Amely Mizzi

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Amely Mizzi

FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Deutschland: Branchenverband BARIG lehnt Verschärfung der Maskenpflicht ab

In Deutschland hegt sich in der Luftfahrtbranche zunehmender Widerstand gegen die noch immer praktizierte und gar zur Verschärfung anstehende Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen. Das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) fordert die Abschaffung. Der Beschluss des Bundeskabinetts sieht vor, dass künftig in Flugzeugen, die von/nach Deutschland verkehren sowie in Fernzügen FFP2-Masken getragen werden müssen. Damit geht die Bundesrepublik einen einsamen Sonderweg, denn in Europa haben nahezu alle Staaten die Maskenpflicht abgeschafft. Lufthansa läuft mittlerweile Sturm dagegen und sieht sogar Wettbewerbsnachteile. Der Branchenverband BARIG sieht das Vorhaben von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kritisch. Generalsekretär Michael Hoppe erklärt unter anderem: „Der Plan der Bundesregierung ist für uns nicht nachvollziehbar. Es gibt keine epidemiologische Grundlage für einen solchen Schritt. Wie appellieren an Bundestag und Bundesrat, den Gesetzesvorschlag nachzubessern“. Auch verweist der Funktionär darauf, dass Deutschland einen einsamen Sonderweg gehen würde und es bereits seit mehreren Monaten an deutschen Airports keine Maskenpflicht mehr gibt. „Es ist daher vollkommen unstimmig, dass Fluggäste, sobald sie ein Flugzeug von oder nach Deutschland betreten, zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet sind. Der Luftverkehrsstandort Deutschland würde durch eine solche, unbegründet scharfe Regulierung im internationalen Wettbewerb erheblich benachteiligt“, so der Verband. Eine Verschärfung der Maskenpflicht im Luftverkehr ist auch vor dem Hintergrund unangemessen, dass im Flugzeug nur ein sehr geringes Infektionsrisiko besteht. Dies hat sich die letzten zwei Jahre eindrucksvoll gezeigt und ist auch wissenschaftlich belegt. Leistungsstarke HEPA-Filter und ein regelmäßiger kompletter Luftaustausch in der Kabine tragen erheblich dazu bei. So hatten auch schon im Mai 2022 das Europäische Zentrum für

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Flughafen Wien: 30 Jugendliche haben Lehre angefangen

Am Flughafen Wien-Schwechat haben am 1. September 2022 insgesamt 30 junge Menschen ihre Lehre angefangen. Der Airport hat eigenen Angaben nach die Anzahl der Lehrstellen nahezu verdoppelt und bildet derzeit 73 Lehrlinge aus. Die jungen Menschen sind in den Bereichen Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich beschäftigt. In den technischen Berufen haben heuer acht junge Damen ihre Ausbildung am Flughafen Wien angefangen. „Wir bilden bereits heute die Fachkräfte von morgen aus: Gebäudesysteme werden immer komplexer und dafür braucht es gut ausgebildete Experten. Berufe wie Elektro- und Gebäudetechnik und Lüftungs- und Heizungstechnik sind daher besonders zukunftsträchtige Berufsbilder. Mit der fundierten Fachausbildung und den zahlreichen Zusatzqualifikationen, die wir am Flughafen Wien im Rahmen der Lehrausbildung vermitteln, ist eine Lehre am Airport die perfekte Voraussetzung, um erfolgreich ins Berufsleben durchzustarten“, freuen sich die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, über die 30 neuen Lehrlinge. Im Rahmen der Lehrlingsausbildung am Wiener Airport erfahren die Jugendlichen nicht nur alles über den Flughafen, sondern erhalten eine umfangreiche Fachausbildung mit einem fixen Ausbildungstag pro Woche, an dem individuell auf die fachlichen Bedürfnisse des jeweiligen Berufsfeld eingegangen wird. Mögliche Lehrberufe am Airport sind Elektro- und Gebäudetechniker, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie auch im IT-Bereich. Den jungen Menschen vermittelt der Flughafen dabei auch Zusatzqualifikationen: So stehen regelmäßige Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, Englischkurse oder Mathematik-Coaching am Programm. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Lehre mit Matura abzuschließen. Ein besonderes Highlight ist ein Austauschprogramm

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Klagenfurt: Lilihill begrüßt Einigung mit Stadt und Land Kärnten

Am Flughafen Klagenfurt konnte im Rahmen einer Verhandlungsrunde, an der Vertreter von Lilihill, Stadt Klagenfurt und Land Kärnten teilgenommen haben, ein Kompromiss erzielt werden. Mit diesem sollen die seit einiger Zeit öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten beigelegt werden. Die Einigung beinhaltet auch, dass die umstrittene Verpachtung von Flughafengrundstücken an Lilihill-Konzernschwestern nicht vollzogen wird. Damit sollte auch die Klage, die von Gesellschafter KBV eingebracht wurde, hinfällig sein. Der private Mehrheitseigentümer vertritt in einer Medienmitteilung die Ansicht, dass man den Minderheitsgesellschaftern entgegengekommen ist. Ein „Zehn-Punkte-Übereinkommen für die Zukunft des Flughafens Klagenfurt“ wurde erstellt. Die Details sollen im Rahmen weiterer Gespräche bis zum 30. September 2022 finalisiert werden. „Lilihill wird sich auf Punkt und Beistrich an die Vereinbarungen halten und setzt dies auch bei allen Verhandlungspartnern voraus. Die Zeit von Blockaden, taktischen und medialen Spielchen muss endgültig der Vergangenheit angehören und ein neues Kapitel professioneller Zusammenarbeit und konstruktiven Miteinanders aufgeschlagen werden“, so die Unternehmensgruppe rund um Franz Orasch in einer Medienerklärung. „Im 10-Punkte-Übereinkommen ist klar festgelegt, wie und in welche Richtung sich der Airport Klagenfurt entwickeln wird. Darin finden sich etwa das Angebot einer internationalen Hub-Anbindung, die verpflichtende Modernisierung und Erweiterung des Flughafens sowie die Vergabe von Baurechten zur Realisierung der Aviation City und somit für klar definierte Projektzwecke. Der zuletzt vieldiskutierte Pachtvertrag wird nach Vorlage der finalen Vereinbarungen Zug um Zug aufgelöst, wodurch auch die zuletzt dagegen eingebrachte Klage gegenstandslos wird. Lilihill erachtet das Gesprächsergebnis mit Stadt Klagenfurt und Land Kärnten als echte Wende im Interesse des Flughafens, der Stadt Klagenfurt und des Wirtschaftsstandortes

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Airpower: ÖAMTC rechnet mit Parkplatzmangel

Im österreichischen Zeltweg geht heuer wieder die Luftfahrtschau Airpower über die Bühne. Die Veranstalter rechnen mit äußerst hohem Interesse. In diesem Jahr hat man beispielsweise mit einem militärischen Muster aus China auch den einen oder anderen „Exoten“ zu bieten. Da der Veranstaltungsort in der Steiermark mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mühsam erreichbar ist, rechnet der ÖAMTC damit, dass viele Besucher mit dem eigenen Auto anreisen werden. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass zeitgleich starker Rückreiseverkehr stattfindet, weil in Teilen Österreichs, Deutschlands und der Niederlande die Sommerferien 2022 enden, könnte es hinsichtlich der Airpower auf den Straßen eng werden. Hauptbelastet wird nach der Einschätzung des ÖAMTC im Reiseverkehr auch an diesem Wochenende wieder die Achse Karawankentunnel – Villach – Salzburg – München sein. Staus sind hier auf der A11 vor dem Karawankentunnel, der Tauern Autobahn (A10) abschnittsweise im Bereich Flachau – Werfen und beim Autobahndreieck Salzburg und der West Autobahn (A1) vor dem Walserberg sowie in Bayern abschnittsweise auf der A8 zwischen Salzburg und München zu erwarten. Wegen der Airpower in Zeltweg ist am Freitag und Samstag auch auf der Murtal Schnellstraße (S36) mit Verzögerungen zu rechnen. In Oberösterreich kann es vor Baustellen auf der A9 bei St. Pankraz und der A8 bei Ort im Innkreis sowie wegen Kontrollen vor der Grenze bei Suben Wartezeiten geben. Durch das Ende der Ferien in Ostösterreich ist auch in Niederösterreich auf den Hauptverbindungen Richtung Wien wie West Autobahn (A1), Südautobahn (A2) und Ost Autobahn (A4) abschnittsweise mit Kolonnen und Verzögerungen zu rechnen. Wartezeiten wird es immer

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Keflavik: Play schiebt A321LR/XLR-Projekt auf die lange Bank

Die isländische Billigfluggesellschaft Play kann sich vorstellen in Zukunft auch mit A321LR/A321XLR zu fliegen. Allerdings hat man kurzfristige Pläne zur EInflottung zurückgestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte das Muster laut Firmenchef Birgir Jónsson aber interessant werden. „Es ist ein sehr, sehr interessantes Flugzeug, weil es den Vorteil eines Großraumflugzeugs bietet. Man hat die Reichweite, aber das Kostenprofil ist völlig anders. Es könnte also tatsächlich perfekt für unser Geschäftsmodell sein“, so Jónsson gegenüber dem englischsprachigen Portal Simple Flying. Die ursprüngliche Planung sah vor, dass heuer ein Airbus A321LR eingeflottet wird. Dieser sollte zwischen Keflavik und Orlando eingesetzt werden. Allerdings hat man das Vorhaben unter Verweis auf die momentan hohen Treibstoffpreise auf die lange Bank geschoben. Stattdessen flottete man einen Airbus A320neo, der ursprünglich für die russische Smartavia bestimmt war, ein. Dennoch sind sowohl die Einflottung von A321LR/XLR sowie die Aufnahme der Orlando-Verbindung nicht endgültig vom Tisch. Aus der Sicht von Play hat man dies lediglich auf unbestimmte Zeit verschoben. Jónsson betont gegenüber Simple Flying, dass man „keine fixen Pläne“ hat „A321LR oder gar A321XLR eingeflotten“. Er fügte hinzu: „Wir beobachten die Entwicklung sehr genau, denn die geografische Lage Islands insbesondere, wenn man die XLR in Betracht zieht, kann einige sehr interessante Möglichkeiten eröffnen“. Man will sich erst um das Jahr 2025 mit der LR/XLR-Thematik befassen und dann die entsprechenden Entscheidungen treffen. Bis dahin soll die Flotte auf 15 Airbus A320neo/A321neo erweitert werden. Diese Anzahl von Flugzeugen hält man für die so genannte kritische Größe, ob von/nach Keflavik gewinnbringend operieren zu können.

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Wien: Wizz Air schickt Catania und Kukes in die Winterpause

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird die Destination Catania in der bevorstehenden Winterflugplanperiode 2022/23 nicht ab Wien-Schwechat anbieten. In der Vergangenheit wurde dieses Ziel, abgesehen von coronabedingten Pausen, ganzjährig angeboten. Eingestellt wird die Nonstopverbindung zwischen Wien und Sizilien aber nicht. Wizz Air will die Strecke mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 reaktivieren. Dies hat zur Folge, dass dem aktuellen Stand der Dinge nach zwischen am 25. Oktober 2022 der letzte Flug vor der „Winterpause“ durchgeführt wird. Die Wiederaufnahme ist für den 27. März 2023 angekündigt. Ähnlich verhält es sich bei der albanischen Destination Kukes. Diese war ursprünglich als ganzjährige Route angekündigt, jedoch wird Wizz Air diese im Winterflugplan 2022/23 nicht bedienen. Der vorerst letzte Flug ist am 27. Oktober 2022 geplant. Die Wiederaufnahme soll am 30. März 2023 erfolgen. Auf beiden Strecken sollen die Frequenzen im Sommerflugplan 2022/23 unverändert bleiben.

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Südrussland: Zivilluftfahrtbehörde gibt Korridor nach Sotschi und in die Türkei frei

Russlands Fluggesellschaften haben darauf gedrängt, dass die seit dem Einmarsch in die Ukraine praktizierte Luftraumsperre über Südrussland zumindest teilweise aufgehoben wird. Anfang der Woche fand ein Treffen mit der Luftfahrtbehörde statt. Diese hat dem Ansinnen nachgegeben. Bislang mussten russische Carrier Südrussland zum Teil großräumig über den kasachischen Luftraum umfliegen, um nach Sotschi und in die Türkei zu gelangen. Die Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation hat nun spezielle Korridore freigegeben, die den Fluggesellschaften ermöglichen soll, dass die Türkei sowie die Metropole am Schwarzen Meer schneller erreicht werden kann. Je nach Destination soll sich die Flugzeit um bis zu 30 Minuten verkürzen. Für die russischen Carrier bedeutet das große finanzielle Einsparungen, denn es wird pro Flug weniger Kerosin verbrannt. Der offene Korridor ist etwa zehn Kilometer breit und für bis zu 15 zivile Maschinen pro Stunde freigegeben. Die zehn geschlossenen Flughäfen in der Region bleiben aber weiterhin für zivile Zwecke geschlossen. Davon ausgenommen ist Sotschi, das von der Aeroflot Group als Mini-Hub genutzt wird.

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Eurowings: Vereinigung-Cockpit-Mitglieder stimmen für Streiks

Auch bei Eurowings erhöht die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit den Druck auf die Geschäftsführung, denn in der Urabstimmung entschieden sich 97,7 Prozent der Mitglieder für mögliche Streiks. Laut VC sollen 90 Prozent der für Eurowings fliegenden Mitglieder an der Abstimmung teilgenommen haben. Das erforderliche Quorum wurde damit deutlich überschritten. Bei den Forderungen der Flugzeugführer geht es schwerpunktmäßig um die dringend benötigte Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter was z.B. die maximal Flugdienstzeit sowie Ruhezeiten angeht. „Wir wollen Arbeitszeiten, die ein Mindestmaß an Planbarkeit für eine Familienleben ermöglichen. Wir sehen in bei Eurowings wie in allen Flugbetrieben das immer stärkere Hochfahren der Arbeitsbelastung an das gerade noch zulässige Maximum. Das Maximum muss aber als solches gesehen werden, nicht den dauerhaften fliegerischen Alltag darstellen. Hinzu kommt, dass sich viele Pilotinnen und Piloten am Anfang ihrer fliegerischen Laufbahn befinden, gleichzeitig aber in der Lebensphase von Familiengründung und Kindern stehen. Den Ruf nach planbaren Arbeitszeiten vernehmen wir in diesem Flugbetrieb daher besonders stark. Um es deutlich zu sagen: Das Ergebnis der Urabstimmung ist kein Streikbeschluss! Es ist das verschärfte Signal, quasi die gelbe Karte an Eurowings. Es reicht nicht, am Verhandlungstisch zu sitzen – man muss auch Lösungswillen mitbringen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC.

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Georgien: Wizz Air verlegt temporär von Kutaisi nach Tiflis

Aufgrund von Wartungs- und Sanierungsarbeiten kann der georgische Flughafen Kutaisi zwischen 10. und 24. Oktober 2022 nicht angesteuert werden. Der Billigflieger Wizz Air bietet zahlreiche Strecken zu diesem Airport an. Temporär werden die Fluggesellschaften der Wizz Air Group in die Hauptstadt Tiflis ausweichen. Derzeit ist vorgesehen, dass sämtliche Kutaisi-Routen zwischen 10. und 24. Oktober 2022 von/nach Tiflis angeboten werden. Anschließend sollen diese wieder nach Kutaisi verlagert werden. Betroffen sind die Routen ab folgenden Städten: Athen, Barcelona, Berlin, Budapest, Dortmund, Danzig, Kattowitz, Krakau, Larnaka, Memmingen, Mailand-Malpensa, Paris-Beauvais, Prag, Piga, Rom-Fiumicino, Tallin, Thessaloniki, Wien, Vilnius, Warschau-Chopin, Wroclaw und Abu Dhabi.

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Air Baltic nimmt wieder Kurs auf Salzburg

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird im Winterflugplan 2022/23 wieder Nonstop-Flüge zwischen Riga und Salzburg anbieten. Diese richten sich primär an Wintersportler, die ihren Urlaub im Einzugsgebiet des zweitgrößten Flughafens Österreichs verbringen wollen. Bereits seit vielen Jahren bietet Air Baltic während der Wintermonate Flüge zwischen den beiden Städten an. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese in den letzten beiden Winterperioden teilweise vollständig zum Erliegen gekommen. Ein weiteres Ziel, das sich primär an Wintersportler richtet, ist Verona. Auch dieses bietet Air Baltic im Winter 2022/23 ab Riga an. Derzeit ist vorgesehen, dass die Salzburg-Flüge ab 17. Dezember 2022 durchgeführt werden sollen. Als Maschinentyp sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A220-300 eingesetzt werden. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen. Vorerst ist die saisonale Route bis 18. März 2023 befristet. Je nach Nachfrage und Schneelage besteht die Option auf Verlängerung.

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