte und Innovationen in Hallen, Chalets und auf dem Freigelände zu präsentieren. Im Segment Aviation werden technologische Entwicklung, neue Antriebssysteme und digitale Fertigungsprozesse im Mittelpunkt stehen. Bereits die ILA 2024 hatte einen Schwerpunkt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gelegt, der auch 2026 weiter vertieft werden soll. Zu den relevanten Themen zählen auch die Entwicklung von elektrischen Senkrechtstartern (eVTOLs) für die urbane Mobilität sowie der Einsatz von Wasserstofftechnologien in der Luftfahrt. Diese Ausrichtung spiegelt die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsrichtungen der globalen Luftfahrtindustrie wider. Die frühzeitige

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Loganair sichert Flugverbindungen der Kanalinseln nach dem Kollaps von Blue Islands

Die Luftverkehrsanbindung der Kanalinseln war nach der plötzlichen Betriebseinstellung der regionalen Fluggesellschaft Blue Islands am 14. November 2025 in eine kritische Phase geraten. Der schottische Regionalanbieter Loganair hat jedoch schnell reagiert und angekündigt, bereits ab dem 16. November 2025 Rettungsflüge auf den wichtigsten Strecken aufzunehmen. Zeitgleich signalisierte das Unternehmen Pläne, eine langfristige operative Basis auf Jersey zu etablieren, um die lebenswichtigen Verbindungen zur Nachbarinsel Guernsey und zum britischen Festland dauerhaft zu sichern. Der Zusammenbruch von Blue Islands, die etwa 100 Mitarbeiter beschäftigte, stellte die Regierungen der Kanalinseln vor eine große Herausforderung. Das Einschreiten von Loganair, ergänzt durch die sofortige Kapazitätserhöhung durch die auf Guernsey ansässige Fluggesellschaft Aurigny, gilt als entscheidend für die Aufrechterhaltung der regionalen und überregionalen Konnektivität. Die beiden Fluggesellschaften übernehmen damit temporär die Verantwortung für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs in einer Region, deren wirtschaftliche und soziale Stabilität maßgeblich von zuverlässigen Luftverkehrsverbindungen abhängt. Sofortige Notfallmaßnahmen und „Rescue Fares“ Loganair hat unverzüglich Flüge auf Strecken gestartet, die das Rückgrat des Blue Islands-Netzwerks bildeten. Dazu gehören die Verbindungen von Jersey nach Guernsey, Exeter, Bristol und Southampton sowie die Strecke von Guernsey nach Southampton. Diese Dienste werden zunächst zu speziellen „Rescue Fares“ angeboten, um gestrandeten Blue Islands-Passagieren eine schnelle und kostengünstige Reisemöglichkeit zu bieten. Parallel dazu hat auch Aurigny, die Fluggesellschaft von Guernsey, ihre Kapazitäten rasch erweitert. Das Unternehmen hat zusätzliche Flüge zwischen Guernsey und Southampton sowie zwischen Guernsey und Jersey in den Flugplan aufgenommen. Diese koordinierten Maßnahmen der beiden verbleibenden regionalen Akteure dienen als unmittelbare Stütze für die Inseln, während

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Wizz Air erwartet Umsatzrückgang trotz gestiegenen Halbjahresgewinns

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 ihr operatives Ergebnis überraschend deutlich gesteigert, prognostiziert aber für das Gesamtjahr einen leichten Umsatzrückgang. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 25,9 Prozent auf 439,2 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen von Finanzanalysten, die bei rund 367 Millionen Euro lagen. Trotz dieser positiven Halbjahreszahlen rechnet Wizz Air für das Gesamtjahr mit einem Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. CEO Jozsef Varadi begründete den Halbjahresgewinn vor allem mit niedrigeren Treibstoffkosten und einer Reduzierung der Aufwendungen für Flugunterbrechungen. Gleichzeitig bezeichnete er die geplante Winterkapazität als kurzfristige Herausforderung angesichts erwarteter Einbußen bei den Stückerlösen. Das Unternehmen kündigte an, die Kapazität für die kommende Wintersaison entsprechend anzupassen. Analysten bewerteten diesen Schritt zur Stabilisierung des Betriebs als sinnvoll. Um die Kosten zu senken und die Ergebnisse zu verbessern, gab Wizz Air zudem die Verschiebung der Auslieferung von 88 bestellten Airbus-Maschinen bekannt. Die Maschinen sollen nun erst zwischen 2030 und 2033, statt wie ursprünglich geplant bis 2030, in die Flotte aufgenommen werden, was eine der signifikantesten Änderungen im Auslieferungsprofil der nächsten zwölf Monate darstellt. Die Airline kämpft seit Längerem mit Ertragsrückgängen, die auf mehrere enttäuschende Quartale folgten. Wizz Air führt diese Schwierigkeiten auf externe Faktoren zurück, darunter anhaltende Probleme mit Pratt & Whitney-Triebwerken und verzögerte Reparaturen, die die Einsatzfähigkeit der Flotte beeinträchtigen. Hinzu kommen geopolitische Herausforderungen in Osteuropa und dem Nahen Osten. Als Reaktion auf diese Belastungen und zur Zentralisierung der Betriebsabläufe kündigte Wizz Air im Sommer die Schließung der Basen in Abu Dhabi und Wien

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Etihad Airways bekräftigt Expansionskurs: Großauftrag für Airbus A330neo und A350-Familie

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat auf der Dubai Airshow 2025 eine signifikante Flottenerweiterung und -modernisierung durch einen Großauftrag an Airbus angekündigt. Die Bestellung umfasst die Aufnahme des Airbus A330-900 in die Flotte sowie eine deutliche Aufstockung der bereits bestellten A350-Familie, wodurch die Airline ihre Kapazitäten auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken sowie im globalen Frachtverkehr massiv ausbaut. Die Vereinbarung umfasst eine Festbestellung von sechs Airbus A330-900, wodurch Etihad Airways zum neuesten Kunden für den A330neo wird. Darüber hinaus wurden sieben zusätzliche Passagierflugzeuge des Typs A350-1000 geordert, was die Gesamtbestellung für diesen Typ auf 27 erhöht. Besonders hervorzuheben ist die Verpflichtung für drei weitere A350F-Frachtflugzeuge, wodurch das Gesamtengagement für den A350F auf zehn Maschinen steigt. Ergänzend zu den Festbestellungen wurde ein Leasingvertrag über neun A330-900 mit dem Leasinggeber Avolon bekannt gegeben. Diese strategische Entscheidung unterstreicht Etihads Ziel, eine der modernsten und betriebswirtschaftlich effizientesten Großraumflotten der Welt aufzubauen und die Präsenz Abu Dhabis im globalen Luftverkehr zu stärken. Die Kombination aus A330neo und A350 soll dem Unternehmen die nötige Flexibilität für das geplante Wachstum in verschiedenen Marktsegmenten bieten. Strategische Bedeutung der neuen Großraumflugzeuge Die Flottenentscheidung von Etihad Airways zielt auf die Optimierung des Betriebs in allen wichtigen Marktsegmenten ab. Antonoaldo Neves, CEO von Etihad Airways, betonte die umfassende Bedeutung der neuen Flugzeuge: „Diese Flugzeuge stärken unsere Geschäftstätigkeit auf der Mittelstrecke, der Langstrecke und im Frachtverkehr. Der A330neo bietet die richtige Kombination aus Effizienz und Flexibilität für unser regionales und mittelfristiges Wachstum, während der A350-1000 weiterhin eine außergewöhnliche Leistung

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Friedrichshafen: Schulterschluss stellt innerdeutsche Flüge auf die Beine

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen hat einen bedeutenden strategischen Erfolg erzielt, der als wichtiger Meilenstein für die Wirtschaftsregion Bodensee-Oberschwaben gilt. Ab dem 12. Januar 2026 werden wieder regelmäßige Flüge zu den zentralen deutschen Metropolen Berlin, Düsseldorf und Hamburg aufgenommen. Diese Wiederherstellung der innerdeutschen Konnektivität, die maßgeblich durch die enge Kooperation von regionalen Unternehmen, der Wirtschaftsförderung und dem Luftverkehrsdienstleister Air Uniqon ermöglicht wurde, soll die Wettbewerbsfähigkeit der Region spürbar stärken. Das neue Flugangebot zielt darauf ab, die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden optimal zu erfüllen. Der Flugplan ist von Montag bis Freitag so konzipiert, dass er Tagesreisen, Übernachtungen und verlängerte Wochenenden in den Wirtschaftszentren ermöglicht. Für die Routen sind zunächst vier wöchentliche Flüge nach Düsseldorf, vier nach Berlin und drei nach Hamburg geplant. Zum Einsatz kommt eine De Havilland Canada Dash 8-400 der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air, ein Turboprop-Flugzeug mit 78 Sitzplätzen, das sich für Regionalstrecken bewährt hat. Formell handelt es sich um Charterflüge, da Avanti Air im Auftrag des Tickethändlers Air Uniqon fliegt. Wiederherstellung der Konnektivität als Wirtschaftsmotor Die Bedeutung dieser Wiederaufnahme geht weit über das touristische Angebot hinaus. Für die exportorientierte und innovationsstarke Wirtschaft in Oberschwaben und am Bodensee sind schnelle und zuverlässige Flugverbindungen in die nationalen Entscheidungszentren essenziell. Die Region ist Heimat zahlreicher mittelständischer Weltmarktführer und großer Industrieunternehmen, deren Geschäftsreisetätigkeit eine direkte Anbindung erfordert. Der Wegfall früherer innerdeutscher Routen hatte hier zu längeren Reisezeiten und logistischen Nachteilen geführt. Detlef Schäfer, Geschäftsführer des Bodensee-Airports Friedrichshafen, unterstrich die Notwendigkeit dieser Verbindung: „Mit den neuen innerdeutschen Verbindungen wird ein klarer Mehrwert für Wirtschaft und Tourismus

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Flughafen Wien AG: Wachstum bei Passagieren und Finanzergebnis in Q1-3/2025

Die Flughafen Wien AG (FWAG) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 erneut eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnet. Trotz eines spürbaren Anstiegs der Betriebskosten und des damit verbundenen Drucks auf die Produktivität gelang es dem Unternehmen, sowohl bei den Passagierzahlen als auch bei den Finanzergebnissen zuzulegen. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe stieg um 6,7 Prozent auf 845,5 Millionen Euro, und das Periodenergebnis verbesserte sich um 4,2 Prozent auf 215,7 Millionen Euro. Die Gruppe, bestehend aus dem Flughafen Wien-Schwechat und den Auslandsbeteiligungen am Flughafen Malta und am Flughafen Kosice, beförderte insgesamt 32,9 Millionen Reisende, ein Zuwachs von 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Standort Wien selbst verzeichnete 24,6 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 1,9 Prozent entspricht. Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Ofner hob hervor, dass 2025 ein Jahr des Wachstums und positiver Finanzkennzahlen sei. Gleichzeitig kündigte er jedoch angesichts des spürbaren Kostendrucks und einer Senkung der Flughafentarife für 2026 ein Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramm an, um das voraussichtlich herausfordernde kommende Jahr zu meistern. Ungeachtet dessen setzt die FWAG ihr mehrjährig geplantes Investitionsprogramm konsequent fort, wofür im laufenden Jahr rund 300 Millionen Euro vorgesehen sind. Segmentleistung und Profitabilitäts-Druck Die finanzielle Performance der FWAG-Gruppe in den ersten drei Quartalen 2025 war von einer soliden Umsatzentwicklung, aber auch von einem zunehmenden Kostendruck, insbesondere bei den Personalausgaben, gekennzeichnet. Das ebitda erhöhte sich leicht um 2,4 Prozent auf 377,1 Millionen Euro, während das ebit um 3,8 Prozent auf 278,8 Millionen Euro stieg. Die EBITDA-Marge sank jedoch aufgrund der gestiegenen Kosten um 1,9 Prozentpunkte auf 44,6 Prozent.

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Air Corsica: Neue Nonstop-Flüge von München nach Calvi

Die Regionalfluggesellschaft Air Corsica verstärkt ihr Engagement auf dem deutschen Markt und kündigt für den Sommer 2026 eine neue Direktverbindung zwischen München und Calvi an. Die Strecke wird vom 28. Juni bis zum 13. September 2026 einmal wöchentlich jeweils am Sonntag bedient. Diese neue Route ergänzt das bereits angekündigte Angebot der Airline nach Korsika und bietet Reisenden aus Süddeutschland eine weitere Nonstop-Option zur viertgrößten Mittelmeerinsel. Die neue Strecke nach Calvi, bekannt als wichtiger Flughafen in der Region Haute-Corse im Nordwesten der Insel, ist die zweite Direktverbindung von Air Corsica ab München. Bereits zuvor hatte die Fluggesellschaft bekannt gegeben, ab dem 11. Juni 2026 Flüge zwischen München und Ajaccio anzubieten. Die Flüge zur korsischen Hauptstadt Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons, werden laut Flugplan zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, durchgeführt und laufen bis Ende September 2026. Beide Verbindungen werden voraussichtlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient und sollen die Flugdauer zwischen Deutschland und Korsika auf rund eineinhalb Stunden verkürzen. Durch die Aufnahme der Route nach Calvi erschließt Air Corsica ein weiteres wichtiges touristisches Einfallstor auf Korsika für den süddeutschen Markt. Die Erweiterung des Flugplans ab München – einem der größten Flughäfen in Deutschland – auf zwei korsische Destinationen stellt eine deutliche Verbesserung der touristischen Erreichbarkeit Korsikas dar. Die Insel, die für ihre vielfältigen Landschaften und kulturellen Angebote bekannt ist, rückt damit näher an Reisende heran, die an Nonstop-Verbindungen interessiert sind und Umsteigeverbindungen vermeiden wollen. Die neuen Flugangebote sind typischerweise saisonal ausgelegt, um die Nachfrage in den Hauptreisemonaten des Sommers optimal zu bedienen.

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Aegean: Starke Nachfrage und optimierte Betriebsergebnisse trotz externer Belastungen

Die griechische Fluggesellschaft Aegean hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 sowie im dritten Quartal solide finanzielle und operative Ergebnisse erzielt. Der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten erreichte 1,43 Milliarden Euro und lag damit vier Prozent über dem Vorjahreszeitraum 2024. Die operative Rentabilität, gemessen am Ebitda, stieg um acht Prozent auf 356,6 Millionen Euro. Trotz anhaltender externer Herausforderungen, darunter erhebliche Kostenbelastungen durch neue regulatorische Vorschriften und gravierende operative Einschränkungen durch technische Probleme an Triebwerken, konnte Aegean seinen Nettogewinn in den ersten neun Monaten auf 148,0 Millionen Euro steigern, was einem Wachstum von zwölf Prozent entspricht. Die positive Geschäftsentwicklung wurde durch eine robuste Nachfrage nach Flugreisen, sowohl von griechischen Passagieren als auch von internationalen Besuchern des Landes, getragen. Die Airline beförderte insgesamt 13,2 Millionen Passagiere, ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zu 2024. Der Vorstandsvorsitzende von Aegean, Dimitris Gerogiannis, kommentierte, das Jahr 2025 gestalte sich als ein weiteres Jahr soliden Wachstums, das die positive Dynamik des Unternehmens bestätige. Die Ergebnisse und Rentabilitätskennzahlen platzierten das Unternehmen erneut in der Spitzengruppe des Flugsektors. Detailanalyse der Quartals- und Neunmonatsergebnisse Die Bilanz für die ersten neun Monate 2025 zeigt eine deutliche Verbesserung der Kennzahlen: Bei einem Umsatz von 1,43 Milliarden Euro konnte der Gewinn vor Steuern um 14 Prozent auf 194,7 Millionen Euro gesteigert werden. Die Gesamtzahl der angebotenen Sitze (ask, available seat kilometers) stieg um drei Prozent auf 16,7 Milliarden. Besonders das dritte Quartal, das traditionell die verkehrsreichste Phase des Jahres darstellt, trug maßgeblich zum Erfolg bei. In diesem Zeitraum

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500.000 Euro Strafe für Wizz Air wegen irreführendem „All You Can Fly“-Abo

Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM (Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato) hat gegen die Billigfluggesellschaft Wizz Air ein Bußgeld in Höhe von 500.000 Euro verhängt. Die Behörde ahndete damit Verstöße gegen die nationalen Verbraucherschutzvorschriften im Zusammenhang mit der Bewerbung des Jahresabonnements „Wizz All You Can Fly“. Die ungarische Airline hatte das Abo beworben, ohne die damit verbundenen wesentlichen Einschränkungen und Vertragsbedingungen ausreichend klar und transparent darzulegen. Die Untersuchung der Wettbewerbsbehörde ergab, dass Wizz Air das Abonnement, das den Kauf eines Flugpasses zu einem festen Preis (zu Beginn 499,00 Euro, später 599,00 Euro für alle internationalen Routen) ermöglichte, in seinen Werbekampagnen als ein nahezu unbegrenztes Angebot darstellte. Die AGCM stellte jedoch fest, dass die vorvertraglichen Informationen für die Verbraucher unvollständig und mehrdeutig waren. Dies betraf insbesondere die kritischen Details zu den Buchungszeiträumen einzelner Flüge, die Anzahl und Art der für Abonnenten verfügbaren Plätze pro Flug sowie weitere Nutzungsbeschränkungen. Die Passagiere erhielten lediglich die Option, aber nicht die Garantie, einen Flug zu buchen. Über die irreführende Werbung hinaus stufte die italienische Wettbewerbsbehörde auch bestimmte Klauseln in den ursprünglichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Abonnements als missbräuchlich ein. Diese Klauseln erlaubten es Wizz Air, die Bedingungen des Dienstes einseitig zu ändern oder diesen ganz einzustellen, ohne angemessene Gründe nennen oder entsprechende Sicherheiten für die Konsumenten gewährleisten zu müssen. Solche Bestimmungen führten laut AGCM zu einem erheblichen Ungleichgewicht zwischen den Rechten und Pflichten der Abonnenten. Zudem wurden Rückerstattungen erschwert und das Widerrufsrecht bei Unterbrechung oder Einstellung des Dienstes stark begrenzt. Die Behörde ordnete an, dass

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