Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Keine ICE-Anbindung für Flughafen München

Im Gegensatz zu Frankfurt am Main wird der Flughafen München mit hoher Wahrscheinlichkeit auf absehbare Zeit nicht an das InterCityExpress-Netz der Deutschen Bahn AG angeschlossen werden. Die Bundesregierung sieht hierfür keine Notwendigkeit. In Bayern ist man darüber naturgemäß nicht begeistert, denn man betrachtet die fehlende ICE-Anbindung gegenüber Frankfurt am Main als signifikanten Wettbewerbsnachteil. Der Münchner Merkur berichtet unter anderem, dass die Bunderegierung für die Aufnahme einer möglichen Neubaustrecke keine Rechtsgrundlage sieht. Damit ist das Anliegen aus Bayern für längere Zeit auf die lange Bank geschoben.

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Herrenloser Koffer sorgte für Bahnsperre am Flughafen BER

Ein herrenloses Gepäckstück, das am Dienstag auf dem Bahnhof des Flughafens Berlin-Brandenburg zurückgelassen wurde, sorgte für einen Polizeieinsatz. Der betroffene Bereich musste abgeriegelt werden. Gegen 20 Uhr 45 konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Der ursprünglich verdächtig wirkende Koffer habe sich als völlig harmlos herausgestellt. Bedingt durch den Polizeieinsatz war der Bahnverkehr beeinträchtigt. Auswirkungen auf den BER-Flugbetrieb hatte der Vorfall allerdings nicht.

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Oman Air will noch heuer ersten Frachter anschaffen

Golfcarrier Oman Air wird bis Ende dieses Jahres ihren ersten Vollfrachter in Betrieb nehmen. Noch gibt man sich über das Muster bedeckt und verweist darauf, dass der Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Das Management von Oman Air kündigte im Rahmen einer Cargo-Veranstaltung, die in Muscat abgehalten wurde, an, dass man noch dieses Jahr mit einem reinen Frachter in das Cargogeschäft einsteigen wird. Die Entscheidung basiert auch darauf, dass in der Region die Luftfrachtnachfrage stark angestiegen ist. Man unterhält mit Oman Air Cargo eine Tochtergesellschaft, die mit so genannten Preightern in diesem Segment aktiv ist. Dabei wurden den Maschinen des Typs Airbus A330-300 die Sitze entfernt. Bislang betreibt man aber keinen echten Vollfrachter. Das soll sich noch dieses Jahr ändern. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist Oman Air in den Transport von Gütern eingestiegen. Dazu verwandelte man ab 2. April 2020 einige A330-300 in Behelfsfrachter. Das erste Flugzeug, das in dieser Form eingesetzt wurde, war die A4O-DD. Allerdings ist man nicht der einzige Anbieter aus dem Oman, der Potential im Cargosegment sieht. Der Mitbewerber Salam Air hat erst im Oktober 2022 den ersten A321PCF übernommen und beabsichtigt weitere Exemplare dieses Typs zu betreiben. Man ist der erste Carrier im Nahen Osten, der auf diese Umbau-Cargoflugzeuge setzt.

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Klasjet stationiert VIP-B737-300 mit neuer Kabine in London

Die Fluggesellschaft Klasjet, die der Avia Solutions Group angehört, hat eine frisch überholte Boeing 737-300 in London stationiert. Diese verfügt über 68 Sitzplätze und soll primär für VIP-Charterflüge ab dem Vereinigten Königreich verwendet werden. Chief Commercial Officer Lukas Petrauskas hebt hervor, dass die Verwendung hochwertiger Materialien sowie das Innen- und Außendesign des Mittelstreckenjets den Premiumanspruch von Klasjet unterstreichen sollen. Das Flugzeug ist an einem der Londoner Flughäfen auf Floating Fleet Basis stationiert und einsatzbereit. „Die erhöhte Kapazität ermöglicht es mehr Passagieren, auf einem einzigen Flug zu reisen, was besonders für große Gruppen nützlich ist, die zu verschiedenen Veranstaltungen reisen – von Geschäftstreffen und Ausstellungen bis hin zu Sportwettkämpfen und mehr. Der Komfortaspekt wurde mit extra gepolsterten Sitzen und Komfortkopfstützen erhöht, während die ergonomischere Konstruktion eine großzügige Sitzneigung, entspannende Fußstützen und einen praktischen Klapptisch bietet. Der Komfort der Passagiere steht für uns im Mittelpunkt, weshalb wir auch der Ausbildung des Kabinenpersonals besondere Aufmerksamkeit widmen. Das Kabinenpersonal wird von Fachleuten unterrichtet, die zu den Besten ihres Fachs gehören, und ist somit in der Lage, den bestmöglichen Service zu bieten“, so Petrauskas. Neben der neuen Boeing 737-300 betreibt KlasJet eine private Charterflotte von vier weiteren B737-Classic-Flugzeugen und hat vor kurzem ein weiteres exklusives Privatflugzeug – die Boeing 737 BBJ2 – in Dienst gestellt, das im Spätsommer den Betrieb aufnehmen soll.

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Amelia International will mit A319 in die USA fliegen

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International will künftig im USA-Chartergeschäft mitmischen. Dazu hat man beim U.S.-amerikanischen DoT die entsprechende Genehmigung beantragt. Der Carrier beabsichtigt zwischen Ljubljana und nicht näher genannten Ziele in den Vereinigten Staaten von Amerika einen mit 66 Sitzen bestuhlten A319e einzusetzen. Amelia war bislang als Betreiber von ATR-Turbopropflugzeugen und Embraer ERJ145 aktiv. Erst kürzlich hat man den ersten Airbus A319 durchgeführt. Man will das Standbein von VIP-Charterflügen weiter ausbauen. In Kürze soll ein zweiter Airbus A319 in die Flotte aufgenommen werden. Man will zwar auch auf dem ACMI-Markt wachsen, sich jedoch verstärkt Charteraufträgen widmen. Die Fluggesellschaft plant außerdem die Aufnahme einer A320 in ihre Flotte.

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Mavi Gök stellt erste B777-300ER in den kommerziellen Flugdienst

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök Airlines hat mit der TC-MGG das erste Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 777-300ER in den kommerziellen Flugdienst gestellt. Zuvor wurde die Maschine zu Trainingszwecken zwischen Antalya und Ankara eingesetzt. Mavi Gök wird den Widebody primär auf Flügen zwischen der Türkei und Indien eingesetzt. Zuletzt kam die Maschine auf der Route Antalya-Delhi zum Einsatz. In Kürze soll mit der TC-MGF eine weitere Boeing 777-300ER zur Flotte stoßen. Beide Maschinen standen vormals in Diensten der russischen Konzernschwester Azur Air. Im Vorjahr ist Mavi Gök Airlines als Charterfluggesellschaft der Anex Group an den Start gegangen. Die Muttergesellschaft verfügt mit Azur Air über weitere Airlines, die Ableger in verschiedenen Ländern unterhalten. Die deutsche Azur Air wurde vor einigen Jahren mangels Markterfolg wieder aufgelöst. Im Sommer 2023 wird Mavi Gök Airlines weitere Flughäfen in der D-A-CH-Region mit Antalya verbinden. Man ist primär für die Anex Group, der unter anderem die Reisemarken Neckermann, Bucher und Öger gehören, aktiv. Die ehemaligen Thomas-Cook-Brands wurden im Zuge des Insolvenzverfahrens gekauft und nach und nach wieder auf den Markt gebracht.

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ANA mit leichten Anpassungen auf Europa-Strecken

Die japanische All Nippon Airways hat in den letzten Tagen ein paar kleinere Änderungen betreffend der Europa-Strecken ins Reservierungssystem eingespielt. Betroffen sind die Tokio-Flüge ab Frankfurt, London, München, Paris und Brüssel. Der größte Flughafen der Bundesrepublik Deutschland soll im Sommerflugplan 2023 zweimal täglich ab Tokio-Haneda mit Boeing 787-9 angesteuert werden. München fliegt man dreimal pro Woche mit diesem Maschinen Typ an. Nach Heathrow geht es täglich mit Boeing 777-300ER. Mit Dreamliner fliegt man dreimal wöchentlich auch Paris-Charles de Gaulle an. Von Tokio-Narita aus nimmt man zweimal pro Woche Kurs auf Brüssel.

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Verdi-Streik: Auch in Dortmund geht nichts

Der Dortmunder Flughafen kann aufgrund des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi am Freitag, den 17. Feber 2023 keinen regulären Flugbetrieb aufrechterhalten. Der Airport ersucht die betroffenen Passagiere erst gar nicht zum Airport zu kommen. Drei Beschäftigungsgruppen sind am Freitag an sieben deutschen Verkehrsflughäfen seitens Verdi zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Dies hat gravierende Auswirkungen, denn auch Frankfurt am Main und München müssen den regulären Flugbetrieb aussetzen. Auch Dortmund teilte mit, dass man angesichts der Arbeitskampfmaßnahme keine Flüge abfertigen kann.

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Südafrika: British Airways und Airlink starten Codeshare-Zusammenarbeit

Die Insolvenz der südafrikanischen Fluggesellschaft Comair hatte auch zur Folge, dass sich British Airways nach einem neuen Partner umsehen musste. Der Pleite-Carrier war Franchisenehmer des britischen Luftfahrtunternehmens. Fündig wurde man bei AirLink. Mit Wirksamkeit zum 15. Feber 2023 wird British Airways den BA-Code auf neun Routen des neuen Partners auf Kapstadt legen. Das Kooperationsabkommen umfasst ab Johannesburg 18 weitere Strecken.

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Gatwick: Nrose nimmt Orlando und Fort Lauderdale auf

Die britische Fluggesellschaft Norse Atlantic UK nimmt im Mai 2023 zwei weitere USA-Ziele ab London-Gatwick auf. Es handelt sich um Orlando und Fort Lauderdale. Die zuerst genannte Destination soll ab 25. Mai 2023 zunächst viermal wöchentlich bedient werden. Im Juli 2023 will Norse Atlantic auf tägliche Flüge aufstocken. Dreimal pro Woche geht es ab 26. Mai 2023 nach Fort Lauderdale. Diese Route soll am Juli 2023 viermal wöchentlich beflogen werden.

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