Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Braathens lässt bei Lufthansa Technik warten

Die schwedische Fluggesellschaft Braathens Regional hat Lufthansa Technik mit dem Total Component Support für die Flotte der A320-Reihe beauftragt. Dabei wird die Kranich-Tochter unter anderem Wartung, Überholung und Reparatur von Komponenten durchführen. Weiters hat Braathens Zugang zum Ersatzteilpool von Lufthansa-Technik. Die Vereinbarung läuft vorerst fünf Jahre und umfasst auch jene A319 und künftigen A320, die von der Konzernschwester Braathens International Airways betrieben werden.

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F-35A: Rumänien vor teuerstem militärischem Einkauf aller Zeiten

Das EU-Mitglied Rumänien steht vor der bisher teuersten militärischen Bestellung des Landes, denn der Verteidigungsausschuss des Parlaments hat grünes Licht für den Ankauf von 32 Lockheed Martin F-35A gegeben. Die Regierung lässt sich das Vorhaben etwa 6,5 Milliarden U.S.-Dollar kosten, berichtet die lokale Nachrichtenseite G4Media unter Berufung auf parlamentarische Dokumente. Die Übernahme der Kampfjets soll in zwei Phasen erfolgen: Zunächst sollen 16 Exemplare angeschafft werden. Diese dienen als Ersatz für die zur Ausflottung bestimmten F-16. In einer zweiten Phase sollen abermals 16 Stück übernommen werden. Seit 2016 hat Rumänien zahlreiche gebrauchte F-16 übernommen. Diese stammen beispielsweise aus Portugal und Norwegen und haben in die Jahre gekommene MiG-21 ersetzt. Dieser Prozess wurde am 15. Mai 2023 offiziell abgeschlossen. Mittelfristig will man die Gebrauchtflugzeuge durch neue Kampfjets des Typs F-35A ersetzen. In den budgetierten Anschaffungskosten in der Höhe von 6,5 Milliarden U.S.-Dollar sind auch Simulatoren, Munition und anfänglicher technischer Support durch den Hersteller enthalten. Nachdem die geplante Order schon verschiedene gesetzlich vorgesehene Ausschüsse positiv durchlaufen hat, ist damit zu rechnen, dass in Kürze der Kaufvertrag mit Lockheed Martin unterschrieben wird.

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Comlux bekommt zwei weitere Airbus ACJ Two-Twenty

Das Bedarfsluftfahrtunternehmen Comlux, das in der Schweiz ansässig ist, konnte zwei weitere Airbus A220 in VIP-Ausführung an Land ziehen. Diese wird man im Auftrag zweier nicht namentlich genannter Kunden benennen. Unter der Bezeichnung ACJ Two-Twenty vermarktet Airbus die Executive-Variante des A220. Die entsprechenden Kabinenumrüstungen sollen in Indianapolis (USA) vorgenommen werden. Comlux wird vorerst drei Maschinen dieses Typs betreiben.

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Azerbaijan Airlines hat Baku-Genf aufgenommen

Seit Ende September 2023 ist Azerbaijan Airlines wieder zweimal wöchentlich zwischen Baku und Genf unterwegs. Diese Route wird an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 zum Einsatz. Genf gilt als wichtiger Finanzplatz, weshalb aus der Sicht von Aserbaidschan die Verknüpfung mit der Hauptstadt Baku von besonderer Bedeutung ist. Weiters erwartet man sich auf beiden Seiten relevante Impulse für den Tourismus.

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Sommer 2024: Condor stockt Korfu und Agadir ab Düsseldorf auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird ab Düsseldorf die Destinationen Korfu und Agadir im Sommerflugplan 2024 häufiger bedienen. Gegenüber dem Sommer 2023 wird auf beiden Routen je ein Umlauf pro Woche hinzugefügt. Die Korfu-Strecke wird während der Hauptsaison, also ab 4. Juni 2024, fünfmal wöchentlich bedient. Vorerst ist dies bis zum 16. Oktober 2024 befristet. Nach Agadir geht es im Sommerflugplan 2024 ab Düsseldorf zweimal wöchentlich.

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Sommer 2024: Eurowings nimmt Erfurt-Palma de Mallorca auf

Im Sommerflugplan 2024 wird die Lufthansa-Tochter Eurowings Nonstop-Flüge zwischen Palma de Mallorca und Erfurt anbieten. Der Erstflug ist für den 1. April 2024 angekündigt. Zunächst soll dreimal wöchentlich geflogen werden. Mit Wirksamkeit zum 20. Mai 2024 will Eurowings diese Route auf vier Umläufe pro Woche aufstocken. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll dann an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag geflogen werden.

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Jetblue will Air-France-KLM in New York-JFK gebannt sehen

Rund um die von der niederländischen Regierung verordnete Obergrenze für Flüge ab Amsterdam-Schiphol, die im kommenden Jahr aus „Lärmschutzgründen“ in Kraft treten soll, meldet sich nun die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue zu Wort. Diese fordert, dass der Air France-KLM-Konzern vom Flughafen John F. Kennedy gebannt werden soll, sofern die Begrenzung in Schiphol tatsächlich umgesetzt werden sollte. Ein entsprechendes Schreiben hat man eigenen Angaben nach an das U.S.-amerikanische Verkehrsministerium gerichtet. Jetblue vertritt die Ansicht, dass die von der niederländischen Regierung beabsichtigte Obergrenze gegen das bestehende Luftverkehrsabkommen, dass zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika abgeschlossen wurde, verstoßen würde.

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Turkish Airlines least 28 weitere Flugzeuge

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines stockt die Flotte um 25 Boeing 737-Max-8 und drei B787-9 auf. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die von Aercap bezogen werden. Laut Mitteilung des Lessors sollen die 28 Jets zwischen 2024 und 2026 an Turkish Airlines übergeben werden. Weiters gab das Leasingunternehmen bekannt, dass die Verträge von insgesamt sechs Airbus A330-200, die vor dem Auslaufen standen, verlängert wurden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das türkische Luftfahrtunternehmen binnen rund zehn Jahren die Flotte verdoppeln will. Es ist daher damit zu rechnen, dass eine Großbestellung bei Airbus und/oder Boeing folgen könnte.

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Polen: Vinci und IFM beteiligen sich an künftigem Zentralflughafen

Die Unternehmen Vinci Airports und IFM Global Infrastructure Fund wurden in Polen als bevorzugte Investoren für die Errichtung des geplanten neuen Zentralflughafens nahe Warschau ausgewählt. Die beiden Unternehmen sollen rund acht Milliarden polnische Zloty investieren. Die Errichtung des neuen Airports gilt als Prestigeprojekt der derzeit amtierenden Regierung. Derzeit ist geplant, dass der Neubau im Jahr 2028 ans Netz gehen soll. Der Staatscarrier Lot soll diesen Flughafen zu einem großen Drehkreuz entwickeln. In diesem Zusammenhang wurde kürzlich bekannt, dass diese Airline die Flotte stark erweitern will. Der Neubau wird eine Kapazität für etwa 40 Millionen Passagiere und eine Million Tonnen Fracht pro Jahr haben, so ein Sprecher der staatlichen CPK. Es handelt sich um ein ziviles Projekt, jedoch ist auch eine militärische Mitnutzung vorgesehen. Von der Eröffnung an soll der Zentralflughafen auf dem Schienenweg sowie mittels Fernbusse mit den größten Städten Polens verbunden werden. Es wird davon ausgegangen, dass der eine oder andere Regionalflughafen, der momentan an Warschau-Chopin angebunden ist, künftig nur noch auf dem Landweg mit dem geplanten Großflughafen verbunden sein wird. Noch hat man nicht endgültig über die Zukunft des Chopin-Airports entschieden, denn derzeit gibt es verschiedene Varianten. Dieser könnte für den Point-to-Point-Verkehr am Netz bleiben, als General Aviation Platz genutzt werden oder aber vom Netz genommen werden. Aufgrund der innerstädtischen Lage gilt das Areal als äußerst wertvoll. Indirekte Auswirkungen hat das Bauprojekt auch auf die Standorte Radom und Modlin. Der zuerst genannte Airport wird ohnehin nur sehr schwach genutzt, denn lediglich Lot und künftig auch Wizz Air bieten

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Flughafen Klagenfurt wegen Powerbank, USB-Verteiler und Asia-Food evakuiert

Am Dienstag, den 24. Oktober 2023, musste der Flughafen Klagenfurt kurzzeitig gesperrt werden. Gegen 10 Uhr 15 entdeckten die Mitarbeiter bei der Sicherheitskontrolle einen verdächtigen Gegenstand. Die Polizei ordnete vorsorglich die Evakuierung des Terminals an. Ein Sprengstoffexperte nahm dann das verdächtige Handgepäckstück, das laut Mitteilung der Exekutive einem asiatischen Passagier gehört haben soll, genauer unter die Lupe. Nach sehr kurzer Zeit konnte der Beamte Entwarnung geben, denn die verdächtigen Gegenstände stellten sich als harmloser USB-Verteiler, Powerbank und asiatische Lebensmittel-Spezialität heraus. Erklärt wurde der Vorfall damit, dass die drei Gegenstände auf der Röntgenaufnahme unglücklich übereinandergelegen haben sollen. Die Exekutive hob unmittelbar nach der Entwarnung des Experten die Sperre auf. Um etwa 10 Uhr 40 konnte der reguläre Flugbetrieb wiederaufgenommen werden. Allerdings hatte dies für den Austrian-Airlines-Flug nach Wien Auswirkungen: Dieser verspätete sich um etwa 30 Minuten. Da es in Klagenfurt ohnehin nicht sonderlich viele Flüge gibt, kommt es extrem selten vor, dass sich Flüge hier Verspätungen, die am Boden verursacht werden, einfangen. Am Dienstag ist es aufgrund besonderer Vorsicht des Sicherheitspersonals bzw. der Polizei passiert. Die Evakuierung hatte aber für jene Personen, die die Sicherheitskontrolle bereits absolviert hatten, die „Nebenwirkung“, dass diese wegen dem Verlassen des Sicherheitsbereichs (zum Zweck der vorsorglichen Räumung) erneut kontrolliert werden mussten. Offiziellen Angaben nach soll aufgrund der temporären Sperre des Terminals niemand seinen Flug verpasst haben.

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