Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Aeroflot stellt fast alle Flüge ins Ausland ein

Nach S7 Airlines und Smartavia wird auch die staatliche Aeroflot sämtliche internationalen Flüge einstellen. Davon ausgenommen sind lediglich die Verbindungen nach Weißrussland. Dahinter steckt wohl in erster Linie, dass man besorgt ist, dass aus dem Westen geleastes Fluggerät an die Kette gelegt werden könnte. Aeroflot wird den internationalen Flugbetrieb – exklusive Belarus – mit Wirksamkeit zum 8. März 2022 einstellen. Momentan ist man damit konfrontiert, dass aufgrund der Sanktionen immer mehr Leasinggeber ihre Maschinen zurückfordern. Es besteht die akute Gefahr, dass diese in Staaten, die man noch anfliegen darf, eingezogen werden könnte. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die russische Zivilluftfahrtbehörde die Empfehlung herausgegeben hat, dass ins Ausland nur Fluggerät aus russischer bzw. sowjetischer Produktion eingesetzt werden sollte. Allerdings können das manche Fluggesellschaften gar nicht, denn viele haben nur westliches Gerät in der Flotte. Die Ersatzteilversorgung dürfte auch problematisch werden, denn mittlerweile haben alle namhaften Hersteller angekündigt, dass nicht mehr in die Russische Föderation geliefert wird. Die russische Regierung versucht Gegenmaßnahmen zu setzen, um das Einziehen der Flugzeuge verhindern zu können. Allerdings dürfte dies nur innerhalb Russlands eine Wirkung haben, denn eine Verstaatlichung, sprich Enteignung der Lessoren, wird wohl kaum außerhalb des größten Staats der Welt anerkannt werden. Auch löst sich so die Wartungs- und Ersatzteilproblematik nicht.

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Stuttgart: Hilfsgüter mit Antonow An-32P in die Ukraine geflogen

Am Flughafen Stuttgart-Echterdingen haben am Freitag drei Frachtflugzeuge des Typs Antonow An-32P Hilfsgüter für die Ukraine abgeholt. Es handelt sich um dringend benötigtes Material für Feuerwehren und den Katastrophenschutz. Organisiert wurde die Aktion von der Feuerwehr Fellbach (Landkreis Waiblingen), die in einer landesweiten Aktion Hilfsgüter aus ganz Baden-Württemberg beschafft hatte. Verladen wurden unter anderem Pumpen, Starkstromgeneratoren und ein Löschroboter für Spezialeinsätze und andere Materialien zur Brandbekämpfung und Personenrettung. „Das ist ein großartiges, solidarisches Engagement. Das zeigt, dass wir an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.“ Um die Aktion zu unterstützen hat der Flughafen in Abstimmung mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium die sonst üblichen Lande- und Abfertigungsentgelte erlassen“, so Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

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Spohr: Neugründung wird „eine Art zweite Cityline“

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr will eine Art „Cityline-Klon“ für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Frankfurt am Main und München gründen. Im Rahmen der Pressekonferenz rund um die Jahreszahlen äußerte er sich näher zum Vorhaben. Spohr erklärte unter anderem, dass die Neugründung im Frühjahr 2022 mit rund 40 Flugzeugen an den Start gehen soll. Der „Cityline-Klon“ soll etwa 250 Kapitäne, die vormals für Germanwings geflogen sind, beschäftigen. Er schließt aber explizit aus, dass dies dazu führen wird, dass Lufthansa selbst nur noch Langstreckenflüge bedienen wird. Spohr betonte ausdrücklich, dass die Mainline auch weiterhin auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegen wird. Interessant ist die Begründung warum man nach Eurowings Discover abermals einen neuen Flugbetrieb gründet. Dies schiebt man regelrecht den Gewerkschaften in die Schuhe, denn beispielsweise mit der Vereinigung Cockpit habe man keine Einigung erzielen können. Das Segment würde unter starkem Kostendruck stehen. Und dann meinte Spohr auch, dass die Scope-Klausel, die mit der VC vereinbart wurde, dazu führt, dass Cityline ab 2026 keine Flugzeuge mit mehr als 76 Sitzen betreiben darf. Man wolle den Beschäftigten eine Perspektive bieten. Mit anderen Worten: Es ist unklar wie es um die Zukunft der Lufthansa Cityline steht, jedoch dient diese nun als Plattform für Airbus A321P2F-Frachtflüge. Somit besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass sich diese Tochtergesellschaft in Zukunft stärker in Richtung Cargo bewegen wird. Maschinen mit weniger als 76 Sitzplätzen gelten mittlerweile als unwirtschaftlich. Hinsichtlich der Bezahlung bei der Neugründung kommt erneut Cityline ins Spiel, denn Spohr will die Tarifverträge dieser Gesellschaft zur Anwendung bringen. Davon ausgenommen

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Finnair: Japan-Flüge dauern künftig 13 Stunden

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 9. März 2022 die Nonstop-Flüge zwischen Helsinki und Tokio-Narita reaktivieren. Aufgrund der Tatsache, dass man den russischen Luftraum umfliegen muss, verlängert sich die Flugzeit auf etwa 13 Stunden. „Japan ist einer unserer wichtigsten Märkte, und wir wollen auch in dieser Situation weiterhin sichere und zuverlässige Verbindungen zwischen Helsinki und Tokio anbieten“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Japan ist auch ein wichtiger Frachtmarkt, und Luftverbindungen sind notwendig, um die Fracht in Bewegung zu halten.“ Finnair fliegt viermal wöchentlich, dienstags, donnerstags, freitags und samstags, um 17.30 Uhr Ortszeit von Helsinki nach Tokio-Narita. Diese Route wird mittwochs, freitags, samstags und sonntags mit Abflug um 22.40 Uhr Ortszeit bedient. Zu Beginn dieser Woche hat Finnair ihre Flüge nach China, Japan und Südkorea bis zum 6. März 2022 gestrichen. Finnair fliegt weiterhin nach Bangkok, Delhi, Phuket und Singapur, allerdings mit einer längeren Route, die den russischen Luftraum umgeht. Finnair fliegt nach Bangkok und Phuket zusätzlich zu Helsinki auch von Stockholm Arlanda aus. „Wir prüfen weiterhin mögliche alternative Streckenführungen für unsere Flüge nach China und Südkorea und werden darüber informieren, sobald die Pläne fertiggestellt sind“, so Orvér.

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Luftraumsperren: Finnair muss Personal vom Dienst freistellen

Die Fluggesellschaft Finnair muss aufgrund des Umstands, dass man den russischen Luftraum nicht mehr nutzen darf, auch Personal in Zwangsurlaub schicken. Man hat entsprechende Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass man temporär weniger Piloten und Flugbegleiter benötigen wird. Da Finnair in Richtung Asien lange Umwege fliegen muss, stellt man einige Ziele temporär ein. Man sieht sich nicht in der Lage diese Routen wettbewerbsfähig bedienen zu können. Die Folge daraus ist, dass man weniger Personal braucht. Derzeit geht man davon aus, dass zwischen 90 und 200 Piloten sowie 150 bis 450 Flugbegleiter vorerst „überflüssig“ sind. Man will aber zunächst keinen Stellenabbau durchführen, sondern verhandelt mit den Gewerkschaften darüber, dass diese für rund drei Monate freigestellt bzw. auf Urlaub geschickt werden. Es ist allerdings nicht absehbar wie lange die komplizierte Situation, die der kriegerische Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine hervorgerufen hat, andauern wird. In Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern will man nun einen Krisenplan für das Finnair-Personal auf die Beide stellen. Derzeit scheint es so als wäre keine andere europäische Airline so stark von den Auswirkungen betroffen.

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Karlsruhe/Baden-Baden mit umfangreichem Sommerangebot

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines wird ab dem 4. Juni 2022 im Auftrag des Reiseveranstalters Tui zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Heraklion fliegen. Derzeit sind zwei wöchentliche Charterflüge geplant. Ab 8. Juni 2022 wird der Carrier – ebenfalls für Tui – einmal pro Woche das Ziel Rhodos ansteuern. Ebenfalls neu ab Karlsruhe/Baden-Baden: Kukes, das ab 1. Juni 2022 von Wizz Air an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag mit A320 bedient werden soll. Das touristische Programm am FKB wächst weiter. So haben Ryanair und Eurowings ihre Kapazitäten nach Palma de Mallorca bereits deutlich erhöht und ergänzen die Flüge der Corendon Airlines nach Griechenland, Ägypten und in die Türkei. „Dass so kurz nach Beginn der Hauptbuchungszeit bereits weitere Verbindungen aufgelegt werden, spricht für die anhaltend hohe Nachfrage nach Sommerreisen und deckt sich mit dem, was wir von unseren Partnern aus den verschiedenen Märkten hören. Da zeitgleich in Bezug auf die Pandemie erste Lockerungen beschlossen wurden, werden die Menschen wieder gewonnene Freiheiten noch verstärkter für Urlaubsreisen und Besuche von Freunden und Verwandten nutzen können“, so Baden-Airpark-Geschäftsführer Uwe Kotzan. Mit den Neuankündigungen steigt die Zahl der angebotenen Destinationen im Sommer 2022 ab FKB auf insgesamt 37 Ziele in 19 Ländern. Insgesamt sieben Fluggesellschaften starten und landen mit vier verschiedenen Flugzeugmustern und einer Gesamtkapazität von über 1 Million angebotenen Sitzen (hin- und zurück). Durch die Vielzahl an Verbindungen werden auch wieder zahlreiche ankommende Passagiere FKB als Eintrittstor in den Schwarzwald und die Region nutzen, und so zur Belebung des Inlandstourismus beitragen. Dabei bereitet sich der FKB schon

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Jet Aviation Vienna erhält Zulassung für G650-Wartung

Jet Aviation, ein Operator von Geschäftsreiseflugzeugen, erhält am Standort Wien-Schwechat die EASA-Zulassung für Wartungsarbeiten am Maschinentyp Gulfstream G650. „Wir freuen uns sehr, unsere Gulfstream-Kapazitäten mit dieser zusätzlichen Zulassung zu erweitern“, sagt Hakan Tin, Geschäftsführer und verantwortlicher Manager von Jet Aviations MRO- und FBO-Betrieb in Wien. „Diese Serviceerweiterung ist ein weiterer Beweis für unser Engagement, die Bedürfnisse der Gulfstream Besitzer und Betreiber in der Region zu erfüllen. Eine Vielzahl von Gulfstream-Flugzeugen ist in Europa stationiert, wobei die Maschinen wie die G650 am beliebtesten sind. Die Sicherheit dieser Flugzeuge und ihrer Besitzer hat für uns höchste Priorität, und wir freuen uns, sie in Wien willkommen zu heißen“. Jet Aviation Vienna ist ein werkseitig autorisierter Servicebetrieb für Flugzeuge der Gulfstream Serie. Der Betrieb erhielt die EASA-Zulassung für Flugzeuge der G500/G600 Serie im September 2021, kurz nachdem er den ersten Base Maintenance Check an einer Gulfstream G550 durchgeführt hatte. Der Wartungsbetrieb verfügt über einen 4’000 Quadratmeter großen Hangar und bietet planmäßige und außerplanmäßige Wartungsarbeiten sowie AOG-Dienstleistungen für eine breite Palette von mittelgroßen Geschäftsflugzeugen an.

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Neue Lärmschutzmaßnahmen: Basel zieht positive Bilanz

Am Flughafen Basel-Mulhouse gilt seit 1. Feber 2022 ein neuer Ministerialerlass, der zusätzliche Maßnahmen zur Lärmreduktion enthält. Die Geschäftsleitung zieht nach dem ersten Monat eine positive Bilanz. Die neuen Bestimmungen sehen unter anderem vor, dass zwischen 23 Uhr 00 und Mitternacht keine geplanten Starts durchgeführt werden sollen. Weiters: Verbot von Starts und Landungen besonders lauter Flugzeuge (Kapitel 3 mit einer Lärmmarge von weniger als 13 EPNdB (Effective Perceived Noise Decibel)) in den Nachtstunden zwischen 22 Uhr und Mitternacht sowie zwischen 5 und 6 Uhr. Mit dem neuen Erlass wurde eine wichtige Etappe der vom Flughafen verfolgten Strategie zur Lärmreduzierung erreicht. Die erste Bilanz seit Inkrafttreten des neuen Erlasses präsentiert sich wie folgt: Seit dem 1. Februar bis und mit 28. Februar 2022 gab es keine geplanten Starts nach 23 Uhr. Seit dem 1. Februar bis und mit 28. Februar 2022 gab es 7 verspätete Starts nach 23 Uhr. Es wird derzeit durch die französische Zivilluftfahrtbehörde DGAC untersucht, ob diese Verspätungen vom jeweiligen Luftfahrtunternehmen zu verantworten sind oder nicht. Gemäss Betriebserlass sind verspätete Starts nach 23 Uhr im Falle von Verspätungen, die nicht vom Luftfahrtunternehmen zu verantworten sind, zulässig. Die Frage der Zulässigkeit wird zuerst von der DGAC geprüft und nötigenfalls der unabhängigen Behörde ACNUSA zur endgütigen Beurteilung weitergeleitet. Die Entscheidung der ACNUSA über die Rechtmässigkeit der verspäteten Abflüge und eine eventuelle Sanktionierung der betroffenen Fluggesellschaft erfolgt im Nachhinein. Im Sinne einer zusätzlichen Information veröffentlicht der Flughafen eine Tabelle der an die ACNUSA weitergeleiteten Fälle im WebReporting  (Unterrubrik Regelverstösse). Die Übersicht

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Alltours zahlt Mitarbeitern 950 Euro Corona-Prämie

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird den Beschäftigten im März 2022 einen zweiten Corona-Bonus ausbezahlen und die Gehälter anheben. Die Sonderzahlung beträgt 950 Euro netto. Zuletzt haben sich eigenen Angaben nach die Buchungszahlen „weit über den Erwartungen entwickelt“. In den Genuss der Bonuszahlung kommen sämtliche Mitarbeiter der Konzernzentrale in Düsseldorf sowie Reiseleiter und Animateure. Überwiesen wird das Geld gemeinsam mit dem März-Gehalt. Bereits im Oktober 2022 gewährte die Alltours-Geschäftsleitung den Beschäftigten eine Sonderzahlung von 450 Euro. Mit Wirkung zum 1. Jänner 2022 wurden die Gehälter um 3,5 Prozent erhöht. „Durch den außerordentlichen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir die Krise bis jetzt erfolgreich gemeistert“, betont Willi Verhuven, Vorsitzender der Alltours Geschäftsführung. „Ich freue mich daher sehr, dass wir in dieser schwierigen Zeit einen zweiten Corona-Bonus auszahlen können.“

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Dortmund: Grundstein für neues Polizeigebäude gelegt

Auf dem Areal des Dortmunder Flughafens wird ein neues Polizeigebäude errichtet. Die Grundsteinlegung wurde am Mittwoch unter anderem von Airport-Chef Ludger van Bebber, Oberbürgermeister Thomas Westphal und NRW-Innenminister Herbert Reul vorgenommen. Bis 2024 soll im Auftrag des Bauherrn, der Flughafen Dortmund GmbH, auf dem ehemaligen Parkplatz P3 des Dortmund Airport ein neues Dienstgebäude für die Dortmunder Polizei gebaut werden. Die Polizei Dortmund hatte zuvor einen Mietvertrag mit Bauverpflichtung ausgeschrieben. Nach einem knapp zweijährigen Vergabeverfahren erhielt der Flughafen den Zuschlag als neuer Vermieter und Bauherr. Durch den Neubau soll die räumliche Situation der Polizei Dortmund an der Markgrafenstraße in der Innenstadt entlastet werden. Auf dem 27.000 m² großen Grundstück, das bisher als Parkplatz 3 genutzt wurde, entsteht ein Gebäudeensemble mit 31.000 m² Brutto-Grundfläche (BGF), deren Strukturen und Ausstattungen auf die Anforderungen von Polizeigebäuden ausgerichtet sind. „Für mich ist es das Mindeste, dass wir für die Polizistinnen und Polizisten in Nordrhein-Westfalen die Rahmenbedingungen schaffen, damit sie ihren Job bestmöglich meistern können. Das neue Gebäude am Dortmunder Airport bringt optimale Voraussetzungen mit: Durch die direkte Autobahn-Anbindung ist die Flughafen Polizei schnell an jedem Einsatzort und bekommt hier eine hochmoderne Infrastruktur, mit der sie auch in der digitalen Welt gut aufgestellt ist“, sagte der Minister des Inneren, Herbert Reul, anlässlich der Grundsteinlegung. „Endlich geht es richtig los! Wir freuen uns, dass nach einem intensivem Vergabeverfahren unser Standort für diese bedeutende Infrastruktur der Polizei ausgewählt wurde. Es ist die mit Abstand größte Investition des Airports seit mehr als 20 Jahren und unterstreicht unsere Bedeutung im

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