
Streik in der Rüstungsindustrie: Über 3.000 Boeing-Arbeiter in den USA legen die Arbeit nieder
Die Spannungen zwischen dem Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing und seiner Belegschaft in den Vereinigten Staaten haben sich zugespitzt. Mehr als 3.000 Mitarbeiter in den Werken in St. Louis und St. Charles in Missouri sowie in Mascoutah in Illinois sind in den Streik getreten, nachdem sie ein überarbeitetes Vertragsangebot des Unternehmens abgelehnt hatten. Die Arbeitsniederlegung, die in der Nacht zum 4. August 2025 begann, betrifft die Fertigung und Wartung wichtiger Rüstungsgüter für die US-Verteidigung, darunter die Kampfflugzeuge F-15 Eagle und F/A-18 Super Hornet. Der Streik ist ein deutliches Signal der Gewerkschaft IAM, daß die Mitarbeiter bereit sind, für bessere Arbeitsbedingungen und eine Anerkennung ihrer Fähigkeiten zu kämpfen, die aus ihrer Sicht nicht ausreichend gewürdigt werden. Vom verhandelten Angebot zum Streik: Die Ablehnung des Vertrages Die Verhandlungen zwischen Boeing und der Gewerkschaft International Association of Machinists & Aerospace Workers (IAM), Distrikt 837, waren in den vergangenen Wochen intensiv geführt worden. Nach der Ablehnung eines ersten Angebots durch die Belegschaft legte Boeing ein modifiziertes Angebot vor, das am 3. August 2025 zur Abstimmung stand. Die Hoffnung des Managements, die drohende Arbeitsniederlegung abwenden zu können, wurde jedoch enttäuscht. Die Gewerkschaftsmitglieder stimmten gegen das Vierjahresabkommen. Die Begründung für die Ablehnung wurde von Seiten der Gewerkschaftsführung deutlich gemacht. Tom Boelling, der Gewerkschaftsvertreter des IAM Distrikts 837, erklärte: „Die Mitglieder des IAM Distrikts 837 haben laut und deutlich gesprochen, sie verdienen einen Vertrag, der ihre Fähigkeiten, ihr Engagement und die entscheidende Rolle, die sie für die Verteidigung unserer Nation spielen, widerspiegelt.“ Er fügte hinzu, daß die Gewerkschaft








