Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Mitteldeutsche Flughäfen verzeichnen hohes Verkehrsaufkommen zum Ferienstart

An den Standorten Leipzig/Halle und Dresden hat am Osterwochenende 2026 die erste große Reisewelle des Jahres begonnen. Insgesamt 86 Passagiermaschinen starteten von Karfreitag bis Ostersonntag von den beiden sächsischen Flughäfen, um Urlauber in die Osterferien zu befördern. Während der Flughafen Leipzig/Halle mit 57 Abflügen den Schwerpunkt des touristischen Verkehrs bildet, ergänzt der Flughafen Dresden das Angebot mit 29 Starts. Das Flugprogramm konzentriert sich dabei primär auf die Warmwasserziele am Mittelmeer, am Roten Meer sowie auf den Kanarischen Inseln, bedient jedoch auch verstärkt europäische Metropolen und wichtige internationale Luftfahrt-Drehkreuze. Am Leipzig/Halle Airport entfiel der Großteil der 43 Ferienflüge auf die Destinationen Antalya, Mallorca und Hurghada. Allein nach Antalya hoben zum Auftakt zwölf Maschinen ab, während Mallorca und das ägyptische Hurghada jeweils neunmal angesteuert wurden. Ergänzt wurde das touristische Portfolio durch Verbindungen nach Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa sowie griechische Ziele wie Kreta und Rhodos. Neben dem Chartergeschäft sicherten 14 Linienflüge die Anbindung an das weltweite Streckennetz. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Lufthansa, die zehn Verbindungen zum Drehkreuz Frankfurt anbot, während Austrian Airlines und Turkish Airlines die Standorte Wien und Istanbul bedienten. Vom Flughafen Dresden aus starteten zum Ferienbeginn 21 Linien- und acht Urlaubsmaschinen. Hier dominierte die Fluggesellschaft Skyalps mit einer besonderen Verbindung nach Bozen in Südtirol, während im klassischen Urlaubssegment Antalya mit sechs Abflügen die Spitzenposition einnahm. Die Anbindung an das internationale Luftnetz erfolgte in Dresden maßgeblich über die Drehkreuze Frankfurt und München, die von der Lufthansa insgesamt 18 Mal angeflogen wurden. Zudem stellte die Swiss zwei Verbindungen nach Zürich sicher. Durch

weiterlesen »

Saisonstart im Trailcenter Haus-Aich: Ausbau des Bike-Angebots in Schladming-Dachstein

Mit dem Einzug des Frühlings im steirischen Ennstal hat das Trailcenter Haus-Aich pünktlich zum Osterwochenende 2026 den Betrieb aufgenommen. Die Anlage, die als eine der zentralen Einsteigeranlagen im Mountainbike-Bereich der Region Schladming-Dachstein gilt, lockt zum Saisonauftakt mit einem besonderen Angebot: Bis zum 13. Mai ist die Nutzung der Strecken für alle Besucher kostenfrei. Erst ab dem 14. Mai wird die Nutzung reguliert; für Inhaber der regionalen Schladming-Dachstein Card bleibt der Zugang als Inklusivleistung bestehen, während externe Gäste ab diesem Zeitpunkt eine Nutzungsgebühr entrichten müssen. Die sonnige Lage des Geländes ermöglicht im Vergleich zu höher gelegenen alpinen Trails einen deutlich früheren Start in die Radsaison. Das sportliche Konzept des Singletracks Haus-Aich ist gezielt auf Familien und Anfänger ohne ausgeprägte Mountainbike-Erfahrung ausgerichtet. Auf einer Gesamtlänge von fünf Kilometern müssen lediglich 40 Höhenmeter bewältigt werden, was die physischen Barrieren minimiert und ein entspanntes Fahrtempo erlaubt. Die robuste Bauweise der Pfade soll eine intensive Nutzung über das gesamte Jahr hinweg sicherstellen. Andreas Keinprecht, Vorsitzender des Tourismusverbandes Schladming-Dachstein, betont die strategische Bedeutung solcher Parks für die Positionierung als Ganzjahresdestination, die auch abseits des klassischen Skitourismus attraktive Freizeitwerte schafft. Zusätzlich zum rein sportlichen Aspekt wurde das Gelände durch spielerische Elemente ergänzt, um die Attraktivität für jüngere Zielgruppen zu steigern. Ein fester Bestandteil ist die sogenannte „Bikeland-Heroes Rätselrallye“. Hierbei sind entlang der Strecke verschiedene Stationen verteilt, an denen Kinder und Jugendliche Aufgaben lösen müssen, um am Ende eine Belohnung zu erhalten. Dieses Angebot kombiniert Bewegung in der Natur mit interaktiven Erlebnissen und zielt darauf ab, die Region

weiterlesen »

Air Astana weitet Streckennetz im Sommerflugplan 2026 aus

Die kasachische Nationalfluggesellschaft Air Astana hat ihren operativen Flugplan für die Sommersaison 2026 vorgestellt, der bis zum 24. Oktober Gültigkeit besitzt. Im Zentrum der strategischen Erweiterung steht ein deutlicher Ausbau der Verbindungen in die Volksrepublik China sowie die Erschließung neuer Destinationen im Mittelmeerraum. So wurden bereits dreimal wöchentliche Flüge von Almaty nach Shanghai aufgenommen. Ab dem 2. Juni 2026 folgt zudem eine neue Route zwischen der Hauptstadt Astana und Guangzhou, die zweimal pro Woche bedient wird. Diese Expansion spiegelt die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Handelswege zwischen Kasachstan und den chinesischen Metropolen wider. Parallel zur Stärkung der Geschäftsreise-Routen setzt das Unternehmen auf den Ausbau klassischer Urlaubsziele. Neu im Netzwerk sind Direktverbindungen von Astana und Almaty nach Larnaka auf Zypern, die ab Anfang Juni mit dem Airbus A321LR angeflogen werden. Für Reisende aus Westeuropa ist besonders die Rückkehr zum täglichen Flugbetrieb auf der Strecke von Frankfurt nach Astana ab Mai 2026 von Bedeutung. Zudem werden die Frequenzen zu etablierten Drehkreuzen wie Istanbul und Antalya sowie zu regionalen Zentren wie Tiflis, Taschkent und Urumqi schrittweise aufgestockt, um der steigenden Nachfrage im Transitverkehr gerecht zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Sommerflugplans ist die Wiederaufnahme zahlreicher saisonaler Verbindungen. Air Astana reaktiviert Routen nach Vietnam, namentlich Nha Trang und Da Nang, sowie in den montenegrinischen Küstenort Podgorica. Auch die türkische Urlaubsregion Bodrum wird wieder direkt aus Kasachstan bedient. Im kaukasischen Raum ergänzen zusätzliche Flüge nach Batumi das Portfolio. Bemerkenswert ist zudem die Verlängerung der saisonalen Verbindung auf die Malediven bis Ende Mai, was auf eine anhaltend

weiterlesen »

Lufthansa kündigt personelle Neubesetzungen im Aufsichtsrat zur Hauptversammlung 2026 an

Die Deutsche Lufthansa AG hat die Einberufung für ihre 73. ordentliche Hauptversammlung veröffentlicht, die am 12. Mai 2026 in der Messe Frankfurt als Präsenzveranstaltung stattfinden wird. Im Zentrum der Tagesordnung stehen weitreichende personelle Veränderungen im Aufsichtsrat des Konzerns. Ein wesentlicher Punkt ist die geplante Wahl von Dr. Johannes Teyssen, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von E.ON, zum neuen Mitglied des Gremiums. Teyssen gilt als designierter Nachfolger für den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden und soll die strategische Überwachung des Luftfahrtkonzerns in einer Phase wirtschaftlicher Neuausrichtung übernehmen. Als weiterer Kandidat für den Aufsichtsrat wurde Wolfgang Nickl nominiert. Nickl bekleidet derzeit das Amt des Finanzvorstands (CFO) bei der Bayer AG und soll für eine Amtszeit von drei Jahren bis zur Hauptversammlung 2029 gewählt werden. Mit seiner Expertise im Bereich der internationalen Finanzführung und Konzernsteuerung soll er die Kompetenz des Gremiums bei der Überwachung der komplexen Finanzstrukturen der Lufthansa Group verstärken. Die Nominierung erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Ertragslage, bei der die Aktionäre zudem über eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2025 entscheiden werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Carsten Knobel, der Vorstandsvorsitzende der Henkel AG & Co. KGaA, aus dem Aufsichtsrat ausscheiden wird. Knobel gehörte dem Kontrollgremium seit acht Jahren an und stellt sich am 12. Mai 2026 nicht für eine erneute Amtsperiode zur Wahl. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langjährigen Begleitung des Konzerns durch die Phase der Pandemiebewältigung und der anschließenden Markterholung. Branchenexperten werten die Neubesetzungen als gezielte Verjüngung und fachliche Verbreiterung des Aufsichtsrats, um den Herausforderungen im globalen Wettbewerb der Luftfahrtindustrie zu begegnen. Neben

weiterlesen »

Ein Jahrhundert deutsche Luftfahrtgeschichte zwischen Berlin und dem Rheinland

Am Ostermontag, dem 6. April 2026, jährt sich ein bedeutendes Datum der deutschen Wirtschaftsgeschichte zum einhundertsten Mal: die Aufnahme des regelmäßigen Linienflugverkehrs durch die Lufthansa. Exakt ein Jahrhundert nach dem ersten Flug von Berlin nach Köln wird dieses Jubiläum mit einem Sonderflug eines Airbus A350-900 gewürdigt, der die historische Route mit modernen Standards verbindet. Die Veranstaltung am Köln Bonn Airport markiert nicht nur einen nostalgischen Rückblick auf die Anfänge der zivilen Luftfahrt in Deutschland, sondern unterstreicht auch die tiefverwurzelte Partnerschaft zwischen dem rheinischen Flughafen und dem nationalen Flagcarrier. Mit einer feierlichen Zeremonie, einer speziellen Flugzeuglackierung und hochrangigen Gästen aus der Luftverkehrsbranche wird an diesem Tag die Entwicklung von den hölzernen Propellermaschinen der 1920er Jahre bis hin zu den hochmodernen Langstreckenjets der Gegenwart zelebriert. Historischer Rückblick auf den Erstflug von 1926 Der Ursprung des deutschen Linienluftverkehrs ist untrennbar mit dem 6. April 1926 verbunden. An jenem Dienstag startete eine Dornier Komet III der damaligen Deutschen Luft Hansa auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof. Die Maschine, die nach heutigem Ermessen eher einem kleinen Privatflugzeug glich, bewältigte die Strecke ins Rheinland mit einem geplanten Zwischenstopp in Magdeburg. Nach einer Gesamtreisezeit von rund vier Stunden erreichte das Flugzeug schließlich Köln. Dieser Flug bildete den Auftakt für ein Verkehrsnetz, das Deutschland in den folgenden Jahrzehnten immer enger verknüpfen sollte. Während der Komfort für die wenigen Passagiere damals minimal und die Lärmentwicklung beträchtlich war, legte dieser Pionierflug den Grundstein für die heutige globale Vernetzung. Die Wahl der Route über Magdeburg war damals technisch bedingt, dient heute jedoch als

weiterlesen »

Strategische Kapazitätserweiterung im nordeuropäischen Luftverkehr durch Finnair

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat für die Sommersaison 2026 eine umfassende Ausweitung ihres Streckennetzes in Nordeuropa angekündigt und reagiert damit auf eine signifikant gestiegene Nachfrage im Segment der nordischen Reisedestinationen. Über das zentrale Drehkreuz in Helsinki werden im kommenden Sommer bis zu 380 Anschlussverbindungen zu Zielen in Finnland, Schweden, Norwegen und Island angeboten. Besonders im Fokus stehen dabei Regionen jenseits der großen Metropolen, die durch neue Direktverbindungen und erhöhte Frequenzen besser an das internationale Luftfahrtnetz angebunden werden. Für Reisende aus Deutschland bedeutet diese Entwicklung eine verbesserte Erreichbarkeit des hohen Nordens, da Finnair von insgesamt sechs deutschen Großflughäfen aus operiert. Mit 95 wöchentlichen Abflügen allein aus Deutschland festigt die Airline ihre Position als einer der wichtigsten Anbieter für den Transferverkehr in die arktischen Regionen und Skandinavien. Die Expansion umfasst sowohl die Aufnahme neuer Destinationen als auch die Verdichtung bestehender Flugpläne, um der wachsenden Beliebtheit von Outdoor- und Erlebnisreisen in subarktischen Klimazonen Rechnung zu tragen. Anbindung des deutschen Marktes an das Helsinki-Drehkreuz Für die operative Umsetzung der Netzstrategie spielt der deutsche Markt eine Schlüsselrolle. Finnair bedient die Flughäfen Frankfurt am Main, München, Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart mit einer hohen Taktung, um eine nahtlose Anbindung an die Wellenstruktur des Drehkreuzes Helsinki-Vantaa zu gewährleisten. Die 95 wöchentlichen Frequenzen ermöglichen es Passagieren aus allen Teilen Deutschlands, innerhalb weniger Stunden die nördlichsten Außenposten Europas zu erreichen. Frankfurt und München dienen hierbei als primäre Zubringer für Geschäftsreisende und internationale Transitpassagiere, während die Verbindungen ab Berlin und den norddeutschen Standorten stark vom touristischen Aufkommen geprägt sind. Helsinki

weiterlesen »

Pilatus Flugzeugwerke übernehmen die deutsche Air Alliance GmbH

Die Schweizer Pilatus Flugzeugwerke haben die Übernahme der Air Alliance GmbH mit Sitz am Flughafen Siegerland bekannt gegeben. Das 1993 gegründete deutsche Unternehmen ist seit über einem Jahrzehnt ein zentraler Partner des Schweizer Herstellers und fungiert als autorisiertes Verkaufs- und Servicecenter für die Regionen Deutschland und Österreich. Mit diesem strategischen Schritt integriert Pilatus die gesamte Wertschöpfungskette – vom Vertrieb der populären Modelle PC-12 und PC-24 über die Wartung bis hin zum operativen Flugzeugmanagement und einer eigenen Flugschule – direkt in die Konzernstruktur. Die bisherige Tochtergesellschaft Unicair, die auf weltweite Ambulanzflüge spezialisiert ist, verbleibt hingegen als eigenständiges Unternehmen außerhalb der neuen Eigentumsverhältnisse. Durch die Akquisition übernimmt Pilatus rund 120 qualifizierte Mitarbeitende am Standort Burbach. Die operative Leitung verbleibt in den Händen des bisherigen Managing Directors René Petersen, der das Unternehmen künftig als CEO unter der neuen Flagge führen wird. Ziel der Übernahme ist es, die Marktpräsenz in den Kernmärkten Europa, insbesondere in Deutschland und Österreich, massiv zu stärken. Die direkte Anbindung an den Hersteller soll Synergien im technischen Support und im Ersatzteilwesen schaffen, um die Servicequalität für Besitzer von einmotorigen Turboprops und Businessjets des Typs PC-24 auf einem konstant hohen Niveau zu gewährleisten. Wirtschaftlich betrachtet reagiert Pilatus mit diesem Kauf auf den wachsenden Bedarf an professionellem Flugzeugmanagement und spezialisierten Wartungsdienstleistungen in Zentraleuropa. Die Air Alliance verfügt über ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), das es dem Unternehmen ermöglicht, kommerzielle Flüge und komplexes Management für Privat- und Geschäftskunden anzubieten. Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli betonte bei der Vertragsunterzeichnung die Bedeutung der Nähe zum Kunden, die durch die

weiterlesen »

Strategische Neuausrichtung des europäischen Emissionshandels: EU-Kommission plant Reform der Marktstabilitätsreserve

Die Europäische Kommission hat einen weitreichenden Vorschlag zur Modifikation des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) vorgelegt, der insbesondere die Funktionsweise der Marktstabilitätsreserve (MSR) betrifft. Im Kern sieht die Initiative vor, den bisherigen Automatismus zur unwiderruflichen Löschung überschüssiger CO2-Zertifikate abzuschaffen. Bislang wurden Bestände in der Reserve, die die Marke von 400 Millionen Tonnen überschritten, jährlich vernichtet, um ein Überangebot am Markt zu verhindern und das Preisniveau zu stützen. Künftig sollen diese Zertifikate stattdessen als dauerhafter Puffer im System verbleiben. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die europäische Luftfahrtindustrie unter erheblichem Kostendruck steht, da seit dem 1. Januar 2026 die Ära der kostenlosen Emissionsrechte für Fluggesellschaften endgültig beendet ist. Während die Kommission mit der Reform die Volatilität am Markt begrenzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie sichern will, bezweifeln Analysten, ob die Maßnahme ausreicht, um die massiv steigenden Belastungen für Airlines spürbar abzumildern. Die Branche blickt nun gespannt auf die für Juli geplante umfassende Revision des ETS-Rahmenwerks, die weitere Weichenstellungen für den internationalen Luftverkehr bringen könnte. Funktionsweise und geplante Änderungen der Marktstabilitätsreserve Die Marktstabilitätsreserve fungiert seit ihrer Einführung als ein zentrales Steuerungsinstrument des europäischen Emissionshandels. Ihr Ziel ist es, das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei den Emissionsberechtigungen (EUA) zu wahren. Der Mechanismus arbeitet weitgehend automatisiert: Übersteigt die Gesamtmenge der im Umlauf befindlichen Zertifikate – im Fachjargon als Total Number of Allowances in Circulation (TNAC) bezeichnet – den Schwellenwert von 833 Millionen Tonnen, werden 24 Prozent dieses Überschusses aus dem Auktionsvolumen entnommen und in die Reserve überführt. Sinkt die Menge hingegen unter 400 Millionen

weiterlesen »

Mit Universal Air: Rolf Meier Reisen bringt Malta-Flüge nach Bern

Der Schweizer Reiseveranstalter Rolf Meier Reisen setzt im Jahr 2026 die Tradition der exklusiven Charterverbindungen ab den Flughäfen Bern und Zürich fort. In der Zeitspanne vom 11. April bis zum 22. August 2026 werden die Kanalinseln Jersey und Guernsey wieder mit wöchentlichen Direktflügen bedient. Das Programm ist saisonal zweigeteilt: Den Auftakt bildet der Flughafen Bern-Belp, von dem aus im Zeitraum zwischen Ostern und Ende Mai Flüge angeboten werden. Hierbei kommt eine De Havilland Dash 8-400 der Fluggesellschaft Universal Air zum Einsatz, die über 78 Sitzplätze verfügt. Die Flugrotation ist so konzipiert, dass sowohl Jersey als auch Guernsey im Rahmen einer kombinierten Streckenführung angeflogen werden, was eine flexible Reiseplanung für Touristen ermöglicht. Für die darauffolgende Sommerphase ab Ende Mai bis in den August verschiebt sich der operative Schwerpunkt auf den Flughafen Zürich. Auf dieser Strecke wird die schottische Fluggesellschaft Loganair eingesetzt. Zum Einsatz kommt ein Regionalflugzeug vom Typ ATR 72-600 mit einer Kapazität von 72 Plätzen. Branchenanalysen zufolge sichert dieser Wechsel der Abflughäfen dem Veranstalter eine breitere Marktabdeckung innerhalb der Deutschschweiz. Während Bern als regionaler Nischenstandort durch kurze Wege und schnelle Abfertigung punktet, bietet Zürich die notwendige Reichweite für das Hauptsommergeschäft. Die Flugzeiten am Samstagnachmittag sind gezielt auf den Bettenwechsel in der lokalen Hotellerie der Kanalinseln abgestimmt. Zusätzlich zum Angebot im Ärmelkanal weitet Universal Air im Auftrag von Rolf Meier Reisen die Kapazitäten ab Bern in Richtung Mittelmeer aus. Ebenfalls ab dem 11. April wird eine wöchentliche Samstagsverbindung nach Malta aufgenommen. Diese Route ergänzt die bereits bestehenden täglichen Linienverbindungen ab Zürich

weiterlesen »

Krise im Triebwerkssektor belastet Airbus vor der Jahreshauptversammlung in Amsterdam

Die Vorbereitungen für die diesjährige Jahreshauptversammlung von Airbus am 14. April 2026 in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam laufen auf Hochtouren, doch überschattet ein tiefgreifender industrieller Konflikt die Agenda. Im Zentrum der Debatten zwischen dem Management und den Aktionären steht ein seit Monaten schwelender Streit mit dem US-amerikanischen Triebwerkshersteller Pratt & Whitney. Die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Lieferung und Wartung der Geared Turbofan (GTF) Triebwerke haben sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die Produktionsziele und den Börsenwert des europäischen Luftfahrtkonsortiums entwickelt. Während Airbus ambitionierte Pläne zur Steigerung der Fertigungsraten verfolgt, führen technische Mängel und außerplanmäßige Rückrufe bei den Triebwerken der PW1000G-Familie zu massiven Verzögerungen in der Auslieferungskette. Die Situation hat sich mittlerweile so weit zugespitzt, dass Airbus rechtliche Schritte und Schadensersatzforderungen gegen den Zulieferer prüft, um die finanziellen Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis abzufedern. Technische Defizite und die Folgen für die Mittelstreckenflotte Die technologische Basis des Konflikts liegt in der PW1000G-Triebwerksserie, die als Exklusivantrieb für den Airbus A220 sowie als eine von zwei Optionen für die erfolgreiche A320neo-Familie fungiert. In den vergangenen Jahren wurde der Ruf dieser hocheffizienten Getriebefan-Triebwerke durch eine Reihe technischer Probleme beschädigt. Berichte über übermäßige Vibrationen und Korrosionserscheinungen zwangen den Hersteller Pratt & Whitney zu umfassenden Rückrufaktionen. Was in der Industrie als notwendige Sicherheitsmaßnahme gilt, hat für Airbus verheerende operative Konsequenzen. Durch die notwendigen Zusatzwartungen entsteht ein akuter Mangel an verfügbaren Triebwerken. Da Pratt & Whitney gezwungen ist, vorhandene Ersatzaggregate vorrangig an die bereits im Dienst befindlichen Flotten der Fluggesellschaften zu liefern, um deren Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, fehlen diese Triebwerke

weiterlesen »