Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Salzburg Airport modernisiert Boarding-Prozess für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität

Der Flughafen Salzburg setzt neue Standards in der Betreuung von Fluggästen mit körperlichen Einschränkungen. Mit der Einführung eines hochmodernen, vollelektrischen Boarding-Lifts der Firma Bulmor investiert der Flughafen in die Barrierefreiheit und Sicherheit auf dem Vorfeld. Das neue Hubfahrzeug ist das erste seiner Art in Österreich und ermöglicht es dem sogenannten Medical Service Team, Passagiere mit reduzierter Mobilität (PRM) sicher und auf Kabinenhöhe direkt an die Flugzeugtür zu bringen. Diese technische Neuerung ersetzt ältere, physisch belastende Methoden, bei denen Fluggäste oft mühsam mittels Tragstühlen über Gangways in die Maschine befördert werden mussten. Die Notwendigkeit für solche Investitionen ergibt sich aus dem stetig wachsenden Anteil an Reisenden, die auf Unterstützung angewiesen sind. Allein im vergangenen Jahr betreute das Medical Service Team in Salzburg über 13.600 Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Der neue Lift basiert auf einer modifizierten Seitenstapler-Technologie und erreicht eine Hubhöhe von bis zu 5,700 Millimetern, was sogar die Abfertigung von Großraumflugzeugen ermöglicht. Dank einer Lithium-Ionen-Batteriekapazität von 1.120 Ah und einer integrierten Fahrerkabine, die eine Einmannbedienung erlaubt, werden die Prozesse am Boden effizienter gestaltet und physische Belastungen für das Personal deutlich reduziert. Neben der technischen Komponente betont die Flughafengeschäftsführung die soziale Bedeutung barrierefreier Abläufe. Mobilitätseinschränkungen werden in Salzburg systematisch in die Infrastruktur integriert, um Selbstbestimmung und ein würdevolles Reiseerlebnis zu gewährleisten. Das Medical Service Team, das organisatorisch der Flughafenfeuerwehr unterstellt ist, fungiert dabei als zentraler Ansprechpartner. Es übernimmt nicht nur den Transport über das Vorfeld, sondern sichert auch die medizinische Erstversorgung im Terminal ab. Durch den Einsatz des neuen Lifts, der über ein

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Eurowings weitet Wet-Lease-Kapazitäten für den Sommerflugplan 2026 aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verstärkt ihre Flotte für die bevorstehende Sommersaison 2026 durch umfangreiche Wet-Lease-Vereinbarungen mit externen Partnern. Um die hohe Nachfrage in den Spitzenmonaten abzudecken, mietet die Fluggesellschaft bis zu 19 zusätzliche Flugzeuge inklusive Besatzung an. Ein neuer Partner in diesem Verbund ist die litauische Getjet Airlines, die sechs Airbus A320 am Standort Hamburg stationieren wird. Diese Maßnahme ermöglicht es dem Ferienflieger, sein Flugangebot ab Norddeutschland kurzfristig zu skalieren, ohne in eigene Flugzeuge oder fest angestelltes Personal investieren zu müssen. Getjet betreibt eine vielseitige Flotte aus Airbus- und Boeing-Maschinen und ist als erfahrener Anbieter im ACMI-Geschäft (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) bekannt. Neben dem Neuzugang aus Litauen setzt Eurowings auf bewährte Kooperationen mit Avion Express Malta und der tschechischen Smartwings. Avion Express stellt insgesamt acht Airbus A320 bereit, die von den Drehkreuzen Düsseldorf und Stuttgart aus operieren. Die Zusammenarbeit mit dem maltesischen Ableger wurde bereits im Frühjahr 2025 langfristig um drei weitere Jahre verlängert. Smartwings steuert fünf Boeing 737 bei, die am Flughafen Köln/Bonn stationiert sind. Interessant ist hierbei die veränderte Eigentümerstruktur der tschechischen Fluggesellschaft, die kürzlich von der türkischen Pegasus Airlines übernommen wurde. Trotz dieser Übernahme bleibt das operative Engagement für die deutsche Airline bestehen, was die Kontinuität der Zusammenarbeit unterstreicht. Der Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Instrument, um saisonale Schwankungen ohne langfristige Fixkostenrisiken abzufangen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Eurowings durch diese Strategie flexibel auf Buchungsspitzen reagieren kann, während die Partnerunternehmen die vollständige Verantwortung für die Wartung und den operativen Betrieb der Maschinen tragen. Die

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Airbus-Chef warnt vor anhaltenden Engpässen in der Flugzeugproduktion

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus sieht sich im laufenden Geschäftsjahr 2026 mit massiven Verzögerungen in der Lieferkette konfrontiert. Konzernchef Guillaume Faury bestätigte am Rande des World Governments Summit in Dubai, dass insbesondere der Rückstau bei der Auslieferung neuer Verkehrsmaschinen das operative Geschäft belastet. Als kritischster Faktor haben sich dabei die Triebwerke herausgestellt, deren Beschaffung bereits im Vorjahr erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Die Triebwerkshersteller wie Pratt & Whitney sowie CFM International kämpfen weiterhin mit Materialengpässen und verlängerten Wartungsintervallen für bestehende Flotten, was die Verfügbarkeit von Neuanlagen für die Montagebänder in Toulouse und Hamburg drastisch einschränkt. Trotz dieser industriellen Hürden verzeichnet Airbus eine ungebrochen hohe Marktdynamik. Faury betonte, dass die Nachfrage im zivilen Sektor die Produktionskapazitäten bei weitem übersteige. In diesem Zusammenhang beobachtet das Unternehmen den Aufstieg des chinesischen Konkurrenten Comac mit der C919 sehr genau. Angesichts des globalen Bedarfs an Schmalrumpfflugzeugen räumte der Airbus-Chef ein, dass der Markt groß genug für zusätzliche Akteure sei, um die Lücken zu füllen, die durch die Lieferprobleme der etablierten Hersteller entstehen. Gleichzeitig fließen vermehrt Ressourcen in den Bereich der Verteidigungsprodukte, da die geopolitische Lage die Nachfrage nach militärischen Transportmaschinen und Überwachungssystemen weltweit gesteigert hat. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die Schwere der Lage: Airbus musste seine Auslieferungsziele bereits mehrfach anpassen, da hunderte Flugzeuge aufgrund fehlender Komponenten nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Experten weisen darauf hin, dass neben Triebwerken auch Engpässe bei Halbleitern und spezialisierten Flugzeugsitzen die Endlinie blockieren. Faury signalisierte in Dubai jedoch, dass der Konzern massiv in die vertikale Integration und die Sicherung seiner Zulieferbetriebe investiert, um die

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TAP Air Portugal weitet Südbrasilien-Angebot im Sommer 2026 aus

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal verstärkt ihre Präsenz auf dem südamerikanischen Markt und erhöht die Flugfrequenzen in den Süden Brasiliens. Ab Juli 2026 wird die Airline jeweils eine vierte wöchentliche Verbindung von Lissabon nach Porto Alegre und Florianópolis anbieten. Die zusätzliche Frequenz nach Florianópolis startet am 5. Juli und wird jeweils sonntags bedient, während Porto Alegre ab dem 6. Juli montags einen weiteren Flug erhält. Diese Entscheidung erfolgt weniger als zwei Jahre nach der Aufnahme der Verbindung nach Florianópolis im September 2024 und unterstreicht die hohe Nachfrage in der Region Santa Catarina. Die Expansion ist Teil einer breiteren Wachstumsstrategie von TAP in Brasilien. Bereits im Vorfeld kündigte die Fluggesellschaft an, ab dem 2. Juli 2026 mit Curitiba ein 14. Ziel in Brasilien direkt anzufliegen, womit die Airline ihre Position als wichtigster europäischer Anbieter für Flüge nach Südamerika festigt. Für Porto Alegre bedeutet der Kapazitätsausbau eine wichtige Konsolidierung, nachdem der dortige Flughafen Salgado Filho nach schweren Überschwemmungen im Jahr 2024 zeitweise den internationalen Betrieb einstellen musste. Mit der Rückkehr zu einem stabilen und erweiterten Flugplan signalisiert TAP Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung des Bundesstaates Rio Grande do Sul. Operativ setzt TAP auf dieser Langstrecke vornehmlich Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 und A330-900neo ein. Die zusätzlichen Flüge sind zeitlich auf die europäische Sommersaison abgestimmt, um dem erhöhten Passagieraufkommen im Transatlantikverkehr gerecht zu werden. Neben dem Ausbau der Flugziele führt die Airline zum Sommer 2026 zudem eine neue Zwischenklasse in Teilen ihrer Flotte ein, um die Flexibilität für Reisende zu erhöhen. Durch

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Aegean-Tochter Olympic Air investiert in griechischen Wartungsspezialisten Apella

Die griechische Fluggesellschaft Olympic Air, eine Tochtergesellschaft der Aegean Airlines S.A., hat eine Minderheitsbeteiligung von 45 Prozent an dem Luftfahrttechnik-Unternehmen Apella S.A. erworben. Die Transaktion umfasst sowohl den Kauf bestehender Anteile als auch eine Kapitalerhöhung zur Stärkung der Unternehmensbasis. Dr. Nikos Kontogiannis behält mit 55 Prozent die Mehrheit der Anteile und wird das Unternehmen weiterhin als Geschäftsführer leiten. Apella ist als zertifizierter EASA-Part-145-Betrieb auf die Instandhaltung von Flugzeugkomponenten spezialisiert und gilt in Griechenland als Marktführer bei der Reparatur von Rädern und Bremsen. Neben der zivilen Luftfahrt ist das Unternehmen ein wichtiger Partner im Verteidigungssektor und unterstützt unter anderem das F-16-Viper-Modernisierungsprogramm der griechischen Streitkräfte. Durch den Einstieg der Aegean-Gruppe soll die Entwicklung eines neuen Wartungszentrums in Almyros, Zentralgriechenland, forciert werden. Auf einem rund 100.000 Quadratmeter großen Areal nahe dem Flughafen Nea Anchialos ist der Aufbau einer umfassenden Infrastruktur für die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Luftfahrzeugen geplant. In der ersten Ausbaustufe stehen Flugzeugabstellflächen und Demontagekapazitäten im Fokus, während in späteren Phasen Lackierhallen und Einrichtungen für schwere Wartungsereignisse, sogenannte Heavy Maintenance Checks, hinzukommen sollen. Apella erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 15 Millionen Euro bei einem Nettogewinn von 1,3 Millionen Euro und beschäftigt aktuell 151 Fachkräfte. Die Investition ist Teil einer übergeordneten Strategie der Aegean-Gruppe, Griechenland als regionales Kompetenzzentrum für technische Luftfahrtdienstleistungen zu etablieren. Erst Anfang 2024 eröffnete der Konzern ein neues Wartungs- und Trainingszentrum am Flughafen Athen. Dimitris Gerogiannis, CEO von Aegean, betont, dass die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern wie Apella den Aufbau eines weitreichenden Ökosystems aus technischer Expertise

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Lufthansa Technik Shenzhen sichert Langzeitwartung für Air-Premia-Flotte

Die südkoreanische Fluggesellschaft Air Premia und Lufthansa Technik Shenzhen haben eine umfassende Vereinbarung über die technische Betreuung von Flugzeugstrukturkomponenten unterzeichnet. Der Zehnjahresvertrag, der offiziell am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist, umfasst die Wartung, Reparatur und Überholung für die gesamte Boeing-787-9-Flotte des Unternehmens. Aktuell betreibt der Hybrid-Carrier neun Maschinen dieses Typs, die mit Trent-1000-Triebwerken ausgestattet sind. Die Kooperation deckt ein breites Spektrum ab, das von Triebwerksverkleidungen und Schubumkehrern bis hin zu Radomen und Flugsteuerungselementen reicht. Durch den Zugriff auf das globale Netzwerk der Lufthansa Technik werden zudem Leasing- und Austauschlösungen für Ersatzteile bereitgestellt, um die operative Verfügbarkeit der Flugzeuge zu maximieren. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieses Geschäftsabschlusses für den asiatisch-pazifischen Markt. Air Premia festigt damit ihre Position als Langstreckenspezialist, indem sie die technische Zuverlässigkeit an einen der weltweit führenden MRO-Dienstleister (Maintenance, Repair and Overhaul) auslagert. Für Lufthansa Technik Shenzhen stellt der Auftrag eine signifikante Erweiterung der bestehenden Geschäftsbeziehung dar, die bereits seit August 2024 durch eine Vereinbarung zur Komponentenversorgung besteht. Der neue Kontrakt vertieft die Zusammenarbeit auf eine Ebene, die auch Modifikationen und Vor-Ort-Notfalldienste einschließt, was besonders bei der komplexen Verbundwerkstoffstruktur der Boeing 787 von technischer Relevanz ist. Die technische Umsetzung der Dienstleistungen erfolgt primär am Standort in Shenzhen, einem Joint Venture zwischen der Lufthansa Technik AG und der Beijing Kailan Aviation Technology. Der Standort fungiert als regionales Kompetenzzentrum und bündelt spezialisiertes Know-how in den Bereichen Airframe Related Components und Mobile Engine Services. Paul Kim, Vice President Einkauf bei Air Premia, betonte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung, dass

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Emirates startet Rekrutierungsoffensive für Ingenieure in Deutschland

Die Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Bemühungen um hochqualifiziertes technisches Fachpersonal und veranstaltet Mitte Februar 2026 gezielte Informationsveranstaltungen in Hamburg und Frankfurt. Hintergrund ist eine weltweite Rekrutierungskampagne der Emirates Group, die darauf abzielt, im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 17.300 neue Mitarbeiter für rund 350 verschiedene Positionen einzustellen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf lizenzierten Flugzeugingenieuren, die am zentralen Drehkreuz in Dubai die Wartung der weltweit größten Flotte von Großraumflugzeugen sicherstellen sollen. Deutschland gilt aufgrund seiner starken Luftfahrttradition und Standorte wie dem Airbus-Werk in Hamburg als einer der wichtigsten Talentpools für die technischen Anforderungen der Airline. Die personelle Expansion steht in direktem Zusammenhang mit massiven Investitionen in die Infrastruktur. Emirates hat rund 950 Millionen US-Dollar für den Bau einer neuen, über eine Million Quadratmeter großen Technikbasis am Flughafen Dubai World Central (DWC) bereitgestellt. Die erste Phase dieses Projekts soll bis 2027 abgeschlossen sein und Kapazitäten für die Wartungsanforderungen bis in die 2040er Jahre bieten. Das neue Zentrum wird für das gesamte Spektrum technischer Dienstleistungen ausgerüstet – von routinemäßigen Kontrollen über Triebwerksreparaturen bis hin zu komplexen Kabinenumbauten. Neben der eigenen Flotte, die künftig auch vermehrt den Airbus A350 umfassen wird, übernimmt Emirates Engineering bereits heute Wartungsaufträge für über 30 andere Fluggesellschaften. Um Fachkräfte für den Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate zu gewinnen, wirbt das Unternehmen mit einem umfangreichen Leistungspaket. Dieses umfasst ein steuerfreies Gehalt, Beteiligungen am Unternehmenserfolg sowie Zulagen für Bildung und Krankenversicherung. Zusätzlich bietet die Fluggesellschaft logistische Unterstützung beim Wohnortwechsel nach Dubai an. Branchenexperten sehen in dieser Offensive eine Reaktion auf den

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Strategische Flottenmodernisierung in Südostasien durch Großauftrag für die Boeing 737 Max 8

Die Luftfahrtbranche in Südostasien erlebt derzeit eine dynamische Phase der Expansion und Konsolidierung, die durch einen bedeutenden Geschäftsabschluss auf der Singapore Airshow unterstrichen wurde. Die kambodschanische Fluggesellschaft Air Cambodia hat sich offiziell als neuester Kunde des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing vorgestellt und eine Bestellung über bis zu 20 Maschinen des Typs 737 Max 8 bekannt gegeben. Dieser Auftrag umfasst eine Festbestellung über zehn Flugzeuge sowie Optionen für weitere zehn Einheiten. Für die noch junge Fluglinie stellt dieser Schritt die bisher umfangreichste Investition in ihre Flottenstruktur dar und markiert einen strategischen Wendepunkt weg von der bisherigen Abhängigkeit von regionalen Turboprop-Maschinen und geleasten Airbus-Modellen. Die Integration der modernen Schmalrumpfflugzeuge soll es Air Cambodia ermöglichen, neue Direktverbindungen in strategisch wichtige Märkte in Nord- und Südostasien aufzubauen und gleichzeitig die operative Effizienz signifikant zu steigern. Neuordnung der Flottenstrategie bei Air Cambodia Bisher stützte sich Air Cambodia in ihrem operativen Betrieb auf eine Mischflotte, die vornehmlich aus Regionalflugzeugen des Typs ATR sowie einigen Modellen der Airbus A320-Familie bestand. Mit der Entscheidung für die Boeing 737 Max 8 setzt die Fluggesellschaft nun auf ein einheitliches Rückgrat für ihre Mittelstreckenverbindungen. Die Wahl dieses Flugzeugtyps ist ein deutliches Signal an den Markt, da die 737-8 eine Reichweite und Passagierkapazität bietet, die ideal auf das Streckenprofil zwischen dem Königreich Kambodscha und den Wirtschaftszentren in China, Japan sowie Indien zugeschnitten ist. Laut Dr. David Zhan, dem Vorstandsvorsitzenden von Air Cambodia, ist dieser Ankauf ein wesentlicher Pfeiler für die nächste Wachstumsphase des Unternehmens. Das Ziel sei es, nicht nur die bestehenden Routen

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Strukturreform am Flughafen Zürich: Geschäftsleitung wird verkleinert

Die Flughafen Zürich AG strafft ihre Führungsstruktur und reduziert die Anzahl der Mitglieder in der Geschäftsleitung von bisher sieben auf sechs Personen. Wie das Unternehmen Anfang Februar 2026 bekannt gab, erfolgt dieser Schritt im Zuge einer strategischen Neuausrichtung der internen Verantwortlichkeiten. Ziel der Umstrukturierung ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Kommunikation mit zentralen Anspruchsgruppen effizienter zu gestalten. Im Zentrum der personellen Veränderungen steht der Abgang von Manuela Staub, der bisherigen Leiterin der Abteilung People & Communication. Sie wird den Flughafenbetreiber nach einer Übergangsphase Ende Juli verlassen, wobei ihre bisherigen Aufgabenbereiche unmittelbar auf andere Ressorts aufgeteilt wurden. Die Neuordnung sieht vor, dass CEO Lukas Brosi die direkte Führung der Abteilungen Public Affairs sowie Corporate Communications übernimmt. Damit rücken die politischen Beziehungen und die Außendarstellung des Unternehmens noch enger an die Konzernspitze. Der Bereich Human Resources wird unterdessen in das Finanzressort integriert und untersteht künftig CFO Kevin Fleck. Für die Abteilung Visitor Services & Events wurde eine Ansiedlung im kommerziellen Bereich unter CCO Stefan Gross festgelegt. Diese strukturellen Anpassungen wurden vom Verwaltungsrat unter dem Vorsitz von Josef Felder gemeinsam mit der operativen Führung beschlossen und treten mit sofortiger Wirkung in Kraft. Zusätzliche Marktbeobachtungen deuten darauf hin, dass dieser Schritt Teil einer größeren Effizienzsteigerung ist, da der Flughafen Zürich vor bedeutenden Infrastrukturprojekten steht. Hierzu zählen insbesondere die geplanten Pistenverlängerungen und die Erneuerung der Terminalbereiche, die eine straffe Koordination der Managementressourcen erfordern. Während das Passagieraufkommen am wichtigsten Schweizer Luftverkehrsknotenpunkt zuletzt wieder nahezu das Niveau von vor der Pandemie erreichte, wächst der wirtschaftliche Druck

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Condor reaktiviert Traditionsroute Frankfurt-Tel Aviv zum Firmenjubiläum

Der deutsche Ferienflieger Condor nimmt im Mai 2026 die Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv wieder in den regulären Flugplan auf. Die Entscheidung markiert einen historischen Meilenstein für das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert. Die Route nach Israel hat für die Fluggesellschaft eine besondere Bedeutung: Der erste Flug in der Geschichte des Unternehmens fand am 29. März 1956 statt und führte als Pilgerreise von Frankfurt in das Heilige Land. Mit der Wiederaufnahme dieser Strecke setzt Condor ein deutliches Zeichen für die strategische Erweiterung des Drehkreuzes Frankfurt und verbessert die Anbindung zwischen Europa, Nordamerika und der wirtschaftlich bedeutenden Metropole am Mittelmeer. Die neue Verbindung wird mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung und Netzwerkerweiterung, die Condor trotz eines wettbewerbsintensiven Marktumfelds vorantreibt. David Carlisle, verantwortlich für die Netzwerkplanung bei Condor, betont die Rolle Tel Avivs als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Durch die Einbindung in das wachsende Hub-System in Frankfurt sollen insbesondere Umsteigeverbindungen für Reisende aus dem nordamerikanischen Raum attraktiver gestaltet werden. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf eine steigende Nachfrage nach flexiblen Reisemöglichkeiten in den Nahen Osten, die über die reine touristische Nutzung hinausgehen. Flankiert wird die Entscheidung durch politische Unterstützung aus der hessischen Landesregierung. Uwe Becker, Beauftragter für jüdisches Leben, hob die Bedeutung der Flugroute für die deutsch-israelischen Beziehungen hervor. Er sieht in der direkten Flugverbindung eine wichtige Brücke für den persönlichen Austausch und die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. In der aktuellen geopolitischen Lage wird die Wiederaufnahme

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