Amely Mizzi

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Amely Mizzi

RegioJet startet erweiterten Busverkehr an die kroatische Adria

Die tschechische Verkehrsgesellschaft RegioJet wird am Freitag, dem 29. Mai 2026, ihre diesjährige Sommersaison nach Kroatien offiziell eröffnen. Dann verlässt der erste der markanten gelben Fernreisebusse den Prager Busbahnhof Florenc mit dem Ziel Split. Trotz der globalen wirtschaftlichen Herausforderungen und signifikant gestiegener Treibstoffpreise verfolgt das Unternehmen eine aggressive Preisstrategie und hält die Tarife auf dem Niveau des Vorjahres stabil. Angesichts einer deutlich gestiegenen Nachfrage und bereits ausgebuchter Termine zu Ferienbeginn erweitert RegioJet sein Angebot in diesem Jahr um eine zweite Linie, die gezielt die nördliche Adriaküste ansteuert. Mit modernster Fahrzeugtechnik und einem umfangreichen Bord-Service positioniert sich der Anbieter als preiswerte Alternative zum Flug- und Individualverkehr, um den wachsenden Strom an Touristen aus Tschechien, der Slowakei und Österreich effizient an die Küstenziele zu befördern. Expansionskurs und neue Routenführung Der Startschuss am vergangenen Freitag markiert lediglich den Beginn einer gestaffelten Kapazitätserweiterung. In der ersten Phase bis Mitte Juni verkehren die Busse dreimal wöchentlich auf der Hauptroute über Brünn und Bratislava. Ab dem 12. Juni wird die Taktung massiv erhöht: Die Verbindung nach Südkroatien wird dann täglich bedient. Die Route umfasst insgesamt neun Stationen, darunter zentrale touristische Knotenpunkte wie Zadar, Šibenik, Trogir und die Endstation Split. Diese logistische Ausrichtung ermöglicht es Reisenden, ohne zusätzliches Umsteigen direkt in die Ferienzentren zu gelangen. Parallel zum täglichen Betrieb der Stammstrecke führt RegioJet am 12. Juni 2026 eine zweite, eigenständige Buslinie ein. Diese neue Verbindung startet am frühen Abend in Prag und bedient über Bratislava die nördlichen Küstenregionen um Rijeka und Crikvenica. Durch diese Diversifizierung des Streckennetzes

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Jahrhundertjubiläum der Rax-Seilbahn in Niederösterreich

Die Rax-Seilbahn in den Wiener Alpen begeht im Sommer 2026 ihr 100-jähriges Bestehen als erste Personen-Seilschwebebahn Österreichs. Den offiziellen Auftakt der Jubiläumssaison markiert ein Publikumstag am 12. Juni 2026, der Besuchern einen detaillierten Einblick in die Technik und Geschichte der Anlage gewährt. Die 1926 eröffnete Seilbahn gilt als technisches Pionierwerk der Zwischenkriegszeit und überwindet auf einer Strecke von rund 2.160 Metern einen Höhenunterschied von 1.017 Metern. Die Talstation befindet sich in Hirschwang an der Rax, von wo aus die Kabinen in wenigen Minuten das Hochplateau auf 1.546 Metern Seehöhe erreichen. Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms werden geführte Besichtigungen des Maschinenraums und der Kommandozentrale angeboten, um die mechanischen Abläufe des Seilbahnbetriebs zu veranschaulichen. Historisch betrachtet war der Bau der Bahn eine logistische Meisterleistung, die maßgeblich zur touristischen Erschließung der Raxalpe beitrug. Neben den technischen Vorführungen umfasst das Angebot am Jubiläumstag verschiedene Erlebnisstationen, Filmvorträge und ein Sonderpostamt. Für die Gäste wurden die Betriebszeiten bis 20:00 Uhr verlängert, zudem ermöglicht ein spezieller Sondertarif den Zugang zu deutlich reduzierten Preisen gegenüber dem regulären Fahrbetrieb. Zusätzlich zur technischen Komponente widmet sich das Jubiläum der kulturellen Bedeutung der Region. Auf dem Plateau dokumentiert die Themenstation „Pioniere & Freigeister“ die Verbindung prominenter Persönlichkeiten wie Sigmund Freud und Viktor Frankl zur Rax. Diese historische Aufarbeitung wird durch interaktive Elemente und Skulpturen ergänzt. Die Rax-Seilbahn hat sich seit ihrer Modernisierung in den 1970er Jahren und weiteren technischen Überholungen zu einem zentralen Infrastrukturbetrieb im südlichen Niederösterreich entwickelt, der jährlich hohe Fahrgastzahlen verzeichnet und eine wesentliche Rolle für den regionalen Ausflugsverkehr spielt.

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Steuerstreit in Indien: Gericht gewährt IndiGo vorläufigen Schutz gegen Millionen-Forderung

Der Delhi High Court hat in einem bedeutenden Rechtsstreit zwischen der indischen Fluggesellschaft InterGlobe Aviation, dem Betreiber von IndiGo Airlines, und den nationalen Steuerbehörden eingegriffen. Das Gericht untersagte den Behörden vorerst die Anwendung von Zwangsmaßnahmen zur Eintreibung einer GST-Forderung (Goods and Services Tax) in Höhe von fast 4,58 Milliarden Rupien (rund 50 Millionen Euro). Der Kern des Konflikts liegt in der steuerlichen Einstufung von Entschädigungszahlungen, die das Unternehmen von einem ausländischen Triebwerkshersteller erhalten hat. Die Richter stellten in einer vorläufigen Bewertung fest, dass diese Gelder eher einen ausgleichenden Charakter besitzen und nicht als steuerpflichtige „Dienstleistung“ im Sinne des indischen Steuerrechts zu werten seien. Hintergrund der Auseinandersetzung sind technische Mängel an Triebwerken, die in den Geschäftsjahren 2018-19 und 2019-20 zu massiven Flugausfällen und der Stilllegung großer Teile der Flotte führten. Um den entstandenen Geschäftsschaden und die entgangenen Flugstunden abzufedern, stellte der Hersteller Gutschriften in Höhe von insgesamt rund 20 Milliarden Rupien aus. Während IndiGo diese Zahlungen als reinen Schadensersatz für vertragliche Pflichtverletzungen betrachtet, interpretierten die Steuerbehörden den Vorgang als steuerpflichtigen Tatbestand. Die Behörden argumentierten, die Airline habe gegen Bezahlung zugestimmt, die mangelhafte Leistung der Triebwerke zu „dulden“, was eine Dienstleistung unter dem sogenannten Reverse-Charge-Verfahren darstellen würde. Die Rechtsvertreter der Fluggesellschaft wiesen diese Auslegung vor Gericht entschieden zurück. Sie argumentierten, dass Schadensersatz für einen Vertragsbruch niemals als Gegenleistung für eine Duldung angesehen werden könne, da Verträge auf Erfüllung und nicht auf deren Verletzung ausgelegt seien. Zudem stützte sich die Airline auf ein Rundschreiben des Zentralrats für indirekte Steuern und Zölle (CBIC) aus

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Dan Air prüft Unternehmensverkauf und Investoreneinstieg

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air steht vor einer entscheidenden wegweisenden Veränderung ihrer Eigentümerstruktur. Wie das Fachportal Boardingpass berichtet, evaluiert das Management derzeit intensiv den Verkauf des gesamten Unternehmens oder alternativ den Einstieg eines strategischen Partners. Diese Entwicklung folgt auf eine Phase des dynamischen Wachstums, in der die Airline sowohl ihr Liniennetz als auch ihr Geschäftsbereich für Wet-Lease-Dienstleistungen signifikant ausgebaut hat. Gründer Dan Iuhas signalisiert Offenheit für verschiedene Szenarien, wobei das primäre Ziel in der Sicherstellung der notwendigen Kapazitäten für die geplanten Expansionsschritte in Richtung Europa und den Nahen Osten liegt. Die Fluggesellschaft stützt sich dabei auf ihre Zertifizierungen nach internationalen Standards und eine gefestigte operative Basis, die in den vergangenen Jahren durch Investitionen in Personal und Infrastruktur gestärkt wurde. Wachstumskurs und Marktpositionierung der Dan Air Dan Air hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil der rumänischen Luftfahrtlandschaft etabliert. Ursprünglich als Charter- und ACMI-Spezialist (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance) unter dem Namen Just Us Air gestartet, vollzog das Unternehmen eine strategische Wandlung hin zu einem Anbieter von Linienflügen. Besonders bemerkenswert war der Aufbau von Verbindungen ab dem neu eröffneten Flughafen Brasov-Ghimbav, der als erster Neubau in Rumänien seit Jahrzehnten gilt. Auch wenn Dan Air später seine Basis nach Bacau verlagerte, unterstreicht dieser Schritt die Flexibilität und den Willen der Airline, Marktlücken im osteuropäischen Raum zu besetzen. Das Unternehmen verweist in seinen aktuellen Mitteilungen auf eine beachtliche Erfolgsbilanz beim Ausbau des Linien- und Wet-Lease-Geschäfts. Durch die Vermietung von Flugzeugen inklusive Besatzung an andere namhafte Fluggesellschaften konnte Dan Air seine Einnahmequellen

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Air France Maschine wegen Rauchentwicklung im Flugzeuginneren umgeleitet

Ein Airbus A320 der französischen Fluggesellschaft Air France musste am Sonntag, den 25. Mai 2026, den planmäßigen Flug von Paris nach Stockholm unterbrechen und eine Sicherheitslandung am Flughafen Amsterdam Schiphol vollziehen. Auslöser für das Manöver war eine Rauchentwicklung in der Kabine, die von Passagieren und Besatzung wahrgenommen wurde. Die Piloten leiteten nach dem Absetzen eines Notrufs umgehend den Sinkflug ein und steuerten den nächstgelegenen geeigneten Flughafen an. Nach der sicheren Landung in den Niederlanden wurden die Passagiere evakuiert, während Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr das Fluggerät untersuchten. Verletzte wurden nicht gemeldet, doch der Vorfall unterstreicht die strengen Sicherheitsprotokolle der internationalen Luftfahrt bei technischen Unregelmäßigkeiten während des Reiseflugs. Air France bestätigte den Vorfall als Vorsichtsmaßnahme aufgrund eines technischen Defekts und leitete eine umfassende Untersuchung der betroffenen Maschine ein. Verlauf des Zwischenfalls über den Niederlanden Der Flug AF1640 war am Sonntagmittag planmäßig vom Flughafen Paris Charles de Gaulle mit dem Ziel Stockholm Arlanda gestartet. Während sich die Maschine in der Reiseflughöhe über niederländischem Staatsgebiet befand, kam es zu einer plötzlichen Geruchsentwicklung in der Passagierkabine. Augenzeugenberichten zufolge verbreitete sich ein beißender Geruch, der von den Flugbegleitern umgehend dem Cockpit gemeldet wurde. Die Piloten entschieden sich daraufhin, den internationalen Notrufnotfall zu erklären, um vorrangige Behandlung durch die Flugsicherung zu erhalten. Flugdatenaufzeichnungen zeigen, dass der Airbus A320 seinen Kurs sofort änderte und in einen steilen, aber kontrollierten Sinkflug überging. Amsterdam Schiphol, einer der größten europäischen Luftfahrtknotenpunkte, bot sich aufgrund der vorhandenen Kapazitäten und der Nähe als idealer Ausweichflughafen an. Die Kommunikation mit dem Tower in Amsterdam erfolgte

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Neue Hitzeschutzverordnung 2026: Verbindliche Regeln für Arbeit im Freien

Angesichts steigender Temperaturen im Mai 2026 informiert der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) über die aktuelle Rechtslage zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz. Ein zentraler Meilenstein ist die seit diesem Jahr geltende Hitzeschutzverordnung für Arbeiten im Freien. Diese verpflichtet Arbeitgeber erstmals zu verbindlichen Schutzmaßnahmen, sobald die staatliche Wetterbehörde GeoSphere Austria eine Hitzewarnung der Stufe 2, also ab 30 Grad Celsius, ausgibt. In solchen Fällen ist der Arbeitgeber unter anderem zur Bereitstellung von UV-Schutzkleidung, Kopfbedeckungen und Sonnencreme verpflichtet. Zudem erhält das Arbeitsinspektorat durch die neue Verordnung eine klare Grundlage für Kontrollen auf Baustellen und anderen Außenarbeitsplätzen. Trotz der Neuerungen betont ÖGB-Arbeitsrechtsexpertin Verena Weilharter, dass es in Österreich weiterhin kein generelles Recht auf „hitzefrei“ gibt. Arbeitnehmer dürfen ihren Platz nicht eigenmächtig verlassen, allerdings trifft den Arbeitgeber eine umfassende Fürsorgepflicht. In Innenräumen sollte bei vorhandener Klimaanlage eine Raumtemperatur von 25 Grad möglichst nicht überschritten werden. Fehlt eine solche Anlage, müssen alternative Erleichterungen wie das Abdunkeln von Fenstern, die Bereitstellung von Ventilatoren oder die Lockerung von Bekleidungsvorschriften – etwa der Verzicht auf Krawatten – geprüft werden. Schutzkleidung und Uniformen bleiben jedoch grundsätzlich verpflichtend, sofern keine betriebliche Ausnahme vereinbart wurde. Besondere Regelungen bestehen traditionell im Baugewerbe, wo Arbeitgeber ihren Beschäftigten ab einer Temperatur von 32,5 Grad hitzefrei gewähren können. Der ÖGB fordert hier jedoch eine Verschärfung der Regeln: Ein gesetzlicher Anspruch auf bezahltes hitzefrei soll bereits ab 30 Grad greifen, sofern keine kühleren Arbeitsalternativen zur Verfügung stehen. Zudem sieht die Gewerkschaft Nachbesserungsbedarf für Beschäftigte in Innenräumen, wie etwa in Büros, Werkshallen, Klassenzimmern oder in der Pflege, da diese Personengruppen

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Saudia übernimmt ersten Airbus A321XLR für den Langstreckeneinsatz

Die staatliche Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Saudia, hat ein neues Kapitel in ihrer Konnektivitätsstrategie aufgeschlagen. Am 24. Mai 2026 landete die erste Maschine des Typs Airbus A321XLR auf dem King Abdulaziz International Airport in Dschidda. Das Flugzeug mit der Registrierung HZ-ASBA markiert den Auftakt einer bedeutenden Flottenerweiterung, die insgesamt 15 Einheiten dieses speziellen Typs umfasst. Die A321XLR, kurz für Extra Long Range, ermöglicht es der Fluggesellschaft, schmale Flugzeugtypen auf Strecken einzusetzen, die bisher ausschließlich großen Langstreckenmaschinen vorbehalten waren. Mit einer Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern und einer hocheffizienten Triebwerkstechnologie verändert dieses Modell die wirtschaftlichen Parameter auf Routen zwischen dem Nahen Osten und Europa sowie Asien und Afrika. Saudia setzt bei der Innenausstattung auf ein exklusives Zwei-Klassen-Konzept, das insbesondere im Premium-Segment neue Maßstäbe für Schmalrumpfflugzeuge setzt und die strategische Neuausrichtung des Königreichs als globaler Luftverkehrsknotenpunkt unterstreicht. Technische Meilensteine und strategische Einordnung Die Auslieferung der ersten A321XLR ist das Ergebnis eines im Jahr 2019 abgeschlossenen Vertrages über 30 Flugzeuge der A321neo-Familie, von denen die Hälfte auf die XLR-Variante entfällt. Für Airbus stellt dieser Termin einen industriellen Erfolg dar, da das Flugzeug nach intensiven Zertifizierungsphasen nun im regulären Liniendienst seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen muss. Die Besonderheit der XLR liegt in ihrem zusätzlichen hinteren Mitteltank, der die Treibstoffkapazität massiv erhöht, ohne den Frachtraum unverhältnismäßig einzuschränken. Saudia nutzt diese technologische Innovation, um Nischenmärkte zu bedienen, auf denen das Passagieraufkommen für eine Boeing 777 oder einen Airbus A350 zu gering, die Distanz für eine herkömmliche A321neo jedoch zu groß wäre. Neben der aktuellen Lieferung betreibt Saudia

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Neue Billigfluggesellschaft Zinc Airlines plant Markteintritt in Australien

Der ehemalige Qantas-Manager Peter Kelly bereitet den Start einer neuen Fluggesellschaft namens Zinc Airlines vor, die das bestehende Duopol auf dem australischen Luftverkehrsmarkt herausfordern soll. Das Vorhaben sieht die Einwerbung von insgesamt 200 Millionen Australischen Dollar (rund 143,3 Millionen US-Dollar) vor, um einen Ultra-Low-Cost-Carrier nach dem Vorbild europäischer Günstigflieger wie Ryanair zu etablieren. Das Kapital soll hälftig durch Eigenkapital für Flugzeuganzahlungen und Betriebskosten sowie durch Fremdkapital finanziert werden. Der operative Start ist für etwa 17 Monate nach Abschluss der Finanzierungsrunde vorgesehen, wobei das Unternehmen gezielt auf eine hohe Flugzeugauslastung von mindestens zwölf Stunden täglich setzt. Strategischer Dreh- und Angelpunkt der neuen Fluggesellschaft ist der im Oktober 2026 öffnende Flughafen Sydney Nancy Bird Walton im Westen der Metropole. Durch die Nutzung dieses neuen Standorts umgeht Zinc Airlines die problematische Slot-Knappheit am etablierten Kingsford Smith Airport, die in der Vergangenheit bereits für Wettbewerber wie Bonza oder Rex ein massives Hindernis darstellte. Von Sydney aus plant die Airline den Aufbau eines Hochfrequenznetzes auf den wichtigen Hauptverkehrsrouten nach Melbourne, Adelaide und Brisbane. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Verbindungen zur Gold Coast das Streckennetz ergänzen. Die Flottenstrategie basiert auf einem Einheitsmodell mit Maschinen des Typs Airbus A321neo. Dieser Flugzeugtyp bietet eine hohe Sitzplatzkapazität bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten pro Passagierkilometer, was für das Geschäftsmodell eines Billigfliegers essenziell ist. Kelly, der bereits Erfahrung durch die Gründung der zyprischen Cobalt Air gesammelt hat, tritt in einen Markt ein, der derzeit zu 93 Prozent von der Qantas-Gruppe und Virgin Australia kontrolliert wird. Branchenbeobachter verfolgen das Projekt mit Interesse, da

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Verhandlungspoker um die Flugverbindung zwischen Pau und Paris-Orly

Die Aufrechterhaltung der regionalen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Pau-Pyrénées und Paris-Orly steht vor einer ungewissen Zukunft, da der aktuelle Verkehrsvertrag mit der Fluggesellschaft Amelia Ende Mai 2026 ausläuft. Nachdem Amelia bei der jüngsten Ausschreibung Ende 2025 als einziger Bieter hervorgegangen war, gestalten sich die Gespräche über eine Verlängerung um weitere vier Jahre schwierig. Im Zentrum des Konflikts stehen erhebliche Differenzen über die Höhe der notwendigen öffentlichen Subventionen, die den wirtschaftlichen Betrieb der für die Region strategisch wichtigen Route sicherstellen sollen. Medienberichten zufolge fordert die Regionalfluggesellschaft für die Fortführung des Flugbetriebs jährliche Zuschüsse in Höhe von 6,5 bis 7 Millionen Euro. Diese Summe soll die gestiegenen operativen Kosten abdecken, die insbesondere durch die Volatilität der Kerosinpreise und gestiegene Personalkosten getrieben werden. Demgegenüber steht die Position des Flughafen-Zweckverbandes und der lokalen Gebietskörperschaften, darunter die Region Nouvelle-Aquitaine und das Département Pyrénées-Atlantiques. Die öffentlichen Geldgeber streben eine Obergrenze der finanziellen Unterstützung von maximal 5 Millionen Euro pro Jahr an, um die Belastung für die Haushalte zu begrenzen. Angesichts der finanziellen Kluft werden derzeit verschiedene Szenarien geprüft, um die Verbindung dennoch zu retten. Diskutiert wird unter anderem eine signifikante Anpassung der Flugfrequenzen, um die Betriebskosten zu senken und die Auslastung der verbleibenden Maschinen zu optimieren. Gleichzeitig richten die regionalen Entscheidungsträger Appelle an die französische Zentralregierung in Paris, zusätzliche Fördermittel bereitzustellen. Argumentiert wird hierbei mit der Bedeutung der Strecke für die lokale Wirtschaft und die Anbindung des Industriestandorts Pau an das nationale Verkehrsnetz. Sollten die Verhandlungen bis zum Vertragsende im Mai scheitern, droht der Region der

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Kärntner Tourismusstrategie 2026: Rekordwinter und Fokus auf Ganzjahresangebote

Die Kärntner Tourismuswirtschaft blickt auf eine historisch erfolgreiche Wintersaison 2025/26 zurück und richtet ihre Strategie für den Sommer 2026 neu aus. Mit 970.515 Ankünften wurde im vergangenen Winter ein neuer Höchstwert erzielt, was einem Zuwachs von 6,5 Prozent entspricht. Auch die Übernachtungszahlen erreichten mit 3,7 Millionen den zweithöchsten Wert seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen. Laut Kärnten Werbung ist dieser Erfolg primär auf eine gezielte Bearbeitung von Nah- und Wachstumsmärkten sowie ein verstärktes Interesse an alpinem Wintersport und familienfreundlichen Angeboten zurückzuführen. Für die Sommersaison 2026 investiert das Land rund fünf Millionen Euro in die Vermarktung auf zwölf internationalen Märkten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kärntner Seen, die für über die Hälfte der Sommergäste das Hauptreisemotiv darstellen. Neben dem klassischen Badeurlaub gewinnen aktive Naturerlebnisse und kulturelle Angebote an Bedeutung. Ein zentrales Element der aktuellen Strategie ist die Kampagne „Kärntner Originale“, die durch authentische Geschichten lokaler Persönlichkeiten die Sichtbarkeit des Urlaubsstandorts erhöhen soll. Allein in der ersten Phase erzielte diese Kampagne bereits über 22 Millionen Sichtkontakte im digitalen Raum. Ein wesentlicher Schwerpunkt der touristischen Weiterentwicklung liegt auf der Transformation zur Ganzjahresdestination. Hierfür setzt das Land verstärkt auf den Ausbau der Infrastruktur in den Bereichen Radsport und Mobilität. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt „Rail & Trail“, das über 100 Wanderrouten direkt an das regionale S-Bahn-Netz anbindet und so die Erreichbarkeit ohne Individualverkehr verbessert. Zudem wird die Tourismusreform vorangetrieben, die ab 2027 eine gesetzlich verankerte Verkaufsförderung vorsieht. Ziel dieser Reform ist es, die wirtschaftliche Wertschöpfung für die Betriebe durch eine gezieltere Ansprache neuer Zielgruppen

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