Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Langstrecke: Condor verzichtet auf Zusammenarbeit mit Smartlynx

Die deutsche Ferienfluggesellschaft wird im Bereich der Langstrecke die Wetlease-Zusammenarbeit mit der Smartlynx Group beenden. Die Kapazitäten sollen künftig bei Air Belgium und Wamos Air eingemietet werden, jedoch will man mittelfristig nicht mehr auf ACMI-Partner angewiesen sein. Wie zunächst das Branchenportal FVW berichtete, soll sich Condor auch aufgrund zahlreicher Passagierbeschwerden und einschlägiger Medienberichte über die Qualität der von Smartlynx durchgeführten Langstreckenflüge dazu entschlossen haben, dass man die Zusammenarbeit beendet. Noch vor wenigen Wochen sah alles ganz anders aus, denn damals wurde die Kooperation sogar ausgebaut.

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Eurowings Discover: Finnair-Wetlease läuft aus

Im Sommerflugplan 2023 wird Finnair nicht mehr mit dem Maschinentyp Airbus A350-900 im Auftrag von Eurowings Discover fliegen. Eigenen Angaben nach benötigt man die Kapazität im eigenen Streckennetz. Derzeit sind drei Langstreckenflugzeuge dieses Typs bei Eurowings Discover im Wetlease-Einsatz. Eine Sprecherin der Lufthansa-Tochter bestätigte, dass die Vereinbarung „wie geplant“ mit Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 ausläuft. Darüber berichtete zunächst das Portal Aero.de.

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Jet Airways: Klage gegen Etihad Airways zurückgezogen

Rund zehn Jahre lang gab es einen Rechtsstreit um den 24-prozentigen Anteil, den Etihad Airways an Jet Airways gehalten hatte. Im April 2023 brachte BJP-Vorsitzender Subramanian Swamy eine Klage ein, die das Ziel hatte den Einstieg des Golfcarriers zu verhindern. Nun wurde eine Einigung erzielt, denn das Rechtsmittel wurde zurückgezogen. Vor einiger Zeit verfolgte Etihad Airways eine stark an Swissair erinnernde Hunter-Strategie. Man kaufte sich bei anderen Airlines mit Minderheitsbeteiligungen ein und wollte so eine eigene Luftfahrtallianz aufbauen. Allerdings handelte es sich – mit wenigen Ausnahmen – um finanziell angeschlagene Carrier, die einen hohen Finanzbedarf hatten. Die Änderung der Strategie hatte zur Folge, dass Jet Airways, Air Berlin, Alitalia und andere Beteiligungen Insolvenz anmelden mussten. Der nunmehr beigelegte Rechtsstreit richtete sich gegen den Verkauf von rund 24 Prozent an Etihad Airways. Der Kläger erhob schwere Vorwürfe gegen den Golfcarrier, jedoch zog er nun in aller Stille seine Klage zurück. Dies hat zur Folge, dass das Gerichtsverfahren ohne Urteil beendet ist. Hintergrund dürfte auch sein, dass Jet Airways zwischenzeitlich pleite gegangen ist und auch der Neustart mit Hilfe eines neuen Investors ins Stocken geraten ist. Der Rechtsstreit zog sich bereits seit dem Jahr 2013 durch alle Instanzen des indischen Rechtssystems und war nun vor dem Obersten Gerichtshof anhängig. Am 7. Jänner 2023 überraschte der Kläger das Gericht mit dem Rückzug seiner Klage. Damit wurde die Klage formell als zurückgezogen abgewiesen und das Verfahren ist beendet.

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Wetlease: Jettime fliegt mit drei Boeing 737 für SAS

Das Star-Alliance-Mitglied SAS holt sich im Sommerflugplan 2023 Verstärkung von der dänischen Fluggesellschaft Jettime. Man wird drei Boeing 737 ins Wetlease nehmen. Diese sollen ab Dänemark und Finnland eingesetzt werden. Laut Mitteilung des auf ACMI- und Charterflüge spezialisierten Unternehmens beginnt die Zusammenarbeit mit SAS am 26. März 2023 und ist vorerst bis zum 28. Oktober 2023 befristet. Die drei Boeing 737 sollen in Dänemark bzw. Finnland stationiert werden und von dort aus Flüge für den Auftraggeber durchführen. Es ist zwar anzunehmen, dass es sich um den Maschinentyp Boeing 737-800 handeln wird, denn Jettime hat acht Stück in der Flotte und wird in Kürze zwei weitere erhalten. Allerdings hat man auch eine B737-700. Das Unternehmen erklärt, dass der Vertrag nicht bestimmte Maschinen umfassen würde, sondern vertraglich die Kapazität von drei Boeing 737-800 vereinbart wurde. Es ist also nicht explizit ausgeschlossen worden, dass auch die B737-700 eingesetzt werden könnte.

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Bremen hat 65 Prozent des Vorkrisenaufkommens erreicht

Der norddeutsche Flughafen Bremen hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2022 insgesamt 1.492.975 Passagiere. Damit lag man um 137 Prozent über dem Wert, den man ein Jahr zuvor erreichen konnte. Allerdings entspricht die jüngste Verkehrsleistung nur 65 Prozent des Aufkommens, das man vor der Pandemie hatte. Die Flugbewegungen lagen im Jahr 2022 bei 25.083 Starts und Landungen. Dies ist eine Steigerung um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (18.949) und entspricht rund 70 Prozent der Bewegungen des Vorkrisen-Jahres 2019 (36.307). „Der enorme Anstieg der Passagierzahlen in 2022 ist Ausdruck einer deutlichen Erholung der Luftverkehrsbranche und der Passagiernachfrage am Bremen Airport. Ab dem zweiten Quartal 2022 haben die Fluggastzahlen zugelegt und einen großen Schritt in Richtung Vorkrisen-Niveau ermöglicht“, sagt so Geschäftsführer Marc Cezanne.

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Passagierzahlen: 2022 war zweitbestes Jahr für Karlsruhe/Baden-Baden

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Jahr 2022 insgesamt 1.315.525 Passagiere. Damit hatte man um nur 31.000 Passagiere weniger als im Rekordjahr 2019. „Dass sich die Passagierzahlen am Baden-Airpark nach zwei Krisenjahren so schnell erholen, freut uns sehr. Es zeigt, dass der Flughafen und die ab FKB angebotenen Ziele für die Menschen in der Region attraktiv sind. Dementsprechend wird das Angebot im Sommer 2023 u.a. mit Malta, Mailand-Bergamo, Sevilla und Kos weiter ausgebaut“, so Geschäftsführer Uwe Kotzan. Während in 2022 mit 1.784 t Fracht, 11,4% weniger Güter umgeschlagen wurden als im Vorjahr (2.013 t) zeichnet sich bei den Flugbewegungen eine positive Entwicklung ab. So wurden im Jahr 2022 insgesamt 37.464 Starts und Landungen (Vorjahr 36.894; +1,5%) gezählt.

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Kreuzfahrten: Hapag-Lloyd schafft Impf- und Testpflicht ab

Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd hat angekündigt, dass man künftig von Passagieren keine Impf- oder Testnachweise mehr verlangen wird. Dies gilt aber nur dann, wenn es aufgrund behördlicher Anordnungen keine anderen Vorgaben gibt. Die Abschaffung erfolgt jedoch nicht sofort, sondern schrittweise ab Mai 2023. Die Reederei erklärt auch, dass man künftig in den Reiseunterlagen darüber informieren wird, wenn es aufgrund behördlicher Vorgaben dennoch notwendig sein sollte Impf- und/oder Testnachweis bei der Einschiffung vorlegen zu müssen. Beispielsweise in Richtung USA und Japan kann dies der Fall sein.

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2022: Flughafen Münster/Osnabrück hatte 834.424 Fluggäste

Der Flughafen Münster/Osnabrück hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2022 insgesamt 834.424 Passagiere. Damit hatte man um 130 Prozent mehr Reisende als in 2021. Allerdings lag man deutlich unter dem Vorkrisenniveau, das nur zu 85 Prozent erreichen konnte. Mit 37.676 Starts und Landungen konnten sogar im Vergleich zu 2019 die Flugbewegungen um 15 Prozent gesteigert werden. Gerade im touristischen Bereich war ein großer Nachholbedarf zu verzeichnen. So war die Touristik insbesondere im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres ein wesentlicher Motor des starken Verkehrswachstums. Die aufkommensstärksten Verbindungen gingen nach Palma de Mallorca mit 241.000 Fluggästen – das war der höchste Jahreswert seit zehn Jahren – und nach Antalya mit 219.000 Passagieren. Auch der Linienflugverkehr zu den Lufthansa-Drehkreuzen nach Frankfurt und München erholte sich, ist aber erst wieder bei der Hälfte des Niveaus der Vor-Corona-Zeit. Die Verbindungen nach München nutzten im letzten Jahr 113.000 und nach Frankfurt 46.000 Fluggäste.

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EuGH: Ryanair haftet für Nichtweitergabe von Informationen durch OTAs

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und der tschechische Tickethändler Kiwi haben schon seit vielen Jahren juristische Auseinandersetzungen miteinander. Nun entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Lowcoster auch dann eine Ausgleichszahlung leisten muss, wenn rechtzeitig über die Streichung eines Fluges informiert wurde. Hintergrund ist, dass viele so genannte Online-Travel-Agents beim Verkauf von Flugtickets so genanntes Screen-Scraping einsetzen. Offizielle Verträge mit den Airlines gibt es meistens nicht. Um zu verhindern, dass der Passagier direkt mit der Airline in Kontakt tritt, werden zumeist automatisch generierte Kontaktdaten, jedoch nicht die tatsächliche E-Mail-Adresse des Kunden hinterlegt. Genau dieser Umstand führte dazu, dass der Fall vor dem Europäischen Gerichtshof gelandet ist. Eigentlich könnte man annehmen, dass Ryanair mit der mehr als zwei Wochen vor dem Abflug per E-Mail versandten Information, dass der Flug nicht stattfinden wird, allen Informationsverpflichtungen nachgekommen ist. Allerdings hat Kiwi.com diese E-Mail nie an den Passagier weitergeleitet, so dass ihn die Information nicht erreicht hat. Der Europäische Gerichtshof hat nun entschieden, dass die Airline in einem solchen Fall dennoch zur Leistung der Kompensationszahlung verpflichtet ist. Bemerkenswert an diesem Urteil ist, dass Ryanair seit vielen Jahren gegen so genannte OTAs juristisch vorgeht und auch gegen Kiwi.com zahlreiche Prozesse geführt hat. Der Carrier vertritt die Ansicht, dass man nur selbst das Recht zum Verkauf eigener Flugtickets habe. Bislang verlor der Billigflieger die meisten Prozesse. Eines der Argumente von Ryanair ist übrigens, dass Online-Travel-Agents die Kontaktdaten der Reisenden meist nicht weitergeben oder aber Fake-E-Mail-Adressen eintragen. Im Fall, der vor dem EuGH gelandet ist, wollen die Passagiere erst einen

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Im Businessjet: Aero fliegt ab Farnborough nach Genf und Sion

Der Businessjet-Operator Aero verbindet in der laufenden Wintersaison 2022/23 das britische Farnborough mit Sion und Genf. Es handelt sich um so genannte Bedarfsflüge mit festen Abflugzeiten. Diese werden mit Businessjets bedient. Vorerst bis Ende März 2023 steuert man ab Farnborough an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Donnerstag das schweizerische Genf an. Freitags und samstags sowie an ausgewählten Terminen auch an Sonntagen nimmt man Kurs auf Sion. Der Anbieter vermittelt auch Businessjet-Flüge nach Nizza sowie einige Routen in die Vereinigten Staaten sowie innerhalb der USA. Ebenso legt man eine Verbindung zwischen Ibiza und Mykonos auf.

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