Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Vereinigung Cockpit drängt Lufthansa zu Verhandlungen über Alters- und Übergangsversorgung

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) erhöht den Druck auf die Lufthansa Group, um zeitnah Verhandlungen über die zukünftige Gestaltung der Alters- und Übergangsversorgung für ihre Pilotinnen und Piloten aufzunehmen. Nachdem die Lufthansa bereits den Tarifvertrag Altersversorgung (TV Rente) gekündigt und geöffnet hat, zog die VC nun nach und kündigte zum 30. April 2025 ebenfalls den Tarifvertrag Übergangsversorgung (TV ÜV). Somit sind seit dem 1. Mai 2025 beide zentralen Regelungswerke verhandlungsbereit. Die Tarifkommission der VC für die Lufthansa Group hat dem Arbeitgeber konkrete Terminvorschläge für Verhandlungen im laufenden Monat Mai unterbreitet. Die Gewerkschaft betont die Dringlichkeit der Situation und warnt vor einer weiteren Verzögerung der Gespräche angesichts der wachsenden Unzufriedenheit unter den fliegenden Mitarbeitern. Frank Blanken, Vorstandsmitglied der VC, wies auf tiefgreifende strukturelle Mängel in den bestehenden Versorgungssystemen hin, die in den vergangenen Jahren deutlich geworden seien. Er forderte von der Lufthansa Group konstruktive und ernstgemeinte Lösungen, um den Handlungsdruck in diesem Bereich anzugehen. Blanken kritisierte insbesondere die Anpassungen aus dem Jahr 2017, welche gravierende Lücken in der Alters- und Übergangsversorgung hinterlassen hätten, die bis heute ungelöst seien. Die VC signalisiert ihre Verhandlungsbereitschaft und Entschlossenheit, diese Missstände gemeinsam mit der Lufthansa zu beheben. Gleichzeitig deutete Blanken an, daß bei einer anhaltenden Weigerung der Arbeitgeberseite, zügig in Verhandlungen einzutreten, die Gewerkschaft gezwungen sein könnte, über angemessene Reaktionen nachzudenken. Es steht somit ein möglicher Konflikt bevor, sollte keine zeitnahe Einigung erzielt werden.

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Air Canada kündigt umfangreichstes Lateinamerika-Winterprogramm an

Air Canada hat ihr bisher ambitioniertestes Winterflugprogramm für Lateinamerika vorgestellt. Die kanadische Fluggesellschaft erweitert ihr Angebot um vier neue Destinationen, 13 neue Strecken und erhöht die Kapazität um beachtliche 16 Prozent im Vergleich zum vergangenen Winter. Der neue Flugplan umfasst Verbindungen nach Rio de Janeiro, Cartagena, Guatemala-Stadt und Guadalajara sowie zusätzliche Verbindungen nach Santiago, Pointe-à-Pitre, Fort-de-France, Nassau, Montego Bay und Huatulco. Diese Expansion unterstreicht das Bestreben von Air Canada, ihre Präsenz in Lateinamerika und der Karibik signifikant auszubauen und Reisenden eine größere Auswahl an Direktflügen zu attraktiven Zielen zu bieten. Neue Direktverbindungen zu südamerikanischen und karibischen Traumzielen Ein Kernstück des erweiterten Winterprogramms sind die neu eingeführten Direktflüge zu bedeutenden Städten in Lateinamerika und der Karibik. Ab Toronto wird es dreimal wöchentlich eine Verbindung nach Rio de Janeiro geben, beginnend am 4. Dezember und laufend bis zum 28. März. Cartagena, die historische Hafenstadt in Kolumbien, wird sowohl von Toronto als auch von Montreal aus einmal wöchentlich angeflogen, mit Betriebszeiten vom 20. Dezember bis zum 11. April. Guatemala-Stadt erhält ab dem 2. Oktober eine zweimal wöchentliche Direktverbindung von Montreal, die bis zum 25. April angeboten wird. Guadalajara in Mexiko wird ab dem 4. November dreimal wöchentlich von Toronto aus erreichbar sein, mit Flügen bis zum 28. April. Neben diesen neuen Destinationen erweitert Air Canada auch ihr bestehendes Streckennetz mit zusätzlichen Verbindungen. Santiago de Chile wird ab dem 16. Dezember dreimal wöchentlich von Montreal aus angeflogen, bis zum 27. Februar. In der Karibik werden Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe ab dem 20. Dezember einmal wöchentlich

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Air New Zealand präsentiert umfassend erneuerte Boeing 787-9 Dreamliner-Kabine

Air New Zealand hat ihre erste umfassend modernisierte Boeing 787-9 Dreamliner mit der Registrierung ZK-NZH vorgestellt, deren Sitze ab dem 7. Mai 2025 buchbar sein werden. Das Flugzeug befindet sich derzeit in Auckland, wo letzte Tests durchgeführt werden, bevor es am 19. Mai 2025 seinen ersten Flug von Auckland Airport (AKL) zum Brisbane Airport (BNE) absolvieren wird. Nach diesem Trans-Tasman-Testflug soll die Maschine ihren ersten Langstreckeneinsatz von Auckland zum San Francisco International Airport (SFO) aufnehmen. Der CEO von Air New Zealand, Greg Foran, betonte, daß das Flugzeug das Ergebnis jahrelanger intensiver Forschung und Entwicklung durch das Team der Fluggesellschaft sei, um ein „erstklassiges“ Reiseerlebnis an Bord zu bieten. Die Umrüstung in Singapur habe 194 Tage in Anspruch genommen. Die zweite Boeing 787-9 der Airline befindet sich ebenfalls in Singapur zur Modernisierung. Air New Zealand plant, bis Ende 2025 insgesamt sieben Flugzeuge mit der neuen Kabinenausstattung versehen zu haben. Bis Ende 2026 sollen alle 14 Boeing 787-9 Flugzeuge der Flotte die neue Kabinenkonfiguration erhalten. Foran hob hervor, daß es sich um die erste vollständige Modernisierung einer 787-9 Dreamliner von der Nase bis zum Heck handele und die Einführung des ersten neuen Bordprodukts seit über 15 Jahren markiere. Die modernisierten Dreamliner werden hauptsächlich auf Strecken zwischen Auckland und Brisbane, San Francisco, Rarotonga International Airport (RAR) und Vancouver International Airport (YVR) eingesetzt. Weitere Strecken sollen im Laufe des Modernisierungsprogramms bekanntgegeben werden. Die erneuerte Kabine der Air New Zealand B787-9 bietet in allen Klassen deutliche Verbesserungen. Neues Design für Business Premier und Economy Class

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Flughafen Wolgograd erhält Zusatznamen „Stalingrad“

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem Flughafen der Stadt Wolgograd bei einem Besuch einen Zusatznamen verliehen: Stalingrad. Dies erfolgte per Erlass, der nach Putins Besuch in der Stadt unterzeichnet wurde. Die Maßnahme soll an den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg erinnern. Die Stadt an der Wolga trug bis 1961 den Namen Stalingrad, wurde dann aber in Wolgograd umbenannt, um den Namen des Diktators Josef Stalin zu tilgen. Die Entscheidung Putins wird von Beobachtern als Teil einer zunehmenden Rehabilitierung Stalins in Russland unter seiner Herrschaft gesehen. In Wolgograd erinnerte Putin an die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43, bei der die deutsche Wehrmacht und ihre Verbündeten besiegt wurden. An der Veranstaltung nahm auch der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko teil. Gouverneur Andrej Botscharow erklärte, die Umbenennung des Flughafens sei eine Bitte von Weltkriegsveteranen und Teilnehmern des Krieges gegen die Ukraine. Die russische Regierung versucht unter Putin verstärkt, sowjetische Siege als rein russische Errungenschaften darzustellen, obwohl in der Sowjetarmee auch Soldaten aus anderen damaligen Sowjetrepubliken dienten. Die Umbenennung des Flughafens erfolgt im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Kriegsendes 1945. In Deutschland ist die Teilnahme russischer Vertreter an Gedenkfeiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs umstritten. Das Auswärtige Amt empfahl, keine russischen Gäste zu solchen Veranstaltungen einzuladen, da Russland diese zur Propaganda seines Angriffskrieges gegen die Ukraine nutzen könnte.

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Belgrad, Sarajevo und Zagreb führen Wachstum bei Flughäfen Ex-Jugoslawiens an

Die Flughäfen in Belgrad, Sarajevo und Zagreb werden im laufenden zweiten Quartal 2025 (April bis Juni) voraussichtlich das stärkste Wachstum unter den Flughäfen des ehemaligen Jugoslawien verzeichnen. Diese drei Flughäfen weisen die größte Zunahme an planmäßigen Sitzplatzkapazitäten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Der Flughafen Belgrad führt das Feld mit einem zusätzlichen Angebot von 271.140 Sitzplätzen an. Dieses Wachstum in Belgrad ist hauptsächlich auf die Aktivitäten der nationalen Fluggesellschaft Air Serbia und der Billigfluglinie Wizz Air zurückzuführen. Air Serbia plant im zweiten Quartal die Einführung von fünf neuen Strecken, was zu einem zusätzlichen Angebot von 91.487 Sitzplätzen führt. Wizz Air erhöht ihre Kapazität um 72.610 Sitze durch zwei neue Routen und den Einsatz größerer Flugzeuge des Typs Airbus A321neo anstelle des Airbus A320. Der Flughafen Sarajevo wird im gleichen Zeitraum ein zusätzliches Angebot von 192.163 Sitzplätzen aufweisen. Dieses deutliche Wachstum ist vor allem auf die Präsenz von Ryanair zurückzuführen, die fünf neue Strecken ab Sarajevo aufgenommen hat. Darüber hinaus planen die meisten Fluggesellschaften, die die bosnisch-herzegowinische Hauptstadt anfliegen, eine Erhöhung ihrer Flugfrequenzen und der angebotenen Sitzplätze. Ryanair steuert 87.026 zusätzliche Sitze zum Wachstum in Sarajevo bei, während Pegasus Airlines ihre Kapazität um 26.716 Sitze im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Über die Passagierzahlen berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Fluglärm beeinträchtigt Schlaf von über 100.000 Anwohnern des Brüsseler Flughafens

Ein neuer Bericht des Luftfahrtberatungsunternehmens To70 zeigt, dass im Jahr 2024 über 101.000 Menschen, die in der Nähe des Flughafens Brüssel leben, unter „erheblich gestörtem Schlaf“ aufgrund von Fluglärm litten. Die Studie, die auf Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) basiert und im Rahmen der aktualisierten Umweltgenehmigung des Flughafens durchgeführt wurde, identifiziert Brüssel selbst sowie die Stadtteile Schaarbeek und Evere als am stärksten betroffen. Die Untersuchung ergab weiterhin, dass schätzungsweise 209.000 Anwohner tagsüber und nachts „erheblich gestört“ wurden. Mehr als 13.000 Personen waren Lärmpegeln über 55 Dezibel ausgesetzt und wurden als „potenziell stark beeinträchtigt“ eingestuft. Interessanterweise ist der Anstieg der Zahl der lärmbetroffenen Anwohner laut dem Bericht nicht primär auf eine Zunahme des Flugverkehrs zurückzuführen. Obwohl die Anzahl der Flugbewegungen im Jahr 2024 mit knapp 199.000 unter dem Niveau vor der Pandemie lag, führt das Bevölkerungswachstum in den umliegenden Gebieten zu einer höheren Anzahl von Menschen, die Fluglärm ausgesetzt sind. Der Bericht hebt jedoch auch eine positive Entwicklung hervor: Der Einsatz von leiseren Flugzeugen der nächsten Generation nimmt zu und machte im Jahr 2024 bereits 36 Prozent aller Flüge aus. Diese Entwicklung könnte perspektivisch zu einer Reduzierung der Lärmbelastung beitragen, wird aber die aktuelle Situation für viele Anwohner noch nicht spürbar verbessern. Die Ergebnisse der Studie dürften die Diskussion über Maßnahmen zur Reduzierung des Fluglärms rund um den Brüsseler Flughafen weiter anheizen.

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Kopenhagen verzeichnet passagierstärksten April aller Zeiten

Der Flughafen Kopenhagen hat im April 2025 mit 2,7 Millionen Reisenden den verkehrsreichsten April seiner Geschichte erlebt. Dieser Rekord wurde durch den starken Reiseverkehr über Ostern sowie eine steigende Nachfrage nach Flügen nach Südeuropa und in die Vereinigten Staaten ermöglicht. Spanien blieb dabei ein besonders beliebtes Reiseziel, wobei Barcelona und Malaga hervorstachen. London führte die Rangliste der einzelnen Städte an. Die Routen in die USA erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit und zählten 105.000 Passagiere, was einem Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres entspricht. New York, Washington D.C. und Los Angeles waren hierbei die wichtigsten Destinationen. Dieser Anstieg des Passagieraufkommens unterstreicht die anhaltende Attraktivität des Flughafens Kopenhagen als wichtiges Drehkreuz für den internationalen Reiseverkehr. Ein besonderes Ereignis im April war zudem das 100jährige Bestehen des Flughafens, das am 20. April mit Feierlichkeiten für über 100.000 Reisende begangen wurde. Die Geschichte des Flughafens reicht bis ins Jahr 1925 zurück, als er als einer der ersten privaten Flughäfen weltweit mit einer Graspiste eröffnet wurde. Die nun erreichten Passagierzahlen im Jubiläumsjahr unterstreichen die kontinuierliche Bedeutung des Flughafens für die regionale und internationale Konnektivität.

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Nonstopflüge verbinden Süddeutschland und Schweiz wieder mit Usedom

Der Flughafen Heringsdorf auf der Insel Usedom bietet in der aktuellen Flugsaison wieder Nonstopverbindungen aus Süddeutschland und der Schweiz an. Wie Usedom Tourismus zum Saisonbeginn mitteilte, wird die Strecke von Friedrichshafen am Bodensee sowie die Verbindung von Zürich jeweils samstags bedient. Damit ist die Flugverbindung in die Schweiz erstmals seit dem Jahr 2019 wieder verfügbar. Neben den beiden neuen bzw. wieder aufgenommenen Strecken werden auch in dieser Saison wieder Nonstopflüge von und nach Kassel, Mannheim, Frankfurt sowie Luxemburg angeboten, ebenfalls jeweils am Samstag. Der Start der Linienflug-Saison am Flughafen Heringsdorf erfolgte am 3. Mai und dauert bis Ende Oktober. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Flughafen nach Angaben der Betreiber rund 21.700 Linienflugpassagiere. Die Wiederaufnahme der Nonstopflüge aus der Schweiz und die Beibehaltung der Verbindungen aus wichtigen süd- und westdeutschen Städten unterstreichen die Bedeutung des Flughafens Heringsdorf für den Tourismus auf der Insel Usedom. Die direkten Flugangebote erleichtern die Anreise für Urlauber aus diesen Regionen und tragen zur Attraktivität der Ostseeinsel als Reiseziel bei. Es wird erwartet, dass die neuen Verbindungen, insbesondere die nach Zürich, zu einer weiteren Steigerung der Passagierzahlen in dieser Saison beitragen werden.

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Sicherheitsvorfall legt Flugbetrieb in Shannon kurzzeitig lahm

Der Flugbetrieb am Flughafen Shannon in Irland musste am Donnerstagabend vorübergehend eingestellt werden, nachdem ein weißer Lieferwagen die Flughafenumzäunung durchbrochen hatte und drei Personen in orangefarbenen Overalls auf ein Rollfeld gelaufen waren. Der Vorfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr Ortszeit und führte zu einer umgehenden Reaktion der Flughafenpolizei und der irischen Polizei Gardaí. Der Lieferwagen blieb in einem Graben stecken und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Die Sicherheitsbehörden nahmen die drei Verdächtigen fest, die nun gemäß des irischen Strafrechtsgesetzes in Gewahrsam gehalten werden, während die Ermittlungen andauern. Der Flugbetrieb am Flughafen wurde nach etwa einer Stunde Unterbrechung um 19:30 Uhr wieder aufgenommen. Während der Sperrung kam es zu Verspätungen im Flugplan. Die genauen Hintergründe und Motive der drei Personen, die in die Sicherheitszone des Flughafens eindrangen, sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Es ist nicht bekannt, ob die Aktion einen politischen Hintergrund hatte oder auf andere Motive zurückzuführen ist. Sicherheitsverletzungen an Flughäfen können erhebliche Störungen des Flugbetriebs verursachen und ziehen in der Regel umfangreiche Ermittlungen nach sich, um die Sicherheit des Luftverkehrs zu gewährleisten.

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Lufthansa ringt mit roten Zahlen – „Turnaround“-Programm soll Wende bringen

Die Deutsche Lufthansa AG befindet sich weiterhin in einer wirtschaftlich angespannten Lage und kämpft mit erheblichen Verlusten. Trotz erster zarter Anzeichen einer Besserung durch das eingeleitete Fitness-Programm „Turnaround“ musste die größte deutsche Fluggesellschaft im ersten Quartal des laufenden Jahres erneut einen hohen Betriebsverlust von 553 Millionen Euro im Kerngeschäft Lufthansa Airlines hinnehmen. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens hervor. Parallel dazu vermeldet der niederländische Konkurrent KLM, der mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist, Fortschritte durch eigene Sparmaßnahmen. Das von Lufthansa initiierte Programm „Turnaround“ zielt darauf ab, durch eine Kombination aus Kostensenkungen und Umsatzsteigerungen die finanzielle Leistungsfähigkeit des Konzerns nachhaltig zu verbessern. Die volle Wirkung dieses Maßnahmenpakets wird allerdings erst für das Jahr 2028 erwartet, in dem sich „Turnaround“ in einem Ergebnisplus von 2,5 Milliarden Euro niederschlagen soll. Bereits für das Jahr 2026 rechnet Lufthansa mit einem Beitrag von immerhin 1,5 Milliarden Euro zum Betriebsergebnis aus diesem Programm. Erste Erfolge bei operationeller Stabilität sichtbar Obwohl die finanziellen Auswirkungen noch auf sich warten lassen, erkennt Lufthansa bereits erste positive Entwicklungen im operativen Geschäft. „Erste Erfolge zeigen sich bei der operationellen Stabilität mit verbesserter Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit“, hieß es in der vergangenen Woche aus der Frankfurter Konzernzentrale. Diese Verbesserung der operativen Abläufe ist ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen der Passagiere zurückzugewinnen und die Effizienz des Flugbetriebs zu steigern. Der aktuelle Betriebsverlust von 553 Millionen Euro im ersten Quartal 2025 stellt zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal dar, in dem Lufthansa Airlines noch tiefer in den roten Zahlen steckte. Allerdings ist zu

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