Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Litauen: Jump Air flottet erste ATR72-500 ein

Die Fluggesellschaft Jump Air hat mit fast einem Jahr Verspätung die erste ATR72-500 auf dem AOC registriert. Diese steht derzeit auf dem Flughafen Mönchengladbach und wird als LY-JUP ins Register eingetragen. Laut CH-Aviation.com trägt das Flugzeug derzeit die Registrierung 9H-AHM, ist 14,7 Jahre alt und war vormals unter anderem bei Cabo Verde Airlines im Einsatz. Jump Air will ins ACMI- und Chartergeschäft einsteigen. Bis 2023 soll die Flotte auf vier ATR72-500 anwachsen. Auch will man Frachter dieses Typs anschaffen.

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UPS bestellt 19 weitere Boeing 767F

Der U.S.-amerikanische UPS-Konzern legt sich 19 Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767F zu. Diese sollen zwischen 2023 und 2025 an die Cargo-Airline ausgeliefert werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 4,2 Milliarden U.S.-Dollar. Basierend auf dem Passagierjet 767-300ER (Extended Range) befördert der 767 Freighter bis zu 52,4 Tonnen Umsatzfracht mit interkontinentaler Reichweite und dient als flexible Plattform für Langstrecken-, Regional- und Zubringermärkte. UPS war 1995 Erstkunde für den 767 Frachter und hat seitdem insgesamt 91 Flugzeuge bestellt. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit 236 Boeing-Frachter, darunter die 747, 757, 767 und MD-11. „Die Boeing 767 ist das vielseitigste Flugzeug, das wir betreiben“, sagte UPS U.S. Operations President Nando Cesarone. „Unser Plan, 19 Flugzeuge zu kaufen und zwischen 2023 und 2025 zu übernehmen, stimmt mit der Strategie und der Investitionsprognose überein, die während unseres Investoren- und Analystentages im Juni 2021 geteilt wurden. Es unterstützt auch unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit, indem wir unsere Flotte effizienter und zuverlässiger machen.“

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Frankfurt: Verdi ruft zum Warnstreik bei Wisag auf

Ausgerechnet unmittelbar vor Weihnachten droht am Frankfurter Flughafen Chaos, denn die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Bodenabfertigers Wisag zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Warnstreik soll am Mittwoch über die Bühne gehen. Wisag hält etwa 15 Prozent des Abfertigungsvolumens am größten Airport Deutschlands. Es handelt sich nicht um die erste Arbeitskampfmaßnahme, denn bereits im Oktober 2021 kam es aufgrund eines Warnstreiks zu Verspätungen und Ausfällen. Diesmal soll es keine Demonstration geben, denn die Gewerkschaft Verdi will im Hinblick auf die aktuelle Corona-Lage lediglich Arbeitsniederlegungen durchführen. Zwischen den Arbeitnehmervertretern und der Geschäftsleitung sind die Fronten seit einiger Zeit verhärtet. Die Gewerkschaft will, dass die Arbeitszeit auf 37,5 Stunden verkürzt wird und gleichzeitig ein voller Lohnausgleich stattfindet. Die Firma Wisag hält die Forderungen für überzogen und verweist darauf, dass man 18-prozentige Lohnsteigerungen über einen Zeitraum von drei Jahren angeboten habe. Den Warnstreik hält man für verantwortungslos und unangemessen.

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Skyup will nach München statt Memmingen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup plant ab 28. April 2022 zwischen Kiew-Borispil und München zu fliegen. Heuer hatte man eine Verbindung zum nahegelegenen Flughafen Memmingen angekündigt, die letztlich nicht aufgenommen wurde. Nun hat man sich für den Airport der bayerischen Landeshauptstadt entschieden. Skyup plant derzeit im Mai 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zu fliegen. Ab 31. Mai 2022 soll eine zusätzliche Rotation an Dienstagen aufgenommen werden. Vorläufig ist diese Strecke bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 geplant. Schon länger bekannt ist, dass Skyup ab Borispil die deutsche Bundeshauptstadt Berlin ansteuern möchte. Diese Route soll dem aktuellen Planungsstand nach am 4. März 2022 aufgenommen werden. Zunächst soll an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag geflogen werden. Ab 28. April 2022 sind zusätzliche Umläufe jeweils mittwochs geplant. Auch diese Route ist vorläufig bis zum Ende der Sommerperiode 2022 buchbar.

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Moskau: Enteisungsfahrzeug crasht Aeroflot-A350

Eigentlich sollte es am 16. Dezember 2021 mit der VP-BXC von Moskau-SVO nach Cancun gehen. Doch es ging am Boden so einiges schief, denn der Airbus A350-900 kollidierte mit einem Enteisungsfahrzeug. Aeroflot wollte mit der VP-BXC unter der Flugnummer SU158 von Moskau-SVO nach Cancun fliegen. Im Zuge der Enteisung kam es zu Crash mit einem Bodenfahrzeug. Dieses kippte um, wobei das Flugzeug anschließend untersucht wurde. Offiziellen Angaben nach wurde der Fahrer des Enteisungsfahrzeugs mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Flugbesatzung und die Passagiere haben keinen Schaden erlitten. Aeroflot setzte für SU158 mit der VP-BXD ein Ersatzflugzeug nach Cancun ein. Dieses konnte den Flughafen Moskau-SVO mit mehrstündiger Verspätung verlassen. Nachstehendes YouTube-Video zeigt das umgekippte Enteisungsfahrzeug neben der VP-BXC.

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Norse Atlantic registriert Dreamliner auch in Irland

Das norwegische Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways ist der Aufnahme des Flugbetriebs einen Schritt nähergekommen. Im irischen Luftfahrtregister wurde eine Boeing 787-9 auf die Neugründung registriert. Die Maschine trägt die Registrierung EI-HAI und wurde bereits auf dem Flughafen Shannon gesichtet. Norse Atlantic registriert eigenen Angaben nach die Flugzeuge sowohl in Irland als auch in Norwegen. Weiters befindet man sich derzeit im AOC-Erlangungsverfahren im Vereinigten Königreich, denn man will auf dem Flughafen London-Gatwick eine Basis errichten. Für diese ist aufgrund des Brexit ein AOC des Vereinigten Königreichs notwendig. Wie viele Maschinen ab Gatwick eingesetzt werden sollen ist noch offen. Norse Atlantic Airways will zum Start gruppenweit 15 Boeing 787 betreiben. Diese werden von verschiedenen Leasinggesellschaften bezogen. Der Erstflug ist für den Sommer 2022 angekündigt.

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Abtretung zulässig – Ryanair erleidet Schlappe vor Gericht

Der irische Billigflieger Ryanair hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine empfindliche Schlappe in Sachen Fluggastrechteportale erlitten. Der Carrier schließt in seinen AGB die Abtretung von Ansprüchen an Dritte aus. Dagegen zog die Wettbewerbszentrale vor Gericht. Unter der Geschäftszahl 2-03 O 527/19 urteilten die Frankfurter Richter, dass die Vorgehensweise von Ryanair unzulässig ist. Weiters wäre sie für Konsumenten gröblich benachteiligend. Ähnlich urteilte bereits das Landgericht Berlin gegen den Mitbewerber Wizz Air. Die Wettbewerbszentrale betont in einer Aussendung, dass man nötigenfalls auch vor den Bundesgerichtshof ziehen werde. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Landgericht Frankfurt festgestellt hat, dass die betroffenen Klauseln in den AGB des Carriers gegen die Fluggastrechteverordnung verstoßen. Das Verbot der Abtretung und der Verweis auf irisches Recht wären unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtkräftig. Es wird damit gerechnet, dass Ryanair dagegen berufen wird.

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Emerald nimmt Aer-Lingus-Franchiseflüge im März 2022 auf

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines soll am 17. März 2022 die ersten Zubringerflüge für das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus aufnehmen. Es handelt sich um keinen klassischen Wetlease, sondern um ein Franchise-Abkommen. Konkret bedeutet das, dass die Flüge auf eigene Rechnung angeboten werden und Aer Lingus eine Gebühr für die Nutzung der Marke erhält. Derartige Konstruktionen sind bei der IAG keine Seltenheit, denn beispielsweise nutzen Comair und Sun Air of Scandinavia das British-Airways-Brand unter ähnlichen Abkommen. Emerald Airlines teilte mit, dass man auf 11 Strecken insgesamt 340 Flüge pro Woche anbieten will. Das Streckennetz soll schrittweise hochgefahren werden und umfasst ab Dublin folgende Ziele: Glasgow, Isle of Man, Birmingham, Bristol, Edinburgh, Manchester, Leeds/Bradford, Newcastle, Exeter, Newquay und Jersey. Als Fluggerät werden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz kommen.

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Smartlynx will auf Boeing 737 Max umflotten

Der lettische Smartlynx-Konzern beabsichtigt im kommenden Jahr das Muster Boeing 737 Max einzuflotten. Die Flugzeuge sollen über Leasinggeber bezogen werden. Bislang setzt die Formengruppe auf der Kurz- und Mittelstrecke auf Modelle des Konkurrenten Airbus. Smartlynx hat sich offensichtlich für eine mittelfristige Umflottung auf Boeing 737 Max entschieden. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Examiners für dieses Muster. Geplant ist, dass die Mittelstreckenjets des U.S.-amerikanischen Herstellers zunächst auf dem lettischen AOC zum Einsatz kommen werden. Ein genauer Termin für den Erstflug steht noch nicht fest. Zunächst müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Konkret bedeutet das unter anderem, dass man entsprechendes Ausbildungspersonal mit Boeing-Erfahrung ins Haus holen muss. In einem weiteren Schritt wird man dann mit den Schulungen der Piloten beginnen und/oder Flugzeugführer mit Max-TR einstellen.

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Sommer 2022: Smartlynx fliegt wieder für Tui

Der deutsche Reiseveranstalter Tui wird im Sommerflugplan 2022 wieder einige Charterziele ab dem Flughafen Saarbrücken anbieten. Die operative Durchführung wird jedoch nicht durch Tuifly, sondern durch Smartlynx erfolgen. Derzeit ist geplant, dass am Mai 2021 schrittweise Flüge von Saarbrücken nach Palma de Mallorca, Heraklion, Rhodos, Kos, Las Palmas, Fuerteventura und Teneriffa aufgenommen werden sollen. Es handelt sich um Charterflüge, die unter anderem im Rahmen von Pauschalreisen oder als Nur-Flug über Tui und Reisebüros (online und offline) buchbar sind. Wenig überraschend steht das Ziel Palma de Mallorca am häufigsten am Charter-Flugplan. Derzeit ist vorgesehen, dass Smartlynx ab Anfang Mai 2022 täglich die Mittelmeerinsel ab Saarbrücken anfliegt. Nach Heraklion soll es zweimal pro Woche gehen. Alle anderen Ferienziele sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach einmal wöchentlich angesteuert werden.

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