Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Deutschland: VC und Verdi wollen Betriebsrat bei Malta Air etablieren

Die Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit haben am vergangenen Donnerstag in Deutschland die Wahl eines Betriebsrats bei der Ryanair-Tochter Malta Air eingeleitet. Zunächst wird ein so genannter Wahlvorstand gebildet. In Deutschland hat Ryanair schon länger keine Flugzeuge mehr stationiert. Alle Bases und Flugzeuge wurden an die Konzernschwester Malta Air übergeben. Damals wurde der Schritt damit begründet, dass dies den Beschäftigten ermöglichen soll, dass die Lohnsteuern in der Bundesrepublik entrichtet werden können. Irland habe zuvor darauf gepocht, dass diese am Ort der Gesellschaft, also damals Dublin, fällig wären. Mittlerweile verfügt Ryanair auch im Vereinigten Königreich (Ryanair UK), in Polen (Buzz) und Malta (Lauda Europe und Malta Air) über Flugbetriebe. Deren Bases sind über verschiedene europäische Staaten verteilt. In Deutschland gab es bis zuletzt bei Malta Air keinen Betriebsrat. Vor einiger Zeit unternahmen die Gewerkschaften einen Anlauf zur Gründung, jedoch war dieser auf verschiedenen Gründen zunächst nicht erfolgreich. Nun unternehmen die Vereinigung Cockpit und Verdi einen gemeinsamen Anlauf. Laut Mitteilung habe mit dem Anbringen eines Aushangs zur Bildung eines Wahlvorstands die Betriebsratswahl eingeleitet. Dazu heißt es in der entsprechenden Medienmitteilung: „Die gesetzliche Grundlage für fliegendes Personal ist hier der Paragraph 117 des Betriebsverfassungsgesetzes. Vereinigung Cockpit und Verdi gehen davon aus, dass die Betriebsratswahlen störungsfrei und ohne Behinderungen durchgeführt werden können“.

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FAXX erhält Industriemagazin-Auszeichnung

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG wurde vom Industriemagazin zum Sieger in der Kategorie Automotive und Zulieferindustrie ist gekürzt. Im Gesamtranking aller relevanten 439 B2B-Industriemarken belegen die Innviertler hinter dem Leiterplattenhersteller AT&S, dem salzburger Kranbauer Palfinger sowie dem Stahlkonzern Voestalpine knapp den vierten Rang. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die insbesondere unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit sowie den Fokus auf unsere Attraktivität als Arbeitgeber widerspiegelt. Hier werden wir auch in Zukunft zahlreiche weitere Initiativen setzen,“ sagt FACC CEO Robert Machtlinger.

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Nile Air hat Kairo-Köln/Bonn aufgenommen

Seit Sonntag, den 15. Oktober 2023, ist mit Nile Air eine weitere Fluggesellschaft ab Köln/Bonn aktiv. Der Carrier hat eine Nonstopverbindung nach Kairo aufgenommen, die nun zweimal wöchentlich bedient wird. „Kairo ist mit seiner reichhaltigen Geschichte, seinen beeindruckenden Bauwerken und seiner vielfältigen Kultur ein attraktives Ziel für unsere Fluggäste“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Dazu lockt Ägypten auch in Herbst und Winter mit milden Temperaturen und viel Sonnenschein“. Nile Air fliegt auch am kommenden Sonntag, 22. Oktober, von Köln/Bonn nach Kairo. Mit Beginn des Winterflugplans am 29. Oktober fliegt die Airline dann zwei Mal wöchentlich: sonntags und donnerstags (jeweils 16.30 Uhr). Die Landung in Kairo erfolgt jeweils um 21.40 Uhr (Ortszeit). Die Rückflüge aus Ägypten finden im Winterflugplan ebenfalls donnerstags und sonntags statt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320-200 mit Zwei-Klassen-Konfiguration.

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Flugzeuge in Kriegsgebieten: Ist das überhaupt versichert?

Flugzeugversicherungen gehören zu den komplexesten und wichtigsten Versicherungsarten in der Welt der Luftfahrt. Sie bieten Schutz für Fluggesellschaften und Flugzeugbesitzer vor den finanziellen Folgen von Unfällen, Schäden und Haftungsansprüchen. In diesem Artikel werden die Grundlagen der Flugzeugversicherung erläutert, die wichtigsten Anbieter auf dem Markt vorgestellt, die gesetzlichen Grundlagen für die Versicherung von Verkehrsflugzeugen, Gründe für den Ausschluss von Deckungsschutz und die finanziellen Auswirkungen von Flugzeugschäden beleuchtet. Besonders wird auf die aktuelle Lage in Israel eingegangen. Flugzeugversicherungen sind spezielle Versicherungspolicen, die für Fluggesellschaften, private Flugzeugbesitzer, Hersteller und andere in der Luftfahrtbranche tätige Unternehmen entwickelt wurden. Sie dienen dazu, finanzielle Risiken im Zusammenhang mit Flugzeugunfällen, Schäden an Flugzeugen und Haftungsansprüchen zu minimieren. Es gibt verschiedene Arten von Flugzeugversicherungen, darunter: Hull Insurance (Rumpfversicherung): Diese deckt Schäden am Flugzeug selbst, die durch Unfälle, Feuer, Diebstahl oder Vandalismus verursacht werden. Liability Insurance (Haftpflichtversicherung): Diese Versicherung schützt vor Haftungsansprüchen, die aus Schäden an Dritten oder deren Eigentum aufgrund von Flugzeugunfällen resultieren. Passenger Liability Insurance (Fahrgasthaftpflichtversicherung): Diese deckt Schäden, die Passagiere aufgrund von Unfällen während des Fluges erleiden. War Risk Insurance (Kriegsrisikoversicherung): Diese spezielle Form der Versicherung tritt in Kraft, wenn Schäden aufgrund von Kriegen oder Terrorismus entstehen. Wichtig: Im Regelfall ist diese ein teures, aufpreispflichtiges Extra, das von Airlines bzw. Flugzeugbesitzern nur dann dazu gebucht wird, wenn man auch wirklich braucht. Viele Maschinen verfügen nicht über eine solche Zusatzversicherung, weshalb sie z.B. nicht mehr nach Israel eingesetzt werden dürfen. Die wichtigsten Anbieter von Flugzeugversicherungen Die Flugzeugversicherungsbranche ist ein spezialisierter Markt, der von einigen wenigen großen Unternehmen

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Tipp: Rundflüge am 21. Oktober 2023 am Flughafen Dresden

Am 21. Oktober 2023 werden am Flughafen Dresden verschiedene Rundflüge angeboten. Zur Auswahl stehen zwei Routen über die Dresdner Innenstadt – nach Norden (Meißen, Moritzburg) oder nach Süden (Schloss Pillnitz, Fernsehturm). Nach der Sicherheitskontrolle wird abgehoben. Zum Preis von 80 Euro pro Erwachsenen bzw. 60 Euro pro Kind (zwischen drei und zehn Jahren) kann man wahlweise mit folgenden Maschinentypen mitfliegen: Cessna 172, Piper PA-28, Socata TB-10 Tobago, TECNAM-P2010 und Ultraleichtflugzeug TL-3000 Sirius. Der Ticketverkauf für die Rundflüge findet von 10:00 bis 17:00 Uhr auf der Abflugebene des Terminals statt.

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München startet digitale Handgepäckwagen

Seit 4. Oktober 2023 stehen Passagieren am Flughafen München so genannte digitale Handgepäckwagen zur Verfügung. Über diese erhalten Fluggäste dann Informationen und Aktualisierungen in Echtzeit. Neben ihrem Abflug-Gate können Passagiere Einrichtungen wie zum Beispiel Shops und Restaurants auswählen. Sie werden dann über eine Karte mit integriertem Wegweiser durch das Terminal geführt und erhalten standortbezogene Angebote. Die Nutzung der smarten Gepäckwagen ist kostenlos. Die Wagen können im Terminal 2 nach der Sicherheitskontrolle vor dem Duty Free ausgeliehen werden. Die Einführung ist Teil eines sechsmonatigen Pilotprojekts im Terminal 2. Diese Testphase wird mit der dänischen Entwicklerfirma Intelligent Track Systems (ITS) durchgeführt. Am Flughafen München werden die interaktiven Displays von ITS an die vorhandenen Handgepäckwagen angebracht. Die ITS-„Clickon“-Lösung ist bisher weltweit einmalig.

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Wien: Wizz Air setzt Kuwait-City aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird die erst in diesem Jahr aufgenommene Nonstopverbindung zwischen Wien-Schwechat und Kuwait-Stadt über den Winter 2023/24 aussetzen. Der vorerst letzte Flug wird am 28. Oktober 2023 durchgeführt. Die Wiederaufnahme ist für den Sommerflugplan 2024 angekündigt. Derzeit ist geplant, dass ab 1. April 2024 wieder an den Verkehrstagen Montag und Freitag geflogen werden soll.

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Sicherheitslage: KLM hat Rückholer-Flug aus Tel Aviv nicht durchgeführt

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte sich am Mittwoch, den 11. Oktober 2023, dazu entschlossen den geplanten Rückführungsflug von Tel Aviv nach Amsterdam-Schiphol aus Sicherheitsgründen nicht durchzuführen. Das Militär ist eingesprungen. Eigentlich hatte die Regierung der Niederlande KLM mit der Durchführung eines Evakuierungsfluges beauftragt. Dabei verhält man sich ähnlich wie die Schweiz, die Swiss beauftragt hat. Deutschland lässt Lufthansa fliegen und Österreich neuerdings Austrian Airlines. Die Verantwortlichen bei KLM haben die Sicherheitslage neu bewertet und sind zum Schluss gekommen, dass das Risiko zu hoch ist. Das Risiko für die Passagiere, Besatzungsmitglieder und das Fluggerät wäre zu groß. Schweren Herzens habe man die Entscheidung getroffen, dass man von der Durchführung Abstand nehmen muss. Die Streitkräfte der Niederlande sind eingesprungen und haben den ursprünglich mit KLM geplanten Rückholer-Flug übernommen.

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City Airport Train stellt auf Stadler-Kiss-Triebzüge um

Der City-Airport-Train wird künftig mit Stadler-Kiss-Garnituren verkehren, denn beim schweizerischen Hersteller hat man drei fünfteilige Züge bestellt. Diese werden ab 2027 ausgeliefert und lösen die bisherigen lokbespannten Wägen ab. Pro Zug wird man künftig eine Kapazität für bis zu 300 Passagiere anbieten können. Die neuen Triebwägen werden es auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h bringen, wobei dies wohl zwischen Wien-Mitte Landstraße und Flughafen Wien-Schwechat eher nicht ausgereizt werden kann. Offiziellen Angaben nach hat man momentan im Schnitt 4.000 Fahrgäste pro Tag. In den letzten 20 Jahren seit Betriebsaufnahme habe man es auf etwa 20 Millionen Passagiere gebracht. Der City Airport Train ist kein Bestandteil des Verkehrsverbunds Ostregion und auch mit dem Klimaticket ist keine freie Fahrt möglich. Es sind Fahrkarten zum Haustarif notwendig. Diese sind teurer als die Schnellbahn bzw. der Railjet. „Die neuen Züge sind besonders auf die Bedürfnisse von Flugreisenden zugeschnitten: für ihr Gepäck wird es ausreichend Ablageflächen geben, die Gänge sind breiter und es gibt durchgehend eine Erste Klasse-Bestuhlung mit extra breiten Sitzen.  Weiterhin gibt es auch einen gesonderten Sicherheitsbereich für das beim CAT City Check-In eingecheckte Gepäck. “, erläutern die CAT-Geschäftsführer Michael Forstner und Christoph Korherr. „Mit der deutlichen Kapazitätsaufstockung reagieren wir auf die in den letzten Jahren erfreulicherweise kontinuierlich steigende Zahl an Flugreisenden von und nach Wien, die den Komfort eines Flughafenexpresszuges mit internationalem Standard zu schätzen wissen. Beibehalten wird die Ausführung als Doppelstockwaggon, für die der CAT seit 20 Jahren bekannt und beliebt ist“, fügen die beiden CAT-Geschäftsführer hinzu. Das aktuellste Investment

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Hohe Nachfrage: Sunexpress legt 2.000 weitere Flüge auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress konnte in diesem Jahr von besonders hoher Nachfrage im Verkehr zwischen Deutschland und der Türkei profitieren. Strecknetzweit hat man bislang rund zehn Millionen Fluggäste befördert. Nun hat man bekanntgegeben, dass bis Ende dieses Jahres 2.000 zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Damit reagiere man auf die hohe Nachfrage in Richtung Anatolien und türkische Riviera. „Die Nachfrage nach Reisen in die Türkei war höher als im Jahr 2019. In den ersten drei Quartalen 2023 konnten wir eine Auslastung von 88 Prozent erzielen. Zudem haben wir fast 10 Millionen Passagiere befördert, was ein neuer Rekord für uns ist. Unserem Ziel, bis zum Ende des Jahres 12 Millionen Passagiere an ihr Wunschziel zu bringen, sollte somit nichts mehr im Wege stehen“, betont Geschäftsführer Max Kownatzki. Den Fokus legt SunExpress traditionell auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) sowie auf Feriengäste, die den grauen Alltag gegen ein paar Tage in der sonnigen Türkei eintauschen möchten. Insgesamt wurden in diesem Sommer 26 neue Strecken zum Netz hinzugefügt, davon zehn im DACH-Raum. Auch die Flotte hat enormen Zuwachs bekommen: Aktuell fliegt SunExpress mit 66 Flugzeugen insgesamt 175 Routen in 30 Ländern.

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