Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Edelweiss stockt Langstreckenangebot im Winter 2023/24 auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wird im Winterflugplan 2023/24 20 Langsteckstreckenziele in 15 Ländern ab Zürich-Kloten ansteuern. In Richtung Nordamerika, Thailand und Südafrika baut man das Angebot aus. Als Partner des Alfa-Romeo-Teams wird man rund um das Comeback des Formel-1-Rennens in Las Vegas entsprechende Flüge anbieten. Der Rennzirkus gastierte erst zweimal in der Glücksspielmetropole, wobei das letzte Rennen vor über 40 Jahren stattfand. Überdies wird Edelweiss Tampa Bay in Florida neu auch über die Wintermonate zwei Mal pro Woche anfliegen. Unverändert bleibt die Anzahl der Flüge zu den Ferienzielen in der Karibik. Wie bereits in der letzten Wintersaison wird Cancún dreimal wöchentlich, Havanna einmal pro Woche und Punta Cana zweimal wöchentlich nonstop ab Zürich angeflogen. Puerto Plata wird in Kombination mit Montego Bay auf Jamaika einmal pro Woche bedient. San José wird dreimal pro Woche angeflogen; davon zwei Verbindungen pro Woche in Kombination mit Liberia/Guanacaste. Die beiden neuen Destinationen Bogotá und Cartagena eignen sich ausgezeichnet, um dieses Land der Gegensätze auf einer eindrucksvollen Rundreise zu erkunden. Ab dem 22. November 2023 fliegt Edelweiss jeweils am Mittwoch und Sonntag von Zürich nonstop nach Bogotá, weiter nach Cartagena und wieder nonstop nach Zürich. Aufgrund der hohen Nachfrage wird Edelweiss die Anzahl Flüge nach Kapstadt um einen zusätzlichen Flug pro Woche erhöhen und die Destination bereits ab Ende August anfliegen. Neu fliegt Edelweiss viermal pro Woche in die Metropole am Kap der guten Hoffnung.

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„Unruly PAX“ prügeln sich an Bord von Ryanair-UK-Flug

Zwei „unruly PAX“ sind sich am 26. April 2023 auf Ryanair-UK-Flug RK1249 so heftig in die Haare geraten, dass die Fäuste geflogen sind. Nach der Landung der als G-RUKA registrierten Boeing 737-800 verhaftete die spanische Polizei die beiden Störenfriede. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Manchester nach Teneriffa-Süd. Laut lokalen Medienberichten sollen die Streithähne größere Mengen Alkohol zu sich genommen haben, wobei unklar ist, ob dieser aus dem Bordverkauf stammt oder aber entgegen der Beförderungsbestimmungen des Carriers „geschmuggelt“ wurde. Unter anderem Ryanair verbietet den Konsum von selbstmitgebrachten alkoholischen Getränken. Da die beiden „unruly PAX“ es nicht bei Worten belassen haben, sondern irgendwann auch die Fäuste geflogen sind, forderte der Kapitän die spanische Polizei an. Das Anflugverfahren auf Teneriffa Süd wurde möglichst verkürzt, um nicht noch mehr Zeit bis zur Landung verstreichen zu lassen. Anschließend betrat die Exekutive die Boeing 737-800, die von Ryanair UK betrieben wird, und nahm die Störenfriede fest. In den letzten Wochen häufen sich vergleichbare Ereignisse, wobei offensichtliche „Schwerpunkte“ die Vereinigten Staaten von Amerika, Europa und Indien sein dürften. Es ist völlig unklar warum momentan vermehrt „unruly-PAX“-Vorfälle auftreten. Je nach Land können durchaus empfindliche Geld- oder sogar Haftstrafen verhängt werden.

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Iberia beförderte Impfstoffe für eine MIllion Kinder

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat als Logistikpartner einer Unicef-Iniative dazu beigetragen, dass rund eine Million Kinder gegen Covid-19 und andere Krankheiten geimpft werden konnten. Unter anderem hat man Spenden in zahlreiche Länder, die über eine mangelhafte medizinische Infrastruktur verfügen, befördert. „Wir müssen uns zu der großen Wirkung beglückwünschen, die die Allianz Iberia-UNICEF Spanien jeden Tag seit zehn Jahren hat. In einer Zeit, in der wir weltweit die größten Rückschläge bei Impfungen für Kinder seit Jahrzehnten erleben, ist es wichtig, weiterhin die Unterstützung engagierter Unternehmen wie Iberia zu haben, die sich weiterentwickeln und immer mehr Wert für Kinder bieten. Genau diese Art von langfristigen Allianzen garantiert systemische und dauerhafte Veränderungen im Leben der am stärksten gefährdeten Jungen und Mädchen“, sagte der Präsident von UNICEF Spanien, Gustavo Suárez Pertierra. Javier Sánchez-Prieto, CEO von Iberia, sagte seinerseits: „Wir sind wirklich stolz auf unsere Zusammenarbeit mit UNICEF und sehr dankbar sowohl für die von dieser Organisation geleistete Arbeit als auch für die großzügigen Beiträge unserer Kunden. Wir hoffen, dass Sie dieses Projekt weiterhin unterstützen und dass wir gemeinsam dazu beitragen können, mehr Kindern auf der ganzen Welt eine bessere Gesundheitsversorgung zu bieten.“

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Boeing will heuer bis zu 450 B737-Max ausliefern

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass man in diesem Jahr – ungeachtet der jüngsten Probleme – zwischen 400 und 450 B737-Max an Kunden ausliefern wird. Der Konzern ist der Ansicht, dass lediglich kurzfristige Auslieferungen von Verzögerungen betroffen sein werden. Mitte April 2023 wurde Boeing vom Zulieferer Spirit AeroSystems darüber informiert, dass es bei der Herstellung von Komponenten zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Konkret wurde bei zwei Beschlägen im hinteren Rumpfteil der B737-Max ein nicht standardisiertes Herstellungsverfahren verwendet. Betroffen ist primär die Max-8-Reihe. „Während die kurzfristigen Auslieferungen und die Produktion beeinträchtigt werden, da das Programm notwendige Inspektionen und Nacharbeiten durchführt, rechnet das Programm immer noch damit, in diesem Jahr 400-450 Flugzeuge auszuliefern“, so der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer. Weiters erklärte man, dass noch im Laufe dieses Jahres die Fertigungsrate auf 38 B737-Max pro Monat hochgefahren werden soll. Bis 2026 will man monatlich 50 Maschinen dieses Typs endmontieren.

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Passagierzahlen: Dresden und Leipzig legen weiter zu

Die Mitteldeutschen Flughäfen verzeichneten in den ersten drei Monaten des Jahres eine weiter wachsende Nachfrage, insbesondere nach touristischen Flügen. An den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle wurden deutlich mehr Passagiere gezählt als im Vorjahr. Besonders gefragt waren Flugreisen nach Spanien, Ägypten und in die Türkei. Im ersten Quartal des Jahres hat sich an den mitteldeutschen Flughäfen die Erholung des Passagieraufkommens von den Folgen der Pandemie weiter fortgesetzt. In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden 415.793 Fluggäste; 96,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2022. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 4,8 Prozent auf insgesamt 22.695 Starts und Landungen. Am Flughafen Dresden erhöhte sich die Zahl der Fluggäste von Januar bis März 2023 auf 146.228. Das entspricht einer Steigerung von rund 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Flugzeugbewegungen stieg in den ersten drei Monaten um rund 18 Prozent auf 3.898. Am Flughafen Leipzig/Halle stiegen die Fluggastzahlen im ersten Quartal um mehr als 95 Prozent auf 269.565. Die Anzahl der Flugzeugbewegungen wuchs im Vergleich zum Vorjahr von Januar bis März um 2,4 Prozent auf 18.797 Starts und Landungen. Bezogen auf die Vorpandemiesituation erreichten die Mitteldeutschen Flughäfen per März 2023 rund 57 Prozent des Passagieraufkommens von 2019. In dieser Entwicklung spiegeln sich das weiterhin eingeschränkte Angebot sowie die bundesweite Entwicklung wider, die unter dem europäischen Durchschnitt liegt.

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Sabena Technics soll sich an „Geisterflughafen“ Ciudad Real ansiedeln

Der spanische Flughafen Ciudad Real gilt als in Beton gegossenes Negativbeispiel für den einstigen Flughafenwildwuchs in Spanien. Nun soll der „Geisterflughafen“ neues Leben in Form eines Sabena-Technics-Wartungsbetriebs bekommen. Errichtet wurde der Airport für stolze 1,1 Milliarden Euro. Selbst an eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke in die 220 Kilometer entfernte Hauptstadt Madrid hat man gedacht. Allerdings wurde bereits kurz nach der Eröffnung klar, dass der Flughafen Ciudad Real überflüssig ist und vom Markt nicht angenommen wurde. Trotz des Umstands, dass man über eine 4.100 Meter lange Piste verfügt war der reguläre Flugverkehr eher die Ausnahme als der Regelfall. Diese Diskrepanz zwischen den Erwartungen und der Realität führte zum Konkurs des Flughafens und seiner Schließung im Jahr 2012, nur drei Jahre nach seiner Eröffnung. Der Zeitpunkt seiner Eröffnung, direkt nach der katastrophalen Wirtschaftskrise in Spanien 2008, sorgte dafür, dass der internationale Flughafen Ciudad Real in ganz Spanien bald zum Synonym für die finanziellen Exzesse der Vorkrisenzeit wurde. Das Projekt von Sabena Technics, bei dem rund 100 Flugzeuge pro Jahr in Ciudad Real gewartet werden sollen, trägt zu dieser Spezialisierung bei. In dieser Hinsicht folgt der internationale Flughafen Ciudad Real dem Beispiel anderer spanischer Flughäfen, die sich auf Industrie- und Lageraktivitäten spezialisiert haben. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Ansiedelung des MRO-Betriebs tatsächlich umgesetzt wird oder nicht.

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Wizz Air steigt bei SAF-Startup ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beteiligt sich mit fünf Millionen Pfund-Sterling am SAF-Hersteller Firefly. Damit will man ab 2028 den Flugbetrieb im Vereinigten Königreich versorgen. Der so genannte nachhaltige Kraftstoff soll unter anderem aus Kläranlagenschlamm hergestellt werden. Firefly ist auf ein Verfahren spezialisiert, das Klärschlamm, ein in großen Mengen verfügbares Abfallprodukt mit geringem Wert, in SAF umwandelt. In Großbritannien fallen jährlich mehr als 57 Millionen Tonnen Klärschlamm an, aus denen 250.000 Tonnen SAF hergestellt werden könnten. Die Vereinbarung mit Firefly und die Investition in die neue SAF-Technologie sind der jüngste Meilenstein in Wizz Airs breiter angelegter Nachhaltigkeitsstrategie, zu der auch der ehrgeizige Plan zur Erneuerung der Flotte und der bereits effiziente Low-Cost-Betrieb mit Flugzeugen der neuesten Technologie und hoher Sitzplatzdichte und Auslastung gehören. Dies wird die Position von Wizz Air als Branchenführer in Sachen Nachhaltigkeit weiter stärken und das Unternehmen in seiner Verpflichtung bestärken, seine Kohlenstoffemissionen pro Passagier/km bis 2030 um 25% zu reduzieren.

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Flughafen Bremen saniert Taxiway A

Bis zum 30. April 2023 steht eine Sanierung der Rollbahn A auf dem Flughafen Bremen an. Der Flugbetrieb wird dadurch nicht behindert. Für Starts Richtung Osten gelangen in dieser Zeit die Flugzeuge über den Rollweg C auf die Startbahn, rollen diese gen Westen entlang und machen einen sogenannten „Backtrack“ – um dann nach einer Drehung auf der regulären Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten. Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort. Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

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Skyexpress nimmt Charterprogramm ab Weeze auf

Seit Samstag, den 22. April 2023, steuert die griechische Skyexpress auch den Flughafen Weeze an. Im Auftrag des Reiseveranstalters Sunweb führt man Charterflüge nach Zakynthos, Rhodos, Kreta und Kos durch. Im Regelfall kommen Airbus A320neo zum Einsatz. Die ersten Passagiere und die Crew der Sky Express wurden nach pünktlicher Landung in Weeze von den Vertretern des Flughafens und des Sunweb Group Managements am Samstagsabend herzlich begrüßt. „Die Erweiterung zum Airport Weeze ist eine logische Entscheidung und passt zeitlich perfekt auch zu den reiseintensiven Maiferien in unserem Land. Für viele unserer niederländischen Gäste ist der Flughafen Weeze ausgezeichnet erreichbar“, sagt Harm Groot, verantwortlich für die Kapazitätssteuerung aller Flüge der Sunweb Group.

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Wizz Air fliegt auch ab Rom zum Sphinx-Airport

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt am 15. Juni 2023 eine weitere Route zum Giza-Sphinx-Airport in Ägypten auf. Ab der italienischen Hauptstadt Rom wird man dreimal wöchentlich mit Airbus A321neo fliegen. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die Tochtergesellschaft Wizz Air Malta ab dem Flughafen Fiumicino. Vor einiger Zeit hatte der Carrier die Aufnahme von Nonstopflügen nach Giza-Sphinx ab Mailand-Malpensa angekündigt. Diese werden zweimal pro Woche mit Airbus A320 bzw. A321neo bedient.

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