Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Turkmenistan Airlines kehrt nach Russland zurück

Mit Turkmenistan Airlines kehrt eine weitere Fluggesellschaft nach Russland zurück. Der Carrier wird im Juli 2022 zunächst zwei wöchentliche Umläufe zwischen Aschgabat und Moskau anbieten. Die temporäre Einstellung des Flugangebots war keine Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine, sondern auf die Corona-Pandemie. Seit über zwei Jahren pausierte das Russland-Flugangebot von Turkmenistan Airlines. Zunächst wird man ab 5. Juli 2022 zwischen Ashgabat und Moskau-Domodedowo fliegen. Die Durchführung soll jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag erfolgen. Die Rückflüge werden taggleich durchgeführt. Offiziell gab es in Turkmenistan Corona gar nicht, denn die Staatsführung leugnete die Existenz stets. Allerdings schottete man sich regelrecht von der Außenwelt ab.

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FWAG-Tochter in Malta bekommt 12 Millionen Euro vom Staat

Der Malta International Airport in Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, erhält aufgrund der Corona-Pandemie eine staatliche Beihilfe in der Höhe von 12 Millionen Euro. Die EU-Kommission hat hierfür bereits grünes Licht gegeben. Die Regierung von Malta hatte zwischen 21. März und 30. Juni 2020 den internationalen Flugbetrieb weitgehend untersagt. Lediglich mit Sondergenehmigungen, beispielsweise für Rückholer, durfte geflogen werden. Auch danach war der Flugverkehr wegen der lange praktizierten Reisekarte defacto eingeschränkt. Der Zuschuss, der nun von der EU-Kommission freigegeben wurde, bezieht sich auf die ersten drei Monate der Corona-Pandemie. In dieser Zeit war der Airport defacto geschlossen. Er wurde zwar in Betriebsbereitschaft gehalten, jedoch gab es abgesehen von wenigen Flügen, die mit Sondergenehmigung durchgeführt werden durften, keine Passagierflüge. Mit dem 12-Millionen-Euro schweren Zuschuss soll die Betreibergesellschaft, die sich mehrheitlich im Eigentum der Flughafen Wien AG befindet, entschädigt werden.

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Insolventer Flughafen Hahn an Swift Conjoy GmbH verkauft

Der insolvente Flughafen Frankfurt-Hahn wird von der Swift Conjoy GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main übernommen. Der Insolvenzverwalter teilte am Mittwoch mit, dass der Transaktionsprozess erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Käufer übernimmt den Geschäftsbetrieb sowie Vermögensgegenstände der Frankfurt-Hahn-Gruppe. Auch die Mitarbeiter werden übernommen. Laut Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner steht der Vollzug des Vertrages noch unter Bedingungen. Die Vertragsparteien gehen davon aus, dass diese zeitnah erfüllt werden. Über die Details des Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart. „Wir freuen uns sehr, dass das Bieterverfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Flugbetrieb wird bis zum Eintritt der vertraglichen Bedingungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens und dann von der Erwerberin fortgeführt. Aufgrund der sehr guten Nachfrage und der erfolgreichen Umsetzung unterschiedlicher Maßnahmen arbeitet der Betrieb wieder wirtschaftlich stabil in Passagierverkehr und Luftfracht“, soPlathner. Tobias Steyer und Martin Mansell, Geschäftsführer der Swift Conjoy GmbH, sagen: „Wir freuen uns sehr, den Zuschlag im Bieterverfahren erhalten zu haben und den Passagier- und Frachtflugbetrieb am Hahn fortzuführen und umfangreich auszubauen. Dazu gehören auch Investitionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region.“

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Südafrika schafft Corona-Einreiseregeln und Masken ab

Südafrika ermöglicht Passagieren wieder die normale Einreise. Alle Restriktionen, die aufgrund der Corona-Pandemie erlassen wurden, hat man aufgehoben. Auch ist die Maskenpflicht in vielen Bereichen gefallen. Die Vorlage des 3G-Nachweises ist für die Einreise nach Südafrika nicht mehr erforderlich. Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass wieder die normalen Bestimmungen, die man vor der Pandemie hatte, gültig sind. Gleichzeitig schaffte man fast alle verbliebenen Beschränkungen im Inland ab. Zuletzt galt beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften Maskenpflicht. Auch diese ist nun Geschichte. Das lokale Gesundheitsministerium begründet die Entscheidungen unter anderem damit, dass die Anzahl der Krankenhauseinweisungen stark gesunken ist. Auch sehe man bei den Infektionszahlen einen sinkenden Trend.

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Bei Verspätungen und Streichungen: Brauerei „entschädigt“ Spanien-Passagiere mit Freibier

Passagiere, deren Spanien-Flüge zwischen 1. Juli und 1. Oktober 2022 storniert werden oder aber mindestens drei Stunden verspätet sind, können als „Enschädigung“ einen Sixpack Bier kostenlos abstauben. Die Brauerei Anheuser-Busch hat diese ungewöhnliche Marketingaktion ins Leben gerufen. Laut Erklärung des Unternehmens können betroffene Passagiere, deren Spanien-Flüge abgesagt wurden oder aber mindestens drei Stunden verspätet waren, einen kostenlosen Sixpack Bier der Marke San Miguel bekommen. Dazu muss man diesen zunächst selbst kaufen und anschließend den Kassabon sowie einen Nachweis über die Streichung bzw. Verspätung (z.B. Formular der Fluggesellschaft, E-Mail oder SMS der Airline) auf www.sanmiguelsommer.de hochladen. Die Brauerei erklärt, dass der bezahlte Kaufpreis dann auf ein Bankkonto, das im Zuge der Einreichung angegeben werden muss, erstattet werden soll. Anheuser-Busch erklärt unter anderem: „Urlaub in Spanien ist für viele Menschen ein Highlight, auf das sie nicht verzichten wollen. Und gerade dort gehört unser spanisches Premium-Lagerbier San Miguel für viele zu einem entspannten Urlaubserlebnis einfach dazu. Da es nicht einfach ist, Reisepläne zu ändern, haben wir uns entschlossen, all denjenigen, die anders als geplant nicht in den Urlaub nach Spanien fahren können, ihr San Miguel zu schenken und ihnen so zu ermöglichen, die spanische Erfrischung und das spanische Lebensgefühl in Deutschland zu genießen“. Die Aktion gilt für Flüge nach Spanien.

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Schulden werden in Beteiligung umgewandelt: Norwegen steigt wieder bei SAS ein

Die Regierung von Norwegen hat im Jahr 2018 die an SAS gehaltene Beteiligung verkauft. Nun steigt man wieder als Aktionär ein und zwar werden Schulden in Aktien umgewandelt. In Oslo betont man aber, dass man nicht dauerhaft an Bord bleiben wird. Am Dienstag teilte die norwegische Regierung mit, dass man der Umwandlung bestehender Darlehen in eine Beteiligung an SAS zustimmen wird. Völlig offen ist noch, ob man dem angeschlagenen Carrier zusätzlich finanziell unter die Arme greifen wird. Aus Stockholm bekam das Management bereits einen Korb. Die dänische Regierung hingegen stellt ein weiteres Rettungspaket für SAS auf die Beine. Ursprünglich waren Norwegen, Dänemark und Schweden an der Airline beteiligt. Im Jahr 2018 ist der zuerst genannte Staat ausgestiegen und hat sämtliche bis dahin gehaltenen Aktien verkauft. Nun ist man aufgrund der Umwandlung der Schulden in eine Beteiligung wieder an Bord. SAS bewertet die Zustimmung aus Oslo äußerst positiv und teilte unter anderem mit, dass die Entscheidung der Regierung von Norwegen ein wichtiger Schritt zum Erfolg des Sanierungsprogramms sein soll. Dänemark kann sich gar vorstellen, dass im Zuge einer Kapitalaufstockung der Anteil auf bis zu 30 Prozent erhöht werden könnte. Die norwegische Regierung erklärte unter anderem, dass man nur temporär bei SAS an Bord bleiben wird und die Beteiligung zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkaufen will.

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Softwarepanne im DFS-Center Langen: Flugverkehr in Deutschland eingeschränkt

In Deutschland kommt es derzeit aufgrund eines Softwareproblems bei der Deutschen Flugsicherung zu Einschränkungen im Flugverkehr. Betroffen ist das Zentrum Langen, das auch für An- und Abflüge zuständig ist. Laut einer Erklärung der DFS ist der Flugverkehr in Deutschland stark betroffen und kann derzeit nur eingeschränkt erfolgen. Man arbeitet intensiv an einer Lösung. Überflüge sind derzeit uneingeschränkt möglich, da diese laut Deutscher Flugsicherung vom Center Karlsruhe betreut werden und dort keine technischen Probleme aufgetreten sind. Die DFS erklärt, dass von Langen aus der Luftraum in der Mitte Deutschlands kontrolliert wird. Ins Zuständigkeitsgebiet fallen unter anderem Großflughäfen wie Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln/Bonn. Die Flugsicherung geht davon aus, dass es bis zur Behebung des Softwareproblems in Langen zu Einschränkungen kommen wird.

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Swiss streicht weitere 676 Flüge im Sommerflugplan 2022

Wegen akutem Personalmangel dünnt die Fluggesellschaft Swiss den Sommerflugplan 2022 weiter aus. Zusätzlich zu den kürzlich kommunizierten und wiederholt erweiterten Streichungen nimmt man nun bis inklusive Oktober 2022 Verbindungen aus dem Flugplan. Swiss ist der Ansicht, dass Streiks an einigen Flughäfen in Europa sowie bei manchen Flugsicherungen die Situation mit Blick auf die Reisesaison im Hochsommer zusätzlich verschärfen würde. Die externen Faktoren, die zum hausgemachten Personalmangel dazu kommen, sollen „unmittelbare Auswirkungen auf die operationelle Stabilität von Swiss“ haben. Die Geschäftsleitung hat sich dazu entschieden, dass im Zeitraum von August bis inklusive Oktober 2022 das Flugangebot weiter gekürzt wird. „Damit begegnet SWISS dem systemischen Industrierisiko und trägt zur Entlastung ihres Flugplans sowie des Gesamtsystems in der Schweiz bei. So wird das Risiko kurzfristiger Annullationen oder Flugplanänderungen minimiert. Die Streichungen im Umfang von rund 2 Prozent des geplanten Flugprogramms erfolgen durch weitere Reduzierungen von Frequenzen“, so die Lufthansa-Tochter in einer Medienerklärung. Auch wird man weiterhin nicht selbst zwischen Wien und Zürich fliegen. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen diese bis voraussichtlich bis Ende Winterflugplan 2022/23 von der österreichischen Konzernschwester Austrian Airlines durchgeführt werden. Von den geplanten 31.414 Flügen im Zeitraum August bis Oktober streicht Swiss 676 Flüge. Die Flugplananpassungen können je nach Strecke auch Auswirkungen auf die Frachtkapazität haben. Um mögliche Auswirkungen zu reduzieren, prüft die Lufthansa-Tochter die punktuelle Durchführung von reinen Frachtflügen. „Das komplexe Aviatiksystem in Europa und weltweit befindet sich aktuell am operativen Anschlag. Angesichts der sich noch weiter verschärfenden Rahmenbedingungen und um unserer Verantwortung gegenüber unseren Fluggästen in vorausschauender Weise

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Tel Aviv: El Al streicht drei Destinationen aus dem Streckennetz

Die Fluggesellschaft El Al konsolidiert ihr ab Tel Aviv angebotenes Streckennetz. Mit Ablauf der Sommerflugplanperiode 2022 gibt man zwei europäische Destinationen und ein kanadisches Ziel auf. Eingestellt werden die Verbindungen nach Warschau, Brüssel und Toronto. Das Unternehmen begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass man sich an die Nachfrage in der Zeit „nach Corona“ anpassen würde. Diese drei Routen hätten zuletzt nicht mehr die erhofften Erlöse eingebracht. El Al befindet sich nach einem Eigentümerwechsel in einer Umbauphase. Der Carrier litt massiv unter dem Umstand, dass sich Israel während der Corona-Pandemie über einen langen Zeitraum abgeschottet hat. Nicht-Staatsbürger durften lange nur mit Sondergenehmigung, die nur aus sehr wichtigen Gründen erteilt wurde, einreisen. Der Passagierflugbetrieb der El Al stand lange still. Nur mit Staatshilfen und dem Verkauf konnte das Unternehmen vor der Pleite bewahrt werden.

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Sarajevo: Croatia-Airlines-Dash mit Loch im Rumpf gelandet

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines stellte am Abend des 22. Juni 2022 am Rumpf der de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung 9A-CQA ein rund zwei mal zwei Zentimeter großes Loch fest. Den Piloten ist dies nach der Landung in Sarajevo aufgefallen. Die Crew hatte den Erstverdacht, dass es sich um ein Einschussloch handeln könnte. Daher wurde die Polizei dazu geholt. Die Staatsanwaltschaft ordnete anschließend eine Untersuchung auf mögliche Sprengstoffrückstände an. Es wurde Entwarnung gegeben, denn die Behörden konnten nichts feststellen, das in irgendeiner Form auf Beschuss hindeuten könnten. Unklar ist aber was die Beschädigung tatsächlich verursacht hat. Croatia Airlines hat das betroffene Turbopropflugzeug zwischenzeitlich repariert und wieder in den Liniendienst gestellt. Einige mit diesem Muster geplante Flüge mussten aufgrund des AOGs gestrichen werden. Das Unternehmen betont, dass die Sicherheit der Passagiere und der Crew zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war.

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