Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Paris: Neuerliche Flugausfälle in CDG wegen Streiks

Am Flughafen Paris Charles de Gaulle ist es am Samstag neuerlich zu Flugausfällen gekommen. Hintergrund ist, dass zwischen 7 Uhr 00 und 14 Uhr 00 ein Streik stattfand. Auch am Freitag sind deswegen zahlreiche Verbindungen ausgefallen. Während das offizielle Ausmaß der Annullierungen am Freitag mit 17 Prozent beziffert wurde, sollen es am Samstag 20 Prozent gewesen sein. Ziel der Arbeitsniederlegungen ist höhere Gehälter sowie bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Gewerkschaften argumentieren unter anderem mit akutem Personalmangel, aber auch mit den starken Teuerungen, die auch das alltägliche Leben treffen. Es wäre daher notwendig, dass die Arbeitgeber die Monatslöhne anheben.

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UK: Airlines dürfen Flugpläne überarbeiten ohne Slots zu verlieren

Das Vereinigte Königreich lockert für die Sommersaison die ansonsten streng gehandhabten Slot-Regeln. Man will den Airlines ermöglichen, dass diese Verbindungen aus der Planung nehmen können ohne Gefahr zu laufen, dass die Start- und Landerechte verloren gehen. An vielen UK-Flughäfen und bei in diesem Staat tätigen Fluggesellschaften herrscht akuter Personalmangel. Obwohl man oftmals schon längerfristig weiß, dass es für die geplante Verbindung zu wenig Personal gibt, streicht man zumeist erst extrem kurzfristig. Dahinter steckt die „use it or lose it“-Regel. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat nun verfügt, dass die Fluggesellschaften eine kurze Zeitspanne zur Überarbeitung ihrer Flugpläne haben. Bis Freitag muss dem Regulator mitgeteilt werden welche Flüge gestrichen werden. Für Verbindungen, die nach diesem Stichtag abgesagt werden, gilt die Sonderbestimmung nicht.

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Für lärmarme Flugzeuge: London City Airport will Betriebszeiten ausweisen

Der innerstädtische London-City-Airport unterliegt bereits seit seiner Eröffnung strengen Lärmvorschriften und darf aus diesem Grund zu gewissen Zeiten am Wochenende gar nicht angeflogen werden. Nun bemüht sich das Management um Ausnahmen für moderne, leise Flugzeuge. Start- und Landerechte am London-City-Airport sind besonders begehrt, denn kein anderer Flughafen in London kann eine so kurze Anreisezeit in die Innenstadt bieten. Der Airport wurde in den 1980er Jahren auf einem ehemaligen Dock in den Docklands errichtet. Das Finanzviertel Canry Wharf ist nur eine kurze Fahrt mit der DLR entfernt. Der London-City-Airport unterliegt seit seiner Eröffnung strengen Lärmvorschriften und darf – beispielsweise in der Nacht und zu bestimmten Zeiten am Wochenende – nicht angeflogen werden. Das schränkt die Entwicklungsmöglichkeiten des innerstädtischen Flughafens ein. Das Management versucht nun einen Kompromiss zu finden und hat beantragt, dass lärmarme Flugzeuge auch Samstagnachmittags und in den Abendstunden den Airport nutzen dürfen. Derzeit befindet man in sich in einer zehnwöchigen öffentlichen Konsultation. Die Entscheidung der verantwortlichen Aufsichtsbehörde soll danach bekanntgegeben werden. Gegen diese können dann sowohl der Airport als auch Anrainer ein Rechtsmittel einlegen, so dass es noch länger dauern wird bis endgültig klar ist, ob es zu Veränderungen kommen wird oder nicht. Der London City Airport will im Rahmen seiner stark eingeschränkten Möglichkeiten weiter wachsen. Vor der Corona-Pandemie hat man sich das Ziel gesetzt, dass man etwa neun Millionen Passagiere ohne Erweiterung der Infrastruktur – aufgrund der Lage ohnehin nur sehr schwer möglich – abfertigen will. Daran hält man fest, jedoch ist das ohne die Lockerung der Betriebszeiten

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Weltrekord: American-Flugbegleiterin seit 1957 im Dienst

Für manche ist Flugbegleiter eine Art Übergangsjob und für andere der absolute Traumjob. In den USA verzieht Bette Nash seit stolzen 65 Jahren ihren Dienst bei American Airlines und denkt gar nicht ans Aufhören. Die aus Boston stammende Flugbegleiterin fliegt seit 1957 als Stewardess, wie damals noch der Beruf genannt wurde. Seit 65 Jahren arbeitet sie für American Airlines und gilt als Urgestein des Unternehmens. Das ist nicht nur rekordverdächtig, sondern Weltrekord, denn sie wurde nun mit einem Eintrag in das Guinness Book of Records gewürdigt. Nash ist demnach nachweislich die älteste und am längsten dienende Flugbegleiterin der Welt. Zumeist ist die definitiv äußerst erfahrene American-Airlines-Mitarbeiterin als Purserin auf den Shuttle-Strecken New York-Boston und Boston-Washington D.C. im Einsatz. Aufgrund der langen Firmenzugehörigkeit und ihres hohen Alters hat sie von American Airlines das Privileg eingeräumt bekommen, dass sie sich die Strecken selbst aussuchen darf. Eigenen Angaben nach hat sie sich schon vor vielen Jahren für die Shuttle-Flüge entschieden, da sie im Regelfall jeden Abend nach Hause kommt. Dort greift sie ihrem Sohn, der aufgrund einer Behinderung eingeschränkt ist, unter die Arme. Wie lange wird Nash noch fliegen? Das weiß sie nicht, aber sie denkt definitiv nicht ans Aufhören und will ihrem Traumjob so lange sie kann nachgehen. Eigenen Angaben nach fühlt sie sich topfit und hat noch immer so viel Freude an ihrem Beruf wie bei ihrem Einstieg, der immerhin schon im Jahr 1957 war.

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Wien: Längere Wartezeiten bei den Ausreisekontrollen

Am Freitagabend ist es am Flughafen Wien-Schwechat zu längeren Wartezeiten bei der Ausreise-Passkontrolle im Terminalkomplex 1/2 vor den D-Gates gekommen. Passagiere berichten von langen Warteschlangen und etwa eine Stunde Wartezeit bis zum Vorzeigen von Reisepass oder Personalausweis bei der Polizei. Immer wieder verwechseln gerade Wenigflieger das bloße Vorzeigen von Pass oder Ausweis beim Check-in-Schalter bzw. beim Boarding mit einer behördlichen Kontrolle. Airlines lassen sich gelegentlich die „Papiere“ der Reisenden zu zeigen, um lediglich abzugleichen, ob der Name im Ticketsystem bzw. der Boardkarte mit jenem im Ausweis übereinstimmt. Damit will man verhindern, dass Flugscheine unter falschem Namen genutzt werden. In erster Linie geht es um unzulässigen Weiterverkauf ohne kostenpflichtige Namensänderung. Eine echte Personenkontrolle kann weder von Airline- noch von Flughafenpersonal durchgeführt werden. Es handelt sich um eine hoheitliche Aufgabe, die in Österreich von der Polizei wahrgenommen wird. Am Flughafen Wien-Schwechat ist die Landespolizeidirektion Niederösterreich zuständig. Passagiere, die aus Non-Schengen-Staaten, beispielsweise USA, ankommen, müssen sich gegenüber der Polizei ausweisen. Selbiges gilt auch dann, wenn man den Schengen-Raum verlässt und zum Beispiel nach Kroatien fliegt. Wartezeiten bei der Grenzkontrolle sind prinzipiell an jedem Airport der Welt möglich und beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Vereinigten Königreich und Israel gelegentlich mit längeren Wartezeiten verbunden. Das bedeutet nicht, dass man jedes Mal stundenlang anstehen muss, jedoch kann man Pech haben und eine regelrechte „Rush Hour“ erwischen. Am Flughafen Wien-Schwechat sind zumindest bei der Einreise nach Österreich längere Wartezeiten eher die Ausnahme, denn am Airport gibt es an verschiedenen Punkten Kontrollstellen der Polizei, so

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München: Lufthansa hat 3.000-Stück-Kofferberg angehäuft

Am Flughafen München ist es bei Lufthansa zu einem Rückstau von etwa 3.000 Gepäckstücken gekommen. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Koffer von Point-to-Point-Passagieren als auch jene von Umsteigern nicht in die Flugzeuge verladen wurden. Besonders hart trifft es Reisende, die der Aufforderung von Lufthansa ihr Handgepäck kostenfrei am Schalter abzugeben, nachgekommen sind. Beispielsweise hob am Freitag ein Kranich-Flug mit Ziel Budapest gänzlich ohne Gepäckstücke ab. Zuvor hatte Lufthansa per SMS und E-Mail ihre Fluggäste zur kostenlosen Abgabe ihres Handgepäcks am Check-in-Schalter aufgefordert. Hintergrund: Wenn eine Maschine sehr stark gebucht ist, lädt die Lufthansa Group ihre Fluggäste zur Abgabe von Handgepäckstücken am Check-in-Schalter ein. Hierfür fallen dann keine Extrakosten an. Man will so das Boarding beschleunigen, denn wenn jeder Passagier die Handgepäckfreimenge voll ausreizen würde, könnte der Stauraum rasch knapp werden. In Budapest sind dann weder normale Check-in-Koffer noch die abgegebenen Handgepäckstücke angekommen. Die Lufthansa-Maschine hob komplett ohne die Gegenstände der Passagiere ab. Dieses exemplarische Beispiel war kein Einzelfall, denn in München häufen sich derartige Vorfälle. Auch Umsteiger sind davon betroffen, denn immer häufiger bleibt der Koffer in Bayern zurück. Lufthansa bestätigte, dass sich seit dem vergangenen Wochenende allein in München etwa 3.000 Gepäckstücke von Passagieren angesammelt haben. Dazu kommen noch jene von Reisenden, die mit anderen Fluggesellschaften geflogen sind. Der Kranich-Konzern will die Koffer so rasch wie möglich nachliefern.

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Niederlande: Air Malta verlagert einzelne Umläufe nach Rotterdam

Die Fluggesellschaft Air Malta muss aufgrund des Umstands, dass am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Kapazität beschränkt wird, einige für Juli 2022 geplante Umläufe nach Rotterdam verlagern. Sämtliche Airlines, die Schiphol im Streckennetz haben, müssen ihr Angebot zurückfahren. Hintergrund ist, dass am größten Airport der Niederlande akuter Personalmangel herrscht. Dieser lässt sich kurzfristig nicht beheben, so dass Höchstgrenzen für die Anzahl der Passagiere, die täglich Schiphol nutzen dürfen, eingeführt wurden. Einige Airlines verlegen ihre geplanten Angebote zumindest teilweise auf andere Flughäfen. Beispielsweise hat sich Royal Jordanian für Maastricht entschieden. Air Malta wird die Kurspaare KM386/387 zwischen 11. Juli und vorerst 27. Juli 2022 jeweils an den Verkehrstagen Montag und Mittag nach Rotterdam verlagern. In einer Medienerklärung bedauert das Unternehmen die Umstände, betont jedoch, dass man keine andere Möglichkeit habe.

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Nach elf Jahren Pause: TAAG fliegt wieder nach Madrid

Nach stolzen elf Jahren Pause verbindet TAAG Angola wieder die Hauptstädte von Angola und Spanien. Zuvor folgt bis 2016 auch die spanische Iberia, ehe die IAG-Tochter die Luanda-Route eingestellt hat. TAAG bietet nun zwei wöchentliche Umläufe von/nach Madrid an. Auf dem Erstflug befanden sich aber nicht sonderlich viele Passagiere, denn nur 17 Reisende sind in der spanischen Hauptstadt ausgestiegen. Dennoch gibt man sich zuversichtlich, dass es gelingen wird die Route, die man elf Jahre lang brachliegen hat lassen, wirtschaftlich erfolgreich zu entwickeln. Der Carrier bedient diese Strecke seit 27. Juni 2022 mit Boeing 777-300ER. Diese sind mit 293 Sitzen bestuhlt. Die Hinflüge werden an den Verkehrstagen Sonntag und Donnerstag angeboten. Zurück nach Luanda geht es jeweils an Montagen und Freitagen. An Bord hat man 12 Full-Flat-Sitze in der First Class, 56 Full-Flats in der Business sowie 225 in der Economy-Class.

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Heathrow: Zahlreiche Airlines ergattern Ex-Aeroflot-Slots

Die Fluggesellschaft Avianca konnte am Flughafen London-Heathrow Start- und Landerechte zugeteilt bekommen, die vormals von Aeroflot genutzt wurden. Die britische Zivilluftfahrtbehörde hat aufgrund der Sanktionen gegen Russland die Neuvergabe angeordnet. Unter anderem Avianca hat den Zuschlag bekommen. Insgesamt geht es um 1.344 Slots, die vormals von Aeroflot genutzt wurden. Start- und Landerechte wurden in der Vergangenheit im Vereinigten Königreich rege gehandelt. Besonders jene in Heathrow und Gatwick galten als besonders begehrt. Aeroflot und anderen russischen Carriern wurden diese aufgrund der Sanktionen ohne Entschädigung entzogen. Der Regulator wurde von der Regierung angewiesen, dass diese Slotpaare neu vergeben werden müssen. Avianca war durchaus erfolgreich, denn für den Winterflugplan 2022/23 konnte man zahlreiche Start- und Landerechte am größten Airport des Vereinigten Königreichs zugeteilt bekommen. Hierfür musste der Carrier nichts, außer den üblichen Bearbeitungsgebühren, bezahlen. Heathrow- und Gatwick-Slots wurden in der Vergangenheit zum Teil zu Millionen-Pfund-Beträgen unter den Fluggesellschaften gehandelt. Da es sich um eine Neuzuteilung handelte, konnten sich die Carrier um die Zuteilung bewerben und außer einer kleinen Bearbeitungsgebühr fallen auch bei Zuschlag keine weiteren Kosten an. Mit anderen Worten: Avianca und andere Carrier konnten ein Schnäppchen machen. Laut britischem Regulator wurden weitere ehemalige Aeroflot-Slots wie folgt vergeben: Avianca, Jetblue, China Airlines und Vistara, die jeweils als so genannte neue Marktteilnehmer bevorzugt berücksichtigt werden konnten. Westjet und Virgin haben ebenfalls Start- und Landerechte, die vormals von der staatlichen russischen Airline genutzt wurden, zugeteilt bekommen.

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USA dehnen Sanktionen gegen russische Flugzeugbauer aus

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Liste der Personen und Unternehmen gegen die Sanktionen als Reaktion auf den kriegerischen Überall gegen die Ukraine verhängt wurden, aktualisiert. Der Rostec-Konzern und alle diesem angehörigen Flugzeugbauer sind nun ausdrücklich von den Handelsbeschränkungen erfasst. Die Russische Föderation hat vor vielen Jahren die meisten Hersteller von Flugzeugen in der United Aircraft Corporation zusammengefasst. Diese Holdinggesellschaft wurde vor ein paar Jahren eine Tochter des staatlichen Rostec-Konzerns. Diese und die UAC sind nun ausdrücklich von den U.S.-amerikanischen Sanktionen erfasst. Im Einzelnen wurden folgende für die Herstellung von Fluggeräten relevante russische Unternehmen auf die Sanktionsliste gesetzt: United Aircraft Corporation (Holdinggesellschaft der russischen Flugzeugbauer; selbst eine Tochter von Rostec) – inklusive aller Töchter, insbesondere: Irkut Iljuschin Design Bureau Tupolev Design Bureau Sukhoi Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Bis inklusive 11. August 2022 bleiben einige wenige ausgewählte Geschäfte mit Rostec und den Töchtern zulässig. Ebenfalls ausgenommen sind Geschäfte mit Flugzeugen oder anderen Gütern, die mit den sanktionierten Unternehmen in Verbindung stehen, sich aber vollständig außerhalb Russlands befinden und ausschließlich für zivile Zwecke genutzt werden. Die aktuellen Sanktionen sind wesentlich strenger als die vorherige Einstufung von UAC und seinen zivilen und militärischen Tochtergesellschaften als militärische Endverwender im Dezember 2020. Militärische Endverwender können nach wie vor mit Sondergenehmigung Waren aus den USA beziehen, während für OFAC-sanktionierte Einrichtungen ein generelles Verbot jeglicher Transaktionen mit US-Unternehmen, Personen oder Produkten gilt.

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