Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Türkei verzeichnet Anstieg bei Tourismuseinnahmen im ersten Halbjahr 2025

Die Türkei hat im ersten Halbjahr 2025 einen leichten Anstieg der internationalen Besucherzahlen und einen deutlichen Zuwachs der Tourismuseinnahmen verzeichnet. Insgesamt zählte das Land 26,4 Millionen internationale Gäste, was einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Einnahmen stiegen jedoch mit 22 Milliarden Euro um 7,6 Prozent deutlich stärker, was auf eine erhöhte Tagesausgabe der Reisenden zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Tagesumsatz pro Person stieg auf 91 Euro, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Obwohl Märkte wie Rußland und Großbritannien bei den Besucherzahlen zulegten, gab es im ersten Halbjahr einen leichten Rückgang der Gäste aus Deutschland von 1,8 Prozent. Dies steht im Gegensatz zu den stabilen Zahlen aus Österreich und der Schweiz. Deutsche Reiseveranstalter führen den Rückgang auf höhere Preise zurück, die das türkische Tourismusministerium als Erfolg feiert. Allerdings zeigt die Entwicklung im Juni, daß die Zahl der deutschen Einreisen wieder spürbar anstieg, nachdem die Anbieter vermehrt Last-Minute-Angebote und günstigere Konditionen auf den Markt gebracht hatten. Die gestiegenen Einnahmen bei nahezu gleichbleibender Besuchermenge deuten darauf hin, daß die Türkei erfolgreichere Strategien anwendet, um die Reisenden zu höheren Ausgaben zu bewegen. Die Steigerung der Ausgaben pro Kopf ist ein zentrales Ziel der türkischen Tourismusstrategie, die sich stärker auf wertschöpfende Segmente konzentriert. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Diversifizierung der Angebote und der gezielten Ansprache verschiedener Quellmärkte wider. Das Land möchte somit seine Abhängigkeit von einzelnen Märkten verringern und seine Position als attraktive Reisedestination stärken. Der deutsche Reisemarkt gilt traditionell als einer der wichtigsten für die Türkei. Die Hotels in

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Strategischer Rückzug: MedSky Airways gibt einziges Flugzeug ab und setzt auf Wet-Lease-Modell

Die libysche Fluggesellschaft MedSky Airways hat ihre internen Flugoperationen eingestellt und ihr einziges Flugzeug, einen Airbus A320-200, an den ursprünglichen Betreiber Malta MedAir zurückgegeben. Das Flugzeug mit der Registrierung 5A-MSB wurde am 30. Juli 2025 von Tripolis nach Malta überführt. Dieser Schritt signalisiert einen strategischen Wandel bei der libyschen Fluggesellschaft, die sich nun vollständig auf das Wet-Lease-Modell verlässt. MedSky Airways betreibt damit keine eigene Flugzeugflotte mehr und setzt stattdessen auf gecharterte Flugzeuge von Partnergesellschaften, um ihre Flugpläne aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung wirft Fragen über die langfristige Strategie des Unternehmens in einem herausfordernden Marktumfeld auf. Ein Flugzeug kehrt zurück: Das Ende des internen Betriebs Der Airbus A320-200 mit dem Kennzeichen 5A-MSB, der seit 2022 unter der Marke MedSky Airways flog, ist zurück auf dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) von Malta MedAir. Dies bestätigte Paul Bugeja, der Chief Executive Officer von Malta MedAir, gegenüber ch-aviation. Das Flugzeug, eine Maschine aus dem Jahre 2010 mit CFM International CFM56 Triebwerken, soll unter der neuen Registrierung 9H-MSB Ende des Monats wieder in den Dienst gestellt werden, um MedSky Airways im Rahmen einer Wet-Lease-Vereinbarung zu bedienen. Die Geschichte dieses Flugzeugs ist ein Spiegelbild der unstabilen Luftfahrtlandschaft in der Region. Zwischen 2010 und 2018 wurde die A320 von der saudi-arabischen Fluggesellschaft Saudia betrieben, bevor sie 2019 in die Flotte von Kuwait Airways wechselte. Im Juli 2022 übernahm Malta MedAir das Flugzeug, um es nur wenige Monate später, im November desselben Jahres, an MedSky zu übergeben. Die Maschine ist mit einer Zwei-Klassen-Kabine ausgestattet und bietet Platz für 120 Passagiere in der

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EuroAirport stellt Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat beschlossen, den Betrieb der Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord des Flughafens spätestens Ende 2026 einzustellen. Der Entscheid wurde aus betriebswirtschaftlichen und planerischen Gründen getroffen. Die seit 1967 genutzte Infrastruktur in diesem Bereich sei seit Jahren nicht mehr wirtschaftlich tragfähig, da für die Einhaltung behördlicher Auflagen erhebliche Investitionen und steigende Wartungskosten erforderlich wären. Die notwendigen Investitionen lassen sich nach Angaben des Flughafens bis zur geplanten Sperrung der Fläche im Jahr 2030 nicht mehr amortisieren. Ab diesem Zeitpunkt wird das Gelände für das geplante Ausbau- und Modernisierungsprojekt des Flughafens, das sogenannte EMT-Projekt, benötigt. Dieses Großprojekt sieht unter anderem einen Anbau an das bestehende Terminal vor. Um die begrenzten Flächenressourcen des Flughafens zu nutzen, sollen die Flächen künftig gezielter für den kommerziellen Luftverkehr eingesetzt werden. Ein weiterer Grund für die Entscheidung ist die betriebliche Ineffizienz. Die Abwicklung des kommerziellen Flugverkehrs parallel zur Leicht- und Freizeitluftfahrt führe zu einem erhöhten Koordinationsaufwand und habe in der Vergangenheit zu mehreren Zwischenfällen geführt. Mit der Einstellung des Betriebs in der Zone Nord soll die Betriebseffizienz gesteigert werden. Von dieser Maßnahme sind Businessflüge mit Business-Jets nicht betroffen, da diese nicht in der Zone Nord angesiedelt sind. Der EuroAirport hat Gespräche mit der betroffenen Konzessionärin, der GAC Basel AG, aufgenommen, um eine Übergangsphase zu gestalten und eine angemessene Frist für die Einstellung des Betriebs zu finden. Die Entscheidung wird erhebliche Auswirkungen auf die lokalen Luftsportvereine haben, die den Flughafen seit langem nutzen.

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Volotea stellt Flüge von Comiso nach Lille früher ein

Die spanische Fluggesellschaft Volotea beendet ihre einzige Flugverbindung vom sizilianischen Flughafen Comiso in das nordfranzösische Lille früher als ursprünglich geplant. Anstatt bis in den Oktober hinein zu fliegen, wird der letzte wöchentliche Flug am 23. September 2025 stattfinden. Vier geplante Verbindungen im späten September und Oktober wurden gestrichen. Die Route wurde von Volotea erst am 8. April 2025 in Betrieb genommen. Die Fluggesellschaft, die sich auf Verbindungen zwischen kleineren und mittleren Städten spezialisiert hat, hatte die Strecke mit einem Airbus A320 bedient. Die Verbindung sollte ursprünglich saisonal bis Ende Oktober 2025 angeboten werden, um den Tourismus zwischen Sizilien und Nordfrankreich zu fördern. Berichten zufolge stellte Volotea mit dieser Route insgesamt über 10.400 Sitzplätze zur Verfügung und war damit der viertgrößte Anbieter am Flughafen Comiso. Die vorzeitige Einstellung der Route könnte mit einer geringeren Nachfrage als erwartet zusammenhängen. Fluggesellschaften passen ihre Flugpläne häufig an, um auf die Auslastung der jeweiligen Strecken zu reagieren und eine wirtschaftliche Rentabilität zu sichern. Die Maßnahme von Volotea reiht sich ein in eine Reihe von Anpassungen, die in der Luftfahrtbranche nach der Saison vorgenommen werden. So hatte der Comiso Airport in den vergangenen Jahren auch schon andere Fluggesellschaften verloren, die Routen eingestellt hatten. Betroffene Reisende, die Flüge in den Monaten September und Oktober gebucht hatten, müssen sich nun um Alternativen bemühen. Volotea ist verpflichtet, betroffenen Kunden eine Rückerstattung des Flugpreises oder eine Umbuchung anzubieten. Die Entscheidung von Volotea, diese Strecke vorzeitig zu beenden, bedeutet für den Flughafen Comiso den Verlust seiner einzigen internationalen Verbindung nach Frankreich.

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Skyalps fliegt wieder mit vier Dash 8-400

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat ihre Flotte mit der Wiederindienststellung einer vierten De Havilland Canada Dash 8-400 erweitert. Das Flugzeug mit der Registrierung 9H-SOP traf am 29. Juli 2025 am Heimatflughafen in Bozen ein, nachdem es längere Zeit in Mönchengladbach abgestellt war. Mit diesem Zuwachs verfügt Skyalps nun wieder über vier eigene Flugzeuge für den regulären Betrieb, was in etwa 50 Prozent der Kapazität vor einem Betriebsstopp im Februar 2025 entspricht. Der Betriebsstopp wurde durch eine Überprüfung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC ausgelöst. Im Zuge dieser Kontrolle wurde ein Betrug durch einen Wartungsangestellten aufgedeckt, der zu temporären Einschränkungen im Flugbetrieb der Airline führte. Die Wiederinbetriebnahme der vierten Dash 8-400 markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Wiederherstellung der ursprünglichen Flottengröße und operativen Kapazität. Nach der damaligen Prüfung konnte Skyalps den Flugbetrieb nur eingeschränkt aufrechterhalten und war gezwungen, das Streckennetz anzupassen. Um den Flugbetrieb in der Zwischenzeit aufrechtzuerhalten, hat Skyalps weiterhin auf Wet-Lease-Flugzeuge zurückgegriffen. Aktuell sind zwei ATR 72-600 der Fluggesellschaft Aeroitalia sowie eine Dash 8-400 von Luxwing und eine Embraer E195 von Marathon Airlines für Skyalps im Einsatz. Der Wet-Lease-Betrieb, bei dem Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung gemietet werden, ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Mittel, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Die sukzessive Reaktivierung der eigenen Flotte zeigt, daß die Fluggesellschaft bestrebt ist, ihre operative Unabhängigkeit zurückzugewinnen. Die neuen Kapazitäten erlauben Skyalps, ihr Streckennetz ab Bozen wieder stabiler und ohne externe Unterstützung zu bedienen. Die Airline, die sich auf Verbindungen zu deutschen und europäischen Zielen spezialisiert hat, kann somit

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Gerichtsurteil in Großbritannien klärt ACMI-Streitfall

Ein Gericht in Großbritannien hat in einem Rechtsstreit zwischen Tui Airways und SmartLynx Airlines Malta ein Urteil gefällt. Der Fall drehte sich um die komplexe Zusammenarbeit im Rahmen eines ACMI-Leasingvertrags. Bei dieser auch als Wet-Lease bekannten Vereinbarung stellt eine Fluggesellschaft (der Vermieter) einer anderen (dem Mieter) Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung. Das Urteil vom 6. August 2025gibt Einblicke in die juristischen Fallstricke solcher Verträge. Der Streit um den Einsatz von fünf Flugzeugen zwischen 2022 und 2024 basierte auf mehreren vertraglichen Vereinbarungen, darunter dem Aircraft Supply Agreement (ASA) und individuellen Leasingverträgen. Tui, die als Mieterin auftrat, forderte unter anderem Kautionsrückzahlungen und Entschädigungen für Flugzeugausfälle. SmartLynx, der Vermieter, bestritt die Ansprüche und stellte eigene Gegenforderungen. Das Gericht, die King’s Bench Division des High Court, gab Tui in mehreren Punkten Recht, darunter bei den Kautionsrückzahlungen. Zugleich wurden jedoch auch Gegenforderungen von SmartLynx anerkannt. Die Vollstreckung des Urteils für bestimmte Aspekte wurde daher ausgesetzt, was die komplexe finanzielle Verflechtung zwischen den Parteien widerspiegelt. Das Urteil unterstreicht die Wichtigkeit präziser Vertragsgestaltung und effektiver Kommunikation. Laut dem juristischen Magazin Solicitors Journal schafft dieses Urteil einen wichtigen Präzedenzfall für die Luftfahrtbranche. Es beleuchtet die komplexen Beziehungen, die mit dem Leasing von Flugzeugen einhergehen, und betont die Notwendigkeit klarer vertraglicher Regelungen, um solche Streitigkeiten zu vermeiden. Das Urteil könnte zukünftige Verhandlungen und Verträge im Wet-Lease-Segment beeinflussen.

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Swiss nimmt Tel-Aviv-Flüge früher wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt ihre Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Ursprünglich war die Wiederaufnahme für den 29. September geplant, nun beginnt der tägliche Flugbetrieb bereits vier Tage früher, am 25. September 2025. Als Grund für die vorgezogene Entscheidung nennt das Unternehmen eine gestiegene Nachfrage. Auf der Route von Zürich nach Tel Aviv kommt ein Airbus A330-300 zum Einsatz. Die Flüge waren Mitte Juni 2025 ausgesetzt worden, um nach Angaben der Airline die operative Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten. Eine Neubewertung der Situation habe nun ergeben, daß eine frühere Wiederaufnahme möglich ist. Die Lufthansa Group, zu der Swiss gehört, hatte ihre Flüge nach Tel Aviv schon im August wieder aufgenommen. Die Rückkehr der Fluggesellschaften verdeutlicht die Tendenz in der Luftfahrtbranche, die Verbindungen nach Israel schrittweise zu normalisieren. Die Wiederaufnahme der Flüge erfolgt, obwohl die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiterhin von Reisen nach Israel abraten. Das EDA hatte seine Hinweise im Juni verschärft. Dennoch beobachten Fluggesellschaften wie Swiss, daß die Nachfrage nach Flügen in die Region zunimmt. Die Lufthansa Group hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, die Entwicklung der Sicherheitslage fortlaufend zu überprüfen. Die Schweizer Fluggesellschaft hatte die Verbindung nach Tel Aviv nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren eingestellt. Bereits in früheren Phasen regionaler Spannungen war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten. Die jetzt erfolgte Wiederaufnahme ist ein Signal für die vorsichtige Rückkehr zum Normalbetrieb.

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Condor startet Werbekampagne gegen Lufthansa

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Werbekampagne gestartet, um die Geschäftspraktiken der Lufthansa zu kritisieren und einen fairen Wettbewerb im deutschen Luftverkehr einzufordern. Die Kampagne nutzt ein Ampelsystem, um Praktiken wie hohe Ticketpreise und geringes Angebot anzuprangern. Dies ist der jüngste Schritt in einem langwierigen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Kündigung des sogenannten „Special Prorate Agreement“ durch Lufthansa Ende 2020. Dieses Abkommen regelte über viele Jahre die Konditionen für Zubringerflüge von Lufthansa für Passagiere, die anschliessend mit Condor auf die Langstrecke flogen. Seit der Kündigung tobt ein Rechtsstreit, in dem Condor bemängelt, daß Lufthansa ihre marktbeherrschende Stellung mißbrauche, um den Konkurrenten zu behindern. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine Entscheidung in diesem Hauptverfahren für den 20. August 2025 angekündigt, die als richtungsweisend für die zukünftige Wettbewerbssituation angesehen wird. Condor-Geschäftsführer Peter Gerber bezeichnete den Frankfurter Flughafen als „Festungshub der Lufthansa“ und forderte Zugang zu mehr Start- und Landerechten, sogenannten Slots. Er kündigte an, daß Condor bei fairen Wettbewerbsbedingungen seine Flotte auf bis zu 140 Flugzeuge erweitern könnte. Das Bundeskartellamt hatte sich in dem Streit bereits auf die Seite Condors geschlagen und Lufthansa 2022 untersagt, die Kooperationen zu beenden. Gegen diesen Beschluß legte Lufthansa Rechtsmittel ein. Parallel zu dem Gerichtsverfahren in Deutschland klagt Condor auch auf EU-Ebene gegen die Genehmigung des Einstiegs von Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Auch hier argumentiert Condor mit mangelndem Wettbewerb und sieht die Auflagen der EU-Kommission als unzureichend an, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fluggesellschaften verschärfen sich

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Künstliche Intelligenz: Deutsche Bahn testet Reiseassistenten „Kiana“ am BER

Reisende am Hauptstadtflughafen BER (Berlin Brandenburg) können seit Kurzem auf einen neuen digitalen Service der Deutschen Bahn zurückgreifen. Unter dem Namen „Kiana“ hat die Bahn eine mit Künstlicher Intelligenz (KI) betriebene Informationssäule im Terminal 1 aufgestellt. Das Pilotprojekt, das noch bis Mitte Oktober 2025 läuft, soll Passagieren mittels fortschrittlicher Sprachmodelle Auskunft über die schnellste und günstigste Bahnverbindung in die Berliner Innenstadt geben. Obwohl der digitale Assistent noch nicht ohne menschliche Unterstützung auskommt, markiert dieser Testlauf einen weiteren Schritt der Deutschen Bahn in die Digitalisierung ihrer Kundenbetreuung. Ein digitales Gesicht der Bahn: Die Funktionsweise von „Kiana“ Die unscheinbare, aber mit modernster Technik ausgestattete Säule steht auf der Zwischenebene des Terminal 1. Sie verfügt über einen Touchscreen, Lautsprecher und ein Mikrofon, die es Reisenden ermöglichen, direkt mit der Künstlichen Intelligenz in Interaktion zu treten. „Kiana“ nutzt sogenannte „Large Language Models“ (LLM), eine Technologie, die es der KI ermöglicht, menschliche Sprache zu verstehen und darauf basierend sinnvolle Antworten zu generieren. Das Ziel des Projekts ist es, Reisenden eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, Informationen über ihre Weiterreise zu erhalten. Fahrgäste können „Kiana“ Fragen stellen wie „Wie komme ich am schnellsten zum Alexanderplatz?“ oder „Was kostet die nächste Fahrt nach Berlin-Hauptbahnhof?“. Die Säule gibt daraufhin Auskunft über die nächste und die günstigste Bahnverbindung. Einige Einschränkungen gibt es jedoch: Ein Pilotprojekt mit Startschwierigkeiten Wie bei vielen neuen Technologien verläuft auch der Testbetrieb von „Kiana“ nicht reibungslos. Die Verantwortlichen der Deutschen Bahn räumen ein, daß die Sprachassistenz noch „holprig“ läuft. Die Technik versteht die Anfragen

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Rätselhaftes Verschwinden: Wanderer finden möglicherweise Wrack verschollenes chilenischen Bombers nach 63 Jahren

Nach mehr als 63 Jahren der Ungewissheit könnte eines der hartnäckigsten Luftfahrträtsel Chiles gelöst sein. Eine Gruppe von Wanderern hat in der abgelegenen Region Antofagasta auf dem Berg Cerro Moreno das mutmaßliche Wrack eines chilenischen Militärflugzeugs entdeckt. Die gefundenen Überreste, darunter korrodierte Rumpfteile, Fensterrahmen und verwitterte Stoffreste, deuten darauf hin, daß es sich um den verschollenen B-26 Bomber der chilenischen Luftwaffe handelt, der am 10. Mai 1962 während eines Trainingsfluges mit drei Besatzungsmitgliedern verschwand. Der Fund könnte den Familien der Piloten nach Jahrzehnten der Suche endlich Gewißheit bringen. Ein Flug ins Ungewisse: Der Verschollene Bomber und das „Cerro Moreno Dreieck“ Die Geschichte des verschwundenen Bombers Douglas B-26 Invader, mit der Kennnummer 838, ist eine von vielen Legenden, die sich um die raue und unwirtliche Landschaft Nordchiles ranken. Am 10. Mai 1962 startete das Flugzeug mit einer dreiköpfigen Besatzung zu einem Routine-Trainingsflug. An Bord befanden sich Leutnant Mario Sepúlveda Zúñiga, Oberleutnant Gracián Figueroa Navarrete und Oberleutnant Pedro Gutiérrez Araya. Kurz nach dem Start verlor die Flugverkehrskontrolle den Kontakt zur Maschine, die zuletzt über einer Gegend gesehen wurde, die in der lokalen Folklore als das „Cerro Moreno Dreieck“ bekannt ist. Dieser Name, der an das berühmte Bermudadreieck erinnert, entstand aufgrund mehrerer rätselhafter Flugzeug-Verschwinden in der Region. Trotz einer intensiven, wochenlangen Suchaktion von Seiten der chilenischen Luftwaffe und ziviler Freiwilliger konnte das Flugzeug nie gefunden werden. Die Angehörigen der Besatzung mußten ohne eine endgültige Antwort auf das Schicksal ihrer Liebsten zurückbleiben. Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Spekulationen und Gerüchte über

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