Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mailand: Neos stockt Dakar-Flüge auf

Die italienische Fluggesellschaft Neos baut den Verkehr zwischen Mailand-Malpensa und Dakar weiter aus. Man plant ab Anfang Dezember 2022 dreimal wöchentlich zu fliegen. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit bietet der Carrier zwei wöchentliche Umläufe zwischen der italienischen Metropole und der Hauptstadt des Senegals an. Ab 3. Dezember 2022 will man dreimal wöchentlich fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Boeing 737-800 durchgeführt werden. Neos Air wurde im Jahr 2002 gegründet und betreibt derzeit 15 Flugzeuge. Dabei handelt es sich um vier Boeing 737-Max-8, fünf B737-800 und sechs B787-9. In der Vergangenheit hatte man auch B767-300 in der Flotte. Homebase der italienischen Fluggesellschaft ist der Airport Mailand-Malpensa.

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Weißrussland: Belavia nimmt Türkmenbaşy-Flüge wieder auf

Belavia, die staatliche Fluggesellschaft Weißrusslands, wird ab Ende Oktober 2022 wieder zwischen Minsk und Türkmenbaşy fliegen. Aufgrund der Luftraumsperren muss man Umwege fliegen. Derzeit ist nicht geplant, dass regelmäßig nach klassischem Flugplan geflogen werden soll. Vielmehr handelt es sich um einzelne Kurspaare, die mit Embraer 195 bedient werden sollen. Momentan ist geplant, dass die Hinflüge in Minsk an folgenden Terminen abheben sollen: 25. Oktober 2022, 1. November 2022, 15. November 2022, 29. November 2022, 13. Dezember 2022 und 27. Dezember 2022. Die Rückflüge ab Türkmenbaşy sollen jeweils am Folgetag durchgeführt werden. Über das zuletzt genannte Datum hinaus wurde der Verkauf möglicher weiterer Flüge noch nicht geöffnet. Die Fluggesellschaft Belavia ist derzeit in der Europäischen Union und einigen anderen Staaten mit einer Luftraumsperre belegt. Diese wurde im Nachgang der vom Lukaschenko-Regime erzwungenen Zwischenlandung einer von Buzz betriebenen Ryanair-Maschine erlassen. In Minsk wurde ein regimekritischer Blogger verhaftet. Eine von der ICAO durchgeführte Untersuchung ergab unter anderem, dass die Piloten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Landung genötigt wurden. Die Flotte der Belavia hat sich seit diesem Vorfall verkleinert, denn aufgrund von Sanktionen haben einige Lessoren ihre Verträge gekündigt und das Fluggerät ausfliegen lassen. Auch wurden Neubestellungen nicht mehr ausgeliefert. Offiziell betriebt der weißrussische Carrier zwei Boeing 737-300, eine B737-800, eine B737-Max-8, fünf B737-800, eine B737-800BBJ, eine B767-300ER, einen Challenger 850, einen Embraer 170, und vier Embraer 195. Zahlreiche Maschinen sind schon länger nicht mehr in Betrieb gewesen.

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Flughafen Köln/Bonn mit neuem Frachtchef

Der Flughafen Köln/Bonn bestellt mit Andrea Tony Geslao einen neuen „Head of Cargo Sales“. Der 47-Jährige wird damit das Frachtgeschäft des Airports verantworten. Die Fracht hat sich in der Corona-Krise als wichtiger Stabilisator am Standort erwiesen. 2021 wurden in Köln/Bonn 986.000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Geslao arbeitet nach verschiedenen Stationen bei der Lufthansa seit dem 1. April 2018 am Köln Bonn Airport, zuletzt leitete er die Abteilung für Airline-Marketing. Er berichtet direkt an Tobias Lyssy, Leiter des Geschäftsbereichs Sales und Marketing.

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Winter 2022/23: Ryanair mit 19 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Im Winterflugplan 2022/23 wird Ryanair ab dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden insgesamt 19 Destinationen anbieten. Mit Gran Canaria und Bergamo gibt es zwei neue Ziele. Vor Ort sind zwei von Malta Air betriebene Boeing 737-800 stationiert. Wöchentlich will der Billigflieger rund 90 Flüge ab dem deutschen Airport, der sich nahe der französischen Grenze befindet, durchführen. Die Basis Karlsruhe/Baden-Baden besteht seit etwa zehn Jahren. „Wir freuen uns, dass sich Ryanair zum Standort Baden-Airpark bekennt und wir so die langjährige erfolgreiche Partnerschaft fortsetzen. Die Erhöhung der Frequenzen nach Alicante und Girona sowie die Rückkehr der Winterstrecken nach Sofia und Agadir wird die Beliebtheit des FKB, wie der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auch genannt wird, weiter steigern“, erklärt Flughafenchef Uwe Kotzan. Für Ryanair sagte D-A-CH-Sprecher Andreas Gruber: „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair, unseren rekordverdächtigen Winterflugplan für Karlsruhe/Baden-Baden bekannt zu geben, der mehr als 90 wöchentliche Flüge auf 19 Strecken bietet, darunter zwei neue Strecken nach Gran Canaria und Mailand-Bergamo, so dass unsere Baden-Badener mehr Optionen für ihren wohlverdienten Urlaub in der Wintersonne wählen können. Wir feiern in diesem Jahr immer noch die 10-jährige Eröffnung unserer Basis in Karlsruhe/Baden-Baden, die es uns ermöglicht, für diesen Winterflugplan zwei Flugzeuge am Flughafen zu stationieren. Ryanair freut sich, in Regionalflughäfen zu investieren und das Wachstum des Flughafens Baden-Baden fortzusetzen, um den Inbound-Tourismus in ländlichen Gebieten zu fördern, während die deutsche Regierung die Anbindung dieser Regionen und ihrer Bürger vergisst und zusätzlich Steuergelder für die Lufthansa verschwendet, die ihre Kunden nur enttäuscht und ihre Kapazitäten reduziert“.

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Security-Fastlane: Weeze testet Gesichtserkennung

In Zusammenarbeit mit einem niederländischen Technologieanbieter testet der deutsche Flughafen Weeze im Bereich der Security-Fast-Lane Gesichtserkennung. Diese soll Reisenden ermöglichen die Bordkartenkontrolle schneller durchlaufen zu können. Dazu wurde eine mit Kameras ausgerüstete Techniksäule installiert. Das ist zunächst ein sogenannter Pilot, also ein Testbetrieb, um die Funktionen des Gerätes und die Akzeptanz der Kunden zu testen. Mit der FastID App kann man seine Ausweisdaten und sein Portrait hochladen und hat in wenigen Minuten eine digitale Identität auf seinem Handy. Und da bleibt sie: Die Daten werden an keiner Stelle dauerhaft gespeichert. Wenn man nun auf der Website des Flughafens ein Ticket für den Fast Track erworben hat, lädt man den QR – Code einfach in die FastID App. Jetzt kann der Fast Track ohne ein ausgedrucktes Ticket betreten werden. Die Kamera in der FastID-Säule erfasst quasi im Vorbeigehen, ob man im Besitz eines Tickets ist und gibt mit einem grünen Signal den Weg frei. Auch am Flughafen Rotterdam bietet FastID die innovativen Zugangskontrollen für den Fast Track und den Loungezutritt an. Das Team um Gründer und CEO Albert van Veen, arbeitet intensiv daran, dass die digitalen, sicheren ID-Lösungen nach der Pilotphase auch in anderen Bereichen an internationalen Flughäfen oder in großen Stadien Verwendung finden.

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Sublease: Norse Atlantic Airways lagert weiteren Dreamliner aus

Vier Dreamliner hat Norse Atlantic Airways bereits über Sub-Lease-Verträge bei Air Europa untergebracht. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass eine weitere Boeing 787-8 „weitergereicht“ wird. Man benötigt die Maschine momentan nicht. Eigentümer der fünf Dreamliner sind Leasinggesellschaften, die die Flugzeuge gegen Bezahlung monatlicher Nutzungsgebühren Norse Atlantic Airways überlassen. Mit Zustimmung der Flugzeugbesitzer hat man Subverträge abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass der norwegische Carrier offizieller Vertragspartner bleibt, aber die fünf Maschinen vereinfacht gesagt „untervermietet“. Formell handelt sich es sich um so genannte Dry-Lease-Verträge, da es im Gegensatz zum Wetlease keine Beistellung von Personal gibt. „Dieser zusätzliche Untermietvertrag bietet eine weitere Möglichkeit, den Gesamtgewinn während der Leasingdauer zu erhöhen. Wir beabsichtigen, in unserer Sommersaison 2023 zehn Boeing 787 Dreamliner zu betreiben, was eine erhebliche Steigerung gegenüber unserer Startphase im Jahr 2022 bedeutet“, so Bjørn Tore Larsen, Geschäftsführer von Norse Atlantic Airways. Finanziell ist der Deal für den Carrier durchaus von Bedeutung. Die zusätzliche Sublease-Vereinbarung hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Während dieser Zeit muss man nicht selbst für Ticketeinnahmen sorgen, um die monatlichen Leasingraten bezahlen zu können. Allerdings trägt man das wirtschaftliche Risiko falls der „Untermieter“ pleitegehen sollte.

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Verschleppte Erstattungen: SAS kassiert Geldstrafe in Norwegen

Der rund zweiwöchige Pilotenstreik der SAS-Piloten hat für die Fluggesellschaft ein Bußgeld zur Folge. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde der Ansicht ist, dass sich der Carrier bei der Erstattung von Tickets zu viel Zeit gelassen hat. Die EU-Verordnung sieht vor, dass binnen einer Woche zurückbezahlt werden muss. Leider ignorieren viele Fluggesellschaften in diesem Zusammenhang geltendes Recht. Während sich Behörden in Deutschland und Österreich eher passiv verhalten, verhängen besonders in Osteuropa immer mehr Behörden empfindliche Bußgelder. Nun trifft es auch SAS, denn in Norwegen hat man genau deswegen eine Geldstrafe in der Höhe von 100.000 Norwegischen Kronen kassiert. Allerdings kommt diese keinesfalls überraschend, denn im August 2022 ermahnte die norwegische Zivilluftfahrtbehörde die Fluggesellschaft SAS die Ticketgelder bei ausgefallenen Flügen zügig zu erstatten. Es folgte dann im September 2022 eine explizite Anweisung, die zur Folge hatte, dass man ab dem 15. September 2022 gerechnet binnen sieben Tagen sämtlichen betroffenen Kunden ihr Geld zurückgeben muss. Auch das fruchtete nicht. Nach verstrichener Frist griffen die Norweger dann zum Bußgeld, das man offiziell übrigens Zwangsgeld nennt. Der entsprechende Bescheid wurde laut Zivilluftfahrtbehörde Anfang dieser Woche an SAS übermittelt. Dieser sieht vor, dass 100.000 Norwegische Kronen an Zwangsgeld wegen Missachtung einer behördlichen Anweisung zu bezahlen sind. Sollte SAS nicht binnen zehn Tagen die Durchführung aller Erstattung nachweisen, kommt schon der nächste Strafbescheid aus Norwegen. Die Fluggesellschaft bestätigt, dass man aus Norwegen einen „Strafzettel“ bekommen hat. Allerdings ist man anderer Ansicht und verweist auf durchaus komplexe Fälle. Daher ist davon auszugehen, dass SAS ein Rechtsmittel gegen den

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Antrag im Landtag: ÖVP will Call-Option für Flughafen Klagenfurt ziehen

Das Hickhack um den Flughafen Klagenfurt nimmt auch weiterhin kein Ende und wird in Kürze erneut den Kärntner Landtag beschäftigten. Die ÖVP will einen Beschluss herbeiführen, der zur Folge hat, dass wenn heuer weniger als 100.000 Passagiere den Airport nutzen, dass die Call-Option gezogen werden muss. Bereits im Frühjahr wollte die landeseigene KBV, die politisch ÖVP-Landesrat Martin Gruber untersteht, die Call-Option ziehen und damit den Flughafen Klagenfurt wieder in öffentliches Eigentum zurückführen. Innerhalb der Landesregierung scheiterte das Vorhaben, denn unter anderem SPÖ-Landeshauptmann Kaiser sah eine jahrelange juristische Auseinandersetzung als vorprogrammiert an. Nun versucht die ÖVP einen alternativen Weg zu gehen und zwar über einen Beschluss im Landtag. Dazu ist man aber auf die Stimmen der Opposition angewiesen, denn es ist nicht davon auszugehen, dass der Regierungspartner SPÖ zustimmen wird. Die Opposition ist aber gespalten, so dass es keineswegs absehbar ist, ob der ÖVP-Antrag eine Mehrheit finden wird oder nicht. Im Zuge der mehrheitlichen Privatisierung des Klagenfurter Flughafens wurde vereinbart, dass die öffentliche Hand eine Call-Option ziehen kann, wenn es Lilihill nicht gelingt das Passagieraufkommen über 100.000 Passagiere zu halten. Die ÖVP wollte diese längst ziehen, jedoch stemmte man sich seitens der SPÖ auch mit Verweis auf die Corona-Pandemie dagegen. „Das Land kann nicht einfach zur Kenntnis nehmen, wenn vertragliche Vereinbarungen erneut nicht eingehalten und niedergeschriebene Ziele am Flughafen Klagenfurt wiederholt nicht erreicht werden. Wird das Ziel wieder verfehlt, muss es diesmal Konsequenzen geben“, so ÖVP-Kärnten-Klubobmann Malle, der auch fordert, dass der Airport künftig wieder unter der Kontrolle der landeseigenen KBV

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Austrian Airlines: Einigung auch beim Bodenpersonal

Nachdem für das fliegende Personal der Austrian Airlines Lohnerhöhungen vereinbart wurden, gibt es auch für kaufmännisch-technischen Mitarbeiter einen KV-Abschluss. Aufgrund einer turnusmäßigen Betriebsversammlung mussten am Donnerstag rund 40 Flüge gestrichen werden und einige weitere waren verspätet. Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 wird ein Teil des Sparpakets auch für die AUA-Bodenmitarbeiter zurückgenommen. Die Lohnkürzungen werden per 1. Juni 2023 endgültig entfallen und im Jahr 2024 kommt es zu einer Steigerung um sieben Prozent. Für das Jahr 2025 wurde ein Plus von 5,4 Prozent vereinbart. Bei Lehrlingen fällt die Steigerung deutlich höher auf. Je nach Berufsgruppe steigen die Entschädigungen um bis zu 40 Prozent. Am Donnerstag wurden die kaufmännisch-technischen AUA-Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung durch die Arbeitnehmervertreter über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Zuvor hatte es am Mittwoch eine Einigung beim fliegenden Personal gegeben. Auch diese sollen künftig mehr Geld bekommen.

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South African Airways profitiert von gestiegenen Ticketpreisen

Die Fluggesellschaft South African Airways wird sich im kommenden Jahr von ihrer Airbus-A319-Flotte trennen. Weiters will man den einzigen verbliebenen A340-300 ausflotten und durch ein zweistrahliges Flugzeug mit vergleichbarer Kapazität ersetzen. Momentan kommt das genannte Langstreckenflugzeug nur noch als Backup-Flugzeug zum Einsatz. Kommerzchef Tebogo Tsimane erklärte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem, dass dies insbesondere dann der Fall ist, wenn eine andere Maschine wegen Wartungsarbeiten ausfällt oder aber kurzfristig größere Kapazität benötigt wird. Dennoch will man sich von diesem Einzelstück trennen und befindet sich auf der Suche nach Alternativen. Im Bereich der A320-Flotte hat man drei weitere Exemplare geleast. Diese benötige man um die Nachfrage während der südafrikanischen Hauptferien bedienen zu können. Derzeit befinden sich die drei zusätzlichen Maschinen in Vorbereitung auf ihre Ersteinsätze bei South African Arways. Der Carrier, der während der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden musste und anschließend von Investoren übernommen wurde, will auch vom unfreiwilligen Marktaustritt des Mitbewerbers Comair profitieren. Man will das Angebot so rasch wie möglich hochfahren und auch im Bereich der Langstrecke wieder auf Expansionskurs gehen. Generell profitiert man davon, dass die Pleiten der eigenen Billigtochter Mango sowie jene von Comair und South African Express dazu geführt haben, dass die durchschnittlichen Ticketpreise in Südafrika, besonders im Inlandsverkehr, stark gestiegen sind.

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