Amely Mizzi

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Amely Mizzi

AUA-A320 durch Hagel-Unwetter beschädigt

Ein Flugzeug der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wurde bei einem Flug durch ein Hagel-Unwetter schwer beschädigt. Während des Anflugs nach Wien setzte die Besatzung einen Notruf ab. Trotz der schweren Schäden gelang es der Maschine, sicher zu landen, wie die Fluggesellschaft mitteilte. An Bord befanden sich 173 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder, die alle unverletzt blieben. Ein veröffentlichtes Foto, das von der Unwetterzentrale in Wien auf der Plattform X hochgeladen wurde, zeigt den betroffenen Airbus A320 mit beschädigtem Radom und stark beschädigten Cockpit-Scheiben. Die Airline gab an, dass auch die Verkleidungen des Flugzeugs Schaden genommen haben. Der Flug war von Palma de Mallorca nach Wien unterwegs. Laut Austrian Airlines war die Gewitterzelle für die Crew auf dem Wetterradar nicht erkennbar.

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Flugbeschränkungsgebiete über EM-Stadien eingerichtet: Drohnenflüge verboten

Während der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland werden über den Stadien an den Spielorten Flugbeschränkungsgebiete eingerichtet. Dies gab die Deutsche Flugsicherung bekannt. Das Verbot umfasst auch das Fliegen von Drohnen, ausgenommen sind lediglich Polizei und Rettungskräfte. Die Maßnahme dient der Sicherheit von Spielern, Zuschauern und der allgemeinen Öffentlichkeit. Verstöße gegen das Drohnenverbot können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gewertet werden. Laut Strafgesetzbuch drohen hierbei Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren. Zusätzlich zu den Drohnenverboten können, abhängig von der Sicherheitslage, auch weitere Flugbeschränkungen für die bemannte Luftfahrt aktiviert werden. Diese werden von der polizeilichen Bewertung der Gefährdungslage eines Spiels abhängig gemacht. Die Fußball-EM findet vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in Deutschland statt. Bereits seit dem heutigen Freitag sind vorübergehende Kontrollen an allen deutschen Grenzen möglich. Diese Kontrollen, so das Bundesinnenministerium, sollen potenzielle Bedrohungen wie islamistischen Terror, Hooliganismus und Cyberangriffe frühzeitig erkennen und abwehren. Dabei sind auch Grenzübergänge zu Dänemark, Frankreich und den Benelux-Staaten betroffen.

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Österreichs Fußball-Nationalteam zur Generalprobe gestartet

Am Freitagnachmittag ist das österreichische Fußball-Nationalteam vom Flughafen Wien in Richtung Schweiz aufgebrochen, um dort das letzte Testspiel vor der Europameisterschaft 2024 zu bestreiten. Am Flughafen wurden die Spieler vom Vorstand Julian Jäger verabschiedet. Der Flughafen Wien wünschte dem Team und dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) viel Erfolg für die bevorstehende Europameisterschaft in Deutschland. In den kommenden Wochen wird der heimische Fußballsport auf der internationalen Bühne vertreten sein. Der Flughafen Wien unterstützt das Nationalteam bei seiner Reise zur EM durch die Bereitstellung von Abfertigungsleistungen.

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Bericht auf ILA: Bis zu 68 % Flüge in EU mit neuen Flugzeugkonfigurationen bis 2050 möglich

Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) hat AZEA einen Bericht vorgestellt, der ein ehrgeiziges Ziel bis zum Jahr 2050 skizziert: Zwischen 36 und 68 % der Flüge innerhalb der EU könnten mit neuen Flugzeugkonfigurationen durchgeführt werden. Der Bericht prognostiziert, dass bis zu 23.000 elektrische und wasserstoffbetriebene Flugzeuge bis 2050 an europäische Betreiber geliefert werden könnten, was die Emissionen des innereuropäischen Luftverkehrs um bis zu 31 % senken könnte. Dabei würde der Betrieb dieser Flugzeuge im Jahr 2050 zwischen 78 und 198 Terawattstunden Strom sowie 1,2 bis 2,9 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Jahr erfordern. Das Unternehmen Easyjet begrüßt die Ergebnisse des Berichts, da es sich bereits intensiv für die zukünftige Verwendung von Wasserstoff im Kurzstreckenflugverkehr engagiert, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Bereits 2022 hat Easyjet seine „Net Zero“-Roadmap veröffentlicht, die eine Vielzahl von Maßnahmen zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis 2050 vorsieht, darunter Flottenerneuerung und Kooperationen mit Branchenführern wie Airbus und Rolls-Royce. Johan Lundgren, CEO von Easyjet, betonte die Bedeutung emissionsfreier Technologien für die Dekarbonisierung der europäischen Luftfahrt und rief zu gemeinsamen Anstrengungen von Industrie, Regierungen und Regulierungsbehörden auf, um diese Vision zu realisieren. Er betonte die Chance, den europäischen Luftverkehr ökologischer zu gestalten und gleichzeitig neue Märkte und Möglichkeiten für kommende Generationen zu erschließen.

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Bundesheer hilft bei Unwetterkatastrophe in Steiermark und Burgenland

Nach den jüngsten Unwettern in Österreich ist das Bundesheer seit dem 9. Juni 2024 in der Steiermark und im Burgenland im Einsatz, um lokale Einsatzkräfte bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. In der Steiermark sind 34 Soldaten aktiv, die vor allem in Hartberg und Grafendorf Brücken errichten und Verklausungen lösen. Im Burgenland sind 110 Soldaten des Jägerbataillon 19 im Raum Unterschützen im Einsatz, um Keller von Schlamm und Wasser zu befreien. Die Koordination erfolgt im Einsatzstab in Oberwart. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Wichtigkeit des schnellen Eingreifens und versicherte, dass das Bundesheer solange im Einsatz bleibt, wie es notwendig ist. Das Heer hält rund um die Uhr Soldaten bereit, die innerhalb weniger Stunden mobilisiert werden können. Die Unwetter haben in weiten Teilen Österreichs erhebliche Schäden verursacht, darunter Überschwemmungen, Erdrutsche und Sturmschäden. Das Bundesheer unterstützt die zivilen Kräfte, um die Notlage zu bewältigen.

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Alltours erweitert Angebot nach FTI-Insolvenz

Der Reiseveranstalter Alltours übernimmt kurzfristig Kontingente des insolventen Unternehmens FTI und erweitert damit sein Angebot an Flugpauschalreisen, insbesondere für die Destinationen Türkei und Ägypten. Ziel ist es, FTI-Kunden und -Kundinnen, deren Reisen storniert wurden, eine breite Auswahl an Alternativen zu bieten. Für betroffene FTI-Kunden hat Alltours Sonderkonditionen eingeführt. Alle Pauschalreisen mit Abreise bis zum 15. Juli 2024 können aktuell auf Option gebucht werden. Zudem sind Neubuchungen für die gesamte Sommersaison 2024 bis 28 Tage vor Abreise kostenlos umbuchbar oder stornierbar – ohne Aufpreis und ohne Angabe von Gründen. „Wir erwarten aufgrund der FTI-Insolvenz ein erhöhtes Buchungsaufkommen und haben daher begonnen, die Hotel- und Flugkapazitäten für alle Destinationen kurzfristig zu erhöhen“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Alltours Unternehmensgruppe. FTI-Kunden sind durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) abgesichert und erhalten bereits geleistete Zahlungen zurückerstattet, sodass ein neuer Sommerurlaub bei Alltours problemlos gebucht werden kann.

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Anreisetipps: Nova Rock Festival erwartet 200.000 Besucher

Vom 13. bis 16. Juni 2024 findet das Nova Rock Festival statt, das als Auftakt der österreichischen Festivalsaison gilt. Über 200.000 Besucher werden auf den Pannonia Fields in Nickelsdorf erwartet. Der ÖAMTC stellt erneut einen mobilen Pannenstützpunkt bereit, um bei Autopannen schnelle Hilfe zu leisten und Staus zu vermeiden. Die Pannenhelfer stehen von Donnerstag, 13. Juni, bis Montag, 17. Juni, zur Verfügung. Aufgrund der hohen Besucherzahlen werden Staus auf der Ost-Autobahn (A4) erwartet. Der ÖAMTC rät zu vorausschauendem Fahren, insbesondere an Baustellen wie beim Knoten Schwechat. Alternativ empfiehlt der Club die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, inklusive Sonderzügen und Bussen. Für Bringer und Abholer gibt es einen speziellen Parkplatz am Sportplatz Nickelsdorf, von dem Shuttlebusse zum Festivalgelände fahren. Der Großteil der Anreisenden wird am Donnerstag erwartet. ÖAMTC-Experte Andreas Müller berichtet von zahlreichen Panneneinsätzen, oft wegen verlorener Autoschlüssel oder leerer Batterien. Die Festivalstimmung bleibt jedoch ungetrübt.

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Royal Air Maroc reaktiviert São Paulo-Flüge

Die nationale Fluggesellschaft Marokkos, Royal Air Maroc, kündigte die Wiederaufnahme der Direktflüge von Casablanca nach São Paulo an, eine Initiative, die die Verbindungen zwischen Afrika und Südamerika stärken soll. Diese lang erwartete Nonstop-Verbindung, die Teil der Expansionspläne der Fluggesellschaft im Hinblick auf die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2030 ist, markiert einen wichtigen Schritt in der Wiederbelebung des internationalen Luftverkehrs. Ab dem 7. Dezember 2024 wird Royal Air Maroc dreimal wöchentlich den internationalen Flughafen São Paulo Guarulhos von ihrem Drehkreuz Casablanca Mohammed V International aus anfliegen. Diese Verbindung, die von der Boeing 787 Dreamliner bedient wird, stellt eine Rückkehr der marokkanischen Fluggesellschaft auf den südamerikanischen Markt nach über vier Jahren dar. Die Flüge ab Casablanca werden montags, donnerstags und samstags stattfinden, wobei die Flugzeuge um 16:40 Uhr Ortszeit starten und um 20:30 Uhr Ortszeit in São Paulo ankommen. Die Rückflüge sind für dienstags, freitags und sonntags geplant, mit Abflug in São Paulo um 00:20 Uhr und Ankunft in Casablanca um 13:15 Uhr Ortszeit. Reisende können ab dem 12. Juni 2024 Buchungen für diese Route vornehmen. Hamid ADDOU, Chairman und CEO von Royal Air Maroc, äußerte sich zur Wiederaufnahme der Flüge: „Wir freuen uns sehr, die seit der Gesundheitskrise unterbrochene Direktverbindung Casablanca-Sao Paulo wieder aufzunehmen. Sie ist Teil unseres Entwicklungsplans und wird unser Langstreckennetz stärken und vor allem unsere Rückkehr auf den lateinamerikanischen Kontinent markieren.“ Die Entscheidung, die Direktverbindung zwischen Casablanca und São Paulo wieder aufzunehmen, spiegelt die wachsende Nachfrage nach Geschäftsreisen und Tourismus auf beiden Seiten des Atlantiks wider. Sie unterstützt auch die

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TAP Air Portugal erweitert Streckennetz nach Brasilien

Ab dem 3. September 2024 wird TAP Air Portugal dreimal wöchentlich Flüge zwischen Lissabon und Florianópolis anbieten. Florianópolis, die Hauptstadt des Bundesstaates Santa Catarina, wird somit das zwölfte Ziel der Airline in Brasilien. Die Flüge werden dienstags, donnerstags und samstags durchgeführt und mit einem Airbus A330-200 bedient, der 269 Sitzplätze bietet, davon 25 in der Business Class. Diese neue Verbindung stärkt das Streckennetz zwischen Brasilien und Europa. Allein aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet TAP Flüge über Lissabon oder Porto zu mehreren brasilianischen Zielen an, darunter São Paulo, Rio de Janeiro und Brasília. Die Ticketpreise für Hin- und Rückflüge nach Florianópolis beginnen ab 599 Euro einschließlich Steuern. Die Entscheidung, Florianópolis anzufliegen, kommt in einer Zeit, in der der Süden Brasiliens aufgrund der Katastrophe in Rio Grande do Sul und der Schließung des Flughafens Porto Alegre dringend zusätzliche Verbindungen benötigt. TAP-CEO Luís Rodrigues betonte die Bedeutung der neuen Strecke für das Engagement der Airline, sowohl europäischen als auch brasilianischen Kunden eine zuverlässige Verbindung zu bieten. Trotz der Einstellung der Flüge nach Porto Alegre wird TAP während des europäischen Sommers eine Rekordzahl von 95 wöchentlichen Flügen nach Brasilien beibehalten.

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Beinahe-Kollision über Mumbai – Fluglotse suspendiert

Ein bedrohliches Szenario spielte sich am 8. Juni 2024 auf dem internationalen Flughafen Chhatrapati Shivaji Maharaj (BOM) in Mumbai ab, als zwei Flugzeuge nur knapp einer katastrophalen Kollision entgingen. Ein IndiGo-Flugzeug landete auf der Landebahn, während gleichzeitig eine Air India-Maschine zum Abflug bereit war. Dieser beängstigende Vorfall wurde durch einen Videoclip dokumentiert und auf sozialen Medienplattformen wie X (ehemals Twitter) verbreitet, was die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Sicherheitspraktiken am Flughafen lenkte. Der besagte Videoclip zeigt deutlich, wie die Air India-Maschine, die unterwegs zum internationalen Flughafen Thiruvananthapuram (TRV) mit Flug AI657 war, gerade abhob, als das IndiGo-Flugzeug, das mit Flug 6E5053 aus dem Flughafen Devi Ahilya Bai Holkar (IDR) einflog, auf der Landebahn aufsetzte. Die beiden Flugzeuge waren an ihrem engsten Punkt seitlich nur 509 Meter voneinander entfernt und befanden sich 511 Meter auseinander, als die Air India-Maschine abhob. Es bedurfte nur weniger Sekunden, um eine potenziell verheerende Situation zu verhindern, da das IndiGo-Flugzeug nur drei Sekunden nach dem Start aufsetzte. Nach Informationen von Flightradar24 erhielt das IndiGo-Flugzeug vom Fluglotsen die Erlaubnis zur Landung. Ein Sprecher von IndiGo betonte, dass der verantwortliche Pilot die Anweisungen der Flugsicherung befolgte und den Landeanflug fortsetzte. Auf der anderen Seite erklärte Air India, dass ihre Maschine die Freigabe zum Betreten der Landebahn und anschließend zum Start erhalten hatte. Trotz dieser Erklärungen bleibt die Frage nach der genauen Abfolge der Ereignisse und möglichen Kommunikationsfehlern bestehen. Berichte des Deccan Herald enthüllen, dass der beteiligte Fluglotse von der indischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt „entlassen“ wurde und eine Untersuchung

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