Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Genf: Easyjet startet Tür-zu-Tür-Gepäckservice

In Kooperation mit Airpotr bietet die Billigfluggesellschaft Easyjet ab sofort die Abholung und Zustellung von Gepäckstücken an. Reisende, die das kostenpflichtige Service in Anspruch nehmen, müssen dann ihre Koffer nicht mehr selbst am Schalter aufgeben bzw. am Band entnehmen. In der Einführungsphase steht der aufpreispflichtige Dienst auf ausgewählten Routen von/nach London-Gatwick und Genf zur Verfügung. Easyjet begründet die Einführung des neuen Kooperationsservices damit, dass Evaluierungen ergeben hätten, dass sich zumindest 40 Prozent der Passagiere für die Inanspruchnahme interessieren könnten. Zunächst können nachstehende Services gebucht werden: Passagiere, die den so genannten Flexi-Tarif zwischen Genf und London-Gatwick (und umgekehrt) buchen, haben das neue Service bereits inkludiert. Alle anderen Passagiere können es gegen Aufpreis dazu buchen. Derzeit ist noch völlig offen, ob Easyjet die Kooperation mit Airportr auf das gesamte Streckennetz ausdehnen wird oder nicht. „Die heutige Ankündigung, dass wir Airportr an zwei der wichtigsten Flughäfen von easyJet einführen, ist ein weiterer bedeutender Schritt nach vorne für das Gepäckmanagement außerhalb des Flughafens. Reisende legen nach wie vor Wert auf Schnelligkeit und Bequemlichkeit und wenden sich zunehmend an Prozesse außerhalb des Flughafens, um dies zu erreichen. Als Fluggesellschaft ist easyJet bestrebt, ihre Kunden schneller durch den Flughafen zu bringen und ihnen gleichzeitig das beste Erlebnis beim Reisen mit Gepäck zu bieten. Wir freuen uns, dass Airportr easyJet bei dieser Aufgabe unterstützen kann, da nun eine gepäckfreie Reise zu, über und von Flughäfen möglich ist“, so Sophie Dekkers, Chief Commercial Officer bei Easyjet.

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Zürich will Dock A und Tower neu errichten

Der Flughafen Zürich-Kloten beabsichtigt das Dock A sowie den Tower neu zu errichten. Beide Neubauten sollen den Bestand, der zum Teil weit über 30 Jahre alt ist, ersetzen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat nun das Plangenehmigungsverfahren eingeleitet. Das heutige Dock A wurde als zusammenhängender Gebäudetrakt mit dem Kontrollturm – in der Fachsprache „Tower“ genannt – 1985 in Betrieb genommen. Nach mehr als 35 Betriebsjahren haben sie das Ende der Lebensdauer erreicht, da sie die heutigen Anforderungen an die Funktionalität und Nachhaltigkeit von Flughafengebäuden nur unzureichend erfüllen. Eine umfangreiche Standortevaluation kommt zum Schluss, dass ein neues Dock nördlich des heutigen Docks A gebaut werden soll. Der Bau kann während des laufenden Flughafenbetriebs erfolgen. Zur Koordination der Baumaßnahmen wurde das Programm „Entwicklung Flughafenkopf“ geschaffen. Es umfasst das Hauptprojekt Dock A, den Neubau des Towers sowie mehrere Teilprojekte. Nach Abschluss der Bauarbeiten des Docks A wird der Tower in das Terminal eingebettet sein und östlich vom heutigen Standort zu stehen kommen. Interessierte Bürger können im Zeitraum von 16. November bis 15. Dezember 2023 Einsicht in die Planungsunterlagen nehmen. Auch besteht die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben. Sowohl der Neubau des Docks A mit den notwendigen Anpassungen des Vorfelds als auch der neue Tower haben keinen Einfluss auf den Flugbetrieb in der Luft. Eine Änderung des Betriebsreglements ist deshalb nicht nötig, betont das Bazl.

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Pilatus verkauft 12 PC-12 nach Kanada

Ornge, ein kanadischer Anbieter von Ambulanztransportdiensten, wird zwischen 2026 und 2030 die Flotte mit zwölf einmotorigen PC-12 Turbopropflugzeugen erweitern. Die Flugzeuge von Pilatus stellen den professionellen flugmedizinischen Dienst der Region sicher. Die Ankündigung zum Kauf der PC-12 wurde von Sylvia Jones, der Gesundheitsministerin von Ontario, am 7. November auf einer Pressekonferenz am Ornge Stützpunkt in Sudbury gemacht. Ornge betreibt derzeit eine Flotte von Flächenflugzeugen und Helikoptern. Dazu zählen auch acht PC-12 NG, die mit der Anschaffung der jetzt gekauften zwölf PC-12 zukünftig ersetzt werden. Ornge betreibt die PC-12 Flotte seit 2009. Das Kontrollzentrum von Ornge in Mississauga koordiniert die gesamte Logistik der medizinischen Transporte, die von 14 Stützpunkten aus durchgeführt werden. Ornge versorgt mehr als 13 Millionen Menschen in einem Gebiet, das sich über eine Million Quadratkilometer erstreckt. Ornge betreibt die grösste Flotte von Luftrettungs- und Intensivtransportfahrzeugen in Kanada und führt pro Jahr mehr als 20 000 Transporte von Patientinnen und Patienten durch.

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Griechenland: Corendon neuer Airline-Partner des Panathinaikos BC

Die Fluggesellschaft Corendon wird in der Saison 2023/24 als Airlinepartner des griechischen Basketballvereins Panathinaikos BC fungieren. Der erste Flug mit Corendon Airlines führte das Basketballteam am 2. November 2023 von Athen nach Barcelona zum anstehenden EuroLeague-Match gegen den FC Barcelona. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit einem so etablierten Verein wie Panathinaikos BC zusammenarbeiten können“, sagte Yildiray Karaer, CEO von Corendon Airlines. „Seit der Gründung unseres Unternehmens haben wir viele Sportler und Vereine unterstützt. Jetzt hoffen wir natürlich, dass unsere Partnerschaft dem Team von Panathinaikos ebenfalls Glück und Erfolg bringt.“

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TAP mit mehr Brasilien-Fluggästen

Der Fluggesellschaft Tap Air Portugal ist es gelungen in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres rund 1,6 Millionen Passagiere zwischen Portugal und Brasilinien zu befördern. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 23 Prozent. Derzeit bietet TAP mehr als 80 wöchentliche Verbindungen in 11 brasilianische Metropolen an. Eine Verstärkung des Flugangebots im Jahr 2024 wurde vor kurzem angekündigt, was einen neuen Rekord bedeutet: Dann wird es 91 Verbindungen pro Woche geben, durchschnittlich 13 pro Tag.

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China Airlines mit neuen Strecken im Winter 2023/24

Seit 29. Oktober 2023 gilt auch bei China Airlines der Winterflugplan 2023/24. Wöchentlich bietet man bis zu 180 Flüge in Nordostasien an. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Taiwan mit Südkorea und Japan. Flüge von Taipeh nach Tokio (Narita) werden auf 24 wöchentliche Flüge erhöht, ergänzt durch 14 tägliche Flüge von Songshan nach Haneda, was zu mindestens sechs täglichen Flügen nach Tokio führt. Die Routen nach Kyushu werden erweitert, wobei die Taipeh-Kumamoto-Route ab dem 3. Dezember auf vier wöchentliche Flüge ansteigt und Taipeh-Fukuoka ab dem 2. Jänner 2024 16 Flüge pro Woche anbietet. China Airlines verbessert auch die Dienste nach Okinawa, indem sie ab Jänner 2024 drei wöchentliche Flüge auf der Route Kaohsiung-Okinawa wieder aufnimmt und die Taipeh-Okinawa-Route von sieben auf elf wöchentliche Flüge erhöht, was zwei tägliche Flüge nach Okinawa bedeutet. Für Reisende, die nach Osaka möchten, wird die Route Kaohsiung-Osaka ab dem 2. Februar 2024 zusätzliche Flüge haben, wodurch insgesamt 31 wöchentliche Flüge von Taiwan nach Osaka zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Flüge wird auf der Taipeh-Takamatsu-Route ab dem 2. Jänner 2024 auf fünf Flüge pro Woche erhöht. Zusätzlich wird die Taoyuan-Busan-Route ab dem 13. Dezember von sieben auf neun wöchentliche Flüge erweitert, mit Plänen für zwei tägliche Flüge ab Jänner nächsten Jahres. Bei verschiedenen Routen gibt es bis zu 40 Flüge von Taiwan nach Korea: Im Winterflugplan bietet China Airlines fünf wöchentliche Flüge (neu Montags) zwischen Taipeh und Chiang Mai, die ausgezeichnete Verbindungen für Reisende nach Wien bieten. Diese erhöhte Flugfrequenz gilt nur für den

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Marabu-Partner Nordica in massiver finanzieller Schieflage

Die estnische Fluggesellschaft Nordica, eine Tochter der staatlichen Nordic Aviation Group, befindet sich in einer schweren Finanzkrise. Allein in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat man Verluste in der Höhe von 11,9 Millionen Euro eingeflogen. Der Carrier wurde in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit als Subunternehmer der Condor-Konzernschwester Marabu, die ebenfalls in Estland angesiedelt ist, bekannt. Ursprünglich war Nordica lediglich eine Vertriebsmarke, denn der operative Flugbetrieb wurde einst von Xfly durchgeführt. Mittlerweile verfügt Nordica ebenfalls über AOC und Betriebsgenehmigung. Gegründet wurde Nordica im Nachgang der Pleite von Estonian Air. Diese ist unter anderem deshalb entstanden, weil die EU-Kommission Subventionen, die von der Regierung gewährt wurden, für illegal erklärt hat. Nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel wurde die Rückzahlung angeordnet. Dem konnte das Unternehmen nicht nachkommen, weshalb Konkurs angemeldet werden musste. Da die damalige Regierung erpicht darauf war einen eigenen National-Carrier zu haben, rief man Nordica ins Leben. Diese startete als Virtual-Carrier, wobei der Flugbetrieb zunächst von Adria Airways durchgeführt wurde. Nach dem Auslaufen der Kooperation wurden die Flüge von der eigenes aufgebauten Konzernschwester Regional Jet (heute: Xfly) erbracht. Eine Kooperation mit Lot folgte, wobei diese zwischenzeitlich aufgelöst wurde. Vor einiger Zeit wurden dann die Nordica-Flüge aufgegeben. Xfly hat sich auf die Erbringung von ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisiert. Nordica hat man zusätzlich ein AOC verpasst, so dass die Nordic Aviation Group aus zwei operativen Flugbetrieben mit Sitz in Estland besteht. Vollständiger Eigentümer ist seit dem Ausstieg von Lot wieder der Staat. Eigentlich war angekündigt, dass Nordica Linienflüge durchführen soll und Xfly weiterhin

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Riyadh Air vor Narrowbody-Großbestellung

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air soll in den nächsten Wochen eine Großbestellung im Bereich von Narrowbodies bekanntgeben. Dies deutet Firmenchef Tony Douglas in einem Interview an. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass die Neugründung, die voraussichtlich im Jahr 2025 erstmals kommerziell abheben soll, 72 Boeing 787 bestellt hat. Nun wird man Maschinen für die Mittelstrecke ordern. Derzeit wird davon ausgegangen, dass während der Dubai Air Show eine Ankündigung erfolgen könnte. Ob man bei Airbus oder Boeing bestellen wird, ist noch nicht kommuniziert worden.

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Luftfracht: DHL verzeichnet erheblichen Umsatzrückgang

Der Logistiker Deutsche Post-DHL hat derzeit mit einem starken Einbruch im Bereich der Luftfracht zu kämpfen. Das Ausmaß ist äußerst signifikant, denn eigenen Angaben nach ist der Umsatz um 48,8 Prozent eingebrochen. Allein im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war DHL damit konfrontiert, dass man um 12,2 Prozent weniger Volumen hatte. Die Firmengruppe erklärte dazu unter anderem, dass die Nachfrage auf den Routen zwischen Asien und Europa, Asien und den USA sowie innerhalb der Asien-Pazifik-Region erheblich zurückgegangen ist. Dazu kommt, dass die Frachtraten aufgrund großem Wettbewerb abermals gesunken sind. Die Summe der Faktoren hat dazu geführt, dass der Umsatz um 48,4 Prozent eingebrochen ist. Dies hat auch Folgen für das Konzernergebnis, denn Deutsche Post-DHL musste bekanntgeben, dass man für das Gesamtjahr 2023 das prognostizierte Ebit auf eine Spanne zwischen 6,2 und 6,6 Milliarden Euro senken muss. Zuletzt lag der Umsatz bei 19,4 Milliarden Euro, also rund 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Oktober 2023: Airbus liefert 71 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Oktober 2023 insgesamt 71 Verkehrsflugzeuge an 42 Kunden ausliefern. Gleichzeitig hat man 119 Brutto-Neubestellungen an Land ziehen können. An Kunden übergeben wurden 2 A220-100, 7 A220-300, 23 A320neo, 28 A321neo, 1 A330-200, 2 A330-900 und 8 A350-900. Bestellungen hat man für 6 A220-100 für Air Niugini, 8 A220-300 für einen ungenannten Kunden, 8 A320neo für Cathay Pacific, 87 A321neo – 60 für United Airlines, 24 für Cathay Pacific, 3 für einen ungenannten Kunden -, 10 A350-900 für einen ungenannten Kunden bekommen. Im bisherigen Jahresverlauf konnte der europäische Flugzeugbauer 559 Verkehrsflugzeuge an 81 Besteller ausliefern.

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