Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wachsende Erwartungen an In-Flight-Konnektivität: Passagiere priorisieren Wi-Fi

Laut einer neuen Umfrage von Viasat zeigt sich, dass Passagiere immer mehr Wert auf die Verfügbarkeit von Wi-Fi während des Fluges legen. Die jährliche „Passenger Experience Survey“ (PAX 2024) ergab, dass 62 % der Reisenden eine stabile Internetverbindung für Unterhaltung wichtiger finden als andere Aktivitäten wie Schlafen (60 %) oder Trinken (57 %). Diese Entwicklung verdeutlicht, dass die Konnektivität mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil des Flugerlebnisses geworden ist. Die Umfrage, an der mehr als 11.000 Teilnehmer weltweit teilnahmen, unterstreicht, dass Wi-Fi nicht mehr als Luxus betrachtet wird, sondern als unverzichtbarer Bestandteil der Reise. Insbesondere auf längeren Flügen sind 83 % der Passagiere der Ansicht, dass Wi-Fi kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollte. Für kürzere Flüge liegt dieser Wert bei 64 %. Zudem geben 75 % der Befragten an, dass sie bei einer Fluggesellschaft mit hochwertigem In-Flight-Wi-Fi eher erneut buchen würden. Die Forschung verdeutlicht einen klaren Wandel in den Erwartungen der Passagiere: Die Möglichkeit, während des Fluges online zu bleiben – sei es für Unterhaltung, Kommunikation oder Produktivität – hat sich als entscheidender Faktor für eine positive Reiseerfahrung etabliert. Zudem zeigen die Umfrageergebnisse ein wachsendes Interesse an den zukünftigen Möglichkeiten der Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung des Flugerlebnisses.

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Südkorea: Regierung plant umfassende Sicherheitsverbesserungen auf Flughäfen

Das tragische Unglück eines Jeju Air-Fluges am internationalen Flughafen Muan Ende Dezember 2024 hat weitreichende Konsequenzen für die Luftfahrtinfrastruktur Südkoreas. Nachdem eine Boeing 737-800 bei einer Notlandung in eine Betonstruktur stürzte und dabei 179 Menschen ihr Leben verloren, kündigte das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherheit an. Die Untersuchung des Unglücks ergab, daß Vogelschläge in beiden Triebwerken der Maschine eine erhebliche Rolle spielten. Vogelfedern und Blut, die in den beschädigten Triebwerken gefunden wurden, bestätigten diesen Befund. Der Zwischenfall wurde jedoch durch eine weitere Gefahr verschärft: die starre Betonstruktur, welche die Antenne des Instrumentenlandesystems (ILS) stützte. Die Maschine prallte bei der Notlandung gegen diese Struktur, was die Katastrophe verschlimmerte. Sofortige Reaktion: Entfernen gefährlicher Strukturen Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr hat angekündigt, die bestehende Betonstruktur der Landehilfe am Flughafen Muan vollständig zu entfernen und durch eine zerbrechliche Konstruktion zu ersetzen. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Risiko von schweren Schäden an Flugzeugen bei ähnlichen Vorfällen zu minimieren. Darüber hinaus identifizierte das Ministerium ähnliche Sicherheitsrisiken an neun Stellen auf sieben weiteren Flughäfen des Landes. Diese Flughäfen, darunter Gwangju, Yeosu und Pohang Gyeongju, verfügen über Betonfundamente oder Hügel, die potenziell gefährlich sind, wenn Flugzeuge von der Landebahn abweichen. Auch am internationalen Flughafen Gimhae, der die Hafenstadt Busan bedient, und am Flughafen Sacheon wurden herausragende Betonfundamente festgestellt. Maßnahmen zur Verlängerung von Landebahnen Zusätzlich zu den strukturellen Anpassungen plant Südkorea, die Start- und Landebahnen an sieben Flughäfen zu verlängern, die nicht den empfohlenen Sicherheitsstandards entsprechen. Derzeit sind

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Go First wird liquidiert: Indische Fluggesellschaft scheitert an Schuldenlast und fehlenden Rettungsmaßnahmen

Die Insolvenz der indischen Fluggesellschaft Go First, einst eine vielversprechende Marke im Budgetflugsegment, hat nun ihren endgültigen Abschluss gefunden. Das National Company Law Tribunal (NCLT) des Landes entschied am 20. Januar 2025, daß das Unternehmen liquidiert wird, nachdem alle Versuche einer Wiederbelebung fehlgeschlagen sind. Dieser Schritt markiert das Ende eines Unternehmens, das in den letzten Jahren mit massiven Schulden und operativen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Das NCLT folgte in seiner Entscheidung der Empfehlung des Gläubigerausschusses, der in seiner 37. Sitzung am 23. Juli 2024 einstimmig die Liquidation von Go First beschlossen hatte. Die Fluggesellschaft, die zur Wadia-Gruppe gehört, hat Schulden in Höhe von rund 110 Milliarden indischen Rupien (ca. 1,27 Milliarden US-Dollar). Diese Summe verteilt sich auf mehrere Gläubigergruppen, darunter Banken, Leasinggesellschaften, Reisebüros und die indische Regierung. Zu den Hauptschuldnern gehören vier Kreditgeber, denen 65,22 Milliarden Rupien (755 Millionen US-Dollar) geschuldet werden, sowie Leasinggeber, an die Go First 20 Milliarden Rupien (231,5 Millionen US-Dollar) zu zahlen hat. Auch Rückerstattungen an Kunden in Höhe von 5 Milliarden Rupien (57,9 Millionen US-Dollar) und 12,92 Milliarden Rupien (149,5 Millionen US-Dollar) an staatliche Pandemiekredite bleiben unbeglichen. Diese Schuldenlast war für die Fluggesellschaft nicht tragbar, insbesondere angesichts der Tatsache, daß sie 100 Prozent ihrer Flotte geleast hatte und somit keine eigenen Flugzeuge besaß. Gescheiterte Rettungsversuche und rechtliche Hürden Go First stellte den Flugbetrieb im Mai 2023 ein, nachdem die finanzielle Schieflage unüberwindbar geworden war. Ein Urteil des Obersten Gerichts in Delhi verschärfte die Situation weiter, als es anordnete, daß die Flugzeuge der Fluggesellschaft abgemeldet und

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Flughafen Berlin Brandenburg erhält 4-Sterne-Auszeichnung von Skytrax

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wurde im Rahmen eines Audits der renommierten Rating-Agentur Skytrax mit vier Sternen ausgezeichnet. Diese Bewertung basiert auf einer detaillierten Überprüfung der Infrastruktur sowie der Service-, Gastronomie- und Shoppingangebote des Flughafens. Die Auszeichnung bestätigt die fortlaufenden Verbesserungen des BER in Bezug auf Servicequalität, Effizienz und technologische Ausstattung. Besonders hervorzuheben sind die Optimierungen in den Abläufen des Flughafens, die in den letzten Jahren vorgenommen wurden. So stieg die Nutzung von Self-Check-in-Services für Reisende im Jahr 2024 auf über 50 Prozent, was eine schnellere und bequemere Abfertigung ermöglicht. Zudem konnte die Flughafenbetreiberin FBB seit Januar 2024 die Steuerung der Sicherheitskontrollen übernehmen, was zu einer deutlichen Reduzierung der Wartezeiten führte. Im Jahr 2024 warteten fast 80 Prozent der Reisenden weniger als zehn Minuten an den Sicherheitskontrollen. Digitale Innovationen wie die App „BER Biometrics“ bieten Reisenden seit Juli 2024 die Möglichkeit, kontaktlos durch Check-in und Sicherheitskontrollen zu gelangen. Auch die Gepäckabfertigung wurde durch den Einsatz von KI-gesteuerten Tools optimiert, sodass 92 Prozent der Gepäckstücke innerhalb von 30 Minuten nach der Landung bereitgestellt werden. Der BER plant zudem, die Sicherheitskontrollen mit weiteren modernen CT-Scannern auszubauen, was die Durchsatzrate weiter erhöhen und Wartezeiten weiter reduzieren soll. Diese und andere Maßnahmen, wie verbesserte Serviceangebote für Reisende mit eingeschränkter Mobilität, Kinderaktivitäten und Stressreduktionsmaßnahmen, haben sich auch in den Bewertungen der Passagiere niedergeschlagen: Die durchschnittliche Google-Bewertung des Flughafens stieg von 2,9 auf 3,4 Sterne zwischen 2023 und 2024.

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Europäische Kulturhauptstädte 2025: Entdeckung von Kunst und Kultur in Chemnitz, Nova Gorica und Gorizia

Für Reisende, die Erholung und Kultur verbinden möchten, bietet Alltours 2025 eine spannende Möglichkeit: Urlaub in den malerischen Landschaften des Erzgebirges, den Julischen Alpen oder an der Adriaküste lässt sich ideal mit einem Besuch der Europäischen Kulturhauptstädte 2025 kombinieren. Die Städte Chemnitz in Sachsen sowie Nova Gorica in Slowenien und Gorizia in Italien locken mit einem vielfältigen Kulturprogramm, das Kunst, Musik, Geschichte und Theater umfasst. Chemnitz, eine Stadt mit einer reichen Industriegeschichte und einer lebendigen Kreativszene, lädt unter dem Motto „C the Unseen“ dazu ein, neue Perspektiven auf Kunst und Stadtleben zu entdecken. Besucher erwartet eine Mischung aus Ausstellungen, Konzerten und Festivals, die sowohl die industrielle Vergangenheit als auch die moderne Kunstszene widerspiegeln. Das Erzgebirge, bekannt für seine idyllischen Landschaften, ist der ideale Ausgangspunkt für Tagesausflüge nach Chemnitz. Gleichzeitig bietet sich ein Besuch der Städte Nova Gorica und Gorizia an, die 2025 als Kulturhauptstädte das kulturelle Erbe der Region präsentieren. Die beiden Städte vereinen slowenische und italienische Traditionen und bieten ein abwechslungsreiches Programm aus Kunst, Musik und kulinarischen Genüssen. Für Urlauber an der Adriaküste – etwa in Bibione oder Lido de Jesolo – ist ein Abstecher nach Nova Gorica und Gorizia bequem möglich. Auch von den Julischen Alpen aus lassen sich diese Städte in kurzer Zeit erreichen und bieten eine willkommene Abwechslung zum Badeurlaub.

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Neue Attraktion auf der Gemeindealpe Mitterbach: Outdoor Mountain Escape Spiel startet im Sommer 2025

Ab Juli 2025 wird die Gemeindealpe Mitterbach mit einem innovativen Sommerangebot aufwarten: einem Outdoor Mountain Escape Spiel. Auf einem etwa drei Kilometer langen Trail von der Mittelstation bis zum Gipfel müssen Spieler Rätsel lösen und Hinweise sammeln, um das „Geheimnis der Gemeindealpe“ zu enthüllen. Das neue Angebot, das als erstes Escape Spiel dieser Art in Niederösterreich gilt, wird bis 2027 insgesamt drei verschiedene Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden umfassen. Das Spiel, das vollständig auf die bestehende Infrastruktur rund um die Liftanlagen setzt, soll den Gästen die Möglichkeit bieten, den Berg und die Natur auf spielerische Weise zu entdecken. Die Spieler benötigen lediglich ein Handy, während alle weiteren Utensilien in einem Rucksack bereitgestellt werden, den sie an der Talstation abholen können. Vom Sessellift aus geht es dann in die ersten Rätselstationen des Trails. „Mit diesem Konzept möchten wir den Gästen ein ganz neues Erlebnis bieten und die Gemeindealpe Mitterbach als abwechslungsreiches Sommerziel weiterentwickeln“, erklärt der NÖ Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Neben diesem Escape-Spiel bietet die Gemeindealpe Mitterbach bereits weitere Attraktionen wie Mountaincarts und den Crawler Parcours, die das Gesamterlebnis für alle Zielgruppen ergänzen. Die Kombination aus Abenteuer, Natur und Spaß soll vor allem Familien und Freizeitfreunde ansprechen. Die NÖVOG Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl sehen in diesem Angebot eine Erweiterung der Freizeitmöglichkeiten und eine Verstärkung der Region als ganzjähriges touristisches Ziel.

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Zwischenfall mit Antonov An-26 in der Demokratischen Republik Kongo –Ermittlungen laufen

Am 21. Januar 2025 kam es auf dem Flugplatz Kongolo in der Provinz Tanganyika in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) zu einem Zwischenfall mit einem Flugzeug der Air Kasai. Die Antonov An-26 (Registrierung 9S-AYN), die mit einer Ladung Zigaretten von Goma aus gestartet war, konnte bei der Landung nicht innerhalb der vorgesehenen Landebahnbegrenzung zum Stehen kommen. Das Flugzeug landete auf weichem Boden und geriet von der Landebahn ab. Dies führte zu erheblichen Schäden an einem der Triebwerke und zu einem Brand, den jedoch schnelle Hilfe vor Ort verhindern konnte. Glücklicherweise gab es weder unter den Besatzungsmitgliedern noch unter den Anwohnern Verletzte. Die Antonov An-26, ein sowjetisches Transportflugzeug, das weltweit in vielen Ländern als Frachtflugzeug in Betrieb ist, war am Morgen des 21. Januar auf dem Weg von Goma in der DR Kongo nach Kongolo. Mit einer Ladung Zigaretten an Bord, die einen wichtigen Handelsgutstrom zwischen den beiden Städten darstellt, wollte die Maschine wie gewohnt auf dem regionalen Flugplatz Kongolo landen. Zeugen und Behördenangaben zufolge überflog das Flugzeug beim Anflug auf die Landebahn das Ende der befestigten Landebahn und kam nicht mehr innerhalb der Begrenzungen zum Stehen. Stattdessen landete es auf weichem Boden, was dazu führte, dass das Flugzeug von der vorgesehenen Landebahn abkam. Der rechte Propeller der An-26 verklemmte sich, was das Triebwerk Nr. 2 erheblich beschädigte. Der Aufprall und die beschädigte Triebwerkskomponente führten zu einem Brand in diesem Triebwerk. Glücklicherweise gelang es den Anwohnern, das Feuer schnell zu löschen und weitere Schäden zu verhindern. Die genaue Ursache des

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Wizz Air beendet kostenpflichtige Hotlines: Späte Umsetzung europäischer Verbraucherschutzvorgaben

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat angekündigt, ihre kostenpflichtigen Hotlines für Bestandskunden einzustellen und durch Alternativen zum Lokaltarif zu ersetzen. Damit reagiert das Unternehmen auf die seit Jahren bestehende europäische Gesetzgebung, die Unternehmen verpflichtet, für Anrufe zu Kundenhotlines im Zusammenhang mit bestehenden Verträgen keine zusätzlichen Gebühren zu erheben. Die Umsetzung erfolgt jedoch erst nach langjähriger Verzögerung, was vor allem in Österreich und Deutschland scharfe Kritik hervorruft. Bereits seit dem Inkrafttreten der europäischen Verbraucherrichtlinie 2011/83/EU, die seit Juni 2014 in allen Mitgliedstaaten verbindlich gilt, ist geregelt, dass Hotlines für Vertragsanfragen höchstens zum Grundtarif angeboten werden dürfen. Diese Vorgaben wurden in Österreich durch § 6b des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) umgesetzt. Der Paragraph legt fest, dass Verbrauchern bei Anrufen zu bestehenden Verträgen keine höheren Gebühren als jene für einen gewöhnlichen Anruf berechnet werden dürfen. Das Ziel dieser Regelung ist es, Verbraucher vor überhöhten Servicegebühren zu schützen und eine fairere Kommunikation mit Unternehmen zu gewährleisten. Wizz Air ignorierte diese Vorschriften jedoch über Jahre hinweg. In Österreich und anderen europäischen Ländern wurden für Anfragen zu bestehenden Buchungen kostenpflichtige Hotlines verwendet, bei denen Verbraucher teilweise mehrere Euro pro Minute zahlen mussten. Solche Praktiken stehen nicht nur im klaren Widerspruch zur europäischen und nationalen Gesetzgebung, sondern belasten auch das Vertrauen der Kunden in die Fluggesellschaft erheblich. Die Entscheidung von Wizz Air, die kostenpflichtigen Hotlines abzuschaffen, kommt zudem vor dem Hintergrund eines wachsenden Drucks seitens der Behörden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stellte bereits 2017 in einem Grundsatzurteil (Rechtssache C-568/15) klar, dass Unternehmen verpflichtet sind, Verbrauchern für Serviceanfragen keine zusätzlichen Kosten

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Filmfestival Kitzbühel erweitert sein Programm – Kurier Romy erstmals in Tirol

Das renommierte Filmfestival Kitzbühel geht 2025 mit einer bedeutenden Neuerung in die 13. Auflage. In Zusammenarbeit mit dem Kitzbühel Tourismus wird das Event erstmals die Wintersaison in Tirol eröffnen. Besonders hervorzuheben ist die Integration der „Kurier Romy“ sowie der „Kurier Branchen Romy“, die nun im Rahmen des Festivals in Tirol verliehen werden. Mit dieser Entscheidung, die als bedeutender Coup gilt, kommen ein international anerkanntes Filmfestival und ein traditionsreicher Fernsehpreis zusammen, was neue Perspektiven für die Film- und Fernsehbranche eröffnen soll. Das Festival wird Ende November 2025 zu einem zentralen Treffpunkt für die gesamte deutschsprachige Film- und Fernsehbranche. Künftig wird der Film- und Produktionsbereich durch Fachveranstaltungen, Podiumsdiskussionen sowie den FFKB-Think-Tank, der Themen wie Politik und Wirtschaft behandelt, gestärkt. Bereits im Sommer 2025 dürfen sich Cineasten auf Events wie das „Kino am Berg“ und das „Autokino“ freuen, die das kulturelle Angebot in der Region bereichern werden. Landeshauptmann Anton Mattle begrüßt den Schritt, die „Kurier Romy“ nach Tirol zu holen, und hebt die Region als idealen Standort für Filmbegeisterte hervor. Die Partnerschaft zwischen dem Land Tirol, dem Kurier und dem ORF soll dem Filmfestival Kitzbühel zu einer noch stärkeren internationalen Wahrnehmung verhelfen. Auch Michael Reisch, Mitbegründer und Geschäftsführer des Festivals, sieht die neue Ausrichtung als wichtig für die Zukunft der österreichischen Filmwirtschaft. Die Kooperationen mit Partnern aus der Branche sollen den internationalen Wettbewerb stärken. Festivaldirektor Markus Mörth betont, dass die Weiterentwicklung des Festivals den Fokus auf junge Talente und neue Filme beibehalte, jedoch mit neuen Highlights und einer noch stärkeren internationalen Ausrichtung. Roland

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EASA zertifiziert Starlink-Technik für ATR-Maschinen

Der europäische Flugzeughersteller ATR, führend im Bereich Regionalflugzeuge, hat mit der Zertifizierung des Starlink-Internetverbindungssystems durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dies markiert das erste Mal, daß ein Hochgeschwindigkeits-Satelliteninternetsystem speziell für Kurzstrecken-Turboprop-Flugzeuge zugelassen wurde. Die Zertifizierung eröffnet ATR-Betreibern weltweit neue Möglichkeiten, ihren Passagieren ein verbessertes Reiseerlebnis zu bieten. Nach einer Serie erfolgreicher Testflüge, die von ATRs Hauptsitz in Toulouse, Frankreich, durchgeführt wurden, erhielt das Unternehmen am 21. Januar 2025 die offizielle Genehmigung der EASA. Die Tests erfolgten mit einem ATR72-600-Testflugzeug und demonstrierten die Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems. Das von SpaceX entwickelte Starlink-System basiert auf einer innovativen Satellitenkonstellation in niedriger Erdumlaufbahn, die Hochgeschwindigkeitsinternet für verschiedenste Anwendungen wie Streaming, Videoanrufe und Online-Spiele bietet. „Starlink eröffnet eine neue Ära für ATR und hebt das Passagiererlebnis im regionalen Flugverkehr auf ein neues Niveau“, erklärte Daniel Cuchet, Senior Vice-President Engineering bei ATR. Die Zertifizierung wird es den Betreibern der ATR72-Flotte ermöglichen, das Starlink-System entweder als Nachrüstoption für bestehende Flugzeuge oder als Ausstattung für Neuflugzeuge zu integrieren. Kooperation mit Air New Zealand Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand wird als erster Kunde das zertifizierte System in ihre ATR-Flotte integrieren. Dies ist Teil der langfristigen Zusammenarbeit zwischen ATR und Air New Zealand. Erst kürzlich nahm die Airline ihr 30. ATR-Flugzeug in Empfang, das in einer einwöchigen Überführungsmission von Toulouse nach Christchurch ausgeliefert wurde. Nikhil Ravishankar, Chief Digital Officer von Air New Zealand, erklärte: „Wir suchen kontinuierlich nach neuen Technologien, die unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Eine nahtlose Internetverbindung während des Fluges wird

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