
B737-700 ausgeflottet: Strategische Flottenmodernisierung beim Reisekonzern Tui
Mit dem Abschluss des Kalenderjahres 2025 hat der Touristikkonzern Tui einen kleinen Meilenstein in seiner langfristigen operativen Neuausrichtung erreicht. Durch die Ausmusterung der letzten Boeing 737-700 im Dezember 2025 wurde die kleine Schwester der zahlreichen 737-800 in Pension geschickt. Derzeit befindet man sich in einer Übergangsphase von der NG- auf die nachfolgende Max-Serie. Während die Vereinheitlichung der Flotte auf modernere Flugzeugtypen wie die Boeing 737 Max 8 Vorteile bei der Zuverlässigkeit und dem Passagiererlebnis verspricht, sieht sich die Branche gleichzeitig mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Kosten für die Flottenbeschaffung und Engpässe bei den Herstellern prägen das aktuelle Marktumfeld, in dem deutsche Urlauber trotz höherer Preise eine ungebrochene Reiselust an den Tag legen. Das Ende einer Ära Am 8. Dezember 2025 markierte die Landung der Maschine mit der Registrierung OO-JAR in Brüssel das Ende eines bedeutenden Kapitels für Tuifly. Nach einem letzten kommerziellen Einsatz zwischen der belgischen Hauptstadt und dem marokkanischen Rabat wurde die letzte Boeing 737-700 aus dem aktiven Dienst genommen. Dieser Flugzeugtyp, der der Boeing 737-NG-Serie angehört, galt über zwei Jahrzehnte hinweg als Arbeitstier der Branche, besonders geschätzt für seine Flexibilität auf Strecken mit geringerem Passagieraufkommen oder auf Flughäfen mit kürzeren Startbahnen. Die nun ausgemusterte Maschine war rund 16 Jahre für den Konzern im Einsatz und wurde zur endgültigen Verwertung nach England überführt. Weiterhin in Betrieb ist die größere Variante, B737-800. Somit wurde die kleinste Variante der NG-Serie ausgeflottet und die Einflottung der Nachfolgemodelle der Boeing 737-Max-Reihe schreitet weiter voran. Die Entscheidung zur Ausmusterung ist Teil einer globalen Konsolidierungsstrategie.








