Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Star Alliance eröffnet erste Lounge in Asien am Flughafen Guangzhou

Star Alliance, die weltweit größte Airline-Allianz, hat am Guangzhou Baiyun International Airport (CAN) ihre erste asiatische Lounge eröffnet. Die 750 Quadratmeter große Einrichtung in Terminal 1 steht First- und Business-Class-Reisenden sowie Inhabern des Gold-Status der Allianz rund um die Uhr zur Verfügung. Sie bietet Platz für bis zu 100 Gäste und umfasst Arbeitsbereiche, Ruhezonen, Duschmöglichkeiten und einen VIP-Bereich für private Meetings. Die Lounge zeichnet sich durch ihre offene Gestaltung, tageslichtdurchflutete Glasfassaden und eine Verbindung zur regionalen Kultur aus. Ein besonderes Highlight ist eine „Tea Appreciation Corner“, die auf die Teekultur der Region verweist. Ergänzend wird eine Auswahl an lokalen Speisen und Getränken angeboten. Der Flughafen Guangzhou, ein wachsendes Drehkreuz in Asien, bedient derzeit mit zehn Mitgliedsfluggesellschaften von Star Alliance über 50 Ziele in zehn Ländern. Eine weitere Lounge ist bereits für Terminal 3 in Planung. Star Alliance-CEO Theo Panagiotoulias betonte die strategische Bedeutung Asiens für die Luftfahrt und lobte Guangzhou als wichtigen Knotenpunkt. Der Flughafen sieht die Eröffnung als Vertrauensbeweis in seine internationale Rolle.

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Drohnensichtung über dem Hamburger Hafen: Untersuchung eingeleitet

Am Freitag wurde über dem Hamburger Hafen eine Drohne gesichtet, während der britische Flugzeugträger HMS Queen Elizabeth dort vor Anker lag. Die Bundeswehr bestätigte den Vorfall und setzte ein Drohnenabwehrteam mit einem Störsender HP-47 ein. Eine Schussabgabe erfolgte nicht. Die Drohne, etwa 1,5 Meter groß, verschwand Berichten zufolge in einem Containerterminal. Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit unklar. Die Präsenz des Flugzeugträgers in Hamburg ist Teil eines diplomatischen Besuchs zur Vertiefung der deutsch-britischen Verteidigungsbeziehungen. Auf der Queen Elizabeth fanden hochrangige Gespräche über die militärische Zusammenarbeit und Rüstungsbeschaffung statt, an denen Vertreter aus Deutschland und Großbritannien teilnahmen. Der Hafenbesuch markiert zudem die erste Ankunft eines Trägers dieser Klasse in Hamburg.

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Denver: Boeing 737-800 der Southwest Airlines kehrt wegen Druckproblem zurück

Am 21. November 2024 wurde ein routinemäßiger Flug der Southwest Airlines von Denver nach Oakland durch ein technisches Problem unterbrochen, das die Sicherheit der Passagiere und Crew in den Fokus rückte. Ein Druckproblem zwang die Boeing 737-800, kurz nach dem Start umzukehren und eine Sicherheitslandung auf dem Denver International Airport (DEN) durchzuführen. Dank des professionellen Eingreifens der Crew und der Bodenabfertigung verlief der Vorfall glimpflich, ohne Verletzte oder größere Beeinträchtigungen. Flug SWA4277 hob um 20:50 Uhr Ortszeit in Denver ab. Die Boeing 737-800 (Registrierung N8551Q) sollte die 1.169 Meilen lange Strecke zum Oakland International Airport (OAK) bewältigen. Bereits wenige Minuten nach dem Start erreichte das Flugzeug jedoch eine Höhe von nur 12.200 Fuß und begann daraufhin rasch zu sinken. Normalerweise steigt ein Flugzeug dieses Typs auf eine Reiseflughöhe von etwa 35.000 Fuß. Ein technisches Problem bei der Kabinendruckregelung verhinderte, daß die Kabine ordnungsgemäß unter Druck gesetzt werden konnte. Dies führte dazu, daß die Piloten das Flugzeug zunächst auf eine sichere Höhe von 10.000 Fuß und später auf 7.700 Fuß brachten, um die Belastung für Passagiere und Crew zu minimieren. Sauerstoffmasken wurden nicht benötigt, und Berichten zufolge blieb die Situation an Bord ruhig. Rückkehr nach Denver Die Besatzung entschied sich, nach Denver zurückzukehren. Dort wurden zwei Warteschleifen geflogen, um Treibstoff zu verbrennen und das Gewicht des Flugzeugs für die Landung zu reduzieren. Nach 31 Minuten Flugzeit landete die Maschine sicher in Denver. Sie rollte eigenständig zurück zum Gate, und die Passagiere konnten das Flugzeug ohne Zwischenfälle verlassen. Southwest Airlines stellte den

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Flughafen BER ergreift Maßnahmen gegen Vogelschlag: Spezialfolien sollen Glasfassaden sichern

Nach Jahren der Kritik von Naturschutzverbänden nimmt der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) Änderungen an seinen Glasfassaden vor, um Vögel besser vor Kollisionen zu schützen. Mit der Installation von Spezialfolien auf den Glasfronten des Terminals 1 setzt der Hauptstadtflughafen ein sichtbares Zeichen für die Verbesserung seines Gebäudeschutzes – eine Maßnahme, die bereits lange gefordert wurde. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2020 steht der BER nicht nur für Verzögerungen und bauliche Herausforderungen, sondern auch für massive Kritik von Naturschutzorganisationen wie dem NABU und dem BUND. Diese hatten den Flughafenbetreibern wiederholt vorgeworfen, die Gefahr für Vögel, die an den großen Glasfassaden des Terminals verenden, zu ignorieren. Die durchsichtigen Glasflächen stellen für viele Vogelarten eine kaum wahrnehmbare Barriere dar. Jährlich kam es zu zahlreichen Kollisionen, die in der Regel tödlich endeten. Die Flughafengesellschaft räumt ein, daß die Glasfassaden des Terminals bisher zwar den baulichen Anforderungen entsprachen, jedoch nicht ausreichend Schutz gegen Vogelschlag boten. Die nun geplanten Maßnahmen sollen diesem Problem endlich entgegenwirken. Spezialfolien als Lösung Ab der kommenden Woche sollen auf der gesamten straßenseitigen Glasfront des Terminals 1 spezielle Folien angebracht werden, die mit einzelnen Punkten versehen sind. Diese Folien sollen den höchstmöglichen Schutz gegen Vogelanprall bieten und den Tieren helfen, die Glasflächen als Hindernis zu erkennen. Nach Angaben der Flughafengesellschaft wurde die Auswahl der Folien in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden getroffen. Die Maßnahme gilt als freiwillige Initiative und übersteigt die baulichen Mindestanforderungen, was die Betreiber als positives Engagement hervorheben. Dennoch ist dies zunächst nur ein kleiner Teil der gesamten Glasfassadenfläche, was weitere

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Schadenersatzforderung gegen ehemalige Adria-Airways-Manager

In Slowenien wurde Ende Oktober 2024 eine Anhörung im Fall einer Schadenersatzforderung in Höhe von 78 Millionen Euro gegen die ehemaligen Manager von Adria Airways durchgeführt. Der Konkursverwalter der Fluggesellschaft, Janez Pustatičnik, wirft den beiden Beklagten, Arno Schuster und Holger Kowarsch, vor, ihre Pflichten im Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, was den Gläubigern erheblichen Schaden zugefügt haben soll. Die beiden ehemaligen Geschäftsführer der Airline, die bis zum Zusammenbruch im Besitz des deutschen Fonds 4K Invest war, bestreiten diese Vorwürfe. Bei der Anhörung, die vor dem Bezirksgericht Kranj stattfand, waren weder die Kläger noch die Beklagten persönlich anwesend; lediglich ihre Anwälte erschienen. Berichten zufolge haben die Parteien der Mediation zugestimmt. Adria Airways war 2019 aufgrund hoher Schulden in Konkurs gegangen, und der Insolvenzverwalter erkannte Forderungen von insgesamt 88 Millionen Euro an, von denen bislang nur ein Teil beglichen wurde. Im Rahmen des Verfahrens wird untersucht, inwiefern die Verantwortlichen der Airline ihre Aufgaben im Hinblick auf die Insolvenz korrekt wahrgenommen haben. Der Ausgang des Falls ist noch offen, und der Zeitplan zur endgültigen Lösung des Konflikts bleibt unklar.

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We-Flytour meldet Insolvenz an: 1.500 Urlauber betroffen

Die Reisebranche steht erneut vor einer Erschütterung: Der Heilbronner Reiseveranstalter We-Flytour hat angekündigt, Insolvenz anzumelden. Wie der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) mitteilte, betrifft die Zahlungsunfähigkeit nicht nur zahlreiche stornierte Reisen, sondern auch rund 1.500 Reisende, die sich aktuell in beliebten Urlaubszielen wie der Türkei und Ägypten befinden. Die Insolvenzmeldung erfolgt nur wenige Tage, nachdem We-Flytour mitgeteilt hatte, den Betrieb beim Amtsgericht offiziell einzustellen. We-Flytour war seit September 2023 am deutschen Markt aktiv und hatte sich als Türkei-Spezialist etabliert. Hinter dem Unternehmen steht die AAH Management Company S.A. aus Luxemburg, die durch ihre Tochterfirma We Fly Turizm A.S. in Antalya für die Organisation und Betreuung der Reisen vor Ort zuständig war. Trotz eines ambitionierten Starts und wachsendem Zuspruch durch Reisebürokooperationen geriet das Unternehmen offenbar in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Der Hauptgrund für die Zahlungsunfähigkeit ist nach Unternehmensangaben ein Wechsel des Kreditkartenanbieters. Der bisherige Anbieter, Get Net, ein Dienstleister der Santander Bank, zog sich vom Markt zurück. Mit dem neuen Anbieter gelang es We-Flytour jedoch nicht, die Zahlungsabwicklung rechtzeitig aufzusetzen, was zu erheblichen Liquiditätsproblemen führte. Als Folge sprangen wichtige Vertriebspartner ab, was das Unternehmen in die Insolvenz trieb. Auswirkungen auf die Kunden Betroffen sind sowohl bereits begonnene als auch geplante Reisen. Alle Reisen mit Startdatum bis zum 26. November wurden durch We-Flytour storniert. Der DRSF, der für die Absicherung von Pauschalreisen zuständig ist, hat jedoch schnell reagiert. Laut eigenen Angaben sorgt der Fonds für die sichere Rückkehr aller Urlauber oder, wenn möglich, die Fortsetzung der gebuchten Reisen. Reisende, deren Urlaube storniert wurden, können auf

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Ethiopian Airlines plant Bestellung von Embraer E2 oder Airbus A220

Ethiopian Airlines plant eine Bestellung von mehr als zehn Flugzeugen des Typs Embraer E2 oder Airbus A220. Der Kauf hängt jedoch von der Lösung der aktuellen Triebwerksprobleme beider Modelle ab. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit über 30 De Havilland Canada Dash 8-400 auf Inlandsrouten, will diese aber durch Jets mit 100 bis 130 Sitzen ersetzen. Der CEO der Airline, Mesfin Tasew Bekele, gab die Pläne am 19. November auf der Generalversammlung der African Airlines Association bekannt.

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Sydney Airport präsentiert umfassenden Modernisierungsplan für das Inlandsterminal T2

Der Flughafen Sydney, auch bekannt als Sydney Kingsford Smith Airport, steht vor einer der bedeutendsten Modernisierungen seiner Geschichte. Das Inlandsterminal T2, das verkehrsreichste Einzelterminal Australiens, wird einer umfassenden Überholung unterzogen – der ersten großen Renovierung seit über 30 Jahren. Mit einer Investition von 200 Millionen Australischen Dollar (ca. 130 Millionen US-Dollar) soll das Terminal bis 2025 vollständig modernisiert werden, um den gestiegenen Anforderungen an Passagierkomfort und Effizienz gerecht zu werden. Die geplanten Umbauten versprechen eine erhebliche Verbesserung des Passagierflusses, kürzere Wartezeiten und eine deutliche Steigerung der Kapazität. Sydney Airport ist nicht nur der älteste, sondern auch der am stärksten frequentierte Flughafen Australiens. Das Inlandsterminal T2 spielt eine zentrale Rolle, indem es jährlich rund 17 Millionen Passagiere abfertigt – fast doppelt so viele wie zu seiner ursprünglichen Planung in den 1990er Jahren, als das Terminal nur für 8 Millionen Passagiere konzipiert wurde. Es ist das viertgrößte Terminal Australiens, gemessen an den Passagierzahlen, und stellt damit eine bedeutende Drehscheibe für den Inlandsflugverkehr dar. Die geplante Modernisierung ist somit eine Antwort auf die steigenden Passagierzahlen und die zunehmend komplexen Anforderungen an die Flughafeninfrastruktur. Scott Charlton, CEO des Flughafens Sydney, erklärte in einer Pressemitteilung: „Wir freuen uns, unsere Design-Vision für das Inlandsterminal T2 bekannt geben zu können. Wir sind davon überzeugt, dass diese Änderungen das T2 zu einem der schnellsten und effizientesten Terminals in Australien machen werden, was ein großartiges Ergebnis für die Passagiere und unsere Airline-Partner ist.“ Die Modernisierung umfasst mehrere bedeutende Verbesserungen, die den Passagieren zugutekommen sollen. Dazu gehören die Installation von

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Oman Air tritt Oneworld-Allianz 2025 bei

Oman Air wird am 30. Juni 2025 offiziell der Luftfahrtallianz Oneworld beitreten. Ursprünglich war ein Beitritt noch für Ende dieses Jahres geplant, jedoch wurde dieser Termin nun auf den Sommer 2025 verschoben. Der Schritt stärkt die globale Vernetzung der Fluggesellschaft und bietet den Passagieren erweiterte Reisemöglichkeiten innerhalb der Allianz.

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Oneworld-Allianz startet erste globale Marketingkampagne seit der Pandemie

Am 21. November 2024, nach fast drei Jahren Abwesenheit, hat die Oneworld-Allianz ihre erste umfassende globale Marketingkampagne nach der COVID-19-Pandemie vorgestellt. Diese Initiative soll nicht nur das 25-jährige Bestehen der Allianz feiern, sondern auch die Marke auf den Flughäfen der Welt weiter stärken und neue Kunden ansprechen. Geprägt von auffälligen Werbeplakaten, die an wichtigen internationalen Flughäfen wie London Heathrow (LHR), Los Angeles (LAX) und Sydney (SYD) zu sehen sind, und begleitet von einer neuen Version des charakteristischen „Signature Sonic“-Jingles, markiert die Kampagne einen Meilenstein in der Geschichte der Allianz. Ein starkes Comeback nach der Pandemie Die COVID-19-Pandemie hatte die gesamte Luftfahrtbranche schwer getroffen und viele Marketingaktivitäten wurden auf Eis gelegt. Die Oneworld-Allianz, eine der größten globalen Fluggesellschaftenallianzen, hatte nach dem weltweiten Einbruch des Flugverkehrs lange Zeit auf einen Neustart gewartet. Der Eintritt in eine neue Ära der Reisemobilität erfordert nun eine starke und zielgerichtete Werbemaßnahme, die nicht nur bestehende Kunden anspricht, sondern auch neue Passagiere gewinnt, die nach den Jahren der Einschränkungen und Unsicherheit wieder in den Flugverkehr zurückkehren. Die Kampagne nutzt Werbeplakate an weltweit bedeutenden Drehkreuzen, wie etwa den Flughäfen in London, Los Angeles und Sydney, um die Aufmerksamkeit auf die Premium-Dienste und Angebote der Allianz zu lenken. Doch auch in den Lounges der Mitgliedsgesellschaften, etwa am Incheon International Airport (ICN) in Seoul oder am Amsterdam Schiphol Airport (AMS), sind die Plakate sichtbar, was die Reichweite der Kampagne noch weiter ausdehnt. Die Marketingkampagne zielt darauf ab, jährlich mehr als 40 Millionen Reisende zu erreichen, ein ehrgeiziges Ziel, das auf

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