Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Turkish Airlines entscheidet sich für GE Aerospace als Triebwerkslieferant für 75 Boeing 787

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat eine wegweisende Entscheidung für die künftige Flottenausstattung getroffen und den US-Konzern GE Aerospace als alleinigen Lieferanten für die Triebwerke ihrer bestellten Boeing 787 Dreamliner ausgewählt. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung von Triebwerken, Ersatztriebwerken sowie umfassende Wartungsdienstleistungen für bis zu 75 Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9 und 787-10. Mit dieser Wahl beendet Turkish Airlines die monatelangen Verhandlungen, in denen auch der Konkurrent Rolls-Royce als Triebwerkslieferant für die 787 im Rennen war. Die nun getroffene Übereinkunft steht in direktem Zusammenhang mit dem Großauftrag, den Turkish Airlines bereits im September 2025 bei Boeing platziert hatte. Dieser Auftrag umfasst 50 feste Bestellungen und 25 Kaufoptionen für die Dreamliner-Modelle. Da GE Aerospace neben Rolls-Royce einer der beiden Hauptlieferanten für die Boeing 787 ist, konsolidiert Turkish Airlines nun ihre Flottenstrategie, indem sie auf die bewährten GEnx-Triebwerke von GE Aerospace setzt, die bereits in Teilen der bestehenden 787-Flotte der Airline zum Einsatz kommen. Finanzielle Details der Transaktion wurden von den beteiligten Parteien nicht offengelegt. Die Auslieferung der neuen Dreamliner ist für den Zeitraum zwischen 2029 und 2034 geplant. Dieser massive Ausbau der Langstreckenflotte ist Teil eines ambitionierten strategischen Ziels von Turkish Airlines, die Gesamtflotte bis 2035 auf über 800 Flugzeuge zu erweitern und vollständig auf Flugzeuge der neuesten Generation umzustellen. Die Entscheidung für GE Aerospace gewährleistet die Kontinuität und eine effiziente Wartungsstruktur für die Langstreckenjets. Die Airline treibt damit die Modernisierung ihres Fluggerätebestandes voran, um ihr globales Streckennetz weiter auszubauen und ihre Position im internationalen Luftverkehr zu festigen.

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Etihad Airways verdreifacht Frequenzen nach Zürich und baut Genf-Verbindungen massiv aus

Etihad Airways, die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, baut ihr Flugangebot in die Schweiz drastisch aus. Ab Februar und März 2026 erhöht die Golf-Airline die Frequenzen zu ihren beiden Schweizer Zielen Zürich und Genf signifikant, um der starken Nachfrage und der Rolle der Schweiz als wichtiges Drehkreuz in Europa Rechnung zu tragen. Besonders in Zürich (ZRH) kommt es zu einer massiven Aufstockung. Ab dem 2. Februar 2026 erhöht Etihad die wöchentlichen Flüge von derzeit 14 auf bis zu 21 Verbindungen – was einer Verdreifachung des Angebots auf manchen Strecken entspricht, beziehungsweise einer durchgehenden dreimal täglichen Verbindung nach Abu Dhabi (AUH). Im Zuge dieser Expansion kommt auf der Zürich-Route auch der Airbus A321LR zum Einsatz, der laut Etihad-Angaben First Suites an Bord bietet und somit ein luxuriöses Reiseerlebnis auf Mittelstreckenjets ermöglicht. Mit dem doppelten Tagesrandflug profitieren Reisende von besseren Anschlussverbindungen über Abu Dhabi zu den über 100 Zielen des globalen Streckennetzes, insbesondere nach Asien und Australien. Auch die Verbindungen nach Genf (GVA) werden stark ausgebaut. Ab dem 3. Februar 2026 erhöht Etihad die Frequenz zunächst auf zehn wöchentliche Flüge. Eine weitere Steigerung ist ab dem 29. März 2026 geplant, ab dann soll Genf bis zu 14 Mal pro Woche angeflogen werden, was einer zweifach täglichen Verbindung entspricht. Die zusätzlichen Abendflüge ab Genf, die ebenfalls mit dem Airbus A321LR bedient werden, verbessern die Flexibilität für Geschäftsreisende und bieten optimierte Umsteigemöglichkeiten für Langstreckenflüge. Auf beiden Strecken setzt Etihad eine Kombination aus modernen Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787

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Österreich: Grünes Licht für EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz

Der Innenausschuss des österreichischen Parlaments hat mehrheitlich das Zweite EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz befürwortet, welches die unionsrechtlichen Vorgaben zur Interoperabilität europäischer Informationssysteme sowie zur Einrichtung des Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystems (ETIAS) in nationales Recht überführt. Die Regierungsparteien, gemeinsam mit den Grünen, stimmten für das Gesetzespaket. Ziel des Vorhabens ist laut Regierung die Stärkung der inneren Sicherheit, die Verhinderung illegaler Einwanderung, die Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalität sowie der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Kernstück der Gesetzesänderung ist die Etablierung von ETIAS, welches Informationslücken bei visumsfreien Einreisen von Drittstaatsangehörigen schließen soll. Zukünftig sollen die Daten dieser Reisenden bereits vor der Einreise automatisiert mit bestehenden Sicherheitsdatenbanken abgeglichen werden. Hierzu ist die Einrichtung einer nationalen ETIAS-Stelle im Innenministerium vorgesehen. Ergänzend dazu soll die Interoperabilität europäischer Informationssysteme umgesetzt werden. Dies beinhaltet die technische Vernetzung des Schengener Informationssystems (SIS), des Visa-Informationssystems (VIS), der Eurodac-Datenbank, des Einreise-/Ausreisesystems (EES), ETIAS und des Strafregisterinformationssystems für Drittstaatsangehörige (ECRIS-TCN) über gemeinsame Komponenten wie das Europäische Suchportal (ESP) und den gemeinsamen biometrischen Abgleichdienst (sBMS). Diese Maßnahmen werden von Innenminister Gerhard Karner sowie den Koalitionsfraktionen und der SPÖ als notwendig und sinnvoll erachtet, um die Sicherheit im Schengenraum zu erhöhen, irreguläre Migration zu unterbinden und Kriminalität sowie Terrorismus zu bekämpfen. Der Datenaustausch soll eine schnellere und verlässlichere Personenidentifizierung gewährleisten und Identitätsbetrug verhindern. Zudem ist in diesem Zusammenhang eine Änderung bei Saisonarbeitskräften aus visumbefreiten Drittstaaten vorgesehen, für die unter bestimmten Voraussetzungen die Visumpflicht entfällt. Kritik am Gesetzespaket kam von der FPÖ, die eine Abgabe innenpolitischer Kompetenzen an die EU befürchtet. Die Freiheitlichen bemängelten insbesondere den Wegfall

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IAG setzt auf Starlink: Highspeed-WLAN wird ab 2026 in der gesamten Flotte kostenlos

Die International Airlines Group (IAG), zu der unter anderem Iberia und British Airways gehören, hat eine weitreichende strategische Allianz mit Starlink von SpaceX geschlossen, um ihre Flugzeugflotte mit kostenlosem Hochgeschwindigkeits-WLAN auszustatten. Die Implementierung des satellitengestützten Systems soll Anfang 2026 beginnen und sukzessive in über 500 Flugzeugen der Konzerngesellschaften ausgerollt werden. Neben Iberia werden auch Aer Lingus, British Airways, Level und Vueling von der neuen Konnektivität profitieren. IAG positioniert sich damit als die europäische Airline-Gruppe mit der größten Flotte, die über Highspeed-WLAN verfügt. Das neue System verspricht Passagieren aller Reiseklassen – Economy, Premium Economy und Business – einen Internetzugang mit einer Leistung, die der Heimverbindung ähneln soll. Dank der Tausenden von Starlink-Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn soll die Verbindung weltweit unterbrechungsfrei verfügbar sein, auch über entlegenen Gebieten wie den Polregionen. Erwartet werden Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s und Uploadgeschwindigkeiten von bis zu 70 Mbit/s. Diese hohen Geschwindigkeiten ermöglichen an Bord Streaming-Dienste, Online-Spiele und Cloud-basiertes Arbeiten. Die strategische Allianz unterstreicht das Engagement der IAG für Innovation und Technologie, das zentrale Säule im Rahmen des „Flugplan 2030“ von Iberia ist. Im Zuge dieses Plans plant Iberia Investitionen in Höhe von sechs Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil dieser Mittel ist für Digitalisierungsinitiativen, die Einführung Künstlicher Intelligenz (KI) und die Schaffung der „Ciudad Iberia“ – eines hochmodernen Innovationszentrums für die Luftfahrt – vorgesehen. Mit dem Ausbau der Konnektivität will die Airline-Gruppe das Kundenerlebnis vom Einsteigen bis zur Landung verbessern und die eigene Wettbewerbsfähigkeit in der europäischen Luftfahrt stärken. Der Rollout des Starlink-Systems in der gesamten

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Saudia eröffnet neue Verbindung von Dammam nach London-Heathrow

Die saudische Fluggesellschaft Saudia hat mit dem Erstflug der Verbindung von Dammam (King Fahd International Airport, DMM) nach London-Heathrow (LHR) ihre internationale Expansionsstrategie konsequent fortgesetzt. Der Flug SV117, durchgeführt mit einem modernen Boeing 787-9 Dreamliner mit der Registrierung HZ-AR11, hob am 6. November 2025 kurz vor 16:30 Uhr Ortszeit in Dammam ab und landete nach einer Flugzeit von rund sieben Stunden in der britischen Hauptstadt. Dieser neue Liniendienst, der dreimal wöchentlich angeboten wird, ist ein direktes Resultat der Bemühungen des Saudi Air Connectivity Program (ACP) und markiert die fünfte Nonstop-Verbindung, die Saudia zwischen dem Königreich und London etabliert. Die Route ist nicht nur ein betrieblicher Meilenstein für die Fluggesellschaft, sondern auch ein strategisch wichtiger Schritt im Rahmen der nationalen Entwicklungsstrategie „Saudi Vision 2030“. Durch die Anbindung der wirtschaftlich bedeutsamen Stadt Dammam an einen der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte Europas soll der Personen- und Frachtverkehr zwischen den beiden Regionen signifikant gestärkt werden. Führungskräfte von Saudia, darunter CCO Arved von zur Muehlen, befanden sich zum Zeitpunkt des Erstflugs in London, um an der World Travel Market teilzunehmen, was die Bedeutung des britischen Marktes für die Fluggesellschaft unterstreicht. Die neue Route soll die wachsende Nachfrage von Reisenden aus dem Vereinigten Königreich und Saudi-Arabien bedienen und Dammam als wichtiges Wirtschafts- und Tourismuszentrum positionieren. Strategische Anbindung und die Rolle Dammams Die Einführung der Dammam-London-Route ist ein Schlüsselelement in der umfassenden Strategie Saudi-Arabiens zur Ausweitung seines globalen Streckennetzes und zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele der Vision 2030. Das Königreich verfolgt das Ziel, seine internationale Erreichbarkeit massiv zu verbessern.

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TAP Air Portugal stärkt Brasilien-Netz mit neuer Verbindung nach Curitiba

TAP Air Portugal erweitert ihre Führungsposition im Luftverkehr zwischen Europa und Brasilien und kündigt eine neue Flugverbindung von Lissabon (LIS) nach Curitiba (CWB) an. Die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Paraná wird ab dem 2. Juli 2026 dreimal wöchentlich angeflogen. Mit der neuen Route steigert TAP ihr Angebot auf insgesamt 14 brasilianische Destinationen, mehr als jede andere europäische Fluggesellschaft. Die Flüge werden an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen im Rahmen einer Dreiecksstrecke bedient: Lissabon – Curitiba – Rio de Janeiro (GIG) – Lissabon. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-200 mit einer Kapazität von 269 Sitzen. Der Gouverneur von Paraná, Ratinho Junior, betonte, dass die Direktverbindung nach Portugal den Tourismus ankurbeln, die Ankunft europäischer Besucher erleichtern und die Geschäftsmöglichkeiten mit Europa erweitern werde. Curitiba, das als Wirtschafts- und Kulturzentrum Südbrasiliens gilt, wird damit zu einem neuen wichtigen Einfallstor für Geschäfts- und Urlaubsreisende aus Europa. Carlos Antunes, TAP-Direktor für Amerika, bekräftigte die große strategische Relevanz Brasiliens für die portugiesische Airline. Mit der Aufnahme Curitibas als 14. Ziel stärke TAP ihr Engagement, brasilianische Städte besser an Europa anzubinden und die historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Nationen zu vertiefen. Die Flüge sollen den Reise- und Handelsverkehr zwischen Südportugal und Südbrasilien spürbar verbessern. Der Ticketverkauf für die neue Route beginnt am 11. November 2025. Die anhaltende Expansion von TAP in Brasilien, das ein wichtiger Markt im Rahmen der Privatisierungspläne der Airline ist, festigt die Rolle der Fluggesellschaft als primäre Luftbrücke zwischen Europa und Südamerika. Trotz des schrittweisen Austauschs der A330-200 Flotte durch modernere Muster wie

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Temporäre Sperrung des belgischen Luftraums nach Drohnenvorfällen an Großflughäfen

Belgische Behörden haben am Dienstagabend den Luftraum über den Flughäfen Brüssel (EBBR), Charleroi (EBCI) und Lüttich (EBLG) aufgrund mehrerer Meldungen über Drohnen in der Nähe strategischer Luftfahrtstandorte vorübergehend geschlossen. Die Vorfälle betrafen sowohl zivile Flughäfen als auch Militärbasen und führten zur Einstellung des Flugbetriebs an allen drei Großflughäfen. Gemäß einer operativen Meldung von Eurocontrol (NMOC Brüssel) wurde für alle drei Flughäfen eine „Zero-Rate Restriction“ verhängt, wodurch bis 01:00 Uhr UTC (02:00 Uhr Ortszeit) keine Starts oder Landungen erlaubt waren. Am Flughafen Brüssel waren die Flugoperationen bereits zuvor temporär eingestellt worden, nachdem dort Drohnen in der Nähe des Flugfelds gesichtet wurden. Anfliegende Maschinen mussten umgeleitet werden, zunächst nach Lüttich. Da jedoch auch über dem Flughafen Lüttich Drohnensichtungen gemeldet wurden, mussten die Umlenkungen auf Flughäfen wie Maastricht, Eindhoven, Ostende-Brügge und Köln ausgeweitet werden. Nach einer dreißigminütigen Phase ohne weitere Drohnenaktivität konnte der Flugbetrieb in Brüssel vorübergehend wieder aufgenommen werden. Die Vorfälle beschränkten sich nicht nur auf zivile Ziele. Belgische Medien berichteten über Drohnensichtungen auch in der Nähe der Militärflugplätze Florennes (Provinz Namur), wo Belgiens erste F-35 Kampfflugzeuge stationiert sind, sowie nahe der Kleine-Brogel Air Base in Peer. Zeugen in Kleine-Brogel berichteten von bis zu sechs Drohnen, wovon die lokale Polizei zwei bestätigte. Die Sicherheitsvorkehrungen um die Militärstützpunkte wurden daraufhin verstärkt, und ein Hubschrauber der föderalen Polizei wurde zur Überwachung eingesetzt. Die belgische Flugsicherung skeyes teilte gegenüber dem Sender RTBF mit, dass bislang keine Beweise für eine direkte Verbindung zwischen den Drohnensichtungen an den zivilen Flughäfen und den Militärstützpunkten gefunden wurden. Die föderale

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Schrumpfendes Deutschland-Netzwerk: British Airways streicht weitere Verbindungen

Die British-Airways-Gruppe, ein zentraler Akteur im europäischen Luftverkehr und Mitglied der Oneworld-Allianz, setzt ihre strategische Reduzierung des Angebots in Deutschland fort. Mit Beginn des Sommerflugplans 2026 wird die Regionaltochter BA Cityflyer die lukrative Verbindung zwischen den Finanzmetropolen London-City und Frankfurt am Main ersatzlos streichen. Diese Entscheidung folgt auf die bereits angekündigte Einstellung der Strecken von London-Heathrow nach Köln/Bonn und Stuttgart mit Ende des laufenden Winterflugplans. Die kumulierten Streichungen unterstreichen die zunehmende Konzentration des Konzerns auf die wirtschaftlich tragfähigsten Routen und die Hauptdrehkreuze und beleuchten gleichzeitig die Herausforderungen, mit denen sich der Luftverkehrsstandort Deutschland konfrontiert sieht. Die Verbindung London-City–Frankfurt wurde von BA Cityflyer zuletzt bis zu dreimal täglich, montags bis freitags sowie sonntags, bedient und war insbesondere bei Geschäftsreisenden, die eine schnelle Verbindung direkt ins Zentrum beider Städte suchten, hoch frequentiert. Der Fokus auf die Haupt-Hubs Die Streichung der Verbindung London-City–Frankfurt durch BA Cityflyer ist ein deutliches Signal für eine strategische Neuausrichtung innerhalb der British-Airways-Gruppe. Obwohl BA Cityflyer auf die Anfrage zu den Gründen nicht reagierte, ist die Entscheidung im Kontext der Reduzierung des Deutschland-Netzwerks zu sehen. London-City (LCY) ist ein Spezialflughafen, dessen kurzer Start- und Landebahn nur spezielle Flugzeugtypen, wie die Embraer E190, zulässt und der direkt auf die Bedürfnisse des Finanzsektors zugeschnitten ist. Die Verbindung nach Frankfurt, dem größten Finanzzentrum Kontinentaleuropas, war daher von großer strategischer Bedeutung. Trotz dieser Streichung bleibt die Anbindung Frankfurts an London weiterhin gesichert. British Airways selbst fliegt mehrmals täglich zwischen ihrem Hauptdrehkreuz London-Heathrow (LHR) und Frankfurt. Auch der Wettbewerber Lufthansa, der im kommenden Sommerflugplan

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Oberstes Verwaltungsgericht lehnt Antrag ab: Thailändische Piloten scheitern vorerst mit Blockade gegen ausländische Crews

Das Oberste Verwaltungsgericht Thailands hat den Antrag der Thai Pilots Association (TPA) auf eine einstweilige Verfügung gegen die Zulassung ausländischer Piloten für Inlandsflüge abgelehnt. Die TPA hatte versucht, die von der Regierung erteilte Genehmigung, Fluggesellschaften die temporäre Anmietung von Flugzeugen samt ausländischer Besatzung (Wet-Lease) für bis zu sechs Monate zu erlauben, umgehend außer Kraft zu setzen. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass eine Aussetzung der bestehenden Genehmigungen den Flugbetrieb massiv stören und somit Passagiere sowie Frachtdienste beeinträchtigen würde. Obwohl der Eilantrag abgewiesen wurde, hält die Pilotenvereinigung an ihrer Hauptklage fest, die auf die vollständige Aufhebung der Genehmigung abzielt. Der Fall beleuchtet den tiefgreifenden Konflikt zwischen dem wirtschaftlichen Expansionsdrang der thailändischen Fluggesellschaften und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit unter lokalen Piloten. Hintergrund der Kontroverse: Wet-Lease als Notlösung Die Genehmigung zur temporären Beschäftigung ausländischer Crews resultiert aus einer Entscheidung des vorherigen Kabinetts, die darauf abzielte, den Flugbetrieb thailändischer Fluggesellschaften schnell zu erweitern. Insbesondere während der Hochsaison 2024/25, in der die Nachfrage nach Inlandsflügen stark ansteigt, berief sich die Regierung auf einen angeblichen Mangel an verfügbaren lokalen Piloten. Das Arbeitsministerium erteilte die Sondergenehmigung, die es Airlines erlaubt, Flugzeuge im Wet-Lease – inklusive Besatzung – für maximal sechs Monate zu nutzen. Im Zuge dieser Maßnahme erhielten 38 ausländische Piloten und Co-Piloten temporäre Arbeitserlaubnisse. Als konkretes Beispiel für diesen Trend diente der Fall von Thai VietJetAir, die zwei Airbus A320-200s inklusive Besatzung von Avion Express aus Vilnius für Inlandsrouten einsetzte. Die Thai Pilots Association bestreitet jedoch die Begründung eines Pilotenmangels vehement. TPA-Präsident Teerawat Angkasakulkiat betonte,

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Air Baltic navigiert durch Herausforderungen: Steigerung der Rentabilität trotz Passagierrückgang

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre finanzielle Stärke unter Beweis gestellt und für das dritte Quartal des Jahres 2025 einen Nettogewinn von 6 Millionen Euro bekannt gegeben. Das Unternehmen bezeichnete diesen Zeitraum als ein „entscheidendes Quartal“ für die Gestaltung der Jahresergebnisse. Trotz eines Rückgangs der Passagierzahlen gelang es Air Baltic, die Einnahmen zu steigern, was primär auf eine fokussierte Strategie der Ertragssteigerung und eine aggressive Ausweitung des sogenannten ACMI-Geschäfts zurückzuführen ist. Der Quartalsbericht unterstreicht die erfolgreiche Neuausrichtung des Unternehmens in einem weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten geprägten Marktumfeld. Finanzielle Konsolidierung durch höhere Erträge In ihrem ungeprüften Finanz- und Betriebsbericht für das dritte Quartal 2025 meldete Air Baltic Gesamteinnahmen in Höhe von 244,7 Millionen Euro, was einem Anstieg von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Steigerung ist bemerkenswert, da sie zeitgleich mit einem Rückgang der Passagierzahlen um 5,1 Prozent erzielt wurde. Der Vorstandsvorsitzende von Air Baltic, Pauls Cālītis, erklärte, dass der leichte Passagierrückgang hauptsächlich auf eine „Netzwerkoptimierung“ zurückzuführen sei. Zentral für den Erfolg sei jedoch die Strategie, die Ticketpreise (Yields) zu erhöhen und das Flugzeug-Vermietungsgeschäft inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung (ACMI, Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) auszubauen. Die Airline konzentrierte sich im dritten Quartal darauf, die Rentabilität pro Passagier zu maximieren, anstatt die absolute Passagierzahl zu forcieren. Der Erfolg dieser Strategie spiegelt sich in der Umkehrung des negativen Ergebnisses aus dem Vorjahr wider. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 verzeichnete Air Baltic einen Nettogewinn von 4,2 Millionen Euro. Dies markiert eine signifikante Verbesserung von 52,8 Millionen Euro im Vergleich

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