Amely Mizzi

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Amely Mizzi

München: Emirates-Lounge nach Umbau wieder in Betrieb

Seit wenigen Tagen ist die Emirates-Lounge am Flughafen München nach sechswöchiger Umbauphase wieder für Passagiere geöffnet. Innerhalb des laufenden Halbjahres sollen auch jene in Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg saniert werden.  Die exklusive 965 Quadratmeter große Lounge empfängt Gäste unter anderem mit komplett neuen, cremefarbenen Ledersitzmöbeln, neuen Teppichen und Wandfarben sowie Wandmalereien und einer neuen Küchenausstattung. Die Lounge mit insgesamt 196 Sitzplätzen ist die größte einer ausländischen Fluggesellschaft am Flughafen München und die größte Emirates Lounge in Kontinentaleuropa. 

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Regierung will Tap Air Portugal erst im kommenden Jahr verkaufen

Eigentlich sollte die mehrheitliche Re-Privatisierung der Fluggesellschaft Tap Air Portugal bereits im Juli 2023 ausgeschrieben werden. Nun heißt es seitens Verkehrsminister João Galamba, dass der Tender jedenfalls vor Oktober 2023 veröffentlicht werden soll. Bereits vor einigen Jahren wurde der Carrier privatisiert, jedoch in mehreren Schritten wieder verstaatlicht. Die Regierung will nun wieder die Mehrheit in private Hände übergeben, jedoch macht man durchaus hohe Auflagen. Beispielsweise muss sich der Käufer dazu verpflichten, dass die Drehkreuze auf dem Staatsgebiet von Portugal erhalten bleiben und nach Möglichkeit ausgebaut werden. Den Luftfahrtkonzernen International Airlines Group, Air France-KLM und Lufthansa wird nachgesagt, dass diese durchaus großes Interesse haben sollen. Teilweise haben sich die Direktoren bereits wohlwollend geäußert, jedoch mangels Ausschreibung konnten bislang noch keine konkreten Angebote abgegeben werden. Daher bleibt es abzuwarten wer sich dann tatsächlich am Verfahren beteiligt und wer nicht. Seitens der portugiesischen Regierung wurde bereits klargestellt, dass der Staat als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben will. Damit versucht man sich Einfluss auf das Luftfahrtunternehmen und besonders die weitere Entwicklung des Drehkreuzes Lissabon zu sichern. Bislang hat man aber keinerlei Angaben über die Höhe der geplanten Beteiligung gemacht. Der Verkehrsminister verwies gegenüber CNN darauf, dass man das entsprechende Dekret abwarten solle. Derzeit geht das Regierungsmitglied davon aus, dass im ersten Quartal des kommenden Jahres entschieden wird an wen die Mehrheit verkauft wird. Tap Air Portugal steckt auch weiterhin tief in den roten Zahlen. Man schrieb im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 57,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte

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Halbjahreszahlen: Dresden und Leipzig profitieren von hoher Türkei-Nachfrage

Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden können derzeit von einem besonders hohen Türkei-Angebot profitieren. Die hohe Nachfrage macht sich auch bereits bei den jüngsten Halbjahreszahlen bemerkbar, denn die beiden Airports hatten zusammen 1.254.393 Reisende und damit um 39,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.  Am Flughafen Dresden erhöhte sich die Zahl der Fluggäste von Januar bis Juni 2023 auf 405.527. Das entspricht einer Steigerung von 23,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am vom Urlaubsreiseverkehr geprägten Flughafen Leipzig/Halle stieg das Passagieraufkommen im gleichen Zeitraum um 48,2 Prozent auf 848.866.  Bezogen auf die Vorpandemiesituation erreichen die Mitteldeutschen Flughäfen im ersten Halbjahr 2023 rund 68 Prozent des Passagieraufkommens von 2019. Ursächlich dafür sind ein noch immer eingeschränktes Angebot und die weiterhin niedrige Nachfrage im innerdeutschen Verkehr. Diese bundesweit zu beobachtende Entwicklung ist Ausdruck eines Trends, der deutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegt. 

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Halbjahreszahlen: Stuttgart um ein Drittel unter Vor-Corona-Niveau

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen hatte im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 3.588.131 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 27,6 Prozent zulegen. Allerdings liegt man noch immer rund ein Drittel unter dem Verkehrsaufkommen, das man in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 hatte.  Mit 42.102 Starts und Landungen lag die Zahl der Flugbewegungen um 7,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. „Aktuell erleben wir eine starke Nachfrage, die Menschen lieben es zu reisen. Auf den Sommerpeak bereiten wir uns gemeinsam mit allen Systempartnern bestmöglich vor. Bis zum Jahresende rechnen wir mit mehr als 8 Millionen Passagieren am STR. Bislang haben wir die Nachfrage gut bewältigt. Ausreichend Personal für alle Aufgabenbereiche zu finden, bleibt dabei Dauerthema“, so Geschäftsführer Ulrich Heppe. 

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London City Airport will Wachstumspläne vor Gericht durchsetzen

Der London City Airport darf aufgrund eines Beschlusses, den die Regionalverwaltung von Newham getroffen hat, nicht weiter wachsen. Konkret wurde ein Antrag, der die Ausdehnung der Betriebszeiten sowie die Erhöhung der maximalen Anzahl der Fluggäste, die den innerstädtischen Flughafen nutzen dürfen, abgelehnt. Dagegen will die Betreibergesellschaft vor Gericht ziehen. Im Gegensatz zu den anderen Verkehrsflughäfen, die der britischen Hauptstadt zugeordnet werden, befindet sich der London City Airport tatsächlich auf dem Stadtgebiet von London. Errichtet wurde dieser im Bereich des einstigen King George V Docks und wurde erst im Jahr 1987 in Betrieb genommen. Bereits vom ersten Tag an gelten strenge Lärmvorschriften und auch die Öffnungszeiten sind eingeschränkt. Aufgrund der vergleichsweise kurzen Piste wird dieser Airport momentan hauptsächlich von Maschinentypen wie Embraer 190, de Havilland Dash 8-400 und ATR32/72 angesteuert. In der Vergangenheit gab es auch von British Airways angebotene Flüge nach New York. Diese wurden mit Airbus A319, die über eine reine Business-Class-Bestuhlung verfügt haben, durchgeführt. in Richtung USA musste in Shannon ein Tankstopp eingelegt werden. Dort wurden auch gleich die Einreiseformalitäten erledigt, so dass die Maschine bei der Ankunft einem Inlandsflug gleichgestellt war. Im Dezember des Vorjahres erklärte die Betreibergesellschaft des London City Airports, dass man künftig neun Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen möchte. Dazu sollen die Betriebszeiten ausgedehnt werden. Beispielsweise will man an Samstagen künftig bis 18 Uhr 30 offen sein und unter der Woche mehr Flüge aufnehmen können. Hierzu ist anzumerken, dass es an Wochenenden aus Lärmschutzgründen eine ausgedehnte Pause gibt. Diese ist den Betreibern schon lange

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Kreditkarten: Miles&More beendet Zusammenarbeit mit Deutscher Kreditbank AG

Bislang werden die deutschen Kreditkarten des Lufthansa-Vielfliegerprogramms Miles&More durch die Deutsche Kreditbank AG ausgegeben. Die Zusammenarbeit wird nicht fortgeführt, denn ab Mitte 2025 werden die Mastercards vom Mitbewerber Deutsche Bank AG ausgegeben. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern, um unseren Kundinnen und Kunden noch bessere und innovativere Angebote machen zu können. Wir bauen in der Lufthansa Group unser Premiumangebot kontinuierlich aus – weit über den eigentlichen Flug hinaus. Langfristige und vertrauensvolle Kundenbeziehungen sind dabei elementar. Gemeinsam werden wir Europas führendes Loyalitätsprogramm weiterentwickeln – für unsere Kunden auf der ganzen Welt“, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Christina Foerster. Einst galt das Geschäft mit Co-Branded-Kreditkarten als äußerst lukrativ, da gerade Vielflieger, die auf die Optimierung ihres Meilenkontostands bedacht sind, zu höheren Umsätzen neigen. Dazu kommt, dass der Issuer bei jeder Kartenverwendung Geld verdient. Von den Gebühren, die der Händler „abdrücken“ muss landen bei Kreditkarten der Marken Visa und Mastercard 0,3 Prozent bei der ausstellenden Bank. Bei Debitkarten sind es 0,2 Prozent. In der Vergangenheit waren die Kosten erheblich höher, wurden jedoch von der Europäischen Union gedeckelt. Dies führte zu sinkenden Einnahmen bei Issuern. Allerdings ist die andere Seite der Medaille, dass viele Geschäfte, die vormals ausschließlich Bargeld angenommen haben oder sich auf Bankomatkarten, in Deutschland zumeist die Insellösung Girocard, beschränkt haben, nach und nach auch Visa und Mastercard annehmen. Dies führte zu einer wesentlich gesteigerten Akzeptanz und im Falle von Miles&More-Kreditkarten zu mehr Möglichkeiten zum Sammeln von Meilen. Nach vielen Jahren werden die Deutsche Kreditbank AG und das Lufthansa-Vielfliegerprogramm aber getrennte Wege

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München: Flyone hat Chișinău-Flüge aufgenommen

In der Vorwoche hat die Fluggesellschaft Flyone eine Nonstopverbindung zwischen Chișinău und München aufgenommen. Diese Route wird zunächst zweimal wöchentlich bedient. Die Maschinen des Typs Airbus A320 verkehren an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und der Hauptstadt der Republik Moldau. An beiden Verkehrstagen landet Flyone in München um 15:00 Uhr, der Start Richtung Chișinău ist für 16:00 Uhr geplant.

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Halbjahreszahlen: Air Baltic mit neuem Umsatzrekord

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres konnte die lettische Air Baltic den bislang höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte erzielen. Gemäß vorläufigen Zahlen hat der Carrier rund 285 Millionen Euro eingenommen. „Das erste Halbjahr 2023 hat unsere Erwartungen übertroffen und Air Baltic zu einer starken kommerziellen Leistung verholfen. Wir haben bisher eine starke Sommersaison hinter uns, in der jeder Monat eine Verbesserung mit steigender Tendenz zeigt. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 verzeichnen wir ein deutliches Wachstum bei den vorläufigen Einnahmen, den Passagierzahlen und den durchgeführten Flügen. Unser Ziel bleibt es, bis Ende 2023 einen Umsatz von 700 Millionen Euro und einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen auf 4,4 Millionen zu erreichen“, so Firmenchef Martin Gauss. „Darüber hinaus bleibt unser Hauptaugenmerk für die Zukunft darauf gerichtet, der führende Anbieter von Verbindungen von und zu den Heimatstädten Riga, Tallinn, Vilnius und Tampere zu sein. Hier hat Air Baltic seine Position gestärkt und ist bestrebt, das Flugerlebnis für die Passagiere zu verbessern und einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft zu leisten“. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 beförderte der Carrier fast 2,0 Millionen Passagiere, das sind 52 % mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Zahl der durchgeführten Flüge stieg um 20 % auf 20.300.

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Juni 2023: Flughafen Wien Gruppe nähert sich Vorkrisenniveau an

Die Flughafen-Wien-AG-Gruppe, der die Airports Luqa, Kosice und Wien angehören, hatte im Juni 2023 hatte im Juni 2023 um 19,4 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahresmonat. Gemeinsam haben die drei Flughäfen 3.661.554 Reisende gezählt. Mit 2.836.449 Passagieren ist der „Löwenanteil“ auf den Flughafen Wien-Schwechat entfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich um 18,2 Prozent steigern. Damit beträgt das Passagieraufkommen im Juni 2023 in der Gruppe 97,2 Prozent und am Standort Wien 95 Prozent im Vergleich zu Juni 2019 – und liegt damit nur mehr knapp unter dem Niveau des Jahres vor der Corona-Pandemie. In Wien hatte man 2.156.112 Lokalpassiere und damit um 21,4 Prozent mehr als im Juni 2022. Die Anzahl der Umsteiger wird mit 672.660 Fluggästen beziffert. Gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 8,9 Prozent. Die Flugbewegungen stiegen auf 20.715 Starts und Landungen (+14,2%). Das Frachtaufkommen wuchs gegenüber dem Juni 2022 leicht um 2,2% auf 20.481 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Juni 2023 stieg nach Westeuropa auf 990.058 Passagiere (+14,4% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Juni 2023 insgesamt 249.863 Passagiere (+11,9%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 45.906 Reisende (+20,9%) und nach Afrika 23.063 (+12,8%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2023 insgesamt 78.329 (+49,1%) und in den Fernen Osten 40.154 Passagiere (+302,1%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Juni 2023 auf 754.258 Reisende (+25,0%) und liegt damit 4,5% über dem Vorkrisenniveau (Juni 2019). Am Flughafen Kosice

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Klagenfurt: Manchester, Dublin und Charleroi „in der Schwebe“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winter 2023/24 weiterhin zwischen Klagenfurt und Stansted fliegen. Offen ist die Wiederaufnahme der in der Vorjahressaison angebotenen Ziele Manchester, Dublin und Charleroi. Gegenüber der „Kleine Zeitung“ erklärte Klagenfurts neuer Flughafendirektor Maximilian Wildt, dass sich die drei genannten Destinationen „noch in der Schwebe“ befinden würden. Im Vorjahr wären diese schwächer als London-Stansted gebucht gewesen. Momentan finden sich diese Routen nicht im Reservierungssystem von Ryanair.

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