Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bundesheer trainiert Hubschrauberflüge im Hochgebirge

Das österreichische Bundesheer hat vom 25. August bis zum 5. September 2025 einen Hochgebirgslandelehrgang für Hubschrauberpiloten durchgeführt. Das Training fand im Gebiet von Tirol, Kärnten und Salzburg statt, wobei in Höhenlagen von bis zu 3.500 Metern geübt wurde. Ziel der Ausbildung war es, Starts und Landungen unter anspruchsvollen alpinen Bedingungen zu trainieren. Die Piloten lernten dabei, Landeflächen in unwegsamem Gelände zu erkunden sowie die Leistungsgrenzen ihrer Hubschrauber kennenzulernen. Insgesamt nahmen 32 Piloten an dem Kurs teil, darunter sowohl angehende Einsatzpiloten als auch erfahrene Fluglehrer. Für die Übungen wurden zwölf Hubschrauber des Bundesheeres eingesetzt, darunter die Typen S-70 „Black Hawk“, OH-58 „Kiowa“ und der moderne AW169 „Lion“. Die Ausbildung solle die Bereitschaft der Luftstreitkräfte für militärische Aufgaben und Assistenzeinsätze in den Bergen sicherstellen, wie sie etwa bei Naturkatastrophen erforderlich sein können.

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Lissabon plant Verkauf von TAP Air Portugal und lockt europäische Großkonzerne

Die portugiesische Regierung hat nach einer längeren Verzögerung durch eine Regierungskrise die Weichen für die Wiederprivatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal gestellt. Mit einem offiziellen Dekret hat Lissabon die Bedingungen für den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung von 44,9 Prozent an private Investoren festgelegt. Der angestrebte Verkaufspreis beträgt 817,7 Millionen US-Dollar. Weitere fünf Prozent der Anteile sollen den Mitarbeitern vorbehalten bleiben. Der Abschluß des Verkaufs wird für Anfang 2026 angestrebt. Mit der geplanten Teilprivatisierung positioniert sich die Fluggesellschaft, die als Spezialistin für den Südatlantikverkehr gilt, als begehrtes Ziel für große europäische Airline-Gruppen. Sowohl die Lufthansa Group als auch Air France-KLM haben bereits ihr Interesse bekundet, nachdem beide zuletzt die Übernahme des spanischen Konkurrenten Air Europa scheitern ließen. Portugals strategische Ziele und die Bieterlandschaft Die portugiesische Regierung hat klare Vorstellungen von der Zukunft von TAP Air Portugal. Die strategische Beteiligung eines Investors soll nicht nur die finanzielle Situation der Fluggesellschaft stabilisieren, sondern auch die zentrale Rolle des Flughafens Lissabon als Drehkreuz, insbesondere für den Verkehr nach Südamerika, Brasilien und in afrikanische Länder mit portugiesischer Sprache, langfristig sichern. Die Regierung hat daher als Bedingung für den Zuschlag die Garantie der Drehkreuzfunktion festgelegt. Die staatliche Kontrolle soll jedoch durch einen Mehrheitsanteil in der Hand des Staates von über 50 Prozent gesichert bleiben. Die Privatisierung wurde finanziell motiviert, um die während der Covid-Krise getätigte staatliche Investition von 3,2 Milliarden Euro wieder hereinzuholen. Die Neuauflage der Privatisierung kommt zu einem günstigen Zeitpunkt, da die europäische Luftfahrtindustrie eine Phase der Konsolidierung erlebt. Die Lufthansa Group, bereits Partner

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Flughafen München begrüßt 84 neue Lehrlinge

Am Montag, dem 1. September, haben insgesamt 84 Nachwuchskräfte ihre Berufsausbildung oder ihr duales Studium am Flughafen München begonnen. Davon starten 57 bei der Flughafen München GmbH (FMG), während 27 junge Frauen und Männer bei Tochterunternehmen ausgebildet werden. Die Auszubildenden wurden aus rund 2.000 Bewerbungen ausgewählt, wobei viele von ihnen aus den Nachbargemeinden und der Flughafenregion stammen. Der Flughafen bietet eine Auswahl aus über 20 verschiedenen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen in Bereichen wie IT, Technik, Sicherheit und Logistik. In den ersten Tagen werden die neuen Mitarbeiter mit einem Einführungsprogramm auf den Berufseinstieg vorbereitet. Dazu gehört auch ein mehrtägiges Training in den Allgäuer Bergen. Die Flughafenleitung betont die Bedeutung der Nachwuchsarbeit und die spätere Übernahme der ausgebildeten Kräfte.

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Flugbetrieb gesichert: Spirit Airlines erhält grünes Licht für Restrukturierung trotz erneuter Insolvenz

Die amerikanische Fluggesellschaft Spirit Airlines hat nach ihrer erneuten Beantragung von Insolvenzschutz nach Chapter 11 in der vergangenen Woche die gerichtliche Zustimmung für die Fortsetzung ihrer Geschäftsabläufe erhalten. Trotz erheblicher Turbulenzen und der zweiten Insolvenzanmeldung innerhalb eines Jahres, hat das Unternehmen die Genehmigung erhalten, den Flugbetrieb, die Ticketverkäufe und die Zahlung von Gehältern wie gewohnt aufrechtzuerhalten. Diese Entscheidung der Gerichte signalisiert einen wichtigen Schritt für die angeschlagene Fluglinie, die nun eine tiefgreifende Restrukturierung anstrebt, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Während die Unsicherheit auf dem Markt anhält und die Aktienkurse von Rivalen wie Frontier Airlines in die Höhe schnellten, hat Spirit Airlines klargestellt, daß die Passagiere keine Einschränkungen bei ihren Reiseplänen befürchten müssen. Die Hintergründe der wiederholten Insolvenz Die Situation von Spirit Airlines ist bemerkenswert, da die Fluggesellschaft erst vor wenigen Monaten aus einer ersten Chapter 11-Insolvenz hervorgegangen war, die im November 2024 beantragt worden war. Nach der ersten Runde der Umstrukturierung, in der fast 800 Millionen US-Dollar Schulden in Eigenkapital umgewandelt wurden, hatte man gehofft, daß das Unternehmen wieder auf stabile Beine kommen würde. Doch die anhaltenden Herausforderungen, darunter hohe Betriebskosten und ein intensiver Wettbewerb auf dem Markt der Ultrabilligfluglinien, haben Spirit Airlines erneut in die Knie gezwungen. Die Entscheidung des Unternehmens, nun erneut unter Chapter 11 Schutz zu suchen, ist ein klares Zeichen für die Dringlichkeit der Lage. Die Führung von Spirit Airlines, allen voran Präsident und CEO Dave Davis, sieht die erneute Insolvenz als eine strategische Chance. In einer Erklärung betonte Davis, daß die Genehmigung der Gerichte

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Ryanair beklagt massive Flugverspätungen durch europäische Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen ihrer Passagiere von Flugverspätungen oder Annullierungen im Jahr 2025 betroffen gesehen. Die Airline macht dafür Mängel bei den Flugsicherungen in mehreren europäischen Ländern verantwortlich. In ihrer sogenannten „ATC Delays League“ benennt das Unternehmen die Flugsicherungen in Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Griechenland als Hauptverursacher der Probleme. Die Fluggesellschaft spricht von chronischem Mißmanagement und Personalengpässen. Zugleich werden die Dienste in Bulgarien, Dänemark, der Slowakei, den Niederlanden und Belgien gelobt. Die Airline wirft der EU-Kommission und den nationalen Regierungen vor, daß sie es versäumt hätten, die Flugsicherungen angemessen zu beaufsichtigen und auszustatten. Ryanair fordert deshalb, Maßnahmen gegen die Verzögerungen zu ergreifen.

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Schlag gegen Fluggesellschaften: EuGH-Generalanwältin lehnt Staatshaftung für Flugsicherungs-Verzögerungen ab

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat in einem Rechtsstreit zwischen Austrian Airlines und dem österreichischen Staat eine wegweisende Entscheidung vorbereitet. In ihren am Donnerstag veröffentlichten Schlußanträgen hat Generalanwältin Juliane Kokott die Klage der Fluggesellschaft auf Staatshaftung für Vermögensverluste, die durch technische Probleme bei der Flugsicherung entstanden sind, als unbegründet eingestuft. Diese rechtliche Einschätzung, der der Gerichtshof in seinen Urteilen häufig folgt, stellt eine Absage an die Möglichkeit dar, daß Fluglinien europäische Verordnungen als Grundlage für Schadensersatzansprüche gegen staatlich kontrollierte Flugsicherungsdienste nutzen können. Der Fall, der auf einen Vorfall im August 2016 zurückgeht, hat weitreichende Implikationen für die gesamte Luftfahrtindustrie. Er verdeutlicht, daß die finanziellen Risiken von Verzögerungen und Annullierungen weiterhin primär bei den Fluggesellschaften liegen. Der Ursprung des Rechtsstreits: Ein Passagier-Stau am Flughafen Wien Der Fall, der nun den Europäischen Gerichtshof beschäftigte, begann im August 2016 am Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund technischer Probleme im Zuständigkeitsbereich der Austro Control, der staatlichen Flugsicherung Österreichs, kam es zu massiven Verzögerungen bei der Abfertigung und Annahme von Flügen. Die Folge war ein erheblicher Stau von Passagieren und Flugzeugen. Auch Austrian Airlines war von diesen Problemen stark betroffen. Die Fluggesellschaft sah sich gezwungen, 60 Flüge zu annullieren, was zu beträchtlichen finanziellen Einbußen führte. Austrian Airlines forderte daraufhin Schadensersatz vom österreichischen Staat, dem Eigentümer der Austro Control. Die Forderung umfaßte Kosten für die Rückerstattung von Flugtickets, Umbuchungen auf Flüge anderer Fluglinien, die Unterbringung und Verpflegung von Passagieren sowie deren Transport. Der österreichische Staat lehnte die Haftung jedoch ab. Die Begründung lautete, daß die rechtlichen Bestimmungen über

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Ein Festival der Sinne am Wörthersee: Klagenfurt im Zeichen der Alpen-Adria-Küche

Klagenfurt am Wörthersee verwandelt sich im September erneut in ein Mekka für Liebhaber der feinen Küche. Unter dem Titel „Tage der Alpen-Adria-Küche“ zelebriert der Tourismusverband Klagenfurt mit seinen Partnern aus Gastronomie und Wirtschaft ein 17tägiges Fest, das die kulinarische Vielfalt der Region in den Mittelpunkt rückt. Von Anfang bis Mitte September erwartet die Besucher ein breites Spektrum an Einzelveranstaltungen, die von publikumswirksamen Märkten bis hin zu intimen Kochevents reichen und Feinschmecker aus nah und fern anlocken. Die Veranstaltung, die sich mittlerweile als feste Größe im österreichischen Kulinarikkalender etabliert hat, zieht auch in diesem Jahr wieder zahlreiche hochdekorierte Küchenchefs an, die der Stadt ihren Stempel aufdrücken werden. Das Organisationskomitee setzt bei der achten Ausgabe des Festivals auf eine bewährte Mischung aus großformatigen Publikumsveranstaltungen und exklusiven, kleineren Formaten. Als zentrale Anziehungspunkte dienen dabei der „Slow Food Markt Mittelkärnten & Wein aus Kärnten“ und die abschließende „Alpen-Adria Genussmeile“. Der Markt, der am 6. September im Ossiacher Hof Premiere feiert, widmet sich der Philosophie der langsamen Küche und präsentiert regionale Produkte in ihrer ursprünglichen Form. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den Weinen aus Kärnten. Die Genussmeile, die vom 18. bis 20. September die Klagenfurter Innenstadt rund um den Neuen und Alten Platz beleben wird, bildet den krönenden Abschluß des Festivals. Hier versammeln sich 46 Handwerker und Aussteller aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum, um ihre Erzeugnisse einem breiten Publikum vorzustellen. Die Veranstaltung gilt als Höhepunkt der Festtage und zieht traditionell die größte Anzahl an Besuchern an. Prominenz am Herd: Gekrönte Häupter der Gastronomie Ein besonderes

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Swiss führt neuen Service auf der Langstrecke ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines führt einen deutlich erweiterten Service auf ihren Langstreckenflügen in der Business- und First Class ein. Die Neuerung orientiert sich am Ablauf eines Restaurants und umfaßt separat servierte Gänge. In der Business Class werden nach dem Start Getränke mit frischen Beilagen serviert. Anschließend folgt ein zusätzlicher Suppengang sowie eine erweiterte Auswahl bei Käse und Desserts. Auf Nachtflügen über zehn Stunden wird die Ausstattung um ein Schlafshirt und eine zusätzliche Sitzauflage ergänzt. In der First Class setzt die Fluggesellschaft auf ein weiter individualisiertes Angebot. Der Service wird auf neuem Porzellan präsentiert. Kalte Delikatessen werden am Platz vom Wagen serviert. Weitere Ergänzungen sind ein saisonales Sorbet, ein erweiterter Brotservice und eine zusätzliche Käseauswahl. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Service-Erneuerung, die mit den Anpassungen in der Economy Class begonnen wurde. Die Airline setzt dabei auf eine individuellere Gestaltung des kulinarischen Angebots.

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Österreichische Genusswochen im Berliner KaDeWe gestartet

Im renommierten Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) präsentieren vom 1. bis 27. September 24 österreichische Lebensmittel- und Getränkeproduzenten ihre Spezialitäten. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) soll die Positionierung der heimischen Kulinarik stärken. Die Veranstaltung findet in der berühmten Feinkostabteilung im sechsten Stockwerk statt. Vertreter der WKÖ betonten bei der Eröffnung, daß Deutschland der wichtigste Exportmarkt für österreichische Lebensmittel sei, auf den 37 Prozent der Ausfuhren entfielen. Die starke Nachfrage nach heimischen Spezialitäten unterstreiche die Bedeutung von Herkunft und Qualität auf dem Markt. Als Teil der Aktion werden Besuchern auch Weinproben und österreichische Gerichte in den Restaurants angeboten. Ein Ziel der Initiative sei, die Präsenz österreichischer Produkte langfristig im deutschen Handel zu sichern. Die Veranstaltung verbindet Wirtschaft und Tourismus. Nach Aussage von Vertretern der WKÖ soll die Aktion auch einen Impuls für den heimischen Tourismus setzen, da deutsche Gäste der größte Besuchermarkt für Österreich seien.

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Gerechter Lohn im Krankenstand: Southwest Airlines sieht sich in Arizona mit Millionenforderungen konfrontiert

Ein eskalierender Rechtsstreit in den Vereinigten Staaten wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbeziehungen in der Luftfahrtindustrie. Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines sieht sich in Arizona mit Bußgeldern in Höhe von über 2,3 Millionen Dollar konfrontiert, weil sie angeblich Arbeitnehmer bestraft hat, die ihre rechtmäßig zustehenden bezahlten Freistellungen für Krankheitstage in Anspruch nahmen. Nach monatelangen Beschwerden von Flugzeugmechanikern entschied ein Verwaltungsrichter zugunsten der Arbeitnehmer und stellte fest, dass die Disziplinarmaßnahmen der Airline gegen die Arbeitsgesetze des Bundesstaates verstoßen. Southwest Airlines weist die Vorwürfe zurück, verteidigt ihre großzügige Regelung für bezahlte Freistellungen und kündigt an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Der Fall könnte weitreichende Konsequenzen für die Arbeitsrechte in der Luftfahrt haben und die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen dem Management und den Gewerkschaften weiter belasten. Der Konflikt um die bezahlten Krankheitstage Der Konflikt begann vor rund zwei Jahren, als Flugzeugmechaniker von Southwest Airlines in Arizona Beschwerden über Disziplinarmaßnahmen wegen der Inanspruchnahme ihrer bezahlten Freistellungen einreichten. Die Arbeitnehmer gaben an, Verwarnungsschreiben in ihren Personalakten erhalten zu haben, nachdem sie eine bestimmte Anzahl von Krankheitstagen innerhalb eines Jahres genutzt hatten. Laut Lee Seham, einem Anwalt, der sechs der betroffenen Mitarbeiter vertritt, erhielten die Arbeiter Verwarnungen, nachdem sie im Laufe von 12 Monaten ihren zehnten bezahlten Krankheitstag genommen hatten. Die Arbeiterkammer von Arizona (Arizona’s labor department) untersuchte die Angelegenheit und kam zu dem Schluss, dass die Maßnahmen von Southwest Airlines gegen das Gesetz über faire Löhne und gesunde Familien (Fair Wages and Healthy Families Act) verstoßen. Dieses Gesetz, das 2016 von den Wählern in Arizona

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