Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air New Zealand steckt tief in der Verlustzone

Neuseeland ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend abgeschottet. Das hat auch Auswirkungen auf die Finanzzahlen von Air New Zealand: Der Carrier schrieb im am 30. Juni 2021 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 201,1 Millionen U.S.-Dollar. „Air New Zealand zeigte Agilität unter sich ständig ändernden Betriebsbedingungen, verwaltete Wiedereröffnungen, Pausen und dann Schließungen, während sie gleichzeitig neue Einnahmen aus zusätzlichen Frachtrouten generierte und die inländische und regionale Passagierkapazität erhöhte, um der gestiegenen Nachfrage nach inländischen Urlaubsreisen gerecht zu werden“, so Firmenchefin Dame Therese Walsh. Air New Zealand meldete für den 12-Monats-Zeitraum Betriebseinnahmen von 1,74 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 48 Prozent gegenüber den vorangegangenen 12 Monaten entspricht. Die Inlandskapazität erreichte im Juli dieses Jahres 93 Prozent des Niveaus von 2019, bevor Sperren den Hochlauf verkürzen. Air New Zealand schloss das Geschäftsjahr mit einer Liquidität von 900 Millionen US-Dollar ab. Darin enthalten sind 127,4 Millionen US-Dollar in bar und der Rest aus nicht in Anspruch genommenen Mitteln aus einer Bereitschaftskreditfazilität der neuseeländischen Regierung. Der durchschnittliche monatliche Cash-Burn in der ersten Hälfte dieses Kalenderjahres betrug 6,26 Millionen US-Dollar.

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Australien: Qantas meldet 1,25 Milliarden U.S.-Dollar Verlust

Das Oneworld-Mitglied Qantas „flog“ im am 30. Juni 2021 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 1,25 Milliarden U.S.-Dollar ein. Der Flugbetrieb ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend lahmgelegt. Der Gesamtumsatzverlust durch COVID-19 über den 12-Monats-Zeitraum erreichte bei Qantas 11,65 Milliarden US-Dollar. Bis Ende 2022 erwartet der Carrier jedoch, dass der Umsatzeinbruch seit Beginn von COVID-19 auf rund 14,5 Milliarden US-Dollar steigen wird. Die Qantas-Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit 2,76 Milliarden US-Dollar an verfügbarer Liquidität ab. Darin enthalten waren 1,6 Milliarden US-Dollar in bar und 1,16 Milliarden US-Dollar an nicht in Anspruch genommenen Fazilitäten. Ein Anstieg der Inlandsflüge in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 führte dazu, dass Qantas seine Schulden von 4,66 Milliarden US-Dollar auf 4,29 Milliarden US-Dollar reduzierte.

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Smartlynx nimmt Berlin-Dubai auf

Ab 4. Oktober 2021 wird Smartlynx Airlines zwischen Berlin und Dubai fliegen. Es handelt sich um Vollcharter im Auftrag des Tour Operators FTI. Vorerst werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten. Ab Mitte Dezember 2021 soll ein dritter Flugtag hinzugefügt werden. Derzeit ist geplant, dass die Charter-Route mit Maschinen des Typs Airbus A321 bedient wird. Der Reiseveranstalter vermarktet das Angebot explizit als “Expo-Flüge” und hoffet offensichtlich auf eine entsprechende Nachfrage seitens potentieller Besucher der Weltausstellung.

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Ryanair stellt alle Nordirland-Flüge ein

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird sich vollständig aus Nordirland zurückziehen. Momentan bietet der Carrier seine Dienstleistungen ab Belfast International und Belfast City an. Die Unternehmensführung wirft der britischen Regierung vor, dass diese keine Anreize zur Erholung der Branche geben würde. „Aufgrund der Weigerung der britischen Regierung, die APD [Air Passenger Duty] auszusetzen oder zu reduzieren, und des Fehlens von Anreizen für die Erholung von Covid von beiden Belfast-Flughäfen wird Ryanair diesen Winter den Betrieb von Belfast International und Belfast City Airport ab dem Ende des Sommerflugplans einstellen“, so der Billigflieger in einer Stellungnahme. Die auf den Routen von/nach Belfast eingesetzten Flugzeuge sollen – zumindest im Winterflugplan 2021/22 – ab anderen Airports in Europa zum Einsatz kommen. Wohin diese umstationiert werden sagte Ryanair aber nicht. Man spricht lediglich von „kostengünstigeren Flughäfen in UK und Europa“. Das Flugangebot in Derry wurde bereits Anfang 2021 eingestellt. Erst im Juni dieses Jahres kehrte Ryanair nach elfjähriger Abwesenheit zum Belfast-City-Airport zurück. Derzeit bietet man acht Strecken ab diesem Airport an. Dabei handelt es sich um viele Routen, die vormals von Flybe bedient wurden.

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USA schieben Grenzöffnung für EU-Bürger auf die lange Bank

Viele Fluggesellschaften in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika haben auf eine rasche Lockerung der Einreisebestimmungen durch die Biden-Regierung gehofft. Daraus scheint nun zumindest kurzfristig nichts zu werden. Fix ist jedenfalls, dass künftig die vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Grundvoraussetzung für die Einreise wird. Der noch unter Donald Trump erlassene Travel Ban für EU-Bürger und weitere Staaten in Europa wurde bislang nicht aufgehoben. Daran wird sich auch kurzfristig nichts ändern. Die U.S.-Regierung beabsichtigt keine Lockerungen vor Ende November 2021. Als möglicher Termin wird vage in Aussicht gestellt, dass es nach Thanksgiving schrittweise zu Öffnungen kommen könnte. Dies wird von Fluggesellschaften auf beiden Seiten des Atlantiks heftig kritisiert. Man fordert eine sofortige Öffnung für vollständig geimpfte Personen.

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South African kündigt Re-Start an

South African Airways beabsichtigt den Flugbetrieb am 23. September 2021 zu reaktivieren. Zunächst sollen sechs Ziele bedient werden. Der Carrier war bereits vor der Corona-Pandemie massiv angeschlagen und musste sich im Vorjahr in ein Insolvenzverfahren begeben. Der Flugbetrieb ruht seit dem Frühjahr 2020. Zwischenzeitlich hatte South African auch AOC und Betriebsgenehmigung verloren. Die Zertifikate wurden vor wenigen Tagen zurückerlangt. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs soll zunächst in kleinem Umfang ab Johannesburg erfolgen. Zunächst will man die Ziele Maputo, Lusaka, Kinshasa, Harare, Kapstadt und Accra bedienen. Die Zukunft der Billigtochter Mango steht derzeit noch in den Sternen. Aus finanziellen Gründen musste auch diese Airline das Grounding verkünden.

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Wien: Wizz Air reaktiviert sechs Strecken

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt die Wiederaufnahme von insgesamt sechs Strecken ab Wien-Schwechat an. Das Angebot ab der österreichischen Hauptstadt wird damit auf 64 Destinationen erhöht. Den Beginn macht am 31.08.2021 die Verbindung nach Dortmund. Am 06.09.2021 nimmt Wizz Air die Strecke nach Köln, Lissabon und London-Luton wieder auf. Letztere wird fünfmal die Woche angeboten. Die beiden nordischen Verbindungen starten am 08.09.2021 mit Skavsta und am 13.09.2021 mit Oslo. „Ab sofort können wir wieder 64 Verbindungen ab Wien anbieten, womit wir schon weit über dem Vorkrisenniveau liegen. Mit der heutigen Ankündigung steht einem herbstlichen Städtetrip nichts im Weg. Wir freuen uns, Sie wieder bei uns an Board begrüßen zu dürfen“, so Wizz-Air-Sprecher Andras Rado. Die Wiederaufnahmen auf einen Blick: Route Frequenz Neustart Wien – Dortmund 3 31.08.2021 Wien – Köln 3 06.09.2021 Wien – Lissabon 3 06.09.2021 Wien – London-Luton 5 06.09.2021 Wien – Stockholm-Skavasta 2 08.09.2021 Wien – Oslo 2 13.09.2021

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British Airways ist zurück in Budapest

Nach langer Pause ist das IAG-Konzernmitglied British Airways wieder in Budapest präsent. Der Carrier reaktivierte die Anbindung an das Drehkreuz London-Heathrow. Diese lag über einen längeren Zeitraum brach. Zunächst sollen drei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Mitte September 2021 will British Airways eine weitere Frequenz hinzufügen. „Großbritannien ist seit vielen Jahren Budapests größter Ländermarkt. Vor allem ist London unser mit Abstand größtes Städtepaar, daher ist es großartig, British Airways wieder an unserem Flughafen begrüßen zu dürfen und ein weiterer Hinweis auf unsere Erholung“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development am Flughafen Budapest. Im Juli 2021 hatte der größte Airport Ungarns rund eine halbe Million Fluggäste und konnte sich im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 77 Prozent verbessern. Dies wertet man als positiven Trend, räumt jedoch auch ein, dass man erheblich unter der Verkehrsleitung, die man im Vergleichsmonat in 2019 erzielen konnte, liegt.

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München knackt 70.000er-Tagesmarke

Der Flughafen München konnte in Sachen Erholung des Passagieraufkommens einen weiteren Meilenstein erzielen: Am vergangenen Samstag zählte der Airport erstmals seit dem 9. März 2020 wieder mehr als 70.000 Fluggäste an einem Tag. Die Flughafen München GmbH FMG) rechnet im laufenden Monat mit rund 1,8 Millionen Fluggästen: Damit würde der August 2021 das beste Monatsergebnis seit dem Februar 2020 aufweisen.Während der Sommerferien hat die FMG ihren Personaleinsatz im Terminalbereich nochmals deutlich erhöht: Um die Abfertigungsprozesse zubeschleunigen, erläutern Flughafenmitarbeiter wie Hasan Aydin abfliegenden Passagieren beim Check-in bzw. vor der Passkontrolle, welche Reisedokumente vorzulegen sind. Aufgrund der coronabedingt deutlich gestiegenen Anforderungen sollten Fluggäste bei der Reiseplanung auch weiterhin einen Zeitpuffer einplanen. Insbesondere die Überprüfung von Impfzertifikaten, Testergebnissen oder Einreiseformularen durch Airlines und Behörden kann den Abfertigungsprozess verlängern.

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Emirates stockt Wien-Dubai auf

Golfcarrier Emirates Airline will ab November 2021 den Verkehr zwischen Dubai und Wien aufstocken. Künftig sollen neun Umläufe zwischen den beiden Städten angeboten werden, so das Unternehmen. Emirates bedient die Strecke Wien-Dubai/Dubai-Wien mit täglichen Nonstop-Flügen. An den Wochentagen Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag startet der Flug EK128 jeweils um 15:10 Uhr in Wien und landet um 23:40 Uhr Ortszeit in Dubai. An den Wochentagen Donnerstag und Samstag startet der Flug EK126 um 21:55 Uhr in Wien, um Dubai um 06:35 Uhr Ortszeit am Folgetag zu erreichen. Diese Flüge werden mit dem Flaggschiff Airbus A380 durchgeführt. Ab November erhöht Emirates auf neun wöchentliche Direktverbindungen, wenn jeweils freitags und sonntags zusätzliche Flüge unter der Flugnummer EK126 mit Boeing 777-300ER durchgeführt werden. Diese starten ebenfalls um 21:55 Uhr in Wien und erreichen Dubai um 06:35 Uhr am Folgetag. Auch auf Flügen zu anderen europäischen Destinationen erhöht Emirates die Kapazitäten: Bis Ende Oktober wird die Airline unter anderem 77 wöchentliche Flüge nach Großbritannien anbieten. Emirates führt außerdem zusätzliche Flüge und Kapazitäten zu mehr als zehn europäischen Städten ein, darunter Barcelona, Brüssel, Dublin, Lissabon, Madrid, Rom und Zürich. Viele dieser Destinationen werden täglich oder häufiger bedient. Auch in Deutschland erleichtert Emirates Reisenden die Anbindung an das beliebte Hub in Dubai, indem die Frequenzen bis zum 31. Oktober auf insgesamt 50 wöchentliche Flüge nach Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München erhöht werden.

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