Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Türkische Ägäis lockt mit Vielfalt für Kultur-, Natur- und Badeurlauber

Die türkische Ägäis, die sich von Izmir im Norden bis nach Fethiye im Süden erstreckt, etabliert sich zunehmend als attraktive Alternative zur bekannteren Türkischen Riviera. Urlauber entdecken die Region im Südwesten der Türkei mit ihrer abwechslungsreichen Küstenlandschaft, antiken Stätten und naturbelassenen Gebieten für sich. Die Region besticht durch versteckte Buchten, türkisfarbenes Wasser und Sandstrände, eingebettet in eine hügelige, grüne Umgebung. Zahlreiche historische Stätten wie Ephesos, Pergamon und Priene zeugen von der reichen Geschichte. Naturliebhaber finden Gefallen an Olivenhainen, Pinienwäldern und Wanderwegen. Die Mischung aus authentischer Atmosphäre, vielfältiger Küche und angenehmem Klima macht die türkische Ägäis besonders reizvoll. Reiseveranstalter Alltours hat sein Flugangebot in die Region für den Sommer 2025 auf 320 Flüge pro Woche ausgebaut und bietet Direktflüge zu den internationalen Flughäfen Izmir, Bodrum und Dalaman an. Auch das Hotelangebot wurde auf über 150 Häuser erweitert. Als besondere Tipps werden Didim mit dem Apollon-Tempel und der Nähe zu Ephesus sowie Fethiye mit dem Lykischen Weg und Ölüdeniz hervorgehoben.

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Stromausfall am Flughafen London-Heathrow verursacht hohe Kosten für IAG

Ein schwerwiegender Stromausfall am Flughafen London-Heathrow im März 2025, verursacht durch einen Brand in einem Umspannwerk, hat dem Mutterkonzern der British Airways, der International Airlines Group (IAG), nach eigenen Angaben Kosten in Höhe von rund 50 Millionen Euro verursacht. Der Vorfall führte zu einem nahezu vollständigen Stillstand des Flugbetriebs für beinahe einen ganzen Tag und beeinträchtigte zehntausende Passagiere. Der Auslöser für die massiven Störungen war ein Brand in der North Hyde Substation, einem wichtigen Umspannwerk zur Energieversorgung der Region. Die Londoner Feuerwehr rückte am Abend des 20. März 2025 zu dem Brandort aus, wo drei sogenannte Supergrid-Transformatoren beschädigt wurden. Infolge des Feuers verloren etwa 70.000 Endverbraucher die Stromversorgung. Der Flughafen Heathrow, dessen Betrieb maßgeblich von einer stabilen Energieversorgung abhängt, ordnete daraufhin eine weitgehende Schließung an. Finanzielle Auswirkungen auf die IAG Die Folgen des Stromausfalls schlugen sich nun in den Ergebnissen des ersten Quartals 2025 der IAG nieder, die am 9. Mai 2025 veröffentlicht wurden. Der Konzern, zu dem neben British Airways auch Iberia und Aer Lingus gehören, gab an, daß der Ausfall die operativen Kosten signifikant beeinflusst habe. British Airways ist der Hauptkunde des Flughafens Heathrow und dominiert dort den Flugbetrieb von den Terminals 3 und 5 aus. Die IAG erklärte, der Stromausfall habe einen „nachteiligen Effekt“ gehabt und die erwarteten Einnahmen in den ersten drei Monaten des Jahres um etwa ein Prozent geschmälert. Konkret führte die Schließung des Flughafens Heathrow am 21. März zu einer Erhöhung der Non-Fuel Unit Costs um etwa einen Prozentpunkt, so die IAG. Der Betreiber

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Norse Atlantic reduziert Streckennetz, setzt aber auf neue Langstreckenverbindung ab Athen

Die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways sieht sich weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert und hat ihr Streckennetz abermals reduziert. Während der Fokus zunehmend auf Charterflüge und die Vermietung von Flugzeugen gelegt wird, plant die Airline für den Sommer dennoch eine neue Langstreckenverbindung zwischen Athen und Los Angeles. Der vollständige Flugplan von Norse für Mai bis September umfaßt zwölf US-Routen, die sechs europäische Flughäfen (Athen, Berlin, London Gatwick, Oslo, Paris CDG und Rom Fiumicino) mit vier Zielen in den USA (Los Angeles, Miami, New York JFK und Orlando) verbinden. Insgesamt plant Norse zwischen Juni und September 1.124 Abflüge von Europa in die USA, mit bis zu elf täglichen Flügen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Flüge um vier Prozent gesunken, was die Schwierigkeiten der Fluggesellschaft widerspiegelt, insbesondere im schwächeren September (-9 Prozent). Norse konzentriert sich verstärkt auf die Hauptsommermonate, was zu höheren Auslastungen und Erträgen beitragen soll. Im Vergleich zum Sommer 2024 hat die Fluggesellschaft die Verbindungen von Gatwick nach Las Vegas und Miami sowie von Oslo nach Los Angeles und Miami eingestellt. Die Strecke Gatwick-Miami wird im Oktober endgültig eingestellt. Diese Reduzierungen deuten auf eine strategische Neuausrichtung des Streckennetzes hin, möglicherweise um sich auf profitablere Routen zu konzentrieren. Am 3. Juni wird Norse Atlantic die längste geplante Strecke ihrer Geschichte aufnehmen: die Verbindung von Athen nach Los Angeles. Die viermal wöchentlich angebotenen Flüge haben eine maximale Blockzeit von 13 Stunden und 30 Minuten und werden zwischen Juni und September durchgeführt. Daten zeigen, daß auf dieser Strecke im vergangenen Jahr 118.000

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Air Baltic verzeichnet Erfolg mit Business Class Upgrade per Gebot

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic vermeldet positive Ergebnisse nach der Einführung ihres Angebots, Passagieren die Möglichkeit zu geben, auf ein Upgrade in die Business Class zu bieten. Der im Dezember 2024 in Zusammenarbeit mit Plusgrade, einem Anbieter von Zusatzumsatzlösungen, gestartete Service erfreut sich großer Beliebtheit. Seit der Einführung haben über 7.500 Fluggäste erfolgreich Gebote für ein Upgrade abgegeben, was zu einem deutlichen Umsatzanstieg für die Airline geführt hat. Natālija Kuzmina, die Leiterin für Kundenerfahrung und Einblicke bei Air Baltic, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. Sie betonte, dass der neue Upgrade-Service seit seiner Einführung im vergangenen Jahr zu einem stetigen Anstieg der Business-Class-Passagiere geführt habe. Der Dienst biete den Kunden mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihres Reiseerlebnisses und ermögliche es mehr Passagieren, Premium-Optionen zu nutzen. Gleichzeitig trage er positiv zur Geschäftsentwicklung der Fluggesellschaft bei. Die Partnerschaft mit Plusgrade werde positiv bewertet und soll zukünftig um weitere Produkte erweitert werden. Der Prozess für ein Business Class Upgrade per Gebot ist unkompliziert. Sieben Tage vor dem Abflug erhalten Passagiere, für deren Strecke ein Upgrade verfügbar ist, eine Einladungs-E-Mail. Anschließend können sie ein Gebot abgeben. Spätestens zwölf Stunden vor dem Abflug werden die Passagiere informiert, ob ihr Gebot akzeptiert wurde. Die Startgebote beginnen auf ausgewählten Strecken bei 60 Euro, wobei für längere oder stark nachgefragte Strecken höhere Anfangspreise gelten. Die größte Nachfrage nach dem Upgrade-Service wurde auf Flügen von Riga nach Wien, Paris und Tallinn verzeichnet, mit Startgeboten von 85, 95 bzw. 65 Euro.

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Emirates und Hapag-Lloyd Cruises schnüren Luxusreisepakete

Die Fluggesellschaft Emirates und die Kreuzfahrtreederei Hapag-Lloyd Cruises intensivieren ihre Zusammenarbeit und werden zur Saison 2026/2027 gemeinsame „Spezialpakete für Luxusreisen“ anbieten. Die Kooperation wurde auf dem Arabian Travel Market in Dubai bekanntgegeben. Konkret sollen kombinierte Angebote für ausgewählte Routen der Hapag-Lloyd-Schiffe Europa 2, Hanseatic Inspiration und Hanseatic Spirit entwickelt werden. Ziel ist es, Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis aus Flug und Kreuzfahrt zu bieten. Auf operativer Ebene wollen die beiden Unternehmen zudem Informationen austauschen, um die Servicequalität weiter zu verbessern und Möglichkeiten zur Integration von Premium-Services an gemeinsamen Destinationen zu prüfen. Details zu den konkreten Angeboten und der operativen Zusammenarbeit wurden noch nicht veröffentlicht. Diese Partnerschaft zweier im Premiumsegment etablierter Marken zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach exklusiven Reiseerlebnissen zu bedienen. Durch die Bündelung ihrer jeweiligen Stärken im Flug- und Kreuzfahrtbereich wollen Emirates und Hapag-Lloyd Cruises ihren Kunden ein noch hochwertigeres und komfortableres Reiseerlebnis ermöglichen.

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Österreicher reisen trotz Wirtschaftslage weiterhin gerne – Inland bleibt beliebtestes Urlaubsziel

Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung hat im Jahr 2024 trotz einer sich abschwächenden Wirtschaft kaum nachgelassen. Laut aktuellen Daten von Statistik Austria unternahmen die in Österreich lebenden Personen 27,53 Millionen Urlaubsreisen mit mindestens einer Übernachtung, inklusive Besuchen bei Verwandten und Bekannten. Davon entfielen 13,03 Millionen Reisen auf Ziele innerhalb Österreichs und 14,50 Millionen Reisen auf das Ausland. Zusätzlich wurden 3,81 Millionen Geschäftsreisen im In- und Ausland durchgeführt. „Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung ist trotz schwächelnder Wirtschaft ungebrochen. Drei Viertel aller Personen ab 15 Jahren unternahmen im Jahr 2024 mindestens eine Urlaubsreise. Damit bleibt die Reiseintensität mit 76,4 Prozent weiterhin auf hohem Niveau und erreicht fast den Rekordwert von 76,7 Prozent im Jahr 2023. Die beliebteste Urlaubsdestination war Österreich. 47,3 Prozent der Urlaubsreisen wurden im Inland verbracht, um 2,5 Prozent mehr als 2023. Die Anzahl der Auslandsurlaubsreisen stieg im Vergleich zum Jahr um 1,4 Prozent; Italien war mit fast 20 Prozent das beliebteste Ziel“, erklärte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Insgesamt unternahmen 5,91 Millionen Urlaubsreisende die genannten 27,53 Millionen Urlaubsreisen im In- und Ausland. Pro reisender Person entspricht dies durchschnittlich fünf Urlaubsreisen. Die Gesamtzahl der Urlaubsreisen lag damit leicht über dem Niveau von 2023 (+1,9 Prozent; 27,01 Millionen Urlaubsreisen). Am reisefreudigsten zeigten sich die 15- bis 24-Jährigen mit einer Reiseintensität von 89,2 Prozent. Steiermark, Niederösterreich und Salzburg als Top-Inlandsziele Fast die Hälfte der Urlaubsreisen (47,3 Prozent bzw. 13,03 Millionen) verbrachten die Österreicher im eigenen Land, womit Österreich die beliebteste Urlaubsdestination für seine Bürger bleibt. Die Zahl der Urlaubsreisen mit Übernachtung im Inland

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Hohe Verluste und negatives Eigenkapital belasten Croatia Airlines im ersten Quartal 2025

Croatia Airlines hat eines ihrer größten Verluste im ersten Quartal hinnehmen müssen, begleitet von einem Umsatzrückgang und negativem Eigenkapital. Im ersten Quartal 2025 verzeichnete die Fluggesellschaft einen Nettoverlust von 15,9 Millionen Euro, was einer Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem Verlust von 9,9 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die operativen Einnahmen sanken im Jahresvergleich um drei Prozent auf 42,9 Millionen Euro, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Passagiereinnahmen um neun Prozent zurückzuführen ist, obwohl die Passagierzahl um zwei Prozent stieg. Auf der Kostenseite stiegen die Betriebsausgaben um sieben Prozent auf 58,3 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf höhere Abschreibungskosten (+67 Prozent) infolge der Hinzufügung von zwei Airbus A220-Flugzeugen zur Flotte sowie auf gestiegene Ausgaben für Personal, Wartung und Flughafendienstleistungen zurückzuführen. Die Personalkosten stiegen nach der Einführung eines neuen Tarifvertrags und der Einstellung zusätzlichen Flug- und Wartungspersonals in Vorbereitung auf die stark frequentierte Sommersaison. Verschlechterter Cashflow und negatives Eigenkapital Auch die Cashflow-Entwicklung verschlechterte sich mit einem Nettoabfluß von sechs Millionen Euro und einem Rückgang der liquiden Mittel um 13 Prozent auf 38,8 Millionen Euro bis Ende März. Während der gesamte Mittelzufluß leicht auf 60,7 Millionen Euro stieg, übertrafen die Mittelabflüsse aus operativer Tätigkeit und Investitionen die Erwartungen aufgrund von Vorauszahlungen für den Sommerbetrieb und Wartungsrücklagen. In der Bilanz blieben die Gesamtaktiva im Jahresvergleich unverändert, das Eigenkapital drehte jedoch ins Negative auf minus 14,4 Millionen Euro, was auf anhaltende Verluste zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 26 Prozent, hauptsächlich aufgrund von Vorauszahlungen für Tickets für den Sommer,

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Serienfertigung der modernisierten Dornier Do228 NXT in Oberpfaffenhofen gestartet

Der Flugzeughersteller General Atomics Aerotec Systems hat mit der Endmontage der ersten Do228 NXT begonnen. Diese Weiterentwicklung der bekannten Dornier Do228 entsteht am Standort Oberpfaffenhofen, wobei wesentliche Produktionsschritte in Eigenregie durchgeführt werden. Wie das Unternehmen mitteilte, verläuft die Serienfertigung planmäßig und die Auslieferung der ersten Maschine wird in den kommenden Monaten erwartet. Die Do228 NXT zeichnet sich durch diverse technische Verbesserungen aus. Dazu gehören eine LED-Kabinenbeleuchtung, eine moderne Klimaanlage, verbesserte Bremssysteme sowie ein aktualisiertes Navigationssystem. Die zentralen Komponenten für dieses Flugzeug stammen, so General Atomics Aerotec Systems, aus Deutschland und Europa. Der Rumpf der NXT-Serie wird vom französischen Unternehmen Potez Aéronautique gefertigt und zur Endmontage nach Oberpfaffenhofen geliefert. Die ursprüngliche Dornier Do228 absolvierte ihren Erstflug bereits 1981 und wurde bis 1998 gebaut. Seit 2009 gab es eine modernisierte Version namens Do228 NG, deren Produktion General Atomics Europe im Jahr 2021 übernahm und zur nun gefertigten Do228 NXT weiterentwickelte. Die Do228 ist ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug mit Kurzstart- und Landefähigkeiten, das sich durch seine Vielseitigkeit für verschiedene Einsatzzwecke eignet.

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„Spende Dein Pfand“ am Flughafen Köln/Bonn feiert zehnjähriges Jubiläum

Das Projekt „Spende Dein Pfand“ am Köln Bonn Airport begeht sein zehnjähriges Bestehen und kann auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken. Seit Mai 2015 haben Fluggäste rund drei Millionen Pfandflaschen in die aufgestellten Sammeltonnen geworfen. Dadurch sind Pfanderlöse von knapp 740.000 Euro zusammengekommen, die zur Finanzierung von Arbeitsplätzen für ehemals Langzeitarbeitslose eingesetzt werden. Die Initiative, eine Kooperation des Flughafens mit dem JobWerk Porz und dem Recyclingunternehmen Der Grüne Punkt, ermöglicht die Beschäftigung von drei Pfandbeauftragten des JobWerk Porz am Flughafen. Diese Mitarbeiter leeren die Sammeltonnen, sortieren und verpacken das Leergut und gewährleisten so einen reibungslosen Ablauf. Der Grüne Punkt führt die gesammelten Flaschen dem Wertstoffkreislauf zu, während die Pfanderlöse vollständig dem JobWerk Porz zugutekommen. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, lobte das Projekt als „Paradebeispiel für gelebte Nachhaltigkeit – sozial, ökologisch und regional wirksam“ und kündigte eine zusätzliche jährliche Unterstützung des Flughafens in Höhe von 10.000 Euro für die Logistikkosten an. Inez Wolf, Geschäftsführerin des JobWerk Porz, betonte die konkreten Chancen für Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt oft benachteiligt sind. Jörg Deppmeyer vom Grünen Punkt hob hervor, wie aus vermeintlichem Abfall ein Mehrwert für soziale Projekte und den Ressourcenschutz entstehen könne.

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Wien verlängert Straßenbahnlinie 18 – Fahrverbot für Autos in der Stadionallee geplant

Ab Herbst 2026 soll die Wiener Straßenbahnlinie 18 von der Schlachthausgasse bis zum Handelskai verlängert werden. Während der Mobilitätsclub diese Erweiterung der öffentlichen Verkehrskapazitäten grundsätzlich begrüßt, kritisiert er die damit einhergehenden Einschränkungen für den motorisierten Verkehr. Konkret ist geplant, in der Stadionallee zwischen der Lusthausstraße und dem Stadionbadparkplatz ein Fahrverbot für Autos und Motorräder einzurichten. Dies bedeutet, daß der Durchgangsverkehr zwischen dem zweiten und dritten Bezirk künftig entweder über die Tangente oder den Praterstern ausweichen muß. Der ÖAMTC sieht diese Maßnahme kritisch. Verkehrsexperte Matthias Nagler bemängelt, daß dies für viele Anwohner massive Zeitverluste und unnötige Mehrkilometer bedeute, insbesondere für Fahrer von Mopeds oder vignettenfreien Fahrzeugen, die nicht auf die Autobahn ausweichen könnten. Zudem wird es durch die Verlängerung der Linie 18 auch in der Schlachthausgasse, am Rennweg und auf der Stadionbrücke zu einer Reduzierung der Fahrstreifen kommen, was der ÖAMTC als mögliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit des Straßennetzes, insbesondere an Kreuzungen, ansieht. Nagler äußerte sogar die Befürchtung von Behinderungen für die Straßenbahn selbst an einzelnen Stellen. Der ÖAMTC hatte im Vorfeld alternative Planungsvorschläge eingebracht, die ein Miteinander aller Verkehrsformen in der Stadionallee ermöglicht hätten, diese wurden von der Stadt Wien jedoch nicht weiter berücksichtigt. Auch die Einwände zahlreicher Bürgerinitiativen im zweiten und dritten Bezirk fanden kein Gehör. Nagler resümiert, daß der Ausbau des öffentlichen Verkehrs zwar wichtig sei, in diesem Fall jedoch der Autoverkehr unnötigerweise gänzlich ausgeschlossen werde, wodurch eine Chance verpaßt worden sei, die Interessen aller Verkehrsteilnehmer im Sinne einer lebenswerten Stadt zu berücksichtigen.

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