Amely Mizzi

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Amely Mizzi

USA: Viele Flugausfälle wegen Personalmangel

Nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten von Amerika kämpfen viele Airlines und Flughäfen sowie deren Dienstleister mit akutem Personalmangel. Am Wochenende, das aufgrund des Unabhängigkeitstages verlängert war, sind viele Verbindungen ausgefallen bzw. waren stark verspätet. Bereits am Freitag wurden laut Flightaware.com schon 587 Flüge abgesagt. Am Samstag kamen nochmals rund 600 Stück dazu und am Sonntag 100 weitere. Weiters waren allein am Samstag etwa 3.300 Verbindungen massiv verspätet. Eine kurzfristige Besserung ist nicht in Sicht. Im Zuge der Pandemie haben viele Flughäfen und Airlines im großen Stil Personal abgebaut. Dies rächt sich nun, denn die Nachfrage ist wesentlich höher als das Angebot, das die Anbieter mit der akuten Personalknappheit durchführen können. Besonders im Bereich des Bodenpersonals und der Flugbegleiter haben sich viele neu orientiert und denken gar nicht daran ein Comeback in der Luftfahrt zu geben.

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Passagierzahlen: Wizz Air konnte im Juni 2022 erneut zulegen

Die Wizz Air Group hatte im Juni 2022 insgesamt 4.340.115 Passagiere an Bord. Damit konnte man sich im direkten Vergleich mit Mai 2022 neuerlich steigern. Die Firmengruppe verzeichnet seit März 2022 einen deutlich sichtbaren Aufwärtstrend. Aufgrund der Omikron-Variante verzeichnete man im Feber 2022 zunächst einen Einbruch der Passagierzahlen. Von diesem erholte man sich ab März 2022 und konnte zuletzt die Anzahl der beförderten Passagiere – im Vergleich mit Feber 2022 – mehr als verdoppeln. Auch die Auslastung steigert sich stetig und machte zuletzt 86,1 Prozent aus. Wizz-Air-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat Passagiere Passagiere Auslastung Auslastung   2022 2021 2022 2021 Juni 4,340,115 1,557,041 86.1% 64.0% Mai 4,117,271 832,538 84.2% 66.1% April 3,624,322 564,634 83.4% 59.2% März 2,476,105 480,203 86.2% 62.5% Februar 1,921,153 382,928 91.0% 69.8% Januar 2,396,684 573,692 79.6% 61.0%

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Hifly Malta fliegt mit Leoparden-Sonderbeklebung

Die Fluggesellschaft Hifly Malta hat dem Airbus A330 mit der Registrierung 9H-TQZ eine auffällige Sonderbeklebung gewidmet. Diese ist persischen Leoparden gewidmet. Daher zeigt das Leitwerk des Langstreckenjets ein solches Tier. Es ist auch nicht irgendein Leopard, sondern Kiamaky. Das Tier wurde 2019 geboren und nach einem geschützten Berggebiet im Iran benannt, in dem einst zahlreiche Leoparden lebten, und soll die Bedeutung des Schutzes von Lebensräumen für den Erhalt der Art symbolisieren. In Zusammenarbeit mit dem Zoo Lissabon unterstützt die Mirpuri Foundation die Wiederansiedlung des Persischen Leoparden in seinem natürlichen Lebensraum im Kaukasus. Ebenfalls mit Unterstützung der Mirpuri Foundation hat sich Hi Fly 2019 der United for Wildlife Transport Taskforce angeschlossen, der eine wachsende Gruppe renommierter und umweltbewusster Fluggesellschaften angehört, um ein so ernstes Problem wie den illegalen Transport gefährdeter Wildtiere anzugehen. Hi Fly setzt sich nicht nur für die Verhinderung dieses Verkehrs ein, sondern auch für den Schutz von Tierarten, die in Gefahr sind und unseren Schutz benötigen.

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Arbeiterkammer: Wenn das Reisebüro vor der Kreuzfahrt pleite geht

Geht ein Reisebüro, in dem man eine Kreuzfahrt gebucht hat, noch vor dem Reiseantritt pleite, so kann es für Fahrgäste kompliziert werden. Allerdings haftet der Veranstalter, wenn man an ein inkassobevollmächtigtes Reisebüro bezahlt hat. Die Arbeiterkammer Oberösterreich betreute einen 46-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land, der obwohl er seine Kreuzfahrt vollständig bezahlt hatte, Probleme hatte. Aida Cruises behauptete nämlich vom Reisebüro nie Geld bekommen zu haben. Dieses ist zwischen der Buchung samt vollständiger Bezahlung und Reiseantritt in ein Insolvenzverfahren gerutscht. Christoph E. aus dem Bezirk Linz-Land buchte im Jahr 2020 bei einem Reisebüro eine Kreuzfahrt auf einem Aida-Cruises-Schiff. Obwohl er nicht musste, bezahlte er gleich den Gesamtbetrag von 2.400 Euro an das Reisebüro, das nur drei Monate später pleiteging. Coronabedingt konnte der 46-Jährige seine Urlaubsreise nicht antreten. Daher buchte er eine neue Kreuzfahrt für August 2021 – direkt beim Reiseveranstalter Aida Cruises. Der Mann staunte nicht schlecht, als das Unternehmen zwei Wochen vor der Abreise nochmals die Summe von 2.400 Euro verlangte, die er bereits ein Jahr zuvor an das Reisebüro überwiesen hatte. Begründung: Aida Cruises hatte keinen Zahlungseingang des Kunden vom Reisebüro bekommen. Verzweifelt suchte der 46-Jährige Hilfe bei der Arbeiterkammer, die sofort alle Hebel in Bewegung setzte, um dem Mann doch noch die Teilnahme an der lang ersehnten Kreuzfahrt zu ermöglichen. Schließlich wurde der Zahlungsbeleg des Mannes aus dem Jahr 2020 mithilfe der Insolvenzverwalterin gefunden und an Aida Cruises geschickt. Gerade noch rechtzeitig! Der 46-Jährige erhielt einen Tag vor der Abreise seine Reiseunterlagen und konnte seine Kreuzfahrt letztendlich genießen

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Passagierflüge: Korean Air feiert Comeback in Wien

Die Fluggesellschaft Korean Air ist seit 1. Juli 2022 wieder mit planmäßigen Linienflügen zurück am Flughafen Wien-Schwechat. Nach langer Coronapause, in der fast ausschließlich Cargo-Verbindungen zwischen Südkorea und Österreich angeboten wurde, fliegt man wieder regelmäßig mit Passagieren. Gleichzeitig feiert man – abgesehen von der pandemiebedingten Unterbrechung – auch ein kleines Jubiläum: Seit 15 Jahren ist man auf der Strecke Seoul-Wien präsent. Der Erstflug wurde am 28. März 2007 durchgeführt. „Nach der pandemiebedingten Unterbrechung kommt der asiatische Markt langsam wieder zurück und ich freue mich, dass Korean Air nun wieder ihre regelmäßigen Flugverbindungen zwischen Seoul und Wien aufnimmt. Mit Korean Air verbindet uns eine langjährige Partnerschaft im Passagier- und Frachtbereich, die Airline ist seit den 1990er Jahren am Flughafen Wien präsent und kommt seit 2007 regelmäßig nach Wien. Seitdem hat sich Korean Air am Standort sehr gut entwickelt und als wichtiger Airlinepartner für Wirtschaft und Tourismus beider Länder etabliert“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Dreimal die Woche Seoul-Wien Nach der coronabedingten Pause nimmt Korean Air nun ihre regelmäßigen Flugverbindungen nach Wien wieder auf: Dreimal pro Woche – Mittwoch, Freitag und Sonntag – kommt die Airline nun mit Airbus 330-200 und Boeing 787-9 Dreamliner von Seoul nach Wien. Korean Air und der Flughafen Wien können bereits auf eine längere gemeinsame Geschichte zurückblicken: Von Juni 1990 bis August 1992 bediente die Airline bereits einmal pro Woche die Strecke Wien-Seoul und seit 2004 kommt Korean Air mit regelmäßigen Frachtflügen nach Wien. Seit 28. März 2007 – also seit 15 Jahren –

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Bodenverkehrslizenz: Wisag kann sich am BER behaupten

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde eine der Bodenverkehrslizenzen neu vergeben. Der bisherige Dienstleister Wisag konnte sich dabei behaupten und wird auch weiterhin an diesem Airport tätig sein. Der Beginn der neuen Lizenz ist der 1. Dezember 2022. Allerdings ist die Vergabe noch nicht final, da unterlegene Bewerber noch innerhalb von vier Wochen ein Rechtsmittel einlegen können. Eigenen Angaben nach hat Wisag am Standort BER derzeit 900 Mitarbeiter. Man bietet sowohl Passage- als auch Vorfelddienstleistungen an. Weitere Standbeine an diesem Standort sind Cargo- und Reinigungsservices. Der Wisag-Konzern befindet sich im Eigentum der Familie Wisser und gilt als einer der größten Luftfahrtdienstleister in der Bundesrepublik Deutschlands. Bodenverkehrslizenzen müssen in periodischen Abständen neu ausgeschrieben werden.

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Swissport: Verwaltungsratspräsident Müller zurückgetreten

Beim Bodenabfertiger Swissport International kommt es an der Spitze des Verwaltungsrats zu einer personellen Veränderung: Christoph Müller, der momentan den Vorsitz innehat, wird sich aus allen Funktionen zurückziehen. Der Manager betont aber, dass er auch weiterhin als Aktionär an Bord bleiben wird. Dem Management steht er auch künftig als Berater zur Verfügung. Ad Interim wird David Siegel, der bereits seit Dezember 2020 dem Swissport-Verwaltungsrat angehört, den Vorsitz übernehmen. Über eine dauerhafte Nachfolge für Christoph Müller sollen die Aktionäre zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Momentan befindet man sich in einer Phase, in der man nach geeigneten Kandidaten sucht.

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Vergleich: Air France-KLM muss 3,9 Millionen Dollar an U.S.-amerikanische Post bezahlen

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM und der United States Postal Service haben sich in einem Rechtsstreit auf eine Vergleichszahlung in der Höhe von 3,9 Millionen U.S.-Dollar geeinigt. Dem Carrier wurde vorgeworfen die Zustellzeiten falsch ausgewiesen zu haben. Mit der bereits erfolgten Bezahlung der genannten Summe wird Air France-KLM gleichzeitig von der Haftung für fehlerhafte Informationen nach dem False Claims Act entbunden. Der Firmengruppe wurde vorgeworfen, dass man absichtlich falsche Scans von Informationen vorgelegt habe. Diese sollen Datum, Zeit und Ort zahlreicher Paketsendungen unrichtig angegeben haben. Die Handlungen sollen im Zeitraum zwischen 2010 bis 2016 stattgefunden haben. USPS ist der Ansicht, dass ein Vertragsverstoß vorliegt und hat ein Verfahren nach dem False Claims Act eingeleitet. Nun einigte man sich auf einen Vergleich in der Höhe von 3,9 Millionen U.S.-Dollar. Damit sind die Vorwürfe verglichen und vom Tisch.

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Subventionen: Slowenien verteilt 1,83 Millionen Euro an zehn Fluggesellschaften

Insgesamt zehn Fluggesellschaften kommen in Ljubljana in den Genuss von staatlichen Zuschüssen. Die Regierung hatte neuerlich Subventionen, die der Verbesserung der Anbindung von Slowenien dienen sollen, ausgeschrieben. Beworben hatten sich FlyDubai, Easyjet, Lot, Wizz Air, Turkish Airlines, Air Montenegro, Air Serbia, Brussels Airlines, Swiss und Lufthansa. In dieser Runde wurden alle Anbieter, die sich beworben hatten, berücksichtigt. Insgesamt werden 1,83 Millionen Euro vergeben, die nach einem vorgegebenen Schlüssel unter diesen zehn Fluggesellschaften aufgeteilt werden. Im Vorjahr zählten Air France und ihre Tochtergesellschaft Transavia nebst Lufthansa und Turkish Airlines zu den größten Subventionsempfängern. Weder das französische Luftfahrtunternehmen noch ihr Billigableger haben sich heuer um slowenische Förderungen beworben.

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UK: Ryanair und Pilotengewerkschaft erzielen Einigung

Im Vereinigten Königreich haben Ryanair und die British Air Line Pilots‘ Association einen Tarifabschluss erzielt. Dieser beinhaltet unter anderem, dass die Flugzeugführer bis inklusive 2026 Gehaltserhöhungen bekommen werden. Die Einigung ist insofern von Bedeutung, weil die Piloten im Zuge der Corona-Pandemie temporären Lohnkürzungen zugestimmt hatten. In den letzten zwei Jahren waren die Bezüge der britischen Ryanair-Flugzeugführer deutlich reduziert. Die nunmehrige Einigung wurde bereits in einer Urabstimmung von den Mitgliedern bestätigt. „Wir begrüßen das Ergebnis der Urabstimmung unter unseren britischen Piloten, die eine starke Unterstützung für die mit der BALPA ausgehandelte Vereinbarung gezeigt hat. Während die Erholung von den Auswirkungen der Pandemie noch andauert und unsere Branche vor großen Herausforderungen steht, bietet diese langfristige Vereinbarung Stabilität, eine beschleunigte Gehaltswiederherstellung, künftige Gehaltserhöhungen und andere Leistungsverbesserungen für unsere britischen Piloten“, so Darrell Hughes, Personaldirektor von Ryanair. Die Piloten von Ryanair werden in den kommenden Jahren Gehaltserhöhungen erhalten, sobald ihre Gehälter vollständig wiederhergestellt sind. Sie werden auch zusätzliche Leistungen erhalten, obwohl Ryanair und BALPA keine weiteren Einzelheiten dazu bekannt gegeben haben.

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