Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Fehler in Luftfahrtbericht: Falsche Airline genannt

Eine französische Behörde für die Untersuchung von Luftfahrtvorfällen hat in einem offiziellen Bericht irrtümlich die falsche Fluggesellschaft genannt. Der Bericht bezog sich auf einen sogenannten Tailstrike, einen Zwischenfall, bei dem das Heck eines Flugzeugs die Start- oder Landebahn berührt. Das Ereignis fand am 22. Mai 2025 am Flughafen Paderborn statt. In der Meldung der Behörde wurde das Flugzeug, ein Airbus A320, fälschlicherweise Marabu Airlines zugeordnet. Recherchen ergaben, daß das Flugzeug mit dem betroffenen Kennzeichen tatsächlich von Eurowings Europe Malta betrieben wird. Die Untersuchung des Vorfalls wird von der zuständigen deutschen Behörde geführt. Eine mögliche Ursache für die Verwechslung könnte ein ähnlicher Zwischenfall sein, in den ein Flugzeug von Marabu Airlines involviert war. Dieser Tailstrike ereignete sich im Juni 2024 am Flughafen München. Die Vielzahl an Vorkommnissen und die Übertragung von Daten zwischen internationalen Behörden können eine genaue Zuordnung erschweren. Der Vorfall unterstreicht die Komplexität der Datenerfassung und Berichterstattung im internationalen Flugverkehr. Tailstrikes gelten als gravierende Vorkommnisse, die eine detaillierte Untersuchung zur Gewährleistung der Flugsicherheit erfordern.

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Air Europa: Globalia nimmt Turkish-Angebot an

In einem strategischen Schachzug, der das Kräfteverhältnis in der globalen Luftfahrt verändern könnte, hat Turkish Airlines ein verbindliches Angebot für eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa abgegeben und dafür das Einverständnis der Spanier erhalten. Die Fluggesellschaft aus der Türkei investiert 300 Millionen Euro, um sich einen Zugang zu neuen Märkten zu verschaffen. Das Geschäft ist von besonderer Brisanz, da es dem türkischen Flagcarrier gelang, eine Vereinbarung zu erzielen, an der zuvor andere europäische Schwergewichte wie die Lufthansa Group und Air France-KLM gescheitert waren. Die Beteiligung an Air Europa gilt als strategisch wichtige Ergänzung für das bereits weitverzweigte globale Streckennetz von Turkish Airlines, insbesondere im Hinblick auf die lukrativen Verbindungen nach Lateinamerika. Die strategische Bedeutung der Allianz: Zugang zu neuen Märkten Die internationale Expansion von Turkish Airlines war in den letzten Jahren beispiellos. Die Fluggesellschaft, die von ihrem Drehkreuz in Istanbul aus agiert, fliegt mehr Länder an als jede andere Airline der Welt. Diese Strategie des globalen Hub-and-Spoke-Systems, das Europa, Asien, Afrika und den Nahen Osten verbindet, soll nun eine entscheidende neue Dimension erhalten. Die Beteiligung an Air Europa bietet Turkish Airlines direkten Zugang zu einem Netzwerk, das sich über die Iberische Halbinsel und weite Teile Lateinamerikas erstreckt. Air Europas Hauptbasis in Madrid-Barajas ist ein strategischer Knotenpunkt für Flüge nach Süd- und Mittelamerika. Die beiden Netzwerke ergänzen sich in idealer Weise: Ein Passagier aus Asien oder dem Nahen Osten könnte mit Turkish Airlines nach Madrid fliegen und von dort mit Air Europa nahtlos zu Dutzenden von Destinationen in Lateinamerika

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Eurowings führt neue Premium-Sitze auf Mittelstreckenflügen ein

Die Fluggesellschaft Eurowings hat die Einführung einer neuen Sitzkategorie für ihre Business Class bekanntgegeben. Der sogenannte Premium BIZ Seat wird ab dem 22. November 2025 erstmals auf der Route Berlin-Dubai verfügbar sein. Die neuen Sitze sind in einer 2×2-Anordnung im vorderen Teil der Airbus A320neo-Flugzeuge angebracht, wodurch eine größere Beinfreiheit und ein verbesserter Komfort auf den Mittelstrecken geboten wird. Insgesamt entstehen so acht exklusive Plätze pro Flugzeug. Eurowings ist damit die erste deutsche Airline, die ein solches Premium-Sitzkonzept in einem Single-Aisle-Flugzeug umsetzt. Die Einführung des Sitzes ist Teil einer breiteren Produkt- und Serviceoffensive des Unternehmens und soll auch anderen Airlines der Lufthansa Group Erkenntnisse für die Konfiguration ihrer zukünftigen Flotten liefern. In diesem Zusammenhang bereitet sich Eurowings auf die umfassendste Flottenerneuerung ihrer Geschichte vor. Ab 2027 soll die Fluggesellschaft 40 neue Boeing 737-Max-8-Flugzeuge erhalten. Die neuen Sitze sind als Teil dieser Strategie gedacht, um Reisenden auf längeren Strecken ein höheres Maß an Komfort zu bieten.

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Staus und Verkehrsbehinderungen in Österreich erwartet

Für das kommende Wochenende wird auf den österreichischen Straßen eine hohe Verkehrsbelastung erwartet. Dies wird voraussichtlich zu längeren Staus und Wartezeiten auf den Hauptverkehrsrouten führen. Besonders betroffen ist die Tauern Autobahn (A10), vor allem im Bereich der Tunnel. Auch auf der Karawanken Autobahn (A11) an der Grenze zu Slowenien und auf der Brenner Autobahn (A13) muß mit Verzögerungen gerechnet werden. Die Verkehrsbehinderungen entstehen durch eine Kombination aus der Abreisewelle Richtung Süden und der Rückreisewelle nach Deutschland. Zusätzlich zum Fernreiseverkehr kommt es auch in den Ballungsräumen zu lokalen Verkehrsbehinderungen. In Wien ist am Samstag eine Oldtimerparade geplant, die zu Sperren am Ring führen wird. Zudem finden Veranstaltungen in Neustift und Krems statt, welche die Durchfahrt behindern können. Verkehrsfachleute raten Reisenden, wenn möglich auf alternative Reisetage unter der Woche auszuweichen. Wer am Wochenende unterwegs sein muß, sollte versuchen, in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend zu fahren, um dem stärksten Verkehrsaufkommen zu entgehen.

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Singapur: Lufthansa Group schränkt Vertrieb niedrigster Tarife ein

Die Lufthansa Group beschränkt künftig den Vertrieb ihrer günstigsten Flugtickets. Die niedrigsten Tarifklassen sind für Flüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Singapur nur noch über eigene Direktbuchungsportale und über Vertriebskanäle mit NDC-Technologie verfügbar. Die Einschränkung gilt vom 1. September bis zum 30. November 2025. Betroffen sind die vier niedrigsten Buchungsklassen K, L, T und S bei den Konzerngesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines. NDC (New Distribution Capability) ist ein modernerer Branchenstandard, der es Fluggesellschaften ermöglicht, ihre Angebote direkter und flexibler zu vertreiben. Die Maßnahme ist Teil der längerfristigen Strategie der Lufthansa Group, den Direktvertrieb zu stärken. Parallel dazu werden auch die Light-Tarife für deutsche Inlandsflüge aus den klassischen Edifact-Reservierungssystemen entfernt. Die Änderung bedeutet, daß Reisende und Reisebüros die niedrigsten Tarife nur noch über die neuen Vertriebswege buchen können. Die Konzerngruppe setzt damit ihre Bemühungen fort, die Abhängigkeit von herkömmlichen Buchungssystemen zu verringern und die Kontrolle über den Ticketvertrieb zu erhöhen.

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Rückreisewelle und Veranstaltungen sorgen für Verkehrschaos

Das Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande wird am kommenden Wochenende zu einer erheblichen Reisewelle auf den österreichischen Straßen führen. Besonders am Samstag werden kilometerlange Staus und erhebliche Verzögerungen erwartet, so der ARBÖ. Betroffen sind vor allem die Haupttransitrouten in West- und Südösterreich, die Urlauber aus Deutschland und den Niederlanden nutzen. Mit längeren Wartezeiten ist auf der Brennerautobahn (A13), der Inntalautobahn (A12) und der Tauernautobahn (A10) zu rechnen, insbesondere an Mautstellen, Tunneln und Grenzübergängen. Die ersten Staus werden bereits in den Nachtstunden erwartet. Zusätzlich zu den Rückreisen führen zwei Veranstaltungen in Wien zu örtlichen Verkehrsbehinderungen. Der traditionelle Neustifter Kirtag sorgt von Donnerstag bis Montag für eine mehrtägige Sperrung der Durchfahrt in Neustift am Walde. Am Samstag kommt es durch die Vienna Classic Days, eine Parade mit rund 200 Oldtimern, zu einer stundenweisen Sperre des Rings und des Franz-Josefs-Kais. Reisenden wird geraten, sich auf längere Fahrtzeiten einzustellen und nach Möglichkeit großräumig auszuweichen. In der Bundeshauptstadt empfiehlt es sich, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

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Frauenanteil im Österreichischen Bundesheer steigt an

Die aktuellen Zahlen des Österreichischen Bundesheeres belegen einen Anstieg des Frauenanteils auf allen Ebenen. Derzeit sind mehr als 800 weibliche Soldaten im aktiven Dienst, während es im Jahr 2022 noch 645 waren. Die Zahl der Frauen auf zivilen Posten stieg in den letzten vier Jahren auf über 2.700. Ein besonders deutlicher Zuwachs zeigt sich bei den Offizieren des Generalstabs, deren Zahl sich seit 2021 verdreifacht hat. Auch bei den Unteroffizieren ist ein Anstieg von etwa 13 Prozent zu verzeichnen. Zusätzlich nimmt die Zahl der Frauen in Führungspositionen kontinuierlich zu, was sich an Beispielen wie einer weiblichen Generalin in leitender Funktion im militärischen Gesundheitswesen zeigt. Auch zivile Leitungspositionen im Ministerium werden zunehmend von Frauen besetzt. Die kontinuierliche Steigerung des Frauenanteils ist Teil der Bemühungen des Heeres, sich für die Zukunft zu wappnen. Als Teil des umfassenden Modernisierungsprogramms „Mission Vorwärts“ werden gezielte Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und Kompetenz umgesetzt. Das Bundesheer betont, daß die Eignung für eine Führungsposition nicht vom Geschlecht abhängt. Die Förderung von Frauen und die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen sind eine wichtige Komponente der Strategie, die die Einsatzfähigkeit und Professionalität der Streitkräfte stärken soll.

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Emirates mit Sonderaktion für Flüge nach Dubai

Die Fluggesellschaft Emirates hat ein zeitlich begrenztes Sonderangebot für Kunden bekannt gegeben, die einen Flug von Wien nach Dubai buchen. Reisende erhalten eine kostenlose Tageskarte für eine der Hauptattraktionen in Dubai. Das Angebot gilt für Hin- und Rückflüge, die bis zum 7. September 2025 gebucht werden und bei denen der Abflug zwischen dem 25. August und dem 8. Oktober 2025 liegt. Als Teil der Aktion erhalten die Reisenden eine Tageskarte für die Aquaventure World im Resort Atlantis, The Palm, die während der regulären Öffnungszeiten gültig ist. Die Aquaventure World ist ein Wasserpark mit einer Vielzahl an Wasserrutschen, der sich auf einem 22 Hektar großen Gelände befindet und als einer der größten seiner Art gilt. Der Freizeitkomplex zieht zahlreiche Touristen und lokale Besucher an. Die Aktion ist eine gezielte Verkaufsförderungsmaßnahme von Emirates, um die Ticketnachfrage auf der Route von Wien nach Dubai in einem bestimmten Reisezeitraum zu steigern. Solche Angebote sind ein gängiges Mittel von Fluggesellschaften, um die Auslastung auf einzelnen Strecken zu erhöhen.

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Fehler im Handbuch: Airbus-Flugzeuge von technischem Mangel an wichtigen Sensoren betroffen

Die Luftfahrtindustrie sieht sich mit einem ungewöhnlichen Problem konfrontiert, das die Sicherheit von Tausenden von Flugzeugen berühren könnte: Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Fehler in einem Online-Handbuch entdeckt, der die Wartung und den Austausch der sogenannten Anstellwinkelsensoren (Angle of Attack, AoA) betrifft. Der Fehler, der sich über mehr als 15 Jahre in technischen Zeichnungen befand, zwingt nun Fluggesellschaften, weltweit Inspektionen an den Maschinen der A330-, A330neo– und A340-Familie durchzuführen. Obwohl die europäischen Luftfahrtbehörden die Dringlichkeit betonen, sorgen die in modernen Flugzeugen eingebauten Redundanzsysteme für ein hohes Maß an Sicherheit. Der Fall unterstreicht die akribische Sorgfalt, die in dieser Industrie vonnöten ist, da selbst kleine Fehler in der Dokumentation die potentielle Fähigkeit haben, weitreichende Konsequenzen auszulösen. Die Wichtigkeit des Anstellwinkels: Ein Blick auf die Aerodynamik Der Anstellwinkel (AoA) ist für jedes Flugzeug, das sich in der Luft befindet, eine derart entscheidende Variable, daß er als Lebensversicherung des Fluges bezeichnet werden kann. Der Anstellwinkel beschreibt den Winkel zwischen der Anströmrichtung der Luft und der Profilsehne des Flugzeugflügels. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Neigungswinkel der Maschine. Ein einfaches Beispiel kann die Bedeutung veranschaulichen: Hält man seine Hand aus einem fahrenden Auto und neigt sie leicht nach oben, spürt man den erzeugten Auftrieb. Neigt man sie zu stark, geht der Auftrieb verloren, und die Hand „fällt“. Im Flugbetrieb ist dieser plötzliche Verlust des Auftriebs als Strömungsabriß (Stall) bekannt, ein aerodynamischer Zustand, der die Kontrolle über das Flugzeug gefährden kann. Um den AoA kontinuierlich und präzise zu messen, sind die Flugzeuge mit speziellen

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Schwerer Zwischenfall am Rollfeld: Ein Fremdkörper beschädigt Flugzeugtriebwerk in Charlotte

Ein Vorfall am Charlotte-Douglas International Airport (CLT) in North Carolina hat die Luftfahrtindustrie an die kritische Bedeutung der Sicherheit am Boden erinnert. Ein am Gate stehender Airbus A320 der Fluggesellschaft Frontier Airlines erlitt schwere Schäden an seinem linken Triebwerk, nachdem es eine am Boden befindliche Klimaanlage in sich eingesogen hatte. Das Ereignis, welches zu einer neunstündigen Verzögerung für die Passagiere führte, wirft ein Schlaglicht auf die allgegenwärtige Gefahr durch Fremdkörper (sogenannte Foreign Object Debris oder FOD) und die Notwendigkeit strikter Prozeduren im Flugbetrieb. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, doch der materielle Schaden und die operativen Störungen sind erheblich. Schrecksekunde am Gate: Hergang des Zwischenfalls in Charlotte Der Zwischenfall ereignete sich am 16. August 2025, als das Flugzeug mit der Registrierung N365FR am Gate stand und sich auf seinen Abflug als Flug F9 3134 in Richtung New York-LaGuardia Airport (LGA) vorbereitete. Die Fluggesellschaft Frontier Airlines hatte bereits alle Passagiere an Bord des Airbus A320 genommen, als sich das Unglück ereignete. Augenzeugen und Passagiere filmten den Moment, in dem die am Boden befindliche Klimaanlage, ein großer, schlauchartiger Gegenstand, in das linke Triebwerk des Flugzeugs gesogen wurde. Videos und Berichte zeigten, wie der Schlauch in den äußeren Fanschaufeln des Triebwerks zerfetzt wurde, wobei sich Überreste des Materials in den Schaufeln verfingen und über das Rollfeld geschleudert wurden. Ein Passagier äußerte sich mit den Worten, das Triebwerk sei „hinüber“. Angesichts der Schwere des Vorfalls entschied die Crew, alle Passagiere zur Sicherheit von Bord zu nehmen, während die Fluggesellschaft einen Aktionsplan erarbeitete. Schnell wurde klar,

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