Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Flughafen Lugano vor ungewisser Zukunft: Suche nach privaten Investoren trifft auf Sparmaßnahmen des Bundes

Einst galt der Flughafen Lugano als ein pulsierendes Drehkreuz im Tessin, von dem bis zu 32 Linienflüge starteten. Nach einem Konkurs und einer längeren Phase der Unsicherheit steht der Flugplatz nun erneut am Scheideweg. Die Verantwortlichen in der Stadt Lugano träumen von einer Rückkehr zu alter Größe und suchen nach privaten Investoren, die mit mindestens 30 Millionen Franken die dringend benötigte Sanierung finanzieren sollen. Doch diese ambitionierten Pläne könnten durch eine unerwartete Entwicklung aus Bern zunichte gemacht werden: Der Schweizer Bundesrat plant, die finanziellen Förderungen für Regionalflughäfen einzustellen. Dies würde den Flugplatz Lugano um einen beträchtlichen Teil seiner Einnahmen bringen und die Suche nach privaten Investoren erheblich erschweren. Ein Flugplatz im Dornröschenschlaf: Die aktuelle Lage in Lugano Wer heute den Flughafen Lugano betritt, findet eine funktionstüchtige, aber ungenutzte Infrastruktur vor. Check-in-Schalter, Gepäckaufgabe und Zollkontrolle sind vorhanden, werden aber nicht genutzt, da es keine Linienflüge mehr gibt. Flughafendirektor Davide Pedrioli führt mit einer Mischung aus Stolz und Wehmut durch die Anlagen. Er betont, daß alles funktionieren würde, aber die notwendigen Passagiere fehlen. Nach dem Konkurs der früheren Betreibergesellschaft und dem Wegfall der Linienflüge, wie sie einst von Swissair Express und später von Darwin Airline, d. h. Adria Airways Switzerland, durchgeführt wurden, dient der Flughafen heute hauptsächlich der Privatfliegerei und Geschäftsleuten. Rund 10.000 Menschen nutzen den Flugplatz pro Jahr, vor allem aus dem Tessin und Italien, um geschäftlich in das europäische Ausland zu reisen. Trotz der aktuellen Stagnation gibt man in Lugano die Hoffnung nicht auf. Der Flugplatz wird als ein wichtiger

weiterlesen »

CT-Scanner: Österreichische Flughäfen bereiten sich auf Ende der Flüssigkeitsregelung vor

Die Europäische Union hat den Weg für eine tiefgreifende Änderung bei den Sicherheitskontrollen an Flughäfen freigemacht. Mit der Zulassung von neuartigen Scannern, die flüssige Sprengstoffe zuverlässig erkennen können, ist das Ende der strikten 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel bei Flugreisen in greifbare Nähe gerückt. Während die EU die technischen Voraussetzungen geschaffen hat, liegt die Umsetzung nun bei den einzelnen Flughäfen. In Österreich plant der Flughafen Wien-Schwechat eine Vorreiterrolle einzunehmen und die neuen Geräte bereits ab 2026 flächendeckend einzuführen. Diese Umstellung, die Investitionen in Millionenhöhe erfordert, soll den Passagieren nicht nur das Reisen erleichtern, da weder Flüssigkeiten noch Elektronik aus dem Handgepäck genommen werden müssen, sondern auch die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzen. Kleinere Regionalflughäfen in Österreich und Deutschland warten hingegen ab, da die Umstellung mit hohen Kosten und baulichen Veränderungen verbunden ist. Die technische Revolution: Wie CT-Scanner die Sicherheitskontrolle verändern Die Beschränkungen für Flüssigkeiten im Handgepäck, die seit dem Jahre 2006 gelten, sind eine direkte Folge von vereitelten Terroranschlägen, bei denen Attentäter versucht hatten, aus mehreren Flüssigkeiten an Bord eines Flugzeuges Sprengstoff herzustellen. Um diese Bedrohung zu unterbinden, wurde die 100-Milliliter-Regelung eingeführt, die seither Millionen von Reisenden zu einer sorgfältigen Vorbereitung ihres Handgepäcks zwingt. Die neuen, von der EU zugelassenen Scanner nutzen eine Technologie, die aus der medizinischen Bildgebung bekannt ist: die Computer-Tomographie (CT). Anders als die herkömmlichen 2D-Röntgengeräte erzeugen diese CT-Scanner ein dreidimensionales Bild des Handgepäcks. Die 3D-Bildgebung, die durch das Auftreffen von Röntgenstrahlen aus vielen verschiedenen Winkeln auf das Gepäckstück entsteht, ermöglicht eine rasche und äußerst genaue Analyse von Geräten und Flüssigkeiten

weiterlesen »

Lufthansa Group bestätigt Jahresprognose trotz schwierigem Umfeld

Die Lufthansa Group hat das zweite Quartal 2025 mit einem deutlichen Ergebniszuwachs abgeschlossen. Das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) stieg um fast ein Drittel auf 871 Millionen Euro, während das Konzernergebnis sich auf über eine Milliarde Euro verdoppelte. Trotz anhaltender geopolitischer Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und einem anspruchsvollen Marktumfeld bestätigte die Konzernleitung um Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr ihre positive Prognose für das Gesamtjahr. Der Erfolg sei hauptsächlich auf die verbesserte operative Stabilität der Airlines zurückzuführen. Die Kernmarke Lufthansa Airlines erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres die besten Werte bei Stabilität und Pünktlichkeit seit 2016. Dies führte nicht nur zu einer höheren Kundenzufriedenheit, sondern auch zu geringeren finanziellen Belastungen durch Kompensationszahlungen für Flugunregelmäßigkeiten. Das gestiegene Flugprogramm im Passagiergeschäft und positive Beteiligungsergebnisse, unter anderem durch die neue Beteiligung an ITA Airways, trugen ebenfalls zur positiven Entwicklung bei. Besonders hervorzuheben sind die Geschäftsbereiche Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik. Lufthansa Cargo verdoppelte im zweiten Quartal sein operatives Ergebnis auf 73 Millionen Euro, begünstigt durch eine hohe Nachfrage nach asiatischen E-Commerce-Sendungen und Kapazitätsengpässe in der Seefracht. Lufthansa Technik erzielte im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis von 310 Millionen Euro, was die anhaltend hohe Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen widerspiegelt. Ein Wermutstropfen bleibt der Anstieg der Stückkosten, der auf die hohe Kosteninflation und gestiegene Standortkosten in den Heimatmärkten zurückzuführen ist. Auch die Verzögerungen bei Flugzeugauslieferungen und die Belastungen durch europäische Regulierungen stellen laut Carsten Spohr weiterhin eine Herausforderung dar. Der Konzern treibt unterdessen sein Turnaround-Programm bei Lufthansa Airlines voran, um Effizienz und Profitabilität zu steigern. Zudem plant Lufthansa,

weiterlesen »

Prüfbericht wirft Fragen auf: FAA-Aufsicht über Wartungspraktiken von SkyWest in der Kritik

Ein neuer Prüfbericht des Amtes des Generalinspekteurs des amerikanischen Verkehrsministeriums (DOT) hat weitreichende Bedenken hinsichtlich der Aufsichtsführung der US-Luftfahrtbehörde FAA über die Wartungspraktiken der Fluggesellschaft SkyWest Airlines aufgeworfen. Dem Bericht zufolge hat die FAA ihre eigenen Richtlinien nicht vollständig eingehalten und es versäumt, hartnäckige Probleme bei der regionalen Fluggesellschaft, die im Auftrag großer US-Airlines fliegt, in den vergangenen vier Jahren zu lösen. Insbesondere die sogenannten „remote return-to-service“ Wartungspraktiken, die eine Fernüberwachung von Problemen ohne die Anwesenheit von Technikern vor Ort ermöglichen, stehen im Zentrum der Kritik. Während die FAA die meisten der Mängel beheben will, verdeutlicht der Bericht die Spannungen zwischen Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften und wirft zugleich Fragen zur Sicherheit im regionalen Flugverkehr auf. Anhaltende Mängel: Die „Remote Return-to-Service“-Praktiken von SkyWest Der Bericht des DOT-Generalinspekteurs, der eine Untersuchung der Aufsichtsführung der FAA bei SkyWest zum Inhalt hatte, kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Seit 2021 hat das Certificate Management Office (CMO) der FAA, das für die Überwachung von SkyWest zuständig ist, die Probleme mit den „remote return-to-service“ Wartungspraktiken nicht vollständig gelöst. Bei diesen Praktiken handelt es sich um ein System, bei dem die Fluggesellschaft Probleme im Flugbetrieb ohne die physische Anwesenheit von Technikern am jeweiligen Standort beheben kann. Die FAA-Inspektoren äußerten ihre Frustration darüber, daß ihre Bemühungen durch die Airline verzögert wurden. Einige Inspektoren gaben sogar an, daß sie Bedenken hatten, diese Wartungspraktiken könnten zu einem Unfall beitragen. In dem Bericht wird festgestellt, daß das CMO der FAA nicht immer die eigenen Richtlinien einhält, wenn es um die Behebung von Mängeln

weiterlesen »

Austrian Airlines steckt weiterhin in den roten Zahlen

Austrian Airlines hat das erste Halbjahr 2025 mit einem verbesserten Ergebnis abgeschlossen. Das Adjusted EBIT stieg um 31 Prozent auf minus 43 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, obwohl das Unternehmen weiterhin mit Verlusten kämpft. Die Einnahmen erhöhten sich um 10 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Insgesamt beförderte die Fluggesellschaft 6,6 Millionen Passagiere, was einem leichten Zuwachs von einem Prozent entspricht. Die Vorstandsvorsitzende Annette Mann betonte, daß sich Austrian Airlines in puncto Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit deutlich verbessert habe. Dennoch würden die geopolitische Lage in wichtigen Kernmärkten, insbesondere im Nahen Osten, und die ungünstigen Rahmenbedingungen in Österreich die Profitabilität stark beeinträchtigen. Die gestiegenen An- und Abfluggebühren allein in Österreich um 23 Prozent sowie die überdurchschnittliche Inflation und hohe Kollektivvertragssteigerungen hätten sich negativ auf die Kosten ausgewirkt. Im zweiten Quartal 2025 konnte Austrian Airlines mit einem Adjusted EBIT von 68 Millionen Euro einen Gewinn erzielen, was einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Dies zeigt, daß das Unternehmen in den reisestarken Monaten profitabler operiert. Die Fluggesellschaft hat zudem neue Ziele wie Ivalo, Edinburgh, die Lofoten, Sylt und Burgas ins Programm aufgenommen, um das Angebot zu erweitern und die Nachfrage zu bedienen. Bewährt hat sich auch die zweimal tägliche Verbindung nach Bangkok. Die operative Leistung der Airline wurde von den Passagieren honoriert: Bei den renommierten Skytrax Awards erhielt Austrian Airlines die Auszeichnungen für den „Best Airline Staff Service in Europe“ und die „Best Cabin Crew in Europe“. COO Francesco Sciortino hob die Wichtigkeit dieses direkten Feedbacks der Passagiere hervor. Trotz

weiterlesen »

Neuer Akteur am Horizont: Flyvbird startet Charterflüge zwischen deutschen Regionalflughäfen

Die deutsche Luftfahrtlandschaft bereitet sich auf einen neuen Akteur vor. Die virtuelle Fluggesellschaft Flyv, die von Stuttgart aus operiert, hat bekanntgegeben, daß ihre Charter- und On-demand-Dienste unter der Marke Flyvbird ab dem 1. September 2025 ihren Betrieb aufnehmen werden. Die Flüge, die eine Verbindung zwischen ausgewählten deutschen Regionalflughäfen schaffen sollen, werden von der deutschen Luftfahrtunternehmen-Inhaberin (AOC-Halterin) Flyellow durchgeführt. Als Fluggerät dient eine dedizierte Cessna Grand Caravan EX. Dieser neue Dienst markiert einen strategischen Schritt, um die Konnektivität in Regionen zu verbessern, die bisher nur unzureichend an das überregionale Flugnetz angebunden sind. Das Geschäftsmodell von Flyvbird, das sich auf die Nutzung kleinerer, dezentraler Flughäfen konzentriert und auf Nachfrage reagiert, könnte eine neue Ära für die Regionalmobilität in Deutschland einläuten. Ein flexibles Konzept für die Regionalfliegerei Das Konzept von Flyvbird unterscheidet sich maßgeblich von den traditionellen Linienfluggesellschaften. Es handelt sich um eine sogenannte virtuelle Fluggesellschaft, die keine eigenen Flugzeuge oder Piloten besitzt, sondern auf die Dienstleistungen einer Luftfahrtunternehmen-Inhaberin (AOC-Halterin) zurückgreift. In diesem Fall ist die in Passau ansässige Flyellow der operative Partner, der die Charter- und Bedarfsflüge durchführen wird. Das Geschäftsmodell von Flyvbird basiert auf dem Prinzip der On-demand-Luftmobilität. Anstatt starre Flugpläne für bestimmte Strecken festzulegen, nutzt das Unternehmen eigene, proprietäre Algorithmen. Diese Algorithmen analysieren die Nachfrage von Passagieren und optimieren die Flugrouten sowie die Kapazitätsauslastung in Echtzeit. Dadurch soll es möglich werden, dezentrale Verkehrsströme zu bündeln und flexibel auf die Bedürfnisse der Reisenden einzugehen. Das Ziel ist es, die Reisezeit im Vergleich zu herkömmlichen Transportmitteln wie Auto oder Bahn erheblich zu

weiterlesen »

LOT Polish Airlines erhält erste Recaro-Sitze für Flottenmodernisierung

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, hat die erste Lieferung von Flugzeugsitzen des Herstellers Recaro Aircraft Seating entgegengenommen. Die Sitze wurden im polnischen Werk in Świebodzin produziert. Diese Lieferung stellt den Beginn der Ausstattung von insgesamt 13 Maschinen des Typs Boeing 737 MAX 8 dar, die bis Ende 2026 in die Flotte von LOT integriert werden. Die gesamte Bestellung umfaßt rund 14.000 Sitze, die auch in der Airbus A220 Flotte zum Einsatz kommen sollen. Bei den gelieferten Recaro R2-Sitzen handelt es sich um Leichtbaumodelle, die auf hohe Funktionalität und Komfort für die Passagiere ausgelegt sind. Die Ausstattung umfaßt unter anderem 60-Watt-Steckdosen zum schnellen Aufladen von elektronischen Geräten, eine Halterung für Smartphones und Tablets, sechsfach verstellbare Kopfstützen, längere Armlehnen sowie bequeme Rückenlehnen aus speziellem Schaumstoff. Jeder Sitz wiegt unter 10 Kilogramm. Die modulare Bauweise der Sitze soll zudem die Wartung erleichtern und die Betriebsabläufe optimieren. Die Integration der neuen Sitze ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms der Flugzeugkabinen von LOT Polish Airlines. Die Boeing 737 MAX 8 Maschinen werden einen komplett neuen Innenlook erhalten, der sich am Design der Polonez Business Lounges in Warschau und Chicago orientiert. Auch die Boeing 787 Dreamliner Flotte soll im Zuge einer Neugestaltung ein frisches Design erhalten, was gleichzeitig den Komfort in allen drei Serviceklassen an Bord erhöhen soll. Mit der Modernisierung der Kabinen reagiert LOT Polish Airlines auf die gestiegenen Erwartungen der Passagiere an Komfort und Ausstattung an Bord. Die Zusammenarbeit mit Recaro Aircraft Seating, einem weltweit führenden Anbieter von Flugzeugsitzen, unterstreicht

weiterlesen »

Hamburger Flughafen begrüßt großen Ausbildungsjahrgang 2025

Am Hamburger Flughafen hat der neue Ausbildungsjahrgang begonnen. Insgesamt 21 junge Menschen starteten am 1. August 2025 ihre Ausbildung in den verschiedenen Geschäftsbereichen des Flughafens. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Auszubildenden und dual Studierenden am Flughafen auf 52. Die Nachwuchskräfte erlernen neun unterschiedliche Berufe, die von kaufmännischen und technischen Berufen bis hin zu spezialisierten Tätigkeiten wie der Werkfeuerwehr reichen. Die Ausbildungsleiterin Vanessa Sauer betonte die Einzigartigkeit des Umfeldes am Hamburg Airport. Sie wies darauf hin, daß die Auszubildenden in einer „Stadt in der Stadt“ vielfältige und spannende Aufgaben erwarteten. Dazu gehörten die Arbeit an speziellen Sonderfahrzeugen in der Kfz-Werkstatt, die Instandhaltung der Flughafentechnik und der Einsatz der großen Flugfeldlöschfahrzeuge des Typs Z8 bei der Werkfeuerwehr. Der Hamburger Flughafen legt großen Wert auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Dies spiegelt sich in der Tatsache wider, daß bislang nahezu alle Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluß übernommen werden konnten. Zu den neun angebotenen Ausbildungsberufen gehören unter anderem Elektroniker für Betriebstechnik, Fachinformatiker mit den Schwerpunkten Anwendungsentwicklung und Systemintegration, Industriekaufleute, Kfz-Mechatroniker sowie Servicekaufleute im Luftverkehr. Zusätzlich wird ein Duales Studium der Betriebswirtschaftslehre angeboten. Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart 2026 hat bereits am 1. August 2025 begonnen. Als Neuerung wird für den kommenden Jahrgang der Beruf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ zusätzlich angeboten. Diese kontinuierliche Investition in die eigene Nachwuchsförderung sichert dem Flughafen langfristig qualifizierte Arbeitskräfte und Expertise in einem spezialisierten Arbeitsumfeld.

weiterlesen »

Strategischer Wettstreit in London: Heathrow und der Milliardär Arora ringen um den Bau der dritten Start- und Landebahn

Der Ausbau des Flughafens London-Heathrow, einer der größten und wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt, rückt erneut in den Fokus der Öffentlichkeit. Nach monatelanger Debatte und strategischer Vorbereitung haben der Flughafen selbst und ein privater Investor, der Hotelier Surinder Arora, ihre rivalisierenden Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn vorgelegt. Beide Parteien präsentierten ihre Vorschläge nach der Frist der Regierung am 31. Juli 2025. Die beiden Konzepte unterscheiden sich nicht nur in ihren Kosten und technischen Details, sondern auch in ihren strategischen Ansätzen. Während der Flughafen Heathrow sein Projekt als einzigartig positioniert und auf eine schnellstmögliche Realisierung drängt, verspricht die Arora Group eine kostengünstigere und weniger disruptive Alternative. Die Entscheidung der Regierung wird nicht nur die Zukunft des Flughafens prägen, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die britische Wirtschaft und den internationalen Flugverkehr haben. Heathrows „Schaufel-bereites“ Projekt: Ein umfassender Plan mit hohen Kosten Der Flughafen London-Heathrow hat am 1. August 2025 seine Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt, das von Heathrow selbst als „shovel-ready“ (schaufel-bereit) bezeichnet wird, sieht eine 100-prozentige private Finanzierung vor. Der Flughafen schätzt, daß die dritte Start- und Landebahn innerhalb eines Jahrzehntes realisiert werden könnte. Die Kosten allein für die Piste werden mit 27,7 Milliarden Dollar (21 Milliarden Pfund) angegeben. Diese Investition würde es dem Flughafen ermöglichen, seine Kapazität um 750 zusätzliche Flüge pro Tag zu erhöhen und damit die derzeitigen Kapazitätsprobleme zu lösen. Der wahre Umfang des Projekts ist jedoch weitaus größer. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben des

weiterlesen »

Rekord-Reisewelle am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erwartet

Mit dem Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg erwartet der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) seine größte Reisewelle des Jahres. Von Donnerstag, dem 31. Juli, bis Montag, dem 4. August, werden rund 40.000 Passagiere auf 231 geplanten Flügen abgefertigt. Wie in den Vorjahren ist Mallorca das beliebteste Reiseziel, mit 25 Flügen in den ersten fünf Tagen der Ferien. Insgesamt rechnen die Betreiber bis zum Ferienende am 14. September mit mehr als 380.000 Passagieren auf 2.154 Flügen, was einem Zuwachs von etwa 80.000 Passagieren gegenüber den Rekordzahlen des Vorjahres entspricht. Um den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen und den Reisenden einen möglichst entspannten Start in den Urlaub zu ermöglichen, bitten die Verantwortlichen der Flughafengesellschaft die Passagiere, mindestens zwei bis drei Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen. Dabei sollte auch die aktuelle Verkehrssituation und mögliche Einschränkungen durch Baustellen berücksichtigt werden. Diese Empfehlung gilt insbesondere für die Hauptreisezeit, in der die Kapazitäten des Flughafens stark ausgelastet sein werden. Für das gesamte Jahr 2025 rechnet der Baden-Airpark mit einem neuen Passagierrekord. Dazu trägt auch der bereits buchbare Winterflugplan 2025/2026 bei, der eine Erweiterung des Angebots vorsieht. Ab dem 28. Oktober fliegt Wizz Air dreimal wöchentlich in die moldawische Hauptstadt Chisinau. Des Weiteren wird ab dem 15. Dezember die rumänische Stadt Suceava dreimal pro Woche angeflogen. Die Fluggesellschaft Ryanair nimmt ab dem 31. Oktober eine neue Verbindung nach Bukarest-Baneasa auf, die zweimal wöchentlich bedient wird. Alle Flüge für den Winter, einschließlich der zusätzlichen Flüge für die Herbst- und Weihnachtsferien, sind bereits über die Websites der jeweiligen Airlines verfügbar.

weiterlesen »