August 25, 2026

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August 25, 2026

Germanwings-Absturz: Schadensersatzklage gegen die Bundesrepublik Deutschland vor dem Landgericht Braunschweig

Mehr als elf Jahre nach dem Absturz einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Germanwings in den französischen Alpen beschäftigt die Katastrophe erneut die deutsche Justiz. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt am Freitag, 28. August 2026, die mündliche Verhandlung über eine Zivilklage von 30 Hinterbliebenen der Todesopfer. Die Kläger fordern vom Staat zusätzlichen Schadensersatz in Höhe von jeweils 500 bis 110.000 Euro per Anlauf. Im Zentrum des Verfahrens steht die Frage, ob staatliche Behörden bei der flugmedizinischen Überwachung des Co-Piloten gesetzliche Pflichten verletzt haben. Das Luftfahrt-Bundesamt mit Sitz in Braunschweig vertritt in diesem Prozess die Bundesrepublik Deutschland. Obwohl Gerichte in vorherigen Verfahren eine staatliche Haftung ins Spiel gebracht hatten, deuten vorläufige Einschätzungen der Braunschweiger Richter auf Hürden für die Kläger hin. Hintergrund der Tragödie und bisherige Ermittlungsergebnisse Am 24. März 2015 befand sich der Germanwings-Flug 4U9525 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. An Bord des Airbus A320 befanden sich 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Die Ermittlungsbehörden kamen zu dem Ergebnis, dass der damalige Co-Pilot das Flugzeug vorsätzlich in ein Bergmassiv im Südosten Frankreichs steuerte. Alle 150 Insassen kamen bei dem Aufprall ums Leben. Unter den Opfern befanden sich überwiegend Bürger aus Deutschland und Spanien, darunter eine 16-köpfige Schülergruppe nebst zwei Lehrerinnen eines Gymnasiums aus Haltern am See. Die Ermittlungen offenbarten, dass der Co-Pilot vor dem Ereignis unter schweren psychischen Problemen gelitten hatte und in fachärztlicher Behandlung war. Der Vorfall führte weltweit zu Überprüfungen der Sicherheitsbestimmungen in der Zivilluftfahrt. Dazu gehörten die zeitweise Einführung der Zwei-Personen-Regel im Cockpit sowie strengere Kontrollmechanismen bei der

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Nesma Airlines weitet Flugplan von Ägypten nach Deutschland und in die Schweiz aus

Die ägyptische Fluggesellschaft Nesma Airlines baut ihr Angebot auf den Routen zwischen dem Badeort Hurghada und mehreren Flughäfen im deutschsprachigen Raum für die Sommersaison 2027 aus. Wie das Unternehmen mitteilte, werden die gebotenen Sitzplatzkapazitäten nach Deutschland und in die Schweiz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent aufgestockt. Das Gesamtangebot umfasst in der kommenden Sommerperiode rund 160.000 Sitzplätze auf den Verbindungen nach Deutschland sowie weitere 30.000 Plätze auf den Strecken in die Schweiz. Die Aufnahme des erweiterten Flugbetriebs ist für den 19. März 2027 terminiert. Der Schwerpunkt des Aufbaus liegt auf deutschen Regional- und Großflughäfen. Auf der Route von und nach Düsseldorf erhöht die Fluggesellschaft die Frequenz auf fünf wöchentliche Umläufe. Die Standorte Hannover sowie Köln/Bonn werden künftig jeweils vier Mal pro Woche angeflogen. An den Flughäfen Nürnberg und Frankfurt am Main steigen die wöchentlichen Verbindungen auf drei respektive zwei Flüge. In der Schweiz wird der Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg mit zwei Flügen pro Woche bedient, während die Strecke nach Zürich mit ebenfalls zwei wöchentlichen Frequenzen neu im Flugplan der Airline erscheint. Zum Einsatz kommen Maschinen der Schmalrumpffamilie Airbus A320 und A321. Der Ausbau der Frequenzen erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Nachfrage nach Pauschalreisen an das Rote Meer. Nesma Airlines agiert auf diesen Strecken vorrangig als Vollcharter- und Kapazitätsanbieter für große europäische Reiseveranstalter. Durch die Aufstockung der Flüge versucht die ägyptische Airline, Marktanteile im Wettbewerb mit etablierten Ferienfluggesellschaften wie Corendon, Air Cairo oder Marabu zu sichern, die ebenfalls Verbindungen in die ägyptischen Urlaubsregionen anbieten. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die

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Normalisierung der Pegelstände auf der Donau: DDSG Blue Danube nimmt den regulären Fahrbetrieb wieder auf

Ein wochenlanges Niedrigwasser auf der österreichischen Donau hat den Schiffsverkehr im Spätsommer 2026 phasenweise beeinträchtigt. Insbesondere in den Streckenabschnitten der Wachau sowie im Bereich östlich von Wien führten die niedrigen Wasserstände seit Ende Juli 2026 zu Einschränkungen, Fahrplananpassungen und Umbuchungen im Passagierverkehr. Das Binnenschifffahrtsunternehmen DDSG Blue Danube, ein gemeinsames Tochterunternehmen der Verkehrsbuero-Gruppe und der Wien Holding, musste Teile seines Linienprogramms modifizieren, um den Schiffsbetrieb sicherzustellen. Nach einer Konsolidierung der Pegelstände meldete das Unternehmen im August 2026 die vollständige Rückkehr zum regulären Fahrplan mit allen neun Einheiten seiner Passagierflotte. Der Zwischenfall beleuchtet die operative Verwundbarkeit der Binnenschifffahrt durch Witterungsextreme sowie die logistischen Anpassungsstrategien der Betreiber. Niedrigwasser als betriebliche Herausforderung im Sommergeschäft Die hydrologische Lage auf der Donau verschärfte sich Ende Juli 2026 zunehmend. Trockenperioden und ausbleibende Niederschläge im Einzugsgebiet des Flusses führten zu stark sinkenden Wasserständen. Für die Binnenschifffahrt bedeuten niedrige Pegel eine Verringerung der Ablade- und Tauchtiefe. Um Grundberührungen im Fahrwasser zu vermeiden, müssen Schiffsführungen das Gesamtgewicht der Einheiten reduzieren, Fahrgeschwindigkeiten anpassen oder Flachwasserzonen komplett meiden. Bei der DDSG Blue Danube betrafen die Einschränkungen vor allem die Verbindungen im Welterbegebiet Wachau sowie die grenzüberschreitenden Tagesfahrten in die slowakische Hauptstadt Bratislava. Während der Flachwasserphase mussten Routen verkürzt oder Anlegestellen gestrichen werden. Auf den Wiener Stadtstrecken, wie dem Linienverkehr auf dem Donaukanal, konnte der Betrieb hingegen mit geringfügigen zeitlichen und Routenanpassungen aufrechterhalten werden. Auch die Ausflugsfahrten von Wien nach Dürnstein fanden nach Unternehmensangaben ohne größere Unterbrechungen statt. Sicherheitsprüfungen und Wiederaufnahme des Vollbetriebs Geschäftsführer Wolfgang Fischer bezeichnete die Wochen im Juli und August

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Sun Express erhöht Flugfrequenzen ab Paderborn/Lippstadt nach Antalya

Die deutsch-türkische Fluggesellschaft Sun Express reagiert auf die veränderte Buchungslage am Flughafen Paderborn/Lippstadt und stockt ihr Angebot in die Türkei im kommenden Herbst auf. Wie der westfälische Regionalflughafen mitteilte, wird die Verbindung an die Türkische Riviera im September und Oktober 2026 auf bis zu vier tägliche Flüge erweitert. Mit der Anpassung der Frequenzen trägt die Fluggesellschaft der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubsreisen in Richtung Antalya Rechnung, die sich in den Herbstmonaten traditionell auf einem hohen Niveau bewegt. Die Aufstockung der Flugkapazitäten unterstreicht die Bedeutung des touristischen Zielgebiets Antalya für den Standort Paderborn/Lippstadt. Der Regionalflughafen bedient im Einzugsgebiet von Ostwestfalen-Lippe und angrenzenden Regionen vorrangig den Touristik- und VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives). Neben Sun Express bedienen auch andere Ferienfluggesellschaften die Strecke nach Antalya, jedoch sichert sich das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines mit der Frequenzerhöhung einen maßgeblichen Marktanteil auf dieser Routenkombination im Herbstflugplan. Für den Flughafen Paderborn/Lippstadt stellt die Erhöhung der wöchentlichen Umläufe einen wichtigen Baustein zur Sicherung des Passagieraufkommens dar, nachdem der Standort in der Vergangenheit Restrukturierungsprozesse durchlaufen hatte. Die Fokussierung auf stark nachgefragte Warmwasserziele im Spätsommer und Herbst soll das Betriebsergebnis des Platzes stabilisieren. Dennoch bleibt die Abhängigkeit des Flughafens von wenigen großen Ferienzielen und einigen dominierenden Anbietern ein kritischer Punkt in der geschäftlichen Ausrichtung des Standorts. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die kurzfristige Ausweitung von Frequenzen auf etablierten Rennstrecken zwar das Flugaufkommen punktuell steigert, den Standort jedoch anfällig für Nachfrageschwankungen im Segment der Pauschalreisen macht. Das langfristige Wachstum des Regionalflughafens hängt davon ab, ob neben dem stark

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Brauchtum und regionale Landwirtschaft im Rahmen der ländlichen Festkultur in Filzmoos

Das Salzburger Bergdorf Filzmoos bereitet sich im September und Oktober 2026 auf die Durchführung einer Reihe von regionalen Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen im Rahmen des Salzburger Bauernherbstes vor. Das Programm umfasst traditionelle Elemente wie den jährlichen Almabtrieb, Hoftage, musikalische Darbietungen sowie kirchliche Feste. Diese Veranstaltungen spiegeln die enge Verzahnung von alpiner Landwirtschaft, regionaler Gastronomie und dem lokalen Tourismussektor wider. Vor dem Hintergrund des 250-jährigen Bestehens der Unterhofalm dienen die anstehenden Wochen als Beispiel dafür, wie althergebrachte landwirtschaftliche Abläufe und dörfliche Traditionen in ein modernes, touristisch genutztes Veranstaltungskonzept integriert werden. Bedeutung des Almabtriebs für die regionale Viehwirtschaft Der am 14. September 2026 vorgesehene Almabtrieb markiert das formelle Ende der Weidesaison auf den höher gelegenen Almflächen. Während der Sommersaison verbleiben die Rinderherden auf den Berghängen, wo die Tiere die alpinen Futterflächen nutzen. Der Rücktrieb des Viehs ins Tal stellt historisch eine betriebliche Notwendigkeit dar, um das Überwintern der Tiere in den Talställen vor dem Einbruch der kälteren Witterung zu sichern. Das Schmücken der Rinder mit aufwendig gefertigten Kränzen und Glocken erfolgt traditionsgemäß dann, wenn der Almsommer ohne nennenswerte Unfälle für Mensch und Tier verlaufen ist. In Filzmoos zieht der Abtrieb durch das Ortszentrum und zieht neben der einheimischen Bevölkerung auch eine erhebliche Zahl von Feriengästen an. Der Anlass verdeutlicht die wirtschaftliche Rolle der Almwirtschaft, die nicht nur der Milch- und Fleischerzeugung dient, sondern auch zur Pflege und Erhaltung der alpinen Kulturlandschaft beiträgt. Ohne die Beweidung durch die Nutztiere würden viele Hangflächen verbuschen, was wiederum die Erosionsgefahr vergrößern und den Charakter der Landschaft verändern

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Sommerferienbilanz am Flughafen Berlin Brandenburg: Passagierzahlen stagnieren auf Vorjahresniveau

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat die Sommerferiensaison 2026 mit konstanten Passagierzahlen beendet. Nach Angaben einer Sprecherin der Flughafenfeuerwehr und Betreibergesellschaft nutzten im gesamten Ferienzeitraum rund 3,7 Millionen Fluggäste die Infrastruktur des Hauptstadtweltflughafens für An- und Abreisen. Damit lag das Passagieraufkommen exakt auf dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Die Flughafengesellschaft zieht eine zufriedenstellende operative Bilanz und berichtet von weitgehend geordneten Abläufen an den Sicherheitskontrollen und in den Abfertigungsbereichen. Zum Ende der Schulferien verzeichnete der Flughafen noch einmal Spitzenwerte beim täglichen Passagieraufkommen. Allein am letzten Ferientag wurden am Terminal 1 und Terminal 2 rund 90.000 Reisende gezählt, was den höchsten Tageswert der Saison darstellte. Am gesamten Rückreise-Wochenende passierten insgesamt etwa 160.000 Fluggäste die Anlage. Trotz des punktuellen Andrangs blieben längere Wartezeiten an den Abfertigungsschaltern und Gepäckausgaben nach Betreiberangaben die Ausnahme. Die Stagnation der Gesamtzahlen verdeutlicht jedoch, dass das Erholungstempo des Flugverkehrs in der Region Berlin-Brandenburg im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen verhalten bleibt. Das Passagieraufkommen am BER liegt weiterhin deutlich hinter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 zurück, als die Vorgängerflughäfen Tegel und Schönefeld in Summe höhere Werte verzeichneten. Hohe Standortkosten, staatliche Gebühren sowie eine verhaltene Kapazitätsentwicklung einzelner Fluggesellschaften begrenzen derzeit das Wachstum im Punkt-zu-Punkt- und Langstreckenverkehr ab der Bundeshauptstadt. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass ein stabiler Betrieb in den verkehrsintensiven Sommermonaten zwar eine operative Verbesserung gegenüber den Turbulenzen früherer Jahre darstellt, die wirtschaftliche Herausforderung der Betreibergesellschaft jedoch bestehen bleibt. Um die hohen Kapitaldienstverpflichtungen des Standorts langfristig zu bedienen, ist die Flughafengesellschaft auf eine Steigerung des Ertragsniveaus pro Passagier sowie auf eine kontinuierliche

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Springer Reisen bietet Spätsommerflüge ab Klagenfurt an

Der Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen hat ein zusätzliches Charterangebot vom Flughafen Klagenfurt gestartet. Seit dem 21. August 2026 verbindet eine wöchentliche Flugverbindung die Landeshauptstadt Kärntens direkt mit der griechischen Insel Skiathos. Die Charterkette wird in Kooperation mit der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air durchgeführt und bedient die Strecke jeweils freitags bis Ende September 2026. Mit diesem Flugprogramm soll die regionale Anbindung des Klagenfurter Flughafens gestärkt und dem heimischen Markt eine direkte Verbindung in das östliche Mittelmeer während der Spätsommerwochen bereitgestellt werden. Das Angebot verdeutlicht die aktuelle Ausrichtung regionaler Reiseveranstalter und Flughafenbetreiber, die Flugkapazitäten in der Nachsaison durch gezielte Nischenverbindungen auszulasten. Einordnung der Flugverbindung im regionalen Luftverkehrsmarkt Die Aufnahme der Direktflüge nach Skiathos ist Teil der Bemühungen des Klagenfurter Flughafens, das Streckennetz außerhalb der Hauptferienzeiten schrittweise anzupassen. Der Flughafen Klagenfurt steht im regionalen Wettbewerb mit größeren Drehkreuzen wie Graz oder Ljubljana, weshalb punktuelle Charterverbindungen eine wichtige Rolle bei der Sicherung des Passagieraufkommens spielen. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, verwies darauf, dass die Verbindung nach Griechenland eine Option darstelle, um das Flugangebot im Spätsommer aufrechtzuerhalten. Für den Flughafen geht es dabei primär darum, die Infrastruktur auch in den verkehrsschwächeren Monaten effizient zu nutzen. Für den Reiseveranstalter Springer Reisen stellt die Kooperation eine Fortführung regional verankerter Pauschalreiseangebote dar. Geschäftsführerin Andrea Springer hob hervor, dass die Verbindung Zielgruppen anspricht, die Reisen außerhalb der juli- und augusttypischen Auslastungsspitzen bevorzugen. Die Insel Skiathos zeichnet sich durch moderate klimatische Bedingungen im Frühherbst aus, was sie für den Urlaubsverkehr im September prädestiniert. Durch das Angebot ab Klagenfurt entfallen

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Wisag übernimmt Vorfeldabfertigung der Lufthansa-Gruppe in Berlin

Der Bodendienstleister Wisag übernimmt ab dem 1. September 2026 die vorfeldseitige Abfertigung für Swiss International Air Lines am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Wie das Unternehmen über Netzwerke mitteilte, umfasst der Auftrag wesentliche Dienstleistungen auf dem Vorfeld, darunter das Be- und Entladen der Flugzeuge, das Pushback-Manövrieren der Maschinen sowie die Gepäck- und Frachtfrachtlogistik am Boden. Der Dienstleister tritt damit an die Stelle bisheriger Abfertigungspartner der Schweizer Lufthansa-Tochter am Hauptstadtwort. Die Vereinbarung bildet den Auftakt für eine erweiterte operative Partnerschaft zwischen der Wisag und dem Mutterkonzern Lufthansa Group am Standort Berlin. Nach Unternehmensangaben sollen in den darauffolgenden Wochen und Monaten schrittweise weitere Fluggesellschaften des Konzerns – darunter voraussichtlich die Kernmarke Lufthansa sowie Austrian Airlines und Brussels Airlines – in das Abfertigungsmandat der Wisag überführt werden. Für den Bodenverkehrsdienstleister bedeutet der Zuschlag einen deutlichen Zuwachs an Marktanteilen am Flughafen Berlin Brandenburg. Der Wechsel des Abfertigungsdienstleisters erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über Pünktlichkeit, Personalkapazitäten und Zuverlässigkeit bei den Bodendiensten am Berliner Flughafen. In der Vergangenheit kam es an der Infrastruktur des BER wiederholt zu Engpässen bei der Gepäckabfertigung und den Abfertigungszeiten auf dem Vorfeld. Durch die Bündelung der Konzern-Airlines bei einem zentralen Dienstleister strebt die Lufthansa-Gruppe eine Stabilisierung der betrieblichen Abläufe und eine Reduzierung der Bodenstandzeiten an. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass die Übernahme mehrerer Großkunden innerhalb kurzer Zeit hohe Anforderungen an die Personal- und Geräteressourcen des Bodendienstleisters stellt. Die erfolgreiche Abwicklung des Flugbetriebs wird maßgeblich davon abhängen, ob es der Wisag gelingt, ausreichend qualifiziertes Personal für die Schichtdienste auf dem Vorfeld zu

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Österreichisches Bundesheer bekämpft deutlich mehr Flächenbrände als im Vorjahr

Die Luftstreitkräfte des österreichischen Bundesheeres verzeichnen im Jahr 2026 eine signifikante Zunahme an Assistenzeinsätzen zur Bekämpfung von Bränden in schwer zugänglichem Gelände. Bis August dieses Jahres wurden die Hubschrauber der Streitkräfte bereits 17-mal zur Vegetationsbrandbekämpfung aus der Luft angefordert. Im gesamten Jahr 2025 war dies lediglich ein einziges Mal der Fall. Bei den bisherigen Einsätzen in den Bundesländern Tirol, Kärnten, Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich absolvierten die Piloten knapp 340 Flugstunden und beförderten dabei mehr als drei Millionen Liter Löschwasser an die jeweiligen Einsatzorte. Die Einsätze unterstreichen die Bedeutung der Luftunterstützung für die zivilen Einsatzkräfte am Boden, werfen jedoch auch Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit, der Materialbelastung und der künftigen Ausrüstung der Streitkräfte auf. Anforderungsprozedere und operative Umsetzung der Luftunterstützung Die Einbindung von militärischen Luftfahrzeugen in zivile Schadenslagen erfolgt in Österreich im Rahmen von Assistenzeinsätzen. Die Anforderung von Hubschraubern wird durch die Landeswarnzentralen der jeweiligen Bundesländer initiiert, sobald die zivilen Feuerwehren am Boden an ihre kapazitären oder topografischen Grenzen stoßen. In steilem oder unwegsamem Gelände ist ein direkter Löschangriff vom Boden aus oft unmöglich oder stellt ein zu hohes Risiko für die Feuerwehrkräfte dar. In diesen Fällen übernehmen die Luftstreitkräfte die Wasserförderung und den zielgerichteten Abwurf über den Brandherden. Die Piloten müssen die mit mehreren hundert Litern Wasser gefüllten Außenlastbehälter präzise manövrieren, was bei thermischen Aufwinden, starker Rauchentwicklung und im Gebirge ein hohes Maß an Flugerfahrung erfordert. Für einen reibungslosen Ablauf ist die Koordination mit den Einsatzleitungen am Boden sowie anderen fliegenden Einheiten wie der Flugpolizei oder privaten Helikopterbetreibern essenziell. Regelmäßige gemeinsame

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Flugsicherung Skyguide meldet veränderte Verteilung der Flugbewegungen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide hat die Verkehrszahlen für die Sommerferienperiode veröffentlicht und eine Verschiebung der verkehrsreichsten Tage im Schweizer Luftraum registriert. Anders als in früheren Jahren traten die stärksten Auslastungen im Zeitraum vom 26. Juni bis zum 17. August 2026 nicht an den Wochenenden auf, sondern konzentrierten sich auf Freitage und Montage. Als verkehrsreichster Einzeltag des Sommers erwies sich Freitag, der 24. Juli, an dem Skyguide insgesamt rund 4.760 zivile und militärische Flugbewegungen im überwachten Luftraum betreute. Insgesamt wickelte die Schweizer Flugsicherung während der rund siebenwöchigen Feriensaison etwa 240.100 Flüge ab, was einem Tagesdurchschnitt von knapp 4.500 kontrollierten Flugbewegungen entspricht. Die fünf auslastungsstärksten Tage lagen durchweg im Zeitraum zwischen Anfang Juli und Anfang August. Um den geballten Nachfragespitzen an den betroffenen Wochentagen zu begegnen, passte Skyguide die Schichtpläne an und setzte zusätzliches Personal in den Radarkontrollzentren sowie in den Kontrolltürmen ein. An den beiden Landesflughäfen zeigte sich ebenfalls eine hohe Kapazitätsauslastung. Am Flughafen Zürich verzeichnete die Flugsicherung im Auswertungszeitraum knapp 44.500 Starts und Landungen, was einem Schnitt von rund 840 Flugbewegungen pro Tag entspricht. Am Flughafen Genf wurden etwa 25.500 Starts und Landungen registriert, mit einem Tagesdurchschnitt von rund 480 Bewegungen. Neben dem reinen An- und Abflugsverkehr an den Drehkreuzen bildete der Überflugverkehr durch den zentralen europäischen Luftraum den Hauptteil der Lotsenarbeit. Luftfahrtanalysten werten die Verschiebung der Verkehrsnachfrage auf Montags- und Freitagskontingente als Folge veränderter Buchungsmuster im Urlaubs- und Geschäftsreiseverkehr sowie flexiblerer Arbeitszeitmodelle. Allerdings stellt die starke Konzentration auf Wochenanfänge und Freitage die Flugsicherungen vor personelle und organisatorische Herausforderungen. Wenn

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