Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eurowings: Neue Handgepäckregeln sind nun „scharf“

Seit Dienstag sind bei Eurowings die verschärften Regeln für die Mitnahme von Handgepäck in Kraft. Diese betreffen Buchungen in der Tarifklasse Basic. Es handelt sich um eine Art Blaupause von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air. Wer ab dem 31. August 2021 den Basic-Tarif bucht, darf bei Eurowings nur noch eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x30x25 Zentimeter mit an Bord nehmen. Möchte man den klassischen Trolley im IATA-Standardformat mitnehmen, muss das Priority-Paket dazu gebucht werden. Dieses kostet mindestens zehn Euro pro Person und Strecke. Die Preisgestaltung ist aber dynamisch, so dass keine pauschale Aussage zu den tatsächlichen Kosten gemacht werden kann. Genau wie bei den Mitbewerbern Ryanair und Wizzair darf man dann mit “Priority Boarding” eine kleine Tasche (40x30x25 Zentimeter) sowie einen Trolley im IATA-Standardformat mitnehmen. Die Tarifklassen Smart und Biz sind von der Umstellung nicht betroffen. Auch haben bestehende Flugscheine, die vor der Umstellung ausgestellt wurden, Bestandsschutz. Bei diesen werden noch die alten Regeln angewandt. Die Veränderung der Handgepäckbestimmungen dient in erster Linie der Erhöhung der Einnahmen, was Eurowings dementiert. Man schreibt unter anderem: “Die neue Handgepäckrichtlinie hilft zudem, durch Handgepäck verursachte Verspätungen zu minimieren, sodass Eurowings Kunden auch im Jahr 2021 mit einer der pünktlichsten Airlines Europas an ihr Reiseziel gelangen.”

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Düsseldorf: Eurowings reaktiviert Kiew-Borispil

Nach langer Pause hat Eurowings die Flüge von Düsseldorf nach Kiew-Borispil wieder aufgenommen. Angeboten werden vorerst drei wöchentliche Umläufe. Mitbewerber wie Ryanair und Wizz Air haben ihr Angebot in die Hauptstadt der Ukraine schon wesentlich früher reaktiviert. Eurowings nutzt in Kiew den Flughafen Borispil, der sich weit vom Stadtgebiet entfernt befindet. Der derzeit einzige Anbieter von Flügen zwischen Deutschland und dem innerstädtischen Airport Kiew-Schuljany ist Wizz Air. Der zuletzt genannte Flughafen hat deutlich höhere Gebühren, die von den Nutzern zu bezahlen sind, als Borispil. „Wir, die Airlines der Lufthansa Group, freuen uns, unsere Präsenz am internationalen Flughafen Boryspil zu verstärken und unsere neue Eurowings Strecke Kiew-Düsseldorf mit drei wöchentlichen Flügen aufzunehmen. Nach 30 Jahren erfolgreicher Operations von Lufthansa und Austrian Airlines Flügen nach Kiew, tritt heute Eurowings in den Markt ein und bietet unseren Reisenden aus Kiew noch mehr Möglichkeiten für weltweite Verbindungen. Mit den neuen Direktflügen bieten die Lufthansa Group Airlines rund 70 wöchentliche Frequenzen von der Ukraine nach Frankfurt, München, Wien, Zürich und nun auch Düsseldorf an“, so Karsten Zang, General Manager Sales Ukraine, Belarus, Turkmenistan and South Caucasus. Die Flüge erweitern das Angebot im Bereich der „Familien und Heimatbesuche“, in dem die Lufthansa-Tochter schon zahlreiche Verbindungen beispielsweise nach Griechenland, Kroatien, in die Türkei oder nach Beirut im Libanon anbietet. Seit Juli hat Eurowings ebenfalls Flüge ins georgische Tiflis, nach Jekaterinburg und Krasnodar in Russland sowie in die armenische Hauptstadt Eriwan im Programm.

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Letzter A380 geht schon im November 2021 an Emirates

Im November dieses Jahres wird beim europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Ära enden, denn der letzte A380 wird an Emirates Airline übergeben. Weitere Neubestellungen gibt es nicht und die Konzernleitung besiegelte bereits vor der Corona-Pandemie das Aus für das Superjumbo-Programm. Insgesamt bekommt Emirates noch drei Exemplare, wobei das letzte im November 2021 ausgeliefert wird. Ursprünglich war dieser Termin erst im Juni 2022 vorgesehen, doch der Carrier und der Flugzeugbauer einigten sich darauf diesen vorzuziehen. Alle drei noch auszuliefernde A380-Jets werden mit der neuen Premium-Economy-Klasse von Emirates sowie der neuesten Kabinenausstattung und den charakteristischen Merkmalen der Emirates A380 ausgestattet sein. Dazu gehören die Privatsuiten sowie die Spa-Duschen der First Class, die beliebte Bord-Lounge mit Bar, Flachbettsitze in der Business Class sowie die branchenweit größten Bildschirme am Platz, auf denen die Kunden in allen Klassen das umfangreiche Bordunterhaltungsprogramm ice genießen können. Mit diesen Auslieferungen wird die A380-Flotte von Emirates im November insgesamt 118 Flugzeuge umfassen, darunter sechs Jets, die mit Premium-Economy-Sitzen in einer Vier-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind. „Wir haben uns mit Airbus darauf geeinigt, die Auslieferung unserer verbleibenden A380-Bestellungen vorzuziehen, und haben die Finanzierung für diese Flugzeuge gesichert. Mit diesen neuen Flugzeugen werden wir auch weitere, stark nachgefragte Premium-Economy-Sitze anbieten können, da wir uns auf die vollständige Einführung dieses Kabinenprodukts in den kommenden Monaten vorbereiten“, so Tim Clark, President Emirates Airline. „Emirates wird auch in den nächsten zwei Jahrzehnten der größte Betreiber dieses geräumigen und modernen Flugzeugs sein, und wir werden mit kontinuierlichen Investitionen in unser Produkt und in unsere Serviceleistungen dafür sorgen, dass

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Wizz Air führt Impfpflicht für das Personal ein

Nach Swiss macht Wizz Air als zweite europäische Airline die Impfung gegen Covid-19 zur Pflicht. Diese tritt am 1. Dezember 2021 in Kraft und betrifft zunächst das fliegende Personal. Allerdings räumt der Billigflieger die Ausnahme ein, dass “in besonderen Fällen regelmäßige Antigen/PCR-Tests” als Alternative akzeptiert werden. „Bei Wizz Air hat die Gesundheit und Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter oberste Priorität. Wir sind dafür verantwortlich, die Besatzung und die Passagiere an Bord zu schützen, indem wir die Risiken von COVID-19 vermindern und Impfstoffe spielen dabei eine wichtige Rolle”, erklärt Konzernchef Jozsef Varadi. Was “besondere Fälle” sind definierte die Fluggesellschaft in ihrer Medienerklärung nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich dabei um eine Art rechtliche Absicherung handelt, denn Wizz Air unterhält Stützpunkte in vielen Staaten. Die Rechtslage bezüglich einer Impfpflicht des Arbeitgebers unterscheidet sich von Land zu Land. Gleichzeitig leidet Wizz Air unter akutem Flugbegleitermangel, so dass man diesen offenbar nicht noch weiter verschärfen will.

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Malta: 1G-Regel führt zu schwacher Auslastung der Flüge

Mitte Juli 2021 machte Malta als erstes EU-Land die vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Grundvoraussetzung für die quarantänefreie Einreise. Nun zeigt sich, dass dies erhebliche Auswirkungen auf die Auslastung der Flüge von/nach Luqa hat. Der Ladefaktor lag in den ersten Wochen nur bei 51,7 Prozent. Im Frühjahr kündigte das maltesische Tourismusministerium das große Comeback des Tourismus an, jedoch wurden die Einreisebestimmungen bereits nach wenigen Wochen verschärft. Derzeit können nur vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen. Der Flughafen Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, bekommt die Auswirkungen indirekt zu spüren, denn laut Geschäftsführer Alan Borg lag in den ersten August-Wochen die durchschnittliche Auslastung der Flüge bei nur 51,7 Prozent. “Dies bedeutete einen Rückgang von 36,3 Prozent gegenüber der gleichen Woche im Jahr 2019. Darüber hinaus ging die von der Nachfrage getriebene Sitzplatzkapazität in der ersten Augustwoche 2021 im Vergleich zur gleichen Woche im Jahr 2019 um 28,5 Prozent zurück”, wird der Manager von der Times of Malta zitiert. Viele am einzigen Flughafen des Landes tätige Airlines haben auf die verhaltene Nachfrage reagiert und ihr Angebot gekürzt. Die Vorgehensweise ist unterschiedlich: Manche Anbieter haben die Frequenzen zurückgefahren, andere setzen kleineres Fluggerät ein und in Einzelfällen wurden Strecken – zumindest temporär – ausgesetzt. Es gab aber auch unerwartete Entwicklungen, denn manche Quellmärkte, auf die von den Fluggesellschaften große Hoffnungen gesetzt wurden, erwiesen sich als Flop. Zum Beispiel haben Air Malta, Ryanair und andere Anbieter stark auf Deutschland “gepokert”, jedoch blieben die Passagierzahlen weit unter den Erwartungen. Das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Frankreich und

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Ryanair: Neue Strecken ab Bratislava und Košice

Die Ryanair Group plant im Winterflugplan 2021/22 insgesamt vier zusätzliche Strecken ab slowakischen Flughäfen anzubieten. Die Hauptstadt Bratislava soll zweimal wöchentlich mit Kopenhagen und einmal pro Woche mit Lanzarote verbunden werden. Ab Košice sind zwei wöchentliche Umläufe nach Dublin geplant. Diese Route liegt seit vielen Jahren brach und wurde in der Vergangenheit von SkyEurope Airlines bedient. Ebenfalls neu ab der ostslowakischen Stadt ist, dass man Wien an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedienen wird. Auf dieser Route kommt Fluggerät von Lauda Europe zum Einsatz und man tritt in den Wettbewerb mit Austrian Airlines. Offensichtlich will man slowakische Wochenpendler ansprechen.

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Südafrika: Comair kündigt Comeback an

Die südafrikanische Comair, die als Franchisenehmer von British Airways tätig ist, will am 1. September 2021 den Flugbetrieb wieder aufnehmen. Zunächst sollen einige wenige Routen innerhalb des Landes bedient werden. Der Carrier unterhält weiters die Billigmarke Kulula. Auch unter diesem Brand soll ab 1. September 2021 wieder geflogen werden. Comair musste am 5. Juli 2021 aufgrund der Coronasituation in Südafrika und damit verbundener behördlicher Maßnahmen den Flugbetrieb erneut einstellen. Nun hofft man darauf, dass die Lage stabil bleibt und das Streckennetz unter den Marken British Airways und Kulula sukzessive hochgefahren werden kann. Wie bereits erwähnt: Man will zunächst mit einigen wenigen Routen starten und dann je nach Nachfrage erhöhen bzw. ausbauen.

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Inlandsverkehr: Deutschland prüft 3G-Nachweis

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit die Einführung des 3G-Nachweises im Reiseverkehr im Inland. Diese würde Fernzüge und -busse sowie Flüge betreffen. Ein genauer Zeitpunkt für die mögliche Einführung ist noch offen, so ein Sprecher auf Anfrage. Einige Staaten haben bereits für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel im überregionalen Inlandsverkehr den 3G-Nachweis eingeführt. Deutschland könnte hier nachziehen, wobei noch viele Fragen offen sind. Beispielsweise wird noch darum gerungen, ob sowohl Antigen- als auch PCR-Ergebnisse zählen oder nur PCR-Befunde. Unklar ist auch die Frage wer eigentlich die Kontrollen durchführen soll. Man will sich aber an Frankreich orientieren, denn dort wurde dem Personal der französischen Staatseisenbahnen auferlegt den 3G-Nachweis zu kontrollieren. Dies könnte dann auch in Deutschland zu kommen. Bei Flügen müsste das Bodenpersonal die Unterlagen sichten und bei Fernbussen der Fahrer oder etwaiges Service-Personal an den Haltestellen. Wenig überraschend halten Vertreter von Branchenverbänden nur wenig von den aktuellen Plänen. Beispielsweise geht man beim Luftfahrtverband BDL davon aus, dass solche Regeln die Mobilität in Deutschland erschweren könnten. Ob Deutschland tatsächlich den 3G-Nachweis im Inlandsverkehr einführt, gilt es abzuwarten.

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Eurowings Discover schiebt Las Vegas auf die lange Bank

Eigentlich wollte Eurowings Discover ab Oktober 2021 zwischen Frankfurt am Main und der Casino-Metropole Las Vegas fliegen. Aufgrund der voraussichtlich noch länger bestehenden Einreiseeinschränkungen der Vereinigten Staaten von Amerika wird die Route vorerst nicht aufgenommen. Derzeit können EU-Bürger nur im Rahmen weniger Ausnahmen in die USA einreisen, denn der Travel Ban, der noch von der Trump-Regierung erlassen wurde, ist weiterhin aufrecht. Zuletzt sagte U.S.-Präsident Joe Biden, dass dieser nicht vor dem Thanksgiving-Fest aufgehoben werden soll. Voraussichtlich ist dann die vollständige Impfung gegen Covid-19 die Grundbedingung für die Einreise. Da Eurowings Discover sich in erster Linie an Privatreisende wendet und damit im Leisure-Segment tätig ist, dürfte sich die Nachfrage nach Las-Vegas-Flügen ab Oktober 2021 in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Daher musste man umplanen und wird – zumindest vorläufig – die Casino-Stadt nicht anfliegen. Man betont, dass es sich lediglich um eine Verschiebung handelt, denn an den Las-Vegas-Plänen will man grundsätzlich festhalten. Das freiwerdende Fluggerät will man auf einer anderen Strecke einsetzen. Diese soll in Kürze vorgestellt werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass Konzernmutter Lufthansa eine Route an die Tochter Eurowings Discover übergeben wird.

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Eurowings bläst UK-Urlaubsflüge ab

Im März 2021 kündigte Eurowings groß den Einstieg ins Leisure-Geschäft ab dem Vereinigten Königreich an. Zunächst wollte man Manchester und Birmingham mit Palma de Mallorca verbinden. Nach mehreren Verschiebungen kommt nun – zumindest für dieses Jahr – die Absage. Nachdem Premierminister Boris Johnson einen Zeitplan für den Ausstieg aus den Coronamaßnahmen vorgestellt hatte, schnellten die Neubuchungen bei vielen Fluggesellschaften nach oben. Mit Verspätung wurden die Einschränkungen zwar beendet, doch eine umstrittene Reiseampel, gegen die diverse Fluggesellschaften, Airports und Reiseveranstalter erfolglos geklagt hatten, blieb erhalten. Eurowings wollte sich einen Teil des UK-Reisekuchens abholen und kündigte die Aufnahme von Nonstop-Flügen zwischen Birmingham bzw. Manchester und Palma de Mallorca an. Es blieb bei der Ankündigung, denn die Erstflüge wurden wiederholt nach hinten verschoben. Nun wurde die Präsenz im UK-Leisure-Geschäft – zumindest für die laufende Sommersaison 2021 – endgültig abgesagt.

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