Amely Mizzi

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Amely Mizzi

EU-Parlament pocht auf strenge Verbraucherstandards gegen Widerstand der Mitgliedstaaten

In Straßburg hat das Europäische Parlament am 21. Januar 2026 mit einer deutlichen Positionierung die nächste Phase der Reform der Fluggastrechte eingeleitet. Die Abgeordneten sprachen sich in zweiter Lesung für eine signifikante Stärkung der Konsumentenrechte aus und stellten sich damit offen gegen Bestrebungen der EU-Mitgliedstaaten, Entschädigungsschwellen bei Flugverspätungen anzuheben. Während der Rat der Europäischen Union eine Lockerung der Regeln zugunsten der Fluggesellschaften anstrebt, insistiert das Parlament auf der Beibehaltung der bewährten Drei-Stunden-Grenze für Ausgleichszahlungen. Ein weiterer zentraler Streitpunkt bleibt die Vereinheitlichung der Handgepäckregeln, die künftig eine kostenlose Mitnahme garantieren sollen. Mit der Ablehnung der Ratsposition steuert der Gesetzgebungsprozess nun auf einen Vermittlungsausschuss zu. Sollte dort keine Einigung erzielt werden, droht die seit über zehn Jahren diskutierte Aktualisierung der Verordnung 261/2004 erneut zu scheitern, was den Status quo von vor über zwei Jahrzehnten zementieren würde. Der Konflikt um Entschädigungsschwellen Das Kernstück der parlamentarischen Position ist das Festhalten an der Drei-Stunden-Marke. Reisende in der Europäischen Union haben nach aktueller Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs bereits ab einer Ankunftsverspätung von drei Stunden Anspruch auf pauschale Ausgleichszahlungen, sofern die Airline die Verzögerung selbst zu verschuldigen hat. Die EU-Verkehrsminister hatten hingegen im Juni 2025 einen Vorschlag verabschiedet, der diese Schwelle massiv nach oben verschieben würde: Erst ab vier Stunden Verspätung auf Kurzstrecken und sogar erst ab sechs Stunden bei Langstreckenflügen über 3.500 Kilometer sollten Passagiere demnach Geld sehen. Die Abgeordneten im Parlament lehnen diese Aufweichung als Rückschritt im Verbraucherschutz ab. Ihr Vorschlag sieht stattdessen eine leichte Anpassung der Entschädigungssätze vor, um der Inflation Rechnung zu tragen.

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Ethiopian Airlines festigt Marktführerschaft in Afrika durch Großbestellung bei Boeing

Die staatliche äthiopische Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat eine feste Bestellung über neun Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner finalisiert. Dieser Auftrag, der im Dezember 2025 abgeschlossen wurde, ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung des afrikanischen Marktführers. Zusammen mit einer zeitgleich bestätigten Order über elf zusätzliche Maschinen der Baureihe 737 Max erhöht sich die jüngste Verpflichtung gegenüber dem US-amerikanischen Flugzeugbauer auf insgesamt 20 Flugzeuge. Mit diesem Schritt reagiert die Airline auf die weltweit steigende Reisenachfrage und sichert sich die notwendigen Kapazitäten für den weiteren Ausbau ihres internationalen Netzwerks, das bereits über 145 Ziele umfasst. Zusätzliche Recherchen zur strategischen Ausrichtung der Fluggesellschaft zeigen, dass Ethiopian Airlines bereits die größte 787-Flotte auf dem afrikanischen Kontinent betreibt. Das Drehkreuz in Addis Abeba fungiert dabei als zentraler Knotenpunkt für Interkontinentalverbindungen nach Europa, Asien und Nordamerika sowie für den wachsenden intra-afrikanischen Markt. Die neuen Maschinen vom Typ 787-9 bieten im Vergleich zum kleineren Modell 787-8 eine höhere Reichweite und eine größere Passagierkapazität, was die Wirtschaftlichkeit auf hochfrequentierten Routen verbessert. Zudem verfügt der Dreamliner über ein modernes Frachtraumdesign, das es der Airline ermöglicht, das lukrative Beiladefrachtgeschäft weiter zu optimieren. Die Zusammenarbeit zwischen Ethiopian Airlines und Boeing besteht seit Jahrzehnten und hat den Carrier zum größten Kunden des Herstellers in Afrika gemacht. Neben den Dreamlinern umfasst das Auftragsbuch der Fluggesellschaft auch die neuen Modelle 777X sowie weitere 737 Max für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr. CEO Mesfin Tasew betonte, dass der Fokus auf modernen Flugzeugtypen liege, um den Servicestandard für die Kunden zu erhöhen und die operative Effizienz der Flotte

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Sun Express verzeichnet deutliches Passagierplus im Geschäftsjahr und Weihnachtsverkehr

Die Fluggesellschaft Sun Express hat das Jahr 2025 mit einem signifikanten Wachstum bei den Fluggastzahlen abgeschlossen. Nach aktuellen Unternehmensdaten beförderte der Ferienflieger, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, im gesamten vergangenen Kalenderjahr rund 16 Millionen Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft in der Weihnachts- und Neujahrsperiode vom 20. Dezember 2025 bis zum 4. Januar 2026. In diesem kurzen Zeitraum nutzten etwa eine halbe Million Reisende die Verbindungen der Airline, was ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum markiert. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieses Wachstum maßgeblich durch eine massive Kapazitätsausweitung im deutschsprachigen Raum getrieben wurde. Sun Express hat im Jahr 2025 sein Streckennetz von wichtigen Abflughäfen wie Frankfurt, München, Düsseldorf und Wien in Richtung der türkischen Riviera und Anatoliens weiter verdichtet. Das Unternehmen profitierte dabei von einer stabilen Nachfrage nach Besuchsreisen zu Freunden und Verwandten sowie einem anhaltenden Trend zu Winterurlauben in der Türkei. Um das erhöhte Passagieraufkommen während der Feiertage zu bewältigen, wurden auf zahlreichen Routen zusätzliche Frequenzen und punktuelle Charterflüge eingerichtet. Hinter dem operativen Erfolg steht eine konsequente Flottenstrategie. Die Fluggesellschaft setzt verstärkt auf den Einsatz moderner Maschinen vom Typ Boeing 737-800 und Boeing 737 Max, um die Sitzplatzkapazität pro Flug zu optimieren. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Sun Express durch langfristige Leasingverträge und die Integration neuer Flugzeuge seine Position als Marktführer im Verkehr zwischen Deutschland und der Türkei festigen konnte. Für das laufende Jahr 2026 plant das Management eine weitere Expansion, wobei insbesondere

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B787-Absturz: US Senats prüft Berichte über systemische Mängel

Ein umfangreicher Whistleblower-Bericht an den Permanent Subcommittee on Investigations (PSI) des US-Senats hat eine neue Debatte über die Sicherheit der Boeing 787-Flotte ausgelöst. Im Fokus steht der Absturz von Flug AI171 am 12. Juni 2025 kurz nach dem Start in Ahmedabad, Indien. Das Dossier legt detailliert dar, dass die betroffene Maschine mit dem Kennzeichen VT-ANB über ihre gesamte Dienstzeit hinweg von massiven elektrischen Störungen und Systemfehlern betroffen war. Den vorliegenden Dokumenten zufolge könnten sowohl der Hersteller als auch beteiligte Aufsichtsbehörden kritische Sicherheitsbedenken unterschätzt oder nicht ausreichend kommuniziert haben. Ziel der parlamentarischen Untersuchung ist es nun, die Vorwürfe latenter Defekte zu prüfen und zu bewerten, inwieweit diese Probleme die globale Luftverkehrssicherheit beeinflussen. Der Fall rückt erneut die Wartungsprotokolle und die Transparenz innerhalb der kommerziellen Luftfahrt in das Zentrum des öffentlichen Interesses, während internationale Ermittler weiterhin nach der endgültigen Absturzursache suchen. Die Historie technischer Defekte der Maschine VT-ANB Die dem Untersuchungsausschuss vorliegenden Wartungs- und Konstruktionsunterlagen, die teilweise von der Foundation for Aviation Safety (FAS) zur Verfügung gestellt wurden, zeichnen ein beunruhigendes Bild der betroffenen Boeing 787-8. Seit ihrer Indienststellung im Jahr 2014 kam es bei diesem spezifischen Flugzeug wiederholt zu schwerwiegenden Fehlfunktionen in der Bordelektrik. Die Aufzeichnungen belegen eine Serie von ausgelösten Schutzschaltern, Kurzschlüssen und gefährlichen Überhitzungsereignissen. Besonders hervorzuheben ist ein Vorfall im Januar 2022, bei dem ein Brand in der Hauptstromverteilung (P100 Primary Power Panel) ausbrach, der einen kompletten Austausch der gesamten Einheit erforderlich machte. Der Whistleblower-Bericht klassifiziert diese Vorfälle als latente Defekte – verborgene Mängel, die im regulären Betrieb zunächst

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Axel Schefe übernimmt zum März die Führung der griechischen Sky Express

Der bisherige Geschäftsführer der Fluggesellschaft Marabu, Axel Schefe, wird ab März 2026 neuer Chief Executive Officer der griechischen Airline Sky Express. Dieser Wechsel folgt auf die bereits im November 2025 erfolgte Ankündigung, dass Schefe die Condor-Schwestergesellschaft Marabu zum Ende Januar verlassen werde, um sich beruflich neu zu orientieren. Sky Express, die als eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften in Südosteuropa gilt, verfügt derzeit über eine Flotte von knapp 30 Maschinen. Das Portfolio umfasst moderne Turboprops der Typen ATR 42 und 72 sowie Kurz- und Mittelstreckenjets der Airbus A320-Familie, darunter auch die kapazitätsstarken A321neo. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Personalie. Sky Express hat in den vergangenen Jahren eine aggressive Expansionsstrategie verfolgt und sich von einer rein regionalen griechischen Fluggesellschaft zu einem ernsthaften internationalen Wettbewerber entwickelt. In Deutschland bedient der Carrier bereits die wichtigen Drehkreuze Frankfurt und München sowie die Standorte Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Mit Schefe gewinnt das Unternehmen einen Manager, der über umfassende Erfahrung im Aufbau und der Konsolidierung von Ferienfluggesellschaften verfügt, was insbesondere für die Stärkung des Ganzjahresverkehrs zwischen Deutschland und Griechenland von Bedeutung sein dürfte. Wirtschaftlich gesehen steht Sky Express vor der Herausforderung, die operative Effizienz bei gleichzeitigem Flottenwachstum zu sichern. Das Unternehmen hat in der jüngeren Vergangenheit massiv in die Modernisierung seiner Flotte investiert und unterhält enge Kooperationen mit internationalen Schwergewichten wie Air France-KLM, Emirates und Delta Air Lines über Interline-Abkommen. Dieser Ausbau der internationalen Konnektivität wird voraussichtlich einer der Schwerpunkte unter Schefes Führung sein. Ziel ist es, den Marktanteil im lukrativen Transitverkehr

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Rostock-Laage: Bundeswehr prüft vollständige Übernahme der zivilen Infrastruktur

Die sicherheitspolitische Zeitenwende und die damit verbundene Neuausrichtung der deutschen Verteidigungsstrategie könnten weitreichende Folgen für den Luftverkehrsstandort Mecklenburg-Vorpommern haben. Das Bundesministerium der Verteidigung prüft derzeit intensiv die Übernahme der bisher zivil genutzten Teile des Flughafens Rostock-Laage. Wie eine Ministeriumssprecherin bestätigte, wurde bereits im Dezember 2025 ein offizielles Schreiben an die regionalen Beteiligten sowie an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig übermittelt. Hintergrund der Pläne ist der durch die veränderte globale Sicherheitslage bedingte Aufwuchs der Streitkräfte, der einen massiv gestiegenen Bedarf an militärischer Infrastruktur nach sich zieht. Da der Fliegerhorst Rostock-Laage bereits heute die zentrale Ausbildungsstätte für alle Eurofighter-Piloten der Luftwaffe beherbergt, gilt die Liegenschaft als strategisches Schlüsselobjekt. Während das Ministerium die fortgeschrittene Prüfung zahlreicher bundesweiter Liegenschaften betont, formiert sich in der Region Widerstand gegen ein mögliches Ende des zivilen Flugbetriebs, da dieser als wichtiger wirtschaftlicher Faktor für den Tourismus und die lokale Industrie angesehen wird. Strategische Bedeutung des Fliegerhorsts Rostock-Laage Der Standort Laage nimmt innerhalb der deutschen Luftwaffe eine Sonderstellung ein. Hier ist das taktische Luftwaffengeschwader 73 Steinhoff stationiert, das mit einer Personalstärke von über 900 Soldaten und zivilen Angestellten einer der größten Arbeitgeber der Region ist. Die Hauptaufgabe des Geschwaders liegt in der Ausbildung sämtlicher Pilotinnen und Piloten für das Waffensystem Eurofighter. Darüber hinaus stellt der Verband regelmäßig die sogenannte Alarmrotte, die zur Sicherung des deutschen Luftraums bereitsteht und bei unklaren Luftlagen innerhalb weniger Minuten aufsteigen kann. Bisher findet am Standort eine kooperative Nutzung statt. Während die militärische Führung die Start- und Landebahnen sowie die Flugsicherung kontrolliert, nutzt die Flughafen Rostock-Laage-GmbH die

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Beond pausiert Flugverbindung zwischen den Malediven, Saudi-Arabien und Italien

Die auf das Luxussegment spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat ihren Flugbetrieb auf der Strecke von Malé über den Red Sea International Airport in Saudi-Arabien nach Mailand-Malpensa vorübergehend unterbrochen. Nach Informationen von Aeroroutes.com umfasst die Betriebspause den Zeitraum vom 11. bis zum 30. Januar 2026. Während dieser zwei Wochen finden keine Rotationen auf der transkontinentalen Route statt. Die Wiederaufnahme des Dienstes ist für den 31. Januar 2026 terminiert, wobei die Airline für den ersten Flug nach der Pause eine Kapazitätsanpassung vornimmt und einen Airbus A319 mit 44 Sitzplätzen einsetzt. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld der Airline verdeutlichen die Hintergründe solcher Kapazitätssteuerungen. Beond operiert mit einer reinen Business-Class-Konfiguration, was die Wirtschaftlichkeit der Flüge stark von einer stabilen Auslastung im Hochpreissegment abhängig macht. Der Januar gilt in der Luftfahrtbranche nach den Feiertagen oft als volatiler Monat für Luxusreisen aus Europa in Richtung Indischer Ozean. Die Entscheidung, den Betrieb kurzzeitig einzustellen, wird in Fachkreisen als Maßnahme zur Optimierung der Flottennutzung und zur Durchführung fälliger Wartungsintervalle gewertet. Nach dem Erstflug Ende Januar plant die Gesellschaft, zeitnah wieder auf den größeren Airbus A321 umzustellen, der über 68 luxuriös ausgestattete Plätze verfügt. Der Red Sea International Airport in Saudi-Arabien fungiert bei dieser Verbindung als strategischer Zwischenstopp. Dieser Flughafen ist Teil der großangelegten Tourismusoffensive des Königreichs und dient als Tor zu den neuen Luxusresorts am Roten Meer. Für Beond ist dieser Standort technisch als Tankstopp sowie kommerziell zur Erschließung neuer Kundenpotenziale in der Golfregion von Bedeutung. Die Fluggesellschaft verfolgt das Ziel, Nischenmärkte zwischen Europa, dem Nahen Osten und den

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Flughafen Münster/Osnabrück weitet Flugangebot für den Sommer 2026 aus

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat seinen Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgestellt, der eine deutliche Kapazitätsausweitung und die Einbindung neuer Destinationen vorsieht. Ab Ende März werden insgesamt zehn Fluggesellschaften zwölf verschiedene Ziele bedienen. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Kooperation mit der Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation. Das Unternehmen fungiert als neuer Home Carrier am Standort und stationiert einen Airbus A320 am FMO. Damit werden erstmals regelmäßige Verbindungen nach Fuerteventura und Rhodos angeboten sowie die Kapazitäten nach Kreta ausgebaut. Durch die Stationierung vor Ort können für diese Strecken attraktivere Abflugzeiten in den frühen Morgenstunden realisiert werden. Im Bereich des touristischen Charterverkehrs bleibt die Nachfrage nach Zielen rund um das Mittelmeer stabil hoch. Besonders die Verbindung nach Antalya wird massiv bedient: Bis zu sieben tägliche Flüge durch Anbieter wie SunExpress, Corendon und Pegasus gewährleisten eine hohe Flexibilität für Pauschalreisende. Auch Mallorca bleibt mit fünf täglichen Rotationen durch Ryanair, Eurowings und Condor eine tragende Säule des Flugplans. Ergänzt wird das Angebot durch Ryanair-Verbindungen nach Málaga, Alicante, Korfu und Zadar sowie die Strecke nach Pristina, die bereits seit fünf Jahren erfolgreich durch GP Aviation betrieben wird. Für Städtereisende bleibt die Verbindung nach London-Stansted fester Bestandteil des Portfolios. Ein strategischer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz über das Drehkreuz München. Die Deutsche Lufthansa bedient diese Strecke viermal täglich. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass über 40 Prozent der Passagiere auf dieser Route in München auf Langstreckenflüge umsteigen. Um die Konnektivität zu verbessern, wurden die Flugzeiten optimiert, wodurch sich die Transitzeiten zu globalen

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Event-Tourismus: DDSG Blue Danube präsentiert Winterprogramm 2026

Die Wiener Donauschifffahrt zeigt sich auch in der kalten Jahreszeit als dynamischer Motor des regionalen Tourismus und der Freizeitwirtschaft. Mit einer Flotte von neun modernen Schiffen bietet die DDSG Blue Danube an nahezu jedem Tag des Jahres ein breites Spektrum an Fortbewegungsmöglichkeiten auf dem Wasser. Während das Linienprogramm der City Cruise tägliche Einblicke in die urbane Architektur und Stadtentwicklung Wiens gewährt, rücken für den Februar 2026 vier groß angelegte Themenfahrten in den Fokus der operativen Planung. Die Geschäftsführung des Unternehmens, bestehend aus Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, reagiert damit auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Segment der Erlebnisgastronomie. Nach einer Kapazitätsausweitung um 15 Prozent im vergangenen Jahr setzt das Unternehmen nun auf eine Kombination aus musikalischer Unterhaltung und spezialisierter Kulinarik, um neue Zielgruppen für die Schifffahrt auf der Donau und dem Donaukanal zu begeistern. Das Programm reicht von Hommagen an nationale Musikikonen über nostalgische Tanzveranstaltungen bis hin zu exklusiven kulinarischen Angeboten für den Valentinstag. Wirtschaftliche Entwicklung und Flottenstrategie der DDSG Die DDSG Blue Danube fungiert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 als Nachfolgeorganisation der geschichtsträchtigen Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft von 1829. Heute ist das Unternehmen zu gleichen Teilen im Besitz der Wien Holding und des Verkehrsbüros, was die strategische Einbettung in die kommunale und nationale Infrastruktur verdeutlicht. Mit einer jährlichen Beförderungsleistung von mehr als 300.000 Passagieren nimmt die Reederei eine marktbeherrschende Stellung im Raum Wien und Niederösterreich ein. Zur Flotte gehören namhafte Schiffe wie die MS Admiral Tegetthoff, die MS Wien und die MS Vindobona, die jeweils für unterschiedliche Einsatzzwecke von Linienfahrten

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Luftverkehr in Griechenland: Regionalflughäfen verzeichnen für das Jahr 2025 neue Passagierrekorde

Die griechische Luftfahrtindustrie blickt auf ein historisches Rekordjahr zurück. Nach aktuellen Daten des Betreibers Fraport Greece erreichten die 14 regionalen Flughäfen des Landes im Jahr 2025 einen neuen Höchststand bei den Passagierzahlen. Insgesamt nutzten über 37,11 Millionen Reisende die Infrastruktur der Regionalflughäfen, was einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem bereits starken Vorjahr entspricht. Seit der Übernahme der Standorte durch Fraport im Jahr 2017 hat sich das Verkehrsaufkommen damit um fast 50 Prozent erhöht. Trotz eines komplexen geopolitischen Umfelds und regionaler Herausforderungen, wie seismischen Aktivitäten auf den Kykladen, festigt Griechenland seine Position als einer der führenden Luftverkehrsknotenpunkte im östlichen Mittelmeerraum. Die Entwicklung wird maßgeblich durch ein signifikantes Wachstum im internationalen Segment sowie eine erfolgreiche Ausdehnung der Saison in die Wintermonate getragen. Besonders der Flughafen Thessaloniki entwickelte sich zum zentralen Wachstumstreiber, während auch Standorte wie Rhodos und Korfu von der stabilen Nachfrage aus den europäischen Kernmärkten profitierten. Strukturelles Wachstum und operative Kennzahlen Der Anstieg der Passagierzahlen auf 37,116 Millionen im Jahr 2025 verdeutlicht die erfolgreiche Transformation der griechischen Regionalflughäfen. Im Vergleich zum Jahr 2016, als die Flughäfen noch unter staatlicher Verwaltung standen und rund 25 Millionen Passagiere abfertigten, beläuft sich das Plus auf 48 Prozent. Auch die Anzahl der Flugbewegungen nahm im vergangenen Jahr stetig zu. Die Gesamtzahl der Flüge stieg um 2,5 Prozent, wobei das internationale Segment mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent die stärkste Dynamik aufwies. Auch der Inlandsverkehr entwickelte sich mit einem Plus von 1,1 Prozent auf fast 87.000 Flüge stabil. Alexander Zinell, Vorstandsvorsitzender von Fraport Greece, betonte

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