Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Prag: Jet2 nimmt East-Midlands-Flüge auf

Im Winterflugplan 2023/2024 wird die britische Fluggesellschaft Jet2 eine Nonstopverbindung zwischen East Midlands und der tschechischen Hauptstadt Prag anbieten. Diese soll zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Der Erstflug ist für den 10. November 2023 geplant. Derzeit ist diese Route bis inklusive 20. Mai 2024 zur Buchung freigegeben. Bei entsprechendem Erfolg ist eine Fortführung durchaus vorstellbar. Vorerst startet man mit zwei wöchentlichen Rotationen.

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Italien: Regierung will Kontrolle über Ita Airways nicht aufgeben

Für den Einstieg bei der Fluggesellschaft Ita Airways ist Lufthansa als einziger Interessent übriggeblieben. Die Deadline für die Verhandlungen, die zu einem Kaufvertrag führen, ist bereits abgelaufen. Nun geben sich beide Parteien eine Nachfrist bis inklusive 12. Mai 2023. Man sieht die Gespräche auf einem guten Weg und rechnet mit einem positiven Abschluss. Allerdings gibt es noch Unstimmigkeiten. Dabei geht besonders zum die zweite Phase, denn zunächst will der Kranich-Konzern als Minderheitsgesellschafter einsteigen. Nach dem Vorbild der Übernahme von Brussels Airlines will man die Beteiligung schrittweise aufstocken und in mehreren Teilschritten Ita Airways komplett kaufen. Allerdings: Die italienische Regierung will auch weiterhin an Bord bleiben und genau über diesen Punkt wird laut lokalen Medienberichten noch durchaus emotional diskutiert. Ita-Präsident Antonio Turicchi ist der Ansicht, dass die Grundstruktur stehen würde, jedoch noch einige Details ausverhandelt werden müssen. Damit stellt er den Stand der Dinge stark vereinfacht dar, denn laut einem Bericht der für gewöhnlich gut informierten „Il Sole 24 Ore“ soll es um wesentlich mehr als nur „einige Details“ gehen. Konkret will Lufthansa den italienischen Carrier schrittweise komplett übernehmen, jedoch pocht das Finanzministerium darauf, dass zumindest ein Minderheitsanteil in den Händen des Staats verbleibt. Zunächst ist vorgesehen, dass der Kranich-Konzern mit 40 Prozent einsteigt. Finanziell ausgedrückt: Über eine Kapitalerhöhung bei Ita Airways sollen etwa 250 Millionen Euro eingebracht werden. Diese hätte dann Lufthansa einzubezahlen. Derzeit geht man davon aus, dass Ita Airways im Jahr 2025 die Gewinnschwelle erreichen wird. Dann will der Kranich-Konzern die Kontrolle über den Carrier übernehmen. Italien will

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Mit A321neo: Eurowings nimmt Dubai-Flüge auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird noch in diesem Jahr die ersten Airbus A321neo-Jets einflotten. Mit diesen wird man ab Stuttgart und Berlin auch Nonstop-Flüge nach Dubai bedienen. In der VAE-Stadt will man den Airport Dubai International ansteuern. An Bord der A321neo-Flüge will man zumindest 16 Sitzplätze in der Business-Class anbieten. Die Maschinen sollen ab 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich in Stuttgart und Berlin mit dem Ziel Dubai abheben. Es handelt sich um die bislang längste Flugstrecke, die der Carrier mit eigenem Fluggerät anbietet. Die ehemalige Langstrecke wurde von Wetlease-Partnern wie SunExpress Deutschland und Brussels Airlines bedient.

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März 2023: Nachfrage im innerdeutschen Flugverkehr weiterhin im Keller

Deutschlands Flughäfen wurden im März 2023 von insgesamt 13,3 Millionen Reisenden genutzt. Negativ beeinflusst wurde die Entwicklung von wiederholten Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Ohne diese hätte man laut ADV um etwa drei Millionen Passagiere mehr gehabt. Gegenüber Feber 2023 konnten die deutschen Airports um 2,6 Millionen Fluggäste zulegen. Allerdings lag man zuletzt im März 2023 um etwa 30,9 Prozent unter dem Aufkommen, das vor der Corona-Pandemie abgefertigt wurde. Damit liegt die Erholung des Flugverkehrs deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, denn in vielen Ländern werden bereits Werte um 90 Prozent erreicht oder gar das Vorkrisenaufkommen übertroffen. Im direkten Vergleich mit März 2022 hatten Deutschlands Flughäfen um 41,5 Prozent mehr Passagiere. Das Cargo-Aufkommen konnte gegenüber Feber 2023 um rund 56.600 Tonnen zulegen, jedoch bedeutet dies, dass man mit 425.659 Tonnen um 6,2 Prozent weniger Fracht umgeschlagen hat als im Vorjahresmonat. Auch lag man um 3,4 Prozent unter dem Wert, der im März 2019 erreicht wurde. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 127.873 Starts und Landungen um 5,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden 71 Prozent der gewerblichen Flüge durchgeführt, was einem Rückgang um 29 Prozent gleichkommt. Im innerdeutschen Flugverkehr hatte man 1,81 Millionen Passagiere. Zwar sind dies um 56,6 Prozent mehr Reisende als im Vorjahresmonat, jedoch um 55,3 Prozent weniger als im März 2019. Im Europa-Verkehr setzte sich die Erholung der Verkehrsnachfrage gegenüber dem Vorjahr fort, wenn auch mit verringerter Dynamik. 8,52 Millionen Passagiere entsprechen einem Wachstum von 33,7 Prozent zum März 2022. Im Vergleich zum

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Wien: Jet2 nimmt Manchester und Birmingham auf

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird ab Herbst 2023 ab Wien-Schwechat die Destinationen Manchester und Birmingham bedienen. Jeweils sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Nach Manchester geht es im Zeitraum von 29. September 2023 bis vorerst 20. Mai 2024. Birmingham hat man ab Wien zwischen 10. November 2023 und 29. April 2024 im Portfolio. Die Fortführung der beiden Routen, die man bereits in der Vergangenheit immer wieder im Programm hatte, ist bei entsprechendem Erfolg vorstellbar. Beide Destinationen sollen vorerst zweimal pro Woche mit Wien-Schwechat verbunden werden.

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Royal Air Maroc verlängert Flüge ab Köln, Weeze und Hahn

Ursprünglich hat Royal Air Maroc die Neuaufnahmen nach Köln/Bonn, Weeze und Hahn als saisonale Strecken für den Sommerflugplan 2023 angekündigt. Kürzlich hat man die drei Routen auch für den Winter 2023/2024 zur Buchung freigegeben. Ab Köln/Bonn bietet der Carrier neu Flüge nach Tanger-Boukhalef an. Ab Hahn hat man in diesem Jahr Nador im Programm und ab Weeze geht es nach Fez. Diese drei Routen nimmt Royal Air Maroc Anfang Juni 2023 auf. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, dass diese saisonal angeboten werden, hat man sich nun dazu entschlossen die Strecken ab den genannten drei deutschen Airports auch im Winter 2023/24 anzubieten. Der Verkauf von Flugscheinen ist jeweils bis Ende März 2024 freigegeben.

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Rund sechs Millionen Euro Luftverkehrsabgabe nicht bezahlt: Deutschland pfändet Corendon

Besonders ab Deutschland meinte Corendon im Sommerflugplan 2022 massiv expandieren zu müssen. Den Großteil des mittlerweile wieder zurückgefahrenen Wachstums bestritt man mit Wetlease-Flugzeugen. Zeitweise war die Anzahl der samt Crews eingemieteten Maschinen gar größer als die eigene Flotte. Nun hat man aber ein heftiges Problem, denn aufgrund der Nichtentrichtung der deutschen Luftverkehrsabgabe wurden Corendon Airlines und die maltesische Tochter Corendon Europe durch das Hauptzollamt Gießen gepfändet. Es geht um rund sechs Millionen Euro, die der türkische Konzern dem deutschen Staat schuldet. Im Vorjahr legte Corendon gemeinsam mit dem Malta-Ableger Corendon Europe eine neue Strecke nach der anderen auf. Man war in regelrechter Goldgräberstimmung, da man vermutete, dass die Urlaubsnachfrage so hoch sein wird, dass man subjektiv empfunden ab jeder „Milchkanne“ fliegen muss. Gerechnet hat sich das Projekt, zu dem gar ein von Airhub Airlines eingemieteter Airbus A330 zählte, vorne und hinten nicht. Viele Strecken wurden nach wenigen Umläufen wieder eingestellt oder aber erst gar nicht aufgenommen. Der Corendon-Konzern selbst betreibt vergleichsweise wenige Flugzeuge. Daher hat man bei zahlreichen Operators Maschinen samt Besatzungen eingemietet. Somit handelte man sich höhere Kosten ein, denn logischerweise will auch der Subunternehmer Geld verdienen. Der Unterschied: Während der ACMI-Partner unabhängig von der Anzahl der beförderten Passagiere ein fixes Entgelt pro Blockstunde erhält, ist Corendon Airlines als Träger des wirtschaftlichen Risikos von den Ticketeinnahmen abhängig. Überhastete Expansion mit vielen Wetlease-Flugzeugen Und genau darin lag das Problem, das zur finanziellen Schieflage der Firmengruppe geführt hat. Man hat schlichtweg die Nachfrage völlig falsch eingeschätzt bzw. Routen von Airports aus

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Flughafen-KV: Wirtschaftskammer und Gewerkschaft einigen sich auf höhere Löhne

Die Wirtschaftskammer hat sich mit den ÖGB-Teilgewerkschaften Vida und GPA auf Lohnerhöhungen für die Beschäftigten an österreichischen Verkehrsflughäfen geeinigt. Rückwirkend zum 1. Jänner 2023 gibt es zunächst um 5,6 Prozent mehr Geld. Per 1. Mai 2023 werden alle Lohn- und Gehaltsbestandteile (inklusive Zulagen) um weitere 11,8 Prozent erhöht. Dazu kommt noch ein Zinseszins-Effekt. Zusammen macht das im Vergleich zum letzten Jahr eine Erhöhung um 18,06 Prozent aus. Die Einkommen für Berufsneueinsteiger betragen nun zwischen 2.343,55 und 2.525, 26 Euro brutto im Monat. Die Lehrlingseinkommen steigen im Vergleich zum Stand vom 1. Jänner 2023 um bis zu 45 Prozent. Der KV-Abschluss gilt für 12 Monate. „Der KV-Abschluss kann sich absolut sehen lassen und ist ein Zeichen der Wertschätzung für die außerordentlich guten Leistungen der Beschäftigten. Auch aufgrund der hohen Inflation war der Abschluss ein notwendiger Schritt, um das Einkommensniveau am Flughafen zu sichern“, sind sich die KV-Verhandlungsleiter von Vida und GPA, David John und Thomas Schäffer, einig. „Die diesjährigen KV-Verhandlungen waren noch von den Auswirkungen der COVID-19-Krise geprägt“, kommentiert WKÖ-Luftfahrtobmann Günther Ofner die erzielte Einigung. Zugleich hält Ofner klar fest: „Mit diesem für die Unternehmen leider sehr teuren Abschluss werden aber auch die besonderen Belastungen während der COVID-Krise und des erfolgreich bewältigten Re-Starts in der Luftfahrt mit anerkannt. Die Attraktivität von Jobs in der Luftfahrt wird damit deutlich gesteigert.“

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In Kooperation mit Turkish: Air Serbia bietet Sao-Paulo-Flüge an

In Zusammenarbeit mit Turkish Airlines bietet Air Serbia nun auch Flüge nach Sao Paulo an. Der serbische Carrier hat dabei den Code auf die entsprechenden Verbindungen, die mit Airbus A350-900 bedient werden, der türkischen Fluggesellschaft gelegt. Diese werden seitens Air Serbia unter den Flugnummern JU8288/8289 vermarktet und an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag angeboten. Es handelt sich um die erste südamerikanische Stadt, die der serbische Carrier im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft mit Turkish Airlines anbietet. Der Verkauf von Flugscheinen soll in Kürze aufgenommen werden.

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Winter: United Airlines setzt Houston-München temporär aus

Die Fluggesellschaft United Airlines wird im Winterflugplan 2023/24 zwischen 8. Jänner und 14. Feber 2024 nicht zwischen Houston und München fliegen. Auf anderen Europa-Strecken stockt man die Kapazität auf. Ab Newark bietet man das Kurspaar UA54/55 bis vorerst 8. Jänner 2024 mit Boeing 767-300ER an. Ab Washington (Dulles) verlängert man den Einsatz von B767-400ER bis 13. Dezember 2023. Ebenso bedient man Lissabon bis 13. Dezember 2023 täglich mit B757-200. Rom-Fiumicino soll bis selbigem Tag täglich mit B767-400ER angesteuert werden.

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