September 10, 2026

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September 10, 2026

Technische Störung bei der britischen Flugsicherung verursacht landesweite Flugausfälle und internationalen Rückstau

Eine schwerwiegende Störung des Flugverkehrskontrollsystems bei der britischen Flugsicherung NATS hat an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu massiven Beeinträchtigungen im europäischen Luftverkehr geführt. Nach dem Ausfall von schätzungsweise 1.300 Verbindungen am Dienstag kam es auch am darauffolgenden Mittwoch zu weiteren 330 Flugstreichungen, wobei der Londoner Flughafen Heathrow den Schwerpunkt der Unterbrechungen bildete. Obwohl der technische Defekt nach Angaben des Betreibers inzwischen identifiziert und behoben werden konnte, führen die aufgelaufenen Verzögerungen bei Flugzeugen und Besatzungen zu einem erheblichen operativen Rückstau. Fluggesellschaften und Branchenverbände äußerten scharfe Kritik an den Kontrollsystemen des Dienstleisters, während das britische Verkehrsministerium eine umfassende Aufarbeitung der Vorkommnisse ankündigte. Systemausfall und operative Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb Die Störung im zentralen EDV-System von NATS beeinträchtigte den Betrieb an mindestens 15 britischen Verkehrsflughäfen. Neben dem Drehkreuz London Heathrow waren auch die Flughäfen London Gatwick, London Stansted sowie die regionalen Knotenpunkte Manchester und Birmingham von Einschränkungen der Start- und Landekapazitäten betroffen. Da die Flugpläne im internationalen Passagierverkehr eng getaktet sind, führten die temporären Kapazitätsbeschränkungen im britischen Luftraum zu Kettenreaktionen im gesamten europäischen Flugnetz. An zahlreichen europäischen Standorten mussten Verbindungen von und nach Großbritannien gestrichen oder verschoben werden. Unter anderem meldeten die deutschen Flughäfen Frankfurt am Main und Düsseldorf sowie der Flughafen Zürich in der Schweiz den Ausfall diverser Linienverbindungen. Für zehntausende Passagiere bedeuteten die Ausfälle längere Wartezeiten in den Terminals. Medienberichte dokumentierten Situationen an britischen Terminals, in denen Reisende mangels verfügbarer Hotelkapazitäten die Nacht in den Abflughallen verbringen mussten. Ursachenanalyse und Stellungnahme des Dienstleisters Hinsichtlich der Ursachen stellte der Geschäftsführer von NATS, Martin

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Wizz Air eröffnet Verbindung von Dortmund nach Palermo

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat den Linienbetrieb zwischen dem Flughafen Dortmund und der sizilianischen Hauptstadt Palermo aufgenommen. Der Erstflug am 8. September 2026 markiert den Auftakt zu einer Ausweitung der Italien-Verbindungen ab dem Ruhrgebietsflughafen. Die Strecke wird dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Nach Angaben des Betreibers Dortmund Airport ergänzt die neue Route das bestehende Angebot im Mittelmeerraum und richtet sich sowohl an Städte- als auch an Urlaubsreisende. Die Aufnahme des Flugbetriebs nach Palermo bildet den ersten Schritt einer angekündigten Streckenoffensive der Fluggesellschaft an ihrem nordrhein-westfälischen Standort. Für die nähere Zukunft stehen weitere Neueröffnungen nach Italien an: Ab dem 1. Oktober 2026 soll die Route nach Mailand-Malpensa bedient werden, gefolgt von einer täglichen Verbindung nach Rom-Fiumicino ab dem Beginn des Winterflugplans am 26. Oktober 2026. Guido Miletic, Leiter Airport Services, Marketing und Sales am Dortmunder Flughafen, verweist auf das ganzjährige Nachfragepotenzial der Destinationen im süd- und südeuropäischen Raum. Mit der Verdichtung des Flugplanes durch Low-Cost-Anbieter versucht der Flughafen Dortmund, sein Passagieraufkommen weiter zu stabilisieren und die Auslastung der Terminalinfrastruktur abseits der traditionellen Osteuropa-Routen zu diversifizieren. Für Billigfluggesellschaften wiederum bieten regionale Flughäfen oft geringere Landegebühren und schnellere Bodenabfertigungszeiten im Vergleich zu großen Drehkreuzen. Die Fokussierung auf Urlaubs- und Netzwerkausbau im Mittelmeerraum entspricht dem aktuellen Trend vieler Punkt-zu-Punkt-Airlines im europäischen Luftverkehrsmarkt. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass das starke Engagement einzelner Billigflieger an Regionalflughäfen auch Abhängigkeiten schafft. Da Low-Cost-Airlines ihre Kapazitäten rasch zwischen verschiedenen Standorten verlegen können, birgt eine hohe Konzentration auf einzelne Anbieter wirtschaftliche Risiken für die Flughafengesellschaften. Die

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Miami-Unfall: Ermittlungsergebnisse zeigen abgebrochenes Durchstartmanöver

Die amerikanische Transportsicherheitsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) hat erste Auswertungen der Flugdatenaufzeichnung zum Absturz eines Frachtflugzeugs auf dem Miami International Airport vorgelegt. Die Analyse deutet darauf hin, dass die Besatzung der Maschine wenige Sekunden vor dem Verlassen der Start- und Landebahn versuchte, die Landung abzubrechen und ein Durchstartmanöver einzuleiten. Bei dem Vorfall am 6. September 2026 schoss eine 32 Jahre alte Boeing 767-300 der Fluggesellschaft 21 Air, die im Auftrag von Amazon Air betrieben wurde, über das Ende der Landebahn 30 hinaus. Das Flugzeug durchbrach die Flughafenumzäunung und kollidierte auf einer öffentlichen Straße mit zwei Fahrzeugen. Bei dem Ereignis kamen fünf Personen am Boden ums Leben. Die Untersuchungen der Behörde konzentrieren sich nun auf die zeitliche Abfolge der Piloteneingaben, die Funktionsweise der Bremssysteme sowie die Befragung der beiden Flugzeugführer. Rekonstruktion des Landeverlaufs anhand der Datenspeicher Auf einer Pressekonferenz am 8. September 2026 erläuterten die Vorsitzende des NTSB, Jennifer Homendy, und der leitende Unfalluntersucher Chihoon Shin die vorläufigen Ergebnisse des Flugdatenschreibers. Den Daten zufolge berührten das Bugfahrwerk sowie das rechte Hauptfahrwerk 30 Sekunden vor dem Ende der Aufzeichnung bei einer Geschwindigkeit über Grund von 158 Knoten die Landebahn. Erst 23 Sekunden vor Ende der Aufzeichnung wurden die Radbremsen betätigt, gefolgt vom Aufsetzen des linken Hauptfahrwerks bei 134 Knoten rund 19 Sekunden vor Ende der Aufzeichnung. Die Auswertung zeigt, dass 15 Sekunden vor dem Aufzeichnungsende bei einer Geschwindigkeit von 120 Knoten die Radbremsen gelöst wurden. Gleichzeitig wurden die Schubhebel nach vorne bewegt, was einer Leistungseinstellung für ein Durchstartmanöver entspricht. Nur vier

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Autonomer Personentransport am Flughafen Zürich: Shuttlebusse fahren ohne Sicherheitspersonal

Die Flughafen Zürich AG hat den Testbetrieb ihrer zwei autonomen Shuttlebusse auf die Automatisierungsstufe Level 4 umgestellt. Auf dem geschlossenen Betriebsgelände verkehren die von der chinesischen Technologiefirma WeRide bereitgestellten Elektrofahrzeuge seit Anfang September 2026 ohne menschliche Sicherheitsfahrer an Bord. Die Steuerung und Überwachung der Fahrten erfolgt stattdessen über eine Fernüberwachungszentrale, ein sogenanntes Remote Cockpit. Das auf eine Dauer bis Ende 2026 angelegte Pilotprojekt dient dem betriebsinternen Mitarbeitertransport auf einer fest festgelegten Route, die keine Flugzeugrollwege kreuzt. Der Übergang zum fahrzeuglosen Überwachungsbetrieb bildet den vorläufigen Höhepunkt eines im März 2025 gestarteten Versuchsprogramms. Während der ersten Testphasen legten die Fahrzeuge über 15.000 Kilometer mit Begleitpersonal zurück, um operative Abläufe und die Sensorik bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen zu erproben. Im Remote Cockpit übernehmen Beschäftigte der Logistik- und Abfertigungspartner Swissport und Krummen Kerzers die Kontrolle, wobei eine Einzelperson künftig mehrere Fahrzeuge simultan überwachen soll. Die Neuausrichtung zielt darauf ab, den Personalaufwand im internen Transportbereich zu reduzieren und dem strukturellen Fachkräftemangel in der Bodenabfertigung zu begegnen. Der Einsatz autonomer Shuttles auf Flughafengeländen gewinnt international an Bedeutung, da abgegrenzte Areale überschaubare Verkehrsbedingungen bieten. Ähnliche Erprobungen finden an europäischen Luftfahrtknotenpunkten wie London-Heathrow oder Brüssel statt, um Fracht- und Personenströme schrittweise zu automatisieren. Neben den technischen Herausforderungen bei der Signalübertragung zwischen Fahrzeug und Leitstand erfordern diese Projekte komplexe Zulassungsverfahren durch die jeweiligen Luftfahrt- und Straßenverkehrsbehörden, um Risiken für den Bodenbetrieb auszuschließen. Fachleute verweisen jedoch darauf, dass die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den regulären Passagierbetrieb oder offene Straßenbereiche mit komplexen Mischverkehrssituationen begrenzt bleibt. Der wirtschaftliche Nutzen für Flughafenbetreiber hängt maßgeblich

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Flugzeugauslieferungen von Airbus und Boeing übersteigen die Vorjahreswerte

Die beiden führenden Flugzeugersteller Airbus und Boeing haben ihre aktuellen Auslieferungsdaten für das laufende Jahr vorgelegt. Trotz wiederholt aufgetretener Qualitäts- und Fertigungsengpässe liegt die Gesamtzahl der an Kunden übergebenen Passagier- und Frachtflugzeuge bei beiden Konzernen über den Werten des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Bis September 2026 konnte Airbus insgesamt 475 Flugzeuge an Fluggesellschaften und Leasingunternehmen übergeben, verglichen mit 434 Maschinen im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Der US-amerikanische Konkurrent Boeing registrierte im selben Zeitraum 418 Auslieferungen nach 385 Einheiten im Jahr 2025. Beide Hersteller sehen sich weiterhin mit operativen Herausforderungen konfrontiert, darunter Verzögerungen in der Triebwerkslieferkette sowie behördlich veranlasste Qualitätsprüfungen an bestehenden Baugruppen. Auslieferungszahlen und Monatstrends bei Airbus im Spätsommer 2026 Am 7. September 2026 gab der europäische Flugzeugbauer Airbus bekannt, dass im August 2026 insgesamt 57 Flugzeuge an 31 Kunden ausgeliefert wurden. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vormonat Juli 2026, in dem der Konzern 67 Maschinen an Betreiber übergeben hatte. Im August 2025 lagen die Übergaben bei 61 Flugzeugen. Zu den nennenswerten Auslieferungen gehörte die Übergabe einer A330neo an die taiwanische Gesellschaft Starlux Airlines am 10. August 2026. Dieser Übernahme gingen Unterbrechungen im Auslieferungsprozess voraus. In den Monaten Juni 2026 und Juli 2026 wurden keine Maschinen des Typs A330neo an Kunden übergeben. Grund hierfür waren zusätzliche Inspektionen an den Höhenleitwerken der Flugzeuge. Branchenberichten zufolge wurden diese Überprüfungen veranlasst, nachdem bei einer Inspektion vor der Auslieferung einer Maschine ein Werkzeug im Tragwerk der Leitwerksstruktur entdeckt worden war. Entwicklung bei Boeing und Rückgang der Dreamliner-Zahlen Am 8. September 2026 veröffentlichte Boeing die

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Angebotserweiterung im Wintergeschäft: Alltours baut Ägypten-Kapazitäten aus

Der Reiseveranstalter Alltours erweitert für die Wintersaison 2026/27 sein Flug- und Hotelangebot für Reiseziele in Ägypten. Das Nordafrika-Segment verzeichnet beim Düsseldorfer Touristikunternehmen zweistellige Buchungszuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und belegt den zweiten Platz im Ranking der umsatzstärksten Winterreiseziele. Der Veranstalter reagiert auf die Nachfrage mit der Aufstockung von Bettenkontingenten in den Ferienregionen Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Sheikh sowie durch exklusive Vertriebsvereinbarungen für einzelne Hotelanlagen wie das neu eröffnete Stella Lagoon Resort & Spa in Makadi Bay. Zur Absicherung der vergrößerten Hotelkapazitäten sichert sich Alltours zusätzliche Sitzplatzkontingente bei Fluggesellschaften wie Condor, Corendon, Eurowings und TUI fly. Das Flugprogramm umfasst zusätzliche Direktverbindungen von den Regionalflughäfen Münster/Osnabrück, Dresden, Linz und Graz nach Hurghada und Marsa Alam sowie Verbindungen ab Düsseldorf und Frankfurt nach Sharm El Sheikh. Parallel dazu beinhaltet der Winterkatalog ein erweitertes Rundreise- und Städtereiseprogramm, das einwöchige Nilkreuzfahrten ab Luxor mit Badeaufenthalten kombiniert und dreitägige Städtetouren in die Hauptstadt Kairo abdeckt. Der Ausbau des Ägypten-Geschäfts erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Preiskampfes auf den touristischen Mittelstrecken für die Wintermonate. Die großen Reisekonzerne versuchen, durch frühzeitige Kapazitätssicherungen und hohe Nachlässe für Frühbucher Marktanteile zu sichern und ihre Vollcharter-Flüge auszulasten. Das Ägypten-Segment gilt in der Touristikbranche aufgrund des vergleichsweise niedrigen Lohn- und Nebenkostenniveaus vor Ort als margenstarker Umsatzträger im Ganzjahresgeschäft. Branchenanalysten verweisen jedoch darauf, dass die Stabilität der Buchungszahlen in der Region stark von der politischen Lage im Nahen Osten abhängt. Geopolitische Spannungen in den angrenzenden See- und Lufträumen führten in der Vergangenheit wiederholt zu kurzfristigen Stornierungswellen und Umbuchungen auf Ausweichziele wie

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OLG Rostock kippt einige AGB-Klausen von Aida Cruises

Das Oberlandesgericht Rostock hat in einem Urteil mehrere Klauseln in den Allgemeinen Reisebedingungen des Kreuzfahrtanbieters Aida Cruises für unwirksam erklärt. Das Gericht entsprach damit im Wesentlichen der Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands, der verschiedene Passagen im Regelwerk der Reederei wegen unangemessener Benachteiligung der Kunden beanstandet hatte. Die gerichtliche Entscheidung betrifft zentrale Bestimmungen im Reisevertragsrecht, darunter pauschalierte Entschädigungen bei Teilstornierungen einzelner Reiseteilnehmer, die Übernahme von Mehrkosten im Falle behördlich angeordneter Schiffsquarantänen sowie die Bedingungen für den Ausschluss von Passagieren vom Bordbetrieb durch den Kapitän. Mit dem Spruch stärkt die Justiz die Position von Verbrauchern im Segment der Seereisen, indem sie die gesetzlichen Risikoverteilungen und Verhältnismäßigkeitsgrundsätze betont. Rechtliche Bewertung von Teilstornierungen und Kabinenumbuchungen Ein wesentlicher Streitpunkt des Verfahrens betraf die Handhabung von Teilstornierungen. Nach den bisherigen Bestimmungen von Aida Cruises wurde bei der Absage einer einzelnen Person innerhalb einer gebuchten Gruppe oder Kabine grundsätzlich eine pauschale Entschädigung von 80 Prozent des auf diesen Teilnehmer entfallenden Reisepreises erhoben. Diese Regelung griff unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt die Teilstornierung vor dem geplanten Reisebeginn erklärt wurde. Zudem behielt sich der Reiseveranstalter das Recht vor, die verbleibenden Reisenden in eine andere Unterbringungskategorie auf dem Schiff umzubuchen. Das Oberlandesgericht Rostock beurteilte diese Praxis als eine unwirksame Benachteiligung der Vertragspartner. Die Richter führten aus, dass eine pauschal fixierte Stornogebühr in Höhe von 80 Prozent, insbesondere bei einer sehr frühzeitigen Absage, regelmäßig über dem tatsächlich entstehenden Schaden des Veranstalters liegen kann. Da frei gewordene Plätze oder Kabinen bis zum Reiseantritt erneut über die Vertriebskanäle der Reederei zum Verkauf angeboten werden

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Pratt & Whitney Canada lockert Vertragsbedingungen

Der internationale Luftfahrtverband International Air Transport Association (IATA) hat die Anpassung der Vertragsbedingungen durch den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney Canada (P&WC) zur Kenntnis genommen. Vorausgegangen waren Ermittlungen der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken auf dem Markt für gebrauchte Triebwerksteile. Die Änderungen heben bisherige Beschränkungen für zertifizierte Wartungsbetriebe im P&WC-Netzwerk auf und erleichtern unabhängigen Zulieferern den Zugang zu gebrauchten Komponenten sowie den zugehörigen Instandhaltungsdienstleistungen. Die Neuregelung beschränkt sich auf die Turboprop-Triebwerksreihen PT6 und PW100, während größere Verkehrsflugzeugtriebwerke von der Vereinbarung ausgenommen bleiben. Nach Einschätzung des Branchenverbandes stellt der Schritt einen Fortschritt für den Wettbewerb in einem Teilbereich des Aftermarkets dar. Nick Careen, Senior Vice President für Operations, Safety and Security bei der IATA, betonte jedoch die Notwendigkeit, Grundsätze des freien Zugangs und der Wahlfreiheit auf den gesamten Triebwerksersatzteilmarkt auszuweiten. Fluggesellschaften benötigten die uneingeschränkte Wahl zwischen allen behördlich zugelassenen Wartungsbetrieben sowie Ersatzteilen und Reparaturverfahren, um den aktuellen Engpässen in den globalen Lieferketten wirksam zu begegnen. Das Abkommen mit P&WC schließt an eine ähnliche Vereinbarung an, die die IATA zuvor mit dem Triebwerkshersteller CFM International zur Öffnung von Wartungsoptionen getroffen hatte. Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund erheblicher wirtschaftlicher Belastungen für die Luftfahrtbranche durch Fehlteile und unzureichende Werftkapazitäten. Eine gemeinsame Untersuchung von IATA und der Unternehmensberatung Oliver Wyman bezifferte die Mehrkosten für Triebwerksleasing und -wartung infolge von Lieferkettenengpässen auf rund 5,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Das Fehlen verfügbarer Ersatzteile hat in den vergangenen Jahren wiederholt zu verlängerten Standzeiten von Verkehrsflugzeugen am Boden und zu Flugstreichungen geführt, was den Kostendruck

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Wechsel des Hauptsponsors beim Liverpool Football Club ab der Saison 2027/28

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines wird ab dem 1. Juni 2027 neuer Hauptsponsor des englischen Traditionsvereins Liverpool Football Club. Wie der Verein und die Fluggesellschaft mitteilten, wird der Namenszug des Anbieters ab dem Start der Spielzeit 2027/28 auf der Brust der Trikots der Männer- und Frauenmannschaften sowie der Nachwuchsteams zu sehen sein. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden von den Parteien nicht offiziell offenlegt, jedoch beziffern Medienberichte wie jene der Nachrichtenagentur Reuters den Fünfjahresvertrag auf ein Gesamtvolumen von mehr als 300 Millionen Britischen Pfund, was umgerechnet über 406 Millionen US-Dollar und einer jährlichen Zuwendung von über 80 Millionen US-Dollar entspricht. Der Abschluss beendet eine siebzehnjährige Ära der Partnerschaft mit dem Bankeninstitut Standard Chartered und unterstreicht den hohen finanziellen Wert von Werbeflächen im europäischen Spitzenfußball. Ablösung von Standard Chartered nach siebzehn Jahren Mit dem Inkrafttreten des Abkommens im Sommer 2027 wird Turkish Airlines erst der sechste Hauptsponsor auf der Trikotfront in der Vereinsgeschichte des Liverpool Football Club. Die Ära kommerzieller Trikotwerbung begann bei den Nordengändern im Jahr 1979 mit dem Technologiekonzern Hitachi. Es folgten Partnerschaften mit Crown Paints ab 1982, dem Haushaltsgerätehersteller Candy von 1988 bis 1992 sowie dem Brauereikonzern Carlsberg, der die Brust der Roten von 1992 bis 2010 zierte. Im Jahr 2010 übernahm das Finanzinstitut Standard Chartered diese Position und begleitete den Klub durch eine Phase sportlicher Erfolge, darunter der Gewinn der englischen Meisterschaft, der Champions League, des FA Cups und des Liga-Pokals. Standard Chartered wird dem Verein nach Ablauf des aktuellen Hauptsponsorvertrags zum Ende der Saison 2026/27 als globaler

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Flughafen Hamburg: Hohes Passagieraufkommen zum Start der Weihnachtsferien

Der Flughafen Hamburg stellt sich auf ein erhöhtes Passagieraufkommen zum Beginn der Weihnachtsferien in Hamburg und Schleswig-Holstein ein. Die Flughafenbetriebsgesellschaft rechnet für den dreiwöchigen Ferienzeitraum mit einem Verkehrsaufkommen von täglich bis zu 42.000 an- und abreisenden Fluggästen. Das Streckennetz ab dem norddeutschen Luftverkehrsknotenpunkt umfasst im Winterflugplan sowohl Ganzjahres-Sonnenziele wie die Kanarischen Inseln und Ägypten als auch europäische Wintersport- und Nordlanddestinationen. Zudem bedienen internationale Fluggesellschaften die Zubringerstrecken zu den globalen Drehkreuzen in Dubai, Doha und Istanbul. Neben dem operativen Flugbetrieb nutzt der Betreiber die Terminalinfrastruktur für den Einzelhandel. Die Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe in den öffentlichen Hallen sowie im Sicherheitsbereich stehen Reisenden und Tagesbesuchern an allen Feiertagen zur Verfügung. Ergänzend stellen die Bundespolizei, die Hamburger Landespolizei und das Hauptzollamt am Standort Informationsangebote zu Sicherheits- und Einfuhrbestimmungen im Terminal 1 bereit, während die Flughafen-Seelsorge veranstaltungsbezogene Termine im Terminalbereich anbietet. Das prognostizierte Passagieraufkommen verdeutlicht die stufenweise Erholung des dezentralen Luftverkehrs in Norddeutschland. Der Flughafen Hamburg versucht, durch eine hohe Auslastung der Terminalflächen und die Einbindung von Einzelhandelsangeboten zusätzliche Erträge außerhalb des reinen Entgeltgeschäfts mit Fluggesellschaften zu generieren. Angesichts der konzentrierten Reisewellen an den Wochentagen vor den Feiertagen stellt die Abwicklung an den Sicherheitskontrollen und Gepäckannahmen jedoch hohe Anforderungen an die Personalkapazitäten der Bodendienstleister. Luftfahrt- und Logistikexperten verweisen darauf, dass verkehrsreiche Spitzenzeiten die operative Belastungsgrenze der Terminalinfrastruktur testen. In den Peak-Phasen können Personengpässe bei den Kontrollorganen und den Abfertigungsunternehmen rasch zu Wartezeiten im Abflugbereich führen. Für den Betreiber gilt es daher, die Taktung der Passagierströme durch frühzeitige Anreiseempfehlungen und organisatorische Maßnahmen an den Kontrollstellen stabil

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