
Air Malta Academy: Eine Geschichte von gestutzten Flügeln
In der ersten Jahreshälfte 2018 unternahm Air Malta einen ernsthaften Versuch, sein Geschäft zu diversifizieren, und die Einrichtung der Air Malta Academy wurde als mögliche Einnahmequelle angesehen. Die Idee befand sich zwar noch im Anfangsstadium, wurde aber vom damaligen Vorsitzenden von Air Malta, Charles Mangion, vorangetrieben, der darin eine Chance für die angeschlagene nationale Fluggesellschaft sah. Das Projekt wurde Kapitän Eric Abela anvertraut, der sowohl im alten Hauptgebäude in Luqa als auch in den Level 2 SkyParks ein bekanntes Gesicht war. MAviO News traf sich mit Eric, um über dieses totgeborene Projekt zu sprechen. Er erzählt, dass das Konzept, das er ausgearbeitet hatte, ein ganzheitliches war, das die Ausbildung von Piloten, B1/2-Luftfahrzeugmechanikern und Bescheinigungskurse für Kabinenpersonal durch Dritte umfasste. Der aus Żejtun stammende und in Hongkong lebende Kapitän hatte Air Malta verlassen, um im Fernen Osten neue Wege zu gehen. Nach seiner Rückkehr wollte er sich in der lokalen Luftfahrtszene engagieren und begann mit dem Projekt, ein eigenständiges Unternehmen unter dem Namen Air Malta Academy zu gründen, wobei die nationale Fluggesellschaft im Gegenzug für das Branding und andere Dienstleistungen Tantiemen erhält. Das Konzept ist nicht ganz neu, und MAviO News liegen Informationen vor, wonach Air Malta bereits 2008/2009 und auch um 2012 mit der Idee gespielt hat, diese Pläne aber im Sande verlaufen sind. Kapitän Abela besteht darauf, dass die Air Malta Academy ein sehr erfolgreiches Projekt hätte werden können, vor allem mit asiatischen Fluggesellschaften, die ihre Kadetten in einem EASA-Umfeld ausbilden lassen wollen. Er räumte ein, dass er über








