
Lufthansa beendet Flugverbindung Paderborn-München – Regionale Initiative sichert Ersatzverkehr
Nach einer langen Geschichte von Direktverbindungen zwischen Paderborn und dem Drehkreuz München endet diese Ära zum 31. Mai. Die Lufthansa begründet die Einstellung der Strecke mit zu geringer Auslastung und hohen Betriebskosten. Doch die Region Ostwestfalen-Lippe zeigt sich entschlossen, ihre Anbindung an den internationalen Flugverkehr nicht zu verlieren. Mit der Gründung der Initiative Skyhub PAD wurde innerhalb weniger Monate eine Lösung gefunden, die nahtlos an die bisherigen Flüge anknüpfen soll. Die Entscheidung der Lufthansa, die Linie zwischen Paderborn und München einzustellen, sorgte regional für Enttäuschung. Besonders für Geschäftsreisende aus Ostwestfalen-Lippe war die Verbindung ein wichtiger Baustein, um das Interkontinental-Drehkreuz München zu erreichen. Trotz der Bedeutung der Strecke für die Region habe die Auslastung nicht den Erwartungen entsprochen, so eine Sprecherin der Lufthansa. Gleichzeitig seien die gestiegenen Betriebskosten durch Personal, Treibstoff und Flughafenentgelte wirtschaftlich nicht mehr tragbar gewesen. Diese Entwicklung reiht sich in eine Strategie der Lufthansa ein, unrentable Regionalflüge zu streichen und den Fokus auf größere Märkte und lukrativere Verbindungen zu legen. Neben Paderborn waren auch andere kleinere Flughäfen in Deutschland von ähnlichen Kürzungen betroffen, etwa in Erfurt und Friedrichshafen. Skyhub PAD: Regionale Initiative übernimmt Verantwortung Um den drohenden Verlust der Verbindung nach München zu verhindern, wurde im November 2024 die private Initiative Skyhub PAD ins Leben gerufen. Dahinter stehen mehrere Unternehmen aus der Region, die nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den infrastrukturellen Wert der Flugverbindung erkennen. Ziel von Skyhub PAD ist es, ab Juni 2025 nahtlos an den bisherigen Flugplan anzuknüpfen und die Verbindung über einen alternativen Anbieter








