Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Airline-Verband BARIG begrüßt geplante Entlastung des Luftverkehrs

Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) hat die am 13. November 2025 vom Koalitionsausschuss beschlossenen Maßnahmen zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland grundsätzlich begrüßt. Im Zentrum des Pakets steht die Rücknahme der im Jahr 2024 beschlossenen Erhöhung der Luftverkehrsteuer, womit die Bundesregierung ein wichtiges Signal an die Branche sendet. Die insgesamt veranschlagte Entlastung von rund 400 Millionen Euro wird von BARIG als „Schritt in die richtige Richtung“ bewertet. BARIG-Chairman und Executive Director Michael Hoppe betonte, dass die Regierung damit ihrem Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nachkomme, den Luftverkehr von den hohen staatlich verursachten Gebühren zu entlasten. Die Airline-Industrie hatte in den vergangenen Monaten wiederholt darauf hingewiesen, dass die hohe Gebührenlast zu einer nachweislichen Schwächung des Luftverkehrsstandortes und zu massiven negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen geführt habe (Recherche). Dennoch sei das Maßnahmenpaket nur ein Anfang. Der Verband unterstreicht, dass die aktuell beschlossenen Entlastungen lediglich eine Reduzierung der gegenwärtigen Gesamtgebührenlast von geschätzten vier Milliarden Euro um etwa zehn Prozent darstellen. Daher seien weitere Schritte erforderlich, um den negativen Trend vollständig zu stoppen und die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Konkret umfasst das Paket fünf Punkte, darunter die Senkung der Flugsicherungskosten um mehr als zehn Prozent bis 2029, die Reduzierung der Luftsicherheitskosten durch Effizienzverbesserungen, die Umstellung der Einfuhrsteuer auf das Verrechnungsmodell und die schnellstmögliche Streichung der nationalen Power to Liquid (PtL)-Quote.

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28 Meter hohe Fichte aus Tirol erleuchtet den Wiener Rathausplatz

Der Wiener Rathausplatz erstrahlt in festlichem Glanz: Eine 28 Meter hohe Fichte aus Hopfgarten im Brixental in Tirol bildet das Zentrum des Wiener Christkindlmarktes. Der rund 50 Jahre alte Baum mit einem Stammdurchmesser von 65 Zentimetern wurde am Samstag in Anwesenheit von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und dem Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle feierlich illuminiert. Die Fichte, die Ende Oktober von Tirol in die Bundeshauptstadt transportiert wurde, ist die bereits siebte Baumspende aus dem Bundesland Tirol für Wien. Die jährliche Übergabe eines Christbaumes von einem österreichischen Bundesland an Wien ist eine langjährige Tradition, die seit 1959 besteht. Bürgermeister Ludwig hob die symbolische Bedeutung der Spende hervor, die für den starken Zusammenhalt in Österreich über Bundesländergrenzen hinweg stehe. Landeshauptmann Mattle betonte ebenfalls, der Tiroler Baum solle daran erinnern, „das Miteinander vor das Trennende zu stellen“. Der Wiener Christkindlmarkt, der seit Freitag geöffnet ist, ist einer der ältesten und traditionsreichsten Weihnachtsmärkte des Landes. Für die Illumination des imposanten Baumes wurden rund 1.000 rote und goldene Weihnachtskugeln sowie 2.000 LED-Lichter montiert. Mit der feierlichen Aktivierung des Christbaums wurde auch die gesamte Weihnachtsbeleuchtung der Wiener Weihnachtswelt im Rathauspark in Betrieb genommen. Zu den weiteren Attraktionen zählen der bekannte „Herzerlbaum“ und der „Herzerlflug“, ein leuchtendes Herz, das alle 30 Minuten für ein besonderes Lichtspiel sorgt. Der Wiener Christkindlmarkt hat bis einschließlich 26. Dezember geöffnet, während der angeschlossene „Eistraum“ (Eislauffläche) bis zum 6. Januar 2026 zugänglich ist.

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Lufthansa Technik verlängert und erweitert Partnerschaft mit Marabu Airlines

Die Lufthansa Technik (LHT) und die estnische Fluggesellschaft Marabu Airlines haben die Fortsetzung ihrer technischen Zusammenarbeit vereinbart. Der bestehende Vertrag über Total Component Support (TCS) wird um mehrere Jahre verlängert und gleichzeitig erweitert. Durch das Abkommen sichert sich Marabu Airlines die umfassende Komponentenversorgung durch den weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen, um das laufende Wachstum ihrer Airbus A320neo-Flotte zu unterstützen. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit dem Start des Flugbetriebs von Marabu im Jahr 2023. Das TCS-Modell ermöglicht der estnischen Airline den Zugang zum globalen Pool an einsatzbereiten Ersatzteilen von Lufthansa Technik sowie zu umfassenden Reparatur- und Logistikleistungen. Dies gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit und eine schnelle Abwicklung für nahezu alle austauschbaren Flugzeugkomponenten, was essenziell für die Aufrechterhaltung der operativen Standards einer wachsenden Fluggesellschaft ist. Über den reinen TCS hinaus umfasst die erweiterte Kooperation auch die Versorgung der Marabu Airlines mit Verbrauchsmaterialien (Consumables), ingenieurtechnische Dienstleistungen und Unterstützung bei Zulassungsfragen. Laszlo Molnar, Technischer Direktor bei Marabu Airlines, betonte, dass die Partnerschaft das kontinuierliche Wachstum und die Ambitionen der Airline unterstütze. Marabu Airlines, die von Deutschland aus Flüge zu touristischen Zielen anbietet (Recherche), gilt für Lufthansa Technik auch aufgrund ihrer Relevanz für den deutschen Markt als wichtiger Partner.

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Etihad Airways vor möglicher Großbestellung bei Airbus: Flottenausbau nach Rekordgewinnen

Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, steht Branchenkreisen zufolge vor einer potenziellen Großbestellung bei Airbus. Gerüchten zufolge, die kurz vor Beginn der Dubai Airshow in der kommenden Woche aufkamen, prüft die Airline die Möglichkeit, eine neue Order für die Flugzeugmuster A350 und A330neo zu platzieren. Die Nachricht über die potenziellen Investitionen in die Flotte fällt zeitlich mit der Veröffentlichung der stärksten Neunmonatsergebnisse in der Unternehmensgeschichte zusammen und signalisiert eine aggressive Wachstums- und Modernisierungsstrategie. Weder Airbus noch Etihad Airways wollten die Gerüchte, die von Industriekreisen gestreut wurden, kommentieren. Die Spekulationen um einen möglichen Auftrag unterstreichen jedoch das Vertrauen der Airline in ihre strategische Neuausrichtung. Der potenzielle Flottenausbau wäre ein klares Zeichen für das anhaltende Expansionsbestreben von Etihad, die nach einer Phase der Restrukturierung nun wieder auf deutliches Wachstum setzt und ihre Rolle als wichtiger Akteur im globalen Luftverkehr festigen will. Historische Finanzergebnisse: Stärkstes Neunmonats-Ergebnis aller Zeiten Die Spekulationen über eine neue Flugzeugbestellung werden durch die beeindruckenden finanziellen Kennzahlen der Fluggesellschaft untermauert, die am 14. November 2025 veröffentlicht wurden. Etihad Airways meldete für die ersten neun Monate des Jahres 2025 einen Rekordgewinn nach Steuern von 463 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber den 368 Millionen US-Dollar, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielt wurden. Die Gesamtumsatzerlöse der Airline beliefen sich zwischen Januar und September 2025 auf 5,9 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zu den 5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Etihad bezeichnete die Ergebnisse als die „stärksten Neunmonatsergebnisse in der Geschichte“ des

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VOR, Wiener Linien und WLB erweitern die Ciao App um Komfort-Funktionen

Die Ciao App, eine gemeinsame Entwicklung des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR), der Wiener Linien und der Wiener Lokalbahnen (WLB), festigt ihre Position als zentrales Instrument für den digitalen Fahrscheinkauf in Ostösterreich. Die im Februar 2025 gestartete Check-in/Check-out-Lösung hat kürzlich zwei bedeutende neue Funktionen erhalten, welche die Nutzung des öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs im gesamten VOR-Kernverbundgebiet noch flexibler und benutzerfreundlicher gestalten. Neu ist die umfassende Hinterlegungsmöglichkeit fast aller VOR-Zeitkarten sowie die innovative Funktion „Zahlung durch Dritte“, die es Nutzern erlaubt, Mobilitätsguthaben für andere Personen bereitzustellen. Die Ciao App steht für ein modernes, tagesbasiertes und transparentes Abrechnungsmodell. Statt Einzelfahrkarten am Schalter oder Automaten zu erwerben, genügt ein Klick zum Check-in beim Fahrtantritt und ein Klick zum Check-out am Ziel. Die App ermittelt im Anschluss automatisch den besten Tarif für den jeweiligen Tag, wobei mehrere Einzelfahrten automatisch zur günstigeren Tageskarte zusammengefasst werden. Mit den aktuellen Funktionserweiterungen unterstreichen die Betreiber ihre Absicht, die Komplexität der Tarifsysteme für die Fahrgäste weiter zu reduzieren und die Mobilität zwischen Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zu vereinfachen. Intelligentes Ticketing: Automatischer Bestpreis und umfassende Zeitkarten-Integration Die Kernfunktionalität der Ciao App basiert auf dem Prinzip des Bestpreis-Modells, das den Fahrgästen verspricht, immer den günstigsten verfügbaren Tarif für die tatsächlich zurückgelegte Strecke zu verrechnen. Dies funktioniert durch die GPS- und Bluetooth-gestützte Erfassung der Fahrstrecke. Fahrgäste müssen sich keine Gedanken über Tarifzonen, Verbundgrenzen oder die Zusammenfassung von Einzelfahrten machen. Volle Integration aller VOR-Zeitkarten Ein wesentlicher Schritt zur Steigerung des Fahrgastkomforts ist die Erweiterung der Zeitkarten-Hinterlegung. Bereits seit dem Start im Februar 2025 konnten

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Jet2 eröffnet neue Basis am London Gatwick Airport

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird den London Gatwick Airport (LGW) ab März 2026 zu ihrer neuesten Basis in Großbritannien machen. Der drittgrößte britische Carrier nimmt den Betrieb mit insgesamt sechs Flugzeugen auf, darunter fünf fabrikneue Airbus A321neo. Mit einem Netzwerk von 29 Destinationen in Europa und dem Mittelmeerraum erweitert Jet2 seine Präsenz auf insgesamt 14 britische Flughäfen. Der Start der neuen Basis in Gatwick gilt als die größte Neugründung einer Airline-Basis an diesem Londoner Flughafen in diesem Jahrhundert. Der Erstflug von Gatwick ist für den 26. März 2026 nach Teneriffa angesetzt und fällt zeitlich mit dem Beginn der Osterferien zusammen. Das Streckennetz konzentriert sich auf gefragte Urlaubsziele. Dazu gehören Destinationen in Spanien, Griechenland, der Türkei, Portugal, Malta, Italien, Kroatien, Bulgarien und Zypern. Die Stationierung der modernen Airbus A321neo Flotte unterstreicht das langfristige Engagement von Jet2 am Standort. Der strategische Schritt in den hart umkämpften Londoner Markt soll über 300 direkte Arbeitsplätze in der Region schaffen, darunter Stellen für Piloten, Kabinenpersonal, Ingenieure und Bodenpersonal. Darüber hinaus werden Hunderte indirekter Rollen bei lokalen Zulieferern erwartet. Pierre-Hugues Schmit, CEO von London Gatwick, begrüßte die Ankunft der Airline, da sie die Auswahl für Passagiere im Südosten Englands vergrößere und das regionale Wirtschaftswachstum unterstütze. Die Geschäftsführung von Jet2 begründete die Entscheidung mit der starken Kundennachfrage und der erwiesenen Beliebtheit ihres Pauschalreiseprodukts (Jet2holidays).

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Kulinarische Spitze: Niederösterreich mit 99 Hauben-Lokalen im „Gault&Millau“

Niederösterreich festigt seine Position als Zentrum der Spitzengastronomie in Österreich. In der neuesten Ausgabe des renommierten Restaurantführers „Gault&Millau“ werden insgesamt 99 Hauben-Betriebe aus dem Bundesland gelistet. Als herausragendes Ergebnis in diesem Jahr erreichte das „Landhaus Bacher“ in Mautern mit Spitzenkoch Thomas Dorfer erstmals die Höchstwertung von 19 Punkten und gehört damit zu einem Kreis von nur neun Fünf-Hauben-Lokalen in ganz Österreich. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratulierte dem „Landhaus Bacher“ zur Erreichung der fünften Haube und betonte die hohe Dichte an kulinarischer Qualität im Bundesland. Neben der Top-Bewertung für Thomas Dorfer gab es weitere Erfolge: Theresia Palmetzhofer vom „Gasthaus zur Palme“ in Neuhofen an der Ybbs wurde mit 17 Punkten und ihrer vierten Haube ausgezeichnet und erhielt einen Sonderpreis unter dem Motto „young female power“. Ebenfalls mit 17 Punkten und vier Hauben stieg das neu eröffnete Restaurant „Zimmerl“ in Waidhofen an der Thaya ein. Die Auszeichnungen erstrecken sich über die gesamte Kulinarik: Der Sekt des Jahres 2026 kommt aus dem Keller des Weingut Malat im Kremstal für den „Blanc de Blancs Große Reserve 2016“. Der alljährliche „Future Award“ von Gault&Millau und der Verbund AG ging in Niederösterreich an den Naturhotel Steinschalerhof in Rabenstein an der Pielach. Die Vielzahl der Auszeichnungen belegt die kontinuierliche Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots und die kreative Küche der Region.

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Ryanair stellt auf digitale Bordkarten um – Erster Tag erfolgreich abgeschlossen

Ryanair hat am Mittwoch einen erfolgreichen Start der Umstellung auf rein digitale Bordkarten (Digital Boarding Pass, DBP) vermeldet. Bis zum frühen Nachmittag starteten über 700 Flüge in ganz Europa ohne jegliche Verzögerung oder Störung im Abfertigungsprozess. Das Unternehmen hatte die neue Regelung eingeführt, um Prozesse zu rationalisieren und die Effizienz an den Flughäfen zu erhöhen. Die Akzeptanz der neuen digitalen Verfahren war hoch: Über 98 Prozent der Fluggäste nutzten ihren digitalen Boardingpass auf dem Mobiltelefon, um die Sicherheitskontrollen und die Boarding-Gates zu passieren. Das Unternehmen betonte, dass auch die restlichen zwei Prozent der Passagiere – die alle bereits online eingecheckt waren – problemlos abfertigt werden konnten. Diese Fluggäste erhielten kostenlos Bordkarten an den Ticketschaltern am Flughafen. Die Abwicklung von Passagieren mit technischen Problemen mit ihren Mobiltelefonen sei ebenfalls ohne Schwierigkeiten verlaufen, da die Gate-Mitarbeiter auf die Online-Check-in-Daten zugreifen konnten. Die primäre Motivation hinter der Umstellung ist die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Ryanair erwartet durch die konsequente Digitalisierung der Abfertigungsprozesse erhebliche finanzielle Vorteile. Marketingchef Dara Brady bezifferte die erwarteten jährlichen Einsparungen auf bis zu 40 Millionen Euro. Diese signifikante Reduktion der Betriebskosten soll das Unternehmen in die Lage versetzen, seine Ticketpreise weiter zu senken und somit seine aggressive Preisstrategie im hart umkämpften europäischen Luftverkehrsmarkt zu festigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

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Pilotenstreik bei LATAM Airlines Chile

Die chilenische Luftfahrtbranche wird durch einen umfassenden Streik der Piloten von LATAM Airlines, der größten Fluggesellschaft des Landes, empfindlich getroffen. Nachdem die vermittelten Tarifverhandlungen zwischen dem Unternehmen und dem Sindicato de Pilotos de LATAM (SPL) gescheitert sind, trat die Gewerkschaft am 12. November um Mitternacht Ortszeit in den Ausstand. Die Arbeitsniederlegung der 464 in Chile ansässigen Piloten, die mehr als die Hälfte der gesamten Pilotenschaft des Konzerns in dem südamerikanischen Land darstellen, hat umgehend zur Annullierung von mindestens 173 Flügen geführt, die zwischen dem 12. und 17. November geplant waren. Schätzungen zufolge sind davon rund 20.000 Passagiere betroffen. Der Kern des Konflikts liegt in der Forderung der Piloten nach der Wiederherstellung der Beschäftigungs- und Lohnbedingungen aus der Zeit vor der globalen Krise. Die Gewerkschaft argumentiert, dass ihre Forderungen, die weniger als ein Prozent des jüngst erzielten Gewinns von LATAM ausmachten, angesichts der erfreulichen finanziellen Erholung des Unternehmens gerechtfertigt seien. LATAM Airlines hingegen hat Maßnahmen ergriffen, um die Betriebsstörungen abzumildern und den betroffenen Kunden Optionen wie Umbuchungen und Rückerstattungen anzubieten. Trotz dieser Bemühungen bleibt die kurzfristige Betriebssicherheit der Fluggesellschaft durch den festgefahrenen Verhandlungsstand stark beeinträchtigt. Der Kern des Arbeitskampfes: Post-Krisen-Löhne und Gewinnsituation Die Pilotengewerkschaft (SPL) betont, dass ihre Mitglieder eine Rückkehr zu den Lohn- und Sozialleistungen anstreben, die vor den pandemiebedingten Anpassungen galten. Im Zuge eines Notfallplans hatte LATAM in den Jahren zuvor Sparmaßnahmen ergriffen, die unter anderem Gehaltskürzungen und Entlassungen umfassten. Nun, da die LATAM Group aus ihrer tiefen Krise herausgefunden hat und sich finanziell robust präsentiert, fordern die Piloten

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Flixtrain passt Beförderungsbedingungen an: Koffer können extra kosten

Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Flixtrain, das seit 2018 auf den deutschen Schienen als Konkurrent der Deutschen Bahn agiert, hat seine Beförderungsbedingungen grundlegend überarbeitet und zusätzliche Gebühren für bestimmte Gepäckstücke eingeführt. Reisende, die mehr als ein Handgepäckstück und ein kleines Reisegepäckstück mitführen, müssen seit Juli dieses Jahres mit Aufpreisen rechnen. Diese Anpassung, die in der Vergangenheit hauptsächlich von Fluggesellschaften bekannt war, begründet FlixTrain mit dem Ziel, das Platzangebot und den Reisekomfort an Bord für alle Passagiere zu optimieren. Wer die neuen Regeln ignoriert, riskiert bei stichprobenartigen Kontrollen ein erhöhtes Beförderungsentgelt. Die Maßnahme, die auf den ersten Blick als finanzielle Zusatzbelastung erscheint, ist strategisch motiviert. FlixTrain, das mit einer Flotte von 140 renovierten Wagen und stetiger Netzausweitung seine Marktposition stärkt, versucht damit, die betrieblichen Abläufe in den oft stark frequentierten Zügen effizienter zu gestalten und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen zu verbessern, indem Gänge und Einstiegsbereiche frei von übermäßig großem Gepäck gehalten werden. Die neue Gepäckstruktur: Was bleibt kostenlos? Die geänderten Beförderungsbedingungen legen präzise Maße und Gewichte für die im Ticketpreis inbegriffenen, kostenlosen Gepäckstücke fest. FlixTrain hält fest, dass Handgepäck und eine normale Tasche weiterhin ohne Aufpreis befördert werden können. Beide Kategorien sind so bemessen, dass sie problemlos in den Ablagefächern über den Sitzen oder – im Fall des Handgepäcks – unter dem Vordersitz verstaut werden können. Dies entspricht der gängigen Praxis in anderen europäischen Eisenbahnunternehmen. Kostenpflichtige Gepäckstücke und Zusatzleistungen Größere Gepäckstücke, die bisher oft ohne Zusatzkosten im Fahrpreis enthalten waren, fallen nun in die kostenpflichtigen Kategorien „Zusatzgepäck“ und „Sondergepäck“. Ausnahmen und Sonderregelungen: Kinderwagen

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