Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Royal Air Maroc verlängert Flüge ab Köln, Weeze und Hahn

Ursprünglich hat Royal Air Maroc die Neuaufnahmen nach Köln/Bonn, Weeze und Hahn als saisonale Strecken für den Sommerflugplan 2023 angekündigt. Kürzlich hat man die drei Routen auch für den Winter 2023/2024 zur Buchung freigegeben. Ab Köln/Bonn bietet der Carrier neu Flüge nach Tanger-Boukhalef an. Ab Hahn hat man in diesem Jahr Nador im Programm und ab Weeze geht es nach Fez. Diese drei Routen nimmt Royal Air Maroc Anfang Juni 2023 auf. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, dass diese saisonal angeboten werden, hat man sich nun dazu entschlossen die Strecken ab den genannten drei deutschen Airports auch im Winter 2023/24 anzubieten. Der Verkauf von Flugscheinen ist jeweils bis Ende März 2024 freigegeben.

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Rund sechs Millionen Euro Luftverkehrsabgabe nicht bezahlt: Deutschland pfändet Corendon

Besonders ab Deutschland meinte Corendon im Sommerflugplan 2022 massiv expandieren zu müssen. Den Großteil des mittlerweile wieder zurückgefahrenen Wachstums bestritt man mit Wetlease-Flugzeugen. Zeitweise war die Anzahl der samt Crews eingemieteten Maschinen gar größer als die eigene Flotte. Nun hat man aber ein heftiges Problem, denn aufgrund der Nichtentrichtung der deutschen Luftverkehrsabgabe wurden Corendon Airlines und die maltesische Tochter Corendon Europe durch das Hauptzollamt Gießen gepfändet. Es geht um rund sechs Millionen Euro, die der türkische Konzern dem deutschen Staat schuldet. Im Vorjahr legte Corendon gemeinsam mit dem Malta-Ableger Corendon Europe eine neue Strecke nach der anderen auf. Man war in regelrechter Goldgräberstimmung, da man vermutete, dass die Urlaubsnachfrage so hoch sein wird, dass man subjektiv empfunden ab jeder „Milchkanne“ fliegen muss. Gerechnet hat sich das Projekt, zu dem gar ein von Airhub Airlines eingemieteter Airbus A330 zählte, vorne und hinten nicht. Viele Strecken wurden nach wenigen Umläufen wieder eingestellt oder aber erst gar nicht aufgenommen. Der Corendon-Konzern selbst betreibt vergleichsweise wenige Flugzeuge. Daher hat man bei zahlreichen Operators Maschinen samt Besatzungen eingemietet. Somit handelte man sich höhere Kosten ein, denn logischerweise will auch der Subunternehmer Geld verdienen. Der Unterschied: Während der ACMI-Partner unabhängig von der Anzahl der beförderten Passagiere ein fixes Entgelt pro Blockstunde erhält, ist Corendon Airlines als Träger des wirtschaftlichen Risikos von den Ticketeinnahmen abhängig. Überhastete Expansion mit vielen Wetlease-Flugzeugen Und genau darin lag das Problem, das zur finanziellen Schieflage der Firmengruppe geführt hat. Man hat schlichtweg die Nachfrage völlig falsch eingeschätzt bzw. Routen von Airports aus

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Flughafen-KV: Wirtschaftskammer und Gewerkschaft einigen sich auf höhere Löhne

Die Wirtschaftskammer hat sich mit den ÖGB-Teilgewerkschaften Vida und GPA auf Lohnerhöhungen für die Beschäftigten an österreichischen Verkehrsflughäfen geeinigt. Rückwirkend zum 1. Jänner 2023 gibt es zunächst um 5,6 Prozent mehr Geld. Per 1. Mai 2023 werden alle Lohn- und Gehaltsbestandteile (inklusive Zulagen) um weitere 11,8 Prozent erhöht. Dazu kommt noch ein Zinseszins-Effekt. Zusammen macht das im Vergleich zum letzten Jahr eine Erhöhung um 18,06 Prozent aus. Die Einkommen für Berufsneueinsteiger betragen nun zwischen 2.343,55 und 2.525, 26 Euro brutto im Monat. Die Lehrlingseinkommen steigen im Vergleich zum Stand vom 1. Jänner 2023 um bis zu 45 Prozent. Der KV-Abschluss gilt für 12 Monate. „Der KV-Abschluss kann sich absolut sehen lassen und ist ein Zeichen der Wertschätzung für die außerordentlich guten Leistungen der Beschäftigten. Auch aufgrund der hohen Inflation war der Abschluss ein notwendiger Schritt, um das Einkommensniveau am Flughafen zu sichern“, sind sich die KV-Verhandlungsleiter von Vida und GPA, David John und Thomas Schäffer, einig. „Die diesjährigen KV-Verhandlungen waren noch von den Auswirkungen der COVID-19-Krise geprägt“, kommentiert WKÖ-Luftfahrtobmann Günther Ofner die erzielte Einigung. Zugleich hält Ofner klar fest: „Mit diesem für die Unternehmen leider sehr teuren Abschluss werden aber auch die besonderen Belastungen während der COVID-Krise und des erfolgreich bewältigten Re-Starts in der Luftfahrt mit anerkannt. Die Attraktivität von Jobs in der Luftfahrt wird damit deutlich gesteigert.“

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In Kooperation mit Turkish: Air Serbia bietet Sao-Paulo-Flüge an

In Zusammenarbeit mit Turkish Airlines bietet Air Serbia nun auch Flüge nach Sao Paulo an. Der serbische Carrier hat dabei den Code auf die entsprechenden Verbindungen, die mit Airbus A350-900 bedient werden, der türkischen Fluggesellschaft gelegt. Diese werden seitens Air Serbia unter den Flugnummern JU8288/8289 vermarktet und an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag angeboten. Es handelt sich um die erste südamerikanische Stadt, die der serbische Carrier im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft mit Turkish Airlines anbietet. Der Verkauf von Flugscheinen soll in Kürze aufgenommen werden.

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Winter: United Airlines setzt Houston-München temporär aus

Die Fluggesellschaft United Airlines wird im Winterflugplan 2023/24 zwischen 8. Jänner und 14. Feber 2024 nicht zwischen Houston und München fliegen. Auf anderen Europa-Strecken stockt man die Kapazität auf. Ab Newark bietet man das Kurspaar UA54/55 bis vorerst 8. Jänner 2024 mit Boeing 767-300ER an. Ab Washington (Dulles) verlängert man den Einsatz von B767-400ER bis 13. Dezember 2023. Ebenso bedient man Lissabon bis 13. Dezember 2023 täglich mit B757-200. Rom-Fiumicino soll bis selbigem Tag täglich mit B767-400ER angesteuert werden.

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SAS baut Codesharing mit Singapore Airlines und ANA aus

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS baut die Codeshare-Zusammenarbeit mit ihren Star-Alliance-Partnern Singapore Airlines und All Nippon Airways weiter aus. Man legt den Code auf sechs Routen, die von den beiden Parter-Fluggesellschaften durchgeführt werden. Ab Tokio (Haneda) sind die von ANA bedienten Routen nach Fukuoka, Nagoya, Osaka und Sapporo betroffen. Der SAS-Code wird auf die von Singapore Airlines betriebenen Strecken nach Perth und Jakarta gelegt. Der skandinavische Carrier will so verbessere Anschlüsse nach Asien und Australien anbieten.

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UK: Tui Airways legt Muscat-Charter auf

Die britische Tui Airways wird im Winterflugplan 2023 im Auftrag eines Reiseveranstalters einzelne Charterflüge nach Muscat durchführen. Diese sollen mit Langstreckengerät des Typs Boeing 787-8 bedient werden. Jeweils am 30. November 2023 soll es für einen Tour Operator ab Birmingham, London-Gatwick und Manchester in die Hauptstadt des Omans gehen. Die Rückflüge sind für den Folgetag geplant. Es handelt sich zunächst um einzelne Umläufe. Die Durchführung der drei Charterpaare ist mit dem Maschinentyp Boeing 787-8 vorgesehen.

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Hainan Airlines reaktiviert Shenzhen-Rom

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines plant ab Ende Mai 2023 wieder zweimal wöchentlich zwischen Shenzhen und Rom-Fiumicino zu fliegen. Diese Route war unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie länger unterbrochen. Mit Wirksamkeit zum 25. Mai 2023 reaktiviert Hainan Airlines diese Italien-Strecke. Vorerst will man an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Boeing 787-9 fliegen. Ebenso angeboten werden zwei wöchentliche Nonstopverbindungen zwischen Chongqing und Rom-Fiumicino.

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FAA lässt Unterlegscheiben von Boeing 737-NG überprüfen

Die Federal Aviation Administration (FAA) der Vereinigten Staaten hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung (AD) herausgegeben, die sich mit fehlenden Unterlegscheiben bei Boeing 737 Flugzeugen der nächsten Generation (NG) befasst, nämlich den Modellen -600, -700, -700C, -800, -900 und -900ER. Nach Angaben der FAA wurde die AD aufgrund von Berichten über fehlende Unterlegscheiben, einen falschen Unterlegscheibentyp, Befestigungselemente mit Schaft, Lücken im Kopf der Befestigungselemente und falsche Lochgrößen, die auf der linken und rechten Seite an einer bestimmten Station (STA) des Rahmeninnengurts und des Stegs zu finden sind, veranlasst. Um der Richtlinie nachzukommen, müssen die Fluggesellschaften bestehende Reparaturen und Risse überprüfen und, falls erforderlich, Nachbesserungsmaßnahmen durchführen. „Die FAA gibt diese AD heraus, um Risse in der linken und rechten Seite des inneren STA 727-Rahmens und des S-18A-Stegs zu beheben, bevor die Risse eine kritische Länge erreichen“, so die Behörde weiter und fügte hinzu, dass die Risse zu einer ermüdungskritischen Basisstruktur (FCBS) und der Unfähigkeit eines Hauptstrukturelements (PSE) führen könnten, die Grenzlast zu tragen, was die strukturelle Integrität des Flugzeugs beeinträchtigen könnte“. ies ist eine endgültige AD-Regelung mit einem Gültigkeitsdatum bis zum 30. Mai 2023. Die Behörde schätzt, dass die Richtlinie 1.925 in den USA zugelassene Boeing 737 NG betreffen wird, und rechnet vor, dass eine allgemeine Sichtprüfung und eine Inspektion des Hochfrequenz-Wirbelstroms (HFEC) und des Einbaus von Ausgleichsscheiben $170 bzw. $425 pro Betreiber kosten wird. In der Zwischenzeit umfassen die „zustandsorientierten Maßnahmen den Einbau einer neuen Unterlegscheibe, eine HFEC-Oberflächeninspektion des Innengurts des Rahmens der STA 727 bei S-18A auf Risse und die Reparatur“ und

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Codeshare: Azores Airlines und Tap bauen Kooperation aus

Die portugiesischen Fluggesellschaften Azores Airlines und Tap Air Portugal haben ihre Codeshare-Zusammenarbeit ab Lissabon ausgebaut. Der zuerst genannte Carrier legt seinen Code auf sieben weitere Tap-Routen. Es handelt sich dabei um die ab Lissabon angebotenen Ziele Warschau, Venedig (Marco Polo), Tangier, Palma de Mallorca, Oslo, Mahon (Menorca) und Brüssel. Diese werden von Tap Air Portugal bedient. Azores Airlines legt seinen Code auf die sieben Routen, so dass durchgehende Tickets angeboten werden können.

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