Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sabena Technics soll sich an „Geisterflughafen“ Ciudad Real ansiedeln

Der spanische Flughafen Ciudad Real gilt als in Beton gegossenes Negativbeispiel für den einstigen Flughafenwildwuchs in Spanien. Nun soll der „Geisterflughafen“ neues Leben in Form eines Sabena-Technics-Wartungsbetriebs bekommen. Errichtet wurde der Airport für stolze 1,1 Milliarden Euro. Selbst an eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke in die 220 Kilometer entfernte Hauptstadt Madrid hat man gedacht. Allerdings wurde bereits kurz nach der Eröffnung klar, dass der Flughafen Ciudad Real überflüssig ist und vom Markt nicht angenommen wurde. Trotz des Umstands, dass man über eine 4.100 Meter lange Piste verfügt war der reguläre Flugverkehr eher die Ausnahme als der Regelfall. Diese Diskrepanz zwischen den Erwartungen und der Realität führte zum Konkurs des Flughafens und seiner Schließung im Jahr 2012, nur drei Jahre nach seiner Eröffnung. Der Zeitpunkt seiner Eröffnung, direkt nach der katastrophalen Wirtschaftskrise in Spanien 2008, sorgte dafür, dass der internationale Flughafen Ciudad Real in ganz Spanien bald zum Synonym für die finanziellen Exzesse der Vorkrisenzeit wurde. Das Projekt von Sabena Technics, bei dem rund 100 Flugzeuge pro Jahr in Ciudad Real gewartet werden sollen, trägt zu dieser Spezialisierung bei. In dieser Hinsicht folgt der internationale Flughafen Ciudad Real dem Beispiel anderer spanischer Flughäfen, die sich auf Industrie- und Lageraktivitäten spezialisiert haben. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Ansiedelung des MRO-Betriebs tatsächlich umgesetzt wird oder nicht.

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Wizz Air steigt bei SAF-Startup ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beteiligt sich mit fünf Millionen Pfund-Sterling am SAF-Hersteller Firefly. Damit will man ab 2028 den Flugbetrieb im Vereinigten Königreich versorgen. Der so genannte nachhaltige Kraftstoff soll unter anderem aus Kläranlagenschlamm hergestellt werden. Firefly ist auf ein Verfahren spezialisiert, das Klärschlamm, ein in großen Mengen verfügbares Abfallprodukt mit geringem Wert, in SAF umwandelt. In Großbritannien fallen jährlich mehr als 57 Millionen Tonnen Klärschlamm an, aus denen 250.000 Tonnen SAF hergestellt werden könnten. Die Vereinbarung mit Firefly und die Investition in die neue SAF-Technologie sind der jüngste Meilenstein in Wizz Airs breiter angelegter Nachhaltigkeitsstrategie, zu der auch der ehrgeizige Plan zur Erneuerung der Flotte und der bereits effiziente Low-Cost-Betrieb mit Flugzeugen der neuesten Technologie und hoher Sitzplatzdichte und Auslastung gehören. Dies wird die Position von Wizz Air als Branchenführer in Sachen Nachhaltigkeit weiter stärken und das Unternehmen in seiner Verpflichtung bestärken, seine Kohlenstoffemissionen pro Passagier/km bis 2030 um 25% zu reduzieren.

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Flughafen Bremen saniert Taxiway A

Bis zum 30. April 2023 steht eine Sanierung der Rollbahn A auf dem Flughafen Bremen an. Der Flugbetrieb wird dadurch nicht behindert. Für Starts Richtung Osten gelangen in dieser Zeit die Flugzeuge über den Rollweg C auf die Startbahn, rollen diese gen Westen entlang und machen einen sogenannten „Backtrack“ – um dann nach einer Drehung auf der regulären Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten. Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort. Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

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Skyexpress nimmt Charterprogramm ab Weeze auf

Seit Samstag, den 22. April 2023, steuert die griechische Skyexpress auch den Flughafen Weeze an. Im Auftrag des Reiseveranstalters Sunweb führt man Charterflüge nach Zakynthos, Rhodos, Kreta und Kos durch. Im Regelfall kommen Airbus A320neo zum Einsatz. Die ersten Passagiere und die Crew der Sky Express wurden nach pünktlicher Landung in Weeze von den Vertretern des Flughafens und des Sunweb Group Managements am Samstagsabend herzlich begrüßt. „Die Erweiterung zum Airport Weeze ist eine logische Entscheidung und passt zeitlich perfekt auch zu den reiseintensiven Maiferien in unserem Land. Für viele unserer niederländischen Gäste ist der Flughafen Weeze ausgezeichnet erreichbar“, sagt Harm Groot, verantwortlich für die Kapazitätssteuerung aller Flüge der Sunweb Group.

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Wizz Air fliegt auch ab Rom zum Sphinx-Airport

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt am 15. Juni 2023 eine weitere Route zum Giza-Sphinx-Airport in Ägypten auf. Ab der italienischen Hauptstadt Rom wird man dreimal wöchentlich mit Airbus A321neo fliegen. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die Tochtergesellschaft Wizz Air Malta ab dem Flughafen Fiumicino. Vor einiger Zeit hatte der Carrier die Aufnahme von Nonstopflügen nach Giza-Sphinx ab Mailand-Malpensa angekündigt. Diese werden zweimal pro Woche mit Airbus A320 bzw. A321neo bedient.

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Prag: Jet2 nimmt East-Midlands-Flüge auf

Im Winterflugplan 2023/2024 wird die britische Fluggesellschaft Jet2 eine Nonstopverbindung zwischen East Midlands und der tschechischen Hauptstadt Prag anbieten. Diese soll zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Der Erstflug ist für den 10. November 2023 geplant. Derzeit ist diese Route bis inklusive 20. Mai 2024 zur Buchung freigegeben. Bei entsprechendem Erfolg ist eine Fortführung durchaus vorstellbar. Vorerst startet man mit zwei wöchentlichen Rotationen.

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Italien: Regierung will Kontrolle über Ita Airways nicht aufgeben

Für den Einstieg bei der Fluggesellschaft Ita Airways ist Lufthansa als einziger Interessent übriggeblieben. Die Deadline für die Verhandlungen, die zu einem Kaufvertrag führen, ist bereits abgelaufen. Nun geben sich beide Parteien eine Nachfrist bis inklusive 12. Mai 2023. Man sieht die Gespräche auf einem guten Weg und rechnet mit einem positiven Abschluss. Allerdings gibt es noch Unstimmigkeiten. Dabei geht besonders zum die zweite Phase, denn zunächst will der Kranich-Konzern als Minderheitsgesellschafter einsteigen. Nach dem Vorbild der Übernahme von Brussels Airlines will man die Beteiligung schrittweise aufstocken und in mehreren Teilschritten Ita Airways komplett kaufen. Allerdings: Die italienische Regierung will auch weiterhin an Bord bleiben und genau über diesen Punkt wird laut lokalen Medienberichten noch durchaus emotional diskutiert. Ita-Präsident Antonio Turicchi ist der Ansicht, dass die Grundstruktur stehen würde, jedoch noch einige Details ausverhandelt werden müssen. Damit stellt er den Stand der Dinge stark vereinfacht dar, denn laut einem Bericht der für gewöhnlich gut informierten „Il Sole 24 Ore“ soll es um wesentlich mehr als nur „einige Details“ gehen. Konkret will Lufthansa den italienischen Carrier schrittweise komplett übernehmen, jedoch pocht das Finanzministerium darauf, dass zumindest ein Minderheitsanteil in den Händen des Staats verbleibt. Zunächst ist vorgesehen, dass der Kranich-Konzern mit 40 Prozent einsteigt. Finanziell ausgedrückt: Über eine Kapitalerhöhung bei Ita Airways sollen etwa 250 Millionen Euro eingebracht werden. Diese hätte dann Lufthansa einzubezahlen. Derzeit geht man davon aus, dass Ita Airways im Jahr 2025 die Gewinnschwelle erreichen wird. Dann will der Kranich-Konzern die Kontrolle über den Carrier übernehmen. Italien will

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Mit A321neo: Eurowings nimmt Dubai-Flüge auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird noch in diesem Jahr die ersten Airbus A321neo-Jets einflotten. Mit diesen wird man ab Stuttgart und Berlin auch Nonstop-Flüge nach Dubai bedienen. In der VAE-Stadt will man den Airport Dubai International ansteuern. An Bord der A321neo-Flüge will man zumindest 16 Sitzplätze in der Business-Class anbieten. Die Maschinen sollen ab 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich in Stuttgart und Berlin mit dem Ziel Dubai abheben. Es handelt sich um die bislang längste Flugstrecke, die der Carrier mit eigenem Fluggerät anbietet. Die ehemalige Langstrecke wurde von Wetlease-Partnern wie SunExpress Deutschland und Brussels Airlines bedient.

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März 2023: Nachfrage im innerdeutschen Flugverkehr weiterhin im Keller

Deutschlands Flughäfen wurden im März 2023 von insgesamt 13,3 Millionen Reisenden genutzt. Negativ beeinflusst wurde die Entwicklung von wiederholten Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Ohne diese hätte man laut ADV um etwa drei Millionen Passagiere mehr gehabt. Gegenüber Feber 2023 konnten die deutschen Airports um 2,6 Millionen Fluggäste zulegen. Allerdings lag man zuletzt im März 2023 um etwa 30,9 Prozent unter dem Aufkommen, das vor der Corona-Pandemie abgefertigt wurde. Damit liegt die Erholung des Flugverkehrs deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, denn in vielen Ländern werden bereits Werte um 90 Prozent erreicht oder gar das Vorkrisenaufkommen übertroffen. Im direkten Vergleich mit März 2022 hatten Deutschlands Flughäfen um 41,5 Prozent mehr Passagiere. Das Cargo-Aufkommen konnte gegenüber Feber 2023 um rund 56.600 Tonnen zulegen, jedoch bedeutet dies, dass man mit 425.659 Tonnen um 6,2 Prozent weniger Fracht umgeschlagen hat als im Vorjahresmonat. Auch lag man um 3,4 Prozent unter dem Wert, der im März 2019 erreicht wurde. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 127.873 Starts und Landungen um 5,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden 71 Prozent der gewerblichen Flüge durchgeführt, was einem Rückgang um 29 Prozent gleichkommt. Im innerdeutschen Flugverkehr hatte man 1,81 Millionen Passagiere. Zwar sind dies um 56,6 Prozent mehr Reisende als im Vorjahresmonat, jedoch um 55,3 Prozent weniger als im März 2019. Im Europa-Verkehr setzte sich die Erholung der Verkehrsnachfrage gegenüber dem Vorjahr fort, wenn auch mit verringerter Dynamik. 8,52 Millionen Passagiere entsprechen einem Wachstum von 33,7 Prozent zum März 2022. Im Vergleich zum

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Wien: Jet2 nimmt Manchester und Birmingham auf

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird ab Herbst 2023 ab Wien-Schwechat die Destinationen Manchester und Birmingham bedienen. Jeweils sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Nach Manchester geht es im Zeitraum von 29. September 2023 bis vorerst 20. Mai 2024. Birmingham hat man ab Wien zwischen 10. November 2023 und 29. April 2024 im Portfolio. Die Fortführung der beiden Routen, die man bereits in der Vergangenheit immer wieder im Programm hatte, ist bei entsprechendem Erfolg vorstellbar. Beide Destinationen sollen vorerst zweimal pro Woche mit Wien-Schwechat verbunden werden.

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