Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Condor startet neue Flugverbindung nach Sanya in China

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat ihr Streckennetz nach Asien erweitert. Am Samstagabend, dem 26. Juli 2025, startete der Erstflug mit der Flugnummer DE2362 vom Frankfurter Flughafen (FRA) zum Sanya Phoenix International Airport (SYX) auf der chinesischen Insel Hainan. Nach einem Zwischenstopp in Bangkok (BKK) landete die Maschine am Sonntag und wurde mit einer Willkommenszeremonie am Zielort empfangen. Die neue Verbindung wird im Sommer dreimal wöchentlich angeboten, mit Abflügen ab Frankfurt immer montags, dienstags und samstags. Reisende fliegen auf der gesamten Strecke an Bord des modernen Airbus A330neo, der in drei Reiseklassen maximalen Komfort bietet. Laut Heiko Holm, Geschäftsführer und CTO von Condor, baut die Airline mit dieser neuen Route ihr Langstreckennetz in Asien strategisch weiter aus. Die enge Zusammenarbeit mit dem Sanya Phoenix International Airport und dem Sanya Tourism Board habe es ermöglicht, ein attraktives Angebot für Reisende aus Europa zu schaffen und gleichzeitig chinesischen Gästen neue Reisemöglichkeiten in das europäische Streckennetz zu eröffnen. Die Aufnahme dieser Flugverbindung basiert auf einem im März 2025 unterzeichneten Memorandum of Understanding (MOU) zwischen Condor, dem Sanya Tourism Board und dem Sanya Phoenix International Airport. Solche Vereinbarungen sind in der Luftfahrtbranche üblich, um neue Märkte zu erschließen und touristische Destinationen zu fördern. Die Insel Hainan, oft als „chinesisches Hawaii“ bezeichnet, ist ein bedeutendes touristisches Zentrum und lockt mit tropischem Klima und ausgedehnten Stränden. Sanya ist dabei der bekannteste Badeort der Insel. Mit der neuen Route reagiert Condor auf die zunehmende Nachfrage nach Fernreisezielen in Asien. Der Zwischenstopp in Bangkok ermöglicht es der Airline, ihre

weiterlesen »

Oceania Cruises führt exklusives Weinmenü mit Gérard Bertrand ein

 Die Reederei Oceania Cruises erweitert ihr kulinarisches Angebot an Bord ihrer Schiffe um ein exklusives Sechs-Gänge-Mittagsmenü, das mit korrespondierenden Weinen des südfranzösischen Winzers Gérard Bertrand kombiniert wird. Dieses neue „Food and Wine Pairing Lunch“ wird seit dem 18. Juli 2025 zunächst an Bord des neuen Schiffes Oceania Allura angeboten. Die Einführung auf der Oceania Vista folgt im September, und bis zum Jahre 2026 soll das exklusive Menü auch auf der Oceania Marina und der Oceania Riviera verfügbar sein. Das besondere Mittagserlebnis richtet sich an maximal 40 Teilnehmer pro Termin und wird an ausgewählten Tagen jeder Reise im französischen Spezialitätenrestaurant „Jacques“ serviert. Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich auf 175 US-Dollar pro Person, zuzüglich Trinkgeld. Das Menü wurde konzipiert, um ausgewählte Speisen mit passenden Weinen aus dem Portfolio des renommierten Winzers zu verbinden. Gérard Bertrand ist bekannt für seine Weine aus dem Languedoc-Roussillon, einer Region in Südfrankreich, die für ihre Vielfalt an Rebsorten und ihr Terroir geschätzt wird. Die servierten Weine stammen aus biologischer und biodynamischer Herstellung und sollen das Terroir Südfrankreichs widerspiegeln. Zu den dargebotenen Gerichten gehören unter anderem Ossetra-Kaviar auf Kartoffelkrapfen, Rinderkurzrippe mit Kartoffelkuchen sowie ein Dessert aus Goldschokolade. Zu jedem Gang wird ein sorgfältig ausgewählter Wein gereicht, darunter der „Clos du Temple“ Rosé oder der „Clos d’Ora“ aus der Appellation Minervois La Livinière. Diese Weine repräsentieren Spitzenprodukte des Hauses Gérard Bertrand. Mit diesem neuen Format baut Oceania Cruises ihr Angebot an individuell gestaltbaren kulinarischen Erlebnissen weiter aus. Es ergänzt bereits bestehende, hochklassige Angebote wie das „Moët &

weiterlesen »

Maltas Aufstieg als Luftfahrtstandort: Ein Paradigmenwechsel in der Flugzeugregistrierung

Malta, eine Inselrepublik im Mittelmeer, ist traditionell für ihre reiche Geschichte, ihre malerischen Landschaften und ihren Tourismus bekannt. Doch in den letzten zehn Jahren hat sich ein Wandel vollzogen, der die Insel zu einem der am schnellsten wachsenden Luftfahrtzentren Europas gemacht hat. Die Anzahl der in Malta registrierten Flugzeuge und der dort ansässigen Fluggesellschaften ist exponentiell gestiegen. Dieser bemerkenswerte Aufschwung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konzertierten Strategie und einer Reihe attraktiver Bedingungen, die Malta für Luftfahrtunternehmen bereithält. Es ist eine Entwicklung, die die traditionellen Luftfahrtnationen herausfordert und Malta als ernstzunehmenden Akteur auf der Weltkarte der Luftfahrt etabliert. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig und reichen von steuerlichen Vorteilen über eine effiziente Bürokratie bis hin zu einem günstigen regulatorischen Umfeld, das unter dem Dach der Europäischen Union operiert. Die Anreize der maltesischen Regierung: Ein Fundament für Wachstum Die maltesische Regierung hat erkannt, welch immenses Potential die Luftfahrtindustrie für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes birgt. Infolgedessen wurden gezielte Maßnahmen ergriffen, um Malta als attraktiven Standort für Fluggesellschaften und die damit verbundenen Dienstleistungen zu positionieren. Einer der Hauptanreize ist das günstige steuerliche Umfeld. Malta bietet einen niedrigen Körperschaftsteuersatz, der durch ein System von Steuergutschriften und -rückerstattungen weiter reduziert werden kann. Dies führt dazu, daß die effektive Steuerlast für Unternehmen, insbesondere für internationale Gesellschaften, erheblich niedriger ausfallen kann als in vielen anderen europäischen Ländern. Neben den steuerlichen Vorteilen hat Malta auch in die Modernisierung seiner Luftfahrtgesetzgebung investiert. Das maltesische Luftfahrtregister ist dafür bekannt, effizient und transparent zu sein. Die Prozesse für

weiterlesen »

MSC Cruises stellt neues Flaggschiff MSC World Asia vor: Neues Unterhaltungsangebot ab 2026

Die Reederei MSC Cruises hat ihr neuestes Flaggschiff, die MSC World Asia, vorgestellt, welche ab Dezember 2026 im Mittelmeer in See stechen soll. Das Schiff wird ein umfangreiches und neuartiges Unterhaltungsangebot für seine Gäste bereithalten. Reisende dürfen sich auf eine Mischung aus neuen Entertainment-Locations und bewährten Klassikern freuen, die das Kreuzfahrterlebnis bereichern sollen. Zu den Neuerungen an Bord gehört „The Clubhouse“, ein lebendiger, von retro-inspirierten Elementen geprägter Treffpunkt. Dieser Bereich ist für Familien konzipiert und bietet Spiel und kreative Aktivitäten wie Gesellschaftsspiele, die LEGO Family Zone, Autoscooter und Rollschuhlaufen. Die Luna Park Arena präsentiert sich in einem neu gestalteten Design als vielseitig einsetzbare Location über zwei Decks. Hier werden interaktive Gameshows und Themenpartys durch LED-Wände, Deckenprojektionen, dynamisches Licht und beeindruckenden Sound zum Leben erweckt. Tagsüber dient sie der Jugendunterhaltung, abends wandelt sie sich zur zentralen Party-Location mit DJ-Sets und einer neu gestalteten Bar. „The Harbour“ kehrt auf der MSC World Asia mit einem eleganten, asiatisch inspirierten Design zurück. Dieser weitläufige Outdoor-Bereich bietet spektakuläre Attraktionen wie den „Cliffhanger“, eine Überwasserschaukel in 50 Metern Höhe, sowie die mit 81,3 Metern und 12 Decks längste Trockenrutsche auf See, den „Tree of Life @The Spiral“. Familien erwartet zudem ein Hochseilgarten, Wasserrutschen und ein Spielplatz. Für das leibliche Wohl sorgt die „Harbour Bar & Bites“ mit kostenlosen Snacks. Das Schiff wird über 40 Bars, Lounges und Restaurants verfügen, darunter sechs Spezialitätenrestaurants wie die Klassiker „Butcher’s Cut“, „Kaito Sushi & Teppanyaki“ sowie „Hola! Tacos & Cantina“. Auch neue Restaurantkonzepte sind in Planung. Darüber hinaus bietet die

weiterlesen »

Warnung an Touristen: Systematische Abzocke am Flughafen Hurghada

Reisende, die am Internationalen Flughafen Hurghada in Ägypten ankommen, werden mit einer Vielzahl von systematischen Betrugsmaschen konfrontiert, die den Urlaub bereits kurz nach der Landung trüben können. Der Flughafen, ein wichtiges Einfallstor für Touristen zum Badeort am Roten Meer, scheint ein Hotspot für dubiose Praktiken zu sein, die von den lokalen Behörden und dem Flughafenbetreiber geduldet werden. Eine der bekanntesten Maschen ist der „hilfsbereite“ Mann vor den Toiletten, der sich als Reinigungskraft ausgibt und Trinkgelder für saubere Sanitäreinrichtungen erwartet, obwohl er in Wahrheit ein Café-Angestellter ist. Noch dreister geht es beim Visumantrag zu: In einer dafür vorgesehenen Halle lauern Männer, die sich als Mitarbeiter großer Reiseveranstalter wie Alltours, Coral Travel oder Schauinsland Reisen ausgeben. Sie fordern für das Visum 35 US-Dollar, obwohl der offizielle Preis nur 25 US-Dollar beträgt und der tatsächliche Visumschalter unauffällig platziert ist. Diese Taktiken sind darauf ausgelegt, erschöpfte Touristen zu täuschen, die schnellstmöglich zu ihren Unterkünften gelangen möchten. Auch ein angebotener VIP-Service zur schnelleren Passkontrolle entpuppt sich als Falle; er beschleunigt die Wartezeit auf das Gepäck nicht. Berichte in Online-Foren von Reisenden schildern zudem aufdringliche Händler, fehlerhafte SIM-Karten, Ablenkungsmanöver durch uniformierte Personen, um Handgepäck zu durchsuchen und Wertgegenstände zu entwenden, sowie betrügerische Taxifahrer, die absichtlich am falschen Terminal absetzen oder erfundene Flughafengebühren kassieren. Es wird kritisiert, daß deutsche Reiseanbieter ihre Gäste nicht ausreichend vor diesen Praktiken warnen. Trotz der Probleme am Flughafen ist Hurghada weiterhin ein äußerst beliebtes Reiseziel und lockt über eine Million Urlauber pro Jahr an. Dies liegt vor allem an den zahlreichen All-Inclusive-Resorts,

weiterlesen »

Österreichs Weinwelt im Fokus: Der neue Weißwein Guide Austria 2025 präsentiert die Spitzenweine des Landes

Die österreichische Weinlandschaft hat Grund zum Feiern: Gestern Abend wurde im festlichen Rahmen des Wiener Schlossquadrates – im Restaurant Gergely´s – der mit Spannung erwartete „Weißwein Guide Austria 2025“ präsentiert. Das 308 Seiten starke Kompendium, herausgegeben vom medianet Verlag, gilt seit Jahren als unverzichtbares Standardwerk für Gastronomen, Weinhändler und private Liebhaber gleichermaßen. Es bietet fundierte Informationen, professionelle Bewertungen und redaktionell aufbereitete Empfehlungen zu insgesamt 498 eingereichten Weinen, die das breite Spektrum der österreichischen Weinproduktion abdecken – von klassischen Weißweinen über Rosé- und Orange-Weine bis hin zu edlen Schaumweinen. Unter der Leitung des renommierten Weinakademikers Johannes Fiala und einer hochkarätig besetzten Jury, zu der auch Sommelier-Ikone Adi Schmid zählte, wurden die Weine verdeckt und nach dem international anerkannten 100-Punkte-System verkostet und bewertet. Ein umfassendes Werk für Kenner und Genießer Der „Weißwein Guide Austria“ hat sich über die Jahre als maßgebliche Publikation etabliert, die Orientierung in der vielfältigen Welt des österreichischen Weins bietet. Das diesjährige Handbuch zeichnet sich, wie bereits in den Vorjahren, durch seine akribische Aufbereitung und die hohe Fachkompetenz seiner Macher aus. Die Entscheidung, nicht nur reine Weißweine, sondern auch Rosé-, Orange- und Schaumweine in die Bewertung miteinzubeziehen, spiegelt die wachsende Diversität und Innovationskraft der österreichischen Weinwirtschaft wider. Roséweine erleben seit geraumer Zeit eine Renaissance und erfreuen sich steigender Beliebtheit, während Orange Wines, hergestellt durch längeren Kontakt des Mostes mit den Beerenschalen bei Weißweinsorten, eine Nische für Liebhaber experimenteller Weine bilden. Auch der Bereich der Schaumweine hat in Österreich in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, mit einer steigenden Anzahl

weiterlesen »

Vorsicht im Mittelmeer: Begegnungen mit Meeresbewohnern und ihre schmerzhaften Folgen

Das Mittelmeer, ein beliebtes Reiseziel, birgt neben seiner Schönheit auch potentielle Gefahren durch seine Bewohner. Jüngste Berichte von Urlaubern auf Mallorca und an anderen Küstenregionen zeugen von vermehrten Begegnungen mit Fischen, die Bißverletzungen verursachen. Diese Vorfälle, oft als stechendes Zwicken beschrieben, können zu Blutungen führen und erfordern mitunter ärztliche Versorgung. Eine bemerkenswert hohe Anzahl von Bißverletzungen, die in jüngster Zeit an den Küsten des Mittelmeeres beobachtet wird, deutet auf eine tiefgreifende Veränderung im Verhalten dieser Tiere hin. Die wiederholten Berichte über Fische, die Touristen beißen, insbesondere an belebten Stränden, legen nahe, daß es sich nicht um isolierte Ereignisse handelt, sondern um eine breitere, möglicherweise durch veränderte Umweltfaktoren bedingte, Verhaltensänderung. Die Implikation ist, daß Touristen sich auf solche Begegnungen einstellen und vorbereitet sein müssen, da die Häufigkeit dieser Interaktionen zunimmt. Experten vermuten, daß veränderte Wassertemperaturen eine Rolle bei der gesteigerten Aktivität und dem Nahrungsbedarf einiger Fischarten spielen, was zu einem veränderten Verhalten gegenüber Badegästen führen kann. Steigende Temperaturen können den Stoffwechsel der Fische beschleunigen, wodurch sie aktiver werden und einen erhöhten Nahrungsbedarf entwickeln, der möglicherweise schneller steigt, als sie Nahrung finden können. Dies kann dazu führen, daß sie alles Essbare anknabbern, einschließlich der Hornhaut an menschlichen Füssen. Neben beißenden Fischen können auch andere Meeresbewohner wie Quallen, Seeigel oder Stachelrochen schmerzhafte oder gar gefährliche Verletzungen verursachen. Dieser ausführliche Bericht beleuchtet die häufigsten Tiere im Mittelmeer, die für Touristen zur Gefahr werden können. Er beschreibt ihr Aussehen, ihren Lebensraum und ihr Verhalten, erklärt die von ihnen ausgehenden Risiken und zeigt auf, wie man

weiterlesen »

Geplante Abschiebeeinrichtung am Flughafen München sorgt für Diskussionen

Am Flughafen München soll eine neue Einrichtung zur Abschiebung von abgelehnten oder straffällig gewordenen Asylsuchenden entstehen. Dies geht aus einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ hervor. Die Flughafen München GmbH als Betreiber hat demnach Anfang Juni den Bauantrag für dieses sogenannte „Rückführungsterminal“ gestellt. Der Betrieb der Einrichtung soll durch die Bundespolizei erfolgen. Laut dem vorliegenden Bauantrag ist die neue Einrichtung darauf ausgelegt, täglich bis zu 100 Personen abzuschieben. Für den favorisierten Standort wäre eine Erweiterung des Flughafengeländes um mehr als 20.000 Quadratmeter erforderlich. Die vorgesehene Fläche soll im Osten an den nicht-öffentlichen Bereich des Flughafens angrenzen. Die Errichtung solcher zentralen Abschiebeeinrichtungen an Flughäfen ist Teil der Bemühungen, die Rückführung abgelehnter Asylbewerber und straffällig gewordener Ausländer effektiver zu gestalten und die hierfür notwendigen logistischen Prozesse zu bündeln. Solche Konzepte werden bereits an anderen großen Flughäfen, etwa in Frankfurt am Main, umgesetzt oder diskutiert. Das Projekt stößt jedoch auf Kritik. Unter anderem äußerten sich Die Grünen ablehnend. Clara Nitsche, Stadträtin der Grünen, bezeichnete das Vorhaben als „teure Symbolpolitik, für die alle Steuerzahler aufkommen müssen“. Sie bemängelte, daß die Planungen „völlig überdimensioniert und ohne Augenmaß“ erschienen. Nitsche forderte „dringend belastbare Zahlen“, bevor Fakten geschaffen würden. Die Diskussion um die Angemessenheit und Notwendigkeit solcher Kapazitäten spiegelt die breitere Debatte über die deutsche Migrationspolitik und die Effizienz von Rückführungsmaßnahmen wider. Die Errichtung von Abschiebeeinrichtungen an Flughäfen wird oft als Mittel zur Beschleunigung von Rückführungsverfahren angesehen, indem Wartezeiten minimiert und die Organisation der Abschiebeflüge erleichtert werden. Gleichzeitig werfen solche Projekte Fragen bezüglich der Kosten, der genauen Kapazitätsplanung

weiterlesen »

Wiens Tourismus auf Wachstumskurs: Halbe Milliarde Euro Nächtigungsumsatz

Die Wiener Tourismuswirtschaft verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 beeindruckende Wachstumszahlen und bestätigt ihre Rolle als stabile Säule der städtischen Ökonomie. Zwischen Jänner und Mai wurde von den Wiener Beherbergungsbetrieben ein Nächtigungsumsatz von nahezu einer halben Milliarde Euro, präziser 499,53 Millionen Euro, erwirtschaftet. Dies entspricht einem bemerkenswerten Zuwachs von 12 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und übertrifft das Wachstum der Nächtigungszahlen deutlich. Mit insgesamt 8,8 Millionen Gästenächtigungen im ersten Halbjahr 2025, einem Plus von 7 % zum Vorjahr, demonstriert Wiens „Visitor Economy“ ihre Anziehungskraft als internationale Ganzjahresdestination. Diese Entwicklung stärkt nicht nur die Kernbereiche des Tourismus, sondern entfaltet auch positive Effekte auf Handel, Gastronomie und weitere Wirtschaftszweige. Nächtigungszahlen und Herkunftsmärkte: Stabilität und Wachstum Das erste Halbjahr 2025 zeigt für Wien eine solide Entwicklung der Nächtigungszahlen. Insgesamt zählte die Stadt 8.832.000 Gästenächtigungen, was einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Der Juni trug mit 1.674.000 Nächtigungen (+1%) zu diesem Gesamtergebnis bei, was die anhaltende Beliebtheit Wiens auch in den Sommermonaten unterstreicht. Die Zusammensetzung der Herkunftsmärkte Wiens im ersten Halbjahr 2025 präsentiert sich differenziert: Angeführt wird die Liste der nächtigungsstärksten Märkte weiterhin von Österreich mit 1.628.000 Nächtigungen, wenngleich dies einen leichten Rückgang von 2% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Knapp dahinter folgt Deutschland mit 1.605.000 Nächtigungen, wobei dieser Markt eine Stabilität von +/-0% beibehielt. Als bemerkenswertester Trend hervorzuheben ist die Wiedereinführung und Stärkung des US-amerikanischen Marktes. Mit 519.000 Nächtigungen (+10%) haben sich die Vereinigten Staaten wieder auf Platz drei der Top-10-Herkunftsmärkte Wiens etabliert und stellen damit den wichtigsten Fernmarkt

weiterlesen »

Nürnberg: Eurowings nimmt Erbil auf

Das Streckennetz ab dem Flughafen Nürnberg wird um eine neue Flugverbindung erweitert. Die Fluggesellschaft Eurowings nimmt eine direkte Linie nach Erbil, der größten Stadt der autonomen Region Kurdistan im Irak, auf. Der Erstflug ist für den 4. November 2025 angesetzt. Die Verbindung soll zunächst dienstags sowie in den Folgemonaten zu wechselnden Terminen bedient werden. Wie das Luftfahrtportal „Aero Routes“ berichtet, wird der Service jedoch nicht durchgehend angeboten. Zwischen dem 25. November und dem 16. Dezember 2025 sowie erneut zwischen dem 13. Januar und dem 3. Februar 2026 sind keine Flüge auf dieser Strecke vorgesehen. Diese saisonalen Anpassungen sind im Luftverkehr üblich, um das Angebot an die erwartete Nachfrage außerhalb der Spitzenzeiten anzupassen. Erbil ist ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum im Nordirak und dient als Tor zur Region Kurdistan. Der Flughafen Nürnberg begründet die Einrichtung dieser neuen Direktverbindung mit der hohen Nachfrage aus der Region. In der Metropolregion Nürnberg leben laut Airport rund 17.000 Menschen mit Wurzeln im Irak, insbesondere aus Kurdistan. Viele Bürger haben zudem enge familiäre Verbindungen in den Libanon und das angrenzende Syrien. Die neue Direktverbindung soll daher dazu beitragen, gegenseitige Besuche und den Reiseverkehr für diese Personengruppen erheblich zu erleichtern. Solche Verbindungen, die primär dem Besuch von Freunden und Verwandten dienen, sind für viele Flughäfen von großer Bedeutung. Eurowings, eine deutsche Fluggesellschaft innerhalb des Lufthansa-Konzerns, konzentriert sich zunehmend auf die Anbindung regionaler deutscher Flughäfen an internationale Ziele. Die Aufnahme der Erbil-Verbindung spiegelt die wachsende Bedeutung des sogenannten „VFR“-Verkehrs (Visiting Friends and Relatives) wider, der eine stabile

weiterlesen »