Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Swiss verlängert Komponentenwartungsvertrag für Boeing 777-Flotte mit Lufthansa Technik

Swiss International Air Lines und die Lufthansa Technik haben ihre langjährige Kooperation im Bereich der Komponentenwartung fortgesetzt und einen neuen Exklusivvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung beginnt im Januar 2026, läuft über eine Dauer von zehn Jahren und umfasst die gesamte Boeing 777-300ER-Flotte der Schweizer Fluggesellschaft, die aktuell zwölf Flugzeuge umfasst. Die Vertragsverlängerung baut auf einer bereits seit zehn Jahren bestehenden Partnerschaft auf und sichert Swiss umfassende MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair and Overhaul). Der Vertrag gewährleistet die Wartung, Reparatur und Überholung aller Flugzeugkomponenten der Langstreckenflotte. Als Teil der Vereinbarung erhält Swiss Zugang zum globalen Ersatzteil-Pool von Lufthansa Technik, einem weltweit führenden Anbieter in diesem Segment. Für die logistische Abwicklung der Komponentenwartung wird Lufthansa Technik dedizierte Lagerbestände am Heimatflughafen von Swiss in Zürich bereithalten. Diese Infrastruktur soll eine schnelle und effiziente Ersatzteilversorgung sicherstellen. Die Fortführung der Zusammenarbeit unterstreicht das Vertrauen in die technische Expertise von Lufthansa Technik und sichert die operative Zuverlässigkeit der Großraumflugzeuge von Swiss im internationalen Flugverkehr.

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Frontier A321neo erleidet Flammabriss

Ein Airbus A321neo der US-amerikanischen Fluggesellschaft Frontier Airlines musste am 16.12.2025 am Vormittag kurz nach dem Start vom Cleveland International Airport (CLE) aufgrund eines Flammabrisses in einem der Triebwerke umkehren. Das nur zwei Jahre alte Flugzeug, das mit Pratt & Whitney (P&W) Triebwerken ausgestattet ist, kehrte sicher zum Flughafen Cleveland zurück. Es wurden keine Verletzten oder weiteren Schäden gemeldet. Dieser Vorfall, dessen Ursache noch unbestimmt ist, fügt sich in die seit längerem andauernde Krise um die PW1100G Geared Turbofan (GTF)-Triebwerke von P&W ein, die aufgrund von schwerwiegenden Produktionsmängeln und Qualitätsproblemen zu massiven Flugzeugeinstellungen und weltweiten logistischen Herausforderungen geführt hat. Flammabriss kurz nach dem Start Der Zwischenfall ereignete sich etwa 15 Minuten nach dem Abheben des Frontier-Fluges in Cleveland. Berichten zufolge erlitt das Flugzeug einen Flammabriss in einem Triebwerk, was zum sofortigen Verlust der Schubkraft auf dieser Seite führte. Die Flugzeugbesatzung leitete umgehend die Notfallverfahren ein und konnte das Flugzeug sicher zurück nach CLE steuern, wo es erfolgreich landete. Es wurde nicht öffentlich bekannt gegeben, ob es sich um einen einzelnen oder einen doppelten Flammabriss handelte. Angesichts der Tatsache, dass ein doppelter Flammabriss ein Flugzeug in einen Segler verwandeln und die Situation deutlich kritischer machen würde, gilt ein Triebwerksausfall als die wahrscheinlichere Ursache. Der Flammabriss ist ein extrem seltenes Ereignis. Flugzeuge des Typs Airbus A321neo sind für derartige Notfälle mit hohen Sicherheitsmargen und robusten Notfallprotokollen ausgelegt, was in diesem Fall die sichere Rückkehr der Maschine gewährleistete. Die Tatsache, dass das nur zwei Jahre alte Flugzeug mit P&W-Triebwerken ausgestattet ist, lenkt jedoch

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BlueLight Humanitarian Airlines startet in Genf

Die Schweiz, mit ihrer jahrhundertealten Tradition in der Bereitstellung humanitärer Hilfe und als Gründungsort des Roten Kreuzes, wird in Kürze um ein neues Kapitel in ihrer Geschichte der Notfallversorgung reicher. Das in Genf ansässige Unternehmen BlueLight Humanitarian Airlines bereitet sich auf den Betriebsstart vor und möchte eine neue, kommerziell nachhaltige und gleichzeitig streng gemeinnützige Lösung für den Transport von Hilfsgütern und Personal per Flugzeug etablieren. Das von Pierre Bernheim und Waleed Rawat mitbegründete Unternehmen plant, den Betrieb zunächst mit zwei Airbus A340-300 aufzunehmen. Angesichts von Berichten über ineffiziente und überteuerte Luftfrachtdienste im humanitären Sektor zielt BlueLight darauf ab, feste und deutlich günstigere Preise sowie eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft ist zwar so konzipiert, dass sie kostendeckend arbeitet, schüttet jedoch keine Gewinne oder Dividenden an Gründer oder Manager aus, um ihre strikt philanthropische Ausrichtung zu sichern. Ein humanitärer Ansatz aus der Luftfahrt-Expertise Die Gründung von BlueLight entspringt der tiefen Überzeugung, dass logistische Mängel im Bereich der humanitären Luftfracht behoben werden müssen. Mitbegründer Pierre Bernheim, dessen Leidenschaft für die Luftfahrt von seinem Großvater, dem Gründer der Uhrenmarke Raymond Weil, geweckt wurde, bringt langjährige Erfahrung aus der Luftfahrtverwaltung mit. Bernheim war über 14 Jahre lang Vorstandsmitglied des Flughafens Genf und bekleidete zuletzt die Position des Präsidenten. Die Initialzündung für BlueLight kam kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft im Jahr 2024, als ein ehemaliger Mitarbeiter des Flughafens, selbst kommerzieller Pilot und erfahrener Helfer in der humanitären Fracht, an ihn herantrat. Dieser schilderte, dass ein erheblicher Teil der Ausschreibungen für humanitäre Luftfracht nicht

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Coffee Fellows eröffnet erste Filiale am Flughafen Köln/Bonn

Die deutsche Kaffeehauskette Coffee Fellows hat am Montag, dem 15. Dezember 2025, ihre erste Filiale am Köln Bonn Airport (CGN) eröffnet. Die neue Niederlassung bereichert das gastronomische Angebot des Flughafens und befindet sich im öffentlich zugänglichen Bereich des Terminal 1. Das Unternehmen setzt auf hochwertige Kaffeespezialitäten sowie herzhafte Snacks, wobei insbesondere die vielfältig belegten Bagels im Mittelpunkt stehen. Die Eröffnung ist Teil der umfassenden Modernisierung und Aufwertung der Gastronomielandschaft am Flughafen Köln/Bonn. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Ansiedlung der bekannten Marke als „tolle Ergänzung“. Coffee Fellows wurde 1999 von Kathrin und Dr. Stefan Tewes gegründet und betreibt nach englisch-amerikanischem Vorbild mittlerweile 274 Standorte international, neben Deutschland auch in weiteren europäischen Ländern und darüber hinaus. Für den Gründer und Geschäftsführer Stefan Tewes ist die Expansion nach Köln/Bonn ein wichtiger Schritt für die Markenentwicklung. Flughäfen gelten für das Unternehmen als Premiumstandorte, die eine tägliche Reichweite zu Tausenden nationalen und internationalen Gästen bieten. Der Standort in Köln/Bonn ergänzt das bestehende Netzwerk von Coffee Fellows, das Filialen in Innenstädten, an Bahnhöfen, Autobahnraststätten und weiteren Flughäfen umfasst. Die Kette betreibt seit 2018 zudem eigene Coffee Fellows Hotels in Deutschland und erweiterte ihr Portfolio 2019 um das Campus Suite Konzept.

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KLM fordert nationalen Fonds zur Förderung alternativer Flugkraftstoffe in den Niederlanden

Die niederländische Fluggesellschaft KLM unterstützt die Empfehlung des sogenannten Wennink-Berichts „Der Weg zu zukünftigem Wohlstand“ an die Regierung der Niederlande. Kernforderung ist die Einrichtung eines nationalen Fonds zur Investition in alternative Flugkraftstoffe (SAF). Ein solcher Fonds soll die heimische Produktion beschleunigen und die Kosten für SAF senken, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Luftfahrtsektors und die Innovationskraft der Niederlande gesichert werden sollen. KLM bekräftigt die Schlussfolgerungen des Berichts hinsichtlich der entscheidenden Rolle, die der Luftfahrtsektor und der Flughafen Schiphol für den nationalen Wohlstand, den Handel und die internationale Wettbewerbsfähigkeit spielen. Die Fluggesellschaft appelliert an die Politik, die Empfehlungen des Berichts anzunehmen und von der Einführung zusätzlicher nationaler Abgaben abzusehen, da diese die globale Vernetzung untergraben könnten. KLM investiert bereits in effizientere Abläufe und mischt jährlich mehr SAF bei als von der EU vorgeschrieben. Zudem unterstützt das Unternehmen den Bau der ersten SAF-Produktionsanlage in Delfzijl durch einen langfristigen Abnahmevertrag. Um das niederländische Ziel einer 14-prozentigen SAF-Beimischung bis zum Jahr 2030 zu erreichen, sei jedoch eine aktivere Rolle der Regierung und eine massive Steigerung der Verfügbarkeit erforderlich. Marjan Rintel, CEO von KLM, betonte, dass nur staatliche Investitionen, ähnlich wie bei Wind- und Solarenergie, den notwendigen Umfang und die Bezahlbarkeit von SAF gewährleisten können. Die Finanzierung des nationalen SAF-Fonds könnte nach Vorstellung von KLM über Einnahmen aus der bestehenden niederländischen Luftverkehrssteuer erfolgen. Der Fonds soll sich darauf konzentrieren, die Preisdifferenz zwischen SAF und fossilem Kerosin zu schließen, die Produktionsbeschleunigung zu fördern sowie in die Innovation von (e)SAF-Technologien zu investieren.

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Lufthansa Group vollendet Restaurierung historischer Ikonen für den „Hangar One“

Die Lufthansa Group feiert den Abschluss eines bedeutenden Projekts zur Bewahrung und Vermittlung ihrer Unternehmensgeschichte. Pünktlich zum Start des Jubiläumsjahres zur Gründung der ersten Deutschen Luft Hansa im Jahr 1926 wurden die historischen Flugzeuge Junkers Ju 52 und Lockheed L-1649A Super Star fertiggestellt und im neuen „Lufthansa Group Hangar One“ am Frankfurter Flughafen zur finalen Abnahme bereitgestellt. Diese beiden Luftfahrtikonen bilden die Hauptattraktion des neuen Konferenz- und Besucherzentrums, das in direkter Nachbarschaft zum Lufthansa Aviation Center (LAC) errichtet wurde. Die sorgfältige Wiederherstellung der Flugzeuge, die in Einzelteilen per Schwertransport angeliefert und detailgetreu zusammengesetzt wurden, unterstreicht die Wertschätzung des Konzerns für seine Vergangenheit und den Pioniergeist, der die deutsche Luftfahrt prägte. Das Zentrum soll nicht nur Mitarbeitenden als Ort der Zusammenarbeit dienen, sondern auch Kunden, Partnern und Luftfahrtbegeisterten die Geschichte und Zukunftsvision der Lufthansa Group näherbringen. Die historische Bedeutung der Exponate Die Wahl der Junkers Ju 52 und der Lockheed Super Star als zentrale Ausstellungsstücke ist wohlüberlegt, da beide Flugzeuge maßgebliche Epochen der Unternehmensgeschichte symbolisieren. Junkers Ju 52: Das Rückgrat der frühen Luftfahrt Die erste Junkers Ju 52 wurde 1932 in die Flotte der Deutschen Luft Hansa aufgenommen und avancierte schnell zum Rückgrat des Flugzeugparks. Aufgrund ihrer Robustheit, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit machte die „Tante Ju“ zeitweise rund 50 Prozent der Lufthansa-Flotte aus. Die Ju 52 gilt als Meilenstein deutscher Ingenieurskunst und steht für den Pioniergeist der 1930er Jahre. Mit ihrer charakteristischen Wellblechoptik und den drei Motoren setzte sie neue Maßstäbe im Passagier- und Frachtverkehr. Ihre Fähigkeit, auf unbefestigten Pisten zu operieren,

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Tui nutzt starken Euro und Kapitalmarkt für strategische Flottenübernahme

Der weltweit größte Touristikkonzern Tui vollzieht eine strategische Verschiebung in der Finanzierung seiner Flugzeugflotte. Aufgrund günstiger Konditionen am Kapitalmarkt und der aktuellen Stärke des Euro hat das Unternehmen damit begonnen, Flugzeuge aus bestehenden Leasingverträgen herauszukaufen und in das Konzerneigentum zu überführen. Dieser Schritt, der im August 2025 durch die Aufstockung einer Anleihe von 250 Millionen auf 295,5 Millionen Euro finanziert wurde, dient der vorzeitigen Rückzahlung von Leasingverträgen für Schiffe und Flugzeuge. Konzernchef Sebastian Ebel sieht darin eine gezielte Nutzung makroökonomischer Währungsverschiebungen, die ein „erhebliches Ergebnispotenzial“ eröffnen. Obwohl der Großteil der rund 125 Flugzeuge umfassenden Flotte weiterhin geleast bleibt, markiert die verstärkte Eigenfinanzierung einen opportunistischen Ansatz zur Optimierung der Bilanz und zur aktiven Steuerung von Währungsrisiken. Finanzielle Optimierung durch den Kapitalmarkt Die Entscheidung von Tui, Vermögenswerte wie Flugzeuge und Schiffe direkt zu erwerben, anstatt sie langfristig zu leasen, ist primär finanziell motiviert. Die Finanzierung über den Kapitalmarkt, insbesondere durch die Emission von Anleihen, bietet dem Konzern derzeit offenbar günstigere Konditionen als die Verträge mit Leasinggesellschaften. Im August 2025 nutzte Tui diese Möglichkeit und stockte eine Anleihe auf, um die vorzeitige Ablösung der Leasingverpflichtungen zu finanzieren. Der Kern der Strategie, wie sie Tui-Chef Sebastian Ebel darlegte, liegt in der Nutzung des starken Euro gegenüber dem US-Dollar, da Flugzeug-Leasingverträge typischerweise in US-Dollar abgeschlossen werden. Ebel formulierte dies prägnant: „Man kauft Flugzeuge, wenn der Euro stark ist und verkauft sie, wenn der Euro schwach ist.“ Diese Währungsarbitrage ermöglicht es dem Konzern, die Anschaffungskosten beim Kauf in Euro effektiv zu senken. Bei einer zukünftigen Schwäche

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Luftfahrtsektor muss digitale Infrastruktur und Cyber-Resilienz prioritär stärken

Die globale Luftfahrt- und gesamte Reisebranche sieht sich mit einer kritischen Herausforderung konfrontiert: Veraltete Informationstechnologie-Systeme (IT) drohen angesichts exponentiell steigender Passagierzahlen und einer sich dramatisch verschärfenden Bedrohungslandschaft durch Cyberkriminalität an ihre Grenzen zu stoßen. Angesichts dieses Szenarios richtet SITA, der führende IT-Anbieter für den Luftverkehrssektor, einen eindringlichen Appell an die Branche, die Stärkung der betrieblichen Resilienz als höchste Priorität zu behandeln und erhebliche Investitionen in moderne, skalierbare und sichere Infrastrukturen zu tätigen. Der Schutz von Betriebsabläufen, die Wahrung der Reputation und die Sicherheit sensibler Passagierdaten erfordern laut SITA die dringende Abkehr von veralteten Architekturen hin zu cloud-nativen Lösungen und Secure Access Service Edge (SASE)-basierten Netzwerken. Dieser Paradigmenwechsel ist unabdingbar, um die notwendige Agilität und Widerstandsfähigkeit im dynamischen globalen Umfeld zu gewährleisten. Cybersicherheit rückt in den Fokus der Prioritätenliste Die Ergebnisse der aktuellen SITA Air Transport IT Insights-Studie belegen die wachsende Bedeutung der Cybersicherheit. Die Daten zeigen einen klaren Konsens über die Notwendigkeit robuster Abwehrmaßnahmen: 66 Prozent der Fluggesellschaften und 73 Prozent der Flughäfen zählen Cybersicherheit zu ihren drei wichtigsten Investitions- und Strategiebereichen. Dies ist eine direkte Reaktion auf die zunehmende Häufigkeit und Komplexität digitaler Angriffe, die kritische Systeme, Buchungsplattformen und Passagierinformationen ins Visier nehmen. Diese erhöhte Aufmerksamkeit ist nicht nur auf strategische Weitsicht zurückzuführen, sondern auch auf das signifikant gestiegene finanzielle Risiko. Wie aus parallel veröffentlichten Daten von IBM hervorgeht, belaufen sich die durchschnittlichen Kosten einer Sicherheitsverletzung bei großen, global agierenden Unternehmen auf schätzungsweise 4,44 Millionen US-Dollar. Im Falle der Luftfahrtbranche können diese Kosten durch Betriebsunterbrechungen, Entschädigungszahlungen und erhebliche Reputationsschäden

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JetBlue-Flug über Karibik weicht US-Militärflugzeug aus

Ein JetBlue-Flug mit der Nummer B6 1112 von Curaçao nach New York (JFK) musste kurz nach dem Start einen potenziellen Zusammenstoß mit einem Tankflugzeug der US Air Force (USAF) vermeiden. Laut Aufzeichnungen der Flugverkehrskontrolle berichtete der Pilot des Airbus A320, das militärische Flugzeug sei in einer ähnlichen Flughöhe direkt in die Flugbahn geflogen, offenbar ohne aktiven Transponder. Dies erforderte ein sofortiges Ausweichmanöver. Der Vorfall ereignete sich nahe dem venezolanischen Luftraum. Der JetBlue-Pilot schätzte die Mindestentfernung zum Tanker auf lediglich zwei bis drei Meilen. Nach dem riskanten Manöver soll das USAF-Flugzeug den venezolanischen Luftraum durchquert haben. JetBlue bestätigte den Vorfall, betonte, die Besatzung habe alle Sicherheitsverfahren korrekt befolgt, und teilte mit, dass der Vorfall den zuständigen Bundesbehörden gemeldet wurde und man mit den Ermittlungen vollständig kooperieren werde. Der Vorfall mit dem Tankflugzeug, dessen Typ nicht näher spezifiziert wurde, ereignet sich vor dem Hintergrund verstärkter militärischer Präsenz der USA in der Karibik. Diese Präsenz steht in Zusammenhang mit Initiativen zur Drogenbekämpfung und dem politischen Druck der USA auf die Regierung Venezuelas. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag keine offizielle Stellungnahme der US Air Force vor. Flugzeuge der US-Streitkräfte sind in der Region oft im Rahmen von Operationen zur Überwachung des Drogenschmuggels im Einsatz.

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Turkish Airlines steuert nun 132 Staaten an

Turkish Airlines hat ihre globale Führungsrolle im Luftverkehr weiter gefestigt. Die staatliche türkische Fluggesellschaft, die bereits im Dezember 2024 vom Guinness World Records als die Airline mit den meisten angeflogenen Ländern ausgezeichnet wurde, hat nun ihr Streckennetz um Kambodscha erweitert. Mit der Aufnahme der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh in ihren Flugplan bedient Turkish Airlines ab dem 12. Dezember 2025 ihr 132. Land. Die neue dreimal wöchentlich angebotene Verbindung zwischen Istanbul und Phnom Penh unterstreicht nicht nur die ehrgeizige Wachstumsstrategie der Airline, sondern positioniert Turkish Airlines gleichzeitig als einzige europäische Fluggesellschaft, die direkt in die kambodschanische Metropole fliegt. Dieser Expansionsschritt eröffnet sowohl neue touristische als auch geschäftliche Potenziale und festigt die Rolle Istanbuls als zentrales internationales Drehkreuz. Strategische Expansion in Südostasien Die Erschließung von Phnom Penh ist ein wichtiger Meilenstein in der anhaltenden Expansion von Turkish Airlines, insbesondere in der strategisch bedeutsamen Region Südostasien. Kambodscha ist nach Angaben der Fluggesellschaft das siebte Land in dieser Region, das nun vom türkischen Flag-Carrier bedient wird. Phnom Penh selbst ist die elfte Stadt in Südostasien, die in das dichte globale Netz der Airline aufgenommen wurde. Die neue Strecke wird dreimal wöchentlich bedient, mit Abflügen von Istanbul (IST) nach Phnom Penh (PNH) mittwochs, freitags und sonntags, mit Rückflügen am Montag, Donnerstag und Samstag. Diese Frequenz soll Reisenden aus Europa, Nordamerika und Afrika über das Drehkreuz Istanbul eine bequeme Anbindung an eines der wichtigsten Ziele der Region ermöglichen. Bilal Ekşi, der Vorstandsvorsitzende von Turkish Airlines, betonte bei der Bekanntgabe, dass die kontinuierliche Netzwerkerweiterung strategische Destinationen verbinde

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