Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bosnien entzieht FlyBosnia AOC und Betriebsgenehmigung

Das bosnische Luftfahrtunternehmen FlyBosnia ist nun keine Fluggesellschaft mehr, denn die Zivilluftfahrtbehörde von Bosnien-Herzegowina hat AOC und Betriebsgenehmigung eingezogen. In der Luft war man schon seit dem Jahr 2020 nicht mehr. FlyBosnia hat eine durchaus ereignisreiche Geschichte hinter sich, denn von Anfang an hatte man massive Probleme, denn die Ticketeinnahmen sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es rasch zu Konflikten mit der Homebase Sarajewo als auch mit der Belegschaft gekommen ist. Man musste nach und nach die beiden Airbus A319 an die Leasinggeber zurückgeben und die Belegschaft weitgehend kündigen. Zuletzt führte man im Jahr 2020 Flüge durch. Zeitweise versuchte man das eigene Angebot mit Wetlease-Maschinen aufrecht zu erhalten, jedoch war auch dies nicht von Erfolg gekrönt. Letztlich ist man seit dem Jahr 2020 auf dem Boden. Im Juni 2022 entschied die Zivilluftfahrtbehörde von Bosnien-Herzegowina, dass das AOC vorerst eingefroren ist. Nun wurde es endgültig entzogen. Damit gibt es in diesem Staat nur noch eine Fluggesellschaft, die über gültige Zertifikate verfügt. Dabei handelt es sich um Icar Air. Dieser Carrier verfügt über drei Let 410 Turbolet und ist auf die Durchführung von Charterflügen spezialisiert. Hauptsächlich führt man mit den Maschinen Expressfrachtflüge durch.

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Nach Prag und Mailand: Iberia setzt Airbus A350-900 ein

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia wird im Winterflugplan 2022/23 auf zwei weiteren Strecken planmäßig Langstreckenfluggerät des Typs Airbus A350-900 einsetzen. Dabei handelt es sich um die Routen von Madrid nach Prag und Mailand-Malpensa. Zwischen 8. Dezember 2022 und 26. Jänner 2023 wird Iberia einmal wöchentlich mit A350 zwischen Madrid und Prag fliegen. Dieser Maschinentyp kommt auf dem Kurspaar IB3148/IB3149 zum Einsatz. Ab der spanischen Hauptstadt wird man auch die italienische Metropole Mailand mit Airbus A350-900 bedienen. Der Flughafen Malpensa wird in der Zeitspanne von 12. Dezember 2022 bis 30. Jänner 2023 einmal wöchentlich mit diesem Muster angesteuert. Die Langstreckenflugzeuge kommen dabei auf dem Kurspaar IB3252/IB3253 zum Einsatz. Tickets für beide Routen können bereits auf den üblichen Vertriebswegen gekauft werden.

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Mit Fokker 50: Amapola Flyg übernimmt weitere PSO-Strecke in Schweden

Mittlerweile ist der Maschinentyp Fokker 50 nur noch selten anzutreffen. Die schwedische Amapola Flyg betreibt ausschließlich dieses Muster und hat am Sonntag eine neue Strecke zwischen Mariehamn und Stockholm-Arlanda aufgenommen. Mit sechs Fokker 50 unterhält der Carrier ein Regionalnetz in Skandinavien. Auch im Cargobereich setzt man auf die Turbopropflugzeuge des ehemaligen niederländischen Herstellers, denn Amapola Flyg verfügt auch über fünf Fokker 50F. Das Durchschnittsalter der Flotte ist entsprechend hoch und beträgt derzeit 32,3 Jahre. Innerhalb Schwedens betreibt die Regionalfluggesellschaft zahlreiche Strecken, die im Rahmen so genannter Public-Service-Obligations subventioniert werden. Dies gilt auch für die Route zwischen Mariehamn und Stockholm-Arlanda, denn her konnte man eine Ausschreibung gewinnen. Bislang waren Saab 340 eines anderen Operators im Einsatz. Für die Passagiere soll der Wechsel auf Amapola Flyg auch den Vorteil haben, dass das Luftfahrtunternehmen ein Interline-Abkommen mit SAS unterhält. Dies ermöglicht die Buchung durchgehender Tickets sowie das durchchecken von Aufgabegepäck. Interessanterweise hält Infrastrukturminister Christian Wikström den Wechsel von betagten Saab 340 auf ebenfalls nicht gerade junge Fokker 50 für eine „wesentliche Verbesserung“. Weiters bezeichnete er den 50-Sitzer als „komfortabel, leiste und geräumig“. „Wir freuen uns darauf, den Åländern ein zuverlässiges Luftverkehrsprodukt anbieten zu können. Wir hoffen, dass wir das Passagieraufkommen steigern können und prüfen, ob wir während der Vertragslaufzeit auch den Flugverkehr zu anderen Zielen ab Mariehamn ausbauen können“, so Erik Salén, CEO von Amapola Flyg AB.

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Quartalszahlen: Air France-KLM profitierte von hoher Nachfrage

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verzeichnet eigenen Angaben nach eine weiterhin hohe Nachfrage. Man blickt optimistisch auf den bevorstehenden Winter 2022/23 und rechnet damit, dass man im ersten Quartal 2023 das Angebot auf 90 Prozent des Vorkrisenniveaus erhöhen kann. Im dritten Quartal 2022 war man mit 85 Prozent der Kapazität in der Luft. Man beförderte in diesem Zeitraum rund 25 Millionen Passagiere. Der Umsatz wurde mit 8,1 Milliarden Euro kommuniziert und soll damit um 77,6 Prozent höher sein als vor einem Jahr. Air France-KLM konnte einen operativen Gewinn in der Höhe von 1,02 Milliarden Euro verkünden. Damit konnte man den Wert, den man vor der Pandemie hatte, übertreffen. Laut Firmenchef Ben Smith profitierte man von der hohen Nachfrage. Der Manager geht davon aus, dass man das Gesamtjahr 2022 mit einem operativen Gewinn von mindestens 900 Millionen Euro abschließen wird. Im Q3/2022 standen unter dem Strich 460 Millionen Euro. Den Vorjahreszeitraum musste man mit einem Fehlbetrag in der Höhe von 192 Millionen Euro abschließen.

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Trotz Heathrow-Deckel: IAG mit starkem Q3/2022

Die International Airlines Group erzielte im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von rund 7,3 Milliarden Euro. Damit war man um etwa ein Prozent besser unterwegs als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Negativ wirkte sich aus, dass man am Flughafen London-Heathrow aufgrund der Passagier-Obergrenze viele Flüge absagen musste. Dennoch konnte man das Angebot auf etwa 81,1 Prozent des Vorkrisenniveaus steigern. Man hofft, dass dieses bis Ende dieses Jahres auf 87 Prozent erhöht werden kann und für das erste Quartal 2023 strebt man 95 Prozent an. Das operative Ergebnis ist im dritten Quartal 2022 auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Den Vorjahreszeitraum musste man mit einem Verlust von 452 Millionen Euro abschließen. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 853 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2023 war man mit -574 Millionen Euro in den roten Zahlen.

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Air France-KLM an TAP-Übernahme interessiert

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat Interesse an einer möglichen Beteiligung am portugiesischen Star-Alliance-Mitglied TAP Air Portugal signalisiert. Damit tritt man in den Wettbewerb mit Lufthansa, denn die deutsche Firmengruppe gilt ebenfalls als potentieller Käufer der angeschlagenen Fluglinie mit Sitz in Lissabon. Eigentlich war TAP Air Portugal schon privatisiert, denn im Nachgang der Finanzkrise musste die portugiesische Regierung den Carrier verkaufen. Allerdings wurde das Unternehmen schleichend wieder verstaatlicht und befindet sich erneut im mehrheitlichen Eigentum des Staats Portugal. Die Staatsführung will die Fluggesellschaft, die während der Corona-Pandemie neuerlich mit Staatsgeld versorgt wurde, wieder verkaufen. Als Interessent für eine mögliche Übernahme galt bislang Lufthansa, die bei Ita Airways den Zuschlag nicht erhalten hat. Der Kranich-Konzern dürfte ein nicht unerhebliches Interesse daran haben, dass TAP Air Portugal in der Star-Alliance verbleibt. Sollte Air France-KLM übernehmen, dann ist ein Wechsel ins Skyteam höchstwahrscheinlich. Ein offizielles Bieterverfahren gibt es aber noch nicht. Der Umstand, dass sich zwei europäische Airlinekonzerne für den Kauf einer Beteiligung noch nicht näher definierter Höhe interessieren, dürfte zumindest den möglichen Preis bereits im Vorfeld in die Höhe treiben. Im September 2022 erklärte die portugiesische Regierung, dass man TAP Air Portugal so schnell wie möglich privatisieren will. Einen genauen Zeitplan nannte man aber noch nicht. Derzeit wird davon ausgegangen, dass beide Interessenten zumindest die Mehrheit erwerben wollen, um die Kontrolle über den defizitären Luftfahrtkonzern mit Sitz in Lissabon zu haben. 1,5 Milliarden Euro Verlust im Vorjahr Air France-KLM-Chef Ben Smith hält einen möglichen Zukauf von TAP Air Portugal für strategisch interessant,

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Lufthansa legt „Cityline 2“ auf Eis

Lufthansa hat das Projekt „Cityline 2“, das als Billig-Plattform für Zubringerflüge nach Frankfurt am Main und München dienen sollte, auf Eis gelegt. Dies geht aus einer vorliegenden internen Mitteilung an die Belegschaft hervor. Das Projekt wurde von den Gewerkschaften besonders scharf kritisiert, da man vorgeworfen hat, dass man nach Eurowings Discover einen weiteren Flugbetrieb ohne Tarifverträge aufbauen wolle. Unter anderem aufgrund der Verhandlungen mit der Vereinigung Cockpit hat Lufthansa nun die Pläne für „Cityline 2“ vorläufig gestoppt. Gleichzeitig bietet man der Pilotengewerkschaft Verhandlungen für einen Eurowings-Discover-Tarifvertrag an. Bislang ist der Übergang von der Ferienfluggesellschaft zur Mainline nicht vorgesehen. Auch hier deutet Lufthansa an, dass man sich gesprächsbereit zeigt. Dahinter dürfte auch stecken, dass die gesamte Firmengruppe unter massivem Personalmangel leidet und mittlerweile den eigenen Mitarbeiter für die Vermittlung von neuem Personal Prämien von bis zu 1.500 Euro anbietet. Lufthansa schreibt weiters, dass aufgrund der Friedenspflicht, die mit der VC vereinbart wurde, bis mindestens 30. Juni 2023 kein Cockpit-Personal bei „Cityline 2“ angestellt werden soll. Man wolle grundsätzlich das Projekt fortführen, jedoch die Nutzung der neuen Plattform mit der Vereinigung Cockpit abstimmen. Da diese strikt gegen die tariflose neue Airline ist, dürfte das Thema – zumindest vorläufig – vom Tisch sein. Unklar ist allerdings, ob Lufthansa einen Plan „B“ zieht. Theoretisch könnte man Germanwings, die noch immer ein aktives AOC hat, wiederbeleben. Interessanterweise verspricht Lufthansa im vorliegenden Rundschreiben auch, dass jene Flüge, die derzeit wegen Personalmangel bei der Mainline, von anderen Konzerngesellschaften durchgeführt werden, so rasch wie möglich wieder von Lufthansa

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Zagreb: Croatia Airlines steckt weiterhin tief in den roten Zahlen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 13,1 Millionen Euro eingeflogen. Damit liegt der Fehlbetrag deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019, den man mit einem Minus von 6,5 Millionen Euro abgeschlossen hat. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist der Verlust gesunken. Zwischen Jänner und Ende September 2021 hatte man einen Fehlbetrag in der Höhe von 22,2 Millionen Euro. Zuletzt konnte Croatia Airlines vom starken Sommer 2022 profitieren. Das dritte Quartal 2022 war mit 8,6 Millionen Euro positiv. Der Carrier rechnet damit, dass das Gesamtjahr 2022 aufgrund hoher Treibstoffpreise mit etwa 23 Millionen Euro belastet sein wird. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hatte Croatia Airlines 1.087.997 Passagiere an Bord. Zwar stieg das Aufkommen im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 95,5 Prozent, jedoch lag man um 36,1 Prozent unter der Leistung, die man in den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 hatte. Das Star-Alliance-Mitglied erklärte im Zuge der Präsentation der Zahlen auch, dass sich das Buchungsverhalten der Passagiere stark geändert habe. Vor der Corona-Pandemie wäre eher langfristig im Voraus gebucht worden. Seit dem Beginn der Krise kaufen die Fluggäste ihre Flugscheine eher sehr kurzfristig. Daran habe sich auch in diesem Jahr noch nichts geändert, so das Unternehmen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Croatia Airlines die Flotte mit Airbus A220 modernisieren wird.

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Berlin: Neues Regierungsterminal wird nicht gebaut

Das umstrittene neue Regierungsterminal am Flughafen Berlin-Brandenburg soll nicht gebaut werden. Derzeit nutzt man ein Gebäude, das ursprünglich als Provisorium angedacht war. Dabei soll es bleiben, bestätigte des FDP-geführte Bundesfinanzministerium. Ursprünglich sollte am BER ein pompöses Bauwerk entstehen, das die Bundesregierung, aber auch Staatsgäste, nutzten sollten. Das Projekt wurde von der Lokalpresse wiederholt als „Protzbau“ tituliert. Nun verzichtet man aus Kostengründen auf die Errichtung des Regierungsterminals und will jenes Gebäude, das man bereits hat, weiter nutzen. Zunächst berichtete der Tagesspiegel darüber. Der Interimsbau war auch nicht sonderlich billig, denn rund 70 Millionen Euro legte die damalige Bundesregierung dafür auf den Tisch. Eröffnet wurde es im Oktober 2020 zeitgleich mit der formellen Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg. Beim nun verworfenen Nachfolger sind bereits in der Planungsphase die Kosten aus dem Ruder gelaufen. Der Tagesspiegel schreibt davon, dass es über eine halbe Milliarde Euro gekostet hätte. Das FDP-geführte Finanzministerium drängte schon länger auf das Aus, jedoch hielt das grün-geführte Außenministerium bis zum Schluss daran fest. Erst jetzt lenkte man ein.

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Stuttgart mit 60 Destinationen im Winter 2022/23

Im Winterflugplan 2022/23 werden 29 Fluggesellschaften ab dem Stuttgarter Flughafen 60 Destinationen in 23 Ländern ansteuern. Mit 34 Zielen ist Eurowings der größte Anbieter an diesem Airport. Während der Winterperiode 2022/23 sind rund 21.000 Flugbewegungen angemeldet. Damit wird man voraussichtlich um 44 Prozent Starts und Landungen mehr als im Vorjahreszeitraum haben. Gegenüber dem Vorjahr neu im Programm sind unter anderem die von Lot bediente Warschau-Strecke sowie Mailand-Linate, das von Ita Airways angeboten wird. Weiters ist Stuttgart an den die Drehkreuze Paris, Amsterdam, Frankfurt am Main, Istanbul, London-Heathrow, München und Wien angeboten. Barcelona, Hurghada und Palma de Mallorca zählen zu den stärksten Warmwasserzielen – neu in diesem Winter sind Alicante in Spanien mit Eurowings und das ägyptische Marsa Alam. SunExpress, Turkish Airlines und Pegasus werden insgesamt neun Ziele in der Türkei anfliegen. Zu den nordischen Zielen bietet der Flugplan mehrere Möglichkeiten: Bis zu dreimal pro Woche verbindet Lübeck Air die baden-württembergische Landeshauptstadt mit Lübeck. Immer montags kann via Lübeck nach Bergen in Norwegen umgestiegen werden. Weitere Verbindungen in den Norden bietet SAS Scandinavian Airlines sechsmal wöchentlich nach Kopenhagen sowie Air Baltic dreimal pro Woche nach Riga. Der Winterflugplan gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 25. März 2023. Anschließend startet der Sommerflugplan 2023, unter anderem mit der Rückkehr von Delta Air Lines nach Atlanta.

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