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Top 8 Orte, die du in Albanien besuchen solltest

Albanien ist ein Land, das bisher nur von wenigen Reisenden wahrgenommen wird, obwohl das Land am Mittelmeer viele Vorteile hat. Es ist zum Beispiel um einiges günstiger und weniger überlaufen als beliebtere Urlaubsländer. Wer die wilde Natur, den Charme und die mediterrane Luft liebt, sollte Albanien unbedingt besuchen. Mach das schnell, denn im Moment ist es noch ruhig und nicht so viele Menschen wissen, welches Paradies sie dort erwartet. Eine Rundreise zu den wichtigsten Orten ist eine gute Gelegenheit, das Land kennenzulernen. Albanien befindet sich zwischen Montenegro, Griechenland, dem Kosovo und Nordmazedonien. Heute leben rund 2,9 Millionen Menschen im Land und 4 Millionen Albaner im Ausland. Viele sind damals ausgewandert, da sie in Albanien keine Zukunft mehr sahen. Arbeitslosigkeit und Armut waren (und sind es immer noch) nur zwei der vielen Gründe für die Abwanderung. Seit dem Ende des Kommunismus konnte Albanien die wirtschaftliche und soziale Lage etwas verbessern. Dennoch zählt das Land noch immer zu den ärmsten in ganz Europa. Das Land ist insgesamt etwas kleiner als Belgien und besticht landschaftlich durch mächtige Bergketten, ein hügeliges Hinterland, weiße Sandstrände, wunderschöne Buchten und idyllische Dörfer. Ganze 14 Nationalparks gibt es im Land. Ob Wanderurlaub, Städtetrip oder Badeurlaub – Albanien bietet dir eine ziemlich große Vielfalt. Es gibt viel zu entdecken und Sie sollten mindestens eine Woche für Ihren Albanien Urlaub Zeit nehmen (besser gleich 14 Tage). Außerdem gehört Albanien zu den günstigsten Ländern in Europa. Top 1: Berat Die Stadt Berat liegt am Fluss Osum in der Mitte des Landes.

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Begegnung mit einem Hai: So verhält man sich richtig

Erstmal sollte uns bewusst sein, dass Haie beutegreifende Tiere sind und wir uns im Meer in ihrem Lebensraum befinden. Es ist daher ratsam, sich zu informieren, denn viele Ängste oder Unfälle entstehen vor allem durch Unwissenheit und falsches Verhalten. Ein Grund, warum sich Haie manchmal an Badestrände verirren, könnte direktes oder indirektes Futter sein. Laut Experte Gerhard Wegner sind mit direktem Futter Fischschwärme gemeint und mit indirektem z.B. Abfälle. Es ist erwiesen, dass Abfälle von Schiffen, Haie aus großer Entfernung anlocken können. Sie folgen deshalb oft Hochseeschiffen und sind auch in der Nähe von fahrenden oder ankernden Safaribooten anzutreffen. Auch Tiertransportschiffe werfen regelmäßig verletzte und tote Tiere ins Meer, die ebenfalls Haie anlocken können. Wie kommt es in Einzelfällen zu Haiangriffen? Die Experten aus dem Buch Blind Dates sind sich hierbei einig und nennen folgende drei Motivationen: Jagd-Biss: Hier wird Beute, die als solche erkannt ist wird, sofort und schnell attackiert. Sondierungs-Biss: Damit ist der sogenannte Testbiss gemeint, bei der potenzielle Beute zunächst untersucht wird. Die Sekundärwunden eines solchen Bisses sind im Übrigen die häufigsten Verletzungen bei Haibegegnungen. Stress-Biss: Die gestressten Tiere wehren sich. Laut Experten kommen Jagdbisse gegenüber Menschen nicht vor – Haie jagen keine Menschen. Manche Haie werden jedoch von Menschen bedrängt, die in Gebiete, wo die Haie nach Futter suchen, eindringen. Stress-Bisse können die Folge sein. Auch bei Tieren, die sich an Strände verirren, kann dies in sehr seltenen Fällen vorkommen. Die meisten Unfälle mit Haibissen sind jedoch Sondierungsbisse. Ein „Menschenfresser“ ist der Hai laut Sharkprojekt definitiv

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Übersicht: Hier wird häufig gestreikt

Streik beinahe an der Tagesordnung: Nicht zuletzt angesichts des eklatanten Personalmangels in der gesamten Reisebranche haben Arbeitsniederlegungen derzeit gefühlte Hochkonjunktur. Standen weite Teile der Industrie pandemiebedingt lange Zeit fast still, läuft die Reise-Maschine jetzt praktisch wieder auf Hochtouren. Bei den Mitarbeitern herrscht aber oftmals alles andere als Zufriedenheit. Das auf Krisenfrühwarnung spezialisierte Unternehmen A3M hat sich die Lage daher etwas genauer angeschaut. Streiks im Bahn-, Flug- und Taxi-Segment Streiks betreffen derzeit viele Bereiche der Reisekette. Im Bahnverkehr haben sie derzeit beispielsweise in Großbritannien Hochkonjunktur. Erst vor zwei Wochen hatte eine Arbeitsniederlegung dort weitgehend das Land lahmgelegt. Sogar die Londoner Tube war vom Ausstand betroffen. Auch in dieser Woche soll es zu Streiks kommen – unter anderem beim Stansted Express, der den gleichnamigen Flughafen mit der britischen Hauptstadt verbindet. Auch in Frankreich legen diese Woche einige „Bahner“ die Arbeit nieder. Betroffen sind Regionen im ganzen Land. Am 10. Juli droht zudem ein Ausstand des Bodenpersonals an den Pariser Flughäfen. Marseille hat gerade eine Arbeitsniederlegung in den vergangenen Tagen hinter sich – dazu riefen gleich mehrere Gewerkschaften auf. In Spanien müssen sich Flugreisende ebenfalls auf Annullierungen und Verspätungen einstellen. Dort kommt es bis Ende Juli an einzelnen Wochenenden nämlich zu Streiks bei der Low Cost-Airline EasyJet. Im Nachbarland Portugal sind während des gesamten Monats Einschränkungen im Bahnverkehr möglich – und zwar im gesamten Staatsgebiet. In Italien drohen diese Woche dagegen landesweite Streiks bei den Taxibetreibern. Nicht zuletzt kommt es jüngst immer wieder zu Ankündigungen im Luftverkehr Skandinaviens – zuletzt in Schweden, Norwegen

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Reisen mit Arzneimitteln: Das ist zu beachten

Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO rät dazu, Medikamente im Auto oder Flugzeug vor extremen Temperaturen zu schützen. Privatpersonen müssen auf ein paar Dinge achten, sollten sie ihre Arzneimittel in den Urlaub mitnehmen müssen. Denn: Arzneimittel sind empfindliche Produkte und der Umgang mit ihnen auf Reisen ist eine besondere Herausforderung. Während einer Fahrt in den Sommerurlaub muss sichergestellt sein, dass Arzneimittel keiner Hitze ausgesetzt sind. Kein guter Platz für deren Lagerung ist das Handschuhfach, denn dieses kann sich über 40 Grad Celsius erhitzen. Der beste Ort für eine kurzfristige Lagerung im Auto ist unter den Vordersitzen. Die meisten Arzneimittel sollen bei Raumtemperatur und somit zwischen 15 und 25 Grad aufbewahrt werden. Darüber oder darunter ist für kurze Zeit meist unproblematisch. Längere Temperaturunterschiede können den Wirkstoff jedoch verändern, sodass es zu einem Wirkungsverlust kommen kann. Empfindliche Medikamente wiederum sollen bei Kühlschranktemperatur von 2 bis 8 Grad gelagert werden. Beispiele dafür sind Insulin für Diabetiker, Impfstoffe oder einige Augentropfen. Temperaturempfindliche Medikamente können auf Reisen am besten in Isoliertaschen oder kleinen Kühlboxen transportiert werden. Hierbei gilt: Das Arzneimittel nicht direkt auf das Kühlelement legen, denn damit ist ebenfalls die Wirksamkeit gefährdet. Und schließlich sollte man bedenken, dass Arzneimittel auch bei der Mitnahme im Flugzeug extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, die Wirksamkeit und Qualität der Arzneistoffe beeinträchtigt können. Die Information über die richtige Lagerung enthält die Arzneimittelpackung bzw. der Beipacktext.

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Reiseimpfungen: Corona ist definitiv nicht die einzige Krankheit

Das Wort „Impfung“ wird seit einiger Zeit fast ausschließlich im Zusammenhang mit Corona verwendet und das durchaus kontrovers. Es ist schon fast in Vergessenheit geraten, dass es auch andere Impfungen gibt, die teilweise für die Einreise in bestimmte Länder ausdrücklich empfohlen werden oder gar vorgeschrieben sind. Fliegen Hund oder Katze mit, so gibt es in manchen Staaten auch für diese Impfnachweispflichten, selbstredend nicht gegen Corona, aber dafür zum Beispiel gegen Tollwut. Das Thema „Corona-Impfungen“ hat in vielen europäischen Ländern zu einer regelrechten Spaltung der Gesellschaft in drei Gruppen geführt: Impf-Befürworter, Impf-Gegner und Unentschlossene. Bei der ganzen Diskussion ist regelrecht „unter die Räder“ gekommen, dass man in vielen Staaten für die Einreise komplett andere Impfungen benötigt bzw. diese ausdrücklich empfohlen werden. Meist hängt das damit zusammen, dass es dort Krankheiten, die beispielsweise über Stechmücken übertragen werden, gibt, die in Europa kein Thema sind bzw. nur extrem selten auftreten. Entscheidung nach ärztlicher Beratung treffen Auch wenn bestimmte Reiseimpfungen nicht explizit vorgeschrieben sind, kann es dennoch sinnvoll sein diese zu haben. Allerdings liegt die Betonung klar und deutlich auf „kann“, denn die Entscheidung, ob impfen oder nicht sollte jeder selbst treffen und zwar völlig egal worum es geht. Sinnvoll ist aber sich vor der Entscheidung zu informieren und gegebenenfalls von einem Arzt beraten zu lassen. Nicht jede Impfung ist nämlich wirklich sinnvoll und umgekehrt kann es sein, dass man selbst eine mögliche Gefahr unterschätzt. Die Corona-Pandemie und die reduzierten Reiseaktivitäten haben auch dazu geführt, dass das Thema Reiseimpfungen ein wenig in Vergessenheit geraten

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Mit dem Smartphone in den Urlaub – die wichtigsten Tipps

Da wie dort zählt das Smartphone als Navi, Kommunikations-Zentrale, Foto- und Videokamera, lokaler Fremdenführer und Spielekonsole zu den wichtigsten Begleitern im Urlaub, weil es auch zum Troubleshooter in schwierigen Momenten werden kann. Denn neben dem Zugriff auf die sozialen Medien um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben, ist der wichtigste Aspekt des Smartphones die Möglichkeit, einen Notruf abzusetzen.  Verlässlichster Begleiter im freien Gelände: Der Euro-Notruf 112 In Österreich sind alle dreistelligen Notrufnummern, also auch die der beiden großen Automobilklubs, kostenfrei. Die Euro-Notruf-Nummer 112 sollte auch für einen Österreich-Urlaub gespeichert werden. Denn mit dieser Nummer kann selbst dann ein Notruf abgesetzt werden, wenn das Heimnetz – etwa in unbewohnten alpinen Gebieten – nicht erreichbar, aber zumindest irgendein Netz in Reichweite ist. Darüber Hinaus werden Anrufe über die Euro-Notruf-Nummer 112 von den Mobilfunk-Netzen priorisiert, das bedeutet, dass ein 112-Notruf vorrangig gegenüber allen anderen Verbindungen behandelt wird. Der Euro-Notruf 112 kann auch ohne Vertrag oder Guthaben abgesetzt werden. Für den Urlaub im Ausland: Im Notfall immer 112 wählen Die verschiedenen Notrufnummern sind im Ausland unterschiedlich. Deshalb gilt der Euro-Notruf 112 als internationale Notrufnummer. Wird irgendwo in Europa die 112 gewählt (immer ohne Vorwahl) dann verbindet das System automatisch zur nächstgelegenen Notruf-Zentrale. In Österreich sind das die Leitstellen der Polizei. Internationale Vorwahlen einspeichern Gespeicherte Rufnummern funktionieren im Ausland nur im internationalen Format: aus beispielsweise 06(…..) wird +436(…..). Deshalb ist es ratsam, zumindest die wichtigsten Kontakte zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. EU-Roaming „Roam like at Home“ – Datennutzung wie daheim  Im EU-Ausland

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VSV: Reisezeit ist oft Beschwerdezeit

Mit Schulschluss nächste Woche beginnt die große Sommerreisezeit. Die Erfahrung lehrt, dass damit auch wieder mit vielen Reisebeschwerden zu rechnen sein wird.  Das gebuchte Hotel ist überbucht und man kommt in eine Absteige, statt „feinem Sandstrand“ findet man eine Felsenbucht, statt Ruhe quält Baulärm und was es sonst noch an regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden gibt. Für Reisekataloge gilt der Grundsatz der Prospektwahrheit. Alles was im Reiseprospekt beschrieben oder mit bunten Fotos bebildert wird, gilt als zugesagte Eigenschaft einer Reise. Der Reiseveranstalter muss – unabhängig ob ihn ein Verschulden an Mängeln trifft oder nicht – für diese versprochenen Leistungen einstehen. Werden die Leistungen nicht in der vereinbarten Form erbracht, hat der Kunde das Recht Verbesserung vor Ort oder Preisminderung. „Wenn der Mangel nicht verbessert werden kann (aus der Felsenbucht wird kein Sandstrand) oder einfach nicht verbessert wird, dann sollte man Beweise sichern: Fotos und Videos von den Baumaschinen die lärmen, Namen und Adressen (günstig auch Handynummern und E-Mail) von Leidensgenossen und schriftliche Bestätigungen von der Reiseleitung, dass man die Mängel entsprechend gerügt hat. Zurück in der Heimat kann man nun Preisminderunggegen den Reiseveranstalter geltend machen,“ sagt Peter Kolba, der Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). Trifft den Reiseveranstalter oder seine Erfüllungsgehilfen am verpatzten Urlaub gar ein Verschulden, dann steht neben der Gewährleistung auch Schadenersatz zu. Wenn also ein verdorbenes „All-Inclusive-Buffet“ Brech-Durchfall und Bettruhe bringt, dann hat man auch Anspruch auf Schadenersatz für Heilungskosten und Schmerzensgeld. Daneben gibt es auch Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude. Bei Pauschalreisen (zB Buchung von Flug und Hotel) ist für diese Ansprüche der Reiseveranstalter zuständig. Er ist

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APF: Nichtbeförderung mit Selfie vor dem Check-in-Schalter dokumentieren

Wer rechtzeitig auf dem Flughafen erscheint und dennoch nicht befördert wird, sollte das mit einem Selfie vor dem offenen Check-in-Schalter dokumentieren. Das empfiehlt die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF). Auch die Anzeigetafel mit den Abflugzeiten sollte abgelichtet werden. „Je mehr dokumentiert wird, umso besser“, empfahl APF-Leitern Maria Theresia Röhsler im Ö1-Morgenjournal. Ratsam sei es auch, zwei Stunden vorher am Airport zu sein und vorab online einzuchecken. Kommt das Flugzeug mit drei Stunden oder mehr Verspätung am Zielflughafen an, dann stehen den Passagieren Ausgleichszahlungen in Höhe von 250 bis 600 Euro zu. Wobei sich der Betrag nach der Entfernung richtet: Bei einem Flug von Wien nach Mallorca wären es rund 250 Euro, bei der Zieldestination New York 600 Euro. Bei einem Flugausfall müssen den Passagieren vergleichbarer Transport angeboten, oder der Ticketpreis rückerstattet werden. Die Wahl zwischen Erstattung in Bar oder Gutschein ist zulässig, solange sie den Kunden überlassen wird, so Röhsler. Kenntnis der europäischen Vorschriften zu Fluggastrechten ist ebenfalls von Vorteil: Wie der Verbraucherschutzverein (VSV) in einer Aussendung betonte, hielten sich viele Fluglinien nicht an die Vorschriften.

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Verspätete und gestrichene Flüge: Passagiere sollten ihre Rechte einfordern

Derzeit fallen viele Airlines und Flughäfen in Europa mit erheblichen Verspätungen und Ausfällen auf. In vielen Fällen sind diese akutem Personalmangel geschuldet. Der ÖAMTC gibt wertvolle Tipps welche Ansprüche Betroffene in solchen Fällen haben und wie man sich optimal auf das Ringen um Ausgleichsleistungen vorbereiten kann. Laut ÖAMTC-Reisemonitoring zieht es diesen Sommer 68 Prozent aller befragten österreichischen Reisenden ins Ausland: „Viele Menschen planen heuer wieder eine Flugreise. Reisende sollten sich allerdings auf längere Wartezeiten und rechtzeitiges Erscheinen am Flughafen einstellen. Außerdem ist es ratsam, rechtzeitig vor Reisebeginn regelmäßig den Flugstatus zu überprüfen, denn laut Meldungen von Airlines und Flughäfen müssen Passagiere mit Problemen wie verspäteten oder annullierten Flügen rechnen“, erklärt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Fällt ein gebuchter Flug aus oder ist der Flug um fünf Stunden oder mehr verzögert, haben Passagiere die Wahl zwischen der Erstattung des Ticketpreises oder einer Ersatzbeförderung, also einer anderen Beförderung zum Ziel oder frühestmöglicher Rückflug zum ersten Abflugort. Wenn das Luftfahrtunternehmen keine Wahl zwischen Erstattung oder anderweitiger Beförderung anbietet, sondern gleich die ursprünglichen Ticketkosten erstattet, haben Passagiere Anspruch auf Erstattung der Mehrkosten des neuen Flugscheins unter vergleichbaren Reisebedingungen. Ausgleichszahlung reicht von 250 bis zu 600 Euro, je nach Flugstrecke „Anstatt der Erstattung des Ticketpreises bieten Airlines auch gern Gutscheine an – diese müssen jedoch nicht akzeptiert werden“, stellt die ÖAMTC-Juristin klar. „Eine pauschale Entschädigung muss die Fluglinie außerdem dann bezahlen, wenn der Passagier nicht mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Abflug über die Annullierung informiert wurde oder kein alternativer Flug innerhalb von weniger als sieben Tagen

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Mitteilung der Familie Dornier zum Tode von Silvius Dornier

Der Luftfahrtunternehmer und Gründer der Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt Silvius Dornier ist tot. Er wurde 95 Jahre alt und starb am 19. Juni 2022 in München im Kreise seiner Familie. Er hinterlässt sieben Kinder und 17 Enkelkinder. Gemeinsam mit seinem Vater und seinen Geschwistern baute er die Dornier Werke nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf, sie machten Dornier erneut zu einem Unternehmen von Weltruf. 1985 übernahm Daimler-Benz die Mehrheit am Gesellschaftskapital des Dornier Konzerns. Silvius Dornier widmete sich sein Leben lang der Entwicklung von Hochtechnologien: Das Streben nach Innovationen über die Luftfahrt hinaus und die Arbeit als sozial engagierter Familienunternehmer in Deutschland zeichneten ihn aus.  Silvius Julius Dornier wurde am 12. April 1927 in Friedrichshafen am Bodensee als Sohn des Flugzeugkonstrukteurs Claude Dornier und seiner Frau Anna geboren. Er besuchte Schulen in Friedrichshafen und vorübergehend nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges auch ein Jahr das Gymnasium in Kempten im Allgäu. Wieder zurückgekehrt nach Friedrichshafen wurde er parallel zum Schulbesuch, 1943, als Luftwaffenhelfer zu einer der örtlichen schweren Flakbatterien mit 8,8 und 10,5 cm Geschützen eingezogen. Dort erlebte er mit seinen Kameraden mehrere schwere Luftangriffe auf seine Heimatstadt.  Im Frühherbst 1944 folgte die Einberufung zum obligatorischen Reichsarbeitsdienst nach Hüfingen im Schwarzwald. Um nicht zur SS eingezogen zu werden meldete sich Silvius Dornier als Offiziersbewerber zur Luftwaffe. Der größte Teil seiner Kameraden fiel im Kampf, was ihn ein Leben lang sehr bewegte. Silvius Dornier wurde gegen Kriegsende östlich von Berlin eingesetzt. Bei Kriegsende geriet Silvius Dornier an der Elbe in amerikanische

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