Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Amsterdam: Transavia muss Sommerflugplan 2022 reduzieren

Transavia, der Billigflieger der Air-France-KLM-Gruppe, musste aufgrund der Deckelung der Passagierzahlen das Angebot ab Amsterdam-Schiphol reduzieren. Der Carrier hat in den Kalendermonaten Juli und August 2022 zahlreiche Verbindungen aus dem Flugplan gestrichen. Der größte Flughafen der Niederlande leidet unter akutem Personalmangel und gerät deshalb seit mehreren Wochen nicht aus den Schlagzeilen. Man hofft, dass man durch die Beschränkung der Anzahl der Fluggäste, die den Airport täglich nutzen dürfen, gegensteuern kann. Das führt aber unweigerlich auch dazu, dass die Airlines ihr Angebot reduzieren müssen. Die Folge daraus ist, dass es ausgerechnet während der Hauptreisezeit zu zahlreichen Stornierungen kommt. Beispielsweise Royal Jordanian verlegt einzelne Umläufe temporär nach Maastricht. Die niederländische Regierung will aber auch erreichen, dass dauerhaft weniger ab Schiphol geflogen wird. Ab Herbst des kommenden Jahres sollen die Slots deutlich reduziert werden. Das führt dazu, dass KLM das Drehkreuz verkleinern muss und eigenen Angaben nach keine Möglichkeiten zum Wachstum mehr hat. Point-to-Point-Flüge sollen nach Lelystad verlagert werden, jedoch ist noch völlig unklar, ob dieser Airport jemals die dafür notwendige Betriebsgenehmigung bekommen wird, denn die lokale Bevölkerung leistet hartnäckigen Widerstand. Seitens Transavia ist man nicht glücklich darüber, dass man im Juli und August 2022 zahlreiche Flüge stornieren muss. Man teilt mit, dass man in den meisten Fällen alternative Beförderungen, beispielsweise mit KLM oder mit Umstieg, anbieten kann, jedoch leider nicht immer. „Wir erwarten, dass wir Anfang Juli von Schiphol weitere Informationen über die für den Monat August erforderlichen Maßnahmen erhalten werden. Möglicherweise müssen wir auch im August eine Reihe von Flügen ändern

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Winterstrecke: Easyjet kündigt Zürich-Catania an

Mit Catania legt die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe eine zusätzliche Winterstrecke ab Zürich-Kloten auf. Die Route wird ab 1. November 2022 bis vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 angeboten. Easyjet plant derzeit drei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden sollen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge von Easyjet Europe, die in Italien stationiert sind. Derzeit besteht die Firmengruppe aus drei Fluggesellschaften: Easyjet UK verfügt über Zulassungen des Vereinigten Königreichs. Aufgrund des Brexits lagerte man das EU-Geschäft in die damals neu ins Leben gerufene Easyjet Europe mit Sitz in Wien aus. Mit Easyjet Switzerland hat man in der Schweiz einen Ableger mit schweizerischen Zulassungen.

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Hifly Malta stockt Flypop-Flotte auf

Eigentlich wollte Flypop mit von Hifly Malta betriebenem Fluggerät Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien anbieten. Derzeit verfolgt man aber ein anderes Geschäftsmodell und lässt das Fluggerät im Rahmen von ACMI-Aufträgen für andere Carrier fliegen. Genau diese Kooperation mit Hifly Malta soll nun weiter ausgebaut werden. In Kürze werden zwei weitere Flypop-Maschinen auf dem AOC des maltesischen Carriers registriert werden. Dieser wird das Flugzeug dann im Rahmen von ACMI- und Charteraufträgen einsetzten. Hintergrund dieser Konstruktion ist auch, dass Flypop selbst gar keine Fluggesellschaft ist. „Wir erwarten in den kommenden Monaten einen Nachfrageschub in und aus unserem Heimatmarkt, und wir freuen uns darauf, unsere Kunden mit dem neu gegründeten Joint Venture zu bedienen“, sagte Nino Judge, Gründer und Chief Executive von Flypop. Derzeit ist ein von Hifly Malta betriebener Airbus A330 in den Farben von Flypop für SunExpress im Einsatz. Diese Maschine trägt die Registrierung 9H-POP. Die 9H-PTP war zuletzt für Air Transat in der Luft. Laut CH-Aviation.com sollen zwei weitere Airbus A330-300, die vormals für Cebu Pacific im Einsatz waren, zur Flotte stoßen. Derzeit werden diese in Guangzhou gewartet. Diese sollen dann von Hifly Malta im Rahmen von ACMI- und Chartereinsätzen zunächst für andere Carrier betrieben werden. Derzeit ist unklar ob und wann Flypop die Indien-Pläne aktivieren wird.

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Canarian Airways stellt Geschäftsbetrieb auf unbestimmte Zeit ein

Canarian Airways, zeitweise auch als Lattitude Hub aktiv, hat den Betrieb erneut „auf unbestimmte Zeit“ eingestellt. Gleichzeitig trennte man sich vom bisherigen Firmenchef Francisco Rodríguez.  In einer Erklärung betont man, dass das Projekt „nicht tot ist“. Es ist nicht das erste Mal, dass Canarian Airways bzw. Lattitude Hub in eine längere Pause geht. Das Unternehmen musste wiederholt – zum Teil nach nur wenigen Flügen – den Betrieb einstellen und ging später wieder mit geänderter Marke bzw. abgewandeltem Konzept an den Start. Erfolgreich war man aber offensichtlich nie. Hinter dem virtuellen Carrier stehen 14 Hoteliers, die überwiegend auf La Palma und Teneriffa tätig sind. Im Sommer des Vorjahres hatte man einige Flüge ab Teneriffa nach Madrid und Bilbao. Diese wurden rasch wieder eingestellt. Der Neustart war für den Herbst 2021 angekündigt, jedoch schob man diesen auf. Im Dezember 2021 und während der Weihnachtsferien gab es dann wieder ein paar Canarian-Airways-Flüge. Anschließend wurde mitgeteilt, dass man aufgrund der Omikron-Welle eine neuerliche Pause einlegt. Eigentlich wollte man im Juni 2022 wieder abheben und bis zu 120 Flüge pro Monat anbieten. Daraus wird nun nichts mehr, denn die Aktivitäten pausieren auf unbestimmte Zeit. Francisco Rodríguez, der erst im Januar 2022 Geschäftsführer wurde, und der virtuelle Carrier gehen mittlerweile getrennte Wege. Die wenigen Canarian-Airways-/Lattitude-Hub-Flüge, die bislang stattgefunden haben, wurden mit einem von One Airways gecharteten Airbus A319 durchgeführt. Dier trägt die Registrierung EC-NMO und war schon längere Zeit nicht mehr in der Luft.

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Wetlease: Air Malta mietet A320 von GetJet Airlines ein

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta holt sich ab 1. Juli 2022 Verstärkung von GetJet Airlines. Eine Maschine des Typs Airbus A320 wird bis voraussichtlich Oktober 2022 im Wetlease für den Carrier ab Luqa im Einsatz sein. „Dieses zusätzliche Flugzeug wird zusätzliche Dienste auf Märkten wie Madrid Barajas, Prag Václav Havel, Lyon St. Exupéry und Charterdienste nach Warschau Chopin ermöglichen“, so Chief Commercial Officer Roy Kinnear. Die angemietete Maschine soll auch unter anderem nach Berlin, Düsseldorf, Genf und Wien zum Einsatz kommen. Air Malta befindet sich vollständig im Eigentum der Republik Malta. Die Flotte besteht derzeit aus vier Airbus A320neo sowie drei A320ceo. Homebase des Carriers ist der Flughafen Luqa, der gleichzeitig der einzige Verkehrsflughafen der Inselrepublik ist.

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Baku: Silk Way West ordert zwei A350-Frachter

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines hat bei Airbus zwei Cargoflugzeuge des Typs Airbus A350F bestellt. Es handelt sich um den ersten Auftrag, den der europäische Flugzeugbauer aus dieser Region an Land ziehen konnte. Silk Way West Airlines sitzt in Baku und betreibt derzeit sieben Boeing 747-400F sowie fünf B747-8F. Teilweise least man die Flugzeuge direkt vom U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer. Daher gilt die Entscheidung für den A350F als strategisch bedeutsamer Schachzug für Airbus. „Wir freuen uns, den ersten, aber sicher nicht den letzten Vertrag mit Airbus zu unterzeichnen, der den Beginn einer, wie ich sicher bin, sehr fruchtbaren Partnerschaft auf unserem Weg zu künftigem Wachstum markiert. Unsere Gäste waren heute Zeugen eines entscheidenden Moments in der Geschichte von Silk Way West Airlines. Ich bin zuversichtlich, dass die Anschaffung dieser neuen Flugzeuge uns zum Erfolg führen wird. Die Unterzeichnung dieses Abkommens markiert einen neuen Meilenstein im Wachstum unseres Unternehmens. Es besteht kein Zweifel, dass diese Vereinbarung die führende Position des Unternehmens auf dem globalen Luftfrachtmarkt in den nächsten 15-20 Jahren stärken wird“, sagte Wolfgang Meier, Präsident von Silk Way West Airlines.

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Zimex Aviation flottet ATR72-Frachter ein

Das Luftfahrtunternehmen Zimex Aviation stockt die Flotte um einen Frachter des Typs ATR72-201F auf. Die Maschine wurde in der Schweiz als HB-AFN ins Luftfahrtregister eingetragen. Das Turbopropflugzeug war zuletzt bei Ohana, einer Tochter von Hawaiian Airlines, im Einsatz. Ursprünglich wurde die Maschine im Jahr 1994 an TransAsia Airways ausgeliefert. Nach der Konvertierung wechselte diese ATR72 erstmals in die Schweiz. Zwischen 2007 und 2016 war das Flugzeug bei Farnair bzw. ASL Airlines im Einsatz. Nach weiteren Diensten in Irland und den USA ging es im Juni 2022 zurück in die Schweiz und zwar zu Zimex Aviation. Der Deal wurde von Airstream International vermittelt. Das schweizerische Luftfahrtunternehmen hat den Frachter demnach gekauft.

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IAG ordert elf A320neo und drei A321neo

Die International Airlines Group zieht 14 Optionen für die Airbus A320-Reihe. Man wandelte Kaufrechte, die man im August 2013 abgeschlossen hat, in Festbestellungen um. Diese Order geschieht laut Mitteilung der IAG zusätzlich zur bereits im März 2022 gezogenen Option. Damals orderte die IAG sechs Airbus A320neo sowie zwei A321neo. Nun hat man elf A320neo und drei A321neo fix bestellt. Die Maschinen sollen in den Jahren 2024 und 2025 ausgeliefert werden und in erster Linie A320ceo ersetzen. Noch gab die IAG nicht bekannt bei welchen Konzernairlines die Neuzugänge zum Einsatz kommen werden. Erst kürzlich finalisierte die IAG eine Boeing 737-Max-Bestellung.

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Kärnten: Bundesheer-Helikopter im Assistenzeinsatz

Im Nachgang des schweren Unwetters führt das österreichische Bundesheer einen Assistenzeinsatz im Bundesland Kärnten durch. Dabei kommen unter anderem zwei Hubschrauber und rund 100 Soldaten zum Einsatz. Heftige Unwetter und massive Niederschläge haben, speziell in den Bezirken Villach und Villach-Land, für Vermurungen, Überschwemmungen und Chaos gesorgt. Viele Straßen sind unpassierbar. Auch Bäume wurden durch Windböen umgeworfen und Keller verschlammt. Seit den frühen Morgenstunden war ein Erkundungstrupp der Villacher Pioniere im Einsatz, um die Lage und das Ausmaß der entstandenen Schäden zu beurteilen.  Das erste Schadensausmaß hat ergeben, dass die Priorität zunächst beim Freimachen der Bundes- und Landesstraße im Gegendtal liegt, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation im Raum Treffen und Arriach weiter vorgehen zu können und auch in den Ortschaften die abgegangenen Muren zu beseitigen. Wie lange der Einsatz andauert, kann aus derzeitiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. „Die Situation für die betroffene Bevölkerung ist dramatisch. Unsere Pioniere sind seit den Morgenstunden im Einsatz und helfen mit Kraft und Technik, also mit Baggern, Hubschraubern und Schaufeln, um das Ausmaß der Schäden zu beseitigen. Insgesamt stehen 100 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach der Bevölkerung in diesen schweren Stunden zur Seite. Unser Bundesheer hilft dort wo es dringend gebraucht wird, darauf können sich die Österreicherinnen und Österreicher mit Sicherheit verlassen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Bodenpersonal: Verdi und Lufthansa nehmen heute Verhandlungen auf

Die Gewerkschaft Verdi und Vertreter von Lufthansa AG (Boden), Lufthansa Technik, Lufthansa Systems, Lufthansa Technik Logistik Dienstleistungen (LTLS), Lufthansa Cargo und der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) nehmen am heutigen Donnerstag Verhandlungen auf. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem 9,5 Prozent mehr Lohn. Mindestens will Verdi eine Gehaltserhöhung im Ausmaß von 350 Euro pro Monat erreichen. Die avisierte Laufzeit einer eventuellen Vereinbarung ist mit 12 Monaten vorgesehen. Zudem soll der Stundenlohn für die jeweiligen Beschäftigtengruppen mindestens 13 Euro betragen. Zurzeit gibt es bei der LTLS und der Lufthansa Cargo noch Stundenlöhne unter 12 Euro. Es gilt außerdem, auch nach der Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro, einen tariflichen Abstand zum Mindestlohn zu vereinbaren. „Die Beschäftigten sind insbesondere durch die Corona-Krise stark belastet, die Arbeitsverdichtung hat immer mehr zugenommen. Viele von ihnen haben wegen der Unsicherheiten und Überlastungen den Job verlassen, so dass die Aufgabendichte noch massiver geworden ist als sie es vor der Pandemie ohnehin schon war“, betont die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. Das alles habe zu der problematischen Situation auf den Flughäfen geführt, die jetzt zu beobachten und die wiederum durch die Beschäftigten zu bewältigen sei. „Diese Überlastung, die hohe Inflation und ein dreijähriger Lohnverzicht rechtfertigen deutliche Lohnsteigerungen.“ Auch kritisiert die Gewerkschafterin, dass Lufthansa während der Krise viele Mitarbeiter abgebaut hat. Die damalige Entscheidung habe dazu beitragen, dass man nun in vielen Bereichen akuten Personalmangel hat. Verdi habe stets davor gewarnt. Die Verhandlungen werden am Donnerstag, dem 30. Juni 2022, ab 16 Uhr im Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt am Main aufgenommen.

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