Amely Mizzi

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Amely Mizzi

European Sleeper: Nachtzug-Projekt in die Warteschleife geschickt

Auf unbestimmte Zeit befindet sich der vom Startup European Sleeper angekündigte Nachtzug zwischen Brüssel/Amsterdam und Prag über Berlin in der Warteschleife. Das Unternehmen wollte eigentlich im Sommer 2022 in Kooperation mit dem tschechischen Eisenbahnunternehmen Regiojet an den Start gehen. Der neue Nachtzug soll von Brüssel über Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam, Hannover, Berlin, Dresden, Bad Schandau, Decin und Usti nad Labem nach Prag führen. Da European Sleeper selbst kein Eisenbahnverkehrsunternehmen ist, kooperiert man mit dem tschechischen Bahn- und Busunternehmer Regiojet. Allerdings kann man das Angebot nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen. Der niederländische Anbieter teilte ohne Nennung eines neuen Starttermins mit, dass man im Sommer 2022 vorerst nicht starten wird. Auch der Verkauf von Fahrkarten wurde bereits eingestellt. Man nannte auch keine näheren Gründe warum das ambitionierte Nachtzugprojekt vorerst in der Warteschleife ist. Das operative Bahnunternehmen Regiojet wollte sich auch nicht näher äußern und verwies auf den Kunden European Sleeper, der sich schweigsam zeigte.

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Sommer 2023: Condor plant einige neue Ferienstrecken ab Deutschland

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat bereits mit den Planungen für den Sommerflugplan 2023 begonnen. Ab Deutschland beabsichtigt der Carrier auf der Kurz- und Mittelstrecke einige neue Routen aufzulegen und auf bestehenden Strecken die Frequenzen zu erhöhen. Neu soll es von München und Hamburg aus nach Malaga gehen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass von der Hansestadt aus voraussichtlich ab 1. April 2023 zweimal pro Woche geflogen werden soll. Ab dem bayerischen Airport will man die spanische Stadt ab 1. Mai 2023 dreimal wöchentlich bedienen. Ebenso neu ins Programm aufnehmen will Condor ab München die Ziele Jerez de la Frontera (ab 12. Mai 2023 dreimal pro Woche), Faro und Alicante (jeweils ab 13. Mai 2023 dreimal wöchentlich). Von Stuttgart aus soll es ab 4. Mai 2023 einmal wöchentlich nach Funchal gehen. Ab Düsseldorf will Condor neu nach Alicante (ab 12. Mai 2023 dreimal pro Woche) sowie Faro (ab 13. Mai 2023 dreimal wöchentlich) fliegen. Das zuletzt genannte Ziel soll auch ab Hamburg in selbiger Frequenz angeboten werden.  Den aktuellen Flugplandaten nach will Condor in der Sommerflugplanperiode 2023 ab München häufiger nach Hurghada, Funchal, Teneriffa Süd, Lanzarote, Las Palmas, Ibiza, Split und Kefalonia fliegen. Ab Frankfurt am Main will man die Destinationen Hurghada, Alicante und Faro häufiger ansteuern. Von Hamburg aus beabsichtigt die Ferienfluggesellschaft die Frequenzen nach Hurghada, Funchal und Rhodos zu erhöhen. Da bis zum Beginn des Sommerflugplans 2023 noch viel Zeit vergeht, ist damit zu rechnen, dass Condor noch einige Veränderungen und Justierungen vornehmen wird. Daher sind die jüngsten Flugplandaten noch

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Austro Control sieht sich für Sommer-Peak optimal vorbereitet

Die österreichische Flugsicherung Austro Control ist der Ansicht, dass man für den Sommer 2022 gut gerüstet ist. Bereits jetzt soll das Flugaufkommen schon nahe dem Vorkrisenniveau sein, wobei während der Hauptreisezeit mit einer gesteigerten Nutzung des österreichischen Luftraums gerechnet wird. Nach den Verkehrseinbrüchen in der Luftfahrt wegen der Corona-Pandemie geht es jetzt wieder deutlich aufwärts. Hat sich der Verkehr zu Jahresbeginn aufgrund der Omikron-Varianten noch schwächer entwickelt, nähert sich der Flugverkehr wieder dem Niveau von 2019. Im Überflug sind die Flugverkehrszahlen aus 2019 bereits erreicht und sollen laut Prognosen im Sommer sogar überschritten werden. Erwartet werden für den österreichischen Luftraum dann über 3.500 Flugbewegungen pro Tag, aktuell sind es etwa 3.000. Für den Flughafen Wien liegt das Verkehrsniveau mit rund 650 Starts und Landungen pro Tag derzeit bei und 80% und soll über den Sommer auf rund 90% im Vergleich zu 2019 steigen. Die ACG betont, dass man während der Krise die Zeit genutzt habe, um die Lotsen fortzubilden und auf die Bewältigung eines wieder höheren Verkehrsaufkommens vorzubereiten. Aufgrund der geringen Frequenz im Live-Verkehr wurde das verstärkt durch Trainings im Simulator sichergestellt. Weiters teilte die Austro Control mit, dass man während der verkehrsarmen Zeit die Ausbildung fortgesetzt und den Personalstand erhöht habe. Dadurch will man im Sommer 2022 in der Lage sein den Luftraum optimal kontrollieren zu können. Im Rahmen eines Bewerbertags, der am 11. Juni 2022 durchgeführt wird, sucht man wieder Maturanten, die sich für den Beruf des Fluglotsen interessieren. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im

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Ab Zürich und Genf: Swiss führt Business-Pre-Order-Menüs ein

Die Lufthansa-Tochter Swiss ermöglicht auf der Langstrecken den Business-Class-Passagieren, dass diese bereits vor dem Abflug ihre gewünschte Mahlzeit auswählen können. Die kostenfreie Vorbestellung kann bis zu 36 Stunden vorher online erfolgen. Vorläufig wird dieses Service nur auf Langstreckenverbindungen ab der Schweiz angeboten. Im Rahmen des Pre-Orders stehen nach Angaben der Fluggesellschaften vier weitere Mahlzeiten zur Auswahl. Das Luftfahrtunternehmen will mit diesem Service, der ab Zürich bereits zur Verfügung steht und ab 1. Juni 2022 auch ab Genf eingeführt werden soll, die Auswahl für Business-Class-Passagiere erweitern. Innerhalb der Lufthansa Group ist man der erste Carrier, der dieses Service einführt. Es ist davon auszugehen, dass man in Frankfurt, Wien und Brüssel die Resonanz beobachten wird und gegebenenfalls nachziehen wird. Swiss-Passagiere in allen Reiseklassen haben je nach Flug unverändert die Möglichkeit, eine Spezialmahlzeit wie beispielsweise koschere oder glutenfreie Gerichte entweder direkt bei der Buchung oder anschließend über das Service Center kostenfrei vorzubestellen.

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Mit FlyEgypt: FTI legt wieder Marsa-Alam-Charter ab Wien auf

Im Auftrag des Reiseveranstalters FTI führt die Fluggesellschaft Fly Egypt ab 4. Juni 2022 saisonale Charterflüge von Wien nach Marsa Alam v.v. durch. Diese sollen vorerst bis zum 29. Oktober 2022 angeboten werden, wobei eine Verlängerung vorstellbar ist, da traditionell Ziele in Ägypten in der Wintersaison gefragt sind. Laut FTI sollen die Charterflüge jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. Eigenen Angaben nach hat man sich für die Durchführung am sechsten Wochentag entschieden, da dieser bei Passagieren für den Urlaubsantritt besonders beliebt sein soll. Die Nachfrage nach Pauschalreisen soll zuletzt so hoch gewesen sein, dass sich FTI dazu entschlossen hat wieder Vollcharter-Flüge ab Wien-Schwechat aufzulegen. FlyEgypt ist eine Charterfluggesellschaft mit Sitz in Kairo. Das Unternehmen wurde im Jahr 2014 gegründet. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Boeing 737-700 und sechs B737-800. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge beträgt 14,6 Jahre.

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Corendon vor Ausbau der Wetlease-Zusammenarbeit mit Malta MedAir

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir fliegt seit einigen Wochen mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MMO trägt, im Auftrag der türkischen Corendon Airlines. Das Flugzeug ist bis voraussichtlich Ende Oktober 2022 in Antalya stationiert. Das Geschäft wurde durch die persönliche Intervention von Kapitän Gaston Debono, dem Flugbetriebsleiter von Corendon Airlines Europe, ermöglicht. Sollte sich die Leistung des maltesischen Wetlease-Anbieters  als zufriedenstellend erweisen, ist nach zuverlässigen Informationen von MAviO News geplant, die Anzahl der Flugzeuge, die von Corendon Airlines auf ACMI-Basis übernommen werden, zu erhöhen. Derzeit sind für den türkischen Konzern und seine Airline-Ableger insgesamt 24 Wetlease-Flugzeuge im Einsatz. Malta MedAir betreibt weiters zwei Airbus A320 im Charter für Medsky. Das Unternehmen hat insgesamt drei Airbus A320neo bestellt, die nach und eingeflottet werden sollen. Linienflüge auf eigene Rechnung bietet man immer wieder an.

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Veganista und The LaLa eröffnen am Flughafen Wien

Im Terminal 2 des Flughafens Wien-Schwechat eröffnete kürzlich Österreichs erstes kombiniertes Veganista & The LaLa Take-Away Restaurant auf einer Fläche von 60 Quadratmetern. Angeboten werden unter anderem vegane Speisen und Eis. Die gastronomische Einrichtung wird von den Schwestern Cecilia Havmöller und Susanna Paller betrieben. Eigenen Angaben nach haben diese sich mit ihrem Veganista & The LaLa Restaurant den Traum der Fusion der beiden Marken erfüllt.  „Wir erweitern das Angebot an heimischen Top-Marken am Flughafen Wien: Die Local-Heroes Cecilia Havmöller und Susanna Paller sind ab sofort mit einem Veganista/The LaLa Shop im Terminal 2 vertreten. Das Angebot an frischen veganen, koscher und halal Speisen passt perfekt an einen internationalen Ort wie den Flughafen. Rechtzeitig vor dem Sommer zieht damit auch ein veganer Eissalon auf dem Wiener Airport ein“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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1. FC Nürnberg hat eigenes „Club-Gate“ bekommen

Der Flughafen Nürnberg hat ein Gate samt Fluggastbrücke im Design des Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg gestaltet. Am Mittwoch wurde dies von der Airport-Geschäftsleitern und Vertretern des Sportvereins offiziell eröffnet. Bereits seit etwa zwei Jahren ist die Fluggesellschaft Corendon mit einer Boeing 737-800, die für den 1. FCN wirbt, in der Luft. Nun zieht der Airport nach und widmet dem Bundesligisten ein eigenes Gate. Dieter Hecking, Vorstand Sport beim 1. FC Nürnberg, Niels Rossow, Kaufmännischer Vorstand beim 1. FC Nürnberg, und Flughafengeschäftsführer Michael Hupe eröffneten im Wartebereich des Terminals das „Club-Gate“ am Schalter A19 und spielten sich gegenseitig die Bälle zu. Clubfans können künftig in einem exklusiv im Club-Markenauftritt gestalteten Gate-Bereich im Warteraum u. a. auf einer originalen Trainerbank auf ihren Abflug warten. Die Fluggastbrücke am Gate A19 wurde innen aufwändig mit Club-Motiven gestaltet: Abfliegende und ankommende Fluggäste werden begrüßt. Beim Passieren der Brücke lässt sich die Vereinsgeschichte und das vielfältige Engagement des Club nachvollziehen. Im Gegenzug erhält der Airport Werbe- und Hospitality-Leistungen im Max-Morlock-Stadion und tritt verstärkt bei den Club-Heimspielen in Erscheinung. „Der 1. FC Nürnberg und der Albrecht Dürer Airport Nürnberg sind jeweils auf ihrem Gebiet bekannte Marken aus der Metropolregion Nürnberg – beide mit vielen Fans. Umso erfreulicher ist es, dass wir nun in die Verlängerung unserer seit Jahren bewährten Kooperation gehen und uns weiterhin die Bälle zuspielen können“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe, der dem Club die Daumen für die nächste Spielzeit drückt.

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Stansted: Lauda-Europe-Flugbegleiter nach Saufgelage in der Galley verhaftet

Ein Flugbegleiter von Lauda Europe wurde am vergangenen Mittwoch nach einem im Auftrag von Ryanair durchgeführten Flug von Rzeszow nach London-Stansted verhaftet. Der Steward wird beschuldigt, dass er sich während der Flugreise an der Bordbar bedient hat und unter anderem Wein und Whisky getrunken haben soll. Laut lokalen Medienberichten soll der Lauda-Europe-Mitarbeiter den Alkohol gar mit einem Passagier geteilt haben und sich in obszönen Szenen fotografieren haben lassen. Selbstredend wurden die Fotos auch noch im Internet gepostet. Andere Fluggäste sowie seine Flugbegleiter-Kollegen haben den verantwortlichen Kapitän informiert, der zweckmäßige Maßnahmen eingeleitet hat. Nach der Landung in Stansted wurde der Mann von der Exekutive abgeführt und muss sich laut Mitteilung der Polizei am 8. Juni 2022 vor dem zuständigen Regionalgericht verantworten. Vorgeworfen wird im ein schwerer Eingriff in die Luftsicherheit, denn für fliegendes Personal gilt absolutes Alkoholverbot. Zwar gilt für das ehemalige Besatzungsmitglied – Lauda Europe hat dem Mann die fristlose Entlassung ausgesprochen – die Unschuldsvermutung, jedoch lieferte er in Form der Fotos zweckmäßige Beweismittel gleich selbst. Auch bestätigen Augenzeugen – Passagiere und andere Flugbegleiter – den Vorfall. Ryanair und der Tochtergesellschaft Lauda Europe, die am Flughafen London-Stansted eine Basis unterhält, ist dieser Alkohol-Missbrauch denkbar unangenehm. Daher zögerte man auch nicht lange und sprach dem Steward noch am gleichen Tag die fristlose Entlassung aus. Auch wird auf die konzerninternen Vorschriften verwiesen: Fliegendem Personal ist es strikt untersagt innerhalb von acht Stunden vor dem Dienst auch nur einen Tropfen Alkohol zu trinken. Wer das missachtet und erwischt wird, ist den Arbeitsplatz los.

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Zürich: Chair nimmt Teneriffa und Gran Canaria auf

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair hat die Aufnahme zweier neuer Strecken ab Zürich-Kloten angekündigt. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 will man Teneriffa (Süd) und Las Palmas je zweimal pro Woche ansteuern. Das zuletzt genannte Ziel will Chair Airlines ab 30. Oktober 2022 bedienen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden. Nach Teneriffa (Süd) geht es ab dem 2. November 2022 jeweils Mittwochs und Samstags. Chair Airlines ist die einzige Fluggesellschaft aus dem Germania-Konzern, die den Kollaps überlebt hat. Das Unternehmen wurde damals von den Eigentümern des Reisebüros Air Prishtina übernommen. Kurze Zeit später ist die polnische Charterfluggesellschaft mit einer 49-prozentigen Minderheitsbeteiligung eingestiegen. Erst dieser Tage wurde bekanntgegeben, dass die Flotte um zwei Airbus A320 aufgestockt werden soll.

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