Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Cabo Verde Airlines startet Paris-Flüge

Ab Ende Juli 2023 beabsichtigt Cabo Verde Airlines Kurs auf Paris-Charles de Gaulle zu nehmen. Damit reagiert man auch auf den Mitbewerber Transavia France, der das Angebot ab Orly in Richtung des Inselstaats ausbaut. Ab 26. Juli 2023 will man jeweils am Verkehrstag Mittwoch vom Amílcar Cabral International Airport aus nach Paris-Charles de Gaulle fliegen. Man legt einen Zwischenstopp am Flughafen Cesária Évora International. Von der französischen Hauptstadt aus geht es dann jeweils am Folgetag zunächst nach Praia. Von dort aus bietet man an Sonntagen die umgekehrte Flugrichtung an. Ab Paris geht es – mit Zwischentopp am Cesária Évora International zurück zum Flughafen Amílcar Cabral International, geht aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers hervor.

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Codeshare: Turkish Airlines und Air Baltic arbeiten zusammen

Seit 1. Mai 2023 arbeiten Air Baltic und Turkish Airlines im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft zusammen. Die Vereinbarung ermöglicht es beiden Fluggesellschaften, ihren Passagieren auf Nonstopflügen zwischen der Türkei und Lettland mehr Flexibilität zu bieten. Dazu Air-Baltic-Geschäftsführer Martin Gauss: „Wir freuen uns, mit unserem Partner Turkish Airlines eine Codeshare-Vereinbarung für unsere neuen Flüge zwischen Riga, Lettland und Istanbul, Türkei, abzuschließen. Diese Partnerschaft ermöglicht es den Reisenden aus dem Baltikum, vom weltweiten Netzwerk von Turkish Airlines zu profitieren, und den Reisenden in der Türkei steht nun eine große Auswahl an Air-Baltic-Zielen in Europa und darüber hinaus zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, langjährige Zusammenarbei“. Im Rahmen der Codeshare-Kooperation platzieren Air Baltic und Turkish Airlines ihre Marketing-Flugnummern auf jedem Flug Riga-Istanbul und umgekehrt. Die Codeshare-Vereinbarung zieht immer mehr Passagiere an und ermöglicht es den Kunden beider Fluggesellschaften, von einer nahtlosen Verbindung über ihre Drehkreuze zu profitieren.

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Spanien: Norwegian hat Basis Barcelona wiedereröffnet

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat die Basis im spanischen Barcelona per 1. Mai 2023 wieder in Betrieb genommen. Vorerst sollen von dort aus lediglich zwei Boeing 737-800 betrieben werden. Stationiert sind 65 Mitarbeiter. Einst war Barcelona gar eine Langstrecken-Base. Doch im Zuge der Corona-Pandemie und der Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, zog man sich von der Long Haul komplett zurück. Auch wurden die meisten Bases außerhalb Skandinaviens geschlossen. So traf es auch Barcelona. Nach Alicante und Malaga hat man diese wieder eröffnet. Dies ist kein Zufall, denn das spanische Personal kommt den Carrier günstiger als Mitarbeiter, die beispielsweise in Schweden oder Norwegen stationiert sind. Ab Barcelona bietet man derzeit die Ziele Oslo, Bergen, Stavanger, Kopenhagen, Aalborg, Stockholm-Arlanda, Göteborg und Helsinki an. Vor der Corona-Pandemie hatte der Carrier vier Boeing 787 und fünf B737 in Barcelona stationiert. Auch wurde die Base ganzjährig eröffnet. Die Wiedereröffnung fällt deutlich kleiner aus, denn vorerst wird diese saisonal bis Ende Oktober 2023 betrieben. Mit lediglich 65 Mitarbeitern und zwei B737-800 knüpft man nicht mehr an die einstige Größe an. Wie bereits erwähnt: Auf der Langstrecke ist Norwegian generell nicht mehr aktiv.

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Air Europa/IAG-Deal: Brüssel könnte empfindliche Auflagen machen

Im zweiten Anlauf ist zwar ein Deal zwischen Air-Europa-Eigentümer Globalia und der International Airlines Group auf die Beine gestellt worden, jedoch gehen Experten davon aus, dass die EU-Kommission diesen nicht ohne Auflagen zu machen durchwinken wird. Im Feber 2023 informierte die IAG, dass man die verbleibenden 80 Prozent an Air Europa zum Preis von 400 Millionen Euro übernehmen wird. Die wettbewerbsrechtliche Freigabe stand zu diesem Zeitpunkt aber noch aus. Im ersten Anlauf, der gescheitert ist, hielt die EU-Kommission das Vorhaben für nicht bewilligungsfähig. Nun liegt es in erster Linie an der IAG Zugeständnisse zu machen, die die Wettbewerbshüter vom Gegenteil überzeugen.

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Verunreinigter Sprit: Solomon Airlines kann mit einzigem A320 nicht fliegen

Kontaminierter Treibstoff ist in der Luftfahrt immer problematisch und erst recht, wenn der einzige Jet der Flotte betroffen ist. Genau das musste Solomon Airlines am 1. Mai 2023 kommunizieren, denn man kann den A320-200 mit der Registrierung H4-SIB wegen verunreinigtem Kerosin temporär nicht einsetzen. Die eigenbetriebene Flotte das Salomonen-Carriers besteht aus nur zwei Maschinen: Einer 31,8 Jahre alte de Havilland Dash 8-100 und eben aus der 18 Jahre alten H4-SIB. Letztere wurde mit verunreinigtem Kerosin betankt und muss auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben. Der Betreiber teilte unter anderem mit, dass man sowohl mit der Zivilluftfahrtbehörde als auch mit Hersteller Airbus in Kontakt steht, um das Problem so rasch wie möglich lösen zu können. Im Rahmen von Wetlease-Verträgen müssen nun übergangsweise andere Carrier einspringen. Man will den Flugverkehr auf diesem Weg aufrecht erhalten. Das betroffene Flugzeug war am 26. April 2023 zuletzt kommerziell in der Luft. Der Sektor zwischen Honiara und Brisbane wurde nicht mehr bedient. Seit den Folgetagen kommen Flugzeuge anderer Carrier im Rahmen von ACMI-Aufträgen zum Einsatz. Derzeit kann man seitens Solomon Airlines keinen Termin für den Wiedereinsatz der H4-SIB nennen. Jedenfalls darf man diesen Airbus A320 erst nach Freigabe durch die Zivilluftfahrtbehörde wieder in die Luft bringen. Es ist übrigens nicht der erste Vorfall in diesem Jahr in diesem kleinen Staat, denn der Konkurrent Air Vanuatu musste wegen nicht näher kommunizierter technischer Probleme die einzige Boeing 737-800 für rund zwei Wochen am Boden lassen. Bezeichnenderweise übernahm damals Solomon Airlines mit der H4-SIB, die nun auf unbestimmte Zeit

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Paris: Transavia France legt weitere Kapverden-Routen auf

Der Billigflieger Transavia France baut im Winterflugplan 2023/24 das Flugangebot zwischen Paris (Orly) und den Kapverden weiter aus. Hintergrund ist auch, dass die Regierung des Inselstaats gezielt Billigflieger fördert, um mehr Touristen ins Land zu locken. Ab 30. Oktober 2023 wird Transavia France neu zweimal wöchentlich zwischen Paris-Orly und Praia fliegen. Auf den Rückflügen wird ein Zwischenstopp in Marrakesch eingelegt. Jeweils an Samstagen geht es ab 4. November 2023 ab der französischen Hauptstadt nach São Vicente.

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Indien: Billigflieger Go First muss wegen Triebwerksproblemen Insolvenz anmelden

Die indische Billigfluggesellschaft Go First Airways musste Anfang dieser Woche ein Insolvenzverfahren beim National Company Law Tribunal in Delhi beantragen. Der Flugbetrieb wurde bereits eingestellt, so Firmenchef Kaushik Khona in einer Mitteilung. Mit einem Marktanteil von rund acht Prozent zählte der Carrier, der früher unter dem Namen Go Air bekannt war, zu den größeren Anbietern am Subkontinent. Man war bislang der fünftgrößte Carrier und hinsichtlich der Expansionsmöglichkeiten von Experten bestens bewertet. Allerdings hatte man eigenen Angaben nach massive Probleme im Bereich der Pratt & Whitney-Triebwerke, die man auf der gesamten Airbus-Flotte nutzt. Im Insolvenzantrag schreibt Go First unter anderem, dass man aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen darum kämpfen musste die Flotte in der Luft zu halten. Trotz intensiver Bemühungen wäre keine Besserung eingetreten. Sogar das Gegenteil soll der Fall sein, denn die Probleme mit den PW-Triebwerken sollen sich gar verschlimmert haben. Dazu kamen Lieferverzögerungen bei benötigten Tauschantrieben, denn auf diese müsse man zum Teil wochenlang warten. Bis dahin wären die betroffenen Maschinen nicht einsatzfähig gewesen. Der Anteil der von Problemen mit den PW-Triebwerken betroffenen Flugzeuge wird seitens Go First auf 50 Prozent der Flotte beziffert. In dem Antrag drückte die Fluggesellschaft auch ihre Unzufriedenheit mit der angeblichen Unfähigkeit des US-Unternehmens aus, innerhalb eines angemessenen Zeitraums Teile und Ersatzteile zu liefern oder die beanstandeten Triebwerke zu reparieren. Go First erklärte sich außerdem bereit, den Flugbetrieb im August oder September 2023 wieder aufzunehmen, falls Pratt & Whitney die betroffenen Triebwerke reparieren könne. Bereits im März 2023 hatte der indische Billigflieger eine Klage gegen das

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Quartalszahlen: Airbus meldet 11,8 Milliarden Euro Umsatz

Der europäische Flugzeugbauer Airbus verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von 11,8 Milliarden Euro. Damit lag man unter dem Vorjahreszeitraum, denn damals nahm man 12 Milliarden Euro ein. Ausgeliefert wurden 127 Verkehrsflugzeuge. „Das erste Quartal bestätigte die starke Nachfrage nach unseren Produkten, insbesondere für Verkehrsflugzeuge. Wir haben 127 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert, was sich in den Finanzzahlen des ersten Quartals widerspiegelt. Das Quartal profitierte auch von einer guten Leistung bei den Hubschraubern“, sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Wir sehen uns weiterhin mit einem ungünstigen operativen Umfeld konfrontiert, zu dem insbesondere anhaltende Spannungen in der Lieferkette gehören. Unsere Prognose für das Jahr 2023 bleibt unverändert, da sich die Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen voraussichtlich verzögern werden. Wir konzentrieren uns weiterhin auf den Hochlauf der zivilen Flugzeugproduktion und die längerfristige Transformation.“ Die Bruttobestellungen für Verkehrsflugzeuge beliefen sich auf 156 (Q1 2022: 253 Flugzeuge), mit einem Nettoauftragsvolumen von 142 Flugzeugen nach Stornierungen (Q1 2022: 83 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich Ende März 2023 auf 7.254 Verkehrsflugzeuge. Airbus Helicopters verzeichnete 39 Nettobestellungen (Q1 2022: 56 Einheiten), die sich gut auf die Programme verteilen. Der wertmäßige Auftragseingang von Airbus Defence and Space belief sich auf € 2,5 Milliarden (Q1 2022: € 3,2 Milliarden). Der konsolidierte Umsatz ging leicht auf € 11,8 Mrd. zurück (Q1 2022: € 12,0 Mrd.). Insgesamt wurden 127 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert (Q1 2022: 142(1) Flugzeuge), darunter 10 A220, 106 Flugzeuge der A320-Familie, 6 A330 und 5 A350. Der Umsatz im Airbus-Verkehrsflugzeuggeschäft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um

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Korean Air mit neuer Special Livery

Das Skyteam-Mitglied hat anlässlich Südkoreas Bewerbung um die Ausrichtung der Expo 2030 eine Boeing 777-300ER in Sonderlackierung vorgestellt. Damit sollen die Bestrebungen unterstützt und beworben werden, so der Carrier. An der Enthüllungszeremonie teilgenommen haben: Han Duck-soo (Premierminister Südkorea), Walter Cho (Chairman und CEO Korean Air), Tae-won Chey (Stv. Vorsitzender des Bewerbungskommitees World Expo 2030 Busan), Jang Sung-min (Staatssekretär des Präsidenten für Zukunftsstrategie) sowie Keehong Woo (Präsident Korean Air).

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Nürnberg erwartet weiterhin rote Zahlen

Der Nürnberger Flughafen rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr 2023 einen Verlust von rund 17 Millionen Euro erwirtschaften wird. Dies wird unter anderem auf steigende Personal- und Betriebskosten zurückgeführt. Damit geht das Management davon aus, dass der Fehlbetrag höher als im Jahr 2022 ausfallen wird. Zuletzt war man mit 12,64 Millionen Euro in den roten Zahlen. Der Umsatz ist auf 81,48 Millionen Euro gestiegen und lag damit um 91,2 Prozent höher als in 2021.

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