Amely Mizzi

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Amely Mizzi

FACC AG mit Umsatzsteigerung im ersten Quartal 2023

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG konnte im ersten Quartal 2023 den Umsatz um 27,6 Prozent auf 162,7 Millionen Euro steigern. Der Konzern spricht von einem schwierigen Umfeld, denn die starke Inflation macht der gesamten Branche das Leben nicht gerade einfacher. Für das Gesamtjahr 2023 wird eine Entspannung in den internationalen Lieferketten erwartet. Inflationsbedingte Kostensteigerungen werden, wie in der Branche üblich, erst bis zu einem Jahr zeitverzögert an den Markt weitergegeben. Ein höherer Bedarf an neuen Flugzeugen bestätigt sich aus heutiger Sicht, dieser wird zu weiteren Ratensteigerungen bei allen wesentlichen Flugzeugmodellen führen. Bis auf China haben die Passagierzahlen bei Kurz- und Mittelstreckenflügen (Kontinentalreiseverkehr) bereits jetzt wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht. Dieser Wachstumstrend wird sich fortsetzen und auch in China sind nach der Lockerung der strengen COVID Regeln die Passagierzahlen wieder im Ansteigen. Lediglich das internationale Reiseaufkommen hat das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht. Die Vorhersagen des FACC-Managements (aus dem Jahr 2020), dass sich die Luftfahrt bis zum Jahresende 2024 vollständig erholt, bestätigen sich. Im Vordergrund steht die weitere Umsatzsteigerung im Kerngeschäft und der Ausbau der Fertigungskapazitäten. Im Geschäftsjahr 2023 werden ca. EUR 34,8 Millionen in das geplante Wachstum der FACC investiert. Hierzu zählt die flächenmäßige Verdreifachung des im Jahr 2022 in Betrieb genommenen FACC Werks in Kroatien. Die FACC forscht intensiv an Technologien und Materialien, die wesentlich zur Transformation der Luftfahrtindustrie hin zu einer CO2 freien Luftfahrtmobilität beitragen werden. Dazu zählt insbesondere die Etablierung einer nachhaltigen Materialkreislaufwirtschaft; FACC Leichtbau- und Produktlösungen werden so das Luftfahrtindustrieziel des CO2 freien Fliegens maßgeblich

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Brussels Airlines mit 44 Millionen Euro Quartalsverlust

Brussels Airlines schließt das erste Quartal mit einem Minus von 44 Millionen Euro ab, was einer Verbesserung von 29 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der traditionell ertragsschwächste Zeitraum des Jahres in der Luftfahrtbranche wurde dieses Mal von den anhaltend hohen Treibstoffpreisen und der explodierenden Inflation beeinflusst. Der Umsatz von Brussels Airlines stieg im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahr um 123 Mio. EUR oder fast 79 % auf 280 Mio. EUR (Vorjahr: 157 Mio. EUR), dank einer soliden Steigerung der Produktion um 37 % (verfügbare Sitzkilometer) und eines zusätzlichen Langstreckenflugzeugs.In den ersten drei Monaten des Jahres 2022 war die Produktion noch stark von der Corona-Krise betroffen und lag nur bei 61% gegenüber dem Niveau von 2019. Dieser Prozentsatz kletterte im ersten Quartal 2023 auf 84 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um insgesamt 123 Mio. EUR bzw. +54 % auf 350 Mio. EUR (Vorjahr: 227 Mio. EUR), hauptsächlich aufgrund höherer produktionsbezogener Volumenkosten wie Flughafengebühren und -abgaben oder Treibstoffverbrauch, preisbedingter Erhöhung der Treibstoffkosten sowie der Inflation und der vollen Auswirkung der automatischen Gehaltsindexierung. Infolgedessen belief sich das bereinigte EBIT im Berichtszeitraum auf -44 Mio. EUR (Vorjahr: -62 Mio. EUR).

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Air Baltic mit zwei Erstflügen ab Tampere

Seit 2. Mai 2023 bietet die lettische Air Baltic ab ihrer Basis im finnischen Tampere mit Nizza und Mailand zwei weitere Destinationen an. Das Streckennetz ab dieser Base wächst damit auf acht ziele an, so der Airport in einer Mitteilung. „Vor genau einem Jahr haben wir mit der Eröffnung der ersten Basis außerhalb des Baltikums am Flughafen Tampere-Pirkkala einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Fluggesellschaft erreicht. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Passagieren und Partnern das einjährige Bestehen der Basis und den Beginn der Sommersaison 2023 in Tampere zu feiern. Wir engagieren uns weiterhin für Tampere, unsere Heimatstadt, und die weitere Verbesserung der Verbindungen von und nach der Region“, so Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic. Beide neuen Strecken werden zweimal pro Woche vom Flughafen Tampere-Pirkkala aus bedient. Die Flüge nach Nizza finden dienstags und samstags statt, nach Mailand montags und donnerstags. Insgesamt bietet Air Baltic Nonstopflüge von Tampere zu acht europäischen Zielen an. Neben Nizza und Mailand fliegt die Airline Amsterdam, Riga, Kopenhagen, Malaga, München und Rhodos an.

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April 2023: Ryanair mit 16 Millionen Passagieren

Im April 2023 beförderte die Ryanair Group rund 16 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, in dem man 14,2 Millionen Fluggäste an Bord hatte, konnte sich die Firmengruppe um 13 Prozent steigern. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge lag Unternehmensangaben nach bei 94 Prozent. Damit konnte man sich gegenüber April 2022 um drei Prozentpunkte verbessern. Auf 12 Monate gesehen liegt die Ryanair Group bei 170 Millionen Fluggästen und damit um 55 Prozent über dem Wert, den man in der Vorperiode verkünden konnte.

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SunExpress legt Antalya-Sondertarif ab Wien auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress legt auf der Strecke Wien-Antalya wieder vergünstigte Flugtickets zum Preis von 49,99 Euro auf. Diese können seit 3. Mai 2023 und noch bis 6. Mai 2023 gebucht werden. Der Reisezeitraum ist von 4. Mai bis 30. Juni 2023. Laut Sunexpress kann die Tarifklasse „SunEco“ unter anderem über Toma oder das Sunexpress-B2B-Tool gebucht werden. Auch ist dieser über Vertriebskanäle wie die Homepage, nach Verfügbarkeit, buchbar.

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Brussels Airlines und Sunweb Group mit langjährigem Schulterschluss

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines und der Tour Operator Sunweb haben eine Vereinbarung, die zu einer mehrjährigen Partnerschaft führen soll, abgeschlossen. Gemeinsam will man ab dem Winterflugplan bis voraussichtlich Sommer 2025 Wachstumsmöglichkeiten erschließen. Diese Vereinbarung zeigt die Bedeutung und die langfristige Strategie von Brussels Airlines im Freizeitsegment. Sie wird es der Fluggesellschaft ermöglichen, die Zahl ihrer Passagiere stetig zu steigern und gleichzeitig eine ausgewogenere Verteilung über die Jahreszeiten und sogar über die Wochentage zu erreichen. „Wir können definitiv sagen, dass der Freizeitverkehr zu einem der strategischen Pfeiler unserer Fluggesellschaft geworden ist. Wir sind stolz darauf, unsere langfristige Partnerschaft mit dem Reiseveranstalter Sunweb Group besiegelt zu haben. Sie hat es uns bereits ermöglicht, Djerba und Monastir zu unseren Sommerzielen 2023 hinzuzufügen. Gemeinsam werden wir weiterhin einen Plan entwickeln, um unser Portfolio an Freizeitzielen zu erweitern. Wir befinden uns in guter Gesellschaft mit der Sunweb Group“, so Greet Vandebos, Head of Leisure Sales, Brussels Airlines.

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Flydubai zieht auch Großbestellung bei Airbus in Betracht

Bislang ist die Emirates-Konzernschwester Flydubai ein treuer Boeing-Kunde. Nun macht man klar, dass das nicht immer so bleiben muss. Laut National News steht man sowohl mit den U.S.-Amerikanern als auch mit Airbus in Verhandlungen über eine mögliche Großbestellung. Der Carrier will diese bis Ende des laufenden Jahres unter Dach und Fach bringen. Es wird damit gerechnet, dass man eine mögliche Order auch aus Prestigegründen während der Dubai Airshow, die heuer im November 2023 stattfindet, verkünden könnte. Man zieht sowohl den Ausbau der bestehenden Boeing 737-Max-Flotte als auch eine Bestellung von Maschinen der Airbus-A320neo-Reihe in Betracht. Für beide Flugzeugbauer dürfte es durchaus relevant sein die Großbestellung an Land ziehen zu können, denn bislang ist Flydubai „Boeing-Land“. Der Carrier betreibt momentan 30 B737-800, 43 B737-Max-8 und drei B737-Max-9. Für die U.S.-Amerikaner dürfte relevant sein, dass man die Emirates-Konzernschwester als Stammkunde halten kann und für Airbus wäre es eine interessante Gelegenheit, um Boeing einen bislang guten Kunden abluchsen zu können. Allerdings räumt das Unternehmen gegenüber National News ein, dass die weltweite Nachfrage derzeit so hoch ist, dass die Hersteller am längeren Hebel sitzen. „Ich würde gerne bis zum Ende des Jahres etwas abschließen, hoffentlich noch vor der Luftfahrtmesse Dubai“, so Firmenchef Al Ghaith. „Wir haben eine gute Pipeline an Flugzeugen, aber in unserem Geschäft bleiben wir nicht stehen, sondern müssen zum richtigen Zeitpunkt Flugzeuge kaufen, um den bestmöglichen Preis zu erzielen“. Kürzlich wurde auch bekannt, dass Flydubai künftig auf ausgewählten Maschinen so genannte Business-Class-Suiten anbieten wird. Das Unternehmen will dadurch weitere Kundengruppen ansprechen

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Go-First-Pleite: Pratt & Whitney holt zum Gegenschlag aus

Der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney lässt die Behauptungen der indischen Billigfluggesellschaft Go First, dass dieser aufgrund ausgefallener Antriebe und Lieferverzögerungen in die Pleite geflogen ist, nicht auf sich sitzen. Die U.S.-Amerikaner holen zum Gegenschlag aus und verweisen auf Zahlungsrückstände des indischen Carriers. Es habe gar regelrecht Tradition, dass seitens Go First das Geld nur sehr zäh fließen soll. Immer wieder soll die indische Billigfluggesellschaft bei Pratt & Whitney, so auch zuletzt, in der Kreide gestanden haben. Gegenüber lokalen Medien erklärt der Triebwerkshersteller auch, dass man sich gegenüber den Kunden verpflichtet fühle und weiterhin die „Liefertermine für alle Kunden priorisieren“ werde. Auch komme man dem „Schiedsspruch vom März 2023 in Bezug auf Go First nach“. „Go First hat eine lange Geschichte der Nichterfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber Pratt & Whitney“, so das Unternehmen. Es wäre definitiv nicht das erste Mal, dass man der indischen Fluggesellschaft regelrecht hinterherlaufen muss, um ans Geld für gelieferte Triebwerke bzw. erbrachte Dienstleistungen zu kommen. Auch vereinbarte Vorauszahlungen wären bereits in der Vergangenheit nur sehr zäh geflossen. Seitens Go First sieht man die Angelegenheit gänzlich anders. Im Insolvenzantrag macht man Pratt & Whitney regelrecht für die finanzielle Misere verantwortlich. Man behauptet, dass man aufgrund von Qualitätsmängeln und Lieferverzögerungen rund die Hälfte der Flotte nicht mehr habe einsetzen können. Von Zahlungsrückständen ist allerdings keine Rede.

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Getjet flottet zwei B737-800 und drei A320 ein

Das auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Luftfahrtunternehmen Getjet Airlines erweitert die Flotte um zwei Boeing 737-800. Diese werden von AerCap geleast. Die LY-CIN wird seit dieser Woche auf dem weltweiten Wetlease-Markt angeboten. Die zweite Einheit soll voraussichtlich Mitte Mai 2023 übernommen werden. Weiters wird man bis spätestens Anfang Juni 2023 drei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 in die Flotte aufnehmen. Der Carrier ist seit 2016 auf dem Markt und fliegt hauptsächlich für Reiseveranstalter und im Rahmen von Wetlease-Verträgen für andere Fluggesellschaften.

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Meilenstein: Pilatus feiert zehn Millionen PC-12-Flugkilometer

Das PC-12-Programm des schweizerischen Flugzeugbauers Pilatus konnte einen weiteren Meilenstein erreichen. Die rund 2.000 ausgelieferten Exemplare konnten rund zehn Millionen Flugkilometer zurücklegen. Der Hersteller rechnet damit, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Allein der in Kanada stationiere Flottenführer ist über 35 000 Stunden geflogen, während 71 weitere PC-12 jeweils mehr als 20 000 Flugstunden absolviert haben. Insgesamt hat die PC-12 Flotte mehr als 9,3 Millionen Landungen verzeichnet, wobei allein vier Flugzeuge über 50 000 Landungen aufweisen. „Als wir das PC-12 Programm gestartet haben, schien dieser Meilenstein noch Lichtjahre entfernt zu sein“, sagte Ignaz Gretener, VP General Aviation von Pilatus. „Diese Meisterleistung verdanken wir unseren Ingenieuren, welche dieses beständige Flugzeug entwickelt haben. Wir verdanken es dem Produktionsteam, welches die außergewöhnliche Qualität sichergestellt hat. Und ein Dank geht an das Verkaufsteam, welches zahlreiche Märkte gefunden hat, die dieses vielseitige Flugzeug aufnehmen wollten. Und natürlich geht auch ein Dank an das engagierte Support-Team, welches dafür sorgt, dass der PC-12 eine sehr hohe Verfügbarkeitsrate aufweist. Besonders dankbar sind wir auch unseren Eigentümern, die Pilatus vertrauen und uns unterstützen, damit wir den PC-12 kontinuierlich den neusten technologischen Bedingungen anpassen können, so dass er Jahr für Jahr den Spitzenplatz bei den Verkaufszahlen anführt“.

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