Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Emirates-Passagiere bestellen mehr vegane Mahlzeiten

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates Airline verzeichnete im Vorjahr einen Anstieg im Bereich der Nachfrage von veganen Bordmahlzeiten. Das Luftfahrtunternehmen serviert seit den 1990er Jahren vegane Mahlzeiten und hat insgesamt über 300 vegane Gerichte im wechselnden Angebot. In den kommenden Monaten wird Emirates eine Reihe neuer veganer Gerichte auf seinen Flügen sowie in seinen Flughafenlounges einführen. Im Jahr 2023 servierte Emirates über 450.000 pflanzliche Mahlzeiten an Bord, ein deutlicher Anstieg gegenüber 280.000 veganen Essen im Vorjahr. Die Nachfrage nach veganen Gerichten ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr, entsprechend dem Passagieraufkommen, um 40 Prozent gestiegen. In einigen Regionen hat der Konsum das Passagierwachstum übertroffen, darunter Afrika mit einem zusätzlichen Anstieg von vier Prozent, Südostasien mit einem Anstieg von fünf Prozent sowie im Nahen und Mittleren Osten mit einem deutlichen Anstieg von 34 Prozent. Insbesondere auf den Flügen nach China, Japan und auf die Philippinen gab es eine eine signifikant höhere Nachfrage nach veganen Gerichten. Der größte Anstieg des veganen Verzehrs an Bord erfolgte in der Economy Class.

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Analyse: Deutsche suchen vermehrt „Everywhere“-Angebote

Eine vom Reisevermittler Skycanner durchgeführte Anlayse zeigt, dass in diesem Jahr wesentlich mehr Deutsche bei der Suche die Option „Alle Orte“ verwenden. Bei dieser werden alle Möglichkeiten nach dem günstigsten Preis sortiert angezeigt. Ganze 85 Prozent der Reisenden sind daran interessiert, in diesem Jahr neue Orte zu besuchen, jedoch haben 17 Prozent der Befragten Schwierigkeiten damit, neue Reiseziele zu entdecken. Einige Reisende (16 Prozent) fühlen sich von der Vorstellung der Reisebuchung im Jahr 2024 überfordert. Dabei sorgt sich mehr als die Hälfte (55 Prozent) dieser Befragten um die Kosten, andere haben Schwierigkeiten sich für ein Datum (36 Prozent) oder für ein Reiseziel (31 Prozent) zu entscheiden. Die Mehrheit der deutschen Reisenden schätzt, dass ihr Flug (Hin- und Rückflug) im Jahr 2024 über 500 Euro pro Person kosten wird. Die „Alle Orte“-Suche auf Skyscanner zeigt jedoch deutlich günstigere Preise für den Sommer: Zum Beispiel von Berlin nach Neapel (Italien) im Juni für 63 Euro, von Stuttgart nach Barcelona (Spanien) im Juli für 62 Euro oder von Düsseldorf nach Cagliari (Sardinien, Italien) im August für 86 Euro. Gelangweilt von den konventionellen touristischen Hotspots denken 87 Prozent der Befragten, dass Algorithmen immer wieder die gleichen Reiseziele empfehlen. Im Gegensatz dazu bestätigen 68 Prozent, dass sie mehr Vertrauen in die Ratschläge erfahrener Reisender haben, die das Land selbst ausgiebig erkundet haben.

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Bristol: Jet2 setzt zwei Rollstuhlfahrer in Menorca- statt Mallorca-Flug

Mallorca, Menorca, das kann man doch mal verwechseln? Einer Fluggesellschaft sollte es aber nicht passieren. Doch genau das ist zwei älteren Passagieren aus Bristol passiert, denn irrtümlich gelangten sie an Bord eines Fluges nach Menorca – statt Mallorca. Die beiden Passagiere wurden altersbedingt durch einen so genannten PRM-Service betreut. Das bedeutet konkret, dass speziell ausgebildete Mitarbeiter sie in ihren Rollstühlen bis zum Flugzeug begleiten. Dabei ist ein Fehler unterlaufen: Statt in den Jet2-Flug von Bristol nach Palma de Mallorca (PMI) wurden sie in jenen nach Mahon (Menorca, MAH) gebracht. Die beiden älteren Personen behaupten gegenüber britischen Medien, dass ihnen erst nach der Landung aufgefallen wäre, dass sie auf der „falschen“ Balearen-Insel gelandet sind. Wenig überraschend: Es stand auch kein PRM-Service bereit, weil eben keine PRM-Reisenden erwartet wurden. Die Ansagen an Bord, in denen die Crew wiederholt das Wort „Menorca“ verwendet hat, wollten die beiden Fluggäste nicht gehört haben. Möglicherweise könnte das daran liegen, dass wenn man nicht aufmerksam zuhört, klingt es ohnehin zumindest so ähnlich. Der „Weitertransport“ nach Palma de Mallorca war aber nicht so einfach möglich. Die beiden Reisenden mussten zunächst nach Bristol zurückfliegen und wurden dann in eine andere Jet2-Maschine mit dem Ziel Palma de Mallorca gesetzt. Im zweiten Anlauf hat es dann tatsächlich geklappt, jedoch sind die beiden Rollstuhlfahrer dennoch stinksauer auf Jet2, denn man habe bewusst einen Nonstopflug und keine Reise Bristol-Menorca-Bristol-Mallorca gebucht. Die betroffene Fluggesellschaft reagierte auf die Beschwerden der beiden Passagiere und räumte ein, dass es zu einem Fehler gekommen ist. Der PRM-Dienstleister habe

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Air Asia X soll Air Asia übernehmen

Innerhalb des Capital-A-Konzerns kommt es zu einer veränderten Struktur, denn die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Air Asia X soll die Schwestern Air Asia Aviation Group und Air Asia Berhad unternehmen. Die Veräußerung durch Capital A wird die Verschmelzung von AirAsia X und AirAsia ermöglichen und alle Kurz- und Mittelstrecken unter dem Markennamen AirAsia zusammenführen. „Die Konsolidierung unter der Marke AirAsia als ein börsennotiertes Unternehmen spiegelt unser Engagement wider, unsere wiedergewonnene Stärke und unser Marktvertrauen zu nutzen, um unseren Gästen ein einheitliches und unvergleichliches Reiseerlebnis und unseren Aktionären einen erheblichen Mehrwert zu bieten“, so Dato‘ Fam Lee Ee, Vorsitzender von AirAsia X.

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Ryanair stockt Spanien-Flüge ab Deutschland weiter auf

Der Billigflieger Ryanair stockt ab Memmingen, Weeze und Frankfurt-Hahn im Sommerflugplan 2024 das Flugangebot in Richtung Spanien weiter auf. Ab dem bayerischen Regionalflughafen geht es mit Wirksamkeit zum 3. Juli 2024 fünfmal wöchentlich nach Malaga. Dies bedeutet eine Aufstockung um zwei Rotationen pro Woche. Ab Weeze stockt man die spanische Destination um einen Umlauf auf neun Rotationen wöchentlich auf. Ab Hahn geht es ab 4. Juni 2024 dreimal wöchentlich nach Alicante.

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Indische Airlines schließen B737-Max-Inspektionen ab

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat im Nachgang des Boeing 737-Max-9-Zwischenfalls, der sich am Sonntag in den USA bei Alaska Airlines ereignet hat, außerordentliche Inspektionen der in Indien zugelassenen Maschinen dieses Typs angeordnet. Laut Mitteilung der drei betroffenen Fluggesellschaften (Air India Express, Akasa Air und Spicejet) wurden diese zwischenzeitlich bereits abgeschlossen. Es wären keine Fehler gefunden worden. Seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde heißt es dazu: „Diese Überprüfungen wurden bei der Betriebsflotte von Boeing B737-8 Max-Flugzeugen von Air India Express (4), Spicejet (8) und Akasa (20) zufriedenstellend durchgeführt. Zur Flotte von Akasa Air gehört ein Flugzeug vom Typ B737-8200 (High-Density-Variante der 737 MAX-8), das über eine Mittelkabinentür verfügt, bei der die Betriebsprüfung zufriedenstellend abgeschlossen wurde“.

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BER hatte 1,77 Millionen Fluggäste im Dezember 2023

Der Flughafen Berlin-Brandenburg hatte im Dezember 2023 rund 1,77 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber November 2023 leicht zulegen. Allerdings lag man weiterhin erheblich unter dem Vorkrisenaufkommen, das Tegel und Schönefeld erreichen konnten. Im Dezember 2022 wurden am BER 1,53 Millionen Passagiere gezählt, im Dezember des Vor-Corona-Jahres 2019 waren es 2,6 Millionen Fluggäste an den damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im Dezember 2023 rund 13.600. Das waren rund 1.400 Starts und Landungen mehr als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2019 wurden in Tegel und Schönefeld knapp 21.200 Flugbewegungen registriert. „Die Nachfrage nach Flugreisen ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Rund 20 Millionen Menschen nutzten 2023 den BER für Flüge ins Ausland bzw. für Flüge aus dem Ausland nach Berlin. Das entspricht 73 Prozent des Vor-Corona-Niveaus und ist ein Zeichen dafür, dass Urlaub weiterhin einen hohen Stellenwert bei den Menschen hat. Bei den Langstreckenverbindungen selbst bewegten wir uns im vergangenen Jahr wieder auf dem Niveau des Jahres 2019“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach. Insgesamt nutzten im gesamten vergangenen Jahr 23,07 Millionen Passagiere den BER. Das waren 3,22 Millionen mehr als im Jahr 2022, aber immer noch 12,6 Millionen weniger als vor der Pandemie. Insgesamt starteten und landeten im vergangenen Jahr 176.649 Flugzeuge am Hauptstadtflughafen. Das entspricht einem Anstieg um 7,5 Prozent im Vergleich zu 2022. Im Jahr 2019 waren es 277.600 Starts und Landungen. Die Luftfracht lag im vergangenen Dezember mit 14 Prozent über dem Frachtaufkommen des Vor-Corona-Jahres 2019:  Insgesamt wurden am BER im Dezember 2023 rund

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Bern: Helvetic Airways übernimmt Djerba-Charter

Der schweizerische Reiseveranstalter Tui Suisse lässt im Sommerflugplan 2024 einige Ferienziele ab Bern-Belp von Helvetic Airways bedienen. Neu ist die Destination Djerba, so der Tour Operator. Regelmäßigen Linienverkehr gibt es in Bern-Belp schon länger nicht mehr. Seit der Pleite des Homebase-Carriers SkyWork wurde es in diesem Segment äußerst ruhig. Während der warmen Jahreszeit gibt es jedoch weiterhin Ferienflüge, die von verschiedenen Fluggesellschaften durchgeführt werden. In diesem Jahr wird Helvetic Airways für Tui Suisse nach Larnaka, Rhodos, Palma de Mallorca, Heraklion, Kos und neu nach Djerba fliegen.

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British Airways: A320 musste wegen Rauchentwicklung nach Nantes ausweichen

Am 2. Jänner 2024 befand sich der von British Airways betriebene Airbus A320 mit der Registrierung G-EUYH auf dem Weg von Gibraltar nach London-Heathrow. Aufgrund einer Rauchentwicklung im Cockpit musste eine Sicherheitslandung im französischen Nantes eingelegt werden. Der Mittelstreckenjet führte einen Routineflug von Gibraltar zum größten Airport des Vereinigten Königreichs durch. Kurz bevor der Ärmelkanal erreicht wurde nahmen die Flugzeugführer im Cockpit einen rauchartigen Geruch wahr. Weiters soll auch Rauch sichtbar gewesen sein. Die Flugrichtung wurde geändert und eine Sicherheitslandung auf dem französischen Flughafen Nantes angefordert. Vorsorglich sollen die Piloten ihre Sauerstoffmasken verwendet haben, jedoch wurden diese im Passagierraum nicht ausgelöst. Dort konnte die G-EUYH dann sicher aufsetzen. Alle Fluggäste und Crewmitglieder konnten den Airbus A320 sicher verlassen. Der betroffene Jet wurde vorläufig aus dem Verkehr gezogen, denn eine umfangreiche technische Untersuchung war notwendig. Für die Passagiere wurde ein Ersatzflugzeug nach Nantes geschickt, jedoch erst am folgenden Tag. Bis dahin wurden die Reisenden in einem Hotel untergebracht. Doch auch das Ersatzflugzeug machte Probleme, denn der Kommandant stellte Mängel fest, die behoben werden mussten. Dies führte dazu, dass sich der unfreiwillige Aufenthalt in Nantes entsprechend verlängert hat. Zwischenzeitlich wurde auch die G-EUYH repariert und befindet sich wieder im Liniendienst. Zur genauen Ursache machte British Airways keine konkreten Angaben.

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Kanada: 16-Jähriger verprügelt während Flug seine Familie

Am 3. Jänner 2024 ist es an Bord eines Air-Canada-Fluges von Toronto nach Calgary zu einem Streit innerhalb einer Familie, der gewaltsam eskaliert ist, gekommen. Der Kapitän entschied eine Zwischenlandung in Winnipeg einzulegen, um die Störenfriede der Polizei zu übergeben. Der Airbus A321 mit der Registrierung C-GIUE ist zunächst in Toronto am Pearson-Airport routinemäßig gestartet. Zunächst sah es nach einem ruhigen Flug aus, jedoch entfachte etwa 30 Minuten nach dem Abheben ein Streit zwischen einem 16-jährigen Jugendlichen und seinen mitfliegenden Verwandten. Der genaue Verwandschaftsgrad wurde nicht mitgeteilt, so dass unklar ist, ob es sich um seine Eltern oder beispielsweise um seine Großeltern gehandelt hat. Nach zunächst lautstarken Äußerungen des Minderjährigen flogen dann die Fäuste. Er attackierte seine Verwandten gewaltsam. Dabei sollen diese Verletzungen erlitten haben, weshalb eine ambulante Behandlung nach der Landung notwendig war. Die Flugbegleiter und andere Passagiere schritten ein und konnten den Teenager unter Kontrolle bringen. Dies änderte aber nichts daran, dass der Kapitän aus Sicherheitsgründen beschlossen hat, dass die Familienstreitigkeit außerhalb des von ihm kommandierten Flugzeugs auszutragen ist. Daher beschloss er in Winnipeg eine außerplanmäßige Zwischenlandung einzulegen. Dort wurde der Teenager bereits von der Polizei erwartet, die ihn abführte. Auch seine Verwandten mussten den Airbus A321 verlassen. Der Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort soll auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine psychiatrische Untersuchung durchgeführt werden. Es ist völlig unklar – und wurde auch von den Behörden nicht mitgeteilt – was dazu geführt hat, dass der Teenager die Nerven verloren hat und gewaltsam seine Verwandten attackiert hat. Fest

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